Mein Friedrichstal

  • Moin Leute
    Zur Zeit arbeite ich an 4 Modulen gleichzeitig. Das ist in so fern ganz nützlich weil man dann immer etwas zu tun hat und die Trocknungszeit, egal ob vom Kleber oder der Farbe verursacht, besser überbrückt werden kann.
    Im Moment habe ich das Modul 5 in der Grundüberholung.



    Der erwartete Schaden hält sich in Grenzen. Deswegen komme ich ganz gut voran, es kann sogar etwas Neues entstehen. Sperrholz wird es nicht geben; nur ein paar freie Flächen.
    Und da gab es den Spruch: Oliv (Dispersionsfarbe) ist so praktisch. Bilder folgen, wenn die Lichtverhältnisse und der Platz es wieder erlauben zu fotografieren.




    Blick auf die Sundfiger Eisenwerke Modul 2b und 6



    Kante zwischen den Modulen muss noch bearbeitet werden.



    hollt jo fuchtig.
    :matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute


    Heute zum letzten Mal um gestapelt; danach wird verladen und gespielt.
    Dabei habe ich die Vorsatz-Module Urbach und Ike Adena noch mal abgelichtet.





    Hier die Ergebnisse von Urbach.
    Über das was man möchte – und das was man tatsächlich schafft möchte ich keine Worte mehr verlieren. Scheinbar liegt es tatsächlich am fortgeschrittenen Lebens Alter. :P
    Angekommen bin ich nun am Modul 4;

    das Modul mit der Brücke und der Tankstelle.



    holt jo fuchtig.
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute
    Da ich mich in den nächsten 10 Tagen nicht mit Modelleisenbahn Bau beschäftigen kann habe ich es gerade sooo geschafft. :) Modul 3 ist als letztes sauber und betriebsbereit aber vom gestalterischen fehlt vom Schotter bis zum Bewuchs auf dem Modul quasi noch alles. Alle anderen Module sind so weit, das (bei geringerem persönlichen Anspruch) sie als fertig betrachten werden können.
    Die Gestaltung der Wasserflächen fehlt, es sind kaum Preiserlein unterwegs usw. Das ganze Leben fehlt eben noch. Zäune, Geländer; Modulübergänge ohne „Bruch“ in der Durch-Gestaltung es gibt noch viel zu tun. Dennoch ist es keine gestrichene Sperrholzwüste mehr.
    Wer möchte kann sich das Ganze ja in Rheine auf der Jahrestagung des FREMO mal ansehen. ^^ Ohne diesen Druck, das gebe ich zu, wäre ich mit Friedrichstal nicht so weit. ^^
    Damit verabschiede ich mich mal für ein paar Tage und sage tschüss man sieht sich im Forum bei der Vorbereitung für FREMO Petersfehn/Cloppenburg und dort bei Stockey & Schmits im Ennepetal. :hutab:
    holt jo fuchtig.
    :matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute


    Über „Schottern an Ostern“… sollte man nur vorsichtig schreiben sonst muss man sich vielleicht erklären. :P
    Nachdem Friedrichstal zum FREMO mit in Rheine war, wurde lapidar festgestellt:… „recht viel Sperrholz“.
    Um das ab zu ändern habe ich Friedrichstal nicht in die Ecke gepackt sondern mir das Modul 3 (welches tatsächlich recht mager gestaltet war) über Ostern noch mal vorgenommen.

    Ausgangslage bei der rechts schon Erde und Turf aufgebracht ist. Die Grundlage (Geländehaut aus Fliesenkleber) war überall vorhanden.



    Hier ist nun überall der Untergrund klar für den Elektrostat.
    Inzwischen gibt es ein fertiges Schotterbett und die ersten Gräser sind geschossen.
    Dazu demnächst die Bilder.


    :matrose::matrose::matrose:
    holt jo fuchtig.
    Friedrich

  • Moin Leute


    Über das Erzeugen eines grünen Pelzes gibt es viele Ansichten und Geschmäcker, über die man bekanntlich nicht streiten sollte. Meine Vorgehensweise habe ich schon öfter vorgestellt. Mein Vorbild ist Meister Brandl und ich versuche mit einer eigenen Handschrift so nahe wie möglich an seine Ergebnisse zu kommen. Alles was man auf dem Gebiet des Landschaftsbau bekommen kann wird von mir genutzt. Dabei mische ich auch (angebliche) Verfahren. Wobei für mich persönlich der Elektrostat inzwischen eine große Rolle übernommen hat.
    In den letzten 4 Wochen habe ich fast täglich Fasern aufgebracht, und zwar nicht stundenlang in einer „Hau Ruck Aktion“ sondern immer wieder mal im Vorbeigehen etwas ergänzt. Auf den Modulen 3 und 4 waren keine Nutzflächen zu begrünen, sondern Flächen die mehr oder weniger sich selber überlassen sind und nur dann bearbeitet werden, wenn sie die Verkehrswege zu überwuchern drohen. Weil man nicht alles mit einem Flock-Gerät darstellen kann habe ich fast alles angewendet was man sich im Laufe der Jahre erarbeitet hat. Gefärbtes Sägemehl aus der Kindheit mal ausgenommen.
    Alle Einzelschritte sind diesmal nicht in Bildern festgehalten ich zeige hier nur mal ein paar Ergebnisse.


    Bild 1 „Hang zwischen Felsen“mit Wildwuchs

    Aufbau in Stichworten:
    1. Styrodur Kern mit Gips Felsen
    2. Fliesenkleber Überzug
    3. diesen mit Holzleim einstreichen und Erde (Staub) auf sieben
    4. Turf von Woodland punktuell aufbringen und einzelne punktuelle Fasern setzen und nochmal mit MOWI Kleber tränken
    5. als Untergrund für Gestrüb wird Deco-Twister in den Farben Grün und Bordeaux verwendet. Watte artiges Material aus dem (holländischen?) Floristenbedarf.
    6. Nach dem einnebeln mit Sprühkleber werden braune Fasern aufgebracht
    7. danach Blätter von Noch oder Polak
    8. darüber folgt HEKI flor. Hier hell grün und tannengrün, befestigt mit TESA Alleskleber (Kleber verdünnt mit Aceton)
    9. danach loses Material nach streuseln
    10. nochmal mit MOWI Kleber tränken (befestigen)
    11. je nach Aussehen noch mal verschiedene Fasern aufbringen (bessere Übergänge)
    12. Aus dem MBR Sortiment Büsche "gepflanzt".
    Das alles dauert so seine Zeit .


    Hier noch ein paar Bilder von Modul 3 und 4.





    Wenn man dieses Bild mit dem letzen Beitrag (324) vergleicht sieht man den Baufortschritt. ^^
    Die Module sind nach wie vor „ in Arbeit“
    holt jo fuchtig.
    Friedrich

  • Moin Leute






    Modul 4 ist nun zu 90% fertig.


    Es fehlt nur!! ^^ noch das „Wasser“, Sicherheitsbegrenzungen (Geländer usw.), die Reparatur der Brücke und das „Leben“ also ein paar Bewohner und deren Aktivitäten.
    und dann die äußere Modulfarbe. :/
    Mühsam ernährt sich …



    holt jo fuchtig
    Friedrich

  • Moin Leute


    Ja, gibt es und gibt es nicht. :/


    Der Fluss/Bach wurde durch gestaltet und mit einer Masse der Firma Noch gefüllt.
    Dieses sogenannte Modellwasser (Art. Nr.:60874) war auf meiner Anlage ein kompletter Reinfall. An Stellen wo es zu dünn aufgetragen wurde bildet sich eine weiße Masse die sich auch noch selbst aufrollte und an anderen Stellen aussah wie im realen Leben eine „Trocken gefrorene“ Pfütze, weis mit hellen Stellen und gerissen. Durch getrocknet war sie an anderen Stellen (weniger als 1cm) auch nach 72 Stunden noch nicht. Dennoch gab es ein paar Zentimeter die sehr schön real nach Fluss/Bach aussah. Aber eben nur ein geringes Stück vom Ganzen.
    Kurz ^^ es war ein fürchterlicher Anblick. :/Der einzige Vorteil: diese an einigen Stellen noch klebrige, zähe Masse ließ sich komplett wieder abziehen, so das außer der Arbeit (Flussbett- Gestaltung) und den Kosten für die Masse kein weiterer Schaden entstanden ist.
    Ich weis nicht was ich falsch gemacht habe… Ich werde es niemals wieder verwenden. :schimpf:


    Und nun beginnen wir wieder von vorn.


    Holt jo fuchtig
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Hallo Friedrich,


    ich glaube du hast nichts falsch gemacht. Ich erinner mich an mehrere Module oder Ausstellungsanlagen wo das Modellwassser wenige bis viele Sprünge und Risse hatte.
    Irgendwas scheint da weiterhin zu arbeiten.


    Jetzt im Sommer kann man auch gut mit Bootslack arbeiten. Dauert leider einige Zeit weil man Schicht für Schicht pinselt. So 5-6 Schichten muss man schon rechnen - erreicht aber dann relativ schnell Tiefenwirkung.
    Zuerst Bachbett und Wasserpflanzen (T49 ;-) ) gestalten. Die erste Schicht darf man dabei gerne mit Farbe Grünbraun leicht abtönen. Final dann mit Windowcolor die Wasserbewegung modellieren.


    Mein Flüsschen macht seit 7 Jahren damit eine gute Figur - dabei ist die Wasserschicht nur knapp 1mm stark:


    https://www.thobaben.ch/moba/?p=831


    Mit plätschernden Grüßen aus dem Süden
    Holger

  • Nee - das erste Bild-Flüsschen....das ist ja auch mein Link...


    Beim zweiten ist die Oberfläche komisch uneben und doch zu glatt. Die Ufergestaltung ist extrem dürftig - gerade im Feuchtraum wuchert es in der Regel.
    Bild drei ist besser, aber in meinen Augen irgendwie nicht stimmg. Als ob kürzlich ein ordentliches Hochwasser den Bach radikal durchgeputzt hat - das hätte aber der kleine Durchlass ggf. nicht überlebt. So ein kleiner Bach transportiert auch keine so großen Steine bzw. die werden relativ schnell vom kleineren Geschiebe überdeckt.

  • Als "Abschreckung" möchte ich noch auf mein erstes Modul verweisen...
    Ideenmässig hatte ich sowas wie bei Holger im Sinn, bin aber an der Umsetzung im ersten Anlauf "gescheitert".
    Unter https://www.thobaben.ch/moba/?p=180 finde man mein "Machwerk".


    Hier nochmal ein Detailbild:


    Verglichen mit Holger ist das "Grün" im Wasser zu leuchtend und nicht dunkel genug und die Uferbefestigung ist eher wie eine Hafeneinfahrt gestalltet und wir dem kleinen Bach gar nicht gerecht.
    Das steht bereits seit mehreren Jahren auf meiner "To-Do-Liste für Mammendorf 202x"...
    Was ist ganz gelungen finde ist die Wasseroberfläche. So sieht ein Bach aus, der nicht zu schnell fliesst und daher keine "Schaumkronen" hat. Das Wasser ist aus Marabu-WindowColor.



    LG,
    Axel

  • Das Modul auf Bild zwei hatte ich zusammen mit Siegfried Willbold gebaut. Wir waren aber nicht fertig geworden, daher fehlte der letzte Auftrag Wasser (Woodland Scenic, das Wasser, das man erhitzen muss, würde ich nicht mehr nehmen.) und die Uferbepflanzung fehlt noch komplett.
    Siegfried hat die Module dann weitergegeben. Weiß aber nicht, wohin die gekommen sind.
    Gruß
    Andreas

  • Moin Leute
    Damit (mit Ziel Rheda) die letzten Sperrholzbrachen verschwinden bin ich nun wieder bei Modul Nr.:1 und zu Reparaturarbeiten bei Ike Adena.

    2019-07-0818_55_51-wiumkr7.png


    Bei mir! hat das Aufkleben von Pappe auf Polystyrol mit Sprühkleber nicht geklappt. Bei Temperaturschwankungen (vielleicht im Sonnenlicht) hat sich die Pappe gewellt/gelöst und der Kleber war wieder „babig“. Damit es nun besser geht habe ich alle Dachpappen Imitationen aus Papier/Pappe z.B. von Joswood mit dem guten alten Pattex Kontaktkleber neu verklebt. Dabei konnte leider nicht alles gerettet werden, weil ich schon vorher ausgebessert hatte. Ein paar (Dach) Flächen sind neu aufgebaut.

    Ferner war irgend ein Gegenstand beim Transport auf Wanderschaft gegangen. Dessen Beschädigungen muss ich nun mit Grünzeug tarnen.

    Das Fabrikgebäude wurde dort wo es noch fehlte (Gegend typisch) gealtert. An den Lasercut Gebäuden macht man das zweckmäßig ohne Feuchtigkeit. Hier habe ich Farbpigmente von Kremer (Vertrieb ASOA) genutzt um trocken mit einem Pinsel alles ein zu schwärzen. Es geht auch mit der Airbrush und den neuen „Alterungsfarben“ nur fehlt mir da die Erfahrung.


    Auf dem Modul 1 stehen die Siedlungshäuser noch auf Sperrholz und auf den ersten 30cm fehlen noch die berühmten Kleinigkeiten. Ob man für diese „tief in die Tasche greift“ oder das eine oder andere selber bastelt muss jeder für sich entscheiden. Mir ging es so beim Weidezaun. Wirklich toll gemacht… aber was nutzt es wenn das Detail später kaum wahrgenommen wird, schließlich bauen einige von uns keine Dioramen der Superlative.


    Heute bleibt es beim Text. Zum Bilder machen ist hier kein Wetter. Es regnet endlich, nach Monate lager Trockenheit. Für Ostfriesland untypisch.


    Holt jo fuchtig

    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich


  • Moin Leute

    Es ist alles nur geklaut! :diablo:


    In unmittelbarer Nachbarschaft zur Dampfschmiede IKE ADENA befand sich noch eine Sperrholz Öde. Dort soll ein altes Lagerhaus errichtet werden. Übrigens: Ohne Bahnanschluss… welch ein Frevel.

    Der Bausatz hat seine Heimat bei Joswood und das Dach besteht aus Wellblech. Die mitgelieferte Papierausführung des Daches gefiel mir nicht und ich habe ein eigenes Wellblechdach gebaut. Deren Darstellung habe ich aus dem Buch „Perfekt bis ins Detail“ von Emmanuel Nouaillier Seite 50 ff. ab gekupfert. Es wurde, wie empfohlen, feines Aluminium Wellblech verwendet. Die vorgeschlagenen Farben befanden sich in meinem Fundus.


    dsc_54432wj6f.jpg

    Das Ergebnis ist überzeugend auch wenn es nur eine Kopie ist.


    Holt jo fuchtig
    :matrose:

    Friedrich