meine Zwickmühle - vielleicht ne Lösung

  • Vor einigen Monaten hatte ich ja beschlossen, die Ebene unter der US-Anlage doch nicht mit der OHE-Anlage zu belegen, sondern statt dessen die US-Anlage auch in dieser Ebene fort zu führen und die deutschen Modelle zu verkaufen. Letzteres war ein Schuß in Ofen außer ich böte die Modell zum "Ramschpreis" an. Das mag ich nicht. Also was machen ? Doch verramschen oder doch aufbauen. Die Zwickmühle.


    Nun spuckt in mir seit einigen Wochen immer wieder die Idee, diese Ebene nun doch mit ner Anlage deutschen Vorbilds zu belegen und wieder Abstriche bei der US-Anlage zu machen. Ok, gefüllt werden müßte die Ebene so oder so. Nach zwei Tagen basteln am Loop erwischte mich heute trotz des herrlichen Sonnenscheins wieder ein Grübeltag X( , der mich mehr und mehr von basteln abhielt. Ok, dann hab ich ihm nachgegeben, WinRail gestartet und dies hier ist dabei raus gekommen:



    Vorbild ist der Bahnhof Bruchhausen-Vilsen der VGH nach der vollständigen Umspurung der Strecke nach Syke mit dem schmalspurigen Restbetrieb nach Asendorf. Heute die Strecke des DEV. Bei den Gleislängen und -lagen angepaßt an meine Platzverhältnisse. Es fehlt aber kein Gleis. Das EG gibt es sogar als Lasercutbausatz. Die Kurven sind nicht100%ig ausgeplant. Da ließe sich hier und da noch was verändern. Mir sind sie eigentlich zu eng aber da ist nun mal beidseitig ne Wand und die ist stabiler als mein Ehrgeiz es originalgetreu zu bauen. Die Weichen sind Schuhmacher Weichen mit 9,5°, zwei davon dreischienig wobei nur die Schmalspur den Weichenteil hat. Für die Vollspur ist es nur eine gerades Gleis. Die Rollbockgrube muß funktionstüchtig sein, denn zu der Zeit war die Getreideverladung noch am Meterspurgleis. Also muss jeder Fc aufgebockt werden und an die Raiffeisen gebracht werden. Arbeit für eine kleine Deutz Lok, wie sie hier auch im Betrieb war. Mehr Meterspurbetrieb ist aber nicht, da die Ausfahrt nach Asendorf in der Wand endet und der Personenverkehr auf diesem Abschnitt längst eingestellt war. Auf der Vollspur gibt es noch Triebwagenverkehr von Eystrub über Hoya, Bru-Vi nach Syke, viel Rübenverkehr, teilweise mit Doppelbespannung mit V36ern und den weiteren Güterverkehr an die Ladestraßen und den Betonsilo. Gegenüber würde dann wie schon vorher geplant der Bf Bispingen entstehen. Da Bispingen damals auch noch Rübenverkehr hatte, würde es gut passen.


    Soweit die aktuellen Ergebnisse des Grübelns .

    Einmal editiert, zuletzt von Joerg ()

  • Hallo Jörg,


    liste doch mal ggf. mit Bild auf, was du verkaufen möchtest, vielleicht findet sich hier im Forum der eine oder andere. Das wäre dann eine Möglichkeit, dich aus der Mühle zu holen.
    Ansonsten – der Gleisplan und deine Erläuterung dazu klingt nach ordentlich rangieren und das hat auch seinen Reiz. Mir würde eine Entscheidung da auch schwer fallen....

  • Das Grübeln geht weiter.


    Bruchhausen-Vilsen ist als Vorbild wieder vom Tisch und ein alt bekannter Gleisplan, zu mindestens für mich, liegt wieder auf dem Tisch. Sulzburg, ein ehemaliger Endbahnhof der SWEG. Vorgestellt in der HP1, Nr. 6.


    Sein großer Vorteil, aus meiner Sicht: Er ist so kurz gewesen, das er sich originalgetreu auf 2,5m Länge aufbauen ließe.



    Ich überlege nun, ihn ein wenig verlängert zu bauen. Als EG habe ich das Gebäude von Bahnhof Wathlingen (KBS 211d Celle-Plockhorst-Braunschweig) von Stangel vorgesehen und als Lokschuppen Fallers 2stg Lokschuppen 120161.

  • Hi Joerg,


    wenn Du verlängern willst, würde ich das am ehesten am Ende der Umfahrung tun, denn 1,2 m sollte man mindestens haben, damit ein interessanter Betrieb stattfinden kann. Allerdings würde ich es nicht unbedingt forcieren, wenn die Originallänge 2,5 m entsprechen würde. Dann bleibt es etwas kniffiliger, aber auch spannender.


    Gruß


    Andreas

  • Ich will mal versuchen ob ich mehr über die damals verwendeten Weichen heraus bekomme.
    Aus der Zeichnung in Hp1, Nr 6 weiß ich nur, das es 1:8er Weichen sind.
    Leider stehen die Radien nicht dabei.

  • Hallo Jörg,


    im Buch von Prof. Hartmann über Reichsbahnweichen gibt er an, dass württembergische Weichen einen Abzweigradius von 180 m bei einem ABzweigverhältnis von 1:8,5 hatten.


    ich habe von einem Modellbahnfreund die Zeichnung einer badischen Weiche 1:8 mit einem Abzweigradius 166 m bekommen.
    In meiner bayerischen Weichensammlung habe ich EW 180 1:8 (Lokalbahnweiche) und EW 160 1:8.
    Vielleicht kannst Du das gebrauchen.


    Gruß


    Andreas

  • Wunderbar.


    Danke, Andreas.


    Die badische Weiche könnte passen. Sulzburg liegt doch im badischen, oder irre ich mich ?


    Aber auch die EW168/1:8 ist von Interesse für mich.


    Brauchst du ne Emailadresse ?