Kfz-Werkstatt von Andreas

  • Moin,


    auch wenn ich hier nicht im Einzelnen auf Bauprojekte eingehe, es ist ein Modellbahnforum, möchte ich einen kleinen Basteltischüberblick geben.


    Da wären zunächst gleich drei NG 6x4/32 zu nennen. Basis ist das uralte und entkernte wie leicht vorbildwidrige Herpa-Fgst. 6x6/32 zu nennen. Das wurde entsprechend auf 6x4 umgebaut und auch seiner zu kleinen Anbauteile entledigt. Zwei fgst. erhalten Eigenbautanks, für das dritte hatte ich noch einen passenden Tank liegen.



    Die Herpa NG-Hütten flogen gleich weg und wurde durch Kibri-Hütten ersetzt, die wiederum den Herpa-Kühlergrill erhalten werden. Der blaue NG wird ein 73er 6x6/32.


    Ein weiteres Projekt ist ein Büssing Commodore S Muldenkipper. Als Basis habe ich irrtümlicherweise durch meinen Schätzfehler ein 4100 mm Fgst. verwendet. Es gab zwar einen Commodore SK mit 4500 mm, aber für eine Steinmulde und im Hinblick auf die Wendigkeit und höherer Nutzlast wurden nicht nur für den Export Kipper auf dem Fgst. des Commodore SS (3700 mm) oder auch SS Export (3800 mm) aufgebaut. Nach weiteren Recherchen rund ums Original sowie einem Autstausch mit einem Bastelkollegen habe ich 3800 mm als Radstand angesehen.



    Die Bilder zeigen noch das 4100 mm Fgst. inkl. gedruckten Luftkesseln und dem Tank sowie Eigenbau-Auspuff. Die Mulde wird komplett geändert und das Fgst. eingekürzt, so daß am Ende ein ganz anderes Fahrzeug emtstehen wird.


    Ausführlicher geht es im Forum mo87 zu.

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas () aus folgendem Grund: Nutzlast fehlte

  • Moin,


    der oben gezeigte Büssing ist bereits eingekürzt und eine neue Mulde in Konstruktion. Läuft also.


    Zwischenzeitlich fertig geworden ist eine bereits vor vier Jahren lackierte Rohbaustelle.



    Steckbrief:
    Magirus 230 D 26 AK
    - Kibri-Fgst. inkl. Radsätzen (die sind nämlich gut)
    - Auspuff aufgebohrt
    - Preiser Hütte
    - Preiser Kotflügel vorn
    - Inneneinrichtung bemalt mit Fahrer
    - Nicht sichtbar neben dem Fahrer ein Schutzhelm von msM87
    - dreiteiluiger Ätzgrill von msM87
    - Motorbild (eigenes Foto) hinterlegt wie beim weiter vorn gezeigten Brekina Eckhauber
    - Modell unangerotzt und frisch


    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

  • Moin,


    husthust.


    Gut Ding will ... nein, keine Ausreden.


    Bei der Suche nach einem Modell ist mir ein Tütchen mit Felgen zwischen die Finger gekommen. Die waren einfach falsch verpackt. damit konnte nun ein weiteres Projekt auf richtige Vorräder gestellt werden.


    MAN F8 6x6 Kipper


    - Fgst. Herpa TGS, Antriebsstränge nach Foto angepaßt, Vorachsaufnahme pragmatisch geändert
    - Fgst. höher gelegt auf Originalhöhe
    - Fahrerhaus Herpa höher gelegt auf originalmaß
    - Fahrerhausschloß aus Kibri-Hütte extrahiert, auf sinnvolles Maß plangeschliffen und an Herpa-Hütte angepaßt
    - Selbstbau-Hydrauliktank
    - Fahrerhausschloß von Kibri
    - Highpipe Selbstbau aus Plastikresten, Ätzgitter aus Steinschlagschutz für Scheinwerfer
    - Tank, Batteriekiste, Druckbehälter aus Restkiste und entsprechend angepaßt
    - Vorrradfelgen aus zig Jahre alter Kleinstserie vom Urmodell eines Bekannten


    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

  • Moin Martin,


    der Unterschied ist mir sehr wohl bekannt. Das steht auch oben drüber: MAN F8 6x6.
    Ich habe lediglich ein TGS-Fgst. verwendet und in allen Belangen für einen F8 angepaßt.


    Vielleicht hätte ich besser darauf verzichten sollen, die Herkunft des Fgst. zu erwähnen. ;)

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

  • Hallo Andreas


    Frage an den Erbauer des schönen F 8
    Wer stellt die Allrad Felgen der Vorderachse her ?


    Die sind ja sowas von Genial, wie das Original. :sehrgut:
    Keiner der großen Hersteller hat sich daran getraut. Selbst Herpa nicht mit seinen lieblos dahergelaufenen Felgen von Anno Domini.


    Wer mehr von den Orginalen, sehen möchte geht auf die Seite zu FIŠ
    Dort sind ab und zu ein paar solche Schätzchen, bzw. "Überlebende", die zum Verkauf stehen auf Video gebannt.


    Hmm ;) wenn man doch mehr Geld und den dazu benötigten Platz doch hätte :S


    Gruss Jürgen

  • Moin Jürgen,


    Danke für Dein Interesse an den Felgen.


    Die Felge entstand aus einer Felge von B&S mit einer Naben von - habs vergessen. Das wurde vor zig Jahren ausgekaspert und letztlich das Urmodell eines Kumpels abgegossen. Weder er noch ich haben davon welche übrig. Er selbst hat alles verbaut. Meine Felgen habe ich ganz aktuell erst wiedergefunden. Sie waren in einem "falschen" Karton eingelagert, eben seit zig Jahren.


    Vor ebenso zig Jahren gab es eine ähnlich gebaute Felge bei 2HS als Kleinserie. 2HS hat sein Programm vollständig eingestellt. Anfragen sind zwecklos und werden auch nicht beantwortet. Dabei hatten die auch so schöne F90-Baustsoßstangen etc.:-(


    Die Seiten etablierten Lastwagenhändler durchstöbere ich immer sehr gerne. Häufig sind brauchbare Fotos dabei, die manches Detail erkennen lassen.

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

  • Moin,


    überall wird an Modulen gebastelt, Anlagen teils akribisch geplant, Fahrwerke von Lokomotiven neu gebaut bzw. optimiert, Platinen entwickelt, das ist schon der Wahnsinn, was dieses Forum hier zeigt. Bei mir geht es weiterhin gemächlich mit den Gummikarren weiter. Es sind einige Rohbauprojekte entstanden und manche Idee schriftlich fixiert sowie Grundmodelle mit Teilen (und Zetteln) verpackt.


    In letzter Zeit habe ich allerdings mehr in die Restkiste bzw. Schrottkiste gegriffen und geschaut, was daraus doch noch entstehen könnte.


    MAN F8 Sattelzugmaschine (Kibri)



    Das Modell stammt aus der Wühlkiste. Die Hütte konnte bis auf die Verglasung zerlegt werden. Das Fahrerhaus-Unterteil war leider zu fest mit dem Fahrgestell verklebt, so daß ich es nicht höherlegen konnte. Die Bemalung erfolgte mit eingebauter Verglasung. Innenausstattung bemalt, Motorattrappe ans Heck gefrickelt und illusorisch bemalt. Auspuff aufgebohrt. Weiterhin habe ich den Dachüberstand (vorbildwidrig lang) abgefeilt. Eine Radabdeckung hinten kam von einem anderen Schlachter. Paßt, denn beim Abholen hat ein Fahrer der Firma Omeirat & Kassar OK Truck Export diesen leider abgefahren ... auf die Scheibe kamen Kleber, um Macken zu verbergen, wovon eine durch mich entstanden ist. Die Sattelkupplung bekam etwas Gammel mit Fett. Fertig und bald auf dem Weg nach Antwerpen, Rotterdam, Emden oder Hamburg für Lagos.

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

  • Moin,


    und dann haben wir da noch was auf dem Basteltisch und aus Resten entwickelt ... einen geschlachteten Kibri 3,2 m 4x2 NG, völlig verklebt.



    Nun sitzt die Hütte auf dem Herpa/Maag Fgst., neuer Hilfsrahmen, Anbauteile erneuert, neuer Heckabschluß, Auspuff aufgebohrt, ...



    ... Fgst. lackiert, Hütte angealtert und vorsichitig die Scheibengummis bemalt (Stichwort eingeklebte Verglasung). Der blaue Aufbau als Dreiseitenkipper stammt von einem Werbe-Günstig-Laster (Scania Hauber, vermutlich von Grell) und wurde seiner Bracken beraubt, damit er eine weitere Kipperpritsche aufnehmen kann, eben jene vom ursprünglichen Kibri-Schlachter und mit einer Reifen-Ladung versehen.



    Die Reifenladung hat sich Omeirat & Kassar Truck Export bei einem Großhändler gesichert. Dunkel gelagert, wie neu aussehend, aber eben mit 10 Jahren überlagert, sind sie auf der Holzkippe fest verpackt und zusätzlich mit Paletten verkeilt. Die Kippe geht mit dem 1217 K voraussichtlich ebenfalls nach Lagos und ist bereits fertig (irgendwie) verzurrt, wie die Exporteure das halt so machen. Wahrscheinlich folgt bald der Transport mit Binnenschiff oder auf Achse in Richtung Seehafen ...


    Die halbierten Reifen fallen kaum auf. An sich hätte ich auch ganze Reifen nehmen können, sind genug von da, aber zu spät aufgetaucht.
    Schrott wird wieder flott. Auch dieses Modell entstand aus der Restekiste.

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

  • Moin,


    als kleines Dankeschön für Jürgens tolle Geschichte über den alltäglichen Exportwahnsinn, habe ich hier noch ein zweites abgeschlossenes Projekt. Kurz erzählt mit kleiner Chronik der Abfolge zum Modell, passend irgendwann ab Angang bis Mitte der 80er.


    Ursprüngliche Planung:



    Ein paar Baubildchen mit Umstieg auf T1. T1 wurden bis weit in die 90er exportiert. Dadurch wird dieses Gebilde ab der 80er Jahre halbwegs realistisch, auch wenn NG und erst recht der Wörther MP dann recht jung gewesen sein mögen. Der Wörther 1 MP ist ab 1977 aktuell.




    Und nun die Geschichte dazu:


    Omeirat & Kassar Truck Service konnte zwei Fahrzeuge in Wenningfeld vom Schrott retten. Der Aufbau vom Wörther MP wurde gleich in Wennigfeld gelassen und dient dort nun als Lagerhütte. Der Wörther selbst wurde wegen eines heftigen Getriebeschadens in Wenningfeld zurückgelassen. Die T1 Pritsche wanderte auch sofort mit. T1 wurden noch bis weit in die 90er durchaus mit nach Afrika verschifft (s.o.), paßte daher wunderbar. Entsprechend verzurrt ist das Paket nun fertig für den Transport mit Binnenschiff oder auf Achse gen Seehafen Antwerpen, Rotterdam, Emden oder Hamburg ... 4 m Höhe wird übrigens nicht überschritten.




    Kurz zusammengefaßt:


    T1 Pritsche: Aus dem T1 Lager(-über-)bestand, bemalt und angeschraddelt. Brekina.


    Wörther MP: Aus der Restekiste, Aufbau entfernt, Modell bemalt mit leichten Gebrauchsspuren. Praliné.


    NG 2achser: Alles aus der Restkiste. Herpa Fgst. (vermutlich NG DLK), Herpa-Hütte (unlackiert, orig. Grün vom Urkipper), Aufbau Roco (vom Volvo FL), Modell komplett
    innen wie außen farblich behandelt.


    (Teilweise) Schrott wird wieder flott. Mal wieder.

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

  • Moin,


    die Kfz-Werkstatt hat zugeschlagen und für das Projekt "Wenningfeld" ein paar weitere Fahrzeuge vorbereitet. Ich zeige hier (wie auf mo87) die ersten "fertigen" Modelle.


    Beim Borgward Hansa (Neo-Modell) greift testweise der Hydraulikgreifer zu. Einen Seilbagger-Polygreifer hat es bei einem Mä* Museums-Modell zusammen mit dem Mä* Fuchsbagger gegeben, ist aber nur schwer zu bekommen. Da hilft mitfristig nur der Selbstbau. Der Ford 20M (P5) ist von Herpa Magic, eine geniale und leider eingestellte Einfachserie von Herpa, ist letztlich ein herunterskaliertes Mnichamps-Modell aus dem Maßstab 1/43.


     


    Frisch entstanden sind auf Brekina-Basis:


    MB 190 Heckflosse, Brekina Uraltmodell, mittlerweile abweichend zum Bild wieder mit Heckstoßstange, und für diesen Daimler typische Roststelle. Mit TÜV wird da wohl nichts mehr.



    Ford 17M Barocktaunus. Brekina Uraltmodell mit Mängeln wie der etwas heftig breiten C-Säule. Auch hier gibt es die typischen Roststellen inkl. der Lampentopf-Nähte. Eine kleine Beule in der Heckstoßsnage rechts rundet das Bild ab. Ausgeschlachtet wurde Mitte der 70er nichts mehr weiter. Wer brauchte da noch Teile von einem Barockengel. Eine alte abgerockte Karre war das. Völlig unmodern.



    Ford 17M Turnier Barocktaunus, Brekina Uraltmodell. Auch dieser Ford trägt seine neuralgischen Gammelstellen und steht schon länger auf dem Platz. Zumindest hatte er dereinst einen anderen Kotflügel erhalten. Entweder wurde die Zierleiste bereits abgebaut oder er hat nie wieder eine erhalten, weil aus den Befestigungslöcher der Schmock herausgesabbert ist.



    Die Wühlkisten sind für weitere Möhren gut gefüllt. Vielleicht kommt zwischendurch was Moderneres.


    Das soll für heute als Ablenkung von der Modellbahn, den genialen Modulen und professionellen Anlagenplanungen und Hoghend-Fahrzeugumbauten genug sein. :lokomotive:

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas ()

  • Moin Lutz,


    zu den NG-Derivaten kann ich Dir nichts sagen. Es ist allenfalls erstaunlich, wie lange sich zumindest die Hütte in abgewandelter Form hält. Die 160 PS (was uns auch die Bezeichnung 2516 suggeriert) ist in der Tat geizig.

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

  • ... sie fahren Terminfrachten in aller Herren Länder (oder so ähnlich 'y#)

    https://digit.wdr.de/entries/8…H0iOlsiTEtXIl19&qt=search

    https://digit.wdr.de/entries/8…H0iOlsiTEtXIl19&qt=search

    Weitere Steilvorlagen für Andreas:

    https://digit.wdr.de/entries/1…H0iOlsiTEtXIl19&qt=search

    https://digit.wdr.de/entries/1…H0iOlsiTEtXIl19&qt=search


    Der Motorisierte Ochse:

    https://digit.wdr.de/entries/6…H0iOlsiTEtXIl19&qt=search

    (Spitzname für das Autokennzeichen Moers, hier sehr mehrdeutig)


    Und für Jürgen noch eine Scheibe Toast:

    https://digit.wdr.de/entries/1…H0iOlsiTEtXIl19&qt=search

  • Moin,


    aktuell gibt Jürgen alles in Sachen Lkw. Großartig. An sich übe ich mich in diesem Forum an Zurückhaltung, was das Autothema angeht. Einiges Neues ist fertig, vieles in der Pipeline (ausgesprochen Piepälienä)

    Anknüpfend an Jürgens Absetzer:


    Der kubische Absetzer hat mittlerweile den Weg über die Grundierung zum Endlack gefunden. Der ist Kommunalorange in der alten wie passenderen, mit anteilig mehr cadiumgelb als Basis.



    Daneben gibt es einen MAN F8 Absetzer. Ursprünglich als Kibri-Schachtelbau zur Entspannung angedacht, entwickelte sich dieses Projekt zu einer Aufwertung.



    Bild links noch ursprünglich mit B&S Radsätzen, Fahrerhaus vorbildkonform auf 6x4 höher gelegt, Unterfahrschutz am Heck durch filigraneres Immergrün-Profil ersetzt (der Aufbau von Kibri hat keinen integrierten Unterfahrschutz am Heck, notfalls ist es ein auf Absetzer umgebauter ex Kipper 6x4/28), Selbstbau-Highpipe aus Immergrün, Tritt unter vorderer Stoßstange wie beim obigen F8 Kipper, Achsenführungen neu zur Aufnahme von AWM-Radsätzen, Tank belassen, lackiert in Resedagrün inkl. Kotflügelteile (Bedarf noch Nacharbeit) mit böllingrotem Fahrgestell. Die Radsätze werden noch eingefärbt.


    Dieses Mal habe ich nicht übermäßig viel Bauphasenbilder hochgeladen. Die Bilder zeigen unvollständige Modelle und sind nur zum Testen der Optik grob zusammengesetzt.

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

  • Hallo Andreas,


    ich bin ein Bewunderer deiner Umbauten wie der von Lutz und Jürgen auch. Leider fehlt mir aufgrund der vielen Baustellen des täglichen wie auch Moba-Lebens meist Zeit, meine Modelle akribisch umzubauen. Wenigstens versuche ich beim Zusammenbau der Kibri-Modelle diese farblich etwas anzupassen, was dann diverse Gitter, Auspuffanlage, Sattelteller usw. angeht.


    Woran ich bei diesen Modellen verzweifle ist der Kühlergrill. Er ist (logischerweise) als ein Spritzteil einfarbig gehalten. Die Verchromung bei DB und MAN muss also irgendwie geschafft werden. Ich habe mehrere Lösungswege mit Farbe (einfaches Anmalen mit Pinsel oder Edding, "Aufdrucken", Granieren usw. ) versucht, alle ohne Erfolg. :crygirl:

    Bsp.: Die Farbe hat das DB-Emblem zu etwa 90 % bedeckt , aber ein Teil ist in den eigentlichen Kühlergrill gelangt.....und minimale Teile haften trotz Lösungsmittel immer noch dort.

    Beim Vergleich der Beiträge 89 und 97 sprichst du beide Male von einem Bausatz von Kibri, der eine ohne lackierten Grill, der andere dagegen mit lackiertem Grill.


    Wir machst du/ihr das eigentlich? :sos:

    Vielleicht Austausch durch bedruckte Teile von Herpa pp.?


    Ansonsten: Großes Kino, was du/ihr hier zeigt!!!! :herz:


    viele Grüße

    Holger

  • Moin Holger,


    Danke für Deine Rückmeldung. Die Umbauten oder Verbesserungen sind kein hardcore. Da gibt es heftigere Bastler.


    Den Grill bemale ich meist mit Revel Aquacolor silber oder Humbrol (Nr. vergessen) in extremer Trocken-Pinselei. Mehrfache Ansätze, um anschließend eventuelle Silberfleckchen im Innenbereich mit sehr flüssigem Mattschwarz als eine Art Washing zu kaschieren. Das klappt recht gut. Den Molotow-Stift habe dafür ich bislang in der Schublade gelassen.


    Soltest Du einen NG mit der Nahverkehrshütte von Kibri bauen: Kotflügel-Bauteile passen mitunter nicht, weil noch ausgelegt auf die damals falsche, weil zu schmale wie unproportionierte Hütte, die später durch eine maßstäbliche Hütte ersetzt wurde. Entweder Umbau auf Preiser-Kotflügel samt Stoßstange oder von einem Herpa-Schlachter. Leider wurde in diesem Zusammenhang - Stichwort Kühlergrill - von Kibri ein Grill mit zu kleinem Stern umgesetzt. Vorteil: Es paßt der Kühlergrill von Herpa. ;-) Der ist dann fertig bedruckt.


    Nochmal zu den Kibri-F8 Hütten: Der Dachüberstand ist zuviel des Guten. Kibri orientierte sich damals an Hütten mit Sonnenschutz. Ich schleife den Überstand weg, dann sieht die Hütte gar nicht so verkehrt aus. Verwende ich eine Hütte von Herpa, dann muß ein Kibri-Schlachter aus der Grabbelkiste herhalten, um das Hüttenschloß zu liefern - siehe den 6x6 Kipper oben an der Führerhaus-Rückwand.

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas