!!!Hilfe!!! Bräuchte mal tech. Hilfe!

  • Hallo Schwachstrombahner,
    ich würde gerne meine beiden Liliput-Dieselchen als eine Einheit fahren und dementsprechend die Stromabnahme verbinden. Wie mache ich das am Besten, kann ich dann mit einem Decoder fahren???
    So soll es aussehen!

    Gruß Detlef


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  • Moin;
    aber mit anderen Worten:
    Du möchtest mit einem Decoder zwei Motoren betreiben
    nämlich einen in Lok a und einen in Lok b
    ferner sind die beiden dann für immer fest verbunden


    Bei der Stromabnahme dürfte es keine Probleme geben, die Kabel kann man als Bremsschläuche tarnen.
    Ob ein Decoder zwei Motoren steuern kann weis ich nicht, ich würde durchaus einen zweiten Decoder spendieren, kenne aber die Toleranzen der Motoren von Liliput nicht.
    Beide Decoder könnten dann gemeinsam gesteuert werden.
    Vieleicht kann Lutz helfen.
    So weit mein gefährliches Halbwissen.



    Gruß Friedrich

  • Hi Detlef,


    an dem Brainstorming kann ich mich auch beteiligen:
    Ich würde eine der Loks ihres Motors berauben (als Ersatzteil einlagern), im freigewordenen Platz lässt sich ein Decoder gut unterbringen, Führerhaus-Durchblick bleibt erhalten. So wie Friedrich berschrieben hat, beide Loks fest kuppeln und mit Kabeln (als Bremsschläuche getarnt) verbinden. Das verbessert die Stromabnahmebasis von 4 auf 8. Der "Verlust" an Zugkraft durch Wegfall eines Motors wird durch ein besseres Fahrverhalten mehr als kompensiert.


    Gruß Rainer :thumbup:

    Kleinreuth-Nord-Logo-supersmall.jpg


    Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.

  • Hallo Detlef
    Ich würde entweder beide Loks vollständig mit Decoder und co ausstatten und via Zentrale als Doppeltraktion konfigurieren - Dann würden die Decoder im Zusammenspiel mit der Zentrale die harmonisierung der Regelung erreichen oder es so machen, wie Rainer vorgeschlagen hat.
    Du hättest dann vielleicht sogar genug Platz, um einen Micro-Sounddecoder unterzubringen.


    Wenn Du über alle 4 Räder den Strom abnehmen willst, musst Du 4 Adern verstecken...
    2x Motor und 2x Stromabnahme. Von Tams (glaube ich) gibt es ganz dünne und sehr flexible Decoder-Litzen. Wenn Du dann je Zwei Litzen in ein Stück Silikon Schlauch einziehst (wie Nadel/Faden) sollte das ganze immer noch so flexibel sein und passabel aussehen. Den Silikon Schlauch kann man von Silikon-Ummantelten Kabeln gewinnen (Die ganz komisch weichen...).


    Noch eine Frage/Idee: Wenn Du die Stromaufnahme zusammenfässt, bekommst Du eine "lange Lok", die evtl. für die Weichenpolarisierung zu lang ist. Hast Du geschaut, ob es genug Platz für eine "2-Drehgestell Lok" bei deinen Weichen/DKW gibt? Bei Doppeltraktion sollte das kein Thema sein.



    Meine Gedanken...


    LG,
    Axel

  • Hallo Axel,


    das mit der Weichenpolarisierung habe ich nicht verstanden. Ich bin eher der Meinung, dass eine "lange Stromaufnahme" an einer Lok gerade auf Weichen die Kontaktfreude verbessert. Muss ich einen "Paradigmenwechsel" vornehmen?


    Fragt sich, l.g., Bruno - bob -

    Es muss nicht alles perfekt sein was gut ist

  • Hallo Detlef!


    Was bei US H0 krampffrei funktioniert, sollte technisch auch bei Deutsch H0e funktionieren.
    Heisst beide Loks mit einem eigenen Decoder versehen und MU bilden; siehe Unna letzes Jahr ;) . Evtl. Differenzen bezüglich Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Abbremsen lassen sich mit der Decodereinstellung per CV ausgleichen.


    Elektrische Verbindung:
    Es bleibt trotzdem die Möglichkeit die Stromabnahmen beider Loks miteinander zu verbinden. Das soll allerdings elektrisch gesehen vor den Decodern geschehen.


    1 Decoder für beide Loks:
    Machbar, aber dann hast Du statt 2 Kabeln zwischen den Loks 4 und sogar noch mehr Kabelverbindungen zwischen den Loks.
    2 für Stromabnahme
    2 für den Motor der 2. Lok
    2 für die Stirnbeleuchtung der 2. Lok


    Dummy:[ironie]Wir sind ja hier nich beie Mittelschleifers und feiern Haftreifenorgien... :D [/ironie]

  • Hallo Bruno
    Nein - Paradigmen wechseln musst Du nicht. Aber ich weiss halt nicht, wie er die Weichen polarisiert hat und ob es z.B. Selbstbauweichen sind.
    Ich hatte mal das Problem, das die eine Führungsschiene einen Kurzschluss verursachte - aber nur bei einer einzigen langen Lok.
    Den Fehler habe ich lange gesucht.
    Meine Intention war nur, dafür zu sorgen, dass das Thema kurz aufs Tapet kommt und man drüber nachdenkt. Dann kann man hinterher den Thread als "Checkliste" nutzen, wenn man Fehler sucht.


    @ Lutz: Haftreifen? Meine Töchter verwenden die - wahlweise als Haargummi oder unter den Loks :D


    Die Strinbeleuchtung habe ich vergessen 8|


    Cheers,
    Axel

  • @ Lutz: Haftreifen? Meine Töchter verwenden die - wahlweise als Haargummi oder unter den Loks

    [ironie]Du weißt aber auch, daß giftgrüne oder rosarote Haftreifen auf die traditionellen Traditionalisten verstörend wirken? :party: [/ironie]

    Mit freundlichen Grüssen


    Lutz

    Einmal editiert, zuletzt von Rainer () aus folgendem Grund: Codierung "geglättet", damit das gewünschte Ergebnis sichtbar wird.

  • Hallo Detlef,


    da ich selber die Lok habe, ist neben der Frage einer sinnvollen Dekoderbestückung, auch deren Leistungsspektrum nebst Fahreigenschaften zu berücksichtigen.


    Zur Leistung:
    Die Leistung einer Lok ist, gerade im Rollwagenbetrieb, mehr als bescheiden. Somit spräche alles für eine Doppelmotorisierung, d.h. derLösungsweg einen Motor rauszuwerfen und die zweite Lok als Dummy laufen zu lassen, wäre kontraproduktiv für die Zugleistung.


    Zur Fahreigenschaft/Kontakt:
    Meine Lok lief mit dem LoPi4 auf der Strecke akzeptabel. Sobald aber irgendwelche Verschmutzugnen auf den Schienen waren oder Weichenkombinationen zu durchfahren waren, gab es den einen oder anderen Aussetzer.
    Hier müsste die Stromabnahme-Basis verbessert werden, was für die einmotorige Variante bei Abnahme des Fahrstroms mit acht Rädern spräche.


    Meine, zugegebenenermaßen nicht günstige (jeweils ca. 60,- € Materialkosten pro Lok), Variante:
    Beide Loks mit dem goldenen Lenz-Mini und USP ausrüsten.
    Obwohl es verdammt eng im Führerstand ist und wird, klappt das. Meine Kleine ist so ausgerüstet und fährt nun absolut problemfrei.
    Wer den Umbau machen kann, kann ich dir per pn mitteilen.


    viele Grüsse
    Holger

  • Hallo


    @Lutz: Da hast du recht. Allerdings gewinnt man mit USP erheblich gegenueber den normalen Fahreigenschaften. Natuerlich kann man auch auf Dreipunktlagerung usw, umbauen........wenn man kann.


    Axel: Ein anderer Motor duerfte nicht viel bringen, da der originalmotor m.E. nichzt zu schwach ist. Es liegt an dem fehlenden Gewicht der Lok usw. Was das Innenldben angeht: Vielleicht finde ich noch den umbaubericht und poste den link.


    Viele Gruesse
    Holger

  • Hallo Axel, hallo Foristi,


    das von Axel beschriebene Problem mit langen Loks sollte zumindest nicht bei PECO-Weichen auftreten, wenn sie konsequent wie folgt modifiziert werden:



    Die beiden kleinen Drahtstücke, die die Schienen mit den Zungen dran elektrisch mit dem Herzstück verbinden, müssen entfernt werden. Das geht problemlos, wenn man sie mit einem kleinen Schraubendreher einfach abhebelt. Statt dessen werden mittels zwei kleinen neuen Drahtstücke die Zungenschienen elektrisch mit den Außenschienen verbunden. Dann haben die Zungen das gleiche Potential und kein langer steifer Lokrahmen kann mehr zu Kurzschlüssen führen (die beiden flexibel verbundenen kleinen Lökchen werden kaum das Problem bekommen).


    Also Axel, wenn Du Deine ersten Peco-Weichen im Industriegebiet verlegst, vorher eine kleine OP. Das geht zwar auch noch nachträglich, ist aber ein Stocherakt mit einem Zahnarztfräser.


    Ach ja, bei der Gelegenheit gleich auch den dicken Knubbel bei den Stellstangen radikal entfernen und statt dessen eine Pertinax-Schwelle einlöten.


    LG Bruno - bob -

    Es muss nicht alles perfekt sein was gut ist

  • Hallo Leute,
    vielen Dank für die vielen Antworten und Lösungsansätze!
    Nicht, dass ihr mich jetzt total verwirrt habt! ?( Als Nichtelektroniker muss ich mich jetzt erst mal reinfinden.
    Meine Weichen sind alle, wie die Gleise auch, Selbstbau und somit sind Kontaktschwierigkeiten so gut wie ausgeschlossen.
    Zur besseren Übersicht, habe ich mal ein paar Bilder der Lok gemacht:

    So sollen die mal fahren.

    Im Führerhaus ist noch ein wenig Platz.

    Die Beleuchtungsplatine.


    So sieht es unter der Haube aus.

    Unter der Haube ist nicht viel Platz.

    Ich hoffe, dass die Bilder für weitere Lösungsansätze ausreichen.
    Und nicht vergessen, ich bin "Schwachstromelektriker" :D

    Gruß Detlef


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  • Hallo Detlef!


    Hast Du noch Bilder von der Unterseite der Loks? Speziell wie die Radsatzachsen gelagert bzw. angetrieben sind und von der Stromabnahme? Evtl. mit abgenommener Bodenplatte, aber Radsätze und Blindwelle noch im Fahrwerk?