Denver & Rio Grande Western

  • Hallo,


    der Grund warum ich hier auf die Bremsanlage so viel Wert lege:

    Man sieht die Bremsanlage auch von oben in aller Deutlichkeit.




    Der Kesselmantel musste hier aus 4 Segmenten zusammengefügt werden. Geschickterweise hat man die Trennfugen beim Modell da angeordnet wo es Nietreihen gibt und damit überlappende Bleche. So sind die Fugen weggetarnt. Innen wurde ein alter rostiger Gewindebolzen mit ausgefransten Gewinde vom Hanomag eingeklebt der dafür einen schönen neuen Bolzen bekam. Der schrottige Bolzen passte so gerade so in den Innenraum des Kessels. Da der Wasserwagen direkt hinter der Lok läuft erscheint mir ein erhöhtes Gewicht gerechtfertigt.

    Die Enden und der Dom waren nochmals separate Teile.





    Dann lag dem Bausatz sehr dünne und schmale Streifen aus PS bei. Daraus sollen die Spannbänder gemacht werden.





    Insgesamt gibt es bei dieser älteren Bauart 4 Spannbänder.





    Nach den Spannbändern wurden die Griffstangen und Griffe angebracht.





    Bis hierhin war beim Zusammenbau sozusagen "Dienst nach Vorschrift".

    Die im Vordergrund liegenden Teile werde ich nicht mehr montieren. Es handelt sich entweder um doppelt vorhandene Teile (schön wenn ein Bausatzhersteller daran denkt kniffelige oder bruchgefährdete Teile mehrfach beizulegen) oder Teile welche für den zugedachten Einsatz als Wassertender nicht benötigt werden.

  • Hallo,


    weiter mit dem Wasserwagen, es war ab hier die eigene Kreativität gefragt.


    Hier entsteht gerade eine große Plattform welche um den Dom herum angeordnet ist. Statt aus einer großen Platte eine rechteckige Öffnung auszuschneiden, fand ich es einfacher diese Plattform aus 4 einzelnen rechteckigen Stücken zusammen zu setzen.





    Aus Reelingstützen für den Schiffsmodellbau entstehen die Geländerstützen für die Plattform. Hier werden sie von 4 Durchzügen auf 3 gekürzt.




    In die Oberseite der Plattform wurden Bretterfugen mit einer Reißnadel eingeritzt. Ganz bewußt etwas unregelmässig um unterschiedlich breite Bretter darzustellen. Das unterstreicht den Eindruck einer hastig improvisierten Bauweise noch.

    Die abgekniffenen Teile der gekürzten Reelingstützen werden nicht wegeworfen. Bloß nicht die geben noch gute Griffstangenhalter ab. Ein bischen mehr an Lötzinn beim Löten und es gibt einen Blobb der dann einen runden Griffstangenhalter abgibt.





    Dann wurden die Stützen erst einmal lose in die vorbereiteten Bohrungen gesteckt. Die Leiter ist hier aus dem Modellbahnkaufhaus.





    Hier habe ich angefangen die in die Augen der Stützen eingeschobenen 0,3mm Bronzedrähte zu verlöten. Da die Stützen unten im Kunststoff stecken, muß der Lötvorgang unter Verwendung von extra Flußmittel, in diesem Fall harz- und säurefreies Lötfett, schnell vor sich gehen. Ich habe größere Längen an Draht eingesteckt als nötig und diese dann nach dem Lötvorgang auf Maß gebracht durch abkneifen der Überhänge.

    Leider habe ich im Schaffenswahn davon keine weiteren Fotos gemacht.






    Ein erstes loses Aufsetzen der Plattform um zu kontollieren ob alles passt.

    Die Flußmittelreste werden noch unter warmen Wasser mit Spüli entfernt.





    Dann wurde die Plattform mittels Querträgern dauerhaft fixiert. Auf beiden Seiten wurden die geätzten Leitern angebracht.

    Anschliessend ist der ganze Wagen sozusagen in den Farbeimer gefallen.

    Fertig ist er aber noch nicht, es fehlt u.a. die Beschriftung. Auch hier gibt es nichts Passendes fertig zu kaufen, also wird es passend gemacht werden müssen.