Lokgehäuse aus 3D-Druck

  • Ich habe mir mal ein 3D-Druck Modell von shapeways geleistet. Da der eine oder andere sicherlich an solchen Modellen interessiert ist,


    hier die Fotos nach dem Auftrag der ersten Lackschicht innen und außen :










    Mein Fazit:


    Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich bekommen habe. An einigen Stellen, insbesondere hinten und die eine Seite vorne, werde ich nacharbeiten müssen.


    Aber die Foto vergrößern auch sehr stark. Aus "normaler" Spielentfernung ist das Modell kaum von Spritzgußmodellen zu unterscheiden.


    Allerdings eine Sache stört mich, die liegt aber eher im Design - ich werde innen in die Ecken mit Sekundenklebergel einige dicke Nähte legen um das Gehäuse stabiler zu machen.


    Da hat der Zeichner der 3d-Vorlage zu sehr mit Materialstärke gespart. Man kann den Bruch an der einen Kabinenhinterkante gut auf den Bildern sehen.


    Da hatte ich das Gehäuse zu doll gedrückt. Aber das Material läßt sich gut kleben, so daß auch dieses nachher nicht mehr sichtbar ist.


    Kurz was zum Vorbild:


    Das ist eine MK1500D von Morrisson-Knudsen. Aufgebaut auf eine alten Fahrwerk einer EMD GP7/9/18/20.


    Mit modernem Motor und aktueller Bedientechnik. Ähnliche Programme laufen hier in Deutschland ja auch.


    Z.B. auf Basis der V100.

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  • Schön, dass Du hier mal so ein "Druckteil" zeigst.
    Wie würdest Du denn die Festigkeit einschätzen? Hast Du schon etwas über die "Langlebigkeit" gehört?
    Was mich auch dazu interessieren würde...
    ...welche Vorarbeiten hast Du vor dem Grundieren gemacht?
    Reinigen? Sicher. Seifenlösung, Fettentferner? Ultraschallbad? (wenn man da etwas in passender Grösse hat)
    Ich schaue mir gerne weiter die Entwicklung an.


    Nettes Grüssle mitten aus dem Wald
    Peter

    ... und das Grüssle mitten aus dem Wald
    bis bald... ´s Peterle


    ...mittlerweile gibt es einiges auf meinem "Blog"


    Verschiebe nicht auf morgen, was du heute leben kannst.
    Jeder vergangene Augenblick, den du nicht zu ergreifen verstanden hast, ist ein verlorener Augenblick.
    (unbekannter Autor)

  • Peter,


    gereinigt habe ich das Teil nach einem 24h Bad in Tickopur R33 mit ner weichen Zahnbürste.


    Bei einem Ultraschallbad mit der gleichen Flüssigkeit reichen 8-10min.


    Zur Langlebigkeit kann dir wohl keiner was sagen. Dazu ist das Ganze zu neu.


    Und zur Festigkeit hab ich ja oben schon was geschrieben. Ansonsten verhält es sich kaum anders als andere Spritzgussteile.


    Lackiert ist es mit "SP letting gray" von Polly Scale. Das ist ein Acryllack auf Wasserbasis. Hält hervorragend.


    ----


    Weitere Bilder von heute mittag nach weiterer Säuberung von Flächen :





    Hier werde ich noch schleifen, auch wenn ich dann die Nietnachbildungen neu machen muss.
    Das sind aber auch die einzigen Flächen, die ich zu bemängeln habe.
    Alles andere wirkt aus normaler Betrachtungsentfernung glatt.

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  • Hallo Jörg


    vielen Dank für's Zeigen! Peter hatte die gleichen Fragen, die mir auch in den Kopf gekommen sind :D
    Nur eins noch: Was kostet das „gedruckte Ding“?
    Halte uns bitte weiter auf dem Laufenden!

  • Hallo Jörg
    Ich habe zwei Fragen:
    1) Wie bist Du vorgegangen, um die Druchtypischen Texturen wegzubekommen?
    Schleifen mit so einem Nagelstudio-Pad oder anders?


    Du verwendest Acryllack auf Wasserbasis.
    2) Wieviel Schichten Grundierung und Lackierung denkst Du braucht es, um einerseits genug zu füllen und andererseits die Details nicht zuzukleistern?


    Ansonsten freue ich mich auf den weiteren Aufbau der Lok - Wird sicher spannend... .


    LG,
    Axel

  • Zu 1.


    Garnicht bisher. Die Flächen oben auf der long hood werde ich wohl mit feinem Sandpapier abschleifen


    zu 2.


    Kein Füller, keine Grundierung.


    Das ist bereits eine der Farben der Lok.

  • Auch wenn mir immer noch kein preiswertes P2K Modell einer GP20 als Fahrwerksspender gefunden hab, will ich diese Lok mal weiter machen.


    Ich hab es nach einem Tip mal mit Mr.Surfacer1500 mal versucht.


    Es ist zwar immer noch was zu sehen, aber damit kann ich gut leben. Und hinten werd ich noch mal fein schleifen.


    Außerdem sind diese Bilder starke Vergrößerungen. Am Modell fällt das nicht mehr auf.






    Edit :


    hab die Links der älteren Bilder mal auf aktuellen Stand gebracht, damit die Bilder wieder sichtbar sind.

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