2 neue Dieselloks in Dienst gestellt.

  • Hallo Leute!


    In den letzten Tagen bin ich endlich mal dazu gekommen 2 Triebfahrzeuge herzurichten.



    Das ist eine ALCo HH660 in H0 von Atlas im erbarmungslosen Blitzlicht.
    Das Vorbild wurde ab 1931 gebaut und hat 660PS (660HP nach SAE) mit elektrischer Kraftübertragung und ist für den Rangierdienst bestimmt.
    Das Modell war schon mal hier im Forum in der Form abgebildet wie ich sie gekauft habe.
    Nun ist es bei US Loks meistens so man bekommt sie manchmal recht günstig erwischt sie aber immer in der falschen Farbgebung / Beschriftung / Bahngesellschaft.
    So auch bei dieser Lok. Sie war an Werk mit den "Tiger Stripes" der Southern Pacific versehen.
    Da ich meine eigene Bahngesellschaft habe galt es umzuarbeiten. Alles verschwand unter vornehmen Schwarz damit sie sich in den übrigen Fuhrpark nahtlos einfügt.
    Die Beschriftung sind Naßschiebebilder von Microscale Decals. Für meine Bahngesellschaft muß ich sie mir aus Einzelbuchstaben und Ziffern zusammen setzen.
    Des weiteren erhielt die Lok Kadee Kupplungen #158 für einen störungsfreien Betrieb.


    Bei dieser Lok war die Digitalisierung kein Problem. Blindstecker entfernen, Decoder einstöpseln und und irgendwie unter der Haube verstauen. Ich nehme hier den Lopi Basic von ESU. Nach Einstellungen verschiedener CVs läuft die Lok dann so wie ich es mir vorgenommen habe.




    Diese Lok erforderte mehr Arbeit bei der Digitalisierung.
    Es ist eine ALCo S-1 von P2K (Abkürzung für Proto 2000 von Life-Like) die ich aus der Bucht gefischt habe. Das Vorbild dieser Dieselelektrischen Rangierlok stammt von 1940 und hat 660PS (660HP nach SAE). Umlackierung, Beschriftung und Kadee Kupplung erfolgten wie bei der HH660.

  • Hallo Lutz,


    zwei, wie ich meine, schöne Dieselloks. Wenn ich mich für Modellbau USA entschieden hätte, wären Maschinen solchen Typs mit Sicherheit auch auf meiner Anlage unterwegs. Und "die Amis" haben auch wirklich schöne Beine :D


    Gruß Rainer :thumbup:

    Kleinreuth-Nord-Logo-supersmall.jpg


    Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.

  • Servus Lutz,
    wie immer, ein toller Bericht.


    Für USA-Modellbau-Freaks bestimmt sehr schöne Dieselloks, das einzige was mir daran gefällt ist die schwarze Farbe der Loks, sorry aber ich stehe eben auf Dampfloks aus den früheren Epochen aus Deutschland.


    Ich verfolge deine Berichte aber immer sehr intensiv, den man kann doch immer wieder was lernen.
    Rainer K

  • Hallo Lutz :hutab:


    Diese schwarzen :hust: hässlichen Dinger fährst du ????? :roflmao:


    Spass beiseite ! :strafe:


    Die untere ALCO würde mich reizen als Switcher, aber nur in einer anderen Lackierung.
    Für deren Loks hatten die Gesellschaften wenig schöne Farbe übrig, nur der Zweck heiligte damals und auch heute noch zu teil die die Mittel.
    Eine in Schwarz ist nicht meine Farbe, da ich auch selber so heiße, muss es nicht sein.
    Da nehmen ich liebe diese Farbe wie in dem Video.
    Es ist die alte Farbgebung der Burlington & Quincy


    BLOOMER setzt mit alten Farben in eine Zukunft.


    Auf der Strecke


    Oder hier beim Verladen mit GP 20er


    Aber trotzdem ein Danke :herz: von meiner Seite für deinen US Beitrag, das man mal wieder über den Tellerrand geschaut hat.


    Gruß Jürgen :hutab:


  • Ja Juegen,


    für mich ist ganz in schwarz leichter zu handhaben. Zumal ich auch beim Vorbild für Rangierlokomotiven aus den 1930er und 1940er Jahren immer wieder über schwarze Loks gestolpert bin.
    Ist wohl in etwa mit den Rangierhobeln der Vorkriegs-Reichsbahn vergleichbar. Jeder frischgebackene Lokführer ist in wilder Besetzung damit herumgegurkt und dem entsprechend sahen die Loks dann auch aus.
    In der Alten und in der Neuen Welt hatte man bei Fahrzeugen die dem Publikum, sprich dem Fahrgast, ins Auge fallen sollten, weitaus freundlichere Farbgebungen gewählt.
    Das wären zum einen mal als Beispiele die freundliche Lackierung der Dieselschnelltriebwagen der Deutschen Reichsbahn.
    Zum anderen die Warbonnet Lackierung, so genannt in Anlehnung an den Federschmuck der Indianerhäuptlinge, der frühen E-Units der Atchison, Topeka & Santa Fe.
    Beide Fahrzeuge sind für hochwertige Züge beschafft worden und waren dem entsprechend auch Werbeträger für die Bahngesellschaften.


    Meine Bahngesellschaft verdient sich ihre Brötchen hauptsächlich im Rangiergeschäft und bei Übergabezügen im Erz-, Kohle-, und Stahlverkehr. Da auch Chemiefabriken zu den Kunden gehören, sind schon recht früh für speziell für diese Dienste Dieselloks beschafft worden.