Die Kabelfabrik „KONTAKTA“

  • Hallo Foristi,


    es ist mal wieder an der Zeit, etwas über meine bereits existenten Module zu berichten.


    Ein weiterer Anschließer in meinem Industriegebiet ist eine
    Kabelfabrik mit dem zielführenden Namen „KONTAKTA“. Ich lies mich bei der
    Namensgebung von einer Zeichnung in „Halbritters Tier-und Pflanzenwelt“ leiten(lesenswert
    für Freunde feinen Humors).



    Eine Kabelfabrik ist eine Anlaufstelle für Ladungen von
    leeren Kabeltrommeln, wie sie bei großen Verlegearbeiten auf sehr stabilen und
    großen Holz“reels“ anfallen. Üblicherweise werden sie in O-Wagen transportiert.
    In gleicher Weise verlassen volle Kabeltrommeln das Werk bei denen die Trommeln
    mit Brettern vernagelt werden, so dass man die Kabel meist nicht sehen kann.
    Diese sind naturgemäß wesentlich schwerer als die leeren, so dass ggf. nur eine
    Trommel mittels eines Hilfsgestells aus dicken Balken die Tragfähigkeit eines
    O-Wagens bereits ausreizt. Von Ladungseinsatzherstellern sind solche
    Konstruktionen erhältlich.



    Neben der eben beschriebenen Trommelei bezieht KONTAKTA
    natürlich Kupferdraht in verschiedenen Stärken ebenfalls in Rollen (aber
    kleinere, da kein Isoliermaterial die Drähte ummantelt) sowie
    Kunststoffgranulate, meist PVC (wegen der Unbrennbarkeit) in verschiedenen
    Farben und Formulierungen. Die Kupferdrähte werden meist in
    Schiebedach/-wandwagen angeliefert, die verschiedenen PVC-Granulate in
    Kds-Wagen.


    Die Firma selbst besteht aus wenig strukturierten Hallen in
    Ziegelbauweise. Eine Hallenzufahrt verdeckt die Ladetätigkeiten. Die
    Granulatförderung nimmt ebenfalls innerhalb der Halle ihren Anfang.



    Die leeren Kabeltrommeln lagern bis zu ihrer Wiederverwendung im Freien.



    Bei der Modellumsetzung hat mich die „Enge“ in und neben den
    Werkhallen gereizt: Die Mauern verlaufen nahe am Gleis und bilden schmale
    Gassen durch die die Rangiereinheiten sich bewegen. Gleiches gilt für eine
    Straße, die das Werksgelände durchquert und von LKW für ihre Ladetätigkeiten
    genutzt wird. Innerbetrieblicher Querverkehr zwischen den beiden Werksteilen
    „belebt das Geschäft“.





    Ach ja: Mittlerweile ist die Gebäudesubstanz mit Kleinteilen usw. komplettiert worden. Mal sehen, wenn es denn mal wieder auf einem Treffen aufgebaut ist, und Zeit für den Knipsapparat im dichten Fahrplanbetrieb übrig ist, dann . . .

    Es muss nicht alles perfekt sein was gut ist