Fremo Modul Sägewerk

  • Hallo.


    Für meine Gattersäge wird eine Heimat benötigt, da liegt es nahe ein Sägewerk zu bauen. Einen entsprechenden Bausatz habe ich schon etliche Jahre liegen der jetzt zu Ehren kommen darf so dass es hinsichtlich der Gebäude zu keinem Problem kommen kann. Der Gedanke dazu geht mir schon lange im Kopf um, der Wunsch ist ein Fremo Modul zu bauen. Das Modul sollte nicht in einer Geraden sondern im Bogen liegen. Bogen werden immer benötigt und gerade ist zu langweilig. Die Bögen sollten auch im gleichen Raster sein wie meine beiden die ich schon habe, das ist dann einfacher zum Transport. Radius 200 cm und 22,5°, ergibt 4 St 90°, ich denke einfach zu verplanen. Es sollten 3 Modul Teile sein weil auf einem ist das nicht unterzubringen, es ist dann 1 Modul bestehend aus 3 Segmenten.


    Es sollte ein Durchgangsgleis mit Anschluss sein um das Stammholz anzuliefern und die Fertigprodukte wie Balken, Bretter und Schwellen zu liefern. Neben dem Stammholz muss noch Steinkohleteeröl und div. Chemikalien angeliefert werden, also Langweilig wird das nicht. Als nächste Aufgabe war das Sägewerk auf ein Platte zu bauen die man rausnehmen kann, das Werk sollte zusätzlich auch auf meiner Dachbodenanlage Verwendung finden. Ob das je realisiert wird ist eine andere Sache. Die Sperrholzwüste steht schon seit über 20 Jahren.


    Lange Rede kurzer Sinn, fangen wir an.


    Letzte Woche wurde Holz besorgt. 15 mm für die Kopfteile deren Profil ich selbst gesägt habe, 8 mm für die Seitenteile, Spanten und untere Trasse und noch 4 mm für die obere Trasse. Die Kopfteile und Spanten wurden alle mit Löchern zur Gewichtseinsparung gesägt, ich habe nun Ultraleiche Module aber nicht labberig.


    Das Sägewerk ist auf einer Platte die man rausnehmen kann, es soll ja auch auf meiner Dachbodenanlage Verwendung finden.


    Die Module sind nun soweit fertig, es wird im nächsten Schritt die 4 mm Trasse gefertigt und verleimt dann geht es weiter. Ich kann ja mit guten Gewissen sagen, ich bin schon fast fertig. :pfeifen:


    Und weil ja so ein Bericht ohne Bilder nix ist folgen diese hier.


    Die rechte Modulseite, im Hintergrund kann man noch die Platte erkennen die ich als Schablone für diese Bogenteile gebaut habe, dank derer sind alle Teile gleich geworden.


    Die Mitte wie man sehr gut erkennen kann.


    Dir linke Seite


    und hier die ganze Strecke


    Noch ein Blick in die Sägehalle, sonst glaubt ja keiner dass da ne Säge drin ist.


    Den Bausatz habe ich so wie in der Schachtel ohne jegliche Änderung gebaut. Der Grund, für was anderes bin ich schlicht zu faul und als Schachtelbahner muss das so sein.

  • Moin Kurt
    Weil Du es so ansprichst: Faul ist gut. St…en faul ist besser. ^^
    Dennoch wenn Du den KIBRI Bausatz etwas angehoben hättest, also unter allen Wänden einen 1,5 Meter hohen Sockel (also 17 mm) aus Bruchstein (Mauerplatte) gesetzt hättest… Den hinteren Teil auf ein höheres Gelände (1,5 cm Styrodur) gesetzt
    währe es nicht aus der Schachtel… :D
    hätte … besser ausgesehen :rolleyes:
    und Deine Säge wäre einfach besser zur Geltung gekommen. 8o
    Aber wie sag ich so schön: Jeder so wie er möchte.
    Lieber Gruß Friedrich :hutab:

  • Hallo Friedrich.


    Ich muss dir da vollkommen recht geben, die Halle hätte ich können höher setzten, warum das nicht gemacht wurde? Ich kam überhaupt nicht auf die Idee das zu tun. Die Idee ist so gut, dass ich jetzt prüfe wie weit ich das umsetzten kann. An der Halle sind an den ecken Stahlstifte die in die Grundplatte reichen damit das Gebäude fixiert ist, ob die auch lang genug sind damit man den Sockel noch machen kann. Wenn ich das noch umsetzen kann wird das so gemacht. Ob das Gelände am hinteren Ende etwas ansteigt steht noch nicht fest, das ergibt sich beim Bügeln sagte der Schneider.


    Beim Gelände sollte das Werk, so geplant, etwas tiefer als die Trasse sein, so war das aber einfacher, ich habe nicht so viel denken müssen!!! :pfeifen:


    Es geht weiter.
    Mit den Holzarbeiten bin nun soweit fertig. Verschliffen ist die Trasse auch, daneben wurden auch die Passbuchsen montiert. Das Ladegleis liegt etwas tiefer als das Hauptgleis sodass dort eine Ausrundung notwendig ist die ich sehr gut hinbekommen habe. Auch der Gleisbau ist schon abgeschlossen :fool: , das nennt sich die fliegende Gleisverlegung die sich als sehr Kostengünstig rausgestellt hat, nur mit dem befahren der Strecke gibt es allerdings noch Probleme die aber auch gelöst werden.





    Das Ladegleis benötigt eine Gleissperre, ich habe eine die funktionsfähig ist leider noch nie eine gebaut da stellt sich für mich die Frage da ich hier schon öfters von Problemen gelesen habe ob sich der Aufwand lohnt? Ist die Gleissperre dem harten Fremo Betrieb gewachsen? Was passiert wenn ein Lokführer seine Wagen zustellt und die Gleissperre vergisst umzulegen, ist die dann total beschädigt? Ich würde mich freuen, wenn dazu einiges erhellende beschrieben wird.


    Was jetzt noch ansteht sind die Beinhalter die im Leim sind und noch geschnitten werden müssen.

  • Ist die Gleissperre dem harten Fremo Betrieb gewachsen? Was passiert wenn ein Lokführer seine Wagen zustellt und die Gleissperre vergisst umzulegen, ist die dann total beschädigt?


    Eine beträchtliche Zahl an Gleissperren tut im FREMO unauffällig Dienst und wird gelegentlich im Laufe eines Treffens überfahren. Gravierendere Folgeschäden, die über einige Kratzer im Lack hinausgingen, sind mir dabei nicht bekannt geworden.

    Den wahren Freund erkennt man in der Not. (Cicero)

  • Moin Kurt und Mitleser
    Wie Boscho schon sagt: Sie erfüllen Ihren Zweck! :D
    Ich kenne keine im Betrieb durch Fahrzeuge zerstörte Weinert Gleissperre. Bei Leute die „Feiner bauen“ liegt es im Bereich des Möglichen.
    Meistens sind die Lok-Besitzer weniger erfreut. Wenn eine Weinert Lok auf der Seite liegt ist das weniger schön. :vinsent:
    Wer mit Verriegelungen, also Schlüssel arbeitet, kann es ja so machen wie bei der DB, erst die Gleissperre und dann die Weiche.
    Aber sicher ist auch das nicht… Grobmotoriker verbiegen auch ein Möbelschloss. :/^^


    in diesem Sinne
    Gruß Friedrich :hutab:

  • Hallo Boscho und Friedrich.


    Danke für die Aufklärung, da bin ich beruhigt. Jetzt muss ich die Gleissperre nur noch bauen, ich hoffe das bekomme ich auch hin. Einen Schlüsselkladaradatsch steht nicht auf dem Plan, das muss ohne gehen.

  • Wenn funktionsfähige Schlüsselabhängigkeiten eh nicht vorgesehen sind, dann kann man sich auch den Unterflurantrieb samt Knopf in der Modulzarge sparen und das Ding direkt auf dem Modul per Schaschlikspieß umklappen. In dem Fall lohnt meiner Ansicht nach ein Blick zu den diversen Privatbahnen, die teils deutlich andere (und einfachere, mithin DIY-freundlichere) Gleissperren haben als die DB.


    Beispiel von der Kandertalbahn (ex DEBG, ex SWEG):



    Weitere Bilder bei Bedarf gerne per PN.

    Den wahren Freund erkennt man in der Not. (Cicero)

  • Wenn man schon ein FREMO Treffen taugliches Modul baut, sollte auch ein abhämgiger Verschluss von Sperre und Weiche gebaut werden. Gibts alles fertig zum Einbau, mit den richtigen Schlössern, damit das Bund des Zugführers nicht immer dicker wird...
    Meint der Westlipper

  • Wenn funktionsfähige Schlüsselabhängigkeiten eh nicht vorgesehen sind, dann kann man sich auch den Unterflurantrieb samt Knopf in der Modulzarge sparen und das Ding direkt auf dem Modul per Schaschlikspieß umklappen. In dem Fall lohnt meiner Ansicht nach ein Blick zu den diversen Privatbahnen, die teils deutlich andere (und einfachere, mithin DIY-freundlichere) Gleissperren haben als die DB.


    Hallo liebe Forengemeinde


    Bei KoTol gibt es ein Gleissperre ohne Hü und Hott.
    Hier noch auf einem Schmalspurgleis, aber mit gelber farbe kann sie auch auf Normalspur eingebaut werden.
    So auch in Laufenbach und da erweis sie bis jetzt einen guten Bärendienst, ohne Elektrik und Schlüssel.
    Das Rangierpersonal schließt mit dem seinem Rangierspies oder den Finger sie auf und später auch wieder zu.


    Nicht immer so kompliziert machen :D wenn es auf der anderen Seite so einfach sein kann.


    Die Realität draussen ist schon kompliziert genug. X/:S?(X/

  • Wenn funktionsfähige Schlüsselabhängigkeiten eh nicht vorgesehen sind, dann kann man sich auch den Unterflurantrieb samt Knopf in der Modulzarge sparen und das Ding direkt auf dem Modul per Schaschlikspieß umklappen.


    Aber nicht, ohne eine Abhängigkeit zu einer Weiche herzustellen -. das Werkschloss leuchtet doch schön prominent in rot auf dem Sperrklotz. Die Abhängigkeit bringt doch erst den Sinn der Sicherung. Die einzigen "frei stellbaren" Gsp würde ich zur Sicherung von (Gas.)Kesselwagen-Ladestellen sehen, die haben auch beim Vorbild keine Abhängigkeiten...


    mfg


    Thomas

  • Um Missverständnissen vorzubeugen: grundsätzlich bin ich ein ausgesprochener Freund auch in der Modellnachbildung funktionierender Sicherungstechnik. Ich gebe aber zu bedenken, dass es Menschen gibt denen das anders geht. Und da greift Friedrichs Motto: "Jeder wie er mag."


    Letztlich bleibt es dann Sache des Arrangementplaners. Wenn ihm zwei gleichartige Betriebstellen zu Gebote stehen - wählt er dann die mit funktionierenden Abhängigkeiten oder die andere? Ich jedenfalls wüsste wie ich mich entschiede. Auch hier griffe nämlich wieder Friedrichs Motto. Und ich mag's halt "mit"... :thumbup:


    Im Übrigen empfinde ich eine nachgebildete Gleissperre ohne Abhängigkeit als immer noch besser als eine Gleissperre, die erst gar nicht da ist. ;)


    Ein Wort noch zur Farbgebung: "gelb" bedeutet nicht zwingend "Regelspur". Das hat eher was mit dem gewählten Vorbildzeitraum zu tun. Irgendwann in den 1960ern (?) wurden die Dinger bei der DB gelb. ;)

    Den wahren Freund erkennt man in der Not. (Cicero)

  • Hallo


    Das ist ja eine angeregte Diskussion über die Gleissperre die mir auch etwas weiter hilft, Danke Euch allen.


    Ich wusste, dass ich eine Weinert Gleissperre da habe, nur nicht welche. In meinem Fundus nachgesehen und sie ist falsch. Es wird eine für das linke Gleis benötigt und für das rechte Gleis habe ich hier. Was tun? Boscho hat ja ein Foto von einer Eigenbau Gleissperre eingestellt, danke dafür, die Idee ist gut, da könnte ich ohne viel Aufwand eine solche bauen. Ist bar ein bisschen friemelig, es geht aber. Man könnte auch eine linke Weinert nehmen, wenn ja muss das bis Dortmund warten, also habe ich noch Zeit dazu.


    Was soll ich nun zu dem Schlüsseldienst sagen? Das ist nicht so mein Ding, egal ob Vorbildlich oder nicht. Ich habe 2 mal mit Schlüssel arbeiten müssen und das hat mich doch etwas genervt. Das mögen einige anders sehen und mich deswegen verurteilen aber das würde ich aushalten. Wenn ich da einen Zug habe will ich nicht mit Schlüsseln rumhantieren sondern spielen aber mit dem Zug. Ich hoffe, dass ihr das aushaltet, wer weiß was die Zukunft bringt und ich vor lauter Tatendrang doch noch ein Schloss montiere. Man sage nie nie.


    Jetzt geht's mit dem Gleisbauweiter.

  • Hallo Kollegen.


    nach dem Für und Wieder ob Schlüssel oder nicht geht es weiter, hoffentlich seid ihr mir nicht Gram darüber, das ist aber nicht so mein Ding, dafür geht es weiter.


    Die ersten Schritte zum Gleisbau sind gemacht.


    Vor dem eigentlichen Gleisbau steht noch das altern der Schwellen an. Es kommen Tillig Elite zum Einsatz, auch die Weiche mit ohne abgerissenen Zungen. :sleeping: Dazu wurde das Gleis aus den Schwellen rausgezogen und die Schwellen mit hellgrauer Grundierung aus der Spraydose gespritzt. Bin ja kein Freund von den Spraydosen, sie war halt vorhanden, jetzt ist sie leer. Die Weiche wurde mit dem Pinsel behandelt. Das ganze muss nun aushärten. Im nächsten Arbeitsgang werden die Schwellen mit einer Schwarz/Braunen Dreckbrühe mit Revell Farben gepinselt und in noch nassen Zustand mit einem Lappen abgetupft. Dazu einige Bilder. Leider ist mir heute eine Lampe verlustig gegangen, alles zu dunkel.


    Die Grundierung



    und so sollen die Schwellen nach dem Aufpinseln der Dreckbrühe aussehen. Jede Schwelle wird etwas anders. Ich werde versuchen in diesem Arbeitsgang das Grau etwas mehr kommen zu lassen. Ich finde es passt.


    Die Kleineisen bekommen natürlich auch etwas Farbe ab.


    Bis zum nächsten mal.


    Als letztes noch eine Frage. Soll ich den Baubericht weiter so führen oder ist das nicht angemessen?? Danke für eure Antwort.

  • Als letztes noch eine Frage. Soll ich den Baubericht weiter so führen oder ist das nicht angemessen?? Danke für eure Antwort.


    Mensch Kurt !!! :rolleyes:

    Wasch babbelsch denn dooo ?


    Mach einfach weiter, denn es wird ein interessanter Bericht, schon allein deines Gleises in der " Old School" Ausführung :sehrgut: , wie du die Patinierung machst.


    Merk dir eines :
    Du bist der Herr deines Moduls und was du machst müssen wir akzeptieren.
    Später die da draussen auf dem Treffen auch und da bin ich mir sicher wird keiner was sagen wenn du deine Anforderungen an FREMO erfüllst.


    Es gab schon schlimmere Module.
    Solche mit engen Weichenradien im Bahnhof....


    Gelle Rainer
    ( Als die V 100 den Wagen rausgedrückt hat und du beinahe am Fluchen warst ).


    Mehr sog i net :thumbup:

  • Hallo Kurt,

    Soll ich den Baubericht weiter so führen oder ist das nicht angemessen?


    Führe Deinen Baubericht ruhig so weiter. Da kann man sehr schön alle Arbeitsschritte verfolgen.



    Dazu einige Bilder. Leider ist mir heute eine Lampe verlustig gegangen, alles zu dunkel.

    Ganz ehrlich, Kurt, solche Bilder schmerzen meine Augen. Ich habe versucht, per Bildbearbeitung etwas Verbesserung hineinzubringen. Heller, kontrastreicher und weniger grün geht schon, aber von der Patina bleibt nichts sichtbares stehen. Bitte die Bilder bei nächster Gelegenheit austauschen.



    Gelle Rainer
    ( Als die V 100 den Wagen rausgedrückt hat und du beinahe am Fluchen warst ).

    Was du damit meinst, Jürgen, verstehe ich nicht. Ich kann mich an nichts erinnern. :verrueckt: Du kannst mich ja gerne per PN aufklären.


    Gruß Rainer :thumbup:

    Kleinreuth-Nord-Logo-supersmall.jpg


    Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.

  • Hi Rainer und alle.


    Das schmerzt auch in meinen Augen, mal werden die Bilder gut mal halt nicht, ist bei mir so. Das ist kein Hobby im Hobby für mich und mit der Bildbearbeitung komme ich nicht zurecht, damit stehe ich auf :vinsent: .

    Mit den Schwellen bin ich ein Stückchen weiter. :saint:


    Die Schwellen wurden mit einer Braun Schwarzen Dreckbrühe eingepinselt, immer 2 Stränge nicht mehr. Die Farbe sollte etwas angezogen haben nur nicht trocken sein. Dann habe ich einen Lappen genommen, zusammen geknüllt und mit Terpentin genässt um die Schwellen abzutupfen, es wird nicht gerieben sondern getupft / auf die Farbe gedrückt. Wie viel Farbe auf dies Weise abgenommen wird kann man selber entscheiden. Auf diese Art wird jede Schwelle anders und das ist das was ich wollte.



    Das Werksgleis ist ja ein Privat Anschluss, die Gleise gehören dem Sägewerk und so eine Firma ist ja Sparsam. Da wird zum Schwellenwechsel, wenn mal welche hin sind, genommen was man billig bekommt also auch Beton- und Stahlschwellen. Also benötigen wir auch diese die gleich mit gealtert wurden. Einfach Braune Farbe drauf, antrocknen lassen und wieder mit dem Lappen diesmal abwischen und schon sind die auch fertig.


    Und hier ist die Stahlschwelle die etwas anders behandelt wird, doch davon später mehr. Die Schwelle wurde hier mit der Floristenknete auf einen Zahnstocher geklebt.


    Was noch folgen wird ist das anpinseln der Kleineisen, da gibt es doch welche die fertigen sich dazu eine Schablone an um diese zu Ärbraschen. In der Zeit der Schablonenfertigung habe ich die mit der Hand gepinselt.


    Jetzt mag man sagen, das Sägewerk verkauft doch Schwellen, ja stimmt, nur die kosten im Verkauf mehr als der alte Krempel im Einkauf, also verkaufen wir die Neuschwellen.


    Man kann nur vom Gewinn leben. :thumbup:

  • Heute nur ein kleiner Nachtrag.


    Ich habe ja weiter oben eine vorbehandelte Stahlschwelle gezeigt, die ist nun fertig.


    Die Schwelle wurde mit Metalloxyd bepinselt und getrocknet. Dann wurde ein Oxydationsmittel aufgepinselt und gewartet und raus kommt eine Schwelle mit echtem Rost. Den Rostgrad, ob hell oder dunkel, kann man selbst bestimmen in dem man, wenn die gewünschte Farbe erreicht ist, das Objekt mit Fixierspray oder Lack fixiert. Welche Produkte man zum fixieren nimmt ist egal, es ist Unsinn ein bestimmtes Produkt zu nennen, es geht mit jedem Lack nur Matt sollte er sein.


    Die fertigen Schwellen


    Ich denke das Ergebnis überzeugt


    Diese Schwellen werden nicht im Gleis verbaut, das sind welche die im Gelände einfach so rum fliegen werden. Die Schwellenroste für den Gleisbau stehen noch an.


    Es gibt in der Zwischenzeit von mehreren Herstellern ein solches Rostprodukt, leider konnte ich auf die schnelle nichts finden. Das von mir verwendete ist Eisengrundierung und Oxydationsmittel von Tricoat aus USA.http://tricoat.com/

  • Heute gab es einen kleinen Schritt für die Menschheit und einen großen für die Modellbahn. :thumbup:
    Die Stahlschwellen wurden gerostet und sehen w, wie ich meine, gut aus.



    Nun hänge ich nicht nur hinter meinem Zeitplan sondern auch mit einer Entscheidung in der Luft. Mitten in der Alterung der Kleineisen kam ich auf die Idee die Kleineisen auch mit Rost zu behandeln das sich dann so darstellt.


    Diese Kleineisen wurden mit Farbe gepinselt,


    und hier mit echtem Rost.


    Nun ist es so, dass sich für mich die Frage stellt, soll ich alle Kleineisen mit Rost altern oder wie oben mit Farbe?? :?: Die Entscheidung fällt mir schwer, es ist schon die Hälfte der Schwellen mit Farbe gealtert.


    Wie würdet ihr in diesem Fall entscheiden, Echt Rost oder Farbe?? :?: Ich hänge in der Luft.

  • Hallo Kurt,


    Ich persönlich finde beide irgendiwie schön. Jeder von beiden hat was. Die unteren Betonschwellen finde ich nur etwas zu dunkel - fast schon schwarz. Aber das kann auch am Bild liegen. Ich finde die oberen Kleineisen fast etwas besser. Aber schlußendlich mußt du aus dem Bauch heraus entscheiden, was DIR besser gefällt. Gehen tut beides...


    Viele Grüße


    Stefan