Bahnhof Behringersmühle der Wiesenttalbahn

  • Hallo zusammen,


    ein schönes, langes (4 Tage) und auch anstrengendes Wochenende in Pegnitz liegt hinter mir. Behringersmühle hat seinen ersten Einsatz bestanden. Die neuen Cobalt ip-Antriebe (mit Decoder) arbeiten an sich sehr gut, allerdings sind die Toggle-Leitungen zum Stellpult wie hochfrequente Antennen. Die Antriebe reagieren daher nicht immer auf den ersten Tastendruck oder laufen ab und an selbsttätig in die andere Position. Hier hilft vermutlich nur ein Relais direkt am Antrieb um die Toggle-Leitungen sehr kurz zu halten.


    Es war schon sehr beeindruckend Behringersmühle das erste Mal an einem Stück zu sehen. Und genauso schwierig war es 8 m Länge auf ein Bild zu bekommen. Deshalb gibt es jetzt ein paar mehr Fotos als sonst.


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    Am Samstag kam Matthias mit den Anfängen des Baywa Kornspeichers


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    Nachdem sich herumgesprochen hatte, dass Behringersmühle eine Bahnsteiglänge von 2,80 m zu bieten hatte, fanden sehr interessante Züge ein neues Ziel.


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    Für lange Güterzüge standen 3,70 m Nutzlänge auf Gleis 2 zu Verfügung. 20 Waggons mit 40 Fuss Containern waren kein Problem.


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    Meine Tgs Wagen waren sehr begehrt und und wurden von verschiedenen Triebfahrzeugführern gerne an den Hacken genommen. Ich hatte Mühe alle am Sonntagnachmittag wiederzufinden. Der letzte lag leider mehrteilig auf einem Tisch am Ausgang.


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    Auch Johannes kam gern mit seinem wunderschönen Fahrzeugen nach Behringersmühle.


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    ...und wenn sie nicht an Altersschwäche sterben, dürfen sie an irgend einem Dienstagabend mit dem Viehzug nach Nürnberg fahren.


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    Bis demnächst


    Martin

  • Hallo Martin,


    gefällt mir sehr gut. Ich trage mich ja mit dem Gedanken Fachingen/Lahn mit dem Brunnen nachzubauen. Meine Frage an Dich. Ist der Bahnhof mit seinen 8m maßstäblich? Oder hast Du da etwas "gemogelt" damit es passt.

    Ich stehe nämlich vor der Frage ob ich da "mogeln" muß. Bei einer Bahnhofslänge von über 15m.......?


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo!

    Martin

    Die Anlage sieht ja sehr "beruhigend" aus, also nicht so überladen wie viele Heimanlagen;

    eigentlich kommt diese dem Vorbild doch schon sehr nahe, gefällt mir gut.

    Nun eine Frage zu der gelben Lok ist dieselbe eine Piko G6?

    Viele Grüße

    Wolfgang

  • Hallo Martin,

    die Lokomotive sieht der von Piko geplanten MAK G6 in der Farbgebung sehr ähnlich.

    Die Farbe ist für eine Rangierlok auffällig; was übermütige Autofahrer am Bahnübergang

    vielleicht doch zum Halten bringt.

    Nochmals herzlichen Dank für die prompte Antwort

    Grüße

    Wolfgang

  • Tach miteinander,


    am Samstag hatte ich einen Pegnitz-Besuch auf meinem Programm, vor allem auch, um Behringersmühle live zu sehen. Ein tolles Projekt "im Endspurt". Die verschiedenen Perspektiven hat Martin schon belichtet und berichtet. Ich habe mal einen Schuß auf die Hindenburgbrücke etwas nachbearbeitet:




    Gruß Rainer:thumbup:

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    Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.

  • Wolfgang,


    vielen Dank.


    Wenn mich die Pegnitzer nicht gefragt hätten, ob ich an der Ausstellung teilnehmen möchte, wäre es mit Behringersmühle auch nicht konsequent weitergegangen. Eine Anlage mit mehr als 8 qm Fläche ist eigentlich für einen Einzelnen zu viel. Man sieht keine Erfolge, sondern sieht nur, was alles noch zu tun ist und findet viele Gründe abends und am Wochenende nicht in den Keller zu gehen. Nach 3,5 Jahren war ich kurz davor alles in die Tonne zu treten. Zumal ich nach dem Umzug nach Lauf nur noch wenige Segmente zusammen aufstellen und bearbeiten kann. Selbst 4 Wochen vor der Ausstellung wollte ich noch alles hinschmeißen. Ich habe mich dann daran erinnert, dass man Teilziele braucht um kleinere Erfolge zu haben. Nicht immer einfach bei so einer großen Anlage Teilziele zu definieren. Bei Behringersmühle habe ich mich auf 3 Teilziele beschränkt. Neue Antriebe mit Schaltpult, die Kuhweide und den Bahnsteig mit Leuchten und Preiserlein.


    Ich hoffe, ich habe dir wieder etwas Mut gemacht weiter zu bauen.


    Viele Grüße

    Martin

  • Moin Leute

    Ich meine Du bist auf dem richtigen Weg Martin...

    Es gibt gerade im Modulbau zwei verschiedene Ansätze „durch zu halten“.

    Entweder man gestaltet ein Modul vollkommen durch und geht dann zum nächsten

    oder man (versucht es) bringt immer Modul für Modul auf den Gleichen Entwicklungsstand.

    Unabhängig davon muss man sich bestimmte Dinge aufschreiben. Mischungsverhältnisse als Beispiel. Und Modul Übergänge gemeinsam bearbeiten.

    Ich halte keiner der Methoden konsequent durch aber nach dem Gleisbau und deren Test unter Treffen Bedingungen versuche ich „Sperrholz zu minimieren“ und suche mir immer wieder ein Ziel das dann konsequent abgearbeitet wird. Wer kann schon mehr als 4 Meter im Stück bearbeiten, also nimmt man sich einen Abschitt, ein Modul, vor und macht!!



    Andere Seiten des am Ball bleiben:

    Mit wem kann ich spielen; also wo tauche ich auf… und passt mein Konstrukt zu den anderen?


    Wenn Du als einziger mit nach „Maßstäblichen Vorbildern“ gebaute Module auftauchst und zusammen mit „Heimanlagen aus dem Keller“ und deren Kompromisse eine Halle füllst gibt es oft Stress weil es nicht zusammen passt.

    Nun ist dieser Bahnhof gebaut, also geht die Suche in Richtung gleich gesinnter. Wer neu baut sollte bei der Vorbild Auswahl oder dem Bau eigener Zusammenstellungen dem Aspekt: mit wem und wo will ich spielen, recht viel Aufmerksamkeit schenken.


    Bei aller Selbstzweifel: Konsequent bleiben und etwas machen und wenn es letztendlich die Verabschiedung von einem Projekt ist. Sich in Selbstzweifel und Selbstmitleid zu verlieren ist der falsche Weg.

    Meint mit

    :matrose:

    liebem Gruß Friedrich

  • Hallo!

    Martin und Friedrich

    Friedrich, kann Deinem Beitrag nur zustimmen in allem was Du geschrieben hast.

    Meine These Modellbahner sind Eigenbrötler.

    Hier werfe ich mal einen Vers von Bertolt Brecht ein:

    An die Nachgeborenen

    "Sich aus dem Streit der Welt halten

    und die kurze Zeit

    ohne Furcht verbringen

    Auch ohne Gewalt auskommen

    Böses mit Gutem vergelten

    Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen

    Gilt für weise".

    Ich denke das bringt es auf den Punkt

    und durchhalten bei jedem Projekt

    Mit freundlichen Grüßen

    Wolfgang


    PS Für Eisenbahnverrückte

    TV Sendung

    modell + bahn

    Ausgabe März 2019

    "Immer an der Wand lang"

    sollte man sich mal ansehen

    Vielleicht kann der Administrator Thomas S ( Danke schön) einen Link setzen [bin dazu zu blöde]

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang K ()

  • Guten Morgen Martin,


    Eine sehr imposante Anlage, dito Themawahl und gezeigte Bildserie. Ich möchte mal auf deine Beschwerde wegen der Cobalt-Antriebe zurückkommen. Dein Vorschlag, um die „hochfrequent Antennen“ mit einem direkt am Cobalt-Antrieb verkabeltes Relais zu eliminieren ist sicher nicht verkehrt, bringt auch die gewünschte Abhilfe, ist aber nicht preiswert und von dem Arbeitsaufwand ziemlich groß.


    Ich würde es zuerst mal mit UTP Kabel (Universal Twisted Pair), der zur Verkabelung von Computernetzwerke verwendet wird, ausprobieren. Dies ist eigentlich ein ganz normales Telefonkabel, nur mit dem Unterschied zur herkömmlichen Telefonkabel, das die im Kabel anwesende Aderpaare jeweils mit Alu-Papier, bzw. Alufolie voneinander (elektromagnetische Fremdeinwirkung) abgeschirmt sind. Auch qua Kosten und geforderter Aufwand würde es sich sicher lohnen.


    Es kann durchaus sein, dass dieses Phänomen nur innerhalb bestimmte Gebäude merkbar wird, während es in andere Gebäude, zum Beispiel bei befreundete Modelleisenbahner oder Daheim gar nicht, oder nur ganz wenig auftritt.


    Viele Grüße und viel Erfolg,


    Jacques Timmermans

  • Hallo Martin,


    herzlichen Dank dafür, dass Du Behringersmühle mit nach Pegnitz gebracht hast, und dass wir ihn "bespielen" durften! :)


    Hier noch zwei Bilder als Ergänzung, einmal der erste Brückenbelastungs-(DCC-)test und einmal der Nutzlängentest der East-West-Railway: 8)




    Die Servo-Weichenantriebe haben mich bei meinen Umstellungversuchen auch das eine oder andere mal recht ratlos zurückgelassen, mal Dauerlauf, mal gar nix. Ich würde hier evtl. die Weichen mechanisch vor Ort von Hand stellen, war/ist beim Vorbild vmtl. auch so. Wenn Du nicht komplett selber bauen willst, vielleicht sowas https://www.rd-hobby.de/Catalog/Detail/35939 oder sowas http://www.h0fine.com/shop/product_info.php?products_id=69


    Nochmal besten Dank und weiterhin viel Spaß!


    Viele Grüße,

    Mathias

  • Hallo!

    Jacques Timmermans und Mathias

    Auch im Kfz werden abgeschirmte und mit gegen Drall gewickelte Litzen als Sensorkabel für die Radsen-

    soren bei ABS verwendet.

    Diese ABS Sensoren gehen häufig kaputt, weil dieselben ganz dicht an den "Zähnen" der Zahnringe mon-

    tiert werden müssen und häufig durch falsche Montage schleifen. Die Sensoren zählen nur die Anzahl der

    Zähne und im Steuerteil werden sie verglichen, um bei unterschiedlichen Raddrehzahlen diese auszugleichen

    bzw durch pulsen ein blockieren der Räder zu verhindern.


    Mit freundlichem Gruß

    Wolfgang