Schattenbahnhof "Bioggio" oder der Süden des Gotthards...

  • Hallo Zusammen
    Vielleicht hat es der Eine oder Andere schon bemerkt - in der Schweiz beim Fremo - genauer in meiner Garage entsteht der Schattenbahnhof "Bioggio".
    Beim Treffen in Mammendorf 2016 haben ein Fremo-Kollege und ich besprochen, was unsere Anforderungen sind.
    Im Detail kann man die auf meiner Homepage nachlesen: http://wp.me/p4DFKc-IQ


    Die wichtigsten Punkte will ich hier nochmals rausziehen:

    • Schattenbahnhof aus 5 Shb-Modulen plus einer Einfahrt
    • Die Shb-Module sind 1300mm x 500mm
    • Die Einfahrt ist noch nicht definiert, soll aber gestalltet sein (Brücke zur Tarnung)
    • 2 Gleisig mit Weiche auf die Einfahrt, aber auch Eingleisig zu nutzen
    • SBB Oberleitung im Gestallteten Bereich mit Einfädelung um vom Shb auf die Strecke zu kommen
    • 8 Gleise
    • Umfahr-Möglichkeit für kürzere Züge durch Weichenverbindung
    • 2-4 Lok-Warte Gleise
    • Gleise und Weichen von Peco (12 Grad Winkel, grosser Radius)
    • Drehscheibe (Roco DS ist vorhanden) - Grösste zu drehende Lok: SNCF 141R, DB BR41
    • Alle Weichen kompakt auf einem Modul
    • Fremo Streckenblock und Bahnhofsschnittstelle und ggf. Block-Kiste (Einfahrt- /Ausfahrt-Signal & Weiche)
    • Steuerung via Rocrail oder Elekdra auf Laptop bzw. Raspberry Pi
    • X-Haxn als Beine
    • Fred-Ablagen (Fix bei Drehscheibe) & Zettelkästen
    • Wagenkarten-Profile zwischen den Gleisen

    Im Moment hat sich folgender Plan als Favorit herauskristalisiert (Anyrail kann nicht gut Module zeichnen...):



    Im Bild sind "nur" 7 Gleise gezeichnet. Die Einfahrt ist 12 Grad gekröpft (Peco Weichen). Die Kröpfung ist auf Anregung der Layoutplaner von Mammendorf entstanden.


    Mit 8 Gleisen sieht die Einfahrt so aus:


    Mir ist bewusst, dass 8 Gleise und 5.2cm Gleismittenabstand recht kompakt sind. Aber es geht auch darum, das Ding irgendwo zu lagern und es zu transportieren.
    Daher haben wir das so gewählt.


    Nun die Frage in die Runde: Habe ich/wir irgendwo einen gröberen Bock geschossen oder etwas übersehen.


    Die Kästen sehen im Moment so aus:



    LG,
    Axel

  • Moin Axel,


    Eure Planung gefällt mir gut. Ich kann keinen Planungsfehler erkennen, bin aber im Ausdenken von Fiddleyards auch nicht besonders geübt.
    Besonders gut gefällt mir die Umfahrmöglichkeit für die Einfahrt, so müssen kurze Züge, die nur kurz wenden sollen, nicht durch den ganzen Fiddleyard geleitet werden.


    Eine Sache habe ich noch:

    Im Moment hat sich folgender Plan als Favorit herauskristalisiert (Anyrail kann nicht gut Module zeichnen...):


    Es ist möglich, mit AnyRail hinreichend genaue Kästen für Bogenmodule zu zeichnen. Ich habe das mal in einer AnyRail-Zeichnung skizziert, als Ergebnis kommt dabei ein Bogenmodul mit einem Winkel von 15 Grad heraus:



    Die Genauigkeit eines CAD-Programms erreiche ich so natürlich nicht. Es genügt aber, um abzuschätzen, ob zum Beispiel ein Bahnhof/eine Weichenkombination auf das Modul passt.




    Die eigentliche Bauzeichnung für die Modulkästen mache ich dann in LibreCAD.


    Wenn die Zeichnungen gar zu OT sind, nehme ich sie natürlich gerne wieder heraus.


    Viele Grüße,


    Frank

  • Hallo Frank
    Merci für den guten Input mit Anyrail... Dann kann ich nachher mal die Zeichnung "aufräumen"!


    Naja - sonderlich geübt bin ich auch nicht, was Fiddle Yards oder Shb's angeht. Ich habe nicht mal einen bedient bisher (ich war mit B&W beschäftigt). Daher wäre ich froh um weiteren Input.
    Gerne auch, was Steuerungen, Ablagen, etc. angeht.


    LG,
    Axel

  • Hallo Axel et al,


    ich finde es schade, dass die Abstellgleise für die Loks ganz hinten zu liegen kommen (an der DS) Die "Musik" spielt in aller Regel vorne im Ein- und Ausgangsbereich des Sbf, zumal der auch noch durchgestaltet sein wird. Meine Erfahrung zeigt, dass "hinten" die weniger "geliebten" (weil schlecht laufenden) Maschinen abgestellt werden und vorne das Einsatzmaterial neben dem Gleis auf den nächsten Einsatz wartet.


    Meine Anregung dazu: Vielleicht hinten nur eine Schwenkbühne (wegen der Platzersparnis) und vorne ein gut durchgestaltetes Bw mit den Abstellmöglichkeiten. Vielleicht die DS hinter einem (relativ kleinen) Rechteckschuppen nur zum Drehen der Dampfloks? Die Elloks und Diesels brauchen ja nicht gewendet zu werden. M.E. findet sich durchaus genügend Platz auf den Einfahrmodulen für eine solche Anordnung, ggf. zu beiden Seiten der Weichenstraße.


    Ach ja, die Ablagen für die Handregler und Papiere werden sich ja wohl unter der "Platte" befinden.


    LG Bruno - bob -

    Es muss nicht alles perfekt sein was gut ist

  • Hallo Bruno
    Du meinst, wo sich auf dem Foto hier:


    die Ablage für Papiere und Freds befinden sowie rechts davon auf dem nicht dargestellten Modul soll ein durchgestalltetes BW entstehen? Durchgestalltet wurde im Anschluss an Mammendorf ziemlich kontrovers diskutiert. Ich lasse es mir mal durch den Kopf gehen.
    Meine - bescheidenene - Erfahrungen mit dem Abstellplatz: Dort wurde alles geparkt - egal wie gut oder schlecht es lief.


    LG,
    Axel

  • Hallo Axel,


    jau, genau dort auf den blauen Flächen sollte das hin. Wenn es doch nur Ablageflächen werden, könnt ihr euch jeden Gedanken an eine Durchgestaltung der Einfahrt sparen.


    Nun hält eine Durchgestaltung in erster Näherung viele davon ab, etwas dort abzulegen. Nur wenn die entsprechenden (und notwendigen) Ablagemöglichkeiten hier gegeben sind, wird sich das in den Griff bekommen lassen. Das können z.B. die üblichen angeschraubten Teile sein oder Öffnungen in den Modulseitenwänden; eigentlich wird der gesamte Untergrund unter der "Platte" nicht genutzt, warum nicht einfach mit einem dünnen Brett nebst "Ordnungsunterteilungen" diesen Raum nutzen? Im Bw-Bereich s e h r viele Fred-Ablagen, eventuell beidseitig, Wagen- Zugkartenablagen für jedes Gleis vorsehen, auch für die Teilgleise die sich durch Weichenverbindungen ergeben. Eine Arbeitsfläche DIN A4 für die Fahrplanunterlagen sowie Telefonhalter.
    ZBV machen hier eher weniger Sinn, da diese Informationen eher "am Zug" gebraucht werden und ggf. auf den Ablagetischen besser aufgehoben sind. Hier machen zwischen den Gleise Profile Sinn, in die beim Sortieren und Aufstellen der Wagen die Wagenkarten eingestellt werden können. Nur an die Wagen angelehnt gibt es Probleme beim Schieben von Wagengruppen um weitere Wagen dazwischenzustellen. (Das hat auch ggf. Auswirkungen auf den Gleisabstand, da dicke Finger auch Platz benötigen).


    Es gibt also viel zu Berücksichtigen und aus den Konstruktionen der vielen Schattenbahnhöfe kann man sich viele Anregungen holen. Eigentlich ist der (zu Unrecht unbeliebte) Schattenbahnhof das Herz des Arrangements: Hier wird der Betrieb im Arrangement gesteuert! Hier wird entschieden, ob eine Betriebsstelle oder ein Ast verhungert oder absäuft ;-)) Hier werden attraktive oder langweilige Züge gebildet. Alles Gründe, sich ein wenig ausführlicher mit einem Sbf zu beschäftigen.


    LG Bruno - bob -

    Es muss nicht alles perfekt sein was gut ist

  • Hallo Axel,


    in deiner Planung fehlt ja noch das eigentlich "gestaltete" Einfahrmodul (bitte auch mal zeigen!). Die Weichenstraße endet unter einer Straßenbrücke. Dort beginnt die Landschaft + Fahrleitung.
    Die Umfahrung der Weichenstraße dient dazu, Loks aus der Abstellung schonmal vorne bereitstellen zu können ohne dadurch weitere Ein- und Ausfahrten zu stören.
    Das ist schon ein großes Plus gegenüber allen anderen 08/15 SBhf.
    Je nach Bau- und Lagerkapazität kann man das z.B. zu einer kleinen Lokstation ausgestalten.
    Fest eingebaute LN-Stöpselmöglichkeiten rundum, Fredablagen, Bürotrakt (wie auch immer), sowie Wagenkartenhalter zwischen den Gleisen (Schlitze oder Winkel) sind auch mittlerweile weit verbreitet.
    Eine für jedermann verständliche Steuerung erleichtert es zudem ungemein, den oft ungeliebten SBhf-Job erfolgreich zu verkaufen.


    Das wären meine "Standdards".


    Viele Grüße
    Holger

  • Hallo Axel,


    In der Hannover Gruppe gibt es den Schattenbahnhof Linden Rbf. Zumindest auf einigen Fotos von Thomas Woditsch konnte ich den Bahnhof finden:
    http://thwoditsch.de/fremo/wehmingen15/original/DSC_0363.jpg
    http://thwoditsch.de/fremo/wehmingen15/original/DSC_0367.jpg
    http://thwoditsch.de/fremo/hotteln08/DSCN3816.JPG
    http://thwoditsch.de/fremo/hotteln08/DSCN3864.JPG
    http://thwoditsch.de/fremo/hotteln08/DSCN3874.JPG


    Und von Winfried Schrader (Bild1)
    http://sd-modellbahn.de/galerien/bolzum2010/


    Die Abstellgruppe von Loks neben der Einfahrt ist übrigens wirklich sinnvoll. Außerdem gibt es neben den Gleisen Schlitze für die
    Wagenkarten. Ich persönlich würde Schlitze gegenüber den Winkel vorziehen, da diese nicht so im Weg sind beim Aufgleisen.


    Der Schattenbahnhof wird übrigens komplett mit den Antrieben von Outbus (Handantriebe) gesteuert.
    Liegt vielleicht auch daran, dass Martin Meiburg Miteigentümer ist.


    Gruß, Olaf
    (Jetzt Mitglied im Forum)

  • Hallo Axel,


    Frage in die Gemeinde - wer kennt Links im Web, die Fremo Shb egal welcher Spurweite zeigen?
    Ich habe zwar ein paar gute Fotos gefunden, aber Google findet ja längst nicht alles, wenn man nicht weiss

    Einige Bilder von Linden Rbf hat Olaf ja schon gepostet. natürlich habe ich auch andere Schattenbahnhöfe fotografiert:


    Obscheyden, ein Neubau aus Bad Oldesloe, konsequent digital:
    http://www.thwoditsch.de/fremo…bscheyden%20P1070051.html
    http://www.thwoditsch.de/fremo…bscheyden%20P1070052.html



    Aisch, mit abschaltbaren Gleisen für Analogbetrieb und Drehscheibe am Ende:


    http://www.thwoditsch.de/fremo…16/original/DSC_2266.html



    Michelstadt, sehr gross und leistungsfähig, ungefähr auf Hähe des Bahnsteigendes soll zukünftig eine Strassenbrücke die gestaltete Einfahrt eines Rangierbahnhofs mit daneben liegendem Haltepunkt vom Fiddleyard trennen:


    http://www.thwoditsch.de/fremo/clp16/original/DSC_2125.html


    http://www.thwoditsch.de/fremo/rendsburg09/DSCN5586.JPG


    http://www.thwoditsch.de/fremo/rendsburg09/DSCN5583.JPG



    Meinerzhagen, einer der ersten Hauptbahn-Schattenbahnhöfe (>5m Gleislänge)


    http://www.thwoditsch.de/fremo/clp16/original/DSC_2126.html
    http://www.thwoditsch.de/fremo…os/original/DSCN2491.html




    Welte, einer von zwei nahezu baugleichen Schattenbahnhöfen des MEC Dülmen:
    http://patrick.thwoditsch.de/a…tenbahnhoefe/DSCN1481.JPG
    http://www.thwoditsch.de/fremo/oeyn14/original/DSCN2778.html


    Maxihafen, mit tiefen Taschen zwischen den Gleisen, um Wagenkarten versenkt zu lagern:
    http://www.thwoditsch.de/fremo/oeyn09/2009-02-14-A-2967.JPG


    http://www.thwoditsch.de/fremo/nordhorn09/CKoen/DSC00020.JPG



    Darß, ein teilgestalteter Schattenbahnhof


    http://www.thwoditsch.de/fremo/elstal09/DSCN5807.jpg


    http://www.thwoditsch.de/fremo…s/original/IMG_5707b.html




    Feldlohn, ein gleisloser Schattenbahnhof mit Kassetten aus Winkelprofil
    http://www.thwoditsch.de/fremo/flamersheim10/DSCF0106.JPG
    http://www.patrick.thwoditsch.de/heger01/heger0125.jpg



    Schelfsburg: ein spontan auf passenden IVAR-Regalen aufgebauter Schattenbahnhof mit Roco Line Gleis:
    http://www.thwoditsch.de/fremo…12/original/DSCN2089.html




    Lindern, ein Bahnhof ohne S-Bögen, da alle Weichenbögen gleichsinnig sind:
    http://www.thwoditsch.de/fremo…os/original/DSCN2729.html



    Ostende, mit Paradestrecke vor einer Hintergrundkulisse, hinter der der Sbf mit Schwenkbühne liegt:
    http://www.thwoditsch.de/fremo…aus06/bilder/DSCN1993.JPG
    http://www.thwoditsch.de/fremo…s04/original/IMG_0714.jpg
    http://www.thwoditsch.de/fremo/hengelo04/IMG_1301.JPG
    http://www.lokodex.de/mo/treffen/neuenhaus06/ostende02.jpg


    das sollte als Anregung erstmal reichen...


    Mein wichtigster Rat: bevor du die erste Weiche kaufst, das erste brett zuschneidest: Besuche verschiedene Treffen (nicht nur die, wo du mit B&W bist), mache dort 2-3 Sessions den Schattenbahnhof, schau dir an, was die Vor- und Nachteile der verschiedenen Schattenbahnhöfe sind!


    mfg


    Thomas

  • Hallo Thomas
    wow - so viel zu schauen :-)
    Ich mach mich dann mal darüber her.


    Deinen - sehr guten und wichtigen Rat - erst schauen dann bauen - schlage ich in den Wind. Wenn wir im Mai 2017 ein Treffen in der Schweiz haben wollen, brauchen wir einen Schattenbahnhof... .


    Ich denke, ich werde ein "Best-Off" hinbekommen, was hoffentlich nicht zu viele Probleme bereiten wird...


    Danke nochmals für Eure Inputs, die ich einfliessen lassen werde.


    LG,
    Axel

  • Hallo Zusammen
    So - ich habe heute Morgen mal die einfachste Variante mit 7 Gleisen und der einfachsten Einfahrt gezeichnet.


    In der Mitte müsst Ihr Euch zwei Module denken.
    Das linke Modul ist bis zur Strassenbrücke gestalltet. Die Bücke dient dazu, dass die Oberleitung fixiert werden kann und auf der Shb Seite eine Einfädelung für Pantografen gebaut werden kann. Unter der Brücke geht es 2. Gleisig durch. Man kann auf diese Weise die Weichenstrasse umfahren und von beiden Streckengleise in jedes Gleis einfahren.
    Neben der Weichenstrasse gibt es 3 Lok Wartegleise. Will man eine Lok umsetzen muss man eine Sägefahrt machen.
    Die Gleise werden noch so verteilt, dass es möglichst viel Platz dazwischen gibt und man ein Profil als Wagenkartenhalter verwenden kann.
    Es wird kein gestalltetes BW geben, da das irgendwie nicht realistisch machbar ist.


    Eines der beiden nicht gezeichneten Module wird noch auf je 2 Gleisen eine Weichenverbindung bekommen, um einen kurzen Zug umfahren zu können.


    Soweit mal von mir...


    Ich wünsch Euch allen ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins 2017!


    LG,
    Axel

  • Hallo Zusammen.
    Es werden nach Stellprobe "nur" 6 Gleise werden. Alles andere macht keinen Sinn, wenn man noch ordentlich greifen möchte.
    Hier mal Bilder von Zwischendurch - erste Lackierung und eingebaute Drehscheibe.



    Die Strinseiten werden noch wegen des Verklebens mit Kunstharzlack eingelassen. Der Rest ist in Acryl. Ich muss das Grün noch etwas heller machen. Das dunkle Grau bleibt so.



    JA - es ist die kleine Roco Scheibe. Aber meine SNCF 141R passt da drauf und das ist für mich mein "Mass-der-Dinge" in Sachen Dampflok.


    Rechnerisch ergibt sich bei 6 Gleisen und 12mm Materialstärke ein Gleisabstand von 68mm.


    LG,
    Axel

  • Hallo Axel,


    Vielleicht gehen doch sieben Gleise wenn man sowohl Gleise mit breiten Abstand als auch mit engerem Abstand vorsieht (bzw. Personenzug und Güterzugteil).
    Die dunkle Gleisfläche sieht zwar edel aus, allerdings hat man weniger Kontrast beim Kuppeln und auch verlorene Kleinteile verschwinden im "Nichts".
    Vor dem lackieren hätte ich noch die Löcher für LN-Paneele in die Seitenwände eingebracht. Gerade bei der Drehscheibe und im Bereich der Ausfahrt beidseitig ein Muss.
    Dito feste Fredablagen im Bereich der Drehscheibe - alles was nicht als extra Trumm mitgeschleppt und rangeschraubt werden muss erleichtert uns das Treffenleben!



    Viele Grüße
    Holger

  • Hi Axel,
    was hältst Du von sandfarben für die Oberfläche?
    Sieht nach Erde aus, und die von Holger angesprochene Auffindbarkeit von Kleinteilen ist auch gegeben.
    Damit man die Wagenkarten zwischen den Gleisen gut aufstellen kann, würde ich 69 mm Abstand vorschlagen.


    Gruß
    Andreas

  • Hallo Andreas
    Ich denke, ich werde die Kartenhalter-Leisten noch einbauen und dann die Gleise in Sand einbetten.
    Sozusagen Sandfarbig-Original. Das wäre dann eine pseudo Gestalltung. Hin und wieder noch ein wenig Grün zwischen die Gleise....
    Mal schauen.


    Als Kleines Update - die ersten 4 Gleise rechts unten liegen....


    Nun noch die Gleisabstände auf der anderen Seite korrekt hinbekommen und die Pertinax Platten in der Mitte trennen. Dann kann ich die Fahrstromversorgung anbringen. Mal schauen, wie und wo ich Drehscheibensteuerung unterbinge.
    Eine Idee, die mir im Kopf rumspukt, ist eine Fake-Gebäude, das dort hin kommt, wo die Klebenbandrolle und der Cutter liegen. Oben auf dem Dach würde dann der Fredhalter und die Steuerung hinkommen.
    Alternative wäre eine Abnehmbare Steuerung, die an die Seiten geschraubt werden könnte.


    Was wäre Eure Meinung?


    LG,
    Axel

  • Moin!


    Fiddle Yard von beiden Seiten bedienbar: besser is das. ;)


    Farbgebung, Gebäude, Gestaltung, Düdelüt: meines Erachtens ist ein Fiddel Yard dann am besten, wenn man alles gut erkennen kann, überall gut hingreifen kann und nirgends was im Wege steht. Deshalb - meine Meinung! - ist es klug, auf jegliche Gestaltung, auch auf geschotterte Gleise, zu verzichten und das Ding einfach hell zu streichen.


    Den bislang in meinen Augen besten Fiddle Yard habe ich übrigens bei einem FREMO87-Treffen erlebt: da gab es nicht einmal die gewohnten Gleise. Statt dessen war Bandalu mit Rillen für die Spurkränze verbaut. Das Aufgleisen der Fahrzeuge war dadurch ein Kinderspiel (und das will bei Proto-Radsätzen durchaus was heißen!)


    Grüße!
    B.

    Den wahren Freund erkennt man in der Not. (Cicero)

  • Hallo Axel,


    mich wundert, das du jetzt doch die Gleise auf den dunlen Untergrund verlegst - aber seis drum...


    Von dem Pseudogebäude halte ich auch nichts. Wieder ein Trumm mehr, das irgendwie seperat mitgeschleppt werden muss.
    Die Drehscheibensteuerung sollte stes beidseitig möglich sein - ich hab aber keine Ahnung, was in der Roco-Steuerung alles drin ist - bzw. ob man die auch mit zwei parallelen SChaltern betreiben kann.
    Es kann ja durchaus sein, das Bediener und Fahrpersonal auf verschiedenen Seiten operieren.
    Entweder in die Frontseiten entsprechende Bedienmulden einbauen oder wenn du Angst hast, das es mal zu einer gleichzeitigen "Gegenpoligen" Auslösung kommt - jeweils oben neben die Scheibe ins Trassenbrett. Dann sieht man, was der "Gegenüber" gerade macht.
    Fredablagemulden: da ist jetzt schon wenig Platz. Vielleicht für jeweils 2 Freds dort wo der Cutter und Klebebandrolle liegt. Dasselbe auch auf der anderen Seite - dann sind 8 Freds schonmal aufgeräumt.



    Viele Grüße
    Holger