Betriebliche Konzeption 1 - Zugnummern

  • Tach zusammen,


    heute nur ein Kurzbericht.


    2) Zugnummern
    Diese Angaben orientieren sich an der Zugnummern-Systematik der DB aus dem Jahr 1956, wurden aber um Angaben aus Folgejahren ergänzt. Dabei wurden die folgenden Regeln beachtet:
    • Gerade Zugnummer in Ost-West und Nord-Süd-Richtung, sie ist die niedrigere Nummer
    • Ungerade Zugnummer in West-Ost und Süd-Nord-Richtung
    Für alle Personenzüge (Nummern 1 bis 4999) wurden die Nummernkreise und die Bezeichnung aus Fahrplanunterlagen und Kursbüchern rekonstruiert. Aufgrund von Überschneidungen sind hier Werte doppelt vergeben.
    Wer zum Gesamtkomplex korrigierende Daten hat, den bitte ich um eine Mitteilung.
    1 - 199
    ...TEE = Trans-Europ-Express
    1 - 299
    ...F = Fernschnellzüge
    40 - 1099
    ...D = Schnellzug
    200 – 999
    ...E = Eilzug
    1000 – 2799 (1952)
    ...P = Personenzug
    2800 – 2999 (1952, 1958)
    ...N = Nah-Schnellverkehrszug
    3000 – 3999 (1952)
    ...Expr = Expressgutzug
    3200 – 4499 (1958)
    ...P = Personenzug in Ballungszentren
    4500 - 4999
    ...E = Eilzug in Ballungszentren
    5000 – 5199 (1952, 1958)
    ...De = Durchgangseilgüterzug
    5200 – 5399 (1952, 1958)
    ...Ne = Naheilgüterzug
    5400 – 5499 (1952)
    ...Leig = Leichtgüterzug
    5400 – 5599 (ab ca. 1958)
    ...Sg = Schnellgüterzug
    ...TEEM = Trans-Europ-Express-Marchandises (ab 1961)
    5500 – 5549 (1952)
    ...Sg = Schnellgüterzug
    5500 – 5599 (1958, 1959)
    ...Sg = Schnellgüterzug
    5600 – 5799 (1952, 1958)
    ...V = Viehzug
    5800 – 5899 (ab ca. 1960)
    ...Sg = Schnellgüterzug
    6000 – 7999 (1958)
    ...Dg = Durchgangsgüterzug
    6000 – 6049 (1952)
    ...Dg = Durchgangsgüterzug für Wettbewerbsfrachten (hier vor allem Walzeisen und –
    ............stahl zum Export über deutsche Häfen im Wettbewerb mit ausländischen Häfen)
    6050 – 6099 (1952)
    ...Dg – Durchgangsgüterzug für Gsw
    6100 – 7999 (1952)
    ...Dg – Durchgangsgüterzug für allgemeine Frachten
    6600 – 6699 (1952; mit ?)
    ...Gag = Ganzzug
    7900 – 7999 (ab ca. 1960)
    ...Gdg = Großgüterwagenzug
    8000 – 9999 / 11000 – 11999 (1952)
    ...Kng = Kleiner Nahgüterzug (Gattung entfiel 1959)
    ...Ng = Nahgüterzug
    9000 – 9999 (ab ca. 1960)
    ...Gag = Ganzzug
    10000 – 10999 (1952)
    ...Lgg = Leerzug aus gedeckten Güterwagen (Gattung entfiel 1959)
    ...Lgo = Leerzug aus offenen Güterwagen
    11000 – 11999 (1952, 1958)
    ...Kng = Kleiner Nahgüterzug (Gattung entfiel 1959)
    ...Ng = Nahgüterzug
    12000 – 14999 (1958)
    ...Lz = Lokleerfahrten
    ...Lpaz = Lokleerfahrt mit Gepäckwagen
    15000 – 17999 (1952, 1958)
    ...Küa = Kleiner Übergabezug zu Anschlüssen auf freier Strecke (Gattung entfiel 1959)
    ...Küb = Kleiner Übergabezug zwischen benachbarten Bahnhöfen (Gattung entfiel 1959)
    ...Üa = Übergabezug zu Anschlüssen auf freier Strecke (Gattung entfiel 1959)
    ...Üb = Übergabezug zwischen benachbarten Bahnhöfen (Gattung entfiel 1959)
    ...Üg = Übergabezug allgemein ab 1959
    ...Dstg = Dienstgüterzüge
    ...A = Arbeitszüge
    ...Schad = Schadwagenzüge
    18000 – 18999 (1952)
    ...? - Sonderlokleerfahrten
    19000 – 19999
    ...Sondergüterzüge aller Art, jedoch keine Bedarfszüge
    20 000 - 24 999 (1969)
    ...Reisesonderzüge
    30 000 - 34 999 (1969)
    ...Reisesonderzüge
    40 000 - 44 999 (1969)
    ...Leerreisezüge
    50 000 - 54 999 (1969)
    ...Leerreisezüge
    80600 – 80699 (1961, 1966)
    ...Dm – Militärschnellzug
    90000 – 90999 (1952)
    ...Bedarfs-Durchgangsgüterzüge ohne GZV
    90000 – 90999 (ca. 1960)
    ...Güterzug-Programmverkehr


    Herzliche Grüße
    Andreas

    meinpottq8j3v.jpg
    … Alles in allem eine verwirrende Vielfalt von Strecken, die in alle Himmelsrichtungen führten, von irgendwo herkamen und unbekannten Orten zustrebten. …