Kolvoerde Nord - Umsetzung ins Modell

  • Tach zusammen,


    wo war ich letztens stehengeblieben? Ach ja, bei den Vorbildsituationen. Heute geht es also um den nächsten Schritt, den Gleisplan.


    b.b) Umsetzung ins Modell


    Aus den o.a. Bahnhöfen habe ich dann einen eigenen Gleisplan entwickelt. In aller Kürze sehen die Anleihen wie folgt aus:
    Bf Herbede: die Bogenlage, die Gleisanzahl und die Lage der Güteranlage
    Bf Bottrop Nord: ebenfalls die Lage der Güteranlage, jedoch hier mehr Gleise
    Bf Essen-Bergeborbeck: das vor dem Empfangsgebäude liegende Gleis zur Anbindung der Güteranlage
    Essen-Altenessen: das tiefliegende Empfangsgebäude und die Brücken
    Bf Essen-Rüttenscheid: die Güterbahn und ihre Anbindung


    Die im schematischen Gleisplan angegebenen Anschließer entstammen den „typischen“, als auch den „typisch-untypischen“ Betrieben im Ruhrgebiet. Dabei habe ich mich immer an die kleineren Betriebe gehalten, die entweder über nur wenige Gleise verfügten oder nur ein einzelnes Gleis im Anschluss liegen hatten.


    Als Anschließer im Bahnhof sind eingeplant:
    Chemische Werke (Gleisplan nach abgewandeltem und verkleinertem Vorbild in Witten Ost)
    Großmarkt (Gleisplan nach abgewandeltem Vorbild in Duisburg)
    Kessel- und Stahlbau (Gleisplan nach Vorbild in Essen-Rüttenscheid)
    Maschinenbau (Gleisplan nach Vorbild in Bochum-Dahlhausen)


    Um den Güterverkehr zu Anschlussnehmern sukzessive erweitern zu können, wurde im Gleisplan das Verbindungsgleis zu einer Güterbahn vorgesehen. Sie kann auf die gleiche Weise erreicht werden, wie es in Essen-Rüttenscheid geschah – ins Ausziehgleis drücken und auf die Güterbahn ausfahren.
    Ich lasse es momentan noch offen, wie sie aussehen wird. Sie kann nur ein Wagenspeicher sein, sie kann später aber auch durchaus aus dem einen oder anderen gestalteten Anschluss und einer kleinen Gleisharfe zum Umlaufen der Wagen bestehen.


    Zum Abschluss des heutigen Berichts gibt es noch den schematischen Gleisplan des Bahnhofes in der aktuellen Fassung.
    Die angegebene Gleisnummerierung passt mir noch nicht. Das liegt aber auch daran, dass ich nicht genau weiß, wie es bei der Bahn (in den 1950ern) gemacht wurde. Kann hier jemand weiterhelfen?


    Auch wenn die eingezeichnete Signalausstattung des Bahnhofes ein erster „Schnellschuss“ ist -sie muss noch mit den MIBA-Reporten 1 bis 4 zu den Signalen abgeglichen werden- folgen noch zwei Bilder zum Stelldrahtverlauf. Die Zeichnungen werden später noch gebraucht, wenn es um die Planung der Stellwerke (Größe, Standort, Bauart) geht.


    Änderung am 31.12.2019: gestrichen


    Der nächste Schritt waren dann die Reinzeichnungen im Maßstab 1:10. Davon später mehr. Dazu kam es nicht mehr!


    Über Kommentare und Meinungen freue ich mich im Diskussions-Thread. Dort gibt es auch mit diesen Bildern die explizite Bitte um Mitwirkung bei der Signalisierung, Leitungsführung, sowie zu Stellwerkart und Standort im Bahnhof.


    Helau an die Karnevalsjecken und herzliche Grüße
    Andreas

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    … Alles in allem eine verwirrende Vielfalt von Strecken, die in alle Himmelsrichtungen führten, von irgendwo herkamen und unbekannten Orten zustrebten. …