Die von Piko hergestellten [Uhlenbrock] Smart Sounddecoder geben Rätsel auf.

  • Hallo!

    An alle, die an diesem "wunderbaren" Beitragsbaum [Thread] mitgewirkt haben.

    Eigentlich wollte ich nur eine einfache Frage stellen, nämlich mit welchem Material kann man den Dauermagnetismus von Sinter-(Keramik) Magneten

    in den Modellbahnmotoren abschirmen, es geht hier um das ungewollte auslösen von Gecko Kontakten. Die Frage richtet sich an Thomas S.

    Weiteres geben die von Piko hergestellten [Uhlenbrock] Smart Sounddecoder Rätsel auf. Nicht nur das dieselben andere Loks losfahren lassen, durch

    das Schalten von Funktionstasten oder die Umkehrung der Fahrtrichtung von nur einer Lok bei zuvor gebildeten Doppel - Traktionen.

    Nun hat sich das "Not aus" als wichtiges Schaltmittel der digitalen Modelleisenbahn herausgestellt.

    Mit vielen freundlichen Modellbahngrüßen

    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang

    Abschirmfolie oder Gewebe gibt es, ist aber recht teuer (Beispiel: https://aaronia.de/abschirmung…QaAldVEALw_wcB#magnetfeld)

    Zitat von Wolfgang K

    Weiteres geben die von Piko hergestellten [Uhlenbrock] Smart Sounddecoder Rätsel auf. Nicht nur das dieselben andere Loks losfahren lassen, durch

    das Schalten von Funktionstasten oder die Umkehrung der Fahrtrichtung von nur einer Lok bei zuvor gebildeten Doppel - Traktionen.

    Den Satz verstehe ich nicht ganz - also das zu beanstandende Verhalten des Decoders verstehe ich nicht. Kannst Du das ausführlicher beschreiben?
    Wie hast Du die Dinger programmiert?


    Es lohnt sich evtl. die Software "Decoder Pro" von JMRI (https://www.jmri.org/help/en/h…ps/DecoderPro/index.shtml) zum Auslesen der Decoder zu verwenden. Mit DP von JMRI kannst Du sogenannte Roster Files ablegen - also sämtliche Parameter. ( https://www.jmri.org/help/en/h…DecoderPro/LocoFile.shtml ) Dann kannst Du etwaige Fehler (Lange/Kurze Adressen) durch Zeilenweises vergleichen finden.


    Frage wegen der Adressen...

    Verwendest Du lange/kurze Adressen? Wenn Du lange Adressen verwendest, sind alle Adressen eindeutig und die Kurzen Adressen abgeschaltet? Verwendet die Zentrale nur lange Adressen oder beide Arten? Wenn beide Arten verwendet werden, und bei einigen Decodern die kurzen Adressen noch aktiv sind, dann fahren mehrere Loks.


    LG,

    Axel

  • Hallo!

    Axel

    Diese Piko Sounddecoder geben Rätsel auf. Zum ersten habe eine Intellibox I und auch eine Intellibox II.

    Verwende nur kurze Adressen. Habe an den Decodern nicht viel gemacht; jedoch ist bei zwei Loks G6 von Piko der Sound verstummt.

    Daraufhin habe ich in beide Loks Zimo Decoder eingebaut und beide Exemplare funktionierten damit tadellos.

    Die beiden Piko Smart-Sounddecoder habe ich an Piko geschickt und ganz schnell zurückerhalten mit neu aufgespieltem Sound.

    Nur einen von den beiden zurückerhaltenen Decodern habe ich in eine andere Lok eingebaut wo dieser tadellos funktioniert.

    Nach diesen Abenteuern kaufe ich jetzt nur analoge Loks um sie alsbald zu versounden mit anderen Decoder Fabrikaten als

    Piko; jedoch ist das leider nicht korrekt mit den verschiedenen Soundprojekten.

    Soviel zu den Piko / Uhlenbrockderivaten.

    Wie ich schon in meinem vorherigen Beitrag schrieb treten sehr seltsame Effekte auf, ohne das ich diese abstellen kann; außer

    mit Tricks, wenn ich die Soundlok nicht mit eingeschaltetem Sound abstelle bleibt diese auch stehen.

    Hoffe mit diesen etwas verwirrenden Aussagen ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben.

    Mit freundlichen Modellbahner Grüßen

    Wolfgang.

    PS Denke das die Intellibox kurze und auch lange Adressen kann, wobei dieselbe das automatisch programmiert.

  • Hallo Wolfgang K,


    hast Du Dir das Decoderhandbuch herunter geladen? Es ist auf der Piko Website herunterladbar. Dann, ist es das alte oder das neue Digtalsystem von Piko? Piko hatte ja mal zwischendurch den Lieferanten für Elektronik gewechselt.

    Mittlerweile sind die Soundecoder von Piko ein eigenes propertiäres System geworden. Selbst mit JMRI Decoder Pro ist nur eingeschränkter Zugang möglich.

    Vollen Zugang zu den Decodern erhältst Du nur mit dem hauseigenen Piko Smart Programmer.


    Wahrscheinlich sind die Decoder nur verkurbelt. Ein Reset auf Werkswerte sollte da helfen. Aber Achtung! RTFM! (Read The Fucking Manual) auf Deutsch: Lese das verdammte Handbuch.

    Nicht nur die CV8, sondern auch die CVs 31, 59, 257, 905 und 1021 sind dabei zu beachten. Steht alles im Handbuch was und wie zu tun ist.



    Vorab empfehle ich hier anzufangen:

    Grundsätzliches zum Programmieren von DCC Decodern

    Weiters empfehle ich nur lange Adressen zu verwenden und den Analogbetrieb abzuschalten; geht mit der CV29.

  • Moin Wolfgang,


    Du kannst das Magnetfeld mit jedem Eisen oder Nickel enthaltendem Material abschirmen. Die Folie die Axel empfohlen hat kann das sehr gut ist aber exorbitant teuer. Ich könnte Dir 0,07mm Edelstahlfolie anbieten. Das sind die Reste von meinen Pastenschablonen der Reflowlöterei. Bei Interesse eine PN schreiben ich schicke es Dir zu.


    Bei den Decodern bin ich raus. Ich habe weder eine Intellibox noch die PIKO-Decoder. Kann aber sagen, dass ich die Probleme so wie von Dir geschildert noch nicht hatte.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo!

    Lutz K

    Danke für Deine freundlichen Bemerkungen; jedoch habe ich schon Reset gemacht und auch nach Pikos Seite die Lautstärke erfolgreich

    reduziert. Programmer werde ich mir nicht zulegen; bin kein Millionär; würde dann auch für Zimo, ESU und D & H Programmer brauchen.

    Analogbetrieb ist abgeschaltet; sonst würden die Loks ja völlig unkontrolliert "losrasen".

    Danke nochmals und habe Deinen Beitrag zum Decoder Programmieren schon vor langer Zeit gelesen.

    MfG

    Wolfgang

  • Hallo

    Thomas S

    Danke Dir für Dein Angebot aber brauch ich nicht da der Motor gegen einen Faulhaber getauscht wurde und die Probleme sich

    damit erledigten.

    Wollte nur wissen ob es sowas wie diese Edelstahlfolie gibt und ein Motortausch als Alternative sich erledigt.

    Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank

    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang K ()

  • HAllo Zusammen

    lasst uns strukturiert vorgehen - sonst wird es sehr unübersichtlich!

    Und - Ich will nicht belehren sondern zeige nur auf, wie ich es überprüfen würde. Jeder wie er mag.


    1) Intellibox I

    - Haupt-Gleis vs. Programmier-Gleis: Ist sichergestellt, dass Du auf dem Hauptgleis fährts und nicht auf dem Programmier-Gleis

    - Alle Adressen in der Box löschen/freigeben damit man einen definierten Stand hat.

    (Dazu gilt folgende Vorgehensweise:

    • Betätigung der [lok# / f+]-Taste

    • Mit der [C]-Taste die Adresse löschen

    • Die [lok# / f+]-Taste drücken.)

    - Problem Lok (siehe 1.1.) testen (Fahren V/R, Fahren mit Licht V/R, Fahren mit Sound V/R, Fahren mit Sound und Licht V/R)


    1.1. Lok:

    - Nur lange Adressen verwenden (und neue Adresse setzen)

    - Analog aus

    - Railcom wenn nicht verwendet aus


    2) Intellibox II

    - Haupt-Gleis vs. Programmier-Gleis: Ist sichergestellt, dass Du auf dem Hauptgleis fährts und nicht auf dem Programmier-Gleis

    - Alle Adressen in der Box löschen/freigeben damit man einen definierten Stand hat. Keine Ahnung wie das geht...


    - Problem Lok (siehe 1.1.) testen (Fahren V/R, Fahren mit Licht V/R, Fahren mit Sound V/R, Fahren mit Sound und Licht V/R)



    Testberichte hier posten... :-)


    Und bitte immer nur eine Lok pro Posting wegen der Übersicht.


    LG,

    Axel

  • Hallo Axel

    Vielen lieben Dank für Deine Mühe; jedoch habe die Intellibox I zu Uhlenbrock zur Überholung geschickt.

    Nochmals ganz herzlichen Dank, werde bei der Box wenn dieselbe zurück ist, so verfahren wie Du vorgeschlagen hast.

    Bis dann und nochmals Danke

    Grüße

    Wolfgang

  • Neuer Thread zur Heljan Lok MaK [Maschinenbauanstalt Kiel] 650 D von Conrad geliefert via Lemke. Lok ist H0 21571 MaK Wiebe

    unter Hobbytrain oder Hobbytrade, weiß nicht so genau.


    Zuerst, nie wieder eine Lok von diesem Hersteller; eine Entscheidung für mich für mein weiteres Modellbahnerleben.

    Die Lok ist analog und bereits beim öffnen derselben, obwohl hervoragend im "Waschzettel" beschrieben, die ersten

    pannen mit der 8pol.Decodersteckschnittstelle. Es ist einfach kein Platz in dem Kabelkanal der zwar vorhanden,
    aber weder tief noch hoch genug ist, um den Kabelbaum unterzubringen, um dann das Gehäuse

    schließen zu können.

    Nun gibt es ja Decoder welche man direkt in die Schnittstelle stecken kann, ohne Kabel, jedoch hatte ich den Ehrgeiz auch noch

    Sound einbauen zu wollen und dazu die Susisteckdose auf dem Decoder zu nutzen. Das funktionierte auch mit dem Susi - Sound-

    modul von Uhlenbrock und einem "Sugar Cube" [15x11] von Zimo wo der dafür vorgesehene Platz in dem Ballastgewicht sogar paßte.

    Jedoch gingen die Motorvorbauten nicht mehr zu.

    Daraufhin versuchte ich einen Sounddecoder mit D & H Adapter was jedoch ebenfalls nicht gelang da der vorgesehene Einbauraum

    zwischen den Rahmenwangen in der breite nicht ausreichte.

    Jetzt hatte ich von dieser "Pretiöse" und ihrem unfähigen Konstrukteur genug so das ich auf den Sound verzichtete.

    Mit Gewalt gelang die Gehäuse Montage und die Lok fuhr. Allerdings war das nur mit anstupsen möglich. Die Konstruktion

    der Stromabnahme von den Laufflächen der Räder war ein wenig "spröde". In meinem nun doch etwas angestautem Frust

    lies ich die Lok die ganze Nacht auf meinem Testkreis fahren was auch keine Besserung erbrachte.

    Doch dann hatte ich einen "Blitzeinfall"; kaufst du dir halt die Wechselstromvariante mit Sound und versuchst mit den Achsen

    hinzukommen was wiederum mißlang da die Achsen nicht wie bei Gleichstrom mit Isolierbuchsen in der Mitte der Achse versehen

    sind ; warum auch bei Wechselstrom!

    Nach diesen" Gemurkse" beschloß ich die Lok zu den schon zuhauf im BW stehenden "tumpen Gesellen" welche widerwillig oder

    garnicht fahren wollen, zu gesellen. Da steht sie nun und wartet auf die Drehbühne bis sich dieselbe mal mit der komfortablen

    digitalen Drehscheibensteuerung bewegt. Das beste an der Lok ist das äusere des Gehäuses; jedoch bitte nicht die Geländer

    anfassen, dieselben sind äuserst filigran und bei einer Berührung ,ab.

    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang K ()

  • Hallo Axel!

    Die Intellibox II hat die Eigenart nach auslesen automatisch nur noch lange Adressen zuzulassen;

    Dieselbe setzt also in CV 29 Bit 5 immer auf 1; bedeutet im Umkehrschluß, das man danach um kurze

    Adressen zuzulassen in CV 29 Bit 5 auf 0 setzen muß.

    Das könnte auch etwas das seltsame Verhalten der Piko-Decoder mit erklären, da ich viel mit der Box II

    arbeite.

    Mit freundlichen Grüßen und allzeit gute Fahrt mit Deiner Modellbahn

    Wolfgang

    PS Die Intellibox hat noch mehr solche Eigenheiten. Als Beispiel das ansprechen der niedrigen Schwelle

    der elektronischen Sicherung beim Programiergleis, welche man durchaus auch hochsetzen kann, was aber

    nach jedem Lesevorgang wieder herabgesetzt wird, ob man will oder nicht. Hoffe es richtig verstanden zu

    haben.

  • Hallo Wolfgang

    Wie auch bei der Drehscheibe - bitte möglicht viele Infos mitliefern.

    Dazu gehören auch Bilder. Die Helfen mir zu vertehen, was das Problem ist.


    Wenn Du dich Sklavisch an das hälst, was die Industrie vordenkt, dann wird nicht passieren. Platz ist in der kleinsten Hütte und manchmal sind die Dinge schlicht weg falsch (wie bei meiner Henschel).

    Siehe auch den Beitrag über die Henschel DHG 500 https://www.thobaben.ch/moba/?p=1392 oder die E3/3 der SBB https://www.thobaben.ch/moba/?p=1062

    Esu bietet den Loksound auch als Micro oder Nano (??) an. Du kannst bei Fischer Modell https://www.fischer-modell.de/zubehoer/elektronik/?p=1 Buchsen und Stecker einzeln bekommen und so alles umbauen.

    Wieviel Platz in einem Gehäuse ist, kann man durch Knetmasse herausfinden. Im Kühlschrank eine Nacht lagern, dann ist sie nicht so klebrig und Du weisst anschliessend genau den Raum... .

    Es wäre sogar möglich eine Lokplatine zu entwickeln, die besser ist als die originale Platine. Die Software ist gratis dafür erhältlich und es gibt Hersteller, die die Platinen für Dich erstellen. Man muss ja nicht soweit gehen, wie Thomas mit seiner 50er Platine...


    Wegen der Stromaufnahme. Sind die Gleise Sauber? Ist die Lok richtig montiert? Liegen alle Schleifer an? Sind die Räder sauber? (Glashaar Radierer hilft ...) Mit Gewalt sollte keine Lok zugehen. Und vor dem Basteln sollten alle Anbauteile ab, die Probleme machen könnten. Geländer gehören dazu. Wie man Stromaufnahmen umbaut hat Lutz in diversen Berichten gezeigt.


    LG,

    Axel

  • Hallo!

    Axel

    Der Tipp mit der Knetmasse ist ja genial; Du hast ja recht mit den von Dir erwähnten kleinen Decodern;

    jedoch habe ich hier soviel "Gelump" herumliegen, das heißt größere Decoder welche erst mal verarbeitet

    werden müssen.

    [Mir sagte mal ein Modellbahner welcher seine Modellbahn aufgegeben hatte; nur totes Kapital]

    Mit optimistischen Grüßen

    Wolfgang.