FREMO Erste Schritte

  • Gude Zusammen,


    auf die Gefahr hin mich zu verzetteln...... Anderes Thema! Ich möchte Euch meinen ersten Versuch ein einfaches FREMO Modul zu bauen vorzustellen. Grundlage ist ein E96-Ebenenprofil als Modulübergang. Ich hatte in der Kruschelkiste noch ein Vollmer Viadukt und das wollte ich gerne verwenden. Ein einfaches gerades Modul war mir dann doch zu fad. Also, die Norm runtergeladen und konstruiert. Das Modul ist 500mm breit und 1000mm lang. Laut Inventor wiegt das vorliegende Konstrukt 4,588 kg. Also mit Gelände hochgerechnet 8kg. Damit kann ich leben. Ich könnte es noch erheblich erleichtern, wenn ich in die Rahmenbauteile Taschen einfräsen würde, die das Material von 12mm auf 3mm verjüngen. Aber 8kg, das sollte ich tragen können.

    Der Rahmen ist aus 12mm Birkensperrholz, die Brückenspanten und die Trassenbretter aus Pappelsperrholz. Wobei die Trassenbretter aus 6mm bzw 4mm Material und die Spanten aus 10mm Pappel sind.


    Die Brückenspanten haben sicher eine seltsame Form. Im Original werden die rechteckig und wenn ich weiß, wie das Tal angelegt wird, entsprechend mit der Ministichsäge zugeschnitten. An beiden Trassenbrettern kann man den Ansatz einer Stellwerksplattform erkennen. Man könnte also eine Blockstelle dort anlegen.


    Hier erst einmal der Entwurf.

    e96_ha_brcke_500x1000s8ksf.jpg


    Der nächste Schritt ist der CAM-Prozess und Fräsen der Platten. D.h. zuerst einmal die Fräse wieder verkabeln und Strom hinlegen. Aber, wir haben ja Kurzarbeit.:pinch:


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Moin Thomas

    Sieht gut aus und ist einfach8)

    Das einzige was ich überdenken würde wäre eine Diagonale Aussteifung unter der Fluss-Sohle - wobei die Ecken schon mal viel helfen, aber beim Modulschraubenreindrehen ständig im Weg sind.

    Ich hab da eine gewisse Dickfälligkeit erwerben müssen... ;)


    Ansonsten - Fräse an....


    LG,

    Axel

  • Hallo Thomas,


    wenn die Gleislage an den genormten Modulenden im Zusammenhang mit den Bohrungen für die Modulverbindung stimmt, die SOK 1300mm über Fußboden beträgt und die Elektrik nach den Fremo Übereinkommen ist, dann ist gut. Der Rest liegt in Deinem eigenen Ermessen.

    Nicht so viel um Erlaubnis fragen, einfach machen. Sonst könnte das schnell kafkaeske Züge annehmen. Siehe die Novelle von Kafka: "Das Gesetz"

  • Hallo Thomas,


    schönes Projekt, sowas wird im Arrangement immer eingesetzt werden können.


    Ich stolpere nur ein wenig über eine Blockstelle an eingleisiger Strecke. Da muss schon richtig viel in einer Richtung los sein, damit die Strecke zwischen zwei Betriebsstellen auch noch in Blöcke unterteilt werden muss. Gegenverkehr ist ja eher nicht möglich.


    Sicherlich wird sich dafür irgendwo ein passendes Beispiel finden lassen.


    Um Friedrich zu bemühen: "Jeder so . . . "


    LG - bob -

  • Moin Bruno,


    jaaaaa sicher Blockstelle... Das kommt daher, weil neben der Brücke in der Kruschelkiste auch noch ein Blockstellwerk lag. Und da dachte ich mir, das sähe vielleicht schön aus, wenn man darauf mit Lok, Zug und Fotoapparat........


    Nein, ganz im Ernst die Sockel sind an den Trassenbrettern dran und wahrscheinlich werden die einfach nicht mit Stellwerk besetzt. Es würde eh nur auf einer Seite stehen. Außerdem fehlt die Aufnahme für den Wattenscheider was dem Stellwerk erst einen Sinn gäbe. Getreu dem Sprichwort: "Cross the bridge when you are there." Was in diesem Falle auch noch doppeldeutig ist.:)


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo zusammen,


    Ich denke Axel hat recht. Hier der modifizierte Entwurf. Diemal von unten. Die Winkel in den Ecken habe ich nach oben versetzt. Somit kommt man besser an die Verbindungsschrauben und die Winkel dienen gleichzeitig der oberen Begrenzung der Füße. Die Diagonale aus 10mm Pappelsperrholz sollte Aussteifung genug sein. Allerdings wird das Modul dadurch satte 230gr schwerer.;)



    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Gude Thomas,


    wenn du die Strasse unter der Geländehaut wie ein Diagonalkreuz ausbildest, kannst du dir die zusätzliche Aussteifung schenken. Konstruktionsmethodik: Immer erst die Funktionen festlegen, dann die Bauteile.


    Gruß an die Lahn


    Martin

  • Hallo Thomas,


    aus meiner bescheidenen Erfahrung heraus würde ich auch das Diagonalkreuz so hoch legen, dass du mit der Auflage einer entsprechenden Styrodurplatte und weiteren einzelnen Abschnitten des Materials die Strasse und Teile des Geländes formen kannst. Dito würde ich die Aussteifungsdreiecke so hoch legen, dass eine oben aufgelegte Styrodurplatte (20,30, ...mm dick) etwas höher als die Modulkontur abschließt. Das spart beim Landschaftsbau erhablich an Aufwand, da man das Gelände "aufbauen" kann bzw Gräben und Vertiefungen einschneiden kann. Hat sich bei mir sehr bewährt.

    Dazu kann ich auch nur die Anschaffung einer Heißdrahtsäge empfehlen. Da macht das Schneiden von Bahndämmen und anderen Teilen nur noch Freude. Ich gebe meine nicht mehr her.

    Vielleicht auch noch eine Anmerkung: Denke bitte daran, dass du das Modul "verkabeln" musst und an den Enden jeweils eine Buchse für den Klinkenstecker des Nachbarmoduls hin muß. Freihängende Kabel sind da nicht wirklich gut. Kleine Aussparungen in den Spannten helfen da mal schnell ein Kabel durchzulegen..
    Meine Meinung: Fang an damit und wachse mit den Aufgaben an Erfahrung und genieße den Fortschritt an deinem Werk. Und die Stellwerksplattform kann durch einen Watti mit Fernsprechbude durchaus auch genutzt werden.


    Hab Spaß dabei!


    Michael R

  • Hallo Thomas

    Aus meiner Sicht (Schiff- und Flugzeugbau) gut gelöst. Normalerweise wäre die Diagonale Aussteifung irgendwo in der Mitte oder nahe der neutralen Faser um ein Beueln der Seitenflächen zu verhindern, falls die zu hoch wären.

    Aber das hast Du durch die Spanten vermieden. Hochlegen zum Auflegen ist praktisch. Einzig unter die Trassenbretter links und rechts würde ich noch einen 5cm Streifen bauen, so dass es ein T-Profil wird.

    Daran kann man dann auch die Kabel befestigen (Bohrung und Durchfädeln oder Kabelbinder. Und man hat Fläche für die Buchsen.


    Also GO...


    LG,

    Axel

  • Moin Axel,


    ja das ist klar. Ich habe nur darauf verzichtet, weil diese "T-Träger" fertige ich nicht auf der Fräse. Auf eine Verzahnung mit dem Trassenbrett kann verzichtet werden. Das kann stumpf unter das Brett geleimt werden. Das hatte ich bei meinen bisherigen Modellbahnen auch so gemacht. Wenn ich heute dazu komme mache ich mal die einzelnen Bauteile auf eine Platte und erzeuge die CNC-Daten. Die "Strasse/Fluss" unter der Brücke dient eh nur der Darstellung das da was hin soll. Ich werde wahrscheinlich so wie von Michael genannt auf die Diagonale ein Stück Styrodur kleben und damit das Tal gestalten. Mal sehen ob da eine Strasse oder ein Fluss draus wird. Die Diagonale kommt dann wahrscheinlich höher, so dass das große Langloch in den Brückenspanten für die Querverkabelung frei bleibt. Sehe ich aber, wenn ich da hin komme....


    Michael R So einen Heißdrahtschneider habe ich und er erleichtert das Leben gewaltig. Vor allem viel weniger Sauerei. Jedenfalls bis auf den Gestank.


    Gruß Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Moin!


    Grundlage ist ein E96HA Modulübergang.

    Was soll das sein? Ich sehe da ein E90-Profil mit hohem Kasten - der Suffix HA ist mir gänzlich unbekannt.

    An beiden Trassenbrettern kann man den Ansatz einer Stellwerksplattform erkennen. Man könnte also eine Blockstelle dort anlegen.

    Das sehe ich so wie Bruno - Blockstellen an eingleisiger Strecke sind eher selten (wenn es keine zurückgebauten Bahnhöfe sind) und daher schränken fest eingebaute Stellwerksgebäude auf Streckenmodulen in meinen Augen die Verwendbarkeit ein - je nach Arrangement muss dieses Modul z.B. direkt an einen Bahnhof anschliessen - welchen Grund soll dann diese Blockstelle haben? Daher plädiere ich da, wie auch Michael, für einen Wattenscheider Schacht, gerne jeweils einen vor und hinter der Brücke - allerdings genau in der spiegelbildlichen Lage, damit die Brücke und das "gegenüberliegende" Modulende hinter dem Signal liegen, der Schacht also auf der rechten Seite vor der Brücke liegt. Damit wäre für den weiter oben postulierten Fall auch eine Verwendung für ein Einfahrsignal möglich.


    mfg

    Thomas

  • Moin Thomas,


    Das Profil ist ein E96-Ebenenprofil, jedenfalls kann man es so von der Fremo Seite herunterladen. Steht hier.

    Der Zusatz HA stammt aus der Konvertierung von DWG auf DFX. Ja und so entstand wohl der volkommen neue Modulübergang "E96HA". Mein Fehler, vergesst es! Ich ändere es in den Texten sofort ab.


    Ich baue keine Blockstelle. Ich lasse das Brettchen aber dran, weil ich es auch als Fotodiorama verwenden möchte. In diesem Fall kann ich dann ein Blockstellwerk da hin stellen, falls es dem Motiv dienlich ist. (Hatte ich oben zwar geschrieben aber, naja, jetzt verfolgt es mich) Wenn ich die Pläne für den Wattenscheider finde, werde ich das dann entsprechend einarbeiten. Dabei halte ich mich genau an den Vorschlag von Thomas W.


    Ich hoffe, das das Modul dann den Precheck überstanden hat und für die Verwendung im Fremo abgenommen wird.:S


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo Thomas,


    (Ironie Anfang) Und wer erteilt jetzt die "formale" Absolution? Der Vorstand?

    Für das Verwenden falscher Modulnormbezeichnungen sind zwei Sessions nur Schienenbuspendel wohl eine angemessene Sühne. (Ironie Ende). :roflmao:


    Ich freu mich auf den weiteren Fortschritt! :freunde:


    Michael

  • Hallo,


    in meinen Fremo Schränkchen befindet sich u.a. das:

    Man sollte immer ein paar gute Schraubzwingen dabei haben.




    In Sachen Diagonalversteifung gäbe es da noch eine Möglichkeit:

    Legal, egal, sch..ßegal, IKEA Regal:

    Bei dem Blau-Gelben gibt es diese Stützkreuze in 3 verschiedenen Längen. Wenn ich noch einmal Leichtbau-Module bauen sollte, werde ich diese verwenden. Damit lassen sich mit angewendeten Statik-Grundlagen auch Module aussteifen. Das Vorbild dabei ist das diagonalsteife räumliche Sprengwerk der Güterwagentypen Linz und Villach. Im Extremfall bekommt man auch ein einfaches dünnes Brett (10mm) mit einem derartigen Sprengwerk stabil ausgesteift. Es muß nicht immer 32mm Siebdruckplatte sein.

  • Moin Lutz,


    in Deinem Fremoschränkchen fehlt noch die Kettensäge und 8x150er Spaxschrauben. Einen Hammer und eine Handvoll Sparrenstifte. Dachlatten hat man ja eh immer im Auto........ :thumbsup:

    Aber Spaß beiseite. Schraubzwingen, das universal-Verbindungselement.


    Gruß Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Moin,

    Der Zusatz HA stammt aus der Konvertierung von DWG auf DFX. Ja und so entstand wohl der volkommen neue Modulübergang "E96HA".

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du dich persönlich angegriffen fühlst - da war jedoch in keiner Weise meine Absicht. Ich wollte nur wissen, wie du auf die Profilbezeichnung gekommen bist. Es gibt viele lokale Vereine, die Fremo-Normprofile verwenden, um eigene Abwandlungen einzubauen und diese dann z.B. bei Harald Brosch lasern lassen. So tauchen mitunter private Profile auf, die eben nicht mehr normkompatibel sind. Darum habe ich gefragt, was das für eine Abwandlung sein sollte - woher soll ich ahnen, dass es da nur ein Konvertierungsartefakt auf deinem Rechner ist...

    Wenn ich die Pläne für den Wattenscheider finde, werde ich das dann entsprechend einarbeiten. Dabei halte ich mich genau an den Vorschlag von Thomas W.

    Alles wissenswerte zum Wattenscheider gibt es hier: https://www.fremo-net.eu/praxis/signale/signalschacht/

    Fertige Schächte verkauft Melinda Hellmann: http://www.h0fine.com/Shop2/product_info.php?products_id=44


    Die Platzierung der Wattis ist ein _Vorschlag_ aus der Praxis eines Arrangementplaners - wenn du keinen einbaust, ist das halt so. Ist dann halt schade.


    mfg

    Thomas

  • Hallo Thomas,


    zuerst einmal vielen Dank für die Links. Ich werde mich mal einlesen. Besonders die Ansteuerung interessiert mich. Den Aluwinkel kann ich, glaube ich, selbst fertigen.


    Nein, ich fühle mich nicht angegriffen. Ich möchte nur gerne alles richtig machen und nicht nach der Fertigstellung ändern. Ich bin Fremo-Neuling und da ist jeder meiner Post's ein Schuss ins Blaue. Von meiner Position aus gesehen empfand ich das an einigen Stellen ziemlich frustrierend. Der Satz in Deinem ersten Zitat ist in der Sekunde des Frustes entstanden und hat nichts mit Dir zu tun. Ich habe einfach den Namen der Datei übernommen ohne Nachzudenken. Ich habe mich über meine Dummheit geärgert. Sieh es mir einfach nach.


    Wer schon mal als Fremo-Anfänger die Normen studiert hat kann das vielleicht nachvollziehen. Ich nehme gerne Lehre an und freue mich über jeden Hinweis oder Link der mich weiter bringt. Um ehrlich zu sein, ohne die ganzen Hinweise und Kritik wäre dieses einfache Modul ein Bauchklatscher geworden. Daher an dieser Stelle an alle Beteiligten vielen Dank.:thumbup2:


    Aus diesem Grund baue ich auch logischerweise die beiden Wattenscheider nach Deinem Vorschlag mit ein.


    Eine Frage hätte ich da doch noch. Was ist ein E90 Profil? Das finde ich nicht. Wie ist denn da die Leseweise bzw. was bedeutet die 6 dann in der Bezeichnung? Zeigt die Zahl das Jahr der Normung an? Ist vielleicht auch nicht wichtig,


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo Thomas,


    dann bin ich ja beruhigt ;-)


    Ich finde es gut, dass du Fragen stellst - die FREMO-Norm ist das eine, die reale Baupraxis ist leider darin kaum so detailliert zu beschreiben, wie jemand, der nur auf Grundlage der Norm loslegen will, es braucht. Daher empfehlen wir ja üblicherweise immer den Treffenbesuch vor dem Baubeginn - leider ist das momentan ja nicht möglich.


    Zum Watti: die Philosophie ist, eine mechanische Schnittstelle anzubieten, bei der Ansteuerung der Signale gibt es viele unterschiedliche Wege und Ansätze, einige davon in Form eines Normentwurfs, mit dem Ziel, Signale untereinander austauschen zu können.


    Die Grundidee ist: man hat ein definiertes Loch neben dem Gleis, das standardmässig mit einem Stopfen verschlossen und gut in die Landschaft integriert ist. Man findet die Schächte im besten Fall nicht, wenn man nicht bewusst danach sucht. Idealerweise hat mindestes jedes zweite Modul einen Schacht - ob er benutzt wird, entscheidet sich dann im Laufe der Planung und des Aufbaus.


    Als Betriebsstellenbesitzer nimmt man dann sein Einfahrsignal im SIgnalträger und eine kleine Stahlnadel mit der Rangierhalttafl und schaut, welche Ausziehlänge notwendig ist, setzt dort an einer Modulgrenze die Rangierhalttafl und in einem passenden Wattenscheider ein Stück weiter dann das Einfahrsignal - dann zieht man sein Kabel vom Stellwerk bis zum Signal. Die gut vorbereiteten Hauptbahnbetriebsstellenbesitzer setzen diesen "Pflanzvorgang" dann mit dem Einfahrvorsignal fort.


    Dabei ist die Ansteuerung deiner Signale von deinem Stellwerk allein deine Sache - daher auch die Wahl der Schnittstellen und dem Techniklevel (von Einzelansteuerung der LED, Memorydraht bei Formsignalen oder Mikrocontrollern im Signalträger für die "Lightshow" ist da alles möglich.


    Ach ja - wo ich gerade im Erklärbär-Modus bin: Als der Schacht entwickelt wurde, trat in Bochum-Wattenscheid ein Tagebruch auf, der direkt an der S-Bahn-Linie lag. Also ein tiefes Loch neben dem Gleis...


    mfg


    Thomas

  • Thomas S,


    nimm das F 96 Profil, das ist glaube ich mehr verbreitet. Vielleicht ist das auch regional unterschiedlich.

    Wenn ich mich recht erinnere wurde zunächst das F96 entwickelt und dann in Anlehnung das E96, hauptsächlich für unsere holländischen Freunde und vielleicht auch Norddeutschland mit tieferen Gräben.


    Thomas W Du bist mit Deinen Ausführungen dabei, mich für Wattenscheider zu motivieren! So ist das eine interessante Idee, die ich so noch nie bedacht habe.


    Das führt vielleicht in einen anderen Thread, weil ich mir doch überlegen sollte, wie ich meine bayerischen Formsignale von Weinert in meine Einfahrmodule von Laimburg einbaue und dann beweglich mache. Leider fühle ich mich bei digital extrem unsicher, weshalb ich bei Frensdorf diese Signale mit Feather's Motoren angesteuert hatte, genauso wie die Weichen und das auch bei Laimburg machen wollte, aber der Sprung über Epochen ist natürlich reizvoll.


    Gruß

    Andreas