FREMO Erste Schritte

  • Da bin ich voll und ganz bei Lutz. Ein ordentlicher T-Träger unter dem Trassenbrett und angemessene Geschwindigkeiten und es ist nichts mehr zu hören. Wem das Gesäusel dann immer noch zu laut ist, der kann ja noch einen Lappen in den Modulkasten klemmen. :P

    Im Schattenbahnhof, da wo ich mich mit Gelände Schotter usw. nicht beschäftigen muss, da kann man auch einen Nadelfilz verlegen. Sieht wahrscheinlich noch richtig gut aus.


    Meine Märklin K-Gleis Anlage, zusammen mit den Sounddecodern, haben regelmäßig dazu geführt das die Nachbarn (der männliche Teil davon) angelockt wurden. Ärger gab es dann höchsten mit dem weiblichen Teil, weil in der Zeit die samstägliche Hausarbeit liegen geblieben ist. Aber das hatte ich nicht auszubaden. :)


    Hallo Thomas, hallo Freunde


    Wen ein Treffen mit den Modulen mal sein sollte ist das Geräusch von den Modulen, einfach Nebensache.

    Das stört einem nur zu Hause..

    Wenn in der Umgebung bei einem Treffen, gute Kollegen sind, hört man das nicht, ausser ne Soundlok Krächzt vor einem, das es in den Ohren weh tut, so wie bei mir vor einer Woche.

    Da schaltete ich den Sound aus, weil es an den Gesichtern ablesen konnte ( :wacko: wann schaltet er endlich ab :schimpf: ), das es störte.

    Die Lok ist vom Fahren Nummer 1 aber vom Sound ist dieser sehr, sehr Laut und sag mir, die hat nen "Rentnersound", drin.


    Ironiemodus ein:

    Der gemeine oberflächliche Modelleisenbahner hört schlecht, da schon 20 andere Soundloks in seiner Umgebung sind und nicht nicht mehr wahrgenommen werden.

    Diese kleine Lok muss jetzt sehr laut sein, um sie wiederum zu hören, wenn es im Hintergrund Tut, zischt und Pfeifft. :thumbsup:

    Ironiemodus aus:


    Wer heute schon lachen kann :thumbup: , sollte sich dies Video ansehen.

    Schönen Samstagmorgen... :hutab:

    Gruss Jürgen

    Meine Angst besteht darin:

    Das die Träume eines Tages, ausgehen.:wseufzer:

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen ()

  • Hallo zusammen,


    mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.........


    Bernshausen rückt näher und da wird es Zeit das Brückenmodul noch mit so etwas wie Gelände zu versehen. Auch wenn mir die Ausgestaltung bis dahin nicht mehr vollständig gelingen wird wollte ich doch nicht mit dem Rohbau auf dem Treffen aufkreuzen. Hier also ein kurzer Bericht über den weiteren Baufortschritt.

    Auf unserem Basteltreffen haben wir die Oberfläche mit dem Klassiker Fliesenkleber hergestellt. Das was ich noch an Flexkleber im Keller hatte war steinhart und unbrauchbar. Also habe ich kurzerhand etwas ausprobiert und Fugenmasse von Dano zum Einsatz gebracht. Dano-Gips ist das französische Pendant zu Rigips von Knauf. Die Fugenmasse ist aber gegenüber Uniflott wesentlich leichter und flexibler und läßt sich nach dem Trocknen besser bearbeiten. Angerührt wird in kleinen Mengen, da das Zeug nach etwa 30 Minuten zu ziehen anfängt.


    Als Werkbank diente mir kurzerhand das Bügelbrett der besten aller Frauen, die hoffentlich nie die Bilder sieht.


    Die Masse läßt sich von super Dünn bis extra Dick ausziehen ohne beim Trocknen zu reißen. Nicht umsonst braucht es beim Verspachteln von Dano Gipskartonplatten keine Fugenbänder.


    Das fertig beschichtete Modul sieht dann erst einmal so aus. Ich hätte die Oberfläche noch nach dem Anziehen mit einem nassen Pinsel egalisieren können. Ich breche einfach die spitzen Kanten mit Schmirgelpapier nach dem Trocknen.


    Dies erst einmal als Arbeitsnachweis. Diese Woche geht es weiter und zumindest die Oberfläche wird nicht mehr Weiß sein.


    Bis dahin mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo Thomas,


    hat sich das Bügeleisen beim Glätten von Gipsoberflächen bewährt (Bild 3) ?-))


    Das würde völlig neue Perspektiven im Geländebau eröffnen.


    LG Bruno - gins -

    Es muss nicht alles perfekt sein was gut ist


    Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

  • Moin Bruno.


    Zum Entfernen des Styrodurs unter der Oberflächenbeschichtung ein Bombenwerkzeug. Die Gewichtsersparnis ist enorm.

    Wenn meine Frau die Bilder sieht bin ich tot.....


    Gruß Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Gude Männer,


    heute ging es wieder weiter in der Vorbereitung zur Premiere in Bernshausen. Von der kompletten Ausgestaltung meiner Module hatte ich mich ja schon verabschiedet. Gestern und heute habe ich die Modulfüße in bekannter Manier als Sandwich hergestellt und die Lager in den Modulkasten gebaut. Mit ganz eingedrehten Stellfüßen bin ich jetzt bei 1,29m OKFF. Mit 5 cm Stellweg sollte jedes Maß einstellbar sein. Danach wurden die Kanten der Spachtelmasse mit Schleifpapier gebrochen und entsprechend Farbe aufgebracht.


    Hier erst einmal die Bilder vom fertigen Rohbau incl. Füße.



    Fehlt nur noch die Grundierung, die ich mit Dispersionsfarbe hergestellt habe. Bei der Farbwahl habe ich meine Standardfarben verwendet. (rot, grün ,blau, beige, schwarz, weiß) Damit habe ich auch bei meinen bisherigen Modellbahnprojekten alle nötigen Schattierungen herstellen können. Es hat einen Moment gedauert, bis ich das mischen Nass in Nass wieder drauf hatte, aber ich glaube es ist mir gut gelungen. Wenn ich mir darüber im klaren bin was ich genau auf den Flächen darstellen möchte wird entsprechend Erde ausgesiebt.


    Noch etwas Nass aber man kann erkennen wo es hin geht. Die Stützmauern neben der Brücke habe ich einfach mal in Rostrot gestrichen damit das Holz verschwindet.


    Was noch fehlt ist die Farbe für den Modulkasten. Nach Rückfrage ist das wohl RAL7011 Eisengrau. Die Modulbeine werden noch gewachst und dann die Gleise montiert und die doch recht überschaubare Elektrik montiert.


    Das also bis hier hin.


    Viele Grüße

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Moin Männer,


    kleiner Nachtrag zur Farbe für den Modulkasten. Also außen herum. Es ist nicht RAL7011 sondern RAL7001 (Silbergrau). Ich habe dazu extra noch mal auf der FREMO-Seite nachgeschaut. Alternativ geht auch RAL8011 (fürchterliches braun) .

    Gestrichen werden nur die Seitenbretter. Die Stirnbretter erhalten oben einen 3 cm breiten braunen Streifen um Übergänge zu kaschieren. Letzteres war ein Tipp eines alten Hasen und steht so nicht auf der FREMO-Seite. Laut FREMO sollen die Stirnbretter wegen der Gefahr des Verklebens untereinander roh bleiben.

    Das nur der Vollständigkeit halber hier erwähnt und für alle Novizen (so wie Meinereiner) hier nachlesbar.


    Viele Grüße

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo zusammen,


    ein weiteres kleines Update. Heute ist nicht viel passiert, weil andere Dinge dringend erledigt werden mussten. Aber es hat gereicht die Module entsprechend außen zu behandeln und mal komplett zusammenzusetzen.

    Hier eine kleine Fotostrecke.

    Graue Wangen und der braune Streifen auf den Kopfseiten

    Die graue Farbe ist auf PU-Basis von Humbrol (Die machen auch große Dosen) und deckt beim ersten mal. Die Farbe trocknet Seidenmatt auf und gefällt mir sehr gut.

    Der braune Streifen ist normale Dispersionsfarbe, so wie auf der FREMO-Seite angegeben. Ob damit das verkleben verhindert wird, werden wir sehen, wenn ich den

    hier gezeigten Konstrukt morgen auseinander schraube.

    Fazit. Es geht nichts über CNC gefertigte Modulkästen. Das passt wie der berühmte Ar.... auf den Eimer. 12mm Löcher, 12mm Schrauben, Passt!

    Allerdings bin ich Realist genug den Übergang an Fremdmodule mit 10mm Schrauben zu realisieren.


    Als nächstes und vorerst letzte Aktion sind die Gleise und der Schotter dran.


    Bis dahin mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo Thomas,


    ein feines Erstlingsmodul!


    Aber lass mich zwei Verbesserungsvorschläge für die nächsten Modulkästen machen: Mir stören die sichtbaren Zapfenverbindungen auf den Sichtseiten die Harmonie. Da bist du mit deinem Equipment und handwerklichen Fähigkeiten doch sicherlich in der Lage, Sacklöcher zu fräsen und die Zapfen entsprechend einzukürzen. Nachträgliches Verspachteln finde ich nicht optimal da die Umgebung doch wieder mittangiert wird.


    Die braune Kante ist wieder so dominant, dass sie wieder auffällt (der im Gelände widernatürlichen geraden Linie geschuldet). Eine aus verschiedenen Braun- und Grüntönen hingetupft auf dem oberen Centimeter wäre weniger auffällig (Flecktarnprinzip). Das könnte man ggf. über die gesamte Stirnwand ausführen und hätte dann einen gefälligeren Übergang bei nichtpassenden Modulübergängen. Tusche aus dem T-Kasten würde schon reichen und auch nicht zum Verkleben führen.


    Aber: Jeder so wie er möchte (x. Friedrichsches Postulat :)


    PS: Beim letzten Arrangementaufbau in Bardowick wieder erlebt: Die unselige Höheneinstellung auf dem Fußboden. Ich bin nicht mehr in der Lage in die Krabbelgruppe zu wandern. Und die Modulbesitzer sind dann erst gar nicht vor Ort präsent oder anderweitig beschäftigt. Einfach mal drüber schlafen. Und obenverstellbare Beinhalter sind auch in Holz anzufertigen.

    Es muss nicht alles perfekt sein was gut ist


    Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

  • Hallo Bruno,


    zuerst einmal vielen Dank für den Input. Ich habe auch gesehen, dass es besser wäre den braunen Streifen, durch die gleiche Grundfarbe wie die Oberfläche zu ersetzen. Das werde ich nachträglich auch machen. Nach Bernshausen. Dabei werden die Stützmauern an den Brücken auch noch geändert. Sowas wäre in der Wirklichkeit aus Kostengründen nie gebaut worden.


    Ja, Sacklöcher für die Zapfenverbindungen sind möglich. Die Verleimunbg ist allerdings schwieriger als bei durchgehenden Zapfen und verlangt mehr handwerliches Geschick, weil man von außen nicht mehr direkt sehen kann, ob die Passung stimmt. (Luft muss aus dem Sackloch) Das müsste ich ausprobieren, wie das angenommen wird. Ich verwende normalerweise Holzspachtel von Clou um die Zapfen auszuspachteln. Das habe ich leider bei den Modulen nicht gemacht. Deshalb die sichtbaren Verbindungen.


    Ich möchte noch einmal auf die Beine eingehen. Zuerst einmal habe ich festgestellt, dass ich bei meinen bisherigen Besuchen von Fremo-Treffen keine Verteilung zugunsten einer bestimmten Konstruktion gesehen habe. Wobei die Konstruktionen von Alu, Ikea, Latten und "hast Du nicht gesehen" gehen. Alles ist im Fremo genormt nur die Modulbeine nicht. Lediglich die Endhöhe und einige rudimentäre Tips sind zu bekommen. Wenn überhaupt von Präferenzen gesprochen werden kann, dann komme ich mit meiner Konstruktion dem sehr nahe.

    Hauptsächlich ist es eine Kostenfrage in der Herstellung. Ich habe eine Konstruktion, bei der sich die Beine über eine Rändelmutter am oberen Ende der Beine millimetergenau einstellen lassen und das alleine, ohne Kraftaufwand, ohne bücken und anheben. Bei so einem Satz Beinen käme ich allerdings vom Material und Herstellung an die 50€. (Es soll ja auch noch leicht sein, einfach zu transportieren und wenig Platz benötigen) Würdest Du die Kaufen oder würdest Du Dich für weniger als die Hälfte lieber zweimal bücken wollen?

    Modulbeine sind meines Erachtens so was wie eine Glaubensfrage. Jeder hat das beste Konzept. Und so ist es auch. Jeder für sich sollte damit zufrieden sein.

    Kommerziell will ich eigentlich wenig damit zu tun haben, man kann nur alles falsch machen oder hat zig Varianten am Lager.


    Meint der

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo Thomas,


    zum Thema Beine muss ich Bruno Recht geben.

    PS: Beim letzten Arrangementaufbau in Bardowick wieder erlebt: Die unselige Höheneinstellung auf dem Fußboden. Ich bin nicht mehr in der Lage in die Krabbelgruppe zu wandern. Und die Modulbesitzer sind dann erst gar nicht vor Ort präsent oder anderweitig beschäftigt.

    Mein erster Fremo-Bahnhof, den ich von einem Freund übernomen hatte, hatte auch Schrauben unten. Ich habe bei jedem Treffen unten auf dem Boden gelegen, um den Bahnhof auszurichten. Ich habe es irgendwann gehasst. Das Problem daran ist, du bist jedes Mal am Ausrichten.

    Mittlerweile baue ich nur noch Industriemodule und bin so böse, dass meine Beine nicht höhenverstellbar und genau auf 1,3m eingestellt sind. Die allermeisten Hallen sind so eben, dass es keine Einstellung benötigt. Und wenn doch, habe ich Bierdeckel mit. Meistens ist es so, dass beim Aufbau die Leute meinen, dass ich meine Module mal richtig ausrichten muss, bis ich dann mal einen Gliedermaßstab dran halte und sie anschließend ihre Beine richtig einstellen. Bei Streckenmodulen halte ich die Höhenversellbarkeit sogar für unnütz. Wenn man sich mal in der Natur die Strecken anschaut, dann ist die Strecke auch nicht durchgängig waagerecht. Bei H0e haben die allermeisten Module nur Steckbeine ohne Einstellerei. Damit geht der Aufbau viel schneller. Bei drei Modulen mag das noch nicht das Problem sein, aber wenn man erst einmal den Anhänger voll hat, dann lohnt es sich.


    Gruß, Olaf


    PS: Bei Betriebsstellen verwende ich Ikea Ivar Beine. Gibt es für mich passend in 30 und 50 cm Breite. ;)

  • Hallo,


    betrifft: "Das muß nicht funktionieren, es muß nur gut aussehen."


    Das betrifft nicht die Beiträge und Module von Thomas S.

    Ein solide gebauter Modulkasten, der seine Form und Funktionalität auch nach Jahren noch behält weil er mit belastbaren Verbindungstechniken zusammengefügt wurde, ist mir lieber als stromlinienförmiges Konstrukt das in erster Linie unter ästhetischen Aspekten entstanden ist. Mir persönlich ist es egal ob an den als Sichtseiten deklarierten Seitenwänden Verbindungselemente wie Schaubenköpfe, Niete, Zapfen und dergleichen sichtbar sind. Das sind Mittel zum Zweck und die braucht man nicht zu verstecken. Die tatsächliche Sichtseite der Module ist oben und da kann und sollte man sich bei der Landschaftsgestaltung kreativ austoben.

  • Hallo Lutz,


    da bin ich nicht deiner Meinung. Durch unschöne Längsseiten "versaut" man sich die noch so schön gestalteten Module. Als ich mit dem Modulbau anfing, habe ich die Kopfstücke immer vor die Längsseiten gesetzt. Da konnte man noch so viel spachteln, es sah nie wie aus einem Guss aus. Heute setze ich die Kopfstücke zwischen die Längsseiten, was zusätzlich den Vorteil hat, das die Querspanten auf die gleiche Breite gesägt werden können. Vor dem Finish werden bei mir die Module mit Grundierung behandelt um auch die Maserung zu überdecken.


    Soviel mein Senf dazu.


    Grüße Martin

  • Hallo zusammen


    also ich für meinen Teil mag auch gerne schön gestaltete Aussenseiten. Sicher sieht man die Zapfen, besonders auf den kleinen Modulen. Die habe ich nicht gespachtelt. Beim großen Modul wäre ein Blinder froh, wenn er es sehen könnte. Wichtig finde ich dagegen einen soliden Modulkasten zu haben, der einfach passt wenn man ihn zusammenfügt.


    Hier sind die Zapfen nur einmal gespachtelt. Suchbild mit insgesamt 7 Zapfen.

    Also ganz im Ernst für ungepachtelt habe ich da schon andere Abenteuer gesehen.


    Meint der Thomas.

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Aber weiter im Text,


    Gleise montieren! Bisher hatte ich nur Erfahrungen mit Märlin K-Gleis. Kein Vergleich zum Zweileitergleis. Ein stabiler Elektronikseitenschneider und eine kleine Feile und schon erzielt msn das gewünschte Ergebnis,

    Festgemacht habe ich die Gleise jeweils am Modulkopf mit zurechtgefeilten M3 Messingschrauben. Als Lot habe ich hier noch ein Etektikum aus dem Lüftungsbau (Feuerschutzklappe) Das schmilzt bei 150Grad was dem Schwellenrost sehr entgegen kommt. Allerdings ist ein ganz kleiner Tropfen Lötöl von nöten damit es unter der Schiene schön verläuft. Wichtig ist dabei nur das Ganze nach dem Löten mit Spiritus zu waschen, da sonst das Ganze grün wird und keine Farbe mehr hält.

    img_20221010_192611gid42.jpg


    Unten kann man die Strumversorgung jetzt sauber mit 3mm Quetschhüsen herstellen.


    Ausgerichtet habe ich die Gleise in dem ich am Modulkopf und auf der ersten Schwelle die MItte angerissen habe. Danach wurden die Schrauben verlötet. und der Schwellenrost mit meiner Aluleiste ausgerichtet.

    img_20221010_191011wtc3f.jpg


    Den Schwellenrost habe ich an den Modulköpfen und auf der Geraden mit ein paar Tropfen Sekundenkleber fixiert. Außerdem hat auch das kleine Modul zwei Trennstellen für die Längenausdehnung.

    img_20221010_192700xrile.jpg


    Was jetzt noch fehlt sind die beiden anderen Module und der Schotter. Aber wird auch noch.


    Gruß Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Moin Leute


    Grundsätzlich gilt mein Motto: jeder so wie er möchte.

    Dennoch:

    beim Modulbau wird manchmal der Eindruck vermittelt, das alles nur mit hohem technischen Können und/oder einer Werkzeugausstattung von Profis erreichbar ist.

    Wer kann schon Zapfen so genau herstellen, dass es sowohl gut aussieht als auch gut passt.

    Dazu und für einige andere Dinge sind Heimwerker mit einer guten Werkstattausstattung und/oder hohem technischen Verständnis; berufliche Profis (Tischler, Mechaniker usw.) und Leute die Zugriff auf entsprechende Maschinen haben und/oder Profi- Steuerungen (also CAD und CO) beherrschen... in der Lage.

    Für einen FREMO Kasten benötigt man ein klein wenig Geschick und Bretter / Holz die man sich im Baumarkt zuschneiden lassen kann. Rückschläge sind immer und überall mit allen verwendeten Lösungen möglich aber der Kasten ist schließlich nur Mittel zum Zweck! Das ist beim Holz; bei der Gleis befestigung; beim Unterbau; bei der Geländehaut usw. usw. gleich an zu wenden.

    Und da sollte man weder das schwerste noch das teuerste Produkt verwenden/kaufen und vielleicht die eine oder andere Erfahrung ob negativ oder positv berücksichtigen.

    Es ist keinem damit gedient hier unnötige Lobhudelei einerseits, oder Zerriss einzelner Lösungen anderseits zu verbreiten, aber ich meine die sprichwörtliche Kirche sollte man schon im Dorf lassen.

    Und alle Leser bitte daran denken:

    Die vorgestellte Lösung ist eine von vielen.


    Das Forum soll schließlich animieren und nicht abschrecken.

    :matrose:

    Nichts für ungut; lieber Gruß

    Friedrich

  • Hallo Friedrich,


    vielen Dank für die kritische Rückmeldung. Die hier vorgestellte Lösung ist natürlich meine Lösung und ich erhebe keinen Anspruch darauf das Maß der Dinge zu sein. Aber was wäre die Alternative zur vorgestellten Lösung? Nur es nicht zu Posten!
    Ich frage mich jetzt ob ich mich für meine Möglichkeiten schämen muss und in Zukunft damit besser hinter den Berg halte.


    Gruß Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Moin Leute
    Wie so oft im Leben, vor allem beim geschriebenen Wort, kann man es so oder so auffassen.

    Hallo Thomas,


    ein feines Erstlingsmodul!

    Dem ist nichts hinzu zu fügen und deshalb finde ich den Rückschluss

    Ich frage mich jetzt ob ich mich für meine Möglichkeiten schämen muss und in Zukunft damit besser hinter den Berg halte.

    recht unpassend.

    Mein Vorurteil gegenüber Foren… auch diesem... ist wieder voll bestätigt.


    Gruß und bleibt schön gesund
    :matrose:

    Friedrich

  • Hallo Zusammen

    bevor es hochkocht... Man kann Module mit Material aus dem Baumarkt und der Stich- bzw. Handkreissäge erfolgreich bauen und man kann ganze Modulkästen Fräsen oder Lasern lassen.

    Egal, WIE man es macht, am Ende muss die Optik stimmen und es muss Spass machen darauf zu spielen und es anzuschauen. Ich traue jedem zu, der sich mit Modulen rund um den Fremo befasst, eine gewisse Lernkurve zu akzeptieren. Dito die Bereitschaft viele Erfahrungen zu machen.


    Für mich sind die allermeisten meiner Module noch nicht fertig oder Neudeutsch "Work in Progress" - gleiches gilt für Thomas Module.


    Insgesamt wirkt es für mich recht stimmig und plausibel und ich bin der Meinung, dass es die Stützmauer hinter/an der Brücke braucht, um die Böschung abzufangen.

    Je nach Geologie wären die Kosten vollkommen gerechtfertigt.


    Am Ende vom Tag ist jetzt die grösste Herausforderung, die Gestalltung in Angriff zu nehmen und das Modul und die Brücke so zu gestalten, dass die wie "echt" aussehen. Erfahrungen kommen vom machen, nicht vom zuschauen. Also hilft Thomas wohl nur, den Begraser auszupacken und zu machen. Bei nichtgefallen kann man es immer ändern, überarbeiten und umgestalten.

    Das hat ja unter anderem Friedrich mit den Überarbeitungsaktionen gezeigt...


    Für mich sind 3D-CAD und die anderen Technologien eine Möglichkeit Zeit zu sparen und Arbeit zu (ver-)teilen. Damit kann ich individuelle Modulbaukästen erstellen lassen und muss die Teile nicht zeitintensiv selbst anfertigen, sondern kann dann ab dem Zusammebau tätig werden. Mit meinem beruflichen Pensum eine willkommene Zeitersparnis. 6 Modulkästen im Rohbau in 3 Tagen neben der Arbeit zu bauen ist für mich ziemlich viel Fortschritt der anders nicht möglich wäre.


    Ob z.B. meine Jura-Strecke dann auch meinen Vorstellung entspricht und stimmig wirkt, sehen wir dann, wenn sie fertig ist.

    Ich brauche auch jedesmal eine bestimmte Stimmung und innere Ruhe um Module zu gestalten. Deswegen bin ich noch nicht weiter als vorgestellt.

    Hinter dem Berg halten muss hier niemand. Ich will ja nicht nur Perfektion sehen, sondern auch, wie man da hin kommt. Oder was auf dem Weg schief geht. Ich baue Module ähnlich wie Thomas auch mit Zapfenlöchern und mir ist es bis zu einem gewissen Punkt ziemlich egal, was Zuschauer davon halten, solange ich noch nicht fertig bin.


    Also - ich bin gespannt, wie es weitergeht und warte auf das Gestalterische Vorgehen... (Ich brauche Input für den Jura).


    LG,

    Axel