Lkw Kitbashing: Deine Träume musst du dir selbst erbauen...

  • Hallo Freunde


    Wie der Satz lautet:

    Versuch macht klug 'y#


    Ein Bild:

    Ich hatte nicht vor was zu bauen, aber wie es immer so kommt, kam es anders.

    Das nette Schwarz-Weiss Bild, animierte mich dazu diesen Lkw zu bauen, bzw. umzubauen der aus vielen bestehenden Serienbauteilen bestand.

    So wurde spontan ein Büssing Lastzug gebaut....

    komp.bilderp1290395b0cfb.jpg

    Er soll ein mit seiner Kabine einen Versuch darstellen, da ich noch ein Modell habe, das zu einem Kipper umgebaut werden soll.

    Mit diesem Fahrzeug wollte ich den Wiking LU 7 ersetzen, da ich letztens bei einem Mitglied aus dem Forum war und diesen Lkw mitgebracht habe.

    Einst vom Vorbesitzer umlackiert nach dessen Manier, wurde mit Eugens Hilfe, auseinander genommen und daraus noch verwertbare Bauteile, herausgeholt.


    Die Fahrerkabine:

    Der eigentliche Knacksus war für mich, daß Fahrerhaus zu verkürzen um sie in eine Nahverkehrskabine, zu verwandeln.

    Der Ursprung war eine Sattelzugmaschine, aus der ich die Kabine entnommen habe.

    komp.bilderp1290379woe6v.jpg

    Bilder des Umbaus kann ich leider nicht zeigen, da ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste ob es klappen würde, oder nicht.


    Auch so ein Kandidat:

    Die Alternative dazu, sind Bilder eines MAN 415 "Pausbacke" von Brekina, der auch zum Nahverkehr wechselte.

    Bis zum heutigen Tag gibt es auf diesem Sektor, ausser Wiking , kein Modell in 1/87.


    MAN 415, Nahverkehr:

    Anhand von Bildern der Pausbacke, kann ich den Umbauvorgang euch schildern.


    Die Bauteile:

    Der MAN zerlegt in seine Bestandteile.

    komp.bilderp12904014xi95.jpg

    Nicht Erna kommt, sondern Eugen :thumbsup:

    komp.bilderp1290402gjdpp.jpg

    Die Fahrerkabine, wurde mittels Eugen zuerst ganz grob zwischen den beiden eigentlich Schnittkanten in zwei Hälften geteilt.

    komp.bilderp1290404vved6.jpg

    komp.bilderp12904056hin2.jpg

    Das hintere Wandbauteil.

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    Im nächsten Schritt zur Nahverkehrskabine, erfolgte mit Eugens Hilfe, der Rückbau des Bettes, daß hier nicht mehr benötigt wurde.

    komp.bilderp129041234c98.jpg

    Mit dem Cuttermesser gereinigt vom übrigen Kunststoff

    komp.bilderp1290413ige3t.jpg


    Äußerliche Bedenken:

    Warum ich kein Sägeblatt verwendet habe ?

    Mit der Schleifscheibe schneide ich nicht nur, sondern wenn der Prozesses des Trennens erfolgt, tauche ich ganz langsam in die Schnittkante ein, trenne die Bauteile voneinander.

    Deshalb sieht es auf dem Bild ein bisschen wild aus, während links und rechts der Schnittkante, der verschmolzenen Kunststoff noch anklebt.

    komp.bilderp1290406evfb8.jpg

    Nach wenigen Sekunden wenn dieser wieder erkaltet, wird er anschliessend mit den Finger weggebrochen.

    Der Rest erledigt das Cuttermesser und Revell Contacta.

    Vor dem Prozess des Lackierens kommt Revell Spachtel zur Anwendung, inkl. der Nacharbeit mit dem Schleifpapier noch, um das ganze zu glätten.


    Kleber & Co:

    Als die Bauteile mittels Cuttermesser gereinigt waren, kam anschliessend auf die Kanten Revell Contacta um den Kunstoff anlösbar zu machen.

    komp.bilderp1290410b6i9g.jpg

    komp.bilderp1290414sie4k.jpg

    Nach knapp einer Minute kam noch einmal Kleber auf die Kanten, da dieser getrocknet ist.

    Jetzt mit dem neuen aufbringen von Kleber,erfolgt nochmals der Chemische anlöseprozess, wobei die Kanten der Bauteile im Press- Reibeverfahren, miteinander verschmolzen werden, bis es zum Finale Ende kommt.

    komp.bilderp12904187acv9.jpg

    komp.bilderp1290419vycmy.jpg

    komp.bilderp1290416dfcz8.jpg


    Grobarbeit erledigt:

    Danach erfolgte eine Reinigung mit dem Cuttermesser und dessen Klinge der überstehende Kunststoff samt Kleber abgeschabt wurde.

    Ja, ich benötigte hier Spachtelmasse.. :strafe:

    komp.bilderp1290420n4cty.jpg

    Der MAN kommt noch in einem extra Bericht, da der Rest vom Lkw zuerst noch gebaut werden muss.

    Wie wechseln die Verwandtschaft und begeben uns von Augsburg nach Braunschweig... :thumbup:


    Der Büssing im Bau:

    In Braunschweig angekommen, bekam die Fahrerkabine einen Steg, der aus einem dünnen Kunststoffteil, gefertigt wurde.

    Ja, ich habe im Netz geschaut, gab es Büssings mit und ohne Steg.

    Neben dem ganzen wurden ungewöhnliche Spiegelhalter angebracht, da ich aus vielen Fotos diese kuriose Version heraus suchte und sie baute.

    Die Stoßstange die aus dem Bauteil des Vorgängers von Wiking kam, wurde mittels Eugens Hilfe vom alten Fahrerhaus abgetrennt, gesäubert und dort an Brekina Büssing wieder angebracht.

    komp.bilderp1290371o4c9v.jpg

    Neben dem Fahrerhaus war noch der Rest des Lkw, wie Fahrzeugrahmen, Aufbau und noch ein Anhänger zu erliegen.

    Eins nach dem anderen... :strafe:

    komp.bilderp1290377koia7.jpg


    Der Rest:

    Ich hatte im Lager einen von Brekina gefertigten Magirus Pluto, der hier dafür genommen wurde.

    Sein Fahrzeugrahmen wurde dem des Büssing angeglichen, bzw. gekürzt.

    Auf dem Bild wurde die Brekina gefertigte Holzpritsche an allen vier Seiten um zwei Bretterfelder verkleinert.

    Somit ist der Aufbau mit der Plane niedriger wie sonst üblich und passt hier zum Fahrerhaus.

    Ich wollte ja den Wiking Büssing LU, mit diesem Modell ersetzten und muss ein neues Glasbauteil besorgen, da dies gar nicht geht

    komp.bilderp1290385zxd2n.jpg

    Der Aufbau auf den Fahrzeugrahmen, erfolgte mit den Kibri Unterfahrschutzen, die darauf aufgeklebt wurden, um dessen hohen Kotflügeln geschuldet, nach

    dem Fahrerhaus einen Abschluss zu geben.

    komp.bilderp1290379woe6v.jpg

    Von Wiking und dessen LU kamen die Bauteile des Unterflurmotor.

    Daneben noch der Wiking Dieseltank eines Mercedes NG, der allerdings der Länge geschuldet, gekürzt werden musste.

    komp.bilderp1290383rbf65.jpg

    Auf der Fahrerseite kam der andere Dieseltank in voller Länge, an den Fahrzeugrahmen.

    Die Kisten unter dem Aufbau, kamen von einem Magirus der Bundeswehr von Roco.

    komp.bilderp1290387i3i7n.jpg


    Der Anhänger:

    Der Anhänger wurde aus Bauteilen eines Biertrucks und einem Wiking Fahrzeugrahmen, in knapp einer halben Stunde gebaut.

    Wie der Lkw wurden auch hier am Bretteraufbau, zwei Reihen abgetragen, um den Aufbau niedriger zu halten, als wie üblich.

    komp.bilderp1290388xte1a.jpg

    Die Räder stammten von einem Biertruck und wurden von Doppelrad auf Einzelrad umgestellt, da auch das Vorbild so einen Anhänger besaß.

    Apropos Räder:

    Auch noch am Büssing sind nur für den Übergang die Räder darauf, die später durch VK Räder ersetzt werden.


    Kleines Fotoshooting:

    Mit dem Zug wurde noch ein kleines Fotoshooting unternommen.

    komp.bilderp1290391rqc6i.jpg

    komp.bilderp12903953fdvz.jpg

    komp.bilderp1290400fdiiy.jpg


    Es sind noch "Baustellen" an diesem Gespann zu erledigen, aber soweit ist er für mich fertig. :tomate:


    Update 24. 10 2022


    Schliff & Spachtel:

    Inzwischen wurden beide Fahrerhäuser mit Revell Spachtel dessen Schlitze veschlossen.

    komp.bilderp1290421xhffk.jpg
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    Nach knapp 2 Std. wurde mit feinem Schleifpapier und Wasser, die Dächer glatt geschliffen.
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    Auch der MAN wurde diesem Prozess unterzogen
    komp.bilderp1290426oaeu2.jpg
    komp.bilderp12904255zect.jpg
    komp.bilderp12904278rdlw.jpg


    Nachdem alles glatt gelaufen ist, wurde der MAN auch gleich mit den Spiegel zugerüstet.
    komp.bilderp129042841ecl.jpg


    Für den Lüfter oben auf dem Dach wurde ein Spritzlingteil zuvor präpariert und anschliessend mit dem Cuttermesser abgeschnitten.
    komp.bilderp1290429t8fzx.jpg


    Mein Resümee:

    Ich habe wieder was dazugelernt. :pfeifen:

    Zuerst an der Konstruktion, danach die Ausführung des Lkws und dessen Rundungen, gegenüber von den heutigen Lkws.

    Auch zum andern, des Kunststoffes von Brekina, der nicht immer gleich anspringt beim kleben und eine weile braucht, bis er die Verbindung eingeht.


    Bis zum nächsten mal. :thumbup:


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Ein langer schon versprochener Beitrag kommt heute.



    Familiengeschichte:

    Der Magirus D 310 hatte einen Sohn, der Turbo (nicht die Schnecke) hieß und der von seiner Italienischen Mutter in Ulm geboren wurde.

    Damals ein Durchbruch in der Lkwszene, bis später sein Jüngerer Bruder Turbostar auf die Welt kam, der ihm den Rang ablief.


    Der Auslöser:

    Es begann mit dem Magirus D 310 von Brekina mit seinem erfolgreichen Umbau zum Motorwagen.

    Hier zeigte sich, was man aus einem ganz gewöhnlichen Serienmodell, noch alles herausholen konnte...

    Getreu dem Motto: Deine Träume musst du dir selbst erbauen...

    Im Oswald war der Magirus Turbo als Planenzug, auf einem ein Foto.

    Dieser faszinierte mich und während des Umbaus des Brekina Magirus, wurden nebenbei die Teile organisiert, zu dessen Umbau.


    Bauteile:

    Die drei wichtigsten Bauteile, die wir für diesen Umbau zu diesem Lkw, benötigen.

    1x Herpa Fahrerhaus

    1x Fahrzeugrahmen Herpa Turbostar

    1x Wiking Plane/Pritschenaufbau


    Frisch ans Werk:

    Der Fahrzeugrahmen so wie er auf dem Bild ist muss in zwei Abschnitten, gekürzt werden.

    Ein Grund zu lang am Achsabstand und zum zweiten, am hinteren Teil stimmen die Abstände nicht.

    Zuerst werden die angespritzten Kotflügel von Herpa entfernt, weil zum einen stören im Umbau und zweiten, wir unsere eigene Methode des Umbau

    mit diesen Kotflügeln haben. :thumbup:

    Der Dieseltank ist schon vorher weggefallen.

    Jaaa, weg...


    Das Heck:

    Bevor es zum Abtrennen ging, wurde nach einem Unterfahrschutz des Fahrzeugrahmens des Magirus Turbo gesucht, daß am nächsten kam.

    Gesucht und gefunden, wurde ein Roco Steyr dessen hinteres Teil genau das war, was ich suchte.

    Inzwischen wurde der Fahrzeugrahmen mit dem Heckteil gekürzt und beide wieder zusammengefügt.

    Aus dem Abfall stammende Kunstsoffstücke, wurden im Rahmeninnern zur bessern Versteifung, noch hinzugeklebt.

    Kurz mal überprüft, ob der Achsabstand und die Länge stimmen.

    Jaa :thumbup:


    1. Stellprobe:

    Der erste Versuch in der Ansicht nach dem kürzen des Rahmens.

    Meine nächsten Arbeiten waren, dem Magirus einen Unterfahrschutz unten an den Rahmen zu montieren.

    Im Anschluss wurden aus den Unterfahrschutzen, diesmal nicht von Kibri, sondern von Herpa der Aufbau des Pritschenrahmens, hergestellt.

    Der Aufbau auf den neuen Pritschenrahmen und dessen Kotflügel die aus dem Teilelager Kibris kamen..

    Von der Seite fotografiert.


    Wir benötigen Diesel zum Fahren:

    Dazu muss auch wieder ein Tank an den Rahmen, der aus dem Teilelager kam.

    Dazu gleich eine Auspuffanlage die von Mercedes aus dem Kibri Teilelager geliefert wurde.

    Das ganze nochmals von oben Fotografiert.


    2. Stellprobe:

    Ja das Bild des Magirus Turbo, stimmte mich zufrieden und ich auf dem richtigen Weg war.

    [/url

    [url=https://abload.de/image.php?img=komp.bilderp1280999r9ffr.jpg]

    Das Heck des Lkw mit dem "neuen Unterfahrschutz".


    Kurz dazwischen ein Vergleich:

    Vater und Sohn gemeinsam

    Daneben ihre Planenaufbauten

    Jetzt wieder mit "ihren Planen".


    Aufrüsten des Fahrerhauses:

    Der nächste Tag war das aufrüsten des Fahrerhauses, weil man es so nicht lassen konnte.

    Bauteile die an den Lkw angebaut werden.

    Jetzt wird das Fahrerhaus bis ins kleinste Bauteil zerlegt, um arbeiten zu können.

    Von den Zurüstteilen Albedos, kamen Spiegel, die im eigentlichen Sinn keine mehr waren.

    Lasst euch überraschen was daraus wurde...


    Jetzt geht es loooss...

    Aus dem Teilelager, wurde die MAN Seitenspoiler von Herpa, an den Magirus montiert.

    Der nächste Schritt beinhaltete die Sonnenblende, die aus einem Glasbauteil stammte und mit Hilfe Eugen heraus geschnitten wurde.

    Mit dem Cuttermesser sie gereinigt.

    Der Magirus, voll zugerüstet mit seinen "Spiegeln".

    Wir lösen das Rätsel auf was aus den "Albedo-Spiegel" geworden ist.

    Natürlich, Fernlichter :thumbup:

    Von Kehrwisch & Co kamen die Antennen an den Magirus.

    Aus den Kunststoffverpackungen Herpas, wurden Spritzlappen an die Kotflügel angeklebt.


    3. Stellprobe:

    Gleich wurde die nächste Stellprobe veranlasst, wobei der Magirus immer mehr den Anschein zum Vorbild, erweckt .


    Der Anhänger:

    Gleich im Anschluss wurde noch ein Anhänger nach dem Prinzip des KiWi in kürzester Zeit gebaut wurde.


    Das Fotoshooting:

    Nach getaner Arbeit kommt noch das Fotoshooting um zu sehen wie er im Gesamtbild, auf mich wirkte.

    Nach Stunden wurde ein Fotoshooting mit dem Magirus und seinem Anhänger veranstaltet.


    Wieder geht ein Umbau positiv zu Ende. :imsohappy:

    Jetzt erwartet er noch seine Farbe, die das ganze zu einem Abschluss bringt.


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    12 Tonner:

    Heute beziehe ich meinen Fokus auf einen 12 Tonner der nach dem Gesetz in wirklich nur ein 7, 5 to war.

    Diesen konnte man mit dem "Dreier Füherschein", damals fahren.

    Unsere heutige Generation muss für jedes Fahrzeug in seiner Klasse, einen extra Schein machen, der wiederum mit hoben Kosten verbunden ist.

    Die Theorie schlägt die Praktik, leider im verfehlten Sinne der heutigen Arbeitslosigkeit.


    Vieleicht ist einer der älteren Herren hier ihn schon gefahren ? :thumbsup:

    p1290560gffua.jpg


    Diese Woche brannte ER mir auf den Nägeln....

    Nach dem Besuch bei einem Freund in Darmstadt, spuckte er mir schon lange im Kopf herum, der für mich was besondere darstellte.

    Ein Lkw, den ich in mehreren Anläufen versuchte ihn zu bauen und es bis jetzt nicht gelang.

    Ich hatte jetzt die Chance und nahm, sie auch wahr und baute ihn. :thumbup:


    Geschichte am Rande erzählt:

    Ich selbst habe ich ihn noch erlebt, (damals noch nicht den Zweier Führerschein besessen).

    Dafür ihn "Live" erlebt mit seinen bläulichen Dieselabgase beim Altpapier sammeln im Modellbahnverein.

    In den Lebenserinnerungen an damals, war er noch fest in meiner "Festplatte", eingebrannt, weil er so ungewöhnlich war und der Geruch ist heute noch Gedanklich vorhanden.

    Wie so oft wenn kommt der pure Zufall in Spiel und dessen Motive davon habe ich im Forum Baumaschinenbilder.de gefunden, als ich einen anderen Lkw auf dem Schirm hatte.

    Darunter waren auch Lkws eines Chemieunternehmen in Heidelberg, das ich sehr gut kenne, da ich deren Lösungsmittel, für meine Arbeiten beim Patinieren davon bezog .

    Unter anderem fielen zwei Mercedes in Form des LP und auch sein Nachfolger, der Bauart LK auf.

    Das Modell unten ist vor dem LP gebaut worden da dieser mich zuerst in seinem Bann zog.

    komp.bilderp1290582hlcxn.jpg


    Der aufgelastete LP im Modell:

    Wir sind schon am Basteltisch/Werkstatt versammelt und vor uns liegen zwei Fahrzeugrahmen.

    Der vordere ein von Herpa produzierter LP Rahmen, dessen Heck schon zuvor gekürzt wurde und wiederum dahinter, ein Rahmen

    eines LN von Roskopf, der auch für diese Aktion geteilt wurde.

    Beide Rahmen sind das Ponton auf den der 12 Tonner aufgebaut ist.

    komp.bilderp12904819zfx3.jpg

    Sie fanden ohne Pfarrer, aber mit Revell Contacta, zueinander... :thumbup:

    komp.bilderp1290482szf6s.jpg


    Gekürzt, und trotzdem was vergessen:

    Eine halbe stunde später, sah es dann wiederum ganz anders aus, weil der Rahmen vorn auch gekürzt werden musste.

    Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nur, daß ich hinten kürzen musste und bedachte nicht den nächsten "einschneidenden Schritt".

    Alles kam auf, als ich die Pritsche auf den Rahmen setzte 'y# und die Trennung der beiden Bordwände am Aufbau nicht berücksichtigte. +><

    Die Trennung der Bordwände in der Mitte, waren für mich die Grenze nach dem Hinterachse/3.Rad, des Aufliegers. :protest:


    Wieso Auflieger?

    Weil der Aufbau nicht wie herkömmlich ist, sondern ein Auflieger , der mit einer Achse auf den Fahrzeugrahmen des Lkw befestigt ist.

    In dieser Konstellation kann er mehr tragen wie ein herkömmlicher 7,5 to, da er ja quasi einen Anhänger mitzieht und als 12 to fungiert.

    Das ermöglicht auch die 3. Achse, die mit der zweiten Achse (Triebachse), einen Achsabstand innerhalb eines 1m hat.

    Vor dem Gesetz gelten beide Achsen als nur eine Achse.

    Ein Zweiachser der als 12 to fungiert, aber dennoch mit dem Führerschein der Kl. 3, gefahren werden darf
    Somit für Spediteure eine Gewinnmaximierung in der Zuladung. :koenig:

    Der Fahrer musste auch das ganze erleiden, da die PS erst mit der Nachfolgebaureihe LK, kamen, wo dieser wie ein Ochse zog und man kein Hindernis auf der Strasse darstellte, wie vorher.

    Von Reifenverschleiß spricht man am besten hier nicht mehr... :toocool:


    Ach ja ich vergaß, der hier auf dem Bild gekürzte Fahrzeugrahmen.

    komp.bilderp12904835wevf.jpg


    Mit Revell Contacta wurde das ganze zusammengefügt so wie es sein sollte und im Hintergrunde, der Aufbau zur Überprüfen der Grenzlängen des Rahmens.

    komp.bilderp129048417fl6.jpg

    Kurz mal den Aufbau auf den Rahmen gelegt...

    komp.bilderp12904879becb.jpg


    Danach den Lkw auf den Kopf gelegt... :thumbsup:

    Hier wurde der Aufbau gleich mit Revell Contacta verklebt um gemeinsam eine Stabilität zu erreichen.

    komp.bilderp1290489tmc79.jpg


    Wenigstens ein bisschen Sprit sparen:

    So wie der Lkw sich in diesem Zustand präsentierte, wollte ich ihn nicht und er war für mich irgendwie Nackt.

    Der Zustand mit dem kleinen Fahrerhaus vorne, zu seinem großen Aufbau hinten, gefiel mir nicht.


    Dachspolier:

    Ich musste das schnellstens ändern und fand auch ein Vorbild mit dieser Baureihe, einer Brauerei. :pfeifen:

    komp.bildervergleichl4md1a.jpg


    So kam neben den Spiegeln von herpa, auch ein Dachspoiler der von einem Roco Magirus Sattelzug der Version DANZAS stammte, auf das Dach.

    komp.bilderp1290612bpi9v.jpg


    Na, hupen sollte man auch können....

    komp.bilderp1290613qbdu5.jpg

    komp.bilderp1290614iafys.jpg

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    komp.bilderp12904957demp.jpg

    Noch ohne Kühlergrill :suchend:

    komp.bilderp1290498n8f6o.jpg


    Ein Licht, ein Licht:

    Dazu wurden noch Nebelscheinwerfer unten an die Stoßstange geklebt, die von einem Kibri Mercedes SK, stammten.

    komp.bilderp1290502biiuq.jpg

    Jetzt mit :thumbup:

    komp.bilderp12905207temk.jpg

    Vom DANZAS Auflieger alles Inventar was dran war abgeschnitten und hinten an den Lkw angebracht.

    Mein bestreben war, noch eine Hebebühne dort anzubringen, aber ich lies es dabei bleiben.

    komp.bilderp12905045eeoo.jpg

    Hinten , unterhalb des Aufbau, kam noch ein Kasten darunter.

    komp.bilderp1290516lqd8t.jpg


    Odyssee über Jahrzehnte:

    Der Aufbau sieht auf den Bildern schlimm aus und hat die Jahrzehnte gut überdauert.

    Mittlerweile sind über ihn zwei Lackierungen hinweg gegangen, die mit dem Cottermesser vorsichtig abgeschabt wurden.

    komp.bilderp129052363dwy.jpg

    Damals 1987:

    Gekauft von Wiking als NG 80 Bischoff und mit in das ex Aufbaugymnasium Nagold genommen, wo wir damals untergebracht wurden.

    Dort wurde dieser Lkw zugerüstet und die betreffenden Teile mit dem Pinsel angemalt.

    In diesem kleinen schnuckligen Modellbahnladen in Nagold, stand er mit den anderen Lkw in einem Schaufenster für 2 Wochen ausgestellt.

    Seht ihr den kleinen Bischoff von Wiking ? :thumbsup:

    jsmodelleh01992594hc5g.jpg


    Zurück zum Modell...

    Wir sind mit dem Umbau für heute an das Ende angelangt und nur noch die Farbe bringt das letzte Finish auf diesen schönen Lkw.

    Beim Fotoshooting war noch der Mercedes LK zu Gast, der auch in einem Bericht demnächst hier erscheinen wird.

    komp.bilderp1290525i6dh4.jpg


    Mein Resümee:

    Der Umbau des 12 to war gegen die großen Lkw, schon einen ticken schwerer.

    Geschuldet des Fahrzeugrahmen und dessen Konstruktionen die leichter/feiner ausgeführt sind, wie sonst die "großen" mit ihren"dicken - fetten" Rahmen.

    Ein letztes Bild ist eine Fotomontage für das WhatsApp Fahrerchat meiner Firma, wo der Daimler LP 12 tonner, als Schwarzes Brett, herhalten durfte

    Dazu noch ein passendes Lied: Ich hab mein Laster vollgeladen...

    p12905643reyl.jpg


    Bis demnächst wie hier. :sehrgut:

    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo,


    diese LKW mit "1-Achsanhänger" waren tückisch zu fahren. Erlaubt waren bis 17,5t zul. Gesamtgewicht für diese Kombination.

    Gesetztlich war es ein LKW mit Anhänger, technisch gesehen jedoch ein 6x2 LKW. Wobei die Schleppachse bis zu 10t tragen durfte. Das Zugfahrzeug war aber immer noch ein 7,5 Tonner deren Achslasten sich auf hinten etwa 5,5t und vorne etwa 2t aufteilten. Das wirkte sich auf die Fahrdynamik, besser gesagt Fahrdramatik, aus. Der Bock wollte nicht um die Kurve und wenn es schon nur ein kleines bischen rutschig war gab es Traktionsprobleme. Das besserte sich erst wenn man hinten Luftfederung einbaute mit der man bei der Achslastverteilung tricksen konnte.


    Die leichte Wörther Reihe gab es 1965 nur mit 80PS aus dem 4-Zylinder OM314 (der erste Direkteinspritzer von MB) der aus dem OM352 abgeleitet war. Der OM352 wiederum ging auf eine Vorkriegskonstruktion von 1938 zurück. Der 4-Zylinder war ein rauher Geselle im Fahrerhaus der akustisch aufdringlich immer vorhanden war. Es gab hier kein Kippfahrerhaus, dafür dann eine Motorhaube mitten im Fahrerhaus. So einen 808er habe ich noch selber gefahren, das war Epoche 3 pur mit Vollbeschäftigung wie keine Servolenkung, nicht selbsttätig rückstellende Blinker um mal einige zu nennen.

    Den 6-Zylinder OM352 bekam man erst ab 1970 auf Wunsch in der Wörther reihe, hier anfangs auf 110PS eingestellt. Ab 1973 hatte man Erbarmen bei DB und lieferte ihn auf aufpreispflichtigen Wunsch auch mit 130PS.

    Das beschreibt die 1. Bauserie, erkenntlich an den Scheinwerfern im Grill.


    1977 gab es ein Facelifting bei dem u.a. die Scheinwerfer in die Stoßstange wanderten. Das Fahrerhaus war etwas wohnlicher gestaltet, z.B. Stoff als Dachhimmel der zusätzlich noch mit Dämmstoff dahinter versehen war. Vorher gab es da die gelochten MDF Platten die von DB beschönigend als Akustikplatte bezeichnet wurden. Die Motorhaube akustisch und thermisch gegenüber dem Fahrerhaus viel besser gedämmt.

    Die Motorleistungen stieg beim 4-Zylinder auf sagenhafte 85PS. Und das auch vom Fahrer nahezu unbemerkt.

    Aber in den allermeisten Fällen wurde glücklicherweise der 6-Zylinder geordert der mit seinen 130PS für ordentliche Fahrleistungen sorgte. Damit musste man sich auf Steigungen nicht mehr von jedem Trecker überholen lassen.


    Der Nachfolger LN2 von 1983 war eine ganz andere Kiste. Praktisch eine komplett neue LKW Baureihe einschliesslich der Motoren. Es gab zwar auch noch einen 4-Zylinder, den neuen OM364 mit 90PS, der war überwiegend für den Export oder schwäbische Geizkragen gedacht.

    Der überwiegendte Teil hatte den OM366 mit 136PS als Saugdiesel, den aufgeladenen OM366A mit 170PS und den OM366LA als Intercooler mit 201PS.

    Später im Zuge von EURO 1 bis unendlich wurde der 4-Zylinder aufgeblasen mit 105PS und 140PS. Die 6-Zylinder wurden bis 240PS gesteigert.

    Ganz zum Schluß gab des noch den neuen OM904LA als Eco Power mit 122PS, 136PS und 170PS. Der war dann auch im Nachfolger Rappelbüchso (offziell Atego) zu finden womit sich der Kreis zum alten 808 schließt.

  • Hallo Lutz, hallo freunde


    Danke Lutz für die ausführliche Schilderung diesem speziellen Lkws. :sehrgut:


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Nach dem letztens der LP 12 tonner hier im Forum aufgeschlagen war, kommt heute noch der erweiterte Baubericht des Nachfolgers.

    Als Nachfolgebaureihe für den LP, kam 1984 damals der LK von Mercedes.

    Wie beim oberen Baubericht wurde nach den Originalen in diesem Forum gesucht.

    Fündig wurde ich bei der gleichen Firma aus Heidelberg fündig, wo dieser LK in der Warteposition abgestellt war.


    Zuerst LP dann LK und wie alles anfing:

    Bevor der Baubericht des LK anfängt, gibt es auch hier eine Vorgeschichte. dazu.

    Für den Umbau oder besser gesagt, die Odyssee für diesen Lkw, wurde zuerst im Teilelager nach allem möglichen gesucht, was mit diesem Lkw auf sich hatte.

    Das ganze an Bauteilen, wurde nebeneinander gelegt und Fotografiert und vieles davon wurde nicht verwendet.

    Hier bei der Auswahl wurde es schon enger.

    Danach wurde mal verglichen.

    Ein von Praline gebauter LP, daneben der Aufbau Wikings (später für den dreiachsigen LP).

    Zwei von Herpa hergestellte LP´s mit ihren unterschiedlichen Fahrzeugrahmen.

    Darunter auch ein kurzer Fahrzeugrahmen eines Feuerwehrfahrzeug.


    Experimente:

    Ein schon ein gekürzter Rahmen der nur dahinter gestellt wurde.


    Verbinden - Kleben:

    Inzwischen wurden die oben gezeigten Rahmenteile miteinender verbunden und ich hatte schon ein ungutes Gefühl :suchend: dabei.

    Es sollte mich später auch noch bestätigen das ich nicht auf dem richtigen Weg war sondern Parallel fuhr.


    Der Aufbau:

    Am Aufbau, der zukünftig verwendet, wurden Füße darunter geklebt, die von Roco und den Wechselpritschen kamen.

    Sie sind nur aufgelegt und nicht bearbeitet.


    Mir gefiel die Sache nicht :beta: und legte diesen LP zur Seite und befasste mich zuerst mit dem LK.


    Der LK ensteht:

    Als der Fahrzeugrahmen des LP, am abtrocknen war, befasste ich mich mit dem Fahrzeugrahmen des LK, der heute den Beitrag anführt.

    Die innerliche Zerrissenheit beim Bau des Vorgängers, spornte mich an jetzt diesen LK zu bauen.

    Entweder ! Oder !

    Entweder ging es ganz in die Hose oder es gelang mir.

    Im Nachhinein betrachtet, war es positiv weiter zu machen und nicht resigniert aufzuhören.


    Wir Rahmen ein Bild eines Lkw:

    Poetisch gedacht stimmt es.

    Seine Geburt fängt mit dem Rahmen an und so befasste ich mich damit.

    Es wurden zwei LK Fahrzeugrahmen gesucht....

    Gefunden und dahinter ein gekürzter Fahrzeugrahmen eines zweiten LK.

    Etwas näher betrachtet...

    Gleich wurden beide Rahmen geklebt und zunächst mit einem Maskierband verbunden, daß sie in Ruhe abtrocknen können.


    Auf die Beine gestellt:

    Nach einer weile und einem Kaffee, wurde das Fahrerhaus samt Räder montiert, umgedreht und auf deren Füße, bzw Räder gestellt.

    Ja, ich war dort wo ich hin wollte :thumbup:

    Als ich das Original mit dem Modell mit seinem Rahmen und Aufbau mit dessen Länge zu den Rädern hin verglich, war ich auf gutem Wege dorthin.


    Der Aufbau:

    Nach dem es soweit war, kam den Fahrzeugrahmen, der von Herpa einst gefertigten Aufbaus, darauf.

    Wobei er dessen Länge abgemessen, geschnitten und mit Revell Contacta aufgeklebt wurde.

    Nach diesen Arbeiten, folgte der Aufbau auf den Rahmen und wurde mit dem Maskierband fixiert.

    Meine Freude darüber, wurde immer größer... :walklike:

    Anschließend wurde hinten der Abschluss des Heck inkl. der Rückleuchten mit den Anhängerdreiecken angebaut.


    Aufrüsten Fahrerhaus:

    Nachdem alles gut gelaufen ist, wurde das Fahrerhaus abgenommen und in seine Bestandsteile zerlegt.

    Auf dem Foto, die Zurüsteile, mit der Sonnenblende.

    Am Mercedes LK, wurden von Wiking gefertigte NG Rückspiegel, daran angebracht.

    Kibri sponserte eine Sonnenblende, die dementsprechend zurecht geschnitten und angeklebt wurde.

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob sie dort bleiben wird ? :wissenschaftler: ...wirkt so groß ?

    Aus einem Zurüstsatz der Feuerwehr, kamen diese kleine Truckhörner.

    Zum Vergleichen, wurde das Fahrerhaus auf dem Lkw gesetzt..


    Ein Dachspoiler:

    So wie er jetzt dastand wollte ich es lassen und überlegte :wissenschaftler: .

    Ein Spoiler musste her....

    Gefunden bei Wiking und seinem Dachspoiler des NG 80 aus dessen Zubehörsatz.

    Dieser Spoiler war kleiner und schmäler, wie der von Herpa, was dem Modellen Wikings und von seiner Größe, geschuldet war.

    Ich nahm zwei Wiking Spoiler davon.

    Wo durch beim zweiten Spoiler, dessen beiden Seitenwände benötigte wurden, um als Stütze für den eigentlichen Dachspoiler, zu dienen.

    Diese sog. Stützwände wurden nach innen eingeklebt, quasi als Stützfuß für den Dachspoiler, der diesen nach oben drückt, wie hier auf dem nächsten Foto dargestellt ist.

    Somit wird beim fahren der Fahrtwind weiter steiler nach oben abgeleitet wird, als wie üblich.

    Beim Original kann man den Winkel Spoilers mit einem Metallgestell innerhalb dort dessen Höhe eingestellt werden.

    Zuerst eine Stellprobe mit Wikings niedrigen Planenaufbau dahinter

    Jetzt mit Wikings hohen Planenaufbau, den er für immer behält.

    Der Nachfolger mit dem Vorgänger...

    Von beiden Seiten fotografiert


    Fotoshooting:

    Wie immer, wenn an einem Modell gearbeitet wurde, der Abschluss mit dem Fotoshooting.

    Es zeigt mir bei neutralem Hintergrund die Stärken und Schwächen meines Arbeitens.

    Zusammen mit dem LP, der einen Tag später gebaut wurde.


    Resümee:

    So war dieser LK, quasi der Prototyp für den LP, der oben schon präsentiert wurde.

    Er war der erste und beinahe wäre nichts passiert und alles in den Eimer geflogen. :bomb:

    Der Neue muss den Alten erfinden...

    Leider in Nachhinein betrachtet wurde keine Hebebühne verwendet, was mich jetzt nervt, da es neben der Konstruktion des Lkw ein kleines Highlight gewesen wäre.


    Bis demnächst wieder hier. :thumbup:


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Heute erscheint hier im Forum nur ein kleiner Bericht über einen Lkw.

    Dieser MAN F 8, der einmal von Grund auf gebaut wurde, hat ein aktuelles Update bekommen.

    Grund für diese Überarbeitung, zeigen die nächsten Zeilen und Bilder dieses Berichtes auf.


    MAN F 8, falscher Radstand:

    Umbauten vor dem Lackieren sind manchmal notwendig, da sie das geschehene nochmals gerade rücken, bevor die Farbe den Abschluss des Umbaus bekundet..

    Wie hier in diesem Falle eines MAN F 8, der kurz vor dem Lackieren stand und dessen Umbau dazu, in diesem Beitrag euch gezeigt wurde.

    Ich weiß auch nicht was mich geritten hatte ihn so zu bauen. :protest:

    komp.bilderp1240591xtj9w.jpg

    Sein Radstand fiel mir erst nach dem Bauen auf und drüben in MO87 wurde ich darauf aufmerksam gemacht, das hier was nicht stimmte. :wissenschaftler:

    komp.bilderp1240593iyjw5.jpg

    Ich lies das Projekt knapp 10 Monate lang weilen, bis zu jenem Punkt als er jetzt vor der Lackkur stand.


    Oben Vorher unten Nachher..

    Aktuelle Vergleichsbilder zeigen ihn von beiden Seiten und hier rückte die Hinterachse weiter nach hinten.

    Als Orientierung diente mir die Grenze im Planenaufbau, von der ersten Pritschenfalle zur Zweiten.

    Der richtige Radstand ist hier bei der Antriebsnabe der Hinterachse und ist parallel zur Trennung der beiden Pritschenfallen.

    vergleichaltneun4dk1.jpg

    vergelichaltneu2f5dof.jpg


    Rahmen und Rahmen, zwei Welten:

    Sein Rahmen vorher war einen Original von Herpa gefertigter Fahrzeugrahmen, der für den dreiachsigen MAN bestimmt war.

    Eigentlich gesehen, war dieser nur für die Aufbauten Herpas bestimmt und nicht für andere, wie hier in diesem Fall der fälschliche Aufbau von Wiking.


    Ins große Lager geschaut:

    Gesucht und gefunden war ein Mercedes NG ICI Lacke sehr gut gebauter Rahmen, von Herpa, wobei dessen Maße mit dem neuen Radstand passten.

    Der Zeit und dessen Konstruktion, und Detaillierung geschuldet, war der spätere Rahmen des NG Mercedes von 1988, den ich persönlich für den besten aller Zeiten halte.

    Mit der Zange (wie beim Schrotthändler), wurde der alte Originale MAN Fahrzeugrahmen soweit auseinander genommen und in Stücke zerteilt.

    komp.bilderp1290678gufzz.jpg

    Wichtig bei der Aktion war, daß der Unterflurmotor gerettet wurde um ihn später an den neuen Rahmen wieder einzubauen.

    Gerettet wurde auch der Heckrahmen, der wiederum an den neuen Rahmen angebaut wurde.

    komp.bilderp1290668v7dcr.jpg

    komp.bilderp1290663moecb.jpg

    Ein Überbleibsel, der hintere rote Teil des MAN Orginalrahmen.

    komp.bilderp12906708ueku.jpg


    Vorteil die Hinterachse:

    Ein schöner Nebeneffekt war, daß die Hinterachse nach oben eingeklipst werden konnte, wenn man den Lkw nach unten drückte.
    Wiking mit seinem damaligen NG Dreiachser "Preuss"und hier Herpa hatten die gleiche Idee.

    komp.bilderp1290673paem4.jpg

    Der Lkw ist hier in einem leeren Zustand, wo die Nachlaufachse hochgezogen worden ist.

    komp.bilderp12906768kcxa.jpg

    komp.bilderp12906667od4s.jpg


    Neue Ansicht des Lkw:

    Ausser dessen Fahrzeugrahmen und dessen Anbauteile wie Motor, Dieseltank, veränderte sich sonst nichts.

    Ja zugegeben, daß Fahrerhaus war um einen ticken mm höher wie vorher. :blush2:

    komp.bilderp1290683mofun.jpg

    komp.bilderp12906603xi30.jpg

    komp.bilderp1290682crcef.jpg

    komp.bilderp1290661qni2x.jpg


    Der Klassische Planenzug:

    Dazu der F 8 mit einem neu gebauten und ausgeliehenen Anhänger.

    komp.bilderp1290717b3c3e.jpg

    komp.bilderp1290716ugezf.jpg

    komp.bilderp1290714bhi79.jpg

    So, jetzt kann er jetzt des Lackes frönen... :walklike:


    Ein Anriss, ein Büssing BS 16:

    Wenn wir bei den Dreiachsern sind , wurde ein langer Traum wahr.

    So nebenher wurde ein BS 16 zum Dreiachser umgebaut, der noch nicht ganz fertig ist und in seinem Gröbsten gebaut wurde.

    Als Vorbild diente dieser Büssing der Fa. Zich Transporte, aus Braunschweig

    komp.bilderp1290659wbeu5.jpg

    komp.bilderp1290658hsekx.jpg


    Er kommt im nächsten Baubericht hier wieder.


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Heute erscheinen hier zwei etwas kürzere Berichte von Lkws, die als Experimentelle Phasen erschienen sind.

    Wenn die Projekte nicht geklappt hätten, wären sie in den Müll gewandert. :bodycheck:

    Aber was red i, hört nicht auf mein Geschwätz... :thumbup:


    Ford Cargo:

    Ich wollte zwischen der damaligen 7,5 to Welt von Mercedes, Magirus und MAN., schon immer einen 7,5 to Ford Cargo, haben, da er was besonderes darstellte.

    Das Modell entstand zunächst aus einem Fahrgestell eines Atego von Wiking. Daraus wurden noch die besten Bauteile entnommen und für den Umbau verwendet.

    komp.bilderp1290699mkfzg.jpg


    Bauteile:

    Zunächst die Teile, die diesen Lkw zu dem machen was er ist.


    1. Das Fahrgestell und dessen Räder von Wiking.

    komp.bilderp1290685uicq4.jpg

    2. Rietze und sein Fahrerhaus, sind die Galionsfigur des Lkw.

    3. Dazu noch der Aufbau der von seinem Enkel, dem IVECO Cargo von Wiking, stammte.

    komp.bilderp12906872de2q.jpg


    Aufbau des Fahrerhaus:

    Hier wurden von Rietzes Fahrzeugrahmen, der Motor mittels Eugen dem Dremel abgetrennt, danach mit dem Cuttermesser bearbeitet.

    komp.bilderp12906884vfs1.jpg

    Jetzt passt alles zusammen.

    komp.bilderp1290702krfof.jpg


    Anbauteile:

    Auf diesem Bild wurde der Batteriekasten des Atego belassen und vom IVECO Cargo dessen Auspuff darunter geklebt.

    komp.bilderp1290703reehv.jpg

    Dazu wurde noch der Lufthutzen, aus verschiedensten Bauteilen nachgebildet.

    komp.bilderp1290708dmf9l.jpg

    komp.bilderp1290709q6dy3.jpg

    Das Fahrerhaus ist schräg auf dem Bild, da es nur aufgelegt ist wobei danach die leicht gebogenen Spiegel, dran kamen.

    Auch wurde er seinem Kühlergrill und Fensterscheiben beraubt, da er schon vorbereitet ist zum Lackieren.

    komp.bilderp129070034c9s.jpg


    Mehr Schein als Sein...

    Es muss ja alles dazupassen und so bekam der Rahmen hinten eine Hebebühne, die nur zum Schein ist.

    Gleichzeitig wurde der Rahmen verkürzt um den Nachbau der Hebebühne zu Arrangieren.

    Ein Leitsatz von mir:

    Was nicht passt, wird passend gemacht...

    komp.bilderp1290691aif57.jpg

    Wikings Atego ist dessen Hebebühne ist nur eine Andeutung, da die Hebebühne im Kofferaufbau mit eingespritzt ist.

    komp.bilderp12906904gfsq.jpg

    So wurde die Hebebühne von Eugen aus dem Kofferaufbau herausgetrennt, nach den Maßen verschmälert und an die Pritsche des werdenden Ford Cargo, angebracht.

    Auf dem Bild wurde die hintere Pritsche herausgetrennt und die Bühne mit einem Stück Kunststoffabfall angeklebt.

    komp.bilderp12907046ceic.jpg

    Mit dem Dremel wurde die Plane grob herausgetrennt wurde und an die soweit fertige angebaute Hebebühne aufgesetzt um das ganze zu kompensieren.

    Stört euch nicht an den Offenen Ritzen zwischen Hebebühne und Plane die mittels Tempotaschentücher geschlossen werden.

    Wobei die Rücklichter am Lkw noch fehlen. :pfeifen:

    komp.bilderp1290695l6dxp.jpg

    Kunststoffplättchen wurden an den Seiten angeklebt um der Plane einen Halt zu ermöglichen, da er jetzt hinten fehlt.

    Sie würde auf der Pritsche seitliche hin und herrutschen und so kommt Stabilität in die Sache.

    komp.bilderp129070654fit.jpg


    Erstes Fotoshooting:

    komp.bilderp1290710owdzx.jpg

    Soweit sind wir mit dem groben durch und können uns noch den Feinheiten widmen, wie Rücklichter, Spritzlappen und Antennen.

    komp.bilderp1290701w2e6u.jpgkomp.bilderp1290712j6emr.jpg

    Aus dem Teilelager wurde noch ein Dieseltank an den Fahrzeugrahmen geklebt.

    komp.bilderp1290694tze2s.jpg


    Soweit sind wir durch und kommen zum Büssing der etwas ungewöhnlich ist.


    Büssing BS 16:

    Er entstand aus diesem Modell und wurde nach einem historischen Lkw nach meinem Mitteln und können, nachgebildet

    Unten das Bild, soweit komplett mit Anhänger

    komp.bilderp12908045nf2u.jpg


    Bauteile:

    Ein Motorwagen von Roskopf und dazu der Fahrzeugrahmen eines NG von Herpa der auch oben für den MAN F8 verwendet wurde.

    Ich wollte hier die Liftachse, wie beim Vorbild, eingezogen kopieren.

    Dazu der Pritschenaufbau von Wiking, wo später die Plane gewechselt wurde.


    Der Rahmen ist entscheidend:

    Der Rahmen war der Untergrund für den Aufbau des Projekt Büssing.

    komp.bilderp1290631ywd14.jpg

    Wenn es nicht geklappt hätte, ich sofort aufgehört.

    Aber wie man an den Bildern sehen kann, ist es weitergegangen.

    komp.bilderp1290644q8fn0.jpg

    Neben dem Rahmen war auch der Unterflurmotor wichtig das dieser zu sehen ist.

    Dieser kam von Roskopfs Motorwagen der mit Eugens Hilfe abgetrennt wurde und dort an den neuen Rahmen angebracht wurde.

    Es wurde Platz geschaffen und den Gegebenheiten angepasst.

    komp.bilderp12906434ri58.jpg

    Die Ansicht des Motors wurde ein bisschen weiter entwickelt wie Roskopf.

    komp.bilderp1290639lcezs.jpg

    Mit Bauteilen von Herpa um nicht ganz Plump rüber zu kommen, bekam er neue Deckel.

    Für den Filter gab es einen neuen Deckel von einem Mercedes zurüstteil, das vorher präpariert wurde, daneben noch Wiking Dieseltanks, die auf beiden Seiten angebracht wurden.

    komp.bilderp129063362ipi.jpg

    Hier der Batteriekasten mit den Luftkesseln und dem Dieseltank und zum Schluss der Auspuff..

    komp.bilderp129064065eql.jpg


    Der Aufbau:

    Das zusammenkürzen und entfernen des alten Hecks, hängt mit dessen Aufbau zusammen, da ja beide harmonisieren sollten um ein Gesamtbild abzugeben.

    Sogleich wurde hinten das eigentliche Heck abgetrennt und durch ein anderes zuvor präpariertes Bauteil von Herpa, angeklebt.

    komp.bilderp1290642gwcjb.jpg

    Der Rahmenaufbau für den eigentlichen Aufbau, kam von Herpa aus der Branche der Wechselpritschen.

    komp.bilderp1290641dyeby.jpg

    Wikings Aufbau wurde mit Kotflügeln des ex Motorwagen von Roskopf , ausgestattet.

    komp.bilderp12906466wihc.jpg

    Zuvor mit dem Cuttermesser wurden sie geteilt und für den Aufbau hergerichtet.

    komp.bilderp1290645f9cpz.jpg

    Probieren wir mal...

    komp.bilderp1290647qvcww.jpg

    Jaaa, es passt..

    komp.bilderp1290648ace5m.jpg

    komp.bilderp12906494acq6.jpg
    Der Lkw von hinten mit dem Heck und dessen Rückleuchten.

    komp.bilderp1290635kgdpp.jpg


    Ansichten Stellprobe:

    komp.bilderp12906532uf1s.jpg

    komp.bilderp1290655e0cir.jpg

    komp.bilderp1290632bdfpc.jpg

    Der Büssing und der MAN F 8, ausgestattet mit dem Rahmen vom ICI Mercedes Herpas .

    komp.bilderp12906587yfs5.jpg

    komp.bilderp1290659ioior.jpg


    Reifen Räder:

    Tage später wurde weiter daran gearbeitet, da er noch mit Reifen von Herpa ausgestattet war, wurden diese entfernt.

    komp.bilderp1290651fgi8w.jpg

    Von einem Bierkastentruck wurde wiederum dessen Räder entnommen, präpariert und dort unten angebaut.
    Die Hinterachse kam von Herpa.

    komp.bilderp12907950jcq7.jpg
    komp.bilderp1290798k1caa.jpg


    Feinheiten noch:

    Vorne wurden Spiegel, Nebelscheinwerfer und von Kehrwisch & Co, kamen noch Antennen, die an den Lkw angebracht wurden.

    komp.bilderp1290796alcgx.jpg

    komp.bilderp1290797ajema.jpg


    Der Anhänger:

    Er sollte nicht Solo fahren und wie bei seinem Vorbild, wollte ich einen Anhänger ohne Doppelbereifung.

    p1290722jmfqs.jpg

    So griff ich ins Teilelager und nahm mir zuerst einen Aufbau von Wiking.

    Im Anschluss kam ein schon vormontierter Anhängerrahmen, der schon für ein anderes Projekt gedient hatte.

    Dieser wurde kurzerhand für dieses Projekt dazu benutzt und musste mittels Eugen Hilfe in der Rahmenlänge dem Plane-Pritschenaufbau abgelängt werden.

    p1290719mfd2q.jpg

    Ein Unterfahrschutz gab es diesmal nicht und so kamen noch die Anhängerdreiecke an die Kotflügel.

    Spritzlappen müssen noch dazu, die ich leider vergessen habe :suchend:

    p1290718x3fdh.jpg


    Fotoshooting:

    Wie immer zum Abschluss noch das Fotoshooting und testete ihn zunächst am MAN F 8 um zu sehen wie er auf mich wirkte.

    komp.bilderp1290717m5edr.jpg

    komp.bilderp1290716iicrl.jpg

    komp.bilderp1290714psd8c.jpg

    Huch, ein falsches Bild... :hust:     Ja dort hängte er auch :lokomotive:

    komp.bilderp129081741c0e.jpg

    Jetzt beim richtigen, dem Büssing

    komp.bilderp1290803h0fdg.jpg

    komp.bilderp1290802e0e0f.jpg

    komp.bilderp1290805ycc6p.jpg

    komp.bilderp12908045nf2u.jpg


    Wir sind mit dem Büssing soweit durch, das er zum lackieren kann.

    Der Ford und dessen fehlenden Rücklichter und Spritzlappen werden noch ergänzt, bis er den Lack bekommt und ich wollte es eigentlich euch nur kurz berichten. :toocool:

    Na Ja, jetzt wurde doch etwas länger.... :hust:

    Bis zum nächsten mal.


    Gruss Jürgen :hutab: