Lkw Kitbashing, oder wie man seine Träume verwirklicht

  • Hallo Freunde


    In diesem längeren Beitrag, beschreibe ich den Umbau mehrer Lkw´s die in Kisten schlummern und noch warten umgebaut zu werden.

    Wenn man an solche Projekte ran geht fehlt, immer irgendwas.

    Lust, Geld, Zeit, oder das entsprechende Modell.


    Ja zum letzteren kommen wir.

    Meistens beinhaltet der Umbau mehrere Fahrzeuge die man in Andreas Beiträgen sehr schön sehen konnte.

    Nun zugegeben bin ich nicht Andreas oder Ermel die sich ins Detail beziehen, das es nach dem perfekten Modell aussieht.


    Meine Modelle sollen das Original, das Äußere widerspiegeln so das nach einem Lkw aussieht.:toocool:

    Wichtig ist das das Äußere passt und beziehe mich nicht so ins Detail.

    Ich hatte sie z. Teil noch spürbar erleben dürfen und merke wie mein Herz mehr und mehr zu diesen Fahrzeugen mich zieht.


    Hier mal eine Palette an Fahrzeugen:


    Ein Absetzer der den Anfang macht:


    Absetzter haben es mich schon immer angetan nur die Industrie bringt, bzw. brachte für uns Fans nicht immer die richtigen Fahrzeuge.

    Ja, da gibt es Preiser mit sein guten Fahrzeugen und dessen Haubern/Frontlenkern, nur wiederum einen MAN Hauber Absetzter, war niemals im Programm.

    Kibri der Gott der Schwerlastaufgaben auf der Strasse (war unter anderem sein Tod) keine normale Modelle zu produzieren die Tagtäglich auf unseren Strassen fahren oder sie auch zu aktualisieren.

    Nein, das machten schon die Modellumbauer selber.


    Ebay und die Preiser Absetzer:


    Also rein in Ebay und mal gesucht und auch gefunden für kleines Geld.

    Mehrere Preiser Daimler Hauber der Feuerwehr, die einstmals dem Vorgänger schön gedient hatten und jetzt sie keiner haben wollte.

    Das wichtigste erschien mir, das alles am Aufbau mit samt der Kette vorhanden war.

    Der Rest war nur wichtig wieder zum Verkauf.


    Wer intresse hat, kann mich per PN Anhauen...


    Noch zum Hauber des MAN:

    Dieser ist der einer neben des Magirus Eckhauber, dem ich ein Denkmal als Modell setze.

    Der Hauber von MAN und das Heulen des Lüftrerades wenn es im Drehmoment in die Höhen geht, wenn man Power braucht.


    Der MAN Hauber als Absetzer


    Nun zum Absetzer auf der basis des MAN Hauber von 190 bis 360 PS

    Mein Vorbild war in Neu Isenburg zu Gange als ich mir die dortigen Fotos auf der Homepage betrachtete und sie mir auch näher holte um gewisse Details zu sehen.

    Dort war auch dieser Lkw am Rand des Bildes, der an der Kreuzung an der Ampel, das Grün erwartete und seine Fahrt weitersetzen konnte.

    Ich kann leider das Foto nicht veröffentlichen, wegen dem Copyright und es ist mittlerweile leider auch von der Homepage verschwunden


    Das Modell:

    Beim Modell und dessen Aufbau sind beide von Preiser.


    Der MAN sollte einen Zweiseitenkipper mit Heckanbau eines HIAB Krans darstellen, der auch in den Alpenländern (Österreich,Schweiz und in Bayern), Normalzustand ist.

    Das Modell konnte nicht kippen und es war mir eigentlich egal und trennte mit dem Skalpell, vorsichtig die Aufbauten, vom Fahrzeugrahmen.

    Ja der nächste Schritt wird schwerer, da ich noch zum Lackieren alles auseinander nehmen muss.

    Auch die Personen in der Kabine müssen weichen und durch eine andere Figuren ersetzt werden.




    Der Aufbau (Meiller)

    Er war einst auf einem Preiser Mercedes Hauber der Feuerwehr montiert und ist der bessere Aufbau wie der von Kibri, da er die Details, hervorhebt.




    Eine erste Stellprobe ob es so passt....



    Der nächste schritt wird sein, das entfernen von Decals und das zerlegen in seine Bestandteile und vorbereiten zum Lackieren.


    Der nächste Absetzer Frontlenker F 8 MAN:


    Als ich den Hauber soweit hatte, schwebte mir ein Frontlenkers eines MAN F 8 in meine Träumen, wo ich zudem noch Berufserfahrung hatte



    Das Kibri Modell wollte mir nicht so recht gefallen oder die Produktfotos gefielen mir nicht so wie es haben wollte.

    Ein Zufall begünstigte mir beim durchsuchen von Modellen diesen Typs und ich fand den R+H MAN M90 in Orange.

    Obwohl ich von neuen Modellen abgekommen bin und mich den Modellen der 70er und bis zu den 80ern zugewandt habe, gefiel er mir trotzdem.


    Ein MAN (wir sind schon wieder bei dieser Marke), diesmal ein M 90 mit einem Preiser-Meiler Aufbau.



    Also gleich wieder zum erstellen des neuen Absetzers mit einer Stellprobe.

    Führerhaus entfernt mit samt Motor und den Radläufen und durch diese ersetzt vom MAAG / Herpa MAN F 8 Militär (kommen wir später noch in einem andern Beitrag).



    Nochmals im Detail


    Die Stellprobe


    Nix wie rauf mit dem Führerhaus des MAN F 8 und siehe da.


    Kleine Geschichte am Rande...

    Das Modell ist aus dem Original 89/90 mit dem ich als Strassenwärter, als Beifahrer den Streuer im Winter bedient hatte.

    "Containerdienst-Oberdorfer", so hieß das Unternehmen war in der Abfallbranche.

    Josef sein Fahrer und auch Chef des Unternehmens, fuhr diesen 192 PS "starken" Frontlenker.

    Wir hatten wenn es schneite einen Schneepflug.

    Hinten drauf als Gewicht einen Absetzcontainer, gefüllt mit Schotter und als Streuer fungierte ein Anhänger, der mit dem fahren dessen Drehteller bewegte udn das Salz sauf die Strasse streute.

    Wir hatten mit den Hängern so unsere Probleme.

    Meistens mit der Elektrik im Winter bei Eis Kälte Feuchtigkeit.

    Das Pult zum Bedienen des Streuanhängers war verbunden durch ein sehr dickes Kabel, das durch die Dachluke gezogen worden ist und über den Aufbau-Lkw/Deichsel hinten befestigt war.

    Später wurde der Hänger durch einen Streuaufbau ersetzt, der die Haken an der Seite hatte, wodurch die Arme des Aufbaus ihn aufnehmen konnten wie ein Rucksack.



    Die nächsten Schritte sind:

    Ich muss den Batteriekasten die Luftkessel vom F 8 Aufbau und auf der andern Seite den Tank dort hinsetzen/kleben, da es sich um einen M 90 Sattelzugmaschinenrahmen handelt.

    Zusätzlich bekommt er noch die Anbauplatte für den Schneepflug (Roco).




    Danach habe ich noch ein bisschen gespielt und den M 90 von R+H verglichen mit dem M 90 von Herpa und kam zum Entschluss das der R+H M90 besser passte.

    Hier der M 90 als Kipper, den es so auch nicht mehr gibt, da sein Kipper für ein anderes Fahrzeug dient.



    Jetzt mit dem R+H Aufbau




    Nochmal zum Vergleich das kompl. R+H Modell des M 90



    Das war es für erste und ich muss zunächst ein bisschen basteln und berichte dann weiter davon.:thankyou:


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Ich hoffe ich spalte nicht die Gemüter hier im Forum und stelle als Ergänzung zum Kitbashingthread noch einen Magirus MK 7 in der Nachfolge version.

    Man sucht doch immer den MK 7 in der 7,5 to Version, den so nicht gab !


    Der Traum war schnell ausgeträumt...


    Mein Traum war ( oder besserer Zufall) wollte ich auch so einen haben.

    Als Brekina den Ur Magirus der MK 7 vorstellte, freute ich mich und wollte ihn schon kaufen.

    Die ersten Bilder im Nachbarforum, als er dort präsentiert wurde, war ich von Brekina enttäuscht :negativ:, was aus dem Fahrerhaus doch ein "Gussklumpen", er doch geworden ist.:negativ:

    Das Haus auf diesem Lkw und seinen Feinheiten, ist das A und O des Modells....


    Lutz würde sagen:

    "Chinaböller":vinsent:

    Brekina war für mich der Modellbauer älterer Modelle und eigentlich Fortschrittlich, ja Fortgeschritten besser "versaut", (nur) bei diesem Modell.


    Eine Alternative, oder doch der Lkw ?


    Da entzinnte ich mich, das es eine Alternative von Roco gab.

    Ja Roco, aber ?? 'y# ??


    Es war leider die 10 tonner Variante, von Roco .

    Aus der Militärversion wurden auch die Zivilen- und Feuerwehrmodelle.

    Ich kannte diesen Typ von Lkw persönlich sehr gut zu meiner Bundeswehrzeit, als ich diesen "Ferrari", fahren durfte.

    Der zog wie ein Ochse....

    100 auf der Autobahn mit dem Hänger und die 40 tonner am Berg,seitlich rechts liegen gelassen .


    Kommen wir wieder zurück zum Modell:

    Wenn man seine Angel in die Bucht auswirft, ist meistens immer was dabei....

    Ja die Bundesbahnversion mit Pritsche/Plane, so wie sie eigentlich von Roco ausgeliefert wurde, gefiel mir und wurde ohne Mühen herausgezogen.


    Eigentlich war ein Umbau diesen Typs mit einem von Herpa gefertigten LP 809 vorgesehen, aber plötzlich als ich die kleinen Räder des LP sah, machte ich einen Versuch.

    Bei diesem Experiment wurden dessen LP die Räder+Achsen abgezogen.

    Beim Roco Magirus MK, wurden auch dessen Räder und Achsen entfernt.

    Der nächste Schritt die Herpa/LP Räder dem Magirus von Roco wieder zu spendieren.

    Ein erster Eindruck war ein bisschen ungewohnt (dieser Lkw und die kleinen Räder) :popcorn:

    Aber ich entzinnte mich in meiner Lehrzeit, jeden Morgen an jenem Magirus MK vorbei gefahren zu sein und auchdessen kleinen Räder.


    Der erste Anblick



    Von der Seite...



    ...und das Führerhaus



    Was hier gemacht wurde das ich die Originalen Radläufe herausgenommen udn durch den diese vom LP ersetzt wurden.

    Hierzu waren Anpassungsarbeiten am Rahmen noch nötig.



    Das Rad das im Ernstfall nicht zuviel ist

    Er hatte auch einen Reservereifen der viel zu groß war und wurde vom Herpa Reserverad ersetzt, das aus dem Rastergitter unter dem Aufbaus verbunden war ( Kunststoffteil)

    Kurz und schmerzlos wurde es mit dem Skalpell entfernt und passend zurecht geschnitten (Messer ersetzt manchmal die Feile) und dort wieder am Magirus, an der Rahmenunterseite angeklebt wurde.



    Jetzt das ganze mal ohne Plane....



    ...und nochmal mit dem schönen Planenaufbau



    Die nächsten arbeiten ist dieser Baureihe des MK 7, 7,5 to Klasse mit einer längeren Pritsche und noch den kleinen Kipper, zu haben.


    Schönen Abend noch.

    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Es geht weiter :freunde:

    Nach dem Magirus, nochmal einen Magirus der 7,5 to Klasse.....


    Es lies mich nicht los, denn ich wollte diesen 7,5 tonner mit der langen Pritsche haben :crygirl:.


    Das Glück bescherte durch einen Zufall eines kleinen Schnäppchens aus der Bucht zwei Lp´s (814 und 808 ), von Herpa.

    Diesen silbernen 814er reizte mich.

    "Gut betreut" kannte ich noch aus den Fahrschulen mit diesem Logo und in einer solchen, machte ich damals 1989, meinen Autoführerschein.

    Bei einem Fahrzeug, bliebe es nicht und an diesem Wochenende sorgte ich schon mal für das Magirus Material.

    ich wusst noch zu diesem Zeitpunkt noch nicht was mich da erwartete.

    Ich nahm mir den "billigsten den es im Angebot gab.

    Einen Magirus von Roco als Sattelzug der DB mit einem Container darauf, der leider nicht passte, aber es interessierte mich nicht.

    Ich wollte das Fahrerhaus....:pilot:

    Das Führerhaus des Sattel bekam der obige genannte Magirus, da er noch das DB logo an den Türen hatte.



    Dieser 7,5 to, sollte noch umlackiert werden, für eine Spedition die für die DB fährt.


    Okay, nichts wie ran.

    Das Führerhaus ging schnell unter Zuhilfenahme eines Skalpells das zwischen Stoßstange und Fahrerhaus aufbau herausschob, das es sich vom Rahmen trennte.

    Unten am Führerhaus, der hintere Kotflügel (Schwarz), wurde mit dem Skalpell abgetrennt um neuen Platz zu schaffen.

    Jetzt kam der Moment, (wo der Frosch ins Wasser springt), NEIN :thumbsup:


    Ich war aufgeregt ob es klappen würde.


    So stellt er sich jetzt da.

    Eigentlich eine Aufgabe für Herpa und nicht für unsereins so was zu kreieren.



    Übrigens die Räder spendierte mir sein Enkel der IVECO Cargo, von Wiking, der damals sein Nachfolger auf dieser Klasse ist.

    Aber mittlerweile auch schon wieder von der 2. und 3. Generation ersetzt.




    Wie es immer so kommt.

    Die wichtigsten werden immer vergessen, weil sie ja Alltag sind .

    Wenn sie mal verschwunden sind, dann weiß was man hatte und trauert ihnen hinterher.:wseufzer:


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Magirus, Magirus, der Wahnsinn lässt einen nicht loooosss...


    Ja letztens beim Arbeiten mit dem Kran, kam mir doch der Gedanke einen anständigen Lkw mit Plane-Pritschen Aufbau zu machen.


    Ich erinnerte mich an einen Magirus der D Reihe im Film mit Marius Müller Westernhagen, "Aufforderung zum Tanz", als Enno mit Theo ihm seinen neuen "gebrauchten Lkw" zeigte.

    Tja leider wie es so ist, schläft die MoBa industrie mit guten Lkw Modellen....


    Beim durchstöbern in Ebay, zündete es vollends die Idee für den Magirus.

    Man könnte auch ne Roco Drehleiter DLK 23 nehmen und dessen Drehleiteraufbau vorsichtig entfernen und man hätte man die richtige Länge für solch einen Lkw mit Pritsch/Plane.

    Ich wollte mich nicht entmutigen lassen und griff zum Selbstumbau.

    Der Rahmen für den Lkw, war das schwierigste, denn es sollte nach was ausschauen.


    komp.bilderp1160162ycjgq.jpg


    Bevor ich deine Pritsche aufsetzte, griff ich zu einem andern Aufbau....

    Ja, dieser Abrolleraufbau von Herpa ist noch übrig geblieben, da ich den MAN F 8 aus Stammjolz Lkw verwendet habe, was ich euch schon gezeigt habe.


    komp.bilderp1160161oyjso.jpg


    So, jetzt mal kurz aufgesetzt um zu vergleichen.

    Denn es gab im Vorbild solche Fahrzeuge in Zivil (sogar dieFeuerwehr besaß Abroller mit einer Hinterachse).


    komp.bilderp1160159s3j2t.jpg


    komp.bilderp1160158a9jm6.jpg


    komp.bilderp1160160xmjkt.jpg


    Jetzt den Aufbau gewechselt und zur eigentlichen Pritsche Plane


    komp.bilderp1160167jck3x.jpg


    komp.bilderp1160164ygk2e.jpg


    komp.bilderp11601694ekna.jpg


    Auch ganz Neu ist bei Mistermoons das Trans Europa Fahrerhaus für den Roco Aufbau (wo eigentlich schon Brekina Arbeiten sollte)


    Das was ich jetzt gezeigt habe ist in Vorbereitung, denn heute war ich mit einem anderen Thema beschäftigt.

    Soweit schon mal verraten es handelt sich um einen Mercedes NG mit Mittelfüherhaus, den ich aus einem Konvolut mitgekauft habe.


    komp.bilderp11601821cjnk.jpg


    So jetzt noch viel Spass, bis demnächst wieder hier.


    Gruss Jürgen :hutab:


    Noch zum Thema "Kurzarbeit" :hust:

    Mit freundlichen Grüßen :hutab:
    Jürgen

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  • Hallo Freunde


    Dieser nächste Bericht handelt, wie ich es euch schon ankündet habe, von einem Daimler, der mir auch schon auf dem Herzen lag.

    Ein Tankzug, der ein bisschen abweicht von dem was Kibri hergestellt.


    komp.bilderp1160174tkjpv.jpg


    Dieser hat seinen Schwerpunkt nicht wie üblich sein Gut von Raffinerie zu holen (so heute), sondern das flüssige Gut zu verteilen auf die Haushalte oder den Gewerbekunden.

    Sein Heizöl/Diesel/Benzin kommt bei mir mit der Bahn und ich habe mit diesem Kibri Bausatz eine Grundlage geschaffen von dem er starten kann.


    Zum Umbau der Maschine:


    Es war auch mal wieder so ein Punkt, wo ich was ausprobieren wollte und mich nicht zu lang im Keller aufhalten wollte.

    Aber es kam anders...


    Ich hatte den Lkw aus einem Kauf eines Konvolutes aus Ebay ersteigert, obwohl ich eigentlich nur ein Fahrerhaus benötigt hätte. Der Preis war hier besser, als ein Fahrerhaus einzeln zu erwerben um nicht den Gesamtpreis künstlich zu erhöhen.


    Darin enthalten war diese, damals von Roskopf produzierte Sattelzugmaschine der Bundesbahn, die 1986/87 herauskam mit einem Containerauflieger und dessen Container beinhaltete.

    Kurz und gut er landete auf meinem Basteltisch.


    Nun wollte ich eigentlich nur das Führerhaus versetzen und hob es vom Rahmen ab (da bei Roskopf dessen Führerhaus gesteckt ist, Vorteil :sehrgut:) und wollte mal an den Rahmen von Kibri halten.

    Da kam mir der Gedanke *glu2* die Rahmen und dessen Länge zu vergleichen....


    Hoppla :thumbsup:

    Der Rahmen von Roskopf passte und mit den Vorbildinformationen und dessen Radstand wurde kurzerhand der Rahmen von Roskopf verwendet.


    Nachdem alles soweit war baute wollte ich zunächst eine Sonnenblende für das Führerhaus.

    Ich hatte in meinem Repertoire noch die Sonnenblende des Daimlers NG von Herpa, Wiking, und die dem zu gehörenden Kibribausatz .

    Herpa passte von der Breite nicht, die von Wiking auch nicht (war auch zu breit). :hiphop:

    Als letzte Option, wurde dann die Sonnenblende von Kibri angesetzt und passte.

    Kurzerhand mit dem sehr guten Revell Kleber mit der zu fein dosierenden Nadel, dort angebracht.


    komp.bilderp1160178lck4c.jpg



    Ach ja das ich es nicht vergesse...


    Die Auspuffanlage die einstmals unten am Rahmen des Lkw verbaut war, wurde sorgsam entfernt und es wurde aus der Auspuffanlage vom Kibribausatz, der Schalldämpfer und ein Stück Rohr übrig gelassen und gebogen.

    Dieser musst ja vorne unter die Stoßstange, da es Vorschrift war, wegen dem Funkenflug an den alten Motoren die viel Russ ausgestoßen haben udn dieser genr am Auspuff innen klebte.

    Wenn man am Berg den Motor "ran nahm" und ihn nicht drehte, sondern ihn "drückte", so das dieser "im grünen Bereich arbeiten musste" unter einer bestimmten Drehzahl, kam es vor (am besten Nachts), das ein Funkenfeuer aus dem Auspuff flog, was unter anderem hätte gefährlich werden können.

    Es war ein natürlich Prozess, weil die Motorabgase so heiß wurden, das es den Russ verbrannte.

    Wusste ich am Anfang auch nicht, bis ein KfZ-Mechaniker es mir erklärte.


    Heute wird es als Normal angesehen und muss sogar angewendet werden und es sind extra Programme im Daimler Actros Lkw, die dies überwachen und der Lkw mehr Sprit eingespritzt wird und der Verbrennungsvorgang eingeleitet wird.

    Hier wird der Actros sehr laut, als hätte einen Riss im Auspuff.

    Auch mit einer Kontrolllampe wird dem Fahrer mitgeteilt, das er weiter fahren kann, aber seinen Lkw in diesem Moment nicht abstellen darf und der Motor laufen muss.


    Ist auch gut für den Umweltgedanken...*#'

    So hat jeder Vorteil auch sein Nachteil


    Weiter geht es...

    Im nächsten Schritt wurde der Tank auf das Rahmenunterteil einmal zusammengesteckt und auf den Lkw, provisorisch aufgelegt.


    Schnitzen al la Spezi...

    Mit einem guten scharfen Bastelmesser wurden die unteren Steckteile entfernt, so das dieser gut aufgesetzt werden konnte.


    komp.bilderp1160176bkkqe.jpg


    komp.bilderp1160177wsj7s.jpg


    Wie ihr hier auch schon seht fehlt hier der Tank, der auch schon entfernt wurde.

    Die nächsten Bilder begleiten uns zu jenem Umbau.

    Hier der rahmen nackt, wie Roskopf einst schuf, abgetrennt der Kraftstofftank ,der für die Aufgabe viel zu überdimensioniert war.

    Dort mussten ja der Kasten der Aggregate-Pumpe zu Entleerung angebracht werden der am Rahmenunterteil hing.

    Weiter, auf der andern Seite des Rahmens wurde der Batteriekasten und die Luftbehälter abgeschnitten (das Skalpell dient nur Darstellung und wäre hier zu schwach gewesen).


    komp.bilderp11601802zklw.jpg


    Mit dem Skalpell wurde die Rahmenseite flach gemacht.

    Revellkleber an Rahmen und dessen Anbauteile, danach leicht angedrückt und gepustet :roflmao:


    komp.bilderp1160181dzk3u.jpg


    Als nächster Schritt kam der Tank der auf dieselbe Weise angebracht wurde.

    Dieser ist von einem DAF von Wiking und auch identisch dem des Daimlers


    komp.bilderp1160183wwjkd.jpg


    Noch einmal aufgesetzt....

    Jaaa, das Bild nimmt langsam eine Form an :koenig:


    komp.bilderp1160184rhklf.jpg


    Auf diesem Bild der Radlauf, der gleich hier kommt.


    Dieser kam von einem Roco Magirus MK Schenker, der auch schon vor Zeit gekauft wurde und jetzt mit seinen Teilen dem Projekt hier spendet.

    Aufgelegt und es passte vom Bild, aber im Rahmen noch nicht :strafe:.

    Dieser Mangel wurde abgestellt und mit dem Skalpell am Rahmen ausgeschnitten um dort hinein zu passen, so wie es sich hier präsentiert.

    Auch wurden ehemalige Teile die einst am Lkw waren mit einbezogen und verbaut.

    Die ehemalige Tankoberseite von Roskopf dient jetzt als Platte zum auflegen des Rahmenunterteils, des Tanks.


    komp.bilderp11601883nkry.jpg


    Wir rüsten den Daimler noch ein bisschen auf:


    Herpa hatte ein Zurüstbeutel seinen NG zu eine Wahnsinnsmaschine zu machen und solche Beutel wurden von mir in wahrer Vorsehung schon gekauft.


    Wie der Schwabe sagt:

    Was honn, honn mer  :hust:

    (Übersetzung: Was wir haben, haben wir..)


    Dort wurde der Luftfilter-Ansaugstutzen angepasst und angeklebt, wie auch die Hörner oben auf dem Dach.

    Auch die Windabweser kamen von Herpa, obwohl sie noch einen Tick zu groß waren, passten noch an das Fahrzeug.

    Die Nebelscheinwerfer kamen übrigens von einem Herpa MAN F 8, von dessen Kühlergrill.


    Räder und dessen Felgen...

    Die Vorderräder gingen ja noch, aber die Antriebsachse gefiel mir nicht und die großen Herpa Räder möchte ich auch nicht verwenden.

    Hättet ihr da einen Vorschlag ?


    komp.bilderp1160189w5k7y.jpg


    komp.bilderp1160197yuk8w.jpg


    Nochmal von der Seite

    komp.bilderp1160193szk0a.jpg


    Abschluss im doppelten Sinn:

    Das Hinterteil musste ja auch noch umgebaut werden, da es ja eine Zugmaschine war und wenn es keine vom Kirmes war, hat sie auch keine Anhängerkupplung.

    Also musste der Rahmen angeschnitten werden und dessen Abschluss abzuschneiden um dem Neuen einen Platz zu schaffen.

    Hierzu spendierte der Fahrzeugrahmen des Roco Magirus Schenker, denn ich noch hatte, wiederum sein Heck.

    Dieses wurde abgeschnitten zurecht grad gefeilt und dort angeklebt.


    komp.bilderp1160194sxkl7.jpg


    Danach kam der Schutzbügel von Kibri der unten an der Rahmenunterseite des Aufbautanks angeklebt wurde.

    Auch gleichzeitig kam die Leiter die nur oben im Tank angeklebt und unten zum stecken, da ja der Lkw noch Lackiert werden musste.


    komp.bilderp116019806kte.jpg


    Jooooaaaaa, das machte jetzt ein Bild eines Tankwagen aus...:thumbup:


    komp.bilderp11602009dka6.jpg


    Nochmals von vorne


    komp.bilderp1160201q4jjj.jpg


    Ich konnte mich in meiner Freude nicht halten und musste sogleich den Anhänger auch bauen.

    Nach ungefähr 25 min, war dieser soweit und ich konnte mir ein Bild des künftigen Tankzuges machen.

    Ja natürlich die Felgen vom Anhänger mussten draussen belassen werden da sie noch lackiert werden müssen.


    komp.bilderp1160202mzk91.jpg


    komp.bilderp1160208w9k2j.jpg


    komp.bilderp1160204svj3e.jpg


    komp.bilderp11602063rjjr.jpg


    So weit so gut, jetzt ist Zeit mir eine Farbe zu suchen für eine Gesellschaft.

    Der Lkw ist soweit zum Lackieren bereit und ihr werdet auch darüber noch unterrichtet und ich hoffe nach dem vielen "Geschreibsel" euch nicht gelangweilt zu haben.


    Die Zukunft des Heizölhändler ist, das er einer Lkwflotte für den Verteilerverkehr ist.

    Mit ihm folgen noch ein Scania 112 mit kleinem Führerhaus und andere.


    Ein nettes kleines Unternehmen


    Gruss Jürgen :hutab:

    Mit freundlichen Grüßen :hutab:
    Jürgen

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  • Hallo Freunde


    Nach dem Tanker mal wieder alte Bekannte treffen....:freunde:


    Heute war ein, man könnte sagen bzw. schreiben, ein "Schnitztag".


    Schnitzen im doppelten Sinne, da ich noch Restarbeiten erledigen wollte, die liegen geblieben sind.

    Zum einen der Absetzer MAN F 8 der letztens vorgestellt wurde, zum zweiten ein Magirus 7,5 to.



    Die eigentliche Ausgangbasis für den F 8, ist ein MAN M 90 von R+H.

    An ihm wurde das Fahrerhaus entfernt, anschließend der Rahmen "Nackig gemacht", um jetzt mit dem Cuttermesser die Kraftstoffbehälter,Batteriekasten und Luftbehältern, zu entfernen.


    Wie heißt es so schön:

    Was nicht passt, wird passend gemacht

    Der M 90 und im Hintergrund ein F 8 von Herpa/Maag, der dem Projekt mit seinen teilen, als Spender stehen wird.

    Wie ihr auch auf dem Bild seht, ist der Aufbau auch schon herunter, da er (Gott sei Dank), nur gesteckt ist.

    Die liebsten Umbauten liegen mir am Herzen, wo man nicht mit dem Skalpell oder dem großen Cuttermesser anrücken muss.

    Natürlich der Container der den Spenderteilen als Auffangstation dient....


    Also ran an den Speck...

    Der Rahmen des ex M90, wo der Batteriekasten mit dem Luftbehälter, schon entfernt wurden und der Tank noch übrig ist.

    Aber lange nicht mehr, he,he,he *#'


    Das Cuttermesser arbeitet hervorragend und schneidet die Teile wie durch Butter.


    Auf diesem Bild, wurden schon der Kraftstofftank und Batteriekasten vom Maag F 8 abgeschnitten, eben gefeilt und wieder mit dem Revell Contacta wieder angebracht.


    Auch der Auspuff darf hier auch nicht fehlen und wurde angeklebt, da seine Rastnasen nicht in den M 90 Rahmen passten.


    Nach etwa einer halben Stunde, präsentierte sich das Modell so von der Beifahrerseite.


    Die Fahrerseite mit dem angesetzten Batteriekasten und den Luftbehältern.


    Jetzt von nochmals vorne


    Was jetzt noch auf der ToDo Liste steht:

    1. Am M.A.N. müssen noch originale Windabweiser und eine Sonnenblende angebracht werden um das Führerhaus zu vervollständigen.

    2. Es müssen noch die Anbauplatte (Roco), für den künftigen Schneepflug angebaut werden

    3. Lampen unterhalb der Frontfenster (Winterbetrieb) .

    4. Rundumkennleuchten in Orange


    Nachdem alles so geklappt hat, wie ich es wollte, kam ein nächster Kandidat an die Reihe.


    MAGIRUS 7,5to., die zweite :thumbsup:



    Am letzten Wochende habe ich mir nochmals einen Daimler 814 , 7,5 to, angeschafft.

    Das Magirus Fieber lies mich nicht los.

    Gestern wurde das Fahrerhaus des Daimlers ausgetauscht, gegen den Magirus Schenker Lkw von Roco.

    Wir ja wissen, dienen schon Spenderteile aus diesem Magirus, unter anderem dem Motorwagen der Tanklastzuges im obigen Beitrag.


    Wir hatte ja schon Tuchfühlung mit einem andern Mk Magirus der auch hier vorgestellt wurde, aber noch nicht vollständig umgebaut ist.


    Sein zweiter Bruder, der aus einem Herpa 814 entstehen wird.

    Der Umbau und der Spenderrahmen.

    Im Hintergrund wieder der Absetzcontainer für die Teile.


    Hier wurden die benötigten Teil, wie Luftbehälter, Batteriekasten, udn Kraftstofftank abgeschnitten.


    Der eigentliche Rahmen, wurde auch schon gesäubert und mit dem Skalpell geebnet, wo die Teile angeklebt werden.

    Zuerst wurden die zu anbauenden Teile und anschließend die Rahmenseiten mit dem Revell Contacta beträufelt.

    Heute bei dieser guten Luftfeuchte im Zimmer ging es rasch von statten, daß die Teile schnell miteinander verschmolzen und sich ein gutes Ergebnis abzeichnete.


    Ein Bild zum Vergleich:

    Oben ein Rahmen einer Magirus Zugmaschine, die ich als Vergleich nahm, wie ich die Anbauteile, ankleben musste.

    Unten der fertige Umbaurahmen des neun Magirus 7,5 to.

    Der Auspuffrohr des ex 814 wurde gekürzt und das gekrümmte Rohr am Spenderrahmen abgeschnitten, dort am Umbaurahmen wieder angeklebt, so das es nach unten zeigte.


    Nochmal näher betrachtet


    Nach einer halben Stunde, wurde er vorsichtigt zusammengebaut und zeigte sich so.


    Nochmal die Anbauteile am Magirus


    Jetzt von der Fahrerseite


    Das Führerhaus muss vorsichtig mit dem Skalpell geputzt werden, da ich noch die Spiegel vor dem Lackieren anbringen möchte um eine Verbindung zu haben, zwischen den Kunststoffen.


    Im nächsten Schritt kommt auch der andere Magirus dran, der die richtigen Anbauteile erhält.
    aber das brauch ich euch nicht zeigen.

    Viel wichtiger ist,später das Umlackieren der Modelle in ihrer Farbgebung, wie ich sie mir wünsche.


    Mein kleiner Fuhrpark an der Laderampe des DB Güterschuppens, nimmt langsam Gestalt an.


    :wseufzer:Man muss seine Träume einfach in die Tat umsetzten :wseufzer:


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Heute muss nochmals vom Magirus 7,5 to euch berichten:

    Nicht das ich heute am 1. Magirus die Aggregate angebracht habe, so das er nach einem Aussah.

    Danach kamen die Spiegel an die beiden Lkw, die vorher Löcher in das Führerhaus gebohrt wurden und anschließend gleich die Rückspiegel angebracht.

    Nein, etwas anders....

    Mich hat es ein bisschen gerissen und ich wollte am zweite Magirus noch was machen.
    Ich haderte zuerst soll ich oder soll ich nicht ?


    Ich griff ins die Bastelkiste und befestigte zuerst einen Dachspoiler von einem Ford Cargo.


    Dieser war ein Projekt, das in Tonne geflogen ist, weil es nicht klappte und dessen noch brauchbaren Teile in die Bastelkiste wanderten und der Rest "ihr wisst es ja schon":negativ:

    Als nächster Schritt wollte das der fahrer eine Sonneblende bekam.

    Aber woher in dieser Größe nehemn ?

    Na , da musst ich mir von der Bastelkiste ein schnitzen udn schleifen, so das sie passte.

    Jaaa, aber..

    Er war noch unten Nackt !

    Okay, ich schaute, aus welchen teilen, man Fernscheinwerfer machen könnte.


    Ich wurde fündig:

    Roco hatte zu seinen Fahrzeugen auch Zurüstsätze.

    Diesmal Spiegel für all seine Fahrzeuge und unter diesen fand ich solche, klebte sie sogleich unten hin.

    Ach ja da kannst du gleich auch Spritzlappen spendieren...(dachte ich mir)

    Ja, so sah er dann aus :thumbsup:


    Auch wieder ohne Inneneinrichtung, Fensterglas.

    Der Zweck bei diese Aktion war, das der Kleber nicht das Glas anklebte wenn er zum Lackierer muss, um seien neue Farbe zu bekommen.


    Nach Stunden wurde er wieder zusammengebaut und präsentierte sich so.





    Er mit seinem 1. Kollegen der heute die Aggregate drunter bekam, anschließend Spiegel, aber noch ohne Fensterglas und dessen Inneneinrichtung steht.


    Ach ja, das ich es nicht vergesse, die Trucker Fanfare bekam er von einem Feuerwehrfahrzeug.

    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Friedrich, hallo Freunde


    Ja du hast somit Recht.

    Solche vollgehangenen Kisten :sehrgut: kenne ich noch aus meiner Zeit, wo ich von Truckerfestival zu Festival zog und dort Fotografierte.

    Ich muss demnächst mal in den Diakästen kramen.

    Einen hier hab ich mal aus dem netz raus gegriffen, mit seinem Fahrer.


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Jürgen,


    es ist längst überfällig, dass ich mich mal melde.

    Die Modelle, die du in letzter Zeit hier gezeigt hast, sind mir auch noch gut in Erinnerung, gerade die Magirus/Iveco oder auch der kleine Tanklaster. So einer fährt übrigens bei uns noch Heizöl aus.


    Das hast du sehr gut gemacht und ich freue mich über weitere Umbaubeiträge von dir.


    Viele Grüße

    Holger

  • Beitrag von Jürgen ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Hallo Freunde


    Der eigentliche angekündigte Beitrag, mit dem Rätselbild, der hier vorgesehen war, wurde leider verschoben.

    Aber er kommt noch....Versprochen :saint:


    jener Grund war, da gestern ein Briefkuvert von Ebay in meinen Postkasten flatterte.

    Es waren jene bestellten Zurüstteile von Herpa, die der MAN Frontlenker noch benötigte.


    Es handelte sich (wie ihr schon wisst), um den MAN F 8 Absetzer, der im ersten Beitrag, ganz oben erschienen ist.

    So stellte er sich noch dar, nur zusammengesteckt, um mir ein Bild zu verschaffen, ob es passt oder nicht.


    Mittlerweile wurde nicht nur das Führerhaus gewechselt, sondern auch seine Aggregate links und rechts des Fahrzeugrahmens ergänzt/ausgewechselt, so das er einen MAN F 8 im Modell, darstellt.


    Aufrüstung, gleich mit besseren Aussehen

    Ich nahm mir heute die Zeit und rüstete, mit den mit den Original Herpa MAN Windleitblechen und der Sonnenblende auf, das Modell auf.

    Der erste Schritt, war das Führerhaus zu zerlegen, das für mich ein Klacks war, da ich die Konstruktion schon seit 1984 kannte.

    Ich hatte damals als ersten, den "Grever" von Herpa.

    Auch schon so lange her....


    Rechts, seht ihr noch auf dem Transportkarton geklebt, diese beigen Zurüstteile die an den Lkw angebracht werden.


    Mittlerweile wurden die Teile schon angebracht und sind noch am abtrocknen.


    Farbe der Zurüstteile:

    Ich entschied mich für die beigen Ton, um den Unterschied euch zu zeigen, das es viel ausmacht, wie nur ein "nackige Kabine" zu haben.


    Wir bleiben nicht stehen und gehen gleich zum unteren Teil des Führerhauses mit der Stoßstange.

    An dieser wurde eine Anbauplatte von Roco angeklebt, die später den Schneepflug tragen soll.


    Nochmal zurück zu unserem Führerhaus mit seinen Spoilern.

    Hier klebte ich, von einem Zurüstset von Wiking, 2 Sockel für die kommenden Rundumkennleuchten.


    Grill und Grill ist nicht gleich

    Jetzt kommt ein Höhepunkt für Holger:

    Der Kühlergrill von Herpa, der innen farbig gestaltet wurde, da ich nicht den dösen Alltagstrott, den jeder zeigt, nicht haben möchte.

    Ich bin der Meinung ein farbiger Grill wertet das Bild eines Lkw auf und betont ihn. :pfeifen:

    Ich nahm von Revell die SM 300



    Zwei Fliegen mit einer Klappe

    Bevor die Farbe auf den Kunststoff kam, wurde zuvor dieser mit Terpentinersatz eingepinselt um keine vollständige Haftung zu haben.

    Ich wollte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    1.Um ihn dreidimensional zu betonen

    2.Das auch das schwarze den Schmutz betont.


    Nur mit was ich nicht gerechnet habe, war das der Terpentinersatz mit der Farbe den Chrom von Herpas Druck anlöste.:schimpf:

    Ich war zunächst Sauer, aber lies mich nicht abschrecken.


    Ich hatte ja noch das Silber im Hintergrund.*glu3*

    Nichts wie ran....

    Den Grillrand, die Buchstaben, mit dem Pinsel nachgezogen und danach mit dem Fön getrocknet


    Der Darsteller beim Fotoshooting

    30 min später, wurde das Führerhaus komplett zusammengebaut und stellte sich jetzt so dar.


    Hier noch von der Seite


    Die Vorfreude war groß

    Ich konnte es nicht erwarten und baute den Schneepflug an die Platte.

    Er war natürlich ein Artikel aus einem Konvolut mehrer Pflüge und Streuer aus Ebay, die als Bastelware gekennzeichnet waren.
    An ihm muss noch einiges korrigiert und ergänzt, werden und mit vorsichtigen andrücken, hielt er das Fotoshooting aus.

    Zum Pflug musste auch noch der Streuer ran, der hinten drauf aufgesetzt wurde.


    Fällt euch was auf ? :pfeifen:


    Hier sieht man, dass er nicht eben aufliegt.


    Aber mit dem Messer, wurde Abhilfe geschaffen.


    Nochmals von Vorne und von Oben


    Der zukünftige Alltag

    Nach dem sog, Probe aufsetzen für den Winterdienst, wurden die Ketten des Originalen R+H Absetzer ausgepackt und die überschüssigen Teile mit dem Messer

    entfernt und an den Haken, angebracht.

    Ein Bild mit seinem Container und den Ketten.

    Darunter die Ketten, die bei Solofahrt ohne Container in einem angeschweißten Haken an den Armen eingehängt werden, so das sie nicht umher schwingen und lauten Krach, produzieren können.


    Das war es heute wieder vom Basteltisch und meinen Träumen des MAN Frontlenker Absetzers, der langsam Gestalt annimmt.


    An Arbeit mangelt es nicht und es ist noch einiges an ihm zu tun, um zu einem erfolgreichen Ergebnis zu kommen.


    Wie ein Mitglied diesen Satz sich auf sein Banner schrieb:

    Der Weg ist das Ziel :sehrgut:


    Ich sag mir auch:

    Die Zwischenstationen des Werdens eines Projektes, sind der Verdienst, weiter zu bauen.


    Gruss Jürgen :hutab:

  • moin,


    sauber.

    Zwar gehöre nicht zu den Fans von Frontanbauplatten und Sonnenschuten, aber er sieht gut aus. Die rote Hütte hätte ich nicht verwendet, da sie die MAN Dekorstreifen trägt. Momentan gibt es nirgends diese Streifen als Naßschieber käuflich zu erwerben. Herpa hatte diese Streifen dereinst als Bogen im Programm. Hütten gibt es im Teileshop in weiß.


    Ein farbiger Grill ist manchmal super. Als Freund von Alltagsfahrzeuge bevorzuge ich den schwarzen Grill, habe aber sogar rote Grills von Herpa liegen. Jetzt hast mir einen Floh ins Ohr gesetzt. :thumbsup: Nichtsdestotrotz ... die ausgewählten Vorbilder der aktuell in Projektekiste befindlichen Rohbauten haben einen schwarzen Grill.

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas

  • Ein farbiger Grill ist manchmal super. Als Freund von Alltagsfahrzeuge bevorzuge ich den schwarzen Grill, habe aber sogar rote Grills

    von Herpa liegen. Jetzt hast mir einen Floh ins Ohr gesetzt. :thumbsup:

    Hallo Andreas


    Ja, einfach schwarz rein in den Roten Grill und du hast den Effekt :thankyou:


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Hallo Freunde


    Nimmt euch die Zeit, denn es gibt viel zu schauen und zu lesen.....:thumbup:



    Nach dem MAN Frontlenker Absetzer kommen wir zu einem Thema das eigentlich angekündigt war, aber mit dem obigen, verschoben wurde.

    Das einvernehmende Thema mit solch einem Lkw, hatten wir schon ein mal :pfeifen:.

    Der Tanklastzug:


    Heute kam ein ganz anderer......


    Uppss

    Nein, kein Versehen :tomate:

    Ein Modell von Herpa das ich noch 1986 ganz am Anfang kannte und mir damals von meinem Lohn, in der Ausbildung kaufte.

    Der SCANIA, hier noch als Baustellen-Kipper, der Abwechslung in die Lkw Landschaft bringen sollte.



    Ich hatte in meiner Ausbildungszeit 1986 das vergnügen mit ihm, als er auf den Markt kam.

    Meine Absicht war es, aus ihm einen Tanklaster zu basteln.


    Okay nichts wie ran....

    Zunächst das Führerhaus war mir sehr wichtig, der Rest vom Kipper interessierte mich nicht.

    Ich brauchte ein Zugmaschenfahrgestell :wissenschaftler:


    Das hatte ich auch schon in meinem Repertoire, aus einem Konvolut.

    Herpa hatte in seiner Schnapp-Kit Bauweise uns Bastler, wenigstens eine Chance gegeben, im Gegensatz zu Wiking, der seine Modell zusammen geklebt hatte und aus einem steifen spröden Kunststoff, das so manchen Bastler zu einer Hyäne *#' werden lies, als das Führerhaus in zwei Teile zerbrach oder einen Riss bekam.

    Nicht so wie bei Herpa, der einen guten Füller nahm der noch über 30 jahre seinen treuen Dienst verrichtet und uns damit Freude breitet.


    Gut, das Führerhaus dort wieder aufgebaut.


    Der Vorgang war derselbe wie beim Daimler und die Aggregate wurden weggeschnitten und danach versetzt wieder angeklebt.

    Allerdings beim SCANIA war es ein wenig komplizierter wie an dem zweiten Objekt das gleichzeitig aufgebaut wurde.

    Die Luftkessel wurden hinteren Teil des Lkw´s nach der Antriebsachse wieder angeklebt, da kein Platz an der Seite war.


    Mit diesem Tag wurde auch ein MAN als Tank-Lkw aufgebaut.



    Auch er wurde nach dem gleich Prinzip umgebaut.

    Sein Fahrgestell war eine Dreiachs Zugmaschine, da eine längere Version den Aufbau von Kibri nicht passte, da Kibri sich vor über 40 Jahren sich auf den NG von Daimler konzentrierte und er dort nur (eigentlich), passte.

    Nebenbei kam von Kibri ein 4 achs MAN als BP Lkw heraus, was mich damals schaudern lies.

    Ich kannte es nur von der Schweiz, da solche Lkws zahlreich fuhren und wir hier entweder die Zweiachs-,oder Dreiachszugmaschine, als Standard kannte.

    Wieder mal wurden wir nur veräppelt:keeporder:, in unseren heilen,heilen Modellbahnwelt im ,tiefen,tiefen, Keller




    Der MAN war auch der erste mit dem besonderen Fahrgestell, das deren 3. Achse entfernt, der hintere teil mit dem Cuttermesser abgeschnitten und danach wieder angeklebt wurde.


    Der Aufbau ist leicht schräg drauf..:wissenschaftler:


    Wird aber noch abgeändert.:pfeifen:


    Anschließend sogleich kam der SCANIA, der sich genauso im gleichen Verfahren unterziehen sich lassen musste.

    Nur mit den Änderungen der Aggregate die sich den Platzverhältnissen sich anpassen mussten.

    Sein Aufbau kam schon von einem gebauten Kibri NG Modell, das vor Jahren schon erworben wurde und es bei mir in den Schachteln aufbewahrt wurde.

    Die Farben sollen uns nicht stören, auf sein kommende Zukunft, da er noch zum Lackieren muss.


    Jetzt beide zusammen, der MAN und der SCANIA



    Jetzt beide mit ihren Anhängern:






    Mein Sohn kam rein und sah den SCANIA und staunte ( der isch Geil :hust: )


    Ich konnte es mir nicht verkneifen und holte anschließend den NG noch aus der Schachtel und setzte ihn zwischen die beiden.



    Beide haben ihren Auspuff vorne unterhalb der Stoßstange, aber sind noch nicht zugerüstet und mit ihnen wird dieser 2. Teil der Reihe, fortgesetzt.

    Mittlerweile befindet sich ein Kibri Magirus Tankhängerzug , zu mir nach Hause.

    Wenn auf der Verpackung MAGIRUS darauf steht sollte auch ein Magirus diese flüssige Gold ziehen.:sehrgut:kein Ochsen Gold:tanz:


    Ein anders Thema....

    Fahrzeuge aus dem Abfalleimer:


    Das sind Fahrzeuge die eigentlich in den Schachteln weiter schlummern um irgendwann verbaut mit andern Teilen, oder verkauft oder wiederum in den Eimer fliegen.

    Einer hat es geschafft ein MAN F 8


    Die Vorgeschichte:

    Als Vorbild war aus meiner Lehrzeit (wenn ich mit dem Bus zur Berufsschule fuhr) das dieser den Umweg über das damalige SHW in Wasseralfingen nahm.

    Dort war ab und zu aus dem Zweigwerk in Königsbronn ein MAN Kipper der kleinen 10 Tonnen Klasse und "hochgebockt" in der Allrad Ausführung, mit den kleinern schmalen Rädern, öfters im Stammwerk Wasseralfingen.

    Er war als normaler Kipper gebaut mit Aufsetzbretter so wie man es eigentlich von den Kohlekippern aus 60ern kennt .

    Dazu noch vorne noch eine Anbauplatte für einen Pflug (um den großen Werkshof zu räumen) .


    Als ich ihn aus dem angelaufenen Busfenster damals sah, rangierte er einen Silowagen zum Vorratssilo für die Gießerei.

    Über 20 Jahre Später erfuhr ich, als bei meiner Fa. arbeitete, das es sich um Gussand handelte.

    Er hatte irgendwas geladen als Gewicht und hatte vorne in seine Anbauplatte, ne Rot-weiß markierte Rangierstange, die eigentlich zum Abschleppen von Lkws genommen wurde.

    Aber mit ihr wurde der Silowagen dorthin bugsiert.

    Das brachte mich auf die Idee *glu2*


    Das Modell:

    Ich muss ein wenig ausholen....

    Kibri hatte entgegen zu Herpa den F 8 in zwei Versionen heraus gebracht.

    F 8 als normaler Lkw aller großen klassen.

    Den F 7 (angenommen noch aus Büssings Zeiten) für den leichteren Verteilerverkehr mit Unterflumotor


    Dieser wurde von Kibri nachgebildet, zuerst als den Paket-Lkw der Deutschen Bundespost, Schenker,Dietrich

    Wenn man einen Kibri MAN-Bausatz, sein eigen nannte war in der Schachtel der Spritzlingen auch immer der F 7 Kühlergrill, der in seiner schmäleren Ausführung sich vom normalen Kühlergrill abhob.


    Der Weg:


    Normalerweise passen nur die Führerhäuser auf die dementsprechenden Vorrichtungen der Hersteller darauf.

    Ich wollten einen andern Weg gehen.... :vinsent:

    Dieses Führerhaus brachte mich auf die Idee den Lkw zu bauen.


    Wie ihr seht mit der Inneneinrichtung, aber darauf kommen wir gleich später...


    Das Kibri Unterteil des Führerhauses sollte nicht benutzt werden, weil es mir nicht gefiel und setzte es probeweise auf das Unterteil eines Herpa F 8


    Es klappte noch nicht ganz und es hakte und ich sah wo man ansetzen musste...

    Hier am Gehäuse schälte ich mit dem Messer wenige zehntelmillimeter ab


    Erstes Probe aufsetzen:



    Übrigens der Fahrzeugrahmen ist derjenige M 90


    Die Inneneinrichtung:


    Diese passte natürlich auch nicht, da sie zu breit war und mit einer kante besetzt die von meinem Messer befreit werden wollte.

    Auch sie wurde mit dem Cuttermesser in wenigen schritten zurecht geschnitten.


    Dorthin musste die Inneneinrichtung


    Später sah es so aus...

    ...und passte


    Zwischendurch ein Foto: :uebel:

    Was ihr gesehen habe, das dort aus diesem Herpa F 8 Spenderteil die Inneneinrichtung nicht entnommen, sondern entrissen wurde.

    Das sind sog. Modellautofreunde :tommy:, die mit Unverständnis an die Sache gehen und meinen alles festkleben zu müssen.

    Wie oben schon beschrieben ist ein Lkw der damals aus dem Herpawerk kam, nicht geklebt gewesen, sondern nur gerastet.

    Nein, hier hat man den Kühlergrill eingeklebt.

    Dieser müsste nach dem entnehmen des Unterteils herausfallen, so das die Inneneinrichtung mit einer feinen Zange dem Führerhaus entnommen werden kann.

    Wenn man meint was fixieren zu müssen, sollten man auf den Revell Abdecklack benutzen.

    Es ist ein Latexlack der flüssig aufgestrichen wird anschließend danach trocknet und das Teil fixiert, so das es sich nicht mehr bewegen kann.


    Ein letztes mal zurück zum Modell


    Probesitzen mit der neuen Inneneinrichtung


    An ihm fehlt noch einen Kipperaufbau dazu.

    Bei den Tankern noch ihre Zurüstteile.


    Mehr aber davon im nächsten Teil. :sehrgut:


    Gruss Jürgen :hutab:

  • Moin Jürgen,


    bei der Hütte kenne ich den schmalen Grill nicht, sondern nur mit der Hütte und höher gelegter Stoßstange als F7/8 Unterflur leicht, wie es der Postlaster und der Schenker-Lastug von Kibri vorgemacht haben.

    F7 und F8 in dieser Form hatten stets den normalgroßen Grill ...


    Einen kleinen 17.140 FAK habe ich in der Projektkiste, schiebe ich gleich mal rein.

    Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
    Andreas