Quertreiber und Ritterregel

  • Hallo Friedrich,

    das ist wieder wunderschöner Modulbau vom feinsten. Es macht einfach nur Spaß dir hier aus der Ferne zuzusehen. Es hilft auch über so gewisse "Lustdellen" hinweg zu kommen.

    Das mit dem Kleber kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich nehme für Styrodur immer Styroporkleber den ich mit der Zahnspachtel auftrage. In Ottenhofen hat sich da nichts verzogen oder ist gequollen. Auch in der letzten Modulbauaktion bei Andreas B hat sich das wieder bewahrheitet. Da hat Thomas Styrodur mit Ponal extra schnell verleimt, was aber auch nach mehr als 12 Stunden nicht durchgetrocknet war. Klar, weil keine Luft hin kam. Der Styroporkleber härtet anders aus.

    Ich in sehr angetan von deiner Vorbildauswahl und Umsetzung.

    Macht Spaß zuzuschauen!

    Michael R

  • Moin Leute

    Ich nehme diese Art von Kleber schon seit Jahre. Wie schon an anderer Stelle beschrieben (muss ich noch mal raus suchen) habe ich das von Profis aus dem Stallbau. Der Kleber hat den Vorteil das er speziell dafür gemacht ist, also zum Styrodur mit Styrodur verkleben und das Verkleben geht auch mit vielen anderen Materialien. Der einzige Nachteil ist das er in den ersten Minuten quillt. Und damit sehr leichte Materialien hoch drückt. Hat er erst mal gebunden kann man ihn ohne einen Unterschied zu merken gleich wie Styrodur bearbeiten.

    Heute habe ich das kleine Modul (Straßen Verschwenkung) fertig zum Gleisverlegen und fertig zum Landschaftsbau gebracht.

    Die Styrodur Platten sind naturgemäß sehr eben. Ich mache immer ein paar Unebenheiten rein; weil ich mir in 1 zu 1 einen solche ebene Landschaft (Acker oder Wiese) wünsche, aber in der Realität es leider anders aussieht.
    dsc_6859o0jjo.jpg

    dsc_68606mkwh.jpg

    dsc_6861sykws.jpg

    Die grüne Platte ist mit der blauen verklebt. Hier lag aber während
    des Abbinden ein Ziegelstein oben auf.

    dsc_6862n0k37.jpg

    Die von mir verwendeten Werkzeuge.
    dsc_6865iqj04.jpg

    dsc_6866s3jkt.jpgdsc_686768k0i.jpg

    Die letzten drei Bilder zeigen den Fliesenkleber Überzug.

    Ich mache es absichtlich nicht sehr glatt; weil man schon hier Erdfalten usw. nachstellen kann. All zu deutliche Kellenschläge des Spachtel sollte man vermeiden.

    Es folgt ja noch Erde und der grüne Pelz. Dazu demnächst mehr.
    :matrose::matrose::matrose:
    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

  • Hallo Friedrich,

    Du schaffst Dich aber gewaltig. Ich bin begeistert- weil Modul- oder Anlagenbau überhaupt nicht meine Baustelle ist. Hier habe ich weniger, als keine Ahnung. Und so betrachte ich Deinen Faden als "Tutorial".

    Viele Grüße

    Christian

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.

    Weisheit eines mir unbekannten

  • Moin Friedrich,

    ein wirklich gutes Tutorial und für mich ein guter Vergleich zu meiner Vorgehensweise. Dein Styroporkleber sieht auf den Bildern aus wie Bauschaum bzw. hat die Konsistenz. Kommt der aus der Kartusche oder aus der Dose? Ich kann mir vorstellen, dass das Zeug klebt wie Sch.. am Schuh. Ich hatte den Versuch gewagt, das Styrodur mit Ponal einzukleben. Das war insofern dumm, weil Styrodur kein Wasser bindet und der Leim damit zwei Jahre zum Abbinden braucht. Bin sehr gespannt, was Du als "Belag" auf die Straße packst und wie es über dem Fliesenkleber weiter geht.

    Viele Grüße in den Norden

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Moin Leute
    Der Beitrag wurde vor dem von Thomas verfasst.
    Nochmal zum Kleber:

    Siehe auch Beitrag 11 in diesem Faden und ich nehme im Moment

    dsc_686889krv.jpg

    aus dem Versandt Handel. Würde aber für weitere Vorhaben den Kleber von Würth vorziehen.

    Über das verkleben von Styrodur habe ich schon oft geschrieben, finde nicht alle Beiträge auf die Schnelle. Alle "Fremdstoffe" die auch halten, führten bei mir nur zu Frust bei der weiteren Bearbeitung.

    Der tägliche zeitliche Aufwand für die MoBa hält sich in Grenzen. Aber ich zwinge mich dabei zu bleiben und wenn ich schon dabei bin auch durch zu arbeiten. Das klinkt jetzt nach Arbeit, aber alle 5 Minuten eine Pause kann man sich als Ruheständler zwar erlauben, bring aber das Vorhaben nicht weiter und führt bei mir zu „Interesse verlieren“.

    Nebenbei habe ich ja auch noch „ihn“

    dsc_685630klf.jpg

    und einen „Dauerfahrauftrag“ für meine Enkelin.
    Alles machen wir aber gerne ein Zwang ist nicht vorhanden. Bin ja froh das ich die Interessenlosigkeit überwunden habe.

    :matrose::matrose::matrose:

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

  • Moin Friedrich,

    OT: Ich glaube den schönen Garten kenne ich. Bzw. meine Frau kennt ihn und es gibt Bilder davon. Wir schauen mal nach. Wunderschön!

    Ich sage auch nicht wo das ist, aber wir sind ja fast Nachbarn. Jedenfalls Zeitweise. ;)

    Das mit der Interessen- oder Lustlosigkeit kenne ich. Das passiert mir immer dann, wenn der Körper eine Pause will aber der Verstand das nicht so schnell begreift.

    Gruß Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Auch wenn wir vom Thema abschweifen... das ist mein Garten und jeder der ihn sehen möchte kann gerne vorbei schauen. Die Adresse kann man z.B. aus der FREMO Liste herausbekommen.
    Und das ich mit Nachnamen Jakobs heiße ist bestimmt auch schon bekannt.
    LG Friedrich

  • Moin Leute

    Dranbleiben! Nach einer Stunde Arbeit; sofern man sie so bezeichnen möchte; wovon ein großer Teil das ab-und aufsaugen des Raspel Gutes war, liegt das Grundgerüst der Landschaft gem. den Aufnahmen von „Pängel Anton“ nun vor. Wie gestern schon angesprochen musste einerseits das hochgekommene Styrodur, anderseits die ebene Fläche zu einer landwirtschaftlichen „Oberfläche“ gestaltet werden.

    dsc_6870hijdj.jpg

    dsc_6872rnkl2.jpg

    dsc_6874q5kys.jpg

    Im zweiten Schritt kam dann der Haftgrund, bei mir aus Fliesenkleber. Er bringt, auch wenn er so dünn ist, etwas Gewicht. Bei dem kleinen Modul waren es 400 Gramm.


    Hier nun der fertige Überzug auf dem 130er. Der Vorgang des Aufbringen anrühren usw. hat etwa 2 Stunden gedauert, mit einer Teepause inklusive.

    dsc_6877o6jop.jpg

    dsc_6880rujnj.jpg

    Das sieht hier auf dem Bild wüst aus. Ist die spätere Zufahrt zu den Ländereien die etwas tiefer liegen.

    dsc_6881b2jle.jpg


    Wie ihr seht alles Arbeiten , die nicht so Zeitaufwendig sind wie oft vermutet oder wie "erzählt" wird.
    Wenn das Wetter mitspielt; heute hat es zwischendurch geregnet, werde ich morgen den Farbtopf für das Holz am Kasten bemühen.
    :matrose::matrose::matrose:

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

  • Moin Leute

    Der heutige Tag war geprägt von „Ablauf bedingte Wartezeiten“ und von Rüstzeiten. Bis ich für vielleicht 20 Minuten Arbeit alles zusammengesucht hatte… lassen wir das. Das Werkzeug ist vorhanden, die Farbe auch also : auf ging es.

    Der Vorteil ist eindeutig die Jahreszeit. Im Winter habe ich all diese Schritte ausgelassen kein Licht; kein Klima usw. deshalb von unten reines Sperrholz. Geht auch. :thumbsup:

    Diesmal habe ich die neuen Module wieder von unten gespritzt. :keeporder: Habe ich bei der letzten Aktion vor zwei Jahre das E-Bike meiner Frau eingenebelt so ist diesmal auch wieder… aber auch hier Mantel des Schweigen.
    Gut das man draußen arbeiten konnte.

    dsc_6884lojx3.jpg

    dsc_688652kmv.jpg

    und morgen kommen wir dann endlich zur MoBa. :verrueckt:

    :matrose::matrose::matrose:

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

  • Moin Friedrich,

    was schmierst Du denn in die Schraubenlöcher und die Ecken?

    Viele Grüße

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • was schmierst Du denn in die Schraubenlöcher und die Ecken?

    Irgend ein Holzkitt der noch im Schrank stand und noch nicht eingetrocknet war. Wird hart, also scheinbar noch brauchbar. :thumbsup:

    Moin Leute

    Gleis verlegt und alle Fehler begangen, die man so machen kann.

    Von Reihenfolge des Kleber aufbringen bis hin zum geraden Übergang am Modulende ist alles dabei. Man macht es einfach nicht oft genug; dabei sollte einem schon klar sein das bei 1300mm Gleis in einem Stück vorher gewisse Gedanken und Arbeitsgänge notwendig sind damit dann ein gutes Ergebnis zustande kommt. Ein paar Dinge werde ich nicht ansprechen, es ist meine Art so zu arbeiten und löst grundsätzlich „Grundsatzkontroversen“ aus. Beim Übergang auf ein anderes Modul habe ich sogar noch die Schablone von Bruno, nur hier war Geiz ist geil der Auslöser treu dem Motto wenn ich 1300 mm benötige reichen 1320 mm allemal aus.

    Na ja bleibt so: Punkt! Bin ja nicht der Mikrometer Bahner sonder eher ein guter Allrounder . Wir reden hier von ein bis zwei Millimeter Abweichung, die bei der Werkzeugausstattung die mir zur Verfügung steht nicht notwendig gewesen wäre. Nur sollte man sich bestimmte Dinge vorher zurechtlegen… sonst ist der eine oder andere Kleber schneller.

    Hier das Ergebnis:

    dsc_68883bki7.jpg

    dsc_6889u5kb5.jpg

    dsc_6890q1jxg.jpg

    dsc_6891pjkr1.jpg


    :matrose::matrose::matrose:

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

  • Moin Leute

    dsc_6893q9kll.jpg

    Heute waren es notwendige Basteleien die durchgeführt wurden.

    Einmal Seitenteile schleifen; und die Stromversorgung des 130er herstellen. Links und rechts einspeisen, Kabel mit großem Querschnitt parallel zum Gleis und Stecker und Buchse zum „durch Verbinden“ der Module gem. der FREMO Norm. Das rote Kabel mit Bananenstecker ist in Transport Stellung.

    Gut zwei Stunden --- Soll erfüllt.

    :matrose::matrose::matrose:

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

  • Moin Leute

    Es ist weiter gegangen. Aber Holzkästen schleifen und pönen wie der Mariner :matrose: es ausdrückt und dann noch in grau :toocool: ist nun wirklich kein Bild wert.

    Aber mir fiel der Wahlspruch der Verwendungsreihe 11 (Decks dienst) ein…

    „Alles was sich bewegt wird gegrüßt *glu3*

    und was nicht, das wird Fee grau angepönt.“ :keeporder:
    :matrose: :matrose::matrose:

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

  • Moin Leute

    Heute bekam das Straßen Ende Modul sein Gleis. So ganz ohne Probleme war es auch diesmal nicht, aber mehr Aufwand will ich auch nicht treiben. Es gibt Modul Bauer die treiben scheinbar mehr Aufwand, mir reicht das… da kann schon der eine oder andere Schwellenabstand bei meiner Verlege Methode „aus der Reihe tanzen“. Wer es suchen möchte wird es finden.

    dsc_6898azjc1.jpg

    Das kleinere Straßen Ende mit Gleis und Schwellen lackiert.

    dsc_6896kpjx4.jpg
    und das 130er

    Danach habe ich bei den beiden neueren Modulen die Schwellen mit Humbrol 98 gespritzt. Auch hier steht wie bei vielen Modul Bau Aktionen das Verhältnis zwischen Rüstzeit und Arbeitszeit im klaren Missverhältnis. Aber so ist es und wenn man das ganze Werkzeug schon hat soll man es auch nutzen. Im Sommer geht das auch ganz klar besser, wenn man mit Nitro und Co arbeitet.

    dsc_68976xjbh.jpg

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

  • Moin Leute

    dsc_690005jbi.jpg

    Elektrisch bin ich nun „durch“; das heißt alle 5 Module sind fertig zum Einsatz.

    Das Reinigen, streichen und einbauen der Beinhalter für die beiden letzten Module steht noch aus und damit deren Einsatz noch im Wege.


    dsc_6901anjia.jpg

    Das Gleis ist, bis auf eine evtl. mögliche Alterung, farb- technisch ebenfalls für alle fünf Module fertig. Heute habe ich die Schienen mit Humbrol 29 „gerostet“. Farbvorschlag ist uralt und kommt von Bruno. Wir arbeiten für viel befahrene Gleise schon Jahrzehnte mit dieser Kombination 29 für das Schienenprofil, 98 für die Holzschwellen.

    Zählt man den Fliesenkleber als Haftgrund zur Schicht Null, so sind nun die ersten weiteren Schichten aufgebracht. Das kleinere Modul zuerst, weil es gerade auf dem Arbeitstisch lag.

    Auf „0“ kommt Holzleim teils verdünnt. Dahinein wird Mutterboden gesiebt. Wie schon öfter beschrieben ist das Staub, der in der Landwirtschaft bei der Bodenbearbeitung auf den Maschinen anfällt.

    Diese Schicht „1“ ist flächendeckend.
    dsc_69058zj8y.jpg

    dsc_69070gjms.jpg
    Darauf wird Woodland Turf in verschiedenen Farben und Körnungen gestreut. Bestimmte Vorstellungen, was dort mal entstehen soll helfen bei der Intensität und Farbauswahl.

    dsc_69099tky9.jpg

    Diese Schicht „2“ wird mit dem „Landschaftskleber“ MOWI befestigt, indem man das ganze tränkt, immer vom nassen ins trockene. Die Mischung kriecht von selber.

    Das lassen wir durchtrocknen und dann schaun me weiter. Und weil ich warten muss gibt es den Bericht etwas eher.

    Mit dem heutigen Stand der Dinge überholen wir viele, die schon seit Jahr und Tag sogenannte Sperrholzwüsten oder Modul Konstrukte mitbringen, die entweder aufgearbeitet oder der Entsorgung zugeführt werden sollten. Ein gerades Modul muss nicht „getestet“ werden, ein Bogen Modul eigentlich auch nicht. Bei Überhöhungen und Übergangsbögen vielleicht. Nur sind die wenn gebaut auch nur schwer zu korrigieren, da wäre also ein Landschaftsbau kontra produktiv.

    Zur Überarbeitung kommen wir demnächst noch einmal.

    Das Vergleichbare was hier in den letzten Tagen entstanden ist (Holzkasten, Beine, Gleis und Stromversorgung) sollte bei älteren Modulen schon noch so gut sein, dass eine Überarbeitung sich lohnenswert erscheinen lässt.

    Schon Fehler entdeckt? Ja… ich würde Wattenscheider einbauen. Aber nun nicht mehr nachträglich. Zug ist abgefahren. :thumbup:

    Für heute

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

  • Moin Friedrich,

    finde ich gut, dass Du die Herkunft des Staubes beschreibst. Wir haben hier bei uns sehr lehmhaltige Böden, was die Aufbereitung in streufähigen Staub aufwändig macht. Man braucht neben dem Backofen eine Mühle und eine kleine Siebstrecke. Da ich keinen Traktor habe, noch Landwirtschaft betreibe, kann ich nicht auf Staub vom Trecker zurückgreifen.

    Ich habe mir das letzte mal Ackerboden aus dem Ammerland mitgenommen. Der ist fast schwarz, weil torfhaltig und nach dem Trocknen umbrafarben. Da der Boden extrem Fein ist reicht es den Boden nach dem Trocknen durch einen Nylonstrumpf zu sieben. Die Reste im Sieb kann man auch direkt sammeln und weiter verwenden. Größere Steine hat es nicht.

    Das ausgesiebte Wurzelwerk läßt sich auch weiter verwenden. Ich hatte wohl ein Maisfeld erwischt mit teilweise dicken Wurzeln aus denen sich Büsche herstellen lassen.

    Dein Boden ist sehr hell was mich auch auf Lehm oder tonhaltige Böden schließen lässt. Oder liege ich da falsch.

    Gruß Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Moin Thomas und Mitleser

    Einfach rausgehen und Mutterboden holen geht scheinbar nicht; das habe ich inzwischen gelernt. Es gab doch eine ganze Reihe von Nachbau Interessierte die eben nicht solch Ideale Verhältnisse vorfanden, weil die Bodenstruktur nicht meinen ostfriesischen Böden entspricht.

    Ich arbeite vor allem auf schweren Marschböden; die Kluten sind unter bestimmten Wetterbedingungen hart wie Stein und lassen sich kaum zerkleinern. Wenn er nass ist klebt der Boden und man wird ihn nicht wieder los, ob an Schuh oder Maschine. Nach bestimmten Wetterperioden vor allem wenn es recht trocken war, staubt es bei der Bodenbearbeitung und überall liegt eine cm dicke Schicht dieses Staubes. Den verwende ich und er lässt sich gut verarbeiten weil er so „super“ fein ist. Boden z.B. aus der Hildesheimer Börde macht da schon einen Unterschied. Nur ich weiß nicht wie da der zugehörige Staub aussieht. Staub zu erzeugen scheint nicht so einfach zu sein, man muss ihn sammeln und dann schauen wie er reagiert wenn man ihn nass macht. Ich kann z.B. mit meinem Marschboden-Staub H0 Profil Radspuren nachbilden. Das ist mit sandigem Boden nicht; oder nur sehr schwer möglich.

    Ausprobieren… und wenn ich Staub ernten kann bringe ich gerne welchen mit. In diesem Frühjahr waren ideale Bedingungen… hab keinen gesammelt... weil keinen Bedarf.

    Backofen und Mühle führt kaum zum Erfolg. Ich habe meinen Mutterboden noch nie sterilisiert.

    Wenn, dann ihn normal durchtrocknen lassen und dann irgendwie zerreiben. Bei größeren Flächen recht mühsam.

    :matrose::matrose:

    Lieber Gruß Friedrich