Ein Vh14 - Verschlagwagen von RST entsteht

  • Hallo,


    gestern ist dann mein bestellter Bausatz eingetroffen:


    Nach der ersten Sichtung des sauber gefertigten Bausatzes auf Vollständigkeit einmal über das Konzept sinniert. Er ist so gut durchdacht, daß sich tatsächlich 24 verschiedene Varianten mit den Teilen aus diesem einzigen Bausatz herausschinden lassen, dabei sind die Beschriftungsvarianten nicht berücksichtigt. Davon sind einige nicht sinnvoll und eher theoretischer Natur.



    Ich fange einmal ganz unten an:

    Laut Verkaufsbeschreibung sind das RP25 Radsätze. Seht schön innen und aussen profilierte Radscheiben, sogar mit Entlastungsbohrungen. Aber auch diese Radsätze werden sich der Prüfung auf Einhaltung der Normen unterziehen müssen.





    Überprüfen der Spurkranzhöhe und des korrekten Innenmaßes. Wie man sieht, die Spurkranzhöhe ist o.k. aber sie fallen beim Innenmaß durch. Das Radsatzinnenmaß ist zu gering. Nachmessen mit dem Meßschieber ergab denn 14,3mm. Das entspricht weder der NMRA S-4.2 noch der aktuell gültigen NEM310.

    Die Radscheiben müssen also jeweils ein Stück nach aussen auf der Achse verschoben werden um das Mittelmaß von 14,5mm zu erreichen.





    Die nächste Prüfung der Radscheibenbreite. Wie man sieht, sie fallen durch. Sie entsprechen nicht einmal der RP-25. Für Code 110 sind sie zu schmal, für Code 93 zu breit. Nachmessen ergab 2,6mm Breite der Radscheiben.

    Damit fallen diese Räder in die Herzstücke hinein sowohl bei Weichen nach NMRA S-3.2 als auch nach NEM110 und reihen sich in die Werksnormen ein, von denen wir leider schon viel zu viele verschiedene haben.


    Somit steht der Modellbahner der diese Radsätze im Betrieb einsetzen will vor einem gewissen Dilemma. Die Genauigkeitsansprüche, die an diesen Wagenbausatz gestellt werden, sollten nicht bei den Radsätzen aufhören.

    Ich für meinen Teil werde mir neue Radsätze nach Norm besorgen.

  • Gude zusammen,


    da frage ich mich, ob es diese NEM-Lehre nur für ausgewählte Einzelpersonen gibt. Mal im Ernst. Die Maße sind doch frei zugänglich und eine Lehre für jeden bestellbar. Warum versaut sich ein Hersteller seine Reputation, wenn die Wagen, vom unbedarften Modellbauer liebevoll zusammengebaut, anschließend in die Herzstücke fallen und die Freude trüben.

    Man muss das glaube ich nicht verstehen. Oder gibt es eine plausible Erklärung dafür?


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana

  • Hallo Zusammen

    Hm - ich glaube RST hat kein Interesse, eine eigene Werksnorm aufzumachen. Dazu sind die zu klein und unbedeutend.

    Meines Erachstens werden die Räder irgendwo zugekauft oder sie wurden im Auftrag gefertigt.

    Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten...

    1) Die Zeichnung, nach der gefertigt wurde, war Mist und frei nach dem Motto "Rubish in - Rubish out" ist der Radsatz nicht NEM oder NMRA Konform. Die Verantwortung liegt beim Zeichungsersteller und beim Wareneingang des Herstellers - in diesem Fall RST (Fehlen Prüfung bei Wareneingang).


    2) Die Zeichnung war korrekt, aber der Hersteller hat fehlerhaft geliefert. Die Verantwortung liegt beim Radsatzhersteller und und dessen Qualitätskontrolle. Ausserdem (Qualitätsdefinition in den meisten Betrieben) beim Wareneingang des Herstellers - in diesem Fall RST (Fehlen Prüfung bei Wareneingang).


    Radsätze kann man bei Luck oder sonstwo kaufen. Pro Wagen ca. 5 Euro. Und ich habe immer welche rumliegen. Ist unnötig und ärgerlich, aber auch kein Riesenbeinbruch. Ich habe noch nicht nachgemessen.

    Rollversuche in Linthwill hatten auf Weinertweichen keine Auffälligkeiten ergeben.


    Die NMRA Lehre, die Lutz verwendet, findet man hier: https://www.rd-hobby.de/de-de/Catalog/Detail/43743

    Das NEM Gegenstück kann man bei Frohmann erwerben: https://www.fohrmann.com/de/le…-und-gleis-spurlehre.html


    Warum sollten wir Modellbahner es besser haben als der Rest der Industrie? Die Normen und Standards sind alle bekannt und verfügbar. Sie sind meistens Bestandteil jedes Vertrags und doch kommt es immer wieder zu Fehlern, weil die Prozesse nicht eingehalten werden. Thomas kennt das sicher unter dem Stichwort "Maschinenrichtlinie"... Die wird überall referenziert, aber die wenigsten Konstrukteure haben sich das Ding mal zu Gemüte geführt und geschaut, was den wirklich wichtig ist und was nicht. Aber das wäre jetzt ein Ausflug in mein berufliches Umfeld... .


    LG,

    Axel

  • Nachtrag:

    In der Dokumentation der NMRA Lehre steht "The Wheel should not enter the slot." - Das Wort "should" ist zwar die Möglichkeitsform, aber in Englisch-Sprachigen Normen entspricht das der Vorgabe - also dem "MUSS" oder "DARF NICHT". Lexikalische Spitzfindigkeiten sind hier fehl am Platz.


    Mit dem Einsinken in den Slot ist das Rad NICHT NRMA KONFORM. Fertig.


    Auch bei meinen Modellen sinken die Räder in den Slot ein.

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    Ich habe dann noch auf Linthwil die Räder auf die Weinertweiche gesetzt:

    img_3710-800x600.jpg


    Das Rad sinkt grade eben NICHT ein. Alle Weichen auf Linthwil sind so. Also würde ich die Fahrzeuge mal mit den Rädern im Fremotreffen einsetzen und Ersatzräder dabei haben.

    Andere Weichen habe ich grade nicht zur Hand und B&W (Teilweise PECO) ist im Bastelraum 5km entfernt... .


    LG,

    Axel

  • Hallo,


    der nächste Schritt bei mir war festzulegen welchen Wagen man baut? Entschieden habe ich mich:

    - DB Ep. 3

    - Endfeldverstärkungen

    - Hülsenpuffer

    - Bremserhaus, die gekürzte Variante


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    Um die Übersichtlichkeit zu verbessern habe ich dann die nicht benötigten Teile von den Spritzrahmen entfernt.





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    Ein teilweise abgepflückter Spritzrahmen. Angesichts der hauchfein ausgeführten Handläufe und Griffstangen, nur 0,5mm dick, habe ich Versuche mit dem Kunststoffmaterial bezüglich seiner Elastizität und Bruchempfindlichkeit angestellt.





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    Dafür habe ich Teile der Spritzrahmen genommen. Der linke Teil wurde ganz brutal mit der Zange um 180° umgebogen. Nach etwa 3 Minuten hat er dann so weit relaxiert.

    Rechts, wo der leichte Knick zu sehen ist, befindet sich eine weitere Versuchsstelle. Hier habe ich den Rahmen etwa 25mal etwa 90° zu jeder Seite hin und her gebogen ohne daß etwas gebrochen ist.


    Mein Fazit; die Teile aus diesem Material sind sehr elastisch und damit bruchunempfindlich. Die daraus gefertigten Tritte, Handläufe, Griffe u.v.m. befinden sich am Modell in teils sehr exponierter Lage. Hier sind Grabschunfälle nicht auszuschliessen und durch den elastischen Kunststoff ist die Bruchgefahr dabei minimiert. Anderenfalls hätte mir diese Teile aus Bronzedraht nachgefertigt.





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    Die Bremsanlage ist hier auch schon weitgehend ab Spritzrahmen zusammen. Bei den US-Bausätzen müsste ich hier Bremszylinder, Umlenkhebel, Gestänge, Zuleitungen, Fangbügel etc. alle einzeln montieren, wobei Rohrleitungen und Gestänge noch aus Halbzeug angefertigt werden müssen.

    So hat die Bremse ihren Schrecken beim Zusammenbau verloren und lässt sich einfach komplett darstellen.

    Nach meinem Kenntnisstand ist das hier eine Kkg-Bremse.

    Wer sich da intensiver mit beschäftigen möchte: http://www.bremsenbude.de/





    Der nächte Schritt bereitete mir etwas Kopfzerbrechen. Es geht hier bei diesem feinen Wagen, den ettliche Kollegen bestimmt auch mit feinen Radsätzen ausstatten wollen, um die Allradauflage. Bei niedrigen Spurkränzen geradezu ein Muß wenn man nicht Eisenbahnstandmodellbau betreiben möchte. D.h. wenn man den fertigen Wagen nur als dekoratives Schaustück zur Darstellung einer Verladeszene von Kleinvieh quasi nur stationär an der Ladestrasse stehen haben möchte. Dann braucht man hier nichts weiter zu machen.

    Ich möchte dagegen gerne Eisenbahnbetriebsmodellbau machen und schon im Vorfeld künftigen Ärger und betriebliche Unsicherheiten so weit es machbar ist eliminieren.

    Dazu gehören nach meinem Verständnis eine permanente Allradauflage, ein gewisses Mindestgewicht des Wagens, normgerechte Radsätze und Kupplungen dazu. Und trotzdem soll das Aussehen nicht beeinträchtigt werden.

    Da dem Bausatz mehr Teile beiliegen als benötigt, kann man mit den überflüssigen Teilen denn auch Experimente anstellen.

    Beim Bau nach Vorschrift sind die Achslager unten an den Federpaketen mit angespritzt. Die Achshalterbleche werden innen an den Rahmen geklebt. Das ergibt einen schmalen Rahmen und vorbildlich dünne Achshalter.




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    Zum Vergleich, so sieht das beim Vorbild aus.




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    Einer meiner Gedankengänge war die Achslagernachbildungen von den Federpaketen abzutrennen und sie statt dessen an die Achshalter über die Blindachslager zu kleben. Eine Ausgleichswirkung für eine Allradauflage würde dann über die Höhenbeweglichkeit der Achshalter ermöglicht.





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    Beide Achshalter würden dann über eine flache (Wipp-)Brücke miteinander verbunden werden. Durch die flache Bauweise kann die Brücke dann zwischen Wagenboden und der Nachbildung der inneren Träger angeordnet werden. Wenn der Wagen erst einmal lackiert ist, wird die Wippe nicht weiter auffallen, vielleicht durch die nicht nacgebildeten Bretterfugen. Aber die könnte man auch noch auf der Wippe darstellen.





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    Am nächsten Tag habe ich die Brücke dann zusammengelötet. Dort ist der Origialradsatz eingesetzt. Nun hat dieser eine Achswelle mit exotischen 23,2mm Länge über die Spitzen gemessen. Die Radscheiben müssten noch um jeweils 0,1mm weiter nach aussen gedrückt werden um hier wenigstens das Normmaß von 14,5mm einzustellen. Damit wird dann der Abstand Radscheibe - Achshalter wirklich hauchdünn und kurzschlußgefährdet.


    Bei Modellbahn-Radsatz ist die kleinste lieferbare Achslänge jedoch 23,8mm. Dafür müssten die Achshalterbleche um jeweils 0,2mm weiter nach aussen kommen. Das hört sich im Moment nicht nach viel an, aber es reicht damit die Brücke klemmt, wie meine Versuche an den nicht benötigten Teilen ergaben.


    Das führte dann zum nächsten Gedankengang. Radsätze mit "normaler" Spitzenlänge können direkt in die angespritzten Achslager eingesetzt werden. Dafür müssen entweder die Blindachslager in den Achshaltern entfernt werden oder ich fertige mir selber neue Achshalter ohne diese.


    Das ist der Stand von Heute 14:25


    Edit: Ergänzugen

    Mit freundlichen Grüssen


    Lutz

    Einmal editiert, zuletzt von Lutz K ()

  • Hallo,


    weiter:


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    Die angespritzten Justierstifte für die Metallachshalter werden einfernt und die Schnittflächen beigefeilt.





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    Da ich mich hier für eine mittige Pendellagerung eines Radsatzes entschieden habe, werden die Achslagergehäuse innen schlitzförmig aufgefräst. Der im Bausatz verwendete Kunststoff ist ein zähes Material.





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    Die Aussenlängsträger werden auf einer ebenen Unterlage mit dem Wagenboden verklebt.





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    Dann werden die neuen Achshalter eingeklebt. Das Teil mit der Nachbildung der inneren Trägerstruktur ist hier nur eingeklemmt.





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    Dann werden das erste Mal die Radsätze probehalber eingesetzt. Das hier sind bearbeitete Liliput Österreich Radscheiben auf Piko DDR Achsen aufgezogen.





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    Als Betriebsmodell habe ich mich für Normschäche und KK-Mimik entschieden.





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    Zum Herstellen einer 3-Punktlagerung wird genau unter der Radsatzachse durch den Zapfen für die KKK eine 0,8mm Bohrung gesetzt. Da hinein wird ein Biegeteil aus Messing gesteckt.





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    Nach der Höhenjustage wird es dann von innen verklebt. Später wird hier eine Platte aus Blei auf den Boden geklebt. Man wird später am fertigen Wagen nichts mehr davon sehen können.

  • Hallo Thomas,


    die KKK liegt dem Bausatz bei. Die Gegenstücke der Kulissen sind an den Pufferbohlen mit angeformt. Eine eindeutige Reihenfolge der Montage ist in der Bauanleitung nicht explizit vorgegeben. Daher werde ich einen eigenen Weg finden.

  • Hallo,


    Gestern Abend konnte ich ein bischen weiter machen:


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    Die Pufferbohlen und damit auch die Gegenstücke für die KKK sind angebracht. Die Bremsbacken werden gerade montiert.

    Aber aufpassen, die Nummern für die Bremsbacken sind in der Bauanleitung vertauscht.

    Der gesunde Menschenverstand sagt, die Bohrungen müssen alle nach innen zeigen.





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    Sehr wichtig ist auch die Hebelage für die Bremsumsteller. Im Paralellforum entscheidet das "diesjährige Modedetail" allein durch sein Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein über das Schicksal (Top oder Flop) eines neuen Wagenmodells.

    Hier jedenfalls habe ich es angebracht. Zur Montageerleichterung habe ich das Teil mit den Zahnsegmenten an der entsprechenden stelle mit 0,3mm komplett durchbohrt und dort hinein ein Stück 0,3mm Bronzedraht gesteckt. Das hält allein schon ohne Kleben und hat dadurch die Montage sehr erleichtert. Sind die Zahnsegmente fest, wird der Draht weiter durchgeschoben bis zum anderen Umsteller und dort festgeklebt. Das überstehende Ende wird bündig abgekniffen.





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    https://abload.de/image.php?img=dsc04381d1jkh.jpg

    Hier sind dann die Bremsdreiecke und deren Hebelage eingeklebt worden. Zur Montageerleichterung habe ich die vorhandenen Bohrungen in den Bremsbacken mit 0,8mm erweitert. Die Radsätze sind zur Kontrolle wieder eingesetzt.





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    Man muß schon genau hinschauen um die Wippachse zu erkennen. Und das geht auch nur weil die Wipplagerung noch blankes Messing ist. Beim Bremsgestänge wurde aus dem Bogen über der Radsatzachse ein Stück heraus geschnitten.

  • Hallo,


    nachdem ich mal wieder auf bestellte Teile warte, habe ich an dem Vh14 weiter machen können:


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    Ich habe begonnen den Wagenkasten zusammen zu bauen.





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    Um ihm das nötige Gewicht zu geben bekam der Wagen eine Ladung Blei verpasst. Das etwa 120 Jahre alte Bleiblech wurde grob zugeschnitten und flachgeklopft. Es wird mit Alleskleber auf den Wagenboden geklebt.





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    Dem zu Folge wurden die unteren Viehgatter in der Höhe geküzt.





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    Eine Seitenwand wurde schon mit Türen und Laufschienen versehen. Wegen der geänderten Reihenfolge der Montage wird diese Seitenwand zum Schluß angebracht. Wegen der nachgebildeten Kastenstützen lassen sich die Seitenwände nur von der Seite auf das Fahrgestell bringen.

  • Hallo,


    etwas weiter im Text:


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    Nach den vielen Fuddelarbeiten wo man kaum Fortschritte sah, geht es mit Riesenschritten weiter.





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    Und wie erwähnt, von den Bleiplatten ist schon jetzt nichts mehr zu erkennen. Noch schlimmer, ich werde mir die Lackierung innen sparen.





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    Aufpassen beim Zusammenbau des Bremserhauses. Die gestuften Passungen an den Ecken lassen Misinterpretationen zu. Ich habe mein Bremserhaus wieder auseinandereißen müssen weil es zu schmal geworden ist. Richtig ist, die Seitenwandteile sind von links und rechts von aussen an die Stirnwand so anzusetzen, daß sie die Stirnwand verbreitern. So erst hat des Bhs. seine richtige Breite.





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    Man sollte beim Zusammenbau das Dach als Orientierungshilfe nehmen und nicht die vordere Stirnwand oder den Boden. Wenn man richtig liegt, dann lässt sich auch die hintere Stirnwand mit dem Kurbelkasten problemlos fügen. Das Dach wird bei mir erst montiert wenn der Wagen lackiert und die Fenster im Bhs. eingesetzt sind.





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    An den Boden des Bhs. kommen noch die beiden Treppen welche das Ganze etwas breiter machen. Bei der Anbringung der Treppen ist darauf zu achten, daß sie vorne bündig mit der Stirnseite des Bhs. Boden abschliessen. Dann laasen sie sich auch gerade anbringen.





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    Das war es für Heute.

    Heute sind dafür 2 Bestellungen heraus geganden die auch diesen Wagen betreffen. Bei Elita ein Schwung Farben und bei Radsatzservice mehrere Dutzend Radsätze.

    Mit freundlichen Grüssen


    Lutz

    2 Mal editiert, zuletzt von Lutz K ()

  • Hallo,


    Weiter:


    dsc04421olk7k.jpg

    Die Nicht-Handbremsseite. Alle Bohrungen wurden vorher noch einmal mit den entsprechenden Durchmessern nachgebohrt. Besonders die Bohrungen für die Handgriffe an den Ecken sind berüchtigt dafür mit Klebstoff zuzulaufen.

    Die Puffer wurden hinten etwa 1mm gekürzt damit sie sich ganz einstecken lassen. Sie wurden nur eingesteckt ohne zu kleben, sie haben einen reichlich strammen Preßsitz. Wenn es mal einen Hype auf Federpuffer gibt braucht man sie dann nicht mühsam herauspokeln.





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    Die Handbremsseite. Die langen Griffstangen waren bei mir etwas verzogen und liessen sich nicht spannungsfrei anbringen. Wegen der großen Elastizität des Materials lässt es sich aber auch nicht richten. Daher habe ich mir neue Griffstangen aus 0,3mm Federbronzedraht angefertigt.





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    Letzte Arbeitsschritte waren die Tritte.





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    Noch ein paar Kontrollfotos von allen Seiten zum Haare in der Suppe suchen.

    Vor dem weißen Hintergrund kann man auch durchgucken, aber das ist wohl eher die Ausnahme im Betrieb.




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    Was vom Bau übrig blieb. Auf die vier Metallbarren kann ich mir keinen Reim machen, vielleicht wissen ja Forumsmitglieder mehr darüber. Gebraucht habe ich die jedenfalls nicht.





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    Noch anstehende Arbeiten sind Lackierung und Beschriftung, so wie Verglasung des Bhs. und dessen Dach anbringen.





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    In der Schachtel ist es ziemlich aufgeräumt. Man hat darüber hinaus eine Menge wiederverschließbarer PE-Beutel unterschiedlicher Größen. Bei der Verpackung hat man sich bei RST nicht lumpen lassen und sie sehr übersichtlich gestaltet.

  • Hallo,


    @ Wolfgang

    Danke.



    @ Alle

    Mittlerweile habe ich zu Farbe und Pinsel gegriffen:


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    dsc04505kjk4n.jpg

    Gestrichen wurde der Wagenkasten mit Elita Rotbraun RAL8012.

    Für das Untergestell hatte ich mir Elita Teerschwarz mitbestellt. Das entpuppte sich aber tatsächlich als Graphitgrau. Für das Untergestell hier ungeeignet, aber gut geeignet für die nicht isolierten Rauchkammern von US Loks.

    Dafür habe ich die Dächer beim Vh14 damit gestrichen.

    Beim Untergestell bin ich dann auf Revell #6 ausgewichen, ein abgetöntes stumpfes schwarz.


    Ich habe beim Wagen die Griffstangen, Griffe, Signalhalter etc. nicht extra schwarz abgesetzt. Auch in den 1950er Jahren war die Airbrush schon erfunden und es wurden bei der Aufarbeitung zwar Fahrwerk und Wagenkasten getrennt lackiert. Aber nacher wurde niemand mehr abgestellt um die Griffe u.s.w. wieder schwarz zu steichen:

    https://upload.wikimedia.org/w…t-Rollenlagern-der-DR.jpg

    Hier hat man es sich sogar noch einfacher gemacht und als Trennlinie die Unterkante des Wagenkastens bestimmt. Alles was oberhalb ist rotbraun, alles was darunter ist schwarz.


    Des weiteren ist der Unterschied zwischen den originalen und den nachgefertigten Griffstangen verschwunden.

    Die Räder sehen nicht mehr so auffallend messingglänzend aus. Es sind nach Nachbearbeitung schlichte RP-25 mit 110er Profil.

    Mit freundlichen Grüssen


    Lutz

    2 Mal editiert, zuletzt von Lutz K ()

  • Hallo,


    aktuell, ich steige aus diesem Thread als auch aus dem Weiterbau des Vh14 aus.

    Den Vh14 habe ich mit Stand vom letzten Beitrag an Jürgen (Speziguzi) weiter gegeben. Bei diesem Bausatz stand nur noch die Beschriftung an und angesichts einer ausgeführten gut 3-stelligen Anzahl von umgegassnerten Wagen für mich nicht wirklich prickelnd.

    Ich denke Jürgen wird die Baufortschritte und vor allem die Alterung hier demnächst vorstellen.