Bau des Endbahnhof Großalmerode West

  • Moin Leute
    Das Oberteil des Silo Gebäude hat seine Farben erhalten. Ziegelstein von Kunststoff Gelb auf rot mit Humbrol 178. Nach gut durch trocknen heute morgen dann das Auslegen der Fugen mit hellgrau.
    Danach wurden alle weißen Fachwerkstreben mit dem gleichen Grau wie das Untergestell mit Revel 57 (grau) gestrichen. Diese Arbeiten waren recht Zeitintensiv. Spezialisten machen es vielleicht mit Abkleben und der Airbrush. Wegen der mangelnden Erfahrung wäre mir das zu viel Arbeit. Höchstwahrscheinlich habe ich jetzt länger gebraucht, auch weil ich Steine und Streben von vorne herein einzeln eingefärbt habe.








    Mir gefällt der Aufbau so.
    Morgen werde ich mal meinen Styrodur Vorrat sichten, damit das Gebäude in die Landschaft eingepasst werden kann. Auf das es weiter geht.

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Ach Friedrich,

    schneller oder langsamer sollte doch beim Hobby keine Rolle spielen. Es soll doch vor allem Spaß machen. Und wenn ich mir deine Arbeit so anschaue, habe ich das Gefühl, dass es dir Spaß macht. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Darauf kommt es doch an.

    Grüße

    Johannes

  • Moin Johannes
    Beschweren möchte ich mich nicht, aber den ganzen Sonntag mit einem 3 mal 0 Pinsel am Basteltisch sitzen und mit recht hoher Aufmerksamkeit die Streben grau streichen ist gelinde gesagt eine „Strafarbeit“. Aber gehört dazu...Ergebnis erfreut einen.
    :matrose:
    Gruß Friedrich

  • Na Ja ... wenn wir schon abschweifen
    In drei Monaten ist es mal wieder so weit… April 1970 Brake … beginnend vor 56 Jahre wurde alles was sich bewegte gegrüßt… und der Rest grau angemalt, in Fee Grau ... wenn schon denn schon. Bereut, vom Matrosen bis zum Kapitänleutnant, habe ich es nie! Aber das ist Geschichte und ein anderes Thema. :matrose:
    Heute wurde mit dem Styrodur Hügel begonnen und dabei streikte ein „wichtiges Gerät“.
    Nun muss ich erst mal die Zuleitung erneuern und dazu fehlt mir ein Stecker. Kleine Ursache große Wirkung. Aber scheinbar wirkt alles recht so wie auf der Aufnahme. Nur wenn man tatsächlich noch ein Industrie Modul anhängt wird es vielleicht unglaubwürdig.
    Aber … schaun me mal.
    Gruß Friedrich:matrose::matrose:

    Einmal editiert, zuletzt von Friedrich (5. Januar 2026 um 22:52) aus folgendem Grund: Text vergessen ein zu fügen.

  • In drei Monaten ist es mal wieder so weit… April 1970 Brake … beginnend vor 56 Jahre wurde alles was sich bewegte gegrüßt… und der Rest grau angemalt, in Fee Grau ...

    Bei mir waren es im Oktober letzten Jahres 56 Jahre; seitdem erzähle ich die Geschichte der damaligen Einheiten im Modell und selbstverständlich auch das Thema Hafen und deren Gebäude; Marinestandorte prägen eben doch - und die Eisenbahn war immer dabei.

    Weiterhin viel Spass und eine gutes Basteljahr Dir gewünscht.

    Mit einem lieben Gruss

    Wilfried

  • Moin Leute
    in den letzten Tagen habe ich des Deutschen Lieblings Beschäftigung in 1:87 durch geführt: Zaun bauen! Zwischen Lokstation und Braunkohle- Silo steht nun ein Maschendrahtzaun.
    Diesen nachträglich ein zu bauen würde recht „kniffelig“ sein, weil es einerseits ansteigen soll und anderseits doch recht eng ist. Nun kann man auch die dazwischen liegenden Flächen besser gestalten.
    Stellprobe: Das ist das vorläufige Ergebnis.






    Das Silo passt auch, aber hier muss das Gleis von vorne herein „zu Ende behandelt“ werden.




    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute
    Nach einer kleinen Zwangspause melde ich mich wieder.
    Wie so oft bei solchen Projekten bekommt man Unterlagen wenn man das Modell fertig hat.
    Seit heute habe ich Konstruktionszeichnungen des Kohlebunker von 1954. Mit 7 Meter in der Breite mal 21 Meter lag ich punktgenau, also Volltreffer. Der Bunker fasst 400t und war vorgesehen auch für Großraumwagen, so der begleitende Text der Baugenehmigung. Der Bunker wurde an gleicher Stelle erbaut wie sein Vorgänger aus Holz, der 1953 Opfer eines Brandes wurde.
    Danke an Herrn Stefan Bauer für all diese Informationen.
    Der Nachbau der Zielstation der Materialseilbahn mit einer Leistung von 43 Tonnen in der Stunde fällt nun etwas leichter und … ich werde sie bauen. Die Rückseite der Material Sieberei, also dem Obergeschoss des Hauptgebäude, die mir nun auch bekannt ist, werde ich nicht noch einmal bauen. Im Grunde genommen ist es ein Spiegelbild der durch das Foto bekannten Front ... nur ohne „Tür“.
    Wie schon weiter vorne angemerkt: ich baue nicht für ein Heimatmuseum deshalb wird’s bei mir ein klein wenig anders aussehen.
    Auch den Landabsatz für die Gummibahn werde ich nicht nachstellen, an der Stelle ist bei mir die Lokstation. Diese war in Epoche II räumlich etwas weiter zum Empfangsgebäude angesiedelt.
    Um die Tür zur Sieberei im Obergeschoss bei Austausch wichtiger Betriebselemente zu nutzen gibt es bei mir ein Nutzungsrecht des Betriebsgelände der Bahn.
    Noch ein Foto, deren Rechte nicht bei mir liegen mit einem Danke an Herrn Stefan Bauer und alle die diese Informationen ermöglicht haben.



    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute

    Die Garagen Saison ist eröffnet. Deshalb bin ich nun wieder bei Großalmerode gelandet.
    Der Hintergrund oder besser das Gelände hinter dem Kohlenbunker fehlte ja noch. Es liegen nun zwar Bilder der Rückansicht vor, aber wie die Mannschaft in das Silo Gebäude gekommen ist bleibt nach wie vor ein kleines Rätzel.

    Ein paar Bilder vom Gelände-Bau auf Modul IV.

    Wie immer Hang aus Syrodur Blöcke


    Übergang zu Modul III der schon ferig war

    Gelände in Rohform passt zu den vorhandenen Bilder


    Die Nägel markieren die Eckpunkte der Talstation der Materialseilbahn


    die fertige Situation


    nun mit Rückwand
    für heute
    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich
    PS: Der abgebildete Holzleim ist nur für das Holz... Styrodur klebe ich mit passendem Kleber

    2 Mal editiert, zuletzt von Friedrich (11. Mai 2026 um 10:26) aus folgendem Grund: Bild des Holzleimes

  • Moin Leute
    Wie es immer beim Bau eines Vorbildes, besser einem dessen nahem Projekt, bekommt man detaillierte Informationen immer erst dann, wenn man relativ weit im Bau fortgeschritten ist.
    Das war bei Kräwinkler Brücke; der Zeche Carl Funke; bei Stockey & Schmidts so und auch hier in Großalmerode. Bei allen Projekten lag ich aber immer recht nahe am Vorbild obwohl ich bei allen Objekten nie vorher an den Orten war. Darauf bin ich ein wenig stolz. Dennoch habe ich bei keinem Projekt das bis dahin gebaute wieder abgerissen, oder neu gebaut, sondern es immer so gelassen wie ich es mir vorgestellt habe und bis zu dem Zeitpunkt auch gebaut habe. Wenn man es nämlich wieder abreist kommt man nie zu einem Ende. Man muss ja auch hier bedenken, dass man nicht für ein Historisches Museum baut, sondern einen möglichst vorbildgerechten Modell Bahnhof erstellt.

    Wie der Zufall es so will, habe ich nun jemanden (Stefan) gefunden der mich mit Informationen versorgt, der meine bisherigen Vorstellungen im Eingangsbereich des Bahnhofes, also in Richtung Epterode, total über den Haufen wirft. Von dem, was dort im Hintergrund war; existiert auf Eisenbahnfotos und heute nach im persönlichen Ansehen überhaupt nichts mehr, oder die Natur hat es sich zurückgeholt. Außerdem sollte man bei solchen Touren auch keinen „Hausfriedensbruch“ begehen.
    Auf dem Bahnhofsplan von 1963 sind die Grundrisse einiger Gebäude eingezeichnet. Diejenigen, die Maßstabsgerecht auf den Modulen gehören, werde ich darstellen. Im Großen und Ganzen sind das die gesamten Verlade Einrichtungen der Großalmeroder Thonwerke. Deren Produkte wurden ebenfalls von anderen Produktionsstätten mittels einer Materialseilbahn zum Bahnhof Großalmerode West transportiert. Letzteres war neu für mich und soll, da dieser Bereich noch nicht gestaltet ist, in kommender Zeit entstehen.
    Ich arbeite wie schon vor langer Zeit angesprochen mich nun wieder vom Kohlenbunker auf der Gegenüber Liegenden Seite zum Bahnhofskopf vor. Das Ende der Seilbahn am Kohlenbunker ist aber eine “Winterarbeit“.
    Gleis 8, bei mir und in Bahnhofs Veröffentlichungen auch Holzgleis genannt, hat einen Schuppen und einen zusammengefallenden Wasserversorgungsbau. Keinen Wasserturm! Dieser Versorgungsbau wurde aber in der Epoche III schon „aufgelassen“.

    Soweit zum Sachstand und nun beginnen me mal mit dem Landschaftsbau rund um den Kohlebunker und hinter Gleis 8.

    Ich werde Berichten!


    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

  • Moin Leute

    Hier bin ich insofern weitergekommen, als dass ich alle Maße (auch mit den neusten Informationen) kontrolliert und nachgerechnet habe. Passt! Natürlich kann man keinen großen Zeitraum nachstellen. Ich habe aus verschiedenen Bildern, aus unterschiedlichen Zeiten, mir das zusammengestellt was mir persönlich am besten gefällt. Irgendetwas ändert sich immer, auch wenn es vor 60 Jahren vielleicht nicht ganz so schnell ging wie heute. Und da von dem Ganzen nur noch sehr wenig vorhanden ist, leben wir ohnehin in: … könnte so gewesen sein. Maßstab ist für mich der Spur Plan von 1963, aus dem ich alle Maße abgenommen habe.
    Noch mal zur Erinnerung (Plan von 1966):

    Der Aufbau befindet sich in der Ellipse, grün schraffierter Teil
    Die (Holz) Rampe muss noch auf Modul II fortgesetzt werden
    Der Schuppen entsteht im Kitbashing aus Teilen von „Müllers Bruchbuden“
    und dann ist dort noch die Ruine der Wasserversorgung
    Der Schuppen gegenüber dem EG, die Abstände und Maße der Rampe am Gleis 8 und alles was dazu gehört passt relativ genau im Maßstab 1:87. Größere Wirkung würde man haben, wenn man etwas tiefer schneiden würde, aber das lässt ein Modulbahnhof an dem man auch noch im Schwerpunkt beim Spiel rangieren möchte/soll nicht zu.

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute
    So … der Schuppen des Baustoffhandel Vaupel Großalmerode ist in seinen Grundzügen fertig geworden.
    Dach fehlt noch. Die Farbe muss „das Außergewöhnliche“ des Schuppens hervorbringen.

    Grundbausatz ist die große Scheune von Müllers Bruchbuden, der Rest kommt aus der Bastelkiste oder findet sich bei den Kunststoff Platten bei Auhagen.

    Der Schuppen befindet sich im Anriss, also ohne durchgestaltete Rückfront (Modulkante) und ich habe ihn um 5cm in der Länge gestutzt. Anstatt umgerechnet 32 cm ist er „nur“ 27 cm lang. Passt nun dadurch auch zur Lage der DKW.


    Giebelwand ausgeschnitten aus einem Bausatz von Müllers Bruchbuden


    Nun muss mit Farbe der richtige Zustand hervorgeholt werden.

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute

    Ich liefere mal ein Vorbildfoto des Schuppen nach. Es muss auch schon etliche Jahre alt sein … aber im gleichen Zeitraum gemachte Bilder lassen den Bahnhof noch als Bahnhof erkennen und es wurden (damals) auch noch bei Bedarf Güterwagen zugestellt.
    Der Schuppen existiert noch, aber man kommt heute nicht mehr heran. Außerdem ist er dem Zerfall preisgegeben.


    Ich habe keine Rechte an dem Foto; es ist aus dem Internet.
    Gruß Friedrich

  • Moin Leute

    Solch einen total herunter gekommenen Lagerschuppen, der auch noch dem Baustoffhandel dient will ich nicht darstellen. Das wäre auch der Firma gegenüber unfair, schließlich befinden wir uns in der Epoche III und ich gehe mal davon aus, dass es vor 1970 in Großalmerode anders ausgesehen hat, wie oft auf Fotos dokumentiert. Man wurde ja erst auf Bahnlinien aufmerksam, wenn sie kurz vor dem Aus standen.

    Heute haben die verschieden farbigen „Bastelplatten“ ihre Farben bekommen. Fertig noch nicht aber der Schuppen nimmt Gestalt an nachdem er gestern noch sein Dach und den ersten Grundanstrich erfahren hatte. Dieser sollte doch einigermaßen durchtrocknen, bevor man weiter macht.
    Ein paar Bilder vom heutigen Zustand.








    Hier fehlt nun noch die "Alterung" die beim Holz schon begonnen hat.

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute

    Wie schon beschrieben soll die Rückseite des Modul 2, also gegenüber dem EG, vom Sperrholz befreit werden.

    Ausgangslage
    Dort stand (im Bereich des Moduls) ein Lagerschuppen des Baustoffhandel Vaupel, ferner ein zusammengefallener Bau, ehemals zur Wasserversorgung des Bahnhofs und die „sogenannte“ Holzrampe. Außerdem muss die Ladestraße, die zugleich Zufahrt für die Großalmerode Thonwerke und andere Anlieger war, weitergeführt werden.


    Der Lagerschuppen, in dem Zustand wie er aufgeklebt werden soll.




    Der Schuppen hat Dachrinne, Fallrohr und noch ein paar Farbdurchgänge erhalten.

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute
    Die Ladestraße zwischen Gleis 3 und Gleis 8 ist nun fertig. Es fehlen noch ein paar Farben.




    Der Bereich zwischen Schuppen und Gleis 3 muss noch “gepflastert“ werden.


    Hier macht aber das Gleis 8 schon einen Bogen. Um diesen gut zu übertragen kann man das Schienenprofil dick mit Acryfarbe einstreichen und dann z.B. eine Polystyrol Platte herein drücken.


    Anschließend fährt man mit einem Cutter Messer daran entlang und bricht die Rundung aus.
    Nun kann die Platte eingeklebt und die Fläche belegt werden.

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich