Rübenbeladung und Phonolitentladung

  • Moin zusammen,

    nach einem nicht eingeplantem längeren Logout meinerseits geht es hier in Kürze weiter.

    Zuvor aber noch eine Ankündigung in eigener Sache:

    Der EMFS veranstaltet wieder "zwischen den Jahren" (27.12. - 30.12./12:00h-18:00h) seine Fahrtage. Von einer kleinen H0 Strecke (Bhf. Frankenstein der uns quasi als FY dient) geht es auf den Wehberg zur Verladung der H0 Wagen auf Rollwagen die dann auf eine kleine Reise über die H0e Module gehen.

    (Frankenstein und ... weit, weit entfernt ... Wehberg)

    Zur Verfügung stehen knapp 17 Modulmeter und natürlich die Möglichkeit, auch eigenen Lokomotiven etwas Auslauf zu gönnen.

    Ihr findet uns in Niederdollendorf im alten Güterschuppen. (50°41'45.5"N 7°10'49.8"E)


    viele Grüße vom Niederrhein und besinnliche Feiertage

    Detlev

  • Moin zusammen,

    heute ging es mal wieder ans Modul. Während Carl Martin seine 94er zusammenbastelte und wieder zerlegte und wieder zusammenbastelte ....:thumbsup:, habe ich mir am anderen Tisch das Modul mit der Entladung vorgenommen, das in den vergangenen Monaten leider einige Schwachstellen aufzeigte.

    Der ärgerlichste Punkt war der Gleisversatz bei Hitze / Kälte u.a. direkt auf der Entladung.



    Da war die Entgleisung durch die "Streifen" während des Entladevorgangs vorgrammiert. Ein ebensolcher Schwachpunkt befand sich über den alten Entladebunkern im weiteren Verlauf dieses Gleises. Gleiches Problem mit dem Schienenversatz, aber hier Schlangenlinien.

    Also erstmal Schotter und Schienen raus.



    Die Entladevorrichtung war nunmehr nur noch abzusenken, eine neue Schiene mit durchgehenden Schwellen einzulegen, Anschlüsse verlöten und fertig.

    Schön wärs gewesen,



    Dadurch, das jetzt die Schwellen auch im Entladestück unter den Schienen sind, rutschen quasi die beiden "Streifen" für die Öffnung der Seitenklappen der Selbstentladewagen ebenfalls nach unten und öffneten diese nicht mehr sauber bzw. nicht weit genug.



    Ein Problem gelöst, ein weiteres geschaffen. Das wird am nächsten Basteltag gelöst.

    Abgesehen von dem kleinen Frust gab es aber noch einen für mich positiven Moment. :lokomotive:

    Meine Mauern auf dem Modul sind Gipsabgüsse aus Silikonformen, die Pflasterstrassen von Juweela. Viel Handarbeit (Gipsmauern), kleine Mustergrößen (Juweela), alles nicht unbedingt zielfördernd und zeitraubend, letzteres eigentlich S..teuer. Für meine Strasse und die späteren Brückenpfeiler suchte ich schon die ganze Zeit nach Mauerlösungen.

    Auf der Intermodellbau habe ich nach einem Tip von Carl Martin mal den Stand von CH Kreativ aufgesucht.

    Jo, das war es. Flexibles Mauerwerk, bereits eingefärbt aber auf Wunsch auch blanko, diverse Gewerke/Steinformen, nicht zu dick, sehr strapazierfähig. Moderater Preis.

    Ich hatte beim Betrachten echt ein Problem ... Gips rausreissen und neu machen ? 'y#


    oh Mann, was tun ...

    mal drüber schlafen.

    Das wars erstmal wieder nach langer Zeit, demnächst hoffentlich wieder regelmäßig.

    bis dahin und viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev

  • Hallo zusammen,

    so schnell sind 2 Wochen rum und es war wieder Zeit fürs Basteln im Vereinsheim.

    Heute war die endgültige Justage der Entladebrücke ein Punkt der abgearbeitet werden mußte, sowie die Schienenbefestigung zum Modulübergang und die Stromeinspeisung für das gewechselte Gleis.

    Nach langem hin und her konnten schließlich die beiden "Öffner" für die Klappen in dem Raster befestigt werden. Der Grund liegt im relativ altem Plastik, zumal eines der geschwungenen Plastikteile erst einmal brach und mit Sekundenkleber und Backpulver gerichtet werden mußte.


    Dann nochmals in die Rückschau:

    Die alte Entladestation, teils bedient vom LKW bzw. über die Entladung auf der langen Brücke hatte relativ massive Pfeiler, die Plastik Betonplatten wurden damals Stoß an Stoß geklebt und mit stilisierten Schutzecken verdeckt ... .

    Das war nicht unbedingt optimal, ergo wurde ein neuer Pfeiler mit winklig angeschliffen Seiten erstellt, ja ist vielleicht schon besser, aber irgendwie nicht befriedigend in die Großaufnahme.


    Dann kam der große Tellerschleifer zum Einsatz ....


    sieht nach meinem Geschmack schon besser aus und benötigt auch nicht mehr so horrormäßige Kantenschoner.

    Ein weiterer Punkt das Geländer zwischen Bahnübergang und Waage zur optischen Trennung von Strasse und Schiene:

    ... damals schnell und grob aus 0,5er Messing Draht zusammengebraten. Vor kurzem sind zufällig die 0,3er Geländerstützen wieder aufgetaucht und wurden heute auch gleich mit entsprechendem Draht als Muster zusammengelötet.

    Das sieht jetzt vielleicht originaler aus, ist mir aber noch zu "spillrig". Mal sehen, ob ich 0,4er bzw. 0,5er Geländerstützen finde die auch ordentliche Lötpunkte zulassen.

    Der nächste Punkt die Verkleidung der Spundwand.

    Ursprünglich waren Betonplatten angedacht. Hatte ich so im Netz recherchiert und mir eine Silikonform dafür gemacht. War aber im Nachgang auch recht massiv ... also mußte etwas schlankeres her. Und das gab es auch im Netz. Ungleiches L Profil.

    ja, da müssen die Metallbauer die Leiter noch etwas anpassen ... die wird aber nicht komplett befestigt, vielleicht finde ich noch eine die feiner ist.

    Für mich stimmt aber auch hier der Gesamteindruck. (bis auf die Leiter ...:schimpf:)

    Insgesamt für mich heute ein entspannter Tag und die Auflösung etlicher kleiner Baustellen. Vielleicht hat jemand sachdienliche Hinweise für Produzenten oder Bezugsquellen von Geländerstützen griffbereit, möglichst für 0,4er Messing Handlauf bzw. Unterzug. Auch eine entsprechende MS Leiter in 0,4er bzw 0,5er MS suche ich noch ....

    :thankyou:

    denn bis in 2 Wochen

    viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev