Hallo Freunde
Im Lokbahnhof, erscheint eine neue Beitragsreihe:
Das AW
Es behandelt Themen die sich um das Reparieren, Zurüsten, Lackieren von Lokomotiven und vereinzelt auch Wagen dreht.
Der Auftrag:
In den Hallen steht 211200.....

....und eine 212 181 von PIKO.

Es sollen an beiden Maschinen, Schneepflüge unter die Lokomotiven angebaut werden.
Aus dem Ersatzteilblatt von PIKO, wurden die Schneepflüge der Solvay 211 bestellt

Das Bild vermittelt die Packungen mit zweierlei Artikelnummern und unterschiedliche Pflugarten.
Hier links einmal offen für den Kupplungsschacht und rechts, geschlossen für die Vitrine.

Hier nochmals im Detail von Vorne...

...und von Hinten in der Ansicht.

Flex for Flexibilität:
Mit ein wenig bastlerischen Geschick, kann auch dieser Pflug unter Zuhilfenahme eines Dremels und einer großen Flexscheibe, so weit geöffnet werden wie der offene Pflug an der Lok oder in der Verpackung. Somit kann der geschlossene Plug, der eigentlich für die Lok in der Vitrine gedacht war, nochmals eine Lok damit ausgerüstet werden.
Gehen wir in die Grube
:
Der Anfang macht die 212, die damit ausgerüstet werden soll.
Vor der Lokomotive, links der Pflug und daneben der normale Schienenräumer, die mit wenigen Handgriffen umgerüstet werden können.

Die Bundesbahn 212, so wie in die Halle reingerollt ist. ![]()


Der Lange Vorbau:
Zuerst wurde am Langen Vorbau der Schienenräumer demontiert, bzw. die Schrauben gelöst und anschliessend mit dem Pflug gewechselt und ihn umgekehrter Reihe wieder angeschraubt.
Noch auf dem Bild zusehen, jene der beiden Schrauben die den Schienenräumer kraftvoll halten.

Anschließend begann die Demontage des Schienenräumers, in dem man zwei Schrauben die ganz versteckt saßen, herausdrehte.

Jetzt zog ich vorsichtig den Schienenräumer ab und schaute, daß man die Schrauben am Räumer noch dran hatte.
PECH, wenn die Schräubchen in die Lok ins innere reinfallen, kann man die Lok umdrehen und schütteln oder das Gehäuse demontieren.![]()
Auf dem Bild, die Schraube zum entfernen des Kupplungsschacht/Normschacht.

Die Löcher sind zwar größer gestaltet, dafür sollte man die Schrauben eindrehen, um sie in den beengten Raum beim Einbau drin zuhaben, was sich von Vorteil nachher.

Gleich nach der ersten Montur wurde ein Bild von dieser mit dem langen Vorbau, gemacht.

Noch ein Vergleichsbild:
Links ohne und Rechts mit dem Pflug.

Der Kurze Vorbau:
Weiter ging es zum kurzen Vorbau.
Hier herrschen noch beengtere Verhältnisse wie drüben und es hieß, nochmals besser aufpassen bei der Montage, wegen den Schrauben.
Der Kunststoff für den Schienenräumer ist zwar sehr flexibel und biegsam, aber man sollte Geduld haben.
Wenn Patschehändchen sich nicht im Griff hat, ist die nächste Lektüre das Ersatzteileblatt.![]()

Die ausgebauten Schienenräumer, die für jede V 100 West von PIKO verwendet werden können.
Hier wurde wie draussen am Original, nach dem Einheitsprinzip gearbeitet.

Auf dem Bild, der eingebaute Schneepflug am kurzen Vorbau der 212er

Gleich wieder nach der Montur, ein Bild vom kurzen Vorbau mit Schneepflug

Die Lok im Gesamtbild

Noch Detailbilder von jeder Seite.


Das war es gewesen mit der ersten Maschine gewesen und in gute 30 min war die Montur der beiden Pflüge an der Lok erledigt.

Die schöne rote 211er von PIKO:
Als zweite Maschine war jetzt 211 200, die sich einer Montur unterziehen musste.
Ab an die Arbeit ![]()

Neue Welten an der Lok entdecken:
Ich wollte gerade sie umbauen und sah das die Pufferbohle lose war.
Ahh
, sie war nur gesteckt, denn es war für mich von Vorteil (vieleicht für euch auch), wenn man spezifisch eine PIKO V 100 ( 211er /212er ) umrüstet nach seinem Vorbild.
So kann man auch die Pufferbohle umrüsten/auswechseln von der Pufferbohle mit Loch und der geschlossenen Variante.
Es sind wichtige Details, die in wenigen Sekunden erledigt sind und der Kundendienst ist prima bei PIKO.


Hier die geschlossene Variante an der 212, die auch an die 211er passt

Auch die Pufferhülsen kann man ganz bequem abziehen.
Was wiederum für mich nochmals einen Vorteil einbringt, das ich später auf die Museumsmaschine, weise Pufferränder mittels Akkuschrauber aufbringen kann.
Sie ist eben ne Lok aus dem Baukasten....![]()

So sieht sie jetzt von unten mit den Pflügen aus.
Jeder der ein Händchen hat, kann sich seine V 100 West selber kreieren wie er möchte und ist auf nichts mehr angewiesen.
Die Preise im Ersatzteilsortiment sind auch moderat.



Abschlussbilder der 211 mit Pflug mit der Vorderseite, danach mit der Hinterseite.


Dann zum Schluss, ein Gesamtbild der Lok.

Das war es für heute gewesen aus dem AW und bedanke mich fürs reinschauen.
Gruss Jürgen ![]()
























