pimp my Piko V100 ... noch eine

  • Hei,

    an anderer Stelle wurde ja von Jürgen die Piko V100 ausführlich beschrieben, auch mit den Änderungen, Recherchen u.a., die er und andere angestellt haben. Danke dafür!
    Dennoch möchte ich meinen Umbau nicht vorenthalten, da ich dann doch ein wenig andere Wege gehen werde.



    Basis des Projektes ist eigentlich ein Nahverkehrszug, wie er mit der V100 üblich war im Übergang von Epoche III zu Epoche IV. Gekuppelt werden soll die Lok mit Roco H0 DB Packwagen Bdms273 Epoche IV sowie Piko H0 Mitteleinstiegssteuerwagen 2. Klasse Bymf DB IV. Eigentlich war für diesen Zug eine Roco V100 vorgesehen, aber deren Getriebe läßt sich das Brummen ab einer gewissen Geschwindigkeit nicht abgewöhnen ... 'y#. Und ja, Getriebe wurde schon komplett getauscht, Motor ist inzwischen von SB ... ich komme da irgendwie nicht weiter. Merkwürdig ist auch, dass ich noch eine blau/beige Roco habe, identischer Umbau ... die läuft leise. Wenn jemand da Tips hat: her damit. Und ja, es ist ein Epochenmix, meines Wissens nach wurden aber 1968 nicht alle Fahrzeuge mit einem Schlag umgezeichnet. Bleibt allerdings abzuklären, ob die Beschriftungen wirklich zueinander passen, denn die Beschriftungen der frühen Epoche IV waren doch ein wenig anders als später.
    Für den oben beschriebenen Einsatz wäre der Umbau der Piko recht einfach: RP25 rein, eine Seite mit KK ausstatten, denn dann kann die Kinematik der Wagen genutzt werden; die andere Seite bekommt eine voll ausgerüstete Pufferbole - keine NBK, keine Federpuffer, fratz zack, fertig.
    Sollte ich allerdings die Lok auch für andere Dienste - also nicht als festes Gespann nutzen wollen ... muss ich mir noch überlegen, was ich da wie umbauen möchte. Also Federpuffer kommen bestimmt, aber eine Seite NBK und die andere mit Kurzkupplungskupplung ... sieht blöde aus und ist auch nicht sinnig. Mal schauen!

    Aber bevor ich mich im Einsatz der Lok festlegen werde, ging es erstmal an die Innereien. Erstanden wurde eine "analoge" Lok, auf den laufenden Lüfter kann ich gut verzichten.



    So wurde an der Lok zuerst der Pufferspeicher ausgebaut, aus den Fehlern bei der V60 habe ich gelernt. Dann wurde der Decoder zunächst auf "dem Prüfstand" basisprogrammiert und erst dann eingesetzt. Für das Soundsetup wurde von ESU das Projekt V100.10 MTU 12V 652 TA (22451) aufgespielt, welches den Dieselmotor MB 835 darstellen soll. Da dieses Setup allerdings ein besonderes Mapping hat, wurde ein anderes CV-Mapping (V100.20 / BR212 - S0032) drübergebügelt, dann waren auch die Lichtfunktionen tacko. Inzwichen ist auch die Führerstandsbeleuchtung auf Aux 3 gefunden. Die Lichtfunktionen sind damit voll ansteuerbar. Mehr braucht kein Mensch - Bremsenflackern ... *glu3*

    Wie man erkennen kann, habe ich den ESU-Lautsprecher, wie er in der üblichen Einkaufsbox mitgeliefert wird, eingebaut. Piko hat zwar einen Lautsprecher anderer Bauart vorgesehen, was aber kein Problem ist. Piko hat einen Plastiksockel zur Aufnahme des Lautsprechers vormontiert, welcher über einen Kragen zur Aufnahme verfügt, dieser muss lediglich an den Seiten aufgeschnitten werden, dann passt auch der ESU-Lautsrpecher und deckt schalldicht.

    Was bei dieser Lok allerdings nicht so dolle ist, ist das Fahrverhalten in Kombination mit den ESU-Decoder ... da bin ich gerade dran. Über die möglichen Presets komme ich da definitv nicht weiter. Also weiter Tüfteln und ggf. den ganzen Rotz seperat programmieren. :tommy:

    soweit und hG
    Carl Martin

  • Hallo Carl Martin,

    das trifft sich gerade prima. Ich habe auch gerade die "alte neue" V100 von Roco auf dem Tisch und verpasse der einen Zimo MX645P22 und versuche noch einen Pufferspeicher mit einzubauen. Auf die Idee, den Lautsprecher vorne einfach auf die Platine zu bauen hatte ich so auch nicht gehabt. War wahrscheinlich zu einfach, oder man ist einfach im Fahrwasser der Hersteller. :rtfm:

    Ich wollte den unten in den Tankbauch reinmachen. Die Kabel habe ich unterhalb des Motors nach unten geführt. Das ging gut ohne dass was streift. Aber deine Lösunggefällt mir ehrlich gesagt besser. Dann kommt der Kondensator nach unten in den Bauch. Dann kann der auch größer werden....
    Vielen Dank für "den ersten goldenen Beitrag 2025"! Hat mir extrem weiter geholfen. :thumbsup:

    Ich werde morgen versuchen mal ein paar Bilder zu machen. Wir haben nur gerade Ausstellung vom Verein und da bin ich bussy mit Ottenhofen.

    Michael R

  • Hallo Wolfgang,

    Danke dir für die weitere Variante. Mit der Plux 22 Schnittstelle (Stecker auf der Lokplatine) macht das nicht viel Sinn für mich den zu verlegen. Aber das mit dem Pufferspeicher will ich mal probieren. Ich verspreche mir da was beim Fahren über "Dreckstellen". Ich werde berichten.

    Michael R

  • Hallo Carl, hallo Freunde

    Danke für dein Bericht über die V 100 von Piko und die der anderen Meinungen.

    Wer sich so eine Maschine gerade angeschafft hat, lebt jetzt von diesen Infos die ihr weitergibt.

    Mittlerweile besitze ich 6 Maschinen ( 5x 211 1x 212) davon und es bricht nicht ab.

    Was Dr. Wilfer nicht bringt, erfülle ich mir selber, 2025 wird in dieser Sache noch recht interessant.

    Die Lok ist ein richtiger Bausatz :walklike:, die ich selbst im Aussehen verändern kann.

    Mach weiter, ich bin gespannt wie es sich entwickelt....:thumbup:

    Gruss Jürgen :hutab:

    Meine Angst besteht darin:

    Das die Träume eines Tages, ausgehen.:wseufzer:

  • Hei Michael,

    bei dem hier gezeigten Umbau handelt es sich um eine Piko-Lok! Der Lautsprecher sitzt hier tatsächlich oberhalb der Platine auf einem Plastiksockel, der druch die Platine geht und in einem "Schallraum" unterhalb der Paltine führt. Dieser ist sogar verhältnismäßig groß.
    Bei der Roco hatte ich den Lautsprecher, so wie etwa Wolfgang, unten in den Tank montiert. Funktioniert prima, einen Pufferkondensator benötigt die Roco V100 bei mir nicht, sie hat allerdings auch keine Haftreifen mehr.

    Und bevor ich es vergesse: ich habe gestern ein wenig rumgetüftelt und das Fahrverhalten ist jetzt für mich in Ordnung. Das Mapping muss eh noch an den Wendezug angepasst werden, dann kommt das Finetuning dran.


    hG
    Carl Martin

  • Hei,

    ui, schon fast ein Jahr her, dass ich an der Lok gewerkelt habe ... :blush2:.

    Aber jetzt geht´s weiter. Wo ich nun schon im AW Fahrwerke für meine 94er geordert hatte, hatte ich auch gleich die Radsätze der V100 zur "Umspurung" mitgegeben:



    Schaut doch gut aus! Die Stromabnehmer mussten noch ein wenig korrigiert werden, dann lief der Hobel "stromsicher". Und natürlich sind die "Wendezuganpassungen" noch nicht durchgeführt worden; mal sehen, was da noch kommt. Was mich allerdings mehr nervt: das Fahrverhalten ist noch nicht so, wie ich es haben will ... also erstmal daran tüfteln.
    Federpuffer und Anpassung der Kupplungen ... wenn die Lok "fest" als Wendezug ohne weitere Kupplungsmöglichkeit fahren soll, ist die Sache schnelle durch: zum Zug gibt´s dann eine KK, am anderen Ende eine Kupplungsimitation und dann braucht´s auch keine Federpuffer. Wenn ich die Lok flexibler einsetzen will ... geht das so natürlich nicht.
    Mal schauen :toocool:.
    Wer Erfahrungen mit solchen Nahverkehrskombis hat: her damit! :saint:

    Soweit und hG
    Carl Martin