Aufbau einer Weinert BR 94.5

  • Hei,

    heute ging´s dann mal an das zweite Gehäuse. Welche 94er es werden wird, ist noch nicht ganz klar. Klar ist aber: auch diese Lok wird keine Gegendruckbremse bekommen, denn in Epoche III habe ich rund um Lüdenscheid "im Wenzel" keine Stationierungen (bis jetzt) gefunden, lediglich für Epcohe II (u.a.: Brügge). Ferner habe ich auch kein Bauteil im Bausatz gefunden, welches den für die Gegendruckbremse wohl obligatorischen Lüfter vorne links an der Rauchkammer nachbildet. Also mal im Wenzel schmökern, welche Lok denn umgesetzt wird, denn eine Vorentscheidung wurde gemacht: die Kohlkastenvergrößerung wurde bereits verklebt.

    Und dabei sind mir dann auch gleich bekannte Problemstellen wieder über den Weg gelaufen ... nur ein wenig anders:



    diesmal war der untere Kasten plan, der obere Kasten war es nicht. Also mal eben die Fräse angeworfen und diesen unterseitig geplant und montiert.



    Und auch der Sattel des Kessels zeigt wieder einen ordentlichen Spalt, diesmal allerdings parallel, sodass hier einfacher aufgefüttert werden kann, als bei der ersten Lok. Ich sollte allerdings vorher das vordere Messingbauteil mit der Pufferbohle montieren, evtl. zeigt sich dann besser, wo ausgebessert werden muss.

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    Probleme zeigten sich beim Probelauf nicht - wurde ja auch mit Gewicht (!!!) getestet.

    hG
    Carl Martin


  • Hei,

    wo die Fahrwerke laufen, habe ich wieder richtig Bock, freie Zeit an den Loks zu verbringen! :toocool:

    Wie angekündigt, habe ich erstmal die Pufferbohle zurechtgefeilt und eingesetzt:

    50439295pm.jpg

    Da sich um Sattel auch ein deutlicher Spalt zeigte, ging´s an die Fräse um den Steg, der auf dem Rahmen aufsitzt ein wenig abzutragen:

    50439296hm.jpg

    Passt doch eigentlich ganz gut, so viel wie erst gedacht, muss ich da nicht unterfüttern. Muss ich noch mal genau ausmessen.
    Nur den Rahmen muss ich "da unten" nochmal nachlöten - geht ja gar nicht!

    Dann ging´s an die Bohrungen, die an den Gehäuseteilen gesetzt werden mussten - verfüllt muss da auch werden, wie gesagt, diese Lok bekommt keine Gegendruckbremse:

    50439297iv.jpg


    Und da es mich so juckte (s.o.), habe ich noch ein paar Bauteile ergänzt, die so oder so an die Lok kommen sollen:

    50439298dn.jpg

    Was ich allerdings bei den Bauteilen nicht finden kann, ist das Bauteil "126" - Funkantenne ... können die Erbauer einer solchen vierdomigen Lok mir da weiterhelfen? M.a.W.: stelle ich mich mal wieder blöde an, oder muss ich das Bauteil nachordern?
    Was kein Problem ist, da ich z.Z. sowieso eine Bestellung von Weinert-Bauteilen losschicken muss (u.a. wegen des T5 ;)).

    hG
    Carl Martin

  • Hei,

    heute wurden an der zweiten Lok die Kreuzköpfe, Gleiterbahnen etc. gerichtet, entgratet und poliert - und danach eingebaut, jo, läuft bis jetzt gut.



    Testfahrt gab´s auch ... aber ich habe die erste mal gefilmt, wie sie sich im Wehberg benimmt, hört sich einfach netter an :pfeifen::

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    hG
    Carl Martin

  • Hei,

    Krefeld ist auch schon eine Woche vorbei - schade eigentlich, aber so ist das nunmal: kaum kennt man seinen Fahrplan richtig, wird schon wieder abgebaut.
    Einerseit kann ich mich nun wirklich nicht mehr davor drücken, den Wehberg weiter auszugestalten, denn funktionieren tut der!
    Andererseits funktioniert die BR 94 auch prima und so kann ich da auch nicht weiter Dinge vorziehen und bei diesen Loks nicht weitermachen.
    Daher wurde heute mit der Demontage der Pendel-Wipplagerfahrwerke begonnen, erstmal bei einem Fahrwerk, um ein funktionierendes und damit kopierfähiges Fahrwerk in der Hinterhand zu haben. Denn so schön die Fahrwerke laufen, sie sind noch nicht vollständig und vor allem: nicht lackiert!

    Zunächst wurde das Gestänge komplett entfernt und in dieser Rückenlage kann man nicht nur das Wipplagerfahrwerk erkennen, sondern auch, dass nur noch die mittlere Achse federnd gelagert ist:



    In einem weiteren Schritt wurden die Achshalter entfernt, zur besseren Einsicht, habe ich das Fahrwerkk gedreht:



    und die mittlere Achse gezogen. Man kann auf diesem Bild - wenn man das Fahrwerk der 94er kennt - gut erkennen, welche "neuen" Verschraubpunkte bzw. Achsen hinzugekommen sind. Diese mussten nun nach und nach entfernt werden:



    Beim Demontieren wurden alle Teile zum leichteren Montieren in einem "Toffiffee-Blister" gelagert, dies erspart nerviges Gesuche "was gehörte nochmal wohin?". Gleiches gilt für die von mir gemachten Bilder - auf diese sollte man nie verzichten!

    Nun geht´s an die Versäuberung und Aufrüstung der Rahmenteile ... und mit dem Lackieren ebensolcher.
    Ich bin schon sehr gespannt, ob ich das Fahrwerk funktionierend wieder zusammenbekomme!

    hG
    Carl Martin