Moin Leute
Es ist weiter gebaut worden.
Die Provinzial Straße aus 8 mm Sperrholz ist eingezogen.
Die freien Flächen wurden mit Styrodur Blöcke ausgefüllt
Mit den üblichen Werkzeugen wurde das Gelände vorgeformt.
Und danach mit hochflexiblen Fliesenkleber als Untergrund überzogen
Das Modul in Seitenlage mit Straße und mit dem Fliesenkleber Überzug. Auch wenn das Modul dadurch ein gutes Kilo schwerer geworden ist bleibe ich bei diesem Konzept.
Morgen beginnt der Geländeaufbau und die Schiene kann verlegt werden.
Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund.![]()
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Friedrich
Provinzialstraße Bahnübergang
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Moin Leute
Erst habe ich mich beschwert, dass ich nicht vor der Garage basteln kann und nun wird es dort wegen der Hitze unerträglich. So schnell waren die von mir aufgebrachten Schichten noch nicht trocken.
Heute deshalb kein Gleisbau, sondern die eine Erdschicht (Staub) vermischt mit feinem Woodland aufgebracht.
Auf dem Fliesenkleber Ponal Holzleim unverdünt gestrichen, darin mit einem Teesieb die Erde auf gesiebt. Darin verschiedene Turf Sorten gestreut und dann alles mit MOWI getränkt. Es entstehen „Fließspuren“, die mich aber nicht stören. Es kommen ja noch ein paar Geländebau Durchgänge.
Werde mich nun aber erst einmal um den Gleisbau kümmern.
Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund.


Friedrich -
Moin Friedrich,
um es mit den Briten zu sagen: "keep cool and carry on". Ich bewundere Deine Schlagzahl!
Beste Grüße
Wolfgang



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Moin Friedrich,
bin gespannt was in die Lücke zwischen Bahndamm und Straße kommt. Gibt bestimmt einen Grund dass das noch nicht mit Gelände zu ist.
Gruß Thomas
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Moin Leute
@ Thomas mir fehlte das richtige Material und die richtige Idee, es wird nichts Besonderes werden.
Der Kasten wurde von innen gestrichen. Ohne Bilder
Und dann wurde das Gleis verlegt. Am Ende wieder mit der Weinert Schraube/Schienenverbinder.
Die Schienen wurden asymmetrisch getrennt. Damit wird die Erzeugung eines Knickes vermieden.
An den Schienenstößen trenne ich die Schwellen in der Mitte und verwende auf Höhe des Schienenverbinders die passenden Schwellen ohne Kleineisen.
Schaun me mal wie es morgen nach dem trocknen aussieht.
Als notwendige „Arbeit“ muss nun noch die Stromversorgung hergestellt werden.
Dann kommt für mich die Kür! Schließlich wird es mal wieder Zeit Natur zu bauen.


Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
Friedrich -
Moin Leute
Haben fertig… die Stromversorgung ist fertig. Scheinbar nicht mehr ganz der neuen FREMO Norm entsprechend, aber hier habe ich meinen Altersstarsinn. Einerseits weil ich mir einen Vorrat zugelegt habe und anderseits, weil ich eine Umstellung auf „loses Buchsen“ nicht mitbekommen habe. So wie ich es mache hat es mal Martin Meiburg vor Jahrzehnen vorgestellt. Ich habe Übergangskabel dafür dabei, wenn es mal nicht passt (kann vorkommen). Dennoch habe ich auf den letzten Treffen an denen ich teilgenommen habe festgestellt, dass hier scheinbar jeder sein eigenes Kabelgewirr fabriziert. Dieses hat oft wenig mit Logik zu tun, ist einfach nur wirr und oft viel zu dünn.
Da bin ich mit meiner Version recht „übersichtlich“.
Gleise sind fest und können ergänzt und farblich behandelt werden. Hoffentlich trocknet mir die Airbrush nicht bei der Arbeit ein.
Soweit für heute
Doon deit lehren


Hollt jo fuchtig un bliev gesund
Friedrich -
Hallo Friedrich,
jedes Mal, wenn ich dein Modul ansehe, fällt mir eine "Lokation" in der Nähe von Walldürn, im Marsbachtal ein. Ich habe dort 2009 anlässlich einer Sonderfahrt mit der ELNA6 aus Darmstadt Kranichstein ein paar Fotos gemacht. Wenn du es erlaubst, kann ich die hier einstellen und eine kurze Schilderung der Situation dazu geben.
Grüße
Johannes
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Moin Johannes und Mitleser
Klar kannst Du es machen... jede Idee hilft für ein Nachbau.
Nur deshalb schreibe ich hier im Forum. Ein Narzissmus meinerseits schließe ich aus.
Möchte animieren etwas zu bauen und die „Angst“ nehmen das man es nicht kann.
Wenn es zum Thema passt immer!
Gruß schönen Restsonntag. -
Ja, dann will ich mal loslegen.
Am 09. und 10. Mai 2009 fand besagte Sonderfahrt statt. Ich erwartete den Zug an diesem bewussten Bahnübergang, weil ich mir ein gutes Motiv erhoffte. Der Zug kam von Miltenberg das Marsbachtal herauf. Das ist schon eine lange, ordentliche Steigung, vom Main rauf auf die Höhen des hinteren Odenwalds/ Baulands. Im unteren Teil des engen Tals verläuft die B47, die hier sehr schmal ist, unterhalb der Bahnlinie, die hier recht konstant an Höhe gewinnt. Und hier, mitten im Wald am Bahnübergang, wechselt sie Gleisseite und verläuft die letzten Kilometer bis Walldürn oberhalb der Bahnlinie.
Hier die Situation in Google Earth
Natürlich lag mein Augenmerk auf den Bahnfahrzeugen. Ich denke aber, man kann sich trotzdem eine Vorstellung von der Situation machen.
Einen schönen Sonntag wünscht euch
Johannes
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Moin Leute
Die Schwellen wurden vervollständigt.
Dann mit Humbrol 98 gespritzt. Nach einer Trockenphase die Schienenprofile mit Humbrol 29 gestrichen.
Es waren noch ein paar Geländelücken vorhanden. Solche Lücken schieße ich mit Pappe. Dazu spare ich immer besonders feste Pappe auf. Vor über 30 Jahre haben wir damit den Untergrund vieler Module gefertigt. Sie sind heute noch im Einsatz. Die Pappe ist bei dem vielleicht nicht mehr so gutaussehenden Modul aber nicht der Grund, sondern eher der darauf erfolgte Aufbau.
Die beiden Lücken sind mit Pappe geschlossen.
Danach erfolgte wieder Fliesenkleber; Holzleim; gesiebte Erde; Woodland Turf; MOWI. Hier erst nur der Fliesenkleber auf Pappe.
Ferner wurde die Fahrbahn, also die spätere Asphalt Decke aus 4 mm Sperrholz ausgesägt.
Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund.


Friedrich -
Moin Friedrich,
ich habe in "Fahrenholz" auch Sperrholz fü die Straße vorgesehen: zum Rand hin ein wenig schleifen und dann das von Dir schon angesprochene und verwendete AK Asphalt. Bin schon gespannt.
Beste Grüße
Wolfgang



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Moin Wolfgang und Mitleser
„ viele Wege führen nach Rom“
An dieser Stelle verwende ich Sperrholz wegen der Festigkeit im Bereich des Gleises.
Sonst ist der Weg mit Depafit (also Polystyrol Hartschaum zwischen zwei Pappschichten) oder ähnliche Produkte besser. Natürlich eine Pappschicht abziehen, wie es Nouaillier halt vormacht/vorgemacht hat.
Diese Platten lassen sich gerade für früheren Epochen besser durch schleifen formen. Beides wird bei mir mit der Asphalt Masse überzogen. Wird hier noch vorgestellt.
Soweit dieser Einwurf.
Gruß Friedrich -
Moin Leute
Mal ohne Bilder …
Die Straße ist fertig geschliffen, teils mit der Maschine teils mit der Hand.
Danach habe ich den Bahnübergang gespachtelt, mit einer Spachtelmasse, die auf Holz hält und in 2 Stunden trocken ist. Abstand habe ich so gewählt das ich auf den Schwellen vor den Kleineisen ein Schienenprofil geklebt habe und den Zwischenraum mit Spachtelmasse gefüllt.
Nach einer Trockenzeit (mehr als besagte zwei Stunden) habe ich die Asphalt Masse von AK aufgebracht. Das habe ich mit einem Künstler Spachtel bewerkstelligt, ein Deckenfertiger würde das heute und auch schon ab den 60er Jahre besser hinbekommen. Nun sieht es zwar glatt aus aber die Straße hat halt ein paar Unebenheiten. Könnte ja behaupten das es gewollt wäre, aber das wäre zu dick aufgetragen.
Damit hat das Modul keinerlei Sperrholz mehr. Bis auf den Schotter und den Randweg habe ich es in 14 Tagen geschafft ein Modul „Treffentauglich“ herzustellen. Stirnbretter sind gekauft und hier, weil ein Bogen Modul auch das Trassenbrett. Das die Beinhalter nicht montiert sind liegt am Materialmangel. Die Baumärkte haben nicht die von mir gewünschten „Holzstücke“
Dann werden wir nun mal den grünen Pelz in Angriff nehmen.
Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund.


Friedrich -
Moin Leute
Als Nachtrag
Meine Enkel würden die Straße als „Geil“ bezeichnen, ich bin zufrieden.
Die Asphalt Masse von AK schrumpft, das wusste ich schon von vorherigen Projekten.
Deshalb ist es angebracht eine „nicht schrumpfende“ Spachtelmasse dort unter zu ziehen, wo mehrere Millimeter überbrückt werden sollen.
Die Utensilien die ich zur Herstellung der Asphalt Decke verwendet habe.
Mit der Asphalt Masse von AK kann man noch viel mehr „herausholen“. Die Militär Plastik Bauer machen es wie so oft vor. Es gibt/gab dazu ein paar Filmchen, die ich mir schon vor ein paar Jahre angesehen habe. Es wird sie noch geben.
Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund.


Friedrich -
Moin Leute
Die letzten Arbeiten an der Straße sind abgeschlossen und der Randweg am Gleis ist fertig.
Nun muss ich Schotter waschen, da fehlt so ein bisschen der Antrieb.
ein paar Bilder vom letzten Bearbeitungsstand.
An einer Stelle muss noch eine Absturz Sicherung eingebaut werden. Heute steht dort eine Leitplanke. Die gibt es erst seit Mitte der 50er Jahre und dann auch nicht gleich Flächen deckend.Werde mal eine Mauer hinsetzen, auch wenn dort nie eine gestanden hat.
Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund.


Friedrich -
Moin Friedrich,
ein herrlicher Bü. Anstelle Mauer kann ich mir alternativ das filigranere Alpengeländer vorstellen: Entweder mit einzelnen Prallsteinen oder Betonpfosten, die mit Stahlrohren verbunden sind.
Heiter weiter und LG
Andreas
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Moin Andreas und Mitleser
Über das Alpengeländer habe ich auch nachgedacht, nachdem ich Informationen über die Vorläufer der Leitplanke bei Tante Google gesucht habe. Da bei meiner Straßenführung der Hang recht nahekam, zudem dieser recht steil ist, versuche ich es mal mit der Mauer. Sie dient dann auch zum Abfangen der Straße. Man kann sie mit Grünzeug tarnen, damit sie nicht ganz so auffällig und massiv daherkommt.
So sieht sie ohne Buschwerk und Mauerkopf im Moment noch aus.
Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund.


Friedrich -
Moin Leute
Inzwischen wurde der Schotter gewaschen, getrocknet und aufgebracht. Den Schotter aufbringen dauert ein bisschen aber macht mir immer wieder Spaß.
Methode: Flasche mit Schotter (punkt genaues ausbringen)
Pinsel und Schaumstoff der zwischen den Schienen passt zum verteilen
Odol Wasser in Parfümzerstäuber (anfeuchten)
Pipette mit Lösungsmittelfreiem Tiefgrund aus dem Baumarkt (befestigen)
Danach sollte alles in Ruhe durchtrocknenAber! Ich bin auch bei meiner Lieblingsbeschäftigung draußen vor der Garage. Denn da können die Fasern ruhig durch die Gegend fliegen.
Dazu ein paar Bilder (es ist auch das Schotterbett zu sehen)
So und nun ein paar Tage neue verrückte Ideen rund um Belecke holen. Dazu geht's zu Freunden nach Rheda.Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund


Friedrich -
Moin Friedrich,
Saustark ist untertrieben. Danke für's Teilen. Ich lese das bis hierhin wie ein Turorial. Die Starße mit dem AK Asphalt scheint wirklich das Mittel der Wahl zu sein. Die Oberfläche sieht sehr realistisch aus. Ich denke, dass sich Kanaldeckel usw. bestens dort einarbeiten lassen.
Bei uns wurde in den 50'ern, 60'ern einfach Asphalt über das Kopfsteinpflaster aufgebracht. In den 70'ern hinterließen Frost und Wasser ihre Spuren. So gab es Schlaglöcher unter denen dieses Pflaster zum Vorschein kam. Da habe ich noch keine Idee wie man so etwas mit angemessenem Aufwand darstellen kann. Zuerst Gipspflaster, dann AK erscheint mir sehr aufwendig und teuer. Pflasterbrocken im Sperrholz versenken erscheint mir genauso schwierig.Gruß Thomas
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Hei,
das mit dem "Asphalt über das Kopfsteinpflaster" war ja nun übliche Methode, sie ist aber im Modell wirklich aufwändig in der Umsetzung, erst recht, wenn man dann noch Pflasterbrocken nachstellen will.
Eine solche Asphaltierung habe ich versucht auf meinem Modul "Steinerne Brücke" nachzugestalten:
überzeugt mich nicht so ganz. Und wenn man den Aufwand dagegen schaut:

Die Pflasterstellen müssen ja entsprechend aufgebaut werden. Ich habe das recht großzügig gemacht, danach wurden an den gewünschten Stellen Klebesteifen aufgebracht und dann der "Asphalt" aufgetragen und verschliffen (hat Stunden gebraucht!). Danach habe ich die Flecken wieder aufgepopelt ... und angepasst.
So oder so ist die Kombination von unterschiedlichem Trägermaterial schwierig, da unterschiedliche Materialien eben auch unterschiedliche Eigenschaften haben. Erstes Ziel aus meiner Sicht ist es da erstmal eine homogene und glaubwürdige Basis zu schaffen:
Den Rest muss die Ausgestaltung schaffen.
M.a.W.: mit gefällt die Straße von Freidrich echt gut! Noch ein wenig Feingestaltung und das Modul überzeugt vollens.
m2c
Carl Martin -