Provinzialstraße Bahnübergang
-
-
Moin Leute,
täuscht mich die Wärme oder hatte Nouaillier sowas mal vorgestellt? Oder war der "nur" in rissigen Betonstraßen unterwegs?
Best Grüß
Wolfgang



-
Hallo,
Betonstrassen gab es im Prinzip nur in den USA. Dort seit 1891verbreitet anzutreffen.
Bei Provinzialstrassen in der Epoche 2 waren es eher a) Pflasterung oder b) Makadam https://de.wikipedia.org/wiki/Makadam
-
Öhm, ich war da ungenau. Ich meinte versiegelte Flächen, wie sie bei Werksanschlüssen vorhanden waren, Fabrikhöfe o.ä.)
(Und ich erinnere mich an Autobahnen, deren Fahrbahn aus Beton besteht - oder ist das anderes Material?)
-
Hallo zusammen;
Ich kapere nur ungern Friedrich's Thread aber es gibt in der Tat Silikonformen für eine aufgebrochene Asphaltdecke. Sie wurde bei meinem Modul Torffabrik eingesetzt. Allerdings habe ich einige Aufbrüche wieder mit Gips verschlossen, a) weil es mit zu viele waren, b) damit sich das Muster nicht so offensichtlich wiederholt. Außerdem ist das Ganze von mir eher dezent gehalten, d.h. die Pflastersteine und die Aspalthaltdecke teilen das gleiche Grau. ich habe nur die Fugen zwischen den Pflastersteinen durch Schwarz herausgearbeitet:
Friedrich; Ich hoffe, Du bist mir für den Einschub nicht böse.
-
Moin Lutz,
Macadam ist Asphalt? Jedenfalls habe ich es so bei meiner Dankesrede zu unserer Hochzeit kolportiert.
Üblicherweise wurden in der Epoche II die Straßen mit Feldsteinen (in den nordöstlichen Provinzen) oder mit behauenen Pflastersteinen gepflastert. Bei kleineren Straßen war der Sommerweg üblich. So heute noch in Polen zu bewundern.
Viele Grüße Christian
-
Hi Thomas
Da habe ich noch keine Idee wie man so etwas mit angemessenem Aufwand darstellen kann. Zuerst Gipspflaster, dann AK erscheint mir sehr aufwendig und teuer. Pflasterbrocken im Sperrholz versenken erscheint mir genauso schwierig.
Ich würde auf dem Trassenbrett der Strasse Flecken aus Gips oder Spachtelmasse anbringen und die dann mit Kopfsteinpflaster gravieren.
Dann AK aufbringen und das Schlagloch gestallten. Wenn es tief sein soll, mit dem Stecheisen etwas Trassenbrett entfernen. Dann kannst Du das auch eingesackt darstellen.
LG,
Axel -
Moin Leute
Zum Thema Asphalt Straße:
Wie die Provinzial Straße ausgesehen hat bevor sie eine Asphalt Decke bekommen hat weiß ich nicht. Auf alten Bildern sieht sie aus als ob sie irgendeine verdichtete Oberfläche hatte siehe Hier:
Warsteiner Puddelhammer an der Belecker Landstraße. Undatiert. (Foto: LWL Medienzentrum)
Ich habe eine ganze Reihe von Silikon Formen (verschiedene Hersteller), aus denen man mit Hilfe von Gipsabdrücken eine „Alte“ Straße mit eben diesen Asphalt Lücken/Abplatzungen herstellen kann. Das habe ich in diesem Vorhaben bewusst nicht eingesetzt.
Zu gegebener Zeit kann man ja noch einmal die Herstellung solch einer Straße vorstellen und diskutieren.
Bleiben wir nun erst einmal bei dem Modul
Provinzial Straße Bahnübergang
Morgen wird berichtet wie es weiter gegangen ist
Lieber Gruß Friedrich -
Moin Friedrich,
der Schnee wird uns sicherlich keine Auskünfte über die darunter liegende Pflasterung? geben. Aber einige andere Dinge sind doch - zumindest für mich - sehr interessant. Die Abspannung der Telegraphenmasten zum Beispiel, habe ich zumindest in dieser Form noch nicht gesehen. Und ein Flußbett, was noch nicht zu einer Wasserstrasse verkommen ist. Und offensichtlich auch Kottweiden? bei denen man vergessen hat, sie rechtzeitig einzukürzen? Danke Dir für dieses tolle Foto. Und warum sollte man eigentlich den Verfall einer Strasse mit Aufbrüchen darstellen? Davon - Aufbrüche - haben wir im Moment wahrlich genug in der Restlaufzeit dieses Planeten.
Mit enem lieben und respektvollen Gruss
Wilfried -
Moin Leute
Ich gehe nicht davon aus das es Schnee ist... was die Straße so hell färbt. Dann müsste irgendwo anders auf dem Bild auch Schnee zu entdecken sein.
Gruß Friedrich -
Moin Leute
Heute noch ein paar Bilder.
Die eine Hälfte des Moduls ist nun fertig. Bei der anderen Seite fehlt noch ein bisschen Material, Treu dem Motto: “Hilfe! Kunde droht mit Auftrag“
Der Anfang der Bogen Innenseite ist gemacht. Das Buschwerk an der Mauer musste ich noch einmal machen. Die häusliche Dienstaufsicht hat das erste Gebilde nicht abgenommen... "das kannst Du besser!"
Die folgenden Bilder zeigen die noch zu gestaltende Fläche.
So weit, es wird nicht langweilig
Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund.


Friedrich -
Moin Leute
Die letzten Erdoberflächen erhalten ihren Aufbau
Vorher
und gestrige Stand. Die Buche steht … in Verlängerung folgt noch hoher Wildwuchs. Dazu ist der Boden vorbereitet.
Heute wird die nächste Nutzfläche gestaltet.
Erster Durchgang
Zweiter Durchgang
Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund.


Friedrich -
Hallo Friedrich,
ich bewundere immer wieder Deinen Landschaftsbau. Es scheint Dir lockerflockig von der Hand zu gehen und einsdreifix ist wieder ein Modul fertig... Ich tue mich schon schwer an einem kleinen Fotokasten. Hier will einfach nichts rucken...
Großes Kino!
Meint Christian
-
Moin Leute
Es geht weiter. Die Buche wurde noch mal umgesetzt, Rainfarn wurde mit Grau gespritzt und mit HEKI Blätterflor begrünt. Leider ist das Mittelgrün recht hell. Schade das HEKI für jede Blatt/Mattenart anderes Grün verwendet. Manchmal sind die Farbvarianten Unpassend und recht nahe beieinander, oder auch nicht. Einen anderen Grünton mit Hilfe der Airbrush aufbringen habe ich noch nie versucht. Gem. der Fachliteratur müsste das auch möglich sein.
Nun ein paar Bilder von heute morgen
Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist die Natur auf dem Modul fertig gestellt. Es fehlen noch die Verkehrshinweise für Straße und Bahn.
Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund.


Friedrich -
Moin Leute
Heute wurden noch die Beinhalter für ALU Beine montiert. Damit ist das Modul einsatzbereit.
Nun warte ich noch auf einen FREMO Mitspieler, der hier regelmäßig mitliest, damit wir die Verkehrszeichen für Bahn und Straße aufstellen. Auf Dauer wären auch noch Telegrafenmasten wünschenswert, auch etwas welches ich noch nie gebaut habe, aber toll aussieht. Ob die Birken
hier noch zwischen Gleis und Straße aufgestellt werden müssen/sollen kann ich erst entscheiden wenn ich sie in der Hand halte und mal probeweise aufstelle.
Somit ist dieses Modul abgeschlossen, Außenfarbe kommt natürlich auch noch.
Das Modul heißt im FREMO FJak1946 Provinzialstr. Bü.Doon deit lehren
Hollt jo fuchtig un bliev gesund. Auf Wiedersehen an anderer Stelle.


Gruß Friedrich -
Moin zusammen,
"Nun warte ich noch auf einen FREMO Mitspieler," ...usw. schrieb Friedrich.
Na, dann wollen wir mal: Da habe ich mir mal zwei Bilder vorgenommen und ein wenig mit dem Zeichenprogramm gespielt.
Ergebnis ist Bild 1:
Hier könnte das linke Warnkreuz noch ein bischen weiter nach hinten rücken, so daß es einen rechten Winkel zur Straße bildet. Die Sichtachsen der Kreuze müßten dann noch ca.45° zur Sraßenflucht eingerichtet werden. Die einstreifige Bake steht im Original im Abstand von 80 m vom Warnkreuz entfernt, könnte aber auch vom 87er Maßstab entfallen wenn andere Module ohne Bake angedockt werden. Es wäre ja eine Heidenarbeit dann auch noch auf anderen Modulen Warnbaken in die Landschaft zu nageln (der andere Besitzer würde sich bedanken).
Hier nun Bild 2:
Das Modul ist um 180° gedreht, hier sieht man die Schilder von der Rückseite.
Da die Srtaße im Vordergrund auf dem Modul zu kurz ausgeführt ist, kann auf die einstreifige Bake ganz verzichtet werden.
Ich bin auf Eure Kommentare gespannt und wünsche Euch 20°C weniger als Heute.
Grüße von mir und munter bleiben, Rainer P. aus C.
-
Moin Rainer und Friedrich!
Gefällt mir; wie wäre es noch mit Läute- und/oder Pfeiftafeln? Ist bei Kleiin- und Nebenbahnen ja nicht unüblich bei Übergängen und schafft noch zusätzlich Atmosphäre, meint mit einem lieben Gruss
Wilfried -
Moin Wilfried,
.. na, das kommt auch noch. Ich will doch Friedrich nicht überfordern, denk mal an die Temperaturen !
Die Schilder müssen ja erst ausgeschnitten werden, dann einen Mast bekommen und Farbe muß auch noch drauf.
Zu den Signaltafeln der Bahn:
Die Pfeiftafel - Signal LP 1 - steht 300 m vor dem BÜ ohne technische Sicherung.
Die Geschwindigkeitstafeln - Signal Lf 4 - steht bei einer Hg 50 km/h auf Nebenbahnen im Abstand von 300 m vom BÜ entfernt (Für diesen
BÜ würde ich eine Hg von 30 km/h vorsehen).
- Signal Lf 5 - Anfangstafel steht unmittelbar vor dem BÜ rechts vom Gleis.
Du siehst also, das die Standpunkte weit über die Modulgrenze geht. Nur Lf 5 könnte man in ca. 50 mm Abstand auf beiden Seiten des BÜ
in den Schotter dengeln.
Nun noch viele Grüße in alle Richtungen und munter bleiben, Rainer P.aus C.
-
Danke Rainer,
da ein Kurvenmodul bei mir zur Gestaltung ansteht, nehme ich Deine Anregungen und vor allem die Maßangaben sehr gerne als Hilfe und Anregung; und wenn man dann schon einmal am fabulieren ist: Prellsteine, Begrenzungspfähle und vielleicht noch ein Hinweis zum nächsten Ort?
Mit einem lieben Gruss
Wilfried -
Moin zusammen,
.. nun ist der 245 Volvo wieder schick. Damit hatte ich auch wieder Zeit drei Schilder in die Landschaft zu pinseln.
Es sind nur die Anfangtafeln Lf 5 auf beiden Seiten des BÜ und auf der einstreifigen Bake des Straßenzeichens ein Überholverbotschild mit 20 km. Da aber der Platz zu knapp für die "km" war, habe ich nur die "20" eingefügt. Richtig ist zu der damaligen Verordnung von 1956 mit "km".
Für die Leitpfosten die ab 1957 eingeführt wurden, gibt es bei Wikipedia genug Informationen und auch Maße in 1:1. Material gibt es im Zubehörhandel oder man stellt sie selber aus kleinen Holzleisten her.
Nun mein lieber Friedrich, am Wochenede soll es schlechtes Wetter geben, da bietet es sich an in Pappe, Papier zu schneiden und Farbe anzurühren.
Viele Grüße von mir in alle Richtungen und munter bleiben, Rainer.
-