Weschnitztal-Überwald-Bahn: Bahnhof Birkenau

  • Das Gipsen ist weitergegangen: Die Freiladestraße und die Güterrampe wurden fertiggestellt (was Gipsen angeht). Jetzt ist die Güterseite soweit im Rohbau bis zu den Gebäuden (Güterschuppen und Bahnhofsgebäude) erstellt. Also alles verklebt, verfugt und auf Maß geschnitten (die Köf ist mein Maß: Wenn die durchpasst, geht auch alles andere - hoffe ich):

  • Ich habe vor, als Grundfarbgebung mit der Heki Betonfarbe zu arbeiten. Von meinen Fremokollegen wurde ich darauf hingewiesen, dass diese recht dickflüssig sei und von daher die Gefahr bestünde, dass sie die detaillierung der Gipsabdrücke zukleistere. Dem kann ich sicher mit Verdünnen und Entspannen entgegenwirken. Hat jemand von Euch erfahrung mit einem geeigneten Mischverhältnis (Farbe zu Wasser; Entspannen einfach nur mit Spüli oder mit z.B. Odol)?

  • Servus,

    wenn es um die farbliche Gestaltung bei Gips geht empfiehlt sich nach meiner Meinung lasieren statt lackieren.

    Die teils stark verdünnete Farbe dann ggf. 2 oder 3 mal aufbringen. Gibt interessante Effekte. Trotzdem empfehle ich vorab ein entsprechend detailliertes Gipsstück nach mehreren Methoden einzufärben und sich danach zu entscheiden. Spüli lasse ich für den Abwasch und Odol für die Mundepflege aussen vor. Eine Wasserbasierte Farbe bekommt bei mir Wasser als Verdünnung.

    Das schöne beim Lasieren; man kann immer noch nachträglich dunklere Akzente setzen. Wird beim Lackieren etwas "schwerer".

    Ach ja, ich arbeite nass in nass, soll heissen, auch wenn die erste Schicht noch nicht ganz trocken ist und es sich abzeichnet dass noch ein weiterer Anstrich drauf muss, wird der zweite nach einer kurzen Kaffeepause aufgebracht. Also keine 24 Stunden Wartezeit sondern wie der gute alte Bob Ross ... :hutab:

    viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev

  • Hallo Dirk,

    du hast das Problem der HEKI Betonfarbe schon angesprochen. Ich tränke die Gipskonstruktionen erst mit einem Tiefgrund zB den CLOU Schnellschleifgrund. Riecht nach Azeton und MEK. Die Lösungsmittel greifen die feinen Gipsdetails nicht an. Wässrige Systeme machen den Gips weich und da besteht die Gefahr, dass die feinen Kanten "rund" werden beim Pinseln. Bei lösungsmittelbasierten Systemen passiert das nicht.

    Die Farbgebung mache ich auch lieber mit den Modellfarben Humbrol etc oder Künstlerfarben, da diese wesentlich feinkörniger vermahlen sind als normale Wandfarben oder eben die HEKI Betonfarbe, da sie durch den Anstrich eine "Struktur" auftragen soll.

    Soweit meine "Sachinformationen". Entscheiden musst du selbst.

    LG Bruno - bob -

    Es muss nicht alles perfekt sein was gut ist

    Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

    Es ist eine große Kunst, ja Weisheit, im richtigen Moment aufzuhören.

  • Moin Leute
    Auch wenn es immer wiederholt wird, ich glaube jeder sollte für sich eine Lösung finden, die er gut findet, manchmal hilft auch ein Tipp und wichtig ist das ausprobieren.
    Ich bin Anfang dieses Jahrhundert mal auf eine Künstlerin beim Künstlerbedarf Gerstaecker in Bremen aufmerksam geworden, die zwar den Verkauf fördern sollte, aber eine Menge Tipps parat hatte nachdem sie zuerst ungläubig aber dann sehr interessiert meine Suche und Verwendung der Farben unterstützt hat.
    Seit dem nehme ich
    Acryl Farben in der Ausrichtung matt! (sonst sieht es immer aus als hätte es geregnet)
    Künstlerfarben wegen der feineren Pigmente
    Mindestes drei Farben (gemischt)
    Gips wird mal wie Bruno beschrieben mit Tiefgrund behandelt und mal nutze ich das einsaugen bewusst für besondere Effekte.
    Außerdem experimentiere ich mit ODOL Wasser und stark verdünnter Farbe.
    Weniger mit Geschirr Spülmittel, schleiße es aber nicht aus.
    Also Tipp: Gips ist preiswert deshalb experimentieren nicht am fertigen Objekt und sich merken wie man vorgegangen ist!
    Gruß Friedrich
       
    :matrose:


    Einmal editiert, zuletzt von Friedrich (22. Juni 2026 um 10:01) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Friedrich mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Danke für die Tipps. Natürlich hatte ich auch vor, zunächst an meinen Reststücken zu experimentieren.

    Da ich bislang auch immer mit Tiefgrund gearbeitet habe, wird es Zeit, mal etwas Neues auszuprobieren. Also auf ans Lasieren!

    Normalerweise mische ich auch immer Farben vorab. Hier habe ich es jetzt aber mit großen Flächen zu tun. Da habe ich die Befürchtung, dass mir mitten beim Gestalten die Farbe ausgeht und ich den Farbton nie wieder treffe. Daher die Idee, es mit verdünnter Heki-Betonfarbe als "Grundierung" zu versuchen. Mal sehen, wie sie auf Probestücken (mit und ohne Odol) verhält. Ich werde berichten.

    Zur Motivation des Einsatzes von Spüli oder Odol: Die Acrylfarben sind pigmentiert, d.h. die Farbpigmente sind im wässrigen Medium dispergiert. Damit die Pigmentpartikel nicht zusammenklumpen, sind oberflächenaktive Stoffe, sogenannte Dispergiermittel (vulgo: Seifen), zugesetzt. Deren Konzentration wird beim Verdünnen natürlich ebenfalls verringert, was zum Verklumpen der Pigmente führen kann. Daher der Ansatz, mit Spüli oder Odol weitere oberflächenaktive Stoffe zuzusetzen.

  • Hei Dirk,

    wie Du schon richtig vermutest: bei solchen Vorhaben immer den ganzen Bereiche in einem Durchgang bearbeiten! Wenn Du da nur modulweise vorgehst, wird das Ganze nicht homogen aussehen.
    Vorab sollten da natürlich alle Fugen und Spalten verfüllt sein. Bei Gips ergibt sich gerne das Problem, dass Du mit verschiedenen "Gipsdichten", teilweise auch herstellerseitig bedingt, arbeiten musst. Die verschiedenen Gipsdichten bedingen, dass "tief einziehende Einfärbungen", wie etwa die Heki-Grundierung ggf. Farbdichteabweichungen, im Endeffekt verschiedene Grautöne bewirkt. Das ist erstmal nicht schlimm, wenn man die Flächen danach nochmals mit der Spaygun grundiert. Bei der Laderampe hast Du ja schon Abflusskanäle koloriert. Ohne die Gesamtgrundierung würden die vermutlich immer noch abweichen, also: alles, wie geschrieben, im selben Farbton lackieren ggf. mehrmals, bis sich ein einheitlicher Farbton ergibt.
    Natürlich muss dieser "Einheitsfarbton" danach "gebrochen" werden. Dies kann man über dezentes Anschleifen zur Grundierung hin erreichen oder besser noch durch Lasieren o.ä.. Diese Farbbehandlung kann erstmal mit einem grundsätzlichen Washing in dunklen Tönen geschehen, um die Fugen der Kopfsteinpflaster zu verfüllen und abzuheben; die Unterschiede der Steinköpfe selber stelle ich gerne mit Buntstiften dar. Washing und Buntstiftauftrag bekommen dann noch eine Fixierung mit Klarlack, bevor es an´s Begrünen geht.

    Anbei noch ein mäßig passendes Beispiel: meine Schleifmühle:

    Der originale "Kanal" gefiel mir gar nicht, also habe ich in aus dem Sortiment von Preiser umgebaut.

    42729620yb.jpg?rand=1710005189

    Hier sieht man noch deutliche Spalten, die ich im Anschluss mit "Gipspampe" (also sehr dünnflüssigem Gips mit einem Borstenpinsel eingetragen) verfüllt habe. Nach dem Grundieren und Patinieren (mit Deckweiß, Farbprigmenten u.a. ) sieht das nun so aus:

    44217756lg.jpg?rand=1710005856


    dass da gestückelt und "materialfremd" verfüllt wurde, erkenne ich nicht. ;)


    m2-3c
    Carl Martin

  • Hallo zusammen,

    vielen dank für die gesammelten Ratschläge. Ich habe zum Verfugen denselben Gips verwendet, der auch zum Gießen der Formteile zum Einsatz kam. Den Hinweis hatte ich schon in einem von Friedrich's Beiträgen gefunden.

    So gestärkt mit bestem Schwarmwissen bin ich ans Kolorieren gegangen:

    Ich habe zunächst die Lasiermethode angewandt: Also auf nicht grundiertem Gips mit eher verdünnten Farben Schicht um Schicht aufgetragen. Bei den Schüttbahnsteigen habe ich es auch durchgehalten. Es kommt aber meiner Arbeitsweise (Ungeduld?) nicht ganz zugute. Daher habe ich nach zwei Lasierdurchgängen bei der Freiladestrasse erstmal wässrigen Tiefengrund aufgebracht und habe dann eher Lackierend weitergemacht.

    Zweites Thema: Odol! Das wirkt wirklich hervorragend zum Entspannen des Wassers und schäumt nicht. Es hat sich beim Verdünnen der Pigmentfarben bewährt. Zum Einsatz kamen Heki Betonfarbe (erschien mir für meine Ansprüche nicht zu grob pigmentiert) sowie Lukas Acrylfarben aus dem Künstlerbedarf.

  • Dann passierte, was passieren musste: Ich fing wieder an, Farben wild zu mischen. Ich kann da nicht aus meiner Haut.

    Die erste Mischung - viel Beton mit etwas Ocker - habe ich als ersten Lasurauftrag auf die Freiladestraße aufgebracht. Mir war klar, dass der Farbton nicht stimmig ist. Obwohl nur wenig Ocker zugemischt wurde, ist es sehr dominant. Die Neugierde, was passiert, wenn man darauf einen graueren Auftrag aufbringt, überwog allerdings. Nebeneffekt: Ich hatte noch genug von der Mischung übrig - übrigens riecht mit Odol versetzte Farbe angenehm frisch (kein Wunder) - und befand diesen Farbton als sehr angemessen für den Schüttbahnsteig.

  • Ein weiterer Auftrag mit verdünnter Heki Betonfarbe brachte keine vernünftige Deckung. Daher habe ich dann, wie schon beschrieben, Tiefengrund eingesetzt und danach weiteres Grau aufgebracht. Anschließend wurde noch Asphaltfarbe für Flicken auf der Rampe aufgebracht und trocken verschliffen. Etwas von dieser Farbe zum Einreiben in die Pflasteroberfläche um dunkle Stellen auf den Steinen darzustellen, sowie Aufbringen von Lichtern durch Granieren mit gebrochenem Weiß waren dann weitere Arbeitsschritte.

    Bei den Schüttbahnsteigen habe ich Trockenpigmente eingerieben - allerdings etwas zuviel des Guten: Danach hatten diese eine sehr (sehr!) unruhige Farbgebung, die ich durch Einmassieren von mit Ocker gebrochenem Weiß wieder abmilderte. Wie gesagt, ich bin wieder in meine ursprüngliche Arbeitsweise verfallen: Einfach einen Farbauftrag aufbringen und wenn mir das Ergebnis nicht zusagt, mit dem nächsten Auftrag beginnen. Dies sowohl Nass in Nass als auch auf der trockenen Schicht. Man muss nur aufpassen, nicht zuviel Farbe zu verteilen. Ansonsten werden die Gravuren zugeschmiert.

    Ich denke nicht, dass es die endgültige Farbgebung ist, die auf den folgenden Bildern wiedergegeben wird:

    a) Das Gleis muss noch eingeschottert werden. Üblicherweise koloriere ich auch das Schotterbett durch Einmassieren mit Trockenpigmenten nach. Das wird dann auch noch einmal das Erscheinungsbild der Schüttbahnsteige verändern.

    b) Auf der Ladestraße werden verschiedene Güterumschläge (Holz, Kohle, Torf, Vieh, mal sehen) dargestellt werden. An den entsprechenden Stellen wird die Ladestraße dann nachgealtert.

    Der jetzige Zustand stellt also nur die Grundlage dar und dafür bin ich damit zufrieden.

  • Nach Ablösen des Abdeckklebebandes wurden Versuche mit verschiedenen Wagen durchgeführt, ob diese an den Bahnsteigkanten entlangpassen: Ich hatte eine KöfII als Maß genommen. Zunächst wurden die für die Strecke typischen 3yg Wagen probiert: Passen, haarscharf aber ok. Mir schwante, dass ich etwas zu knapp mit der Bahnsteigkante kalkuliert habe. Als nächstes kamen die ebenfalls breiteren D(A)B 4yge (frühe Doppelstockwagen-Prototypen) der DB von Heris zum Einsatz: Passen ebenfalls! Am 26,4m Typ der gleichen Bauform von Trix (extrem ausladende Trittstufen, damit Spielzeugradien befahren werden können; vgl. Foto) habe ich leider meinen Meister gefunden: Passt nicht! Jetzt sinniere ich erstmal, ob ich es beim nächsten Treffen darauf ankommen lassen werde, bevor ich die Bahnsteigkanten abschleife. Mein Trix-Modell wird ohnehin überarbeitet, da die Stufen einfach sch... aussehen.

  • Moin Dirk und Mitleser
    Du kennst mein Motto, dennoch dazu meinen Senf und über Aussehen kann man so wie so nicht ...!
    Abstände:
    Genau aus diesem Grund habe ich immer die
    NMRA
    H0
    Standards Gage
    Schablone genommen. Und werde es auch weiterhin tun. Es ist einfach nur nervig, auch wenn es wie bei mir erst auf den letzten zwei Treffen passiert ist. Was mir da beim Bau passiert ist weiß ich nicht, aber ein paar Lokomotiven (zwar alle von der gleichen Person umgebaut) kommen mit ihren Trittstufen in Großalmerode nicht zwischen Güterschuppen und Bahnsteig Gleis 1 vorbei.
    Da ich auch da schon mit der Schablone gearbeitet habe, ist mir entweder etwas verrutscht oder der liebe Ole baut zu breit. Da man aber sonst überall mit den Lokomotiven vorbei kommt habe ich wohl etwas zu eng gebaut.
    Dieses eng bauen ist nach meiner Auffassung absolut nicht notwendig, wer sieht schon auf 1 Meter Entfernung diese paar Millimeter die den Spielspaß verderben
    Kein Preiserlein muss in eine Tür einsteigen!!!
    Bei mir geht immer Betriebssicherheit vor „schön aussehen“ (wenn man es überhaupt sieht)
    Ich weis zwar nicht wie weit Du gegangen bist, aber selbst die neue deutsch/europäische Norm lässt geringeren Abstand zu wie noch zu meinen Anfangszeiten beim FREMO.
    Gruß Friedrich
    :matrose::matrose::matrose:

  • Moin Dirk,

    frei nach Friedrich: jeder so wie er mag.

    Meine Ansicht: ändere es jetzt, sonst ärgerst Du Dich später. Dann aber bist Du weiter und der Aufwand dürfte größer sein...

    Beste Grüße

    Wolfgang

    :matrose::matrose::matrose:

    Mich interessiert vieles - und immer alles rund um das Bw Bestwig!!

  • Hallo Dirk,

    Ich sehe es ähnlich wie meine Vorredner. Lieber etwas Abstand aber betriebssicher. Und lieber jetzt als später. Tückisch können auch Zylinderblöcke von älteren Fleischmann Loks werden. Probier da auch mal durch. Wenn du schleifst sind aber die schönen Gravuren weg. 😩

    Bei der Farbgebung der Ladestrasse würde ich mal noch versuchen die dunklen eher linearen Flecken entlang der Trennkanten zu verwischen, bzw aufzulockern. Da kommen nach meinem persönlichen Geschmack die Platten noch zu deutlich zum Vorschein.

    Aber das ist mein persönlicher subjektiver Eindruck

    LG Michael R

  • Hallo zusammen. Gestern habe ich die Stromversorgung der Module fertiggestellt. Dazu gibt es keine Fotos...

    Ansonsten habe ich noch probehalber alles, was mein Fundus so hergab, probeweise durch den Bahnhof geschoben. Unter anderem auch eine alte Fleischmann BR50: Es hat alles durchgepasst - auch wenn das Gestänge und die Zylinderbänke der BR 50 z.T. über der Bahnsteigkante entlangglitten anstatt daneben. Friedrich mag recht haben, dass das nicht optimal aussieht. Dennoch - es hat durchgepasst!

    Daher veranlasst mich das Resultat, erst einmal weiterzuarbeiten und bei einem Treffen die Betriebssicherheit zu testen. Dort werde ich wohl mit ungeschotterten Gleisen hinfahren: Die Gleise sind auch so gut verklebt und sollte es doch noch zu Schleifaktionen am Bahnsteig kommen, ist sowohl die Zugänglichkeit besser als auch der Staub besser absaugbar.

    Als nächstes wird die Steuerung der Weichen und Signale verkabelt, bevor der Spaß wieder einkehrt (Fortsetzung der Gestaltung).

  • Hallo Dirk,

    Ich will ja nicht arakeln- aber, wenn die GFN- 50 anstößig, dann wirst Du mit Liliput- Lokomotiven ernsthafte Schwierigkeiten bekommen (wenigstens im Werkszustand) . Daher würde ich mich den Vorschreibern anschließen. Also jetzt die Bahnsteigkanten freimachen- und dann weiter gestalten...

    Ganz herzliche Grüße

    Christian

    PS: das Bild ist mit einer KI erstellt

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.

    Weisheit eines mir unbekannten

  • Das Schwarmwissen (und das Dämmern in mir, dass Ihr Recht habt) haben gesiegt:

    Heute habe ich die Bahnsteigkanten absgeschliffen, neu graviert und wieder farblich gestaltet. Jetzt passen sowohl Fleischmann BR 50 als auch Trix Doppeldecker ohne anzustoßen durch.

    Es war klar, dass dies ordentlich Arbeit ohne optischen Fortschritt ist. Bestenfalls konnte etwas entstehen, dass zumindest nicht viel schlechter aussieht (dafür aber sicheren Betrieb erlaubt). Dennoch ein paar Bilder von der Aktion:

    Im ersten Schritt wurden die Fugen vertieft um sie nach dem Schleifen der Kanten wiederzufinden.

    Ein Überblick über die Werkzeuge: Säge zum Gravieren, Dremel für den Grob- und Schleifpapier für den Feinschliff:

    Ich habe sowohl auf Oberseite als auch am Seitenüberstand abgeschliffen. Das Ergebnis:

    Nach dem Schleifen wurden die Fugen erneut eingeritzt. Das war eine glückliche Eingebung gewesen, diese schon vor dem Schleifen zu vertiefen: Einige Fugen waren nur noch zu erahnen. Am Ende waren aber alle wieder gesetzt. Anschließend kam wieder etwas weniger Mühevolles und dafür Spaßigeres : Colorieren. Das vorläufige Endergebnis für heute:

    Geht doch! Die Kanten sind jetzt verwitterter als ursprünglich. Das passt durchaus zur Vorbildsituation in den 60er Jahren: Noch der Originalbahnsteig vor dem Ersatz durch Betonkanten in den 70ern.