FREMO Endbahnhof auch in Epoche II

  • Moin Friedrich,

    wieder mal ein sehr schönes Projekt von Dir !


    Ich frage mich nun aber in welcher Jahreszeit diese Modulgruppe angesiedelt ist ?

    Der Kartoffelacker, kurz vor der Ernte mit dem abgestorbenen Laub, lässt den Spätsommer/Frühherbst vermuten.

    Dann passen m.M.n. die Blühenden Sträucher nicht so wirklich dazu, das wäre dann eher im Frühling anzusiedeln.

    Wie gesagt, nur meine persönliche Meinung, jeder mag das anders sehen als ich ...


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

  • Moin Frank Martin und Mitleser
    Nicht zu Ende gedacht... werde es noch mal ändern, war eine "Heidenarbeit" dennoch hast Du recht. Eines geht nur!
    Als Fingerübung für jemanden, der mit Herbstlaub arbeitet nicht schlecht, es sind kleine Stücke von Seegras in Naturfarbe mit TESA Kleber aufgebracht.
    Ich bleibe deshalb im Bereich Juni/Juli weil sonst auch das Laub de Bäume nicht mehr passt.
    Mal sehen wie dann die Frühkartoffeln aussehen, das Laub wird dann schon langsam (aber nicht so brutal) absterben. 1928 hat man noch nicht mit Chemie nachgeholfen.
    Gruß Friedrich

  • Moin Leute
    Nach reichlicher Überlegung , Diskussion und meiner eigenen Unzufriedenheit kam der Hinweis: machen!
    Nach Versuchen mit Pferdefuhrwerken sahen die doch recht verloren auf der Allee aus.
    Genau! Deshalb wurde heute die Allee abgeholzt!
    Die Rosenschere ersetzte die Motorsäge und eins zwei drei lagen 12 Bäume danieder. Wie vor 50 Jahre träumt man von „tieferlegen“! Genau das wurde nun mit der Allee gemacht. Drei Zentimeter, was in etwa 2,75 Meter Vorbild entspricht wurde dem unteren Teil der Baumstämme abgenommen.



    Bei Straße und Sommerweg geht noch das Pflaster bis an die Schiene.

    Na und wenn schon die Bäume fehlen wurde auch gleich der zweite Fehler beseitigt. Wie schon weiter vorne berichtet wurde nicht bis an die Schiene gepflastert, sondern der Überweg durch Bohlen im Bereich der Gleise gewährleistet.





    Dazu benötigt man schweres Gerät, das ich auch bei allen Korrektur Arbeiten schon seit Jahren gnadenlos einsetze.
    Und morgen kümmern wir uns um das nun beschädigte Laub der Allee Bäume.

    Es gibt viel zu tun; aber lieber sofort ändern und korrigieren wie später Jahre dagegen an sehen.
    Inzwischen steht wieder alles, konnte aber Wetter bedingt nicht mehr aufgenommen werden.

    Holt jo munter
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Friedrich,

    ..die Ansicht mit Werkzeug erinnert mich irgendwie an Steinhorst wo die Trümmerstücke durch das Zimmer flogen !

    Auch schon wieder bummelig zwanzig Jahre her.

    So wie ich Dich kenne wird der BÜ hinterher besser aussehen.

    Gutes Gelingen und munter bleiben, Rainer.

  • Moin Rainer und Mitleser
    Gehört zwar nicht zum Thema, aber Steinhorst war mein erster Abriss. Mit mitten in der Nacht angeschliffenen Spachtel und groben Hammer. Wir haben damals ohne Schaden (selbst die Preiser Figuren sind stehen geblieben) 2, 5 mm Gleis (altes ROCO) herausgerissen und PECO (damals mit das beste auf dem Markt) mit neuen Weichen und deren Winkel wieder eingebaut.
    Es sollte Mut machen für alle die irgendwo ihre Schätze an etwas Neues anpassen möchten.
    :matrose::matrose::matrose::thumbsup:
    Gruß Friedrich

  • Moin Leute

    Bis auf den Bahnübergang; dort fehlen die Bohlen; ist alles wieder so wie vor der dem Tieferlegen.
    Ja, es hat sich gelohnt auch wenn alles nun etwas breiter geworden ist. Grund: die Straße soll ja „Profil frei“ sein. Deshalb musste der eine oder andere gekürzte Stamm etwas verdreht werden.
    Nach dem wieder Einpflanzen musste deshalb an der einen oder anderen Stelle zusätzliches Laub aufgebracht werden.


    Weitere Bilder folgen

    Dennoch wieder ein Meilenstein. Das erste Gebäude steht! Schließlich müssen die Menschen ja irgendwo wohnen die am Bahnhof ankommen.








    Das Haus hat seinen Platz an der Allee. Deshalb sind aus bestimmten Blickwinkel auch die Bäume in neuer Position zu sehen.
    Ich hoffe das Norddeutsche kommt ein bisschen durch, wenn man schon keine Hügel hat muss man mit Bäume vom Bahnhofsbrett ablenken.

    So weit für heute ...
    :matrose::matrose::matrose:
    Holt jo munter
    Friedrich

  • Moin Leute
    Ohne „Unfälle“ scheint es bei mir nicht zu funktionieren. Tatsächlich mit dem A… die Lupenlampe heruntergerissen, die dann mit ihrem Gewicht ein Gebäude zerstört hat. Da war dann aus Müllers Bruchbuden tatsächlicher Bruch entstanden. Aber das Resin lässt sich gut mit Sekundenkleber wieder zusammensetzen, es war auch noch "Roh-Resin" ohne Farbaufbau. . Zusätzliche Arbeit; eigentlich wollte ich aufbauen und nicht frisch gebautes zerstören um es dann zu reparieren.
    Das zweite Gebäude dieser Modulgruppe hat seinen Platz an dem Feldweg gefunden und damit bin ich auf zwei von vier Module mit der Rückseite durch.

    Die Feldscheune ist trotz Bruch nun fertig und mit Fliesenkleber eingesetzt.


    Farben: Humbrol/ Revel Email, anschließend mit dem Schul-Malkasten gealtert.


    Die Wellblech Platten sehen auf dem Foto "wild" aus... ganz so ist es real nicht, vielleich sollte man noch ein wenig nachbiegen.
    Die Wellblech Platten sind nach dem Motto von Emmanuel Nouaillier "Rostiges Wellblech" entstanden.




    Der Fliesenkleber ist verschwunden. Erde aufgebracht. Man sollte daran denken, dass die Türen geöffnet werden können. Hier nicht! Aber Erdhaufen vor der Tür und tiefe Fahrspuren sind nicht angebracht.


    Dieses Bild wird es so nie geben, weil hier zwei Module nebeneinander auf dem Arbeitstisch stehen.
    So weit für heute ...
    :matrose::matrose::matrose:
    Holt jo munter
    Friedrich

  • Moin Friedrich, ich kann nur gratulieren, daß Du bei den Bäumen und dem Bahnübergang nochmal mutig bei gegangen bist! Der Aufwand wiegt m.E. den Verdruß, daß es nicht stimmig ist immer auf!

    Beste Grüße vom Segeltörn Stockholm - Rügen!

    Wolfgang

    :matrose::matrose::matrose:

    Mich interessiert vieles - und immer alles rund um das Bw Bestwig!!

  • Moin Leute

    Bei Modul III noch einmal alle Schritte wie ich die "Landschaft" aufbaue. In der Regel besteht der Unterbau aus Styrodur.

    Fliesenkleber am Vortag aufgebracht und damit (fast) trocken.


    drei Schritte: durch getrockneter Fliesenkleber; Ponal Holzleim unverdünnt; Gesiebter Erdstaub


    vierter Schritt: getränkt mit MOWI und Woodland Turf eingestreut. Über mäßig nasse Flächen noch mal mit Staub eingepudert


    Fläche fertig zum endgültigen Landschaftsbau


    Der Anfang nach dem Motto: was die Kisten so hergeben. Unten Fasern geschossen.Oben am Feldweg Matte von einem gängigen Hersteller. Dazwischen Micro Flour auf Rainfarn (als Buschwerk klein) von Heki. Ein Flies Stück von Lars aus NL, überzuckert mit Blätter usw, usw. Am Rand zum Gleis Büsche von MBR, verschiedene gerissene Micro Flour Matten von HEKI und Fasern. Alles getänkt mit MOWI.


    Die ersten Flächen beginnen zu wachsen. In der Reihenfolge steht das bisher aufgebaute Modul II mit der Scheune davor. Man hält dann besser den Überblick und fertigt keinen Farb- oder sonstigen Bruch.


    von der anderen Seite aufgenommen. Man möge den „Nebel“ entschuldigen. :pfeifen:
    Morgen geht es weiter, auf dass das Material zur Neige geht.
    Wenn das Wetter hält hab ich ja noch 5 Tage. Rückseiten könnten "Fertig" werden.
    Die "Arbeit" ist vorne, ... aber ich hab es so gewollt!
    Holt jo munter
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute

    In dieser Woche hatte ich keinen schwarzen Freitag sondern einen schwarzen Montag.
    Ich habe meinen Elektrostaten gekillt, ein Werkzeug ohne dem ich persönlich keine Landschaft mehr bauen möchte. Schuld brauchen me nicht suchen, es liegt an meiner Dummheit.
    So weit… nach einer eintägigen Erholung machen wir natürlich weiter, in diesem Vorhaben wo es im Moment fast nur um Landschaft geht und ohne hin erst mal wieder eingesetzt werden soll, fange ich aber nichts neues mehr an. Neues wäre sich um das Bahnhof EG; den Güterschuppen und Bauten rund um den Bahnhof zu kümmern. Hier habe ich mich erst einmal um „Grundsätze“ gekümmert. Wie sieht eine Laderampe und eine Ladestraße aus, die 1928 schon in Betrieb ist; welche Trennung gibt es zwischen Mensch und Tier? Also wo kommt die Vieh Verladung (sofern eine vorhanden) hin? Man meidet das EG selbst eine Zufahrt sollte nicht am EG vorbei gehen … welche Neigung hat die Rampe für den Pferdezug; welche gerade Flächen müssen folgen; wie breit ist die Ladestraße; wie befestigt ; welche Höhen sind zu berücksichtigen; Bahnsteig-- Rampe -- Straße in Verbindung mit dem vorhandenen Gleis.
    Zusätzlich: wer verlädt was über einen solch langen Zeitraum mit welchen Vorrichtungen/Gerät?
    Die, soviel ich vermute, „austauschbar“ sein sollen.

    Zuerst habe ich in eine vorhandene Scheune ein Scheunentor eingebaut. Das ist schon mal gelungen, farblich werde ich es noch hin bekommen.

    Soweit ein Zwischenbericht und an dieser Stelle nun erst mal eine

    P A U S E !

    Lieber Gruß

    Holt jo munter
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Friedrich,

    ach, auch ich habe mir durch Blödheit meinen ersten Elektrostaten zerlegt; der Hersteller war aber sehr kulant ... war vielleicht nach Einschicken doch ein Schalterproblem?!

    Viehverladung habe ich gerade auch am Wickel .. aus meinem Fundus, wenn in Ordnung, ein paar Impressionen:

    Nicht allzuviel mit Rampe dieser Zeit; von der Ladestrasse weg ... man hatte Zeit. Ich habe mich auch von den grossen Verladeanlagen verabschiedet; damals einfach verladen; ohne Laufställe, Wasseranschluss zum Säubern der Anlagen ...

    Mit einem lieben Gruss

    Wilfried

  • Hallo Zusammen

    Wegen der Rampenneigung...

    img_2871-1-1536x1152.jpg

    Das oben in Bild ist vermutlich zu steil - ich vermute es ist etwa 1/5 in der Neigung. Also eine Einheit Höhe sind fünf Einheiten Zufahrtslänge. Solche Rampen waren zwar eher steil (ich habe noch mal heute morgen zwei Bahnhöfe angeschaut), aber das Pferdefuhrwerk wirkt komisch.

    Ich würde wohl auf 1/7 oder 1/10 gehen... Der Zufahrtskeil also ca. 10cm lang, wenn es 1cm hoch geht.

    Was wird verladen? Alles, was nicht auf ein Pferdefuhrwerk oder LKW geht. Landmaschinen, Kisten, Apparate, Teile von Maschinen, Erntegüter (im Sack, Kiste, Loose), Viecher...

    Das Bild ist übrigens vom Fremo Bahnhof Sontheim Brenz... weitere Fotos (etwa Mitte Seite) findest Du hier:

    DE – Fremo Regionaltreffen Mammendorf 2024
    Und Schwups – das Treffen ist vorbei. Zumal ich leider nur drei Tage dabei sein konnte. Danke an alle Beteiligten Damen und Herren für Fahrplan,…
    www.thobaben.ch

    Uwe ist mit Sontheim auch 2025 wieder in Mammendorf - wenn Du willst, mache ich noch mehr Fotos und stelle sie auf meine Seite...


    Wegen dem Begraser... Ich hatte das gleiche Problem und mir "schnell mal eben" einen Ersatz gebaut... https://www.thobaben.ch/moba/?p=8498


    LG,
    Axel

  • Moin Friedrich,

    ..nun, die Viehrampe in Steinhorst kennst Du ja. Ich will Dich ja nicht hinhalten, deswegen hier ein paar Bilder weil es bis zum Treffen in Rheda noch ein länger hin ist.




    Die Rampe hat eine Länge von 11 cm und Höhe 15 mm, das wird für die Rindviecher und Schweine keine Anstrengung sein, da sie über Allbeinantrieb verfügen.

    Meine Vorlagen habe ich aus dem Eisenbahn Magazin 09/78 und Zeichnungen von der Rampe des OHE-Bahnhofes Benitz-Wiswedel.



    Auf dem letzten Grundriss ist die Rampe sogar noch kürzer als auf dem Modul. Vergleiche das Maß 5,00 m der Viehbuchten nebenan.

    Auch die haben die Viecher geschafft. Da brauchst Du auch nicht mit Fahrzeugen rauf.

    Viele Grüße und munter bleiben, Rainer

  • Moin Leute
    Erst einmal Danke für alle „Mitdenker“ vor allem für die Bilder vom Original.
    Ich habe wieder einmal viel gelernt und kenne nun auch Steigungen und Freiflächen für Pferdezug an und auf Laderampen. Für alles gab es Bauvorschriften.
    Dazu komme ich aber jeweils bei der Umsetzung ins Modell noch einmal zurück.
    Also bis demnächst!
    :matrose:
    Gruß Friedrich

  • Moin Leute, als Lebenszeichen:thumbup:
    Nach Überstehen meiner obligatorischen Herbstgrippe liegt die Hauptbeschäftigung im Moment bei der Erstellung von Gebäude für dieses Vorhaben. Mit Hilfe des „Schwarm-wissen“ wurden Gebäude ausgesucht, die nun zusammengebaut werden (müssen).

    Dabei wird an beiden „Enden“ gebaut, einerseits am EG mit Umgebung und anderseits am Bauernhof am Anfang der Modulgruppe.
    An allen Bausätzen erfolgen leichte Änderungen, aber im Grunde genommen wird nach Bauanleitung gearbeitet. Dieses ist daher nicht so interessant, als dabei Bilder des Zusammenbau entstehen sollten, zumal es diesbezüglich Modellbau Kollegen gibt die das wesentlich besser können und machen.
    In diesem Sinne Gruß
    und
    Holt jo munter
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute

    Kleiner Arbeitsnachweis


    Aus diesen Wandteilen soll mal das Empfangsgebäude mit angehängtem Güterschuppen zusammen gebaut werden.
    Hier kann man durchaus mal wieder das Eichhörnchen bemühen.
    Man sollte für ein gutes Ergebnis die Trocknungszeiten beachten.
    Die Resin Teile sind gem. dem Vorschlag in der Bauanleitung mit LIFE COLOURS von Elita Modelle mit der Airbrush in gemischtem (rot und braun) Ziegelrot lackiert und nach guter Trocknung mit der bei gelegten Fugenfarbe vervollständigt. Was ich falsch gemacht habe weis ich nicht, die Fugenfarbe lies sich nicht so abwischen wie beschrieben. Deshalb habe ich wieder die Salmiak Methode angewandt. Damit war für mich das Ergebnis zufrieden stellend. Nietenzähler werden es anders sehen.
    Nun muss alles sinnvoll nach meinen Vorstellungen zusammen gebaut werden.
    Bericht folgt.
    Holt jo munter
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Friedrich,

    ich habe mal nach dem Ziegelrot eine Schwischenschicht Valejo Ultra Matt Polyurethane Varnish #26653 aufgetragen. Trocknet sehr, sehr matt auf und bildet eine gute Basis für anschliessende Verwitterungen, Verfugungen und so weiter. Ach so, es handelte sich dabei um Rotsteingebäude aus gelasertem Karton ... Plastik sollte noch problemloser sein. Pitters Pappkisten, das Gebäude?

    Viel Spass beim Zusammenbau.

    Mit einem lieben Gruss
    Wilfried