FREMO Endbahnhof auch in Epoche II

  • Moin Leute
    Zuerst die Übersetzung:
    heb fandóóeğ 'n haunerhuk baaut un 'n tûun anläeğt

    Habe Heute einen Hühnerstall gebaut und einen Garten angelegt

    Die Dachplatte des letzten Anbau gefiel mir nicht, sie wurde noch einmal mit Wellblech im richtigen Maßstab eingedeckt. Durchgeführt nach Emmanuel Nouaillier Perfekt bis ins Detail Rostiges Wellblech Seite 50 ff.



    soweit Modul I: ich haben (fast) fertig!

    Das Haupthaus mache ich noch nicht fest. Muss erst noch mal etwas sehen und darauf hin nochmal überlegen.

    Also wechseln wir das Modul. Muss erst wieder in die Gedankenwelt vom November 2025 eintauchen.
    Hier fehlt ja die Weiterführung des Bahnsteig und die der Laderampe. Und die Bahnhofsstraße und ... Oh ha
    Ausgangslage:




    Es gibt viel zu tun, packen wir es an.

    Holt jo munter
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Leute
    Kleiner Schreck in der (Freitag) Morgenstunde. Irgendwie muss auch das Modul arg strapaziert worden sein. Wer genau auf das vorletzte Bild in letzten Beitrag ( 63) schaut sieht das Dilemma. Die Stützen des Bahnsteigdach sind ab und/oder umgeknickt. Wie, wann oder wer was gemacht haben könnte, steht nicht zur Debatte, es muss repariert werden. Ich werde das Dach auftrennen, abnehmen, neue Stützen einsetzen und wieder aufbauen. Da nichts „herumlag“ kann es am letzten Standort in meinem Bastelzimmer (seit Dezember 2025) nicht passiert sein. Solche Dinge passieren halt und besser jetzt wie im Zustand Modul I heute im Jetzt. Flicken ist in den meisten Fällen unsauber, deshalb dann lieber einen „Neuaufbau“.




    In den letzten Tagen habe ich manche Stunde vor den Leeren Modulen gesessen und noch viele Zeitschriften, was sonst hier noch herum liegt probiert und im Internet recherchiert um eine glaubhafte Fortsetzung mit möglichst vielen Ladestellen nach zu stellen.
    Nun soll neben dem Güterschuppen eine Kohlenhandlung entstehen und danach die Auffahrt für die Kopframpe, die dann folgt.
    Davor die Viehrampe mit festen Gattern und „Unterstand“ danach eine (relativ) breite Ladestraße an der an dem Gleis abgewandten Seite noch ein paar Schuppen stehen. Diese sollen ihren Ursprung im Handel mit der Landwirtschaft haben. (Bezug und Absatzgenossenschaft; Raiffeisen usw.)
    Immer vor dem Hintergrund: Gab es das schon 1928. Das Militär forderte die Kopframpe… die Gegend (Landwirtschaft) die Vieh-Verladung und eine ausgeprägte Ladestraße, immer vor dem weiteren Hintergrund: der FREMO Güterverkehr.



    Ausgangslage!
    Erst einmal müssen ein paar Gebäude erstellt werden. Schaun me mal!

    Holt jo munter
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Hallo Friedrich,

    ich halte das Bahnsteigdach für so eine kleine Land (End-)station für völlig unnötig. Die wenigen Reisenden wurden damals nur durch die Bahnsteigsperre gelassen, wenn der Zug wirklich bereitstand.

    Aber: Jeder so, . . .

    LG Bruno - bob -

    Es muss nicht alles perfekt sein was gut ist

    Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

    Es ist eine große Kunst, ja Weisheit, im richtigen Moment aufzuhören.

  • Moi Leute
    Na ja… die Bahnsteigüberdachung kam so ein klein wenig aus dem „Bad Rönningen“.
    Ich habe mir vorgestellt das eine bekannte Persönlichkeit in der Nähe seinen Landsitz/Gut hatte.
    Und er Einfluss darauf nehmen wollte oder genommen hat ... wenn einmal… usw. usw. Außerdem konnte ich damit recht gut die Veränderung des EG von Real Modul an der Bahnsteigkante „tarnen“.
    Zusätzlich können die „Super Reitpferde“ ebenfalls vom Bahnsteig aus auf das Gleis vor dem Güterschuppen verladen werden. Das ist Extra auch so im Modell angelegt. Den einen oder anderen Gedanken wurde schon aus dem Schwarm-Wissen und deren Diskussionen übernommen.
    Warten wir es ab wie es dann letztendlich wieder aufgebaut wird:thumbsup: oder nicht :thumbsup:.
    Axel
    Katzen und Modelleisenbahn ist immer ein Erlebnis, weil es scheinbar äußerst interessant. Kaputt geht dann aber nur etwas wenn der Mensch falsch reagiert. Hier war es keine Katze! Wie schon angesprochen die Ursache wird nicht weiter untersucht.
    :matrose:
    Holt jo munter Friedrich

  • Moin Leute
    Sechs ein halb Wochen später; irgendwie habe ich den Takt verloren. Anders ausgedrückt es geht nicht weiter weil das Gedanken Karussell sich dreht und beim Basteln das sich vorgestellte Konstrukt und deren Ausführung nicht übereinstimmt. Ferner fehlte auch die letzte Klarheit zu den Wänden der Laderampe/ Viehrampe. Motto: Was gab es um 1928 und was noch nicht?

    Inzwischen habe ich den Kohlenhandel aufgebaut; die Rampe im Rohbau hergestellt; die Viehrampe nach einem Uralt EM Bericht aus der Mottenkiste geholt. Mit diesen Teilen werde ich eine „nicht alltägliche“ Szenerie aufbauen. Mir sitzt ja kein Vorbild im Nacken und man hat es hier (im Modell) so gebaut. Vorschriften der preußischen Normalien /Normen habe ich eingehalten.

    Dazu ein paar Bilder mit dem heutigen Stand:



    Der Kohlenhändler direkt neben dem Güterschuppen



    Die Rampe. Hier bin ich wieder um etliche Jahre zurück gegangen Man nannte mich damals: Der Gipser und Stuckateur. Hoffe ich kann an meine damaligen Ergebnisse anschließen.



    Und der Unterstand für das liebe Vieh, noch über geblieben von meinem Erstlings Werk.


    Rampe und Viehunterstand



    Die drei Elemente im Rohbau.
    Frohe Ostern
    Holt jo munter
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • Moin Friedrich,

    ich verfolge Deine Aktivitäten zu diesem Thema schon von Anfang an; der Übergang von Epoche 1 zu 2 ist auch ein wenig mein Thema. Wie groß ist die fiktive Stadt, in der dieser Bahnhof angesiedelt ist; gibt es Industrie, Holzwirtschaft, Ziegeleien, Kleingewerbe? Zu dieser Zeit wurde der Verkehr durch die Bahn und am Land und in der Stadt hauptsächlich mit Fuhrwerken durchgeführt. Als Brennstoff dienten Holz und Kohle, Briketts. Kohlenhändler siedelten sich direkt am oder in der Nähe von Bahnhöfen, gleich welcher Grösse, an. Ebenfalls die allfälligen Landhändler. Nicht umsonst waren die O-Wagen die meistgebaute Gattung. Tiertransporte beschränkten sich auf Klein- und Großvieh; Pferdetransporte waren eher selten; man bezog die Arbeitspferde aus der Umgebung. Je nach Grösse der landwirtschaftlichen Betriebe fanden Kühltransporte statt, auch wenn die meiste Milch in den ortsansässigen Molkereien verarbeitet wurde. Auch kleinere und grössere Brauereien nutzten die Bahn für ihre Transporte. Und als Endbahnhof gehören sicherlich auch ein paar Lokbehandlungs-Anlagen aufs Modul?

    Ich wünsche Dir ein schönes Osterwochenende und viel Spass weiterhin.
    Mit einem lieben Gruss
    Wilfried

  • Hallo Friedel,
    toll das es weitergeht.

    Den Kohlenschuppen würde ich nicht an dieser "prominenten" Stelle platzieren.
    Diesen Platz hätte sich die Bahn sicherlich für eine etwaige Erweiterung des Güterschuppens freigehalten.
    Ein Platz an einer "abgelegeneren" Stelle wäre m.E. besser.

    Üblicherweise waren die Flächen im Bereich der Ladestraße im Eigentum der Bahn und wurden nur verpachtet - Stichwort Lagerplatz.
    Daher waren die Lagerschuppen eher von leichter Konstruktion, also nur Holz. Als Fachwerkschuppen wirkt er schon sehr massiv.
    Die Lagerplätze waren häufig auch auf der abgewandeten Seite der Ladestraße, sodass sie leicht erreichbar waren, aber eben direkt am Gleis.

    Beste Grüße
    Thorsten

  • Hi Thorsten

    Ich dachte der Kohleschuppen wäre das lange Flachdachgebäude - Gleisseitig offen - rechts oben im Bild?
    Der Fachwerkbau ist doch der normale Güterschuppen?!

    Und der Kohleschuppen - sind doch "nur" die Pfosten für das Dach und die Unterteilungen für die Kohlearten.

    LG
    Axel

  • Moin Leute
    Erst einmal Danke an alle die „Mitbauen“und mit denken, hilft mir keine „Schnitzer“ ein zu bauen, oder diese zu verhindern.
    Den Kohlenhändler können wir dort entfernen, weil der Schuppen noch nicht fest eingebaut war.

    Der Kohlenschuppen ist weg.
    Muss man mal überlegen, was dort ( direkt mit Laderampen Höhe) angesiedelt werden kann.
    Der Kohlenhändler hat noch Platz auf einem anderen Modul.

    Obwohl „Endbahnhof“ habe ich keine Behandlungsanlagen vorgesehen. Das gibt der jetzt realisierte Spurplan auch nicht her.

    In den letzten Stunden wurde der Bereich der Viehverladung fest aufgebracht.



    Gesamte Situation heute

    Jetzt müssen noch alle „Ansätze“ so weit wie möglich verspachtelt und nach graviert werden.
    Das ist der Nachteil von Gipsplatten, aber wird schon werden.
    Direkt an der Vieh-Verladung gibt es die doppelte Kopframpe. Wenn Karlchen ins Manöver zieht kann man die Viehgatter am vorderen Gleis wegnehmen und hat somit eine doppelte Möglichkeit über die Kopframpe zu beladen und entladen. Ist Viehaktion kann man dagegen über alle Gleise Tiere verladen. Dazu müssen dann entsprechende Gatter aufgestellt werden.

    Die Gleisseite der Rampe ist mit Ziegelsteinen gemauert. Im Modell hergestellt mit 2 mm Polystyrol und einer tiefgezogenen „Mauerstein Folie“.

    Holt jo munter
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

  • My bad - Viehverladung und kein Kohleschuppen

    Wie wäre es mit einem kleineren Handkran?
    https://www.kaiserbahn.de/modellbau/35-die-ladestrasse/ (2. Foto von Oben)

    Der ARTITEC 387548 Fairbairn Hafenkran ist vielleicht fast zu gross, aber sowas in der Art?

  • Moin Leute

    Der Kohlenhändler direkt an dem Güterschuppen hat seinen Platz dort verloren.
    An dessen Stelle ist nun eine neu erbaute Laderampe entstanden. Neu erbaut deshalb weil die Oberfläche schon aus Beton Platten und die Seitenwände nicht mehr aus Stein, sondern ebenfalls aus Beton gefertigt sind. Gem. dem Internet und der einschlägigen Literatur aber schon 1928 möglich ist.


    Sieht dann so aus


    Die ältere Rampe mit zwei Kopfstücke und mit dem Vieh Unterstand hat seine Farbe erhalten und die Umgebung seinen Untergrund. Ehrlich gesagt so lange habe ich noch nie für den Bau einer Laderampe gebraucht, sie ist aber vorbildgetreu und (Vorsicht Eigenlob) recht gut gelungen.


    Der Modulübergang ist an den Spalten zu erkennen, hoffen wir mal das es auch auf Treffen so aussieht.


    Und so sieht es im Moment aus. Die Bahnhofstraße muss noch weiter fortgeführt werden und das Pflaster seine Farbe erhalten.
    Es wartet noch viel „Bastel Arbeit“ wenn man es denn als Arbeit bezeichnen will.

    Holt jo munter
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

    Einmal editiert, zuletzt von Friedrich (16. April 2026 um 22:49) aus folgendem Grund: Deutsch verbessert

  • Moin Leute

    Die Bahnhofsstraße ist nun fertig. Irgendwann muss nun noch eine gewisse „Alterung“ für Leben in der Bude (besser in die Gegend) sorgen. Da die Häuser für die Bahnhofsstraße aber noch nicht endgültig gebaut sind warten me mal ab wie es denn so wirkt. Außerdem muss noch entschieden werden, ob die Tore/Türen beim Bahneigenen Güterschuppen geöffnet oder geschlossen dargestellt werden sollen.


    Bisschen dunkel.


    Die letzte Schicht (Kremer Pigmente) ist noch nicht fixiert. Mal sehen wie es sich hält.


    Zur Vorderkante fehlt nun noch eine Häuserzeile und oben rechts der Bahnhofvorplatz.
    Im Schnelldurchgang:
    Die Gipsrohlinge der Straße stammen von Spörle und der Rampe von Langmesser. Der Gips ist Modellgips aus dem Baumarkt. Nach abgießen und abziehen werden sie auf der Heizung getrocknet (Vorteil im Winter). Danach mit Tiefgrund von hinten mehrmals eingestrichen. Man kann sie auch tränken, aber dann gelingt keine saugende Farbaufnahme mehr auf der Vorderseite. Je nach dem ob man diesen Effekt nutzen möchte oder auch nicht muss man entscheiden wie viel (Lösungsmittel freier) Tiefgrund auf der Seite die verklebt wird, aufgebracht wird. Mit Montagekleber aus der Kartusche werden die Gipsfliesen aufgebracht. Mehr oder weniger im „Dick Bett“ Verfahren das heißt, man kann die Platten noch im Kleber bewegen. Früher wurden Fliesen so verlegt. Ich lasse Abstand zwischen den Rohlingen und fülle diese nachträglich mit Gips und graviere die Stein Struktur nach, sieht nicht immer wie durchgestaltet aus, ist dann halt so.
    Anmalen: … mache ich mit Künstler Akryl Farbe (Matt!!) oder wie hier mit einer Serie Steinfarben von Life Colours. Dabei mische ich schon während des Auftragens. Nach durchtrocknen fülle ich die Fugen mit sehr stark verdünnter Tuschkastenfarbe. Das Wasser ist mit Odol Mundwasser angesetzt damit es gut in alle Vertiefungen einfließt. Dieses muss man öfter wiederholen damit überhaupt die Fugenfarbe als solche erkannt wird. Ist wiederum alles durchgetrocknet nehme ich Kremer Pigmente (auch eine „Alterung Serie“) und wische diese mit Pinsel und Tuch über die gesamte Oberfläche) Wenn es nicht hält kann man es fixieren (auch Künstlerbedarf) aber!! Es gibt dann Farbveränderungen.
    Soweit dazu, aber hier sollte jeder selber experimentieren. Baumarkt Farben für dieHaus Wände ergeben kein Spitzen Ergebnis auch wenn es immer wieder vorgestellt wird. Man schmiert Quasi die Gipsoberfläche zu.
    So weit erst Mal zu diesem Projekt; vorerst wird der Bastel Schwerpunkt noch mal verlagert.
    Holt jo munter
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich