• Hallo,

    das wollte ich nachreichen:

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    Eine Weinert Pr T3 fährt jetzt zuverlässig. Es gibt hier kein Powerpack, Kondensator oder ähnliches. Dafür ist schlicht kein Platz in der Lok. Das basiert nur auf der permanenten Allradauflage aller 6 Räder der Lok. Hier hergestellt durch eine jetzt funktionsfähig gemachte Vollfederung.

  • Moin Lutz,

    leider war rechts und links im Führerhaus ein Gewicht vergossen, was die Lok sehr hecklastig macht. Ich habe das meiste davon rausgefräst. Jetzt liegt sie besser im Gleis.

    Neuere Modelle haben das offensichtlich nicht.

    Damit wäre dann notfalls auch noch Platz für den einen oder anderen Kondensator...

    Mit freundlichem Glückauf aus dem Oberharz

    Klaus Weibezahn

  • Hallo,

    nur mal angezeigt was Heute möglich ist:

    Rolf hat damals das Beste genommen was an Motorentechnik auf dem Markt erhältlich war.

    Heute hat dieser als Beispiel gezeigte provisorisch eingelegte kleine Glockenankermotor praktisch die gleichen Leistungsdaten wie der Originalmotor. Nur er baut viel kleiner und kommt mit 7mm Durchmesser aus. Damit ändern sich auch die Platzverhältnisse. Ein bis zum Boden in richtiger Höhe nachgebildeter Führerstand wäre jetzt möglich.

    Bleibt die Sache mit dem Reibungsgewicht und Platzverhältnissen bei solch kleinen Maschinchen. Ja, sie hätten einen zusätzlichen Energiespeicher, besonders bei Festhalten an starren Fahrwerken, bitter nötig. Aber um hier wirksame Speicherkakazität einzubauen ist kein Platz vorhanden. Lieber würde ich die bei Digtalbetrieb nutzlose Schwungmasse ausbauen und den frei gewordenen Platz für Kondensatoren nutzen.

    Eine Art Umbaubericht gibt es in Konversationen. Der Eigentümer müsse mir die Erlaubnis geben den hier zu veröffentlichen.

    Mit freundlichen Grüssen

    Lutz

    2 Mal editiert, zuletzt von Lutz K (7. September 2025 um 13:49)

  • Hallo,

    so ist die Lok angekommen:


    Zuerst begutachte ich die Modelle und mache Fotos von allen Seiten um den Zustand zu dokumentieren. Das besonders wenn Modelle beschädigt bei mir ankommen. Dann mache ich Probefahrten von analogen Loks die zu digitalieren sind.

    Bei schon digitalierten Loks wird zuerst der Deocder bezügliche Adresse ausgelesen. Dann digitale Probefahrten. Dann den kompletten Decoder auslesen, dafür habe ich JMRI Decoder Pro. Danach hat man den Ist-Zustand des Decoders und weiß woran man ist. Meistens ist nur etwas verkurbelt. Das erkennt man aber nur wenn man alle CVs ausgelesen hat.

    Bei Ungereimtheiten, Beschädigungen bei Ankunft oder festgestellten Defekten wird der Auftraggeber kontaktiert per e-mail mit Fotoanhang. So kann man sich von vorneherein absprechen und der Auftraggeber weiß was ihn erwartet.


    Was mir hier aufgefallen ist:

    Schiefe Puffer, krumme Anbauteile und schielende Lampen. Derartige Krummitäten kommen mir recht oft unter. Solche Fotos mache bei allen etwas teureren Eingängen und teile das dem Kunden mit. Das war bislang nur das Vorgeplänkel.

    Probefahrten waren hier nicht möglich, ein Kurzschluß verhinderte das. Erst einmal wieder gut wegpacken bis ich mich damit näher befassen kann. Das ist dann die Grübelphase; woran es denn liegen könnte und was man machen könnte 'y#


    Edit: Ich kann die Bilder sehen, sie sind im Forum in Konversationen. Erneutes Hochladen: "Beim Hochladen der Datei ist ein unbekannter Fehler aufgetreten."

    Nächster Versuch:


    Mit freundlichen Grüssen

    Lutz

    5 Mal editiert, zuletzt von Lutz K (10. September 2025 um 15:08)

  • Hallo,

    nachdem der neue Rechenknecht angeschafft, aufgesetzt und die Fotodateien dort gesicher wurden, kann es weiter gehen:

    Probefahren ging nicht, Kurzschluß. Also habe ich angefangen die Lok auseinander zu nehmen um die Ursache des Kurzschlusse zu suchen.


    Nach Abnehmen des Gehäuses sah es so aus.


    Es sieht eng aus. Das Gehäuse sitzt hauteng über Faulhabermotor und Getriebe.


    Das rote Kabel stellt das einzige Teil Elektroinstallation in der Lok dar. Und hier muß man schon aufpassen es beim Aufsetzen des Gehöuses nicht einzuklemmen.


    Also weitermachen mit der Demontage.


    Ich werde nicht umhin kommen die Steuterung zum Teil zu demontieren.


    Die Radsätze sind draußen. Man sieht die Radsatzlager aus Sinterbronze und die knallharten Federchen in den Vertiefungen der Lager. Weil die Federkräfte aller 6 Federchen größer sind als das Gewicht der Lok ist das Fahrwerk tatsächlich starr. Mit allen Nachteilen für Sromaufnahme und Entgleisungssicherheit. Hier mit den 0,6mm hohen Spurkränzen des Code 110 mag das noch angehen, aber wenn man 0,3mm hohen Spurkränzen fahren will wird es kritisch.


    Die Räder ensprechen dem NMRA RP-25/110 Profil. Das Spurmaß habe ich aug die gültigen 14,5mm eingestellt.


    Der ausgeachste Rahmen. Die Zapfen oben an den Lagerausschnitten nehmen die Spiralfedern auf. Beim Zusammenbau als Fahrmodell muß man darauf achten, daß die Federchen sowohl in ihren Vertiefungen in den Lagern als auch auf den Zapfen sitzen. Des weiteren braucht man natürlich an das Lokgewicht angepasste Federraten um hier eine Allradauflage herzustellen.

    So sieht es im Moment aus. Der Kurzschluß stellt sich als ein grundsätzlicher dar. D.h. selbst wenn keinerlei Elektrik in der Lok involviert ist, ist ein Kurzschluß da. Bevor ich nicht die Ursache gefunden und beseitigt habe, kann ich an der Lok mit der Digitalisierung nicht weitermachen. Die Suche nach Kurzschlüssen, hier grundsätzliche elektrische Kurzschlüsse an und durch die Mechanik verursacht, ist sehr mühsam und zeitaufwendig.