Hei,
inzwischen liegen mir das "rote" (Dank an Detlev!) als auch das "grüne" Buch zur MEG vor.
Und leider scheint der MEG T5 nicht der am besten dokumentierte Triebwagen zu sein, dennoch habe ich wichtige Infos gefunden.
Der T5 scheint der einzige 2-Achser-VT gewesen zu sein, der auch "vor" den Türen Griffstangen hatte. Ok, müssen nachgerüstet werden.
Ferner wurden die VTs in Kriegzeiten teilweise auf "Holzvergaser" umgebaut, was nicht unbedingt neu ist. Aber auf einigen Fotos aus der Nachkriegszeit kann man erst recht am T5 erkennen, dass die Pufferaufnahme massiv ausgebaut war. Dies ist dadurch bedingt, dass die VTs auf diesen Aufnahmen die Vergaser getragen haben. Somit ergibt sich ein unsymmetrisches Bild: auf der einen Seite waren die Aufnahmen "schwach", fast so wie beim Modell, denn diese waren rot und nicht schwarz lackiert. Auf der ehem. Vergaserseite waren die Aufnahmen eben massiv und beim T5 wohl noch mal abweichend "massiver".
Wer hierzu mehr beitragen kann, bitte her damit! ![]()
Mit der Gehäuseaufbereitung möchte ich am Dach beginnen, denn so wie Tillig den VT ausliefert hat, sieht das cool aus, war aber vermutlich niemals so:
Insbesondere das Getümmel mittig des Daches kann ich nicht nachvollziehen. Dafür aber, dass der T5 beim Abgasstutzen noch einen Schalldämpfer aufgesetzt hatte, auch hier Dank an Detlev, der mir aus seinem Fundus an Panier-Modellen einen solche zur Verfügung gestellt hat.
Auch hier: wer sachdienliche Hinweise hat: her damit! Dass das Dach eigentlich silber lackiert war, geschenkt! ![]()
Euch einen geruhsamen vierten Advent!
hG
Carl Martin
Tillig T1 u.a. digitalisieren mit Sound
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Hei,
und am Dach des T5 ging es dann auch weiter:
Die Öffnungen der nicht vorbildgerechten Anbauteile wurden verfüllt und das Dach zur Neulackierung angeschliffen.
Nach meiner Sicht hatte der T5 nur zwei Dachrotoren, einen Schalldämpfer auf der einen und einen "Schornstein" für die Heizung auf der anderen Seite, diese Heizungsentlüftung werde ich wohl mit dem Weinert Bauteil "8956 - Schornstein für Kohleöfen in Personenwagen" nachbilden. Ob da wirklich ein Kohleofen drin war oder eine "Dieselheizung" ... keine Ahnung, aber das Teil sieht bei weitem mehr nach Original aus, als das, was werkseitig montiert war - zumindest in der von mir anvisierten Epoche (und am Platz).
hG
Carl Martin -