Hot oder Schrott

  • Hallo Freunde

    Diese Beitragsreihe befasst sich mit Fahrzeugen, die nicht mehr auf der Anlage fahren werden und sie auch dementsprechend so aussehen werden, als würde der Schrotthändler sie bald holen.

    Heute gehen wir in die Hallen des AW :freunde: im 1. Teil und befassen uns mit Vorbereitungen und Demontieren, an Fahrzeugen.


    Fahrzeuge ihrere Zeit:

    So kam eine 220 (V 200) In Ozeanblau-beige von PIKO und einem VT 08 Dieseltriebwagen, von LIMA ins AW.

    Der Auftrag lautete, sollten beide Fahrzeuge im ausgebleichten und Schrottreifen Zustand sein, wo auch mit Farbe der Rost an den beiden Fahrzeugen nagt.

    Bei der V 200 sollte ein Teil Runtergekommen und Rostig sich darstellen.

    Wiederum auf der anderen Seite, sollten schon Leute an ihr zugange sein und sie Restaurieren.

    Ich stellte mir das einfach vor, aber es wurde weitaus mehr, was an den Vorbereitung zu machen war und mit jedem Schritt machte, wiederum kam ein Zweiter dazu.

    So verlängerte sich die Prozedur...

    Ruck, Zuck, Zahnluck :tomate::

    Das Gehäuse am LIMA VT 08 zu demontieren, war nicht gerade Prickelnd und man merkte die Konstruktion von den 80ern.

    Zuerst wurden an den Drehgestellen des VT 08, zuerst der Motor und am anderen vorderen Drehgestell die Schleifer entfernt.

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    Schneller ging es bei der Lokomotive und dessen Konstruktion der V 200 von PIKO.

    Sie war mit zwei Schrauben befestigt und mit einem Schraubendreher, wurde das Gehäuse vom Rahmen befreit.

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    Zuerst wurde die Platine dessen zwei Schrauben abgelöst und die Kabel abgeknipst.

    Danach kam das Getriebe dran und wurde entfernt, denn sie sollte Rollfähig werden.

    Sofort wurden die leeren Getriebekästen und Räder wieder an die Lok angebracht.

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    Hier auf dem Bild das hängende Drehgestell, da ja hier der Kardanantrieb fehlt.

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    Der Rest der Innereien wanderte zunächst in den Eimer, wo von manche Teile wie z. B, die Platine und der Motor noch zu gebrauchen sind.

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    Öffne deine Fenster:

    Als nächstes kamen die eingeklebten Mittelfenster dran.

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    Hier fuhr ich vorsichtig mit einem Cuttermesser zwischen Glas und Gehäuse und hebelte es ab, ohne Beschädigungen anzurichten.

    Übrigens, der Kunststoff von Piko ist weich und flexibel. :sehrgut:

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    An der Vorderfront wurden im gleichen Zuge, mit dem Cuttermesser und Schraubendreher die Lampen und Lüftergitter, entfernt.

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    Der Vandalismus hat zugeschlagen:

    Abgesprochen war, dass Fenster im Modell zerkratzt und Löcher mit einem heißen Stichling reingetrieben wurden, um Schäden von Vandalismus, hier da zustellen.

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    Auch die Mittelfenster wurden hier mit meiner Methode, in Mitleidenschaft gezogen.

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    Bei der inneren Lampenfassung für die Lok, wurden die Lüfteröffnungen mit dem Eugen, dem Dremel entfernt.

    Auch am Führerstand kam Eugen zum Einsatz und entfernte am Führertisch aufgespritzte Teile.

    Durch die lange Abstellzeit und dem Vandalismus an Lok, waren sie nicht mehr vorhanden.

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    Hier das ganze kurz zusamen gebaut, stellt sich die Lok so einem dar.

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    Hier beim Zusammenbau, präsentieren sich die MIttelfenster, dem Betrachter.

    Die Jungs haben ihre Wut, vollends rausgelassen...:tommy::bodycheck:

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    Ich steige ihr aufs Dach:

    So habe ich auch eine Partie der obersten Lüftern mit den angespritzten Ventilatoren entfernt.

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    Mit Eugen und einem Bohrer bewaffnet, öffnete mit einem Loch zuerst die Lüfterpartie.

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    Danach kam wiederum Eugen mit einem Fräskopf, der Grob das ganze soweit herausfräste.

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    Im letzten Schritt, nahm ich einen runden Schleifstein für Eugen und säuberte die Rundungen, so das ich runde leere Löcher hatte, da sie im AW entfernt wurden.

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    Restaurieren der Lokomotive, eine Aufgabe:

    Die andere Seite, sollte jetzt den Zeitpunkt der Entrostung und mit Füllspachtel und Grundierlack versehenen Seite, darstellen.

    So wurden auch die Fenster mit den Lampenfassungen, entfernt

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    Leider sind wir heute zum Ende unseres 1. Teil unseres Beitrages angekommen.

    Im 2. Teil kommen noch Feinabstimmungen an der Lok und anschließend muss der der VT 08, in die Halle.

    Er muss sich einer Rupfkur , unterziehen, bis dann die Farbe folgt.

    Bis demnächst wieder hier.

    Gruss Jürgen :hutab:

    Meine Angst besteht darin:

    Das die Träume eines Tages, ausgehen.:wseufzer:

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen (9. August 2026 um 20:41)

  • Hallo Freunde

    Hot oder Schrott Teil 2

    Heute im 2. Teil, der Bearbeitung zu Schrottfahrzeugen, gehen wir beiden Fahrzeugen an dessen Haut, bzw, an den Lack.


    Glas ist zerbrechlich:

    Als erster Schritt dorthin, wollte ich das Glas herausnehmen, was als sehr widerspenstig und zäh war.

    Mit ein bisschen Gewalt, die ich anwenden musste, brach aus dem Fensterband ein Fenster.


    Hier eingeklebt um den nötigen Halt zu geben.

    Das Schicksal wollte es so und wir kommen dazu später...


    Gleich wurde mit der Schere beide Fenster, vollends hergetrennt.

    Peeling, die Kosmetische Lackkur:

    Durch eine kurze Überlegung wollte ich mit der Methode, den Fahrzeugen ihren Glanz nehmen, so das sie Stumpf aussehen sollten

    Ich hätte ja meine Milchige Farbe anwenden können, aber ich wollte den Versuch beim VT 08 anwenden.

    Hier nahm ich kein kleines Stückchen eines Schleifklotzes oder Gleisradiergummi, der von Roco war und vielmehr Gummianteil wie Eisenanteile beinhaltete.

    So, erste Versuche von oben nach unten mit dem Klotz die Farbe teilweise zu nehmen, waren von positiver Auswirkung.


    Als erstes wollte ich, daß die Zierlinien bei einem längerem Stillstand ( beim Original ), als erstes in der Sonne zerbröseln, oder sich auflösen.

    Hierzu nahm ich von Fleischmann den Schleifklotz für die größere Oberfläche.

    Diesen Zustand sollte auch das Modell hier darstellen.

    Auch das Glas wurde leicht mit dem Schleifklotz bearbeitet. um ein Milchiges Aussehen verleihen.



    Die Bande hat wieder zugeschlagen:

    Bei der V 200 waren sie schon Grausam, aber ihre Wut zeigte sich auch hier wieder.

    Wäre es nicht schon schlimm genug, zündeten ihn auch noch zum Teil an, woran die Fenster in Mitleidenschaft gezogen wurden.

    Deshalb oben das beschriebene Schicksal der fehlenden Fenster am Triebwagen.

    Wobei später mit Farbe dem Feuerlichen Ereignis, nachgeholfen wird.

    Nochmals zusammengebaut präsentiert er sich wieder, bevor zuerst das Dach eine Lackkur erfährt.


    Die V 200 stumpft ab:

    Auch an der V 200 nahm ich den Schleifklotz und schrubbte den Lack stumpf und dabei nahm ich die Beschriftung zum teil mit.

    Das war es heute von der Schleifkur an beiden Fahrzeugen. :thankyou:

    Im 3. und nächsten Teil kommt Farbe ins Spiel.

    Zum einen wird dem VT 08 ein Graues Dach gezimmert und der Wagenkasten erfährt schon mal die ersten Ausbleichungen.

    Darunter wird mit einer Farbmischung, daß Rot leicht ins Rosa gestreckt .

    Lasst euch überraschen. :thumbup:

    Bis zum nächsten mal.

    Gruss Jürgen :hutab:

    Meine Angst besteht darin:

    Das die Träume eines Tages, ausgehen.:wseufzer:

  • Hallo Freunde

    Es geht weiter im 3. Teil, unserer Beitragsreihe "Hot oder Schrott".

    Mit diesem Beitrag bringe ich in der Bearbeitung der V 200 und des VT 08, ein bisschen Farbe ins Spiel.

    Zunächst wurde wieder alles zerlegt.

    Zerlegen oder Verschrotten:

    Gestern wurde die ersten Schritte unternommen.

    Nein, so schlimm ist es nicht und wir zerlegen die V 200 in ihre Bestandteile, wie hier das Drehgestell, das mit einem Schraubendreher und dessen Klammer abgehebelt wurde.

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    Anschließend fielen schon die Räder raus und zur Bearbeitung mit Farbe wurden sie in den Schaumstoff gebettet.

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    Mit dunkler brauner Farbe, wurden die Räder und Drehgestelle, eingehüllt.

    Danach mit einem helleren Braun kam der nächste Schritt und anschliessend ein Tag des abtrocknen der Farbe.
    Ebenso erfuhr der LIMA VT 08 die Zerlegung in seine Bestandteile.

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    Danach mit dem Maskierband wurde die Dachumrandung, eingefasst und abgeklebt.

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    Farbe kommt ins Spiel:

    Mit dem Seidenmattgrau von Revell wurde das Dach und der Innenraum der V 200 lackiert, um jenen hellen Grundton zu erhalten.

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    Vorbilder vor 35 Jahren :

    Hier ein privat aufgenommenes Foto von 1991, des Vorbildes VT 08 auf den Gleisen im Bahnhof Blaibach, wo ich damals aufnahm und er lange Zeit auf einen Käufer wartete, aber leider dennoch verschrottet wurde.

    Heute weiß ich, das nach 35 Jahren das Bild ein wirklichen Zeitwert darstellt und ich froh war ihn geknipst zu haben.

    Mittlerweile ist viel Zeit über den Bahnhof gegangen ist, was nicht gerade positiv war.

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    Wir gehen mit Farbe in die Kante und Patinieren:

    Heute wurden zuerst die Partien der V 200 Patiniert, nach der Methode die ich immer anwende.

    Der Innenraum der V 200 wurde mit der Airbruhspistole und einer Schwarz behandelt, kurz getrocknet mit dem Fön und danach wieder abgewaschen nach der SPEZI-Methode.

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    Auch beide Führerstände wurden mit der gleichen Methode angewendet.

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    Danach kam der VT 08 und sein Dach und ganz besonders die Schlitze und Kanten wo sich die Farbe mit viel Luft festkrallte.

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    Mit einem Flachpinsel wurde wieder abgewaschen, wobei hier noch Schmutzschlieren zu sehen sind.

    Macht nix, es war nur der erste Durchgang.

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    Im zweiten Durchgang wurde das gesamte Dach mit der Schwarz einbezogen, wobei hier bewusste Schlieren von Ruß und dem Alltagsdreck eingebaut wurden.

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    Mattlack, der alles Matt macht:

    Der nächste Schritt war der Revell Mattlack, der die Arbeit zu verfestigte und es Matt in Erscheinung treten zu lassen.

    Auch hier wieder der Innenraum der V 200 und der VT 08.

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    Nach einer halben Stunde wurde der VT 08 ausgepackt.

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    Jetzt ausgepackt und mal auf den Tisch hingestellt, macht er schon ein gutes Bild.

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    Die Sonne hier, hat die Farbe weiß:
    Wie es die Überschrift lautet, betreten wir das nächste Kapitel der Ausbleichung des Objektes.

    Mit einer stark verdünnten weißen Farbe, die fast Wasserartiges Aussehen hat, wurde mit der Pistole und sehr viel Luft und wenig Farbe davon aufgebracht, um nur ein helleres Aussehen zu haben.

    Zuerst wurden die zu dunklen Führerstandseinrichtungen bearbeitet.

    Links das Original und rechts das bearbeitete Bauteil.

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    Hier der Gummiübergang hinten am Triebwagen.

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    Jetzt der Triebwagen...51250480kq.jpg51250481ce.jpg

    Als Abschluss für heute

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    Nachdem der VT 08 kam die V 200.

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    Sie wurde mit der weißen Farbe leicht überzogen und mit dem Pinsel und Terpentinersatz bearbeitet um jene Streifen zu erzeugen.

    Zuerst kam der Rahmen dran der leicht überzogen wurde.
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    Zusammengebaut mit ihrer Inneneinrichtung, wurde sie komplett bearbeitet.

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    Als ich soweit fertig war stellte ich sie, wie der VT 08 auf eine Metallkiste und fotografierte sie.

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    Für heute war ich mal wieder ein großen Schritt weiter und im nächsten Kapitel wütetet der Rost, der beide nicht verschont gelassen hat.

    Wind und Wetter haben an beide Fahrzeuge stark genagt.

    Bis demnächst hier wieder hier. :imsohappy:

    Gruss Jürgen :hutab:

    Meine Angst besteht darin:

    Das die Träume eines Tages, ausgehen.:wseufzer:

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen (3. September 2026 um 19:00)

  • Hallo Freunde

    Wie Rainer schon sagte: Der Weg ist das Ziel....:freunde:

    Im 4. teil unserer Beitragsreihe kommen wir langsam auf die Zielgerade.

    Der Rost ist heute unser Hauptthema, in dem ich mich heute beschäftige und den VT 08 von LIMA und die V 200 von Piko mit der Farbe des Rostes zu verändere

    Am Ende gibt noch für die V 200 ein Teilgrundierung.

    Begeben wir zunächst uns an den Anfang unserer Geschichte :thumbup:

    Unsere Grundfarben für den Rost, der wiederum wie auch aus den Farben der Patinierung besteht.

    Schwarz, dunkles Schokobraun für alten Rost und das mittleres Braun für den frischen Rost.

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    Gleich ans Werk, nehmen wir mit dem ersten Pinsel unsere Arbeit auf.:vinsent:

    Es wird nicht der einzige sein, denn die Arbeit besteht aus mehreren Pinselarten und dessen Borsten hier die Arbeit leisten werden.

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    Erstes Ergebnis:

    10 min später schon ein gutes Bild, aber wir sind noch lange nicht am Ende.
    Man sieht noch die Tupfer vom Pinsel und der farbe, aber das Bild verändert sich langsam mit jedem Schritt, wenn auf der Oberfläche, die Farbe darauf trocknet.

    Später mehr....:lokomotive:

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    Nach ca. 45 min, Bilder die sich sehen lassen können.

    Der Kopf des VT 08, von beiden Seiten.

    Hier wurde auf die zu trocknete Farbe, nochmals mit dem Pinsel und Farbe, aufgetupft.

    Man zieht die klebrige Farbe an der Oberfläche und hat dadurch einen 3D Effekt.

    Bei mehrmaligen ziehen, würde die Farbe von der Oberfläche wieder runter gehen.

    Was jetzt zuviel des Guten ist, oder man Verlaufspuren von Rost haben möchte, nimmt man den Breiten Pinsel und zieht jetzt die zu trocknete Farbe nach unten.

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    Hier der gesamte Triebwagen

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    Weiter mit der Arbeit :strafe::

    Es tut sich was, bei den nächsten Bildern.

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    Hier ist es ist nur der Pinsel, ein gutes Auge :pilot:und der Terpentinersatz zum abwaschen, wenn was daneben ging.

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    Das letzte Bild mal vorerst: 51263385tv.jpg

    Was noch fehlt, ist der Brandschaden an der hinteren Seite des Triebwagens, wo hier schwarze Farbe auf den Triebwagen kommt um den Ruß an dessen Stelle, zu simulieren.

    Die V 200:

    Nachdem der Triebwagen soweit fertig war, kam die V 200 dran.

    Auftupfen, abputzen so ging es weiter am ersten Bild, aber wir sind noch lange nicht fertig....:lokomotive:

    Hier wurde an der Oberfläche der Lok, weniger Farbe benutzt wie beim Triebwagen.

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    Die beiden Seitenflächen der Lok.

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    Das Dach wurde miteinbezogen und zunächst mit schwarzer Farbe, stellen von restlichem Ruß aufgetupft.

    Nach dessen Prozedur wurde, anschließend wieder mit den braunen Farben das Dach Patiniert, um eine rostigen Eindruck zu erhalten von einer lange abgestellten Lokomotive.

    Alles nur von Hand und Pinsel und die Pistole war in der Schublade...:keeporder:

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    Wiederum wieder diese Seite jetzt im Endfinish mit der Farbe, die richtig auf die Oberfläche gestaltet wurde.

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    Auch die Seite der Lok wurde fertig.

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    Kleine Pause gefällig:

    Nach einer Stunde um die Augen wieder auf einem Normallevel zu bekommen, weil sie hier das wichtigste Arbeitsmittel neben allem anderen sind, ging es weiter.

    Kleiner Gedanke 100% Überraschung:

    Ich überlegte,:wissenschaftler: das wenn so eine Lok Grundiert wird, wollte man den Innenraum schützen vor dem Farbnebel.:wissenschaftler:

    Wie tut man das ?

    Mit einer Folie*glu2*, so auch hier im Maßstab 1/87.

    Das Zauberwort ist, Toppits Frischhaltefolie

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    Mein Gedanke, ich wollte die Folie im Innenraum ankleben und zunächst mit der Schere wurde ein kleines Stück herausgetrennt.

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    Das Stück das in den besagten Innenraum der Lok angebracht wird.

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    Um das ganze zu einem Abschluss zu kommen, wurde mit dem Revell Plastikkleber wurde die Folie an das Dachinnere, angeklebt.

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    Kaum zu sehen, aber so schaut es von draussen aus, nachher mehr.

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    Vorbereitung tut Not:

    Mit einem Stück Wischpapier, wurde die größte Oberfläche des Gehäuses abgedeckt und der Rest erledigt das Maskierband.

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    Hier wurden die bereiche mit dem Maskierband abgeklebt, wo die spätere Grundierung hin kommt.

    51263374bo.jpg

    Farbenspiel oder Farbe ins Spiel....:zitat:

    Aus einer Revell Orange und Revell Seidenmatt Beige, ein Korallenähnlcher Farbton angerührt.

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    Mit der Pistole wurde die Farbe aufgetragen.....51263377zg.jpg51263378lr.jpg

    Hier sieht man beide Farbtöne und es hat sich schon was getan, als nur eine rostige Lok.

    Frischhaltefolie als schutz vor farbe im Modell 1/87, hat sich schon bewährt :sehrgut: .

    Sozusagen als würde sie gerade aus de Lackierhalle herausgezogen.......

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    51263381eu.jpg51263382lf.jpg

    Jetzt können beide abtrocknen und wir sind heute am Ende unseres 4. Teil angelangt und :imsohappy:

    Danke fürs reinschauen und bis zum nächsten mal.

    Gruss Jürgen :hutab:

    Meine Angst besteht darin:

    Das die Träume eines Tages, ausgehen.:wseufzer:

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen (3. September 2026 um 22:41)

  • Hallo Jürgen,

    schöne Arbeit- gibt es für Deine Modelle die entsprechenden Vorbilder?


    Schrott ist so eine Sache- Modellbahnschrott wird durch die Alterung nur dann Modellbahnschrott, wenn man einige Sachen berücksichtigt. Da diese Modelle statisch auf der Anlage/Modul stehen, kann sich das Auge "festsaugen". Besonders die Fahrwerke müssen stark überarbeitet werden. Die freistehenden Details müssen frei stehen- und ganz wichtig- mit NEM/RP25- Walzen ist kein Blumentopf zu gewinnen. Hier sollten wenigstens H0pur- Radsätze eingebaut werden.

    Schrott zu bauen ist kein LowCost- Projekt. Extrem wird es bei Dampflokomotiven- hier muß beispielsweise die gesamte Detailierung vom Kessel und komplett neu detailliert werden. Der Rahmen muß vorbildlich breit und die Radsätze schmal ausgeführt werden. Anderenfalls wird aus Modellbahnschrott kein Modellschrott sondern nur Modellbahnschrott- Schrott!

    In Deinem Fall sollten die Fenster auch nicht aus den Fensterspritzlingen gefertigt werden. Eingeworfene Fenster wirken durch iche Materialdicke wie geplatzte Flugzeugscheiben. Hier sollten dünne Folien (Hemdkragen) oder besser Glasscheiben (Deckgläschen für die Mikroskopie) eingebaut werden.


    Ich denke aber- daß Du auf einem guten Weg bist.


    Viele Grüße Christian

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.

    Weisheit eines mir unbekannten

  • Hallo Christian, hallo freunde

    Für die V 200 in Ozeanblau-beige ist mir kein Vorbild bekannt, sondern es war ein Wunsch eines Mitgliedes hier aus dem Lokbahnhof,

    als er die V 200 auf Bildern sah.

    Das Vorbild dieser Lok ist im Maßstab 1/160 der Spur N zugeordnet und war ein Auftrag der Fa. NOCH in Wangen im Allgäu.

    Es wurde der Bahnhof Viechtach der Regentalbahn nachgebaut und habe die Playlist hier mal verlinkt.

    Wir bauen eine Ausstellungsanlage 2.0

    1991 - Eine bleibende Erinnerung:

    Hier waren im Original mehre V 200 gestanden, darunter auch ne rote, die in einem desolaten Zustand war, als ich sie mit Quelle REVUE Spiegelreflexkamera ( Praktika) zusammen mit meiner damaligen Freundin, 1991 Fotografierte.

    Der VT 08 war zu dieser Zeit im Bahnhof Blaibach nicht weit weg von Viechtach gestanden.

    Der Rest ist aus vielen Bildern im Kopf gesammelt und dort eingebracht worden.

    Mit den Rädern hast du recht :imsohappy:

    Da müssten feine Räder darunter, aber leider sind es nicht meine Modelle.

    Gruss Jürgen :hutab:

    Meine Angst besteht darin:

    Das die Träume eines Tages, ausgehen.:wseufzer:

  • Hallo Freunde

    Im 5. Teil unsere Beitragsreihe sind heute der Rollout des VT 08 zu verzeichnen.

    Die V 200 musste zurück in die Halle, da mann noch mehrere Ausbesserungsstellen an der Lok, sich wünschte.

    Restarbeiten am VT 08:

    Am VT 08 mussten noch die Rußspuren des Schaden des Brandes, nachgestellt werden.


    Mit der Pistole wurde mit schwarzer Farbe zuerst ein erster Schleier gezeichnet und anschließend mit der dem Terpentinersatz die schwarzen Streifen aus Ruß und Löschwassers nachgezeichnet.

    Anschließend wurde mit leichten Hauch aus viel Luft und schwarzer Farbe, immer wieder die Rußschleier aufgezeichnet.

    In die Behandlung wurden auch die Fenster von Innen mit Farbe behandelt.

    Denn wenn es brennt, setzen sich die Rauchschwaden mit dem Ruß überall in der Nähe des Brandes ab.

    Ja, man ist Detektiv :keeporder:, wie man solch einen Brand mit Farbe herstellt.

    Das Innendekor des Triebwagen war in einem leicht Rosa Farbton gehalten, was vor Tagen mit der SM Beige von Revell (einer meiner meist benützten Farben zur Lackierung ), daraufhin neu Lackiert wurde. Am unteren Teil ist der Originalton des Kunststoffinnenteils vorhanden, daß man nicht lackieren braucht, da es eh nicht sichtbar ist.

    Apropos sichtbar:

    Hier sieht nur geneigte Betrachter nur 10 % des Innenraumes. :thumbup:

    Rollout des Triebwagens:

    Nach einer Stunde wurde der Triebwagen mit seinen Bauteilen zusammengesetzt und bietet sich dem Foto so an.

    Zuerst das Gesamtbild des Triebwagens mit dem Brandschaden.

    Christian

    Hier das Problem wenn man das ganze von Vorne aufrollt, daß es um die erste Version des VT 08 von Lima aus den späten 80ern hier handelt, der noch seinen alten Rundmotor beinhaltete und die Schürzen fehlten.

    Die Nachfolgeversion hatte schonen einen Mittelmotor mit Kardanwelle, inkl. der Schürzen, die die Räder, wie beim Original, verschwinden liesen.

    Das abdrehen der Räder könnte man sich sparen, wenn der Triebwagen in mitten hohem Gras, auf dem Gleis steht.

    Z. B. wie dem Vorbild in Blaibach, in einem abgelegen Stück im Bahnhof, oder im AW in einem Stück, wo dieser unter hohem Gras und Büschen verweilt.

    Da hätte man noch spuren von Baummoos von Holunderbüschen, anbringen können die an der Außenseite des Triebwagens wild wachsen und ihren Grünen Mooston hinterlassen.

    Die Dachpartie:

    Wir schauen dem Triebwagen aufs Dach.

    Die Seitenflächen im Detail.:thumbup:

    Die andere Seite, zuerst mit dem Kopf und dem Brandschaden.



    V 200, aber wir sind nicht fertig:

    Die V 200 hatte zu diesem Zeitpunkt ihren Rollout, aber beim betrachten der Lok hatte man noch Wünsche geäußert.

    Es sollten seitlich ein paar Ausbesserungflicken in einem Rostschutzbraun dargestellt werden.



    So ging die Lok in die Werkhalle zurück und im 6.Teil ist die V 200, nochmals zu sehen.

    Bis demnächst wieder hier.

    Gruss Jürgen:hutab:

    Meine Angst besteht darin:

    Das die Träume eines Tages, ausgehen.:wseufzer: