Sound-Decoder für eine K28 der D&RGW

  • Moin,

    Für H0n3 gibts ja fast alles für die D&RGW von der Fa. Blackstone bzw. gab es. Genau die K28 ist nämlich dank Covid/Trump nicht mehr erschienen.

    Da kam es mir ganz zu pass, dass ich über ein ca. 40 Jahre altes Modell von Westside verfüge, was auch noch sehr gut detailliert ist.

    Das Bild zeigt das Nachrüsten der Maschine mit einem ESU-Sounddecoder.

    Mit freundlichem Glückauf aus dem Pott

    Klaus

  • Moin,

    Man muss ja in der K28 die ganze Infrastruktur schaffen, um einen Sounddecoder einzubauen ( hab ich noch nicht gemacht).

    Da die Lok von rechts und der Tender links Strom abnimmt, war das analog kein Hexenwerk. Jetzt bekommt der Tender auch rechts noch ne Stromabnahme, damit man gut über Trennabschnitte rüberkommt.

    Die Lampen vorne und hinten bekommen LED's. (Aufgrund der vollkommen unterschiedlichen Anforderungen hatten die in den USA schon ab 1910 elektrische Lokbeleuchtung mit 32V!)

    Und die Geräuschbox lässt sich auch relativ gross ausführen. Mal gucken, ob ich alles behalten habe, was mir Wolfgang Popp (+) dazu erzählt hat.

    Jetzt gehts erst einmal los, die letzten Arbeiten im Harz zu verrichten.

    Mit freundlichem Glückauf aus dem Pott

    Klaus

  • Hallo Klaus,

    dann viel Spaß mit dem Umbau.


    So sollte das an Ende klingen:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Zwar C-28 statt K-28, aber die Größe ist die gleiche. Ich habe einen Soundtraxx Tsunami2 eingebaut. Von ESU war und bin ich ziemlich enttäuscht.


    Und es wird sehr eng im Tender.

  • Moin,

    Mit Tsunami noch ein Decoder... mir reicht eben die Einstellerei bei einem Hersteller; ich bin halt mechanisch besser dtauf, als mit der Elektronik.

    So voll wird mein Tender nicht, denn der Lautsprechet kommt vorne in den Kessel. 15mm Aussendurchmesser und 35mm Länge ergeben schon einen ordentlichen Raum, in dem der Schall sich austoben kann. Wie gesagt, habe fas bei Wolfgang Popp gesehen - und gehört - und es hat mich absolut beeindruckt!

    Ich hpffe nur, dass der Ausgangslautsprecher genug power dafür hat.

    Mit freundlichem Glückauf aus dem Oberharz

    Klaus

  • Moin Lutz,

    ohne Dir jetzt zu nahe zu treten

    mich persönlich würde der "Krach" aus dem Tender doch mächtig stören... Ich würde immer die Lösungen vom "wolf" bevorzugen. Als- mittlerweile- beidseitig mit Hörgerät versorgt, ist die Geräuschquelle sehr genau (ich meine sogar besser als mit den, als Standardausstattung mitgelieferten Ohren) zu orten.

    Viele Grüße Christian

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.

    Weisheit eines mir unbekannten

  • Hallo,

    mit Verlaub gesagt, die Einbaulage des Lautsprechers wird überbewertet.

    Bei der vorliegenden Schmalspur K-28 der D&RGW wäre die Schallquelle um max. 8cm verschoben zwischen Rauchkammer und Tender. Die Differenz von 8cm aus normaler Entfernung bei Anlagenbetrieb zu orten halte ich für etwas gewagt.

    Ganz ehrlich, wenn man nicht gerade mit der Nasenspitze die Lok abknutscht wird es sehr schwierig bis unmöglich die Schallquelle zu bestimmen. Das insbesondere wenn man nicht vorher weiß wo der Lautsprecher eingebaut ist. Weiß man das vorher ist eine gewisse Prägung oder Voreinstellung nicht von der Hand zu weisen; Erfüllung einer Erwartungshaltung vielleicht.

    Ich habe selber diesbezüglich Versuche gemacht. Bei 3 Roco 50ern habe ich LS an verschiedenen Stellen eingebaut. Einmal im Tender, einmal in der Rauchkammer und dann noch im Führerhaus (bei dieser Lok war der Decoder unter dem Fhs. Dach). Meine unfreiwilligen "Versuchpersonen", denen ich das auf der Anlage vorgeführt habe, konnten da nur raten. Die Trefferquote war da eher am statistischen Zufallstreffer orientiert als am realen Ausfindigmachen.

    Was man dagegen sehr gut hören kann ist der Klang. Ein größerer Lautsprecher mit mehr Fläche der Membran kann nun einmal mehr Luftmassen bewegen und mehr Schalldruck erzeugen. Vorne in der Lok kann ich nun einmal bei H0 und H0n3 nur einen kleinen Tweeter einbauen der mit seiner kleinen Membran nur einen dünnen und oft blechernen Klang erzeugen kann. Im Tender kann ich nun einmal größere LS unterbringen, die einen besseren und mehr basslastigen Klang erzeugen können. Das gilt auch insbesondere für die sog. Sugarcubes. Für mich ist das der Unterschied zwischen Piff-Piff und Tschuff-Tschuff. Wobei ich letzteres bevorzuge.


    Beispiel:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Nicht alle der 4 Loks sind mit Sound ausgestattet. Welche sind mit und welche ohne? *#'


    Aber die Entwicklung schreitet voran. Irgendwann wird man sich den aktiven Sound des Decoders mittels Wifi oder Bluetooth direkt auf die Ohrstöpsel rsp. Hörgeräte leiten können. Mit vollem Klang und Bassvolumen. Und ohne die anderen zu stören.

  • Hallo Lutz,

    ich will mal hinten anfangen- technisch ist Blauzahn kein Problem. Mit meine(n) Hörgeräten telefoniere oder schaue (höre) ich über Bluetooth. Ist total genial...

    Aber Modellbahnsound- nö- der plärrt immer von der gleichen Stelle.

    Und nein- der Einbauort ist nicht überbewertet. Vor einigen Jahren ist mir eine "Werkversoundete" Lok über den Weg gelaufen. Da habe ich den Lautsprecher unter dem Führerstandsdach schon im "normalen" Anlagenabstand geortet.

    Selbst die "stillen" Lüfter meiner SM31 und den brüllenden Tank kann man mit den Hörgeräten ziemlich genau detektieren.

    Viele Grüße Christian

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.

    Weisheit eines mir unbekannten

  • Moin Lutz,

    Habe ne 743 der FS von Rivarossi mit Geräuschdecoder... da kommt der Sound leider wirklich vom Tender, was ein Öffnen det Lok bestätigt hat.

    Bei der K28 ist der Platz vor der Schnecke bis zur Rauchkammertür frei. Soviel Platz würde ich darüber hinaus im Tender nicht finden.

    Und einen sugarcube will ich da gar nicht einbauen, sondern ein geschlossenes Rohr mit dem dicht angeschlossenen Lautsprecher. Das ist was vollkommen anderes... ich hoffe nur, dass ich den Entwickler davon, nämlich Wolfgang Popp (+), auch richtig verstanden habe. Leider kann ich ihn nicht mehr fragen und muss mir ggfs. Abmessunen etc. noch zusammenfragen.

    Wart ab. Ich werde darüber berichten.

    Mit freundlichem Glückauf aus dem Oberharz

    Klaus

  • Hallo Christian,

    Respekt! Bei der SM31 sind Tank und Lüfter etwa 5cm voneinander entfernt. Aus 1 Meter Entfernung diese Winkelabweichung der beiden Schallquellen von etwa 2,8° bis 2,9° heraus zu hören.

    Ich kann das nicht.


    @ Klaus

    Soll die Lok etwas ziehen oder nur so da Sound machen?

    Ich habe den Verdacht bei Deiner Lok fehlt das Bleigewicht. Das ist genau da zwischen Rauchkammerfront und Getriebe plaziert. Du wirst dann einen etwas diffusen Schallaustritt mittig unter der Lok haben. Denn da ist das Kesselblech unten offen und der Schall kann dort hinaus in die Umgebung.

    Ich habe Wolfgangs Soundloks nie selber leibhaftig erlebt und kann daher keine unmittelbaren Vergleiche ziehen.

    Was diffusen Schallaustritt betrifft, in meiner Spur 0 50er ist der Lautsprecher ganz vorne in der Rauchkammer. Alles richtig gemacht? Im Prinzip ja. Nur Rauchkammer und Langkessel sind unten komplett geschlossen. Der Stehkessel ist unten offen. Der Schallaustritt ist eher im Bereich des Stehkessels unterhalb der Lok zu verorten. In Spur 0 sind das dann gut 20cm vom Einbauort des Lautsprechers entfernt. Das kann selbst ich feststellen wenn ich die Lok mit der Nasenspitze abknutsche.

  • Na ja Lutz. Ich kann das mit dem Schall auch hören. Und wenn das so'n kleiner Winkel ist. Ich brauche dazu noch nicht einmal Hörgeräte (sorry Christian), auch wenn meine Frau da anderer Meinung ist.

    Grosse Öffnungen braucht man eigentlich nicht. Noch nicht einmal das Loch im Schornstein. Und wg. dem Gewicht. Imho ist die Lok schon ziemlich schwer ( muss ich mal auf die Waage stellen) und dann wollte ich mal versuchen, ob man die Schallkiste aus Blei zusammenlöten kann (ja, ist gefährlich und nicht umweltfreundlich - ich weiss, aber der viel jüngere Dachdecker machts doch auch...). Hatte ich damals auch mit Wolfgang so besprochen, dass das gut gehen sollte.

    Wicjtig ist, das die Schallkapsel innen nicht glatt ist ... das könnte zu unerwünschten Resonanzen führen. Er hat deshalb die Schallkapseln drucken lassen.

    Er hat mir das an einer Weinert 86 mit beeindruckendem Ergebnis vorgeführt ... na ja der Wolf hatte ja aufgrund seiner Ausbildung nicht nur Kenntnisse im Boxenbau, sondern war auch ein guter Musiker ... der hat mehr gehört, als wir alle zusammen.

    Mit freundlichem Glückauf aus dem Oberharz

    Klaus

  • Hallo Klaus-

    alles Gut. Ich habe sie nun mal- und es war für mich eine Offenbarung- wieder richtig biaural zu hören. Es erinnert mich an die, gern gehörten, Kunstkopfstereo- Radiohörspiele...


    Viele Grüße Christian

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.

    Weisheit eines mir unbekannten