Projekt BAYWA - aber alles beleuchtet - begleitender Bastelbericht

  • Ja, ein Baywakomplex soll es werden, ein Thema, dass vielleicht nur ein gelangweiltes Gähnen verursacht, alles alt bekannt!

    Aber es gibt 2 Herausforderungen: Die Gebäude, die aus unterschiedlichen Materialien (Karton bzw. Polystyrol) bestehen zu "verheiraten" und die Beleuchtung. Beim Zusammenfügen ist außerem zu beachten, dass die Laderampen der beiden linken Gebäuden auf der gleichen Höhe sein müssen. Bei meinen Umsetzungen möchte ich Euch ein bisschen mitnehmen. Dazu aber später mehr. Starten wir erstmal mit der Zuammenstellung des Ensambles.

    Der alte Polaturm hat mir schon immer gut gefallen, die Begleitgebäude dagegen nicht. Deswegen habe ich mir überlegt meinen eigenen BAYWA-Komplex zusammen zu stellen. Der geplante Komplex besteht aus 3 Gebäuden, die direkt aneinander gestellt bzw. miteinander verklebt werden sollen. Meine Wahl:

    MBZ 10167 + Pola 844 mit 2 Etagen aufgestockt + MBZ 10168

    Was ich bei dieser Kombination gut finde, ist dass die Fester des linken Gebäudes total gut mit den Fenstern des Turms harmonieren.

    Fangen wir mal mit dem in der Mitte sehenden Pola-Turm an. Ich hatte mir schon damals als der Turm auf den Markt gekommen ist, zwei zusätzliche Etagen als Ersatzteile bestellt. Dadurch wird der Turm noch imposanter, aber noch viel wichtiger ist, dass das linke Gebäude dann mit dem Dach deutlich unter dem Dach des Polaturms positioniert ist. So kann man es einfach an den Turm bündig anstoßen lassen. Das hätte mit der ursprünglichen Höhe des Pola-Turmes nicht funktioniert.

    Nun aber zum Thema Beleuchtung: Das Ziel die Treppenhausbleuchtung, Laderampenbeleuchtung und Türbeleuchtung als Dauerbeleuchtung und die einzelnen Etagen über ein Modul schalten, dass das Licht auf unterschiedlichen Etagen an und aus geht. D.h. man braucht unterschiedliche Lichtbereiche die voneinander getrennt sein müssen. Wegen der Innenaufteilung konnte ich nicht einfach das schwarze Papierinlay so verwenden wie es war (sieht man davon ab, das es für die zwei Mehretagen sowieso nicht passend war). Deshalb habe ich die Außenwände auf der Innenseite erst schwarz lackiert und dann wieder weiß überlackiert um einerseits lichtdicht und andererseite innen Lichtreflektierend zu sein. Die nächste Frage die ich mir stellte, wie ich denn am besten den Innenraum aufteile. Dazu das nächste Bild:

    Auf der rechten Seite sieht man einen senkrecht eingeklebten Schacht (an dem breits doppelseitiges Klebeband angebracht wurde), der aus 2 mm Polystyrolplatten zusammen gebaut wurde. Im Schacht befinden sich 2 LED Streifen (kaltweiß) die den Schacht (Treppenhaus )insgesamt ausleuchten. Die Kabel sind nach untengeführt und in Wago-Klemmen fixiert. Die WAGO- Klemmen sind einfach mit Bastelkleber festgeklebt. Die einzelnen Etagen werden mit 1 mm Polystyrolplatten von einander getrennt. Auf dem Bild sind aber erst 2 Etagenplatten eingeklebt (aktueller Stand).

    Die nächsten anstehenden Arbeiten sind:

    - etagenweise die Platten mit schwarzen Karton und eventuell darüber mit weißem Papier abdecken

    - etagenweise einen LED-Lichtstreifen einkleben und die Kabel seitlich mittels des Doppelseitigen Klebebandes auf dem Treppenhausschacht herunterführen.

    - die fehlende Gebäudewand wird erst dann eingeklebt, wenn alle Etagen fertig gestellt sind und die Kabel ordentlich nach unten geführt und verklemmt sind (aber auch das ist noch nicht sicher - die Entscheidung wird später fallen).

    Löcher für die Außenbeleuchtung der Rampen sind bereits gebohrt und die Beleuchtung ist vorbereitet. Klebt man die LED-Streifen nur direkt unter das Dach, ist die Beleuchtung relativ "hart". Vielleicht könnte man dies auch mit Vorwiderständen regeln, aber ich bin auf eine andere Lösung verfallen; - ich habe aus 1 mm dicken Polystyrolplatten eine Abdeckung geschnitten und aufgeklebt. Dies sorgt auch gleich für eine weichere Lichtstreuung und die LED Punkte sind nicht mehr direkt sichtbar.

    Ach ja die vielen benötigten LED-Streifen habe bei Modellbau Hübsch (https://kokologgo.de/) der eine große Auswahl an selbstklebenden LED-Streifen im Sortiment hat).

    Mit fortschreitendem Zusammenbau werde ich weiter berichten.

    Bis dahin....Hans-Peter

  • ...heute ging es direkt weiter.....

    die Etagenböden wurden eigeklebt und die Strippen gezogen Ferner wurden die schwarzen Kartonteile eingeklebt

    So weit so gut. ich denke mal die Kabel sind halbwegs vernünftig organisiert,

    Die schwarzen bzw. blauen Kabel sind alle zusammengeklemmt, von den roten Kabeln nur die, die der Dauerbeleutung dienen. Die Kalbel für die Zufallssteuerung hängen noch lose nach unten Damit diese nicht ganz wirr sind, sind Sie mit Schrumpfschläuchen gebündelt. Das Verkabeln mit dem Zufallsgenerator wird noch ein paar Tage warten müssen, denn der ist erst bestellt:

    https://www.ebay.de/itm/177978483104?mkevt=1&mkpid=0&emsid=e11400.m144671.l197929&mkcid=7&ch=osgood&euid=4ae4fdfc76a649d5b28973a871e672c0&bu=44470479157&exe=0&ext=0&osub=-1%7E1&crd=20261002150716&segname=11400

    Dieser Baustein bietet 14 Anschlüsse für eine Zufallssteuerung. Sechs oder sieben davon wird der Turm belegen, die restliche Zahl der Anschlüsse für die beiden Gebäude links und rechts. Den Baustein will ich auf der linken Seite (siehe Abb. oben) rechts verkleben um ihn bewegungssicher im Gebäude zu haben.

    Ich glaube es ist keine gute Idee die fehlende Wand jetzt einzusetzen. Dadurch würde ich mir zum einen die Verkabelung bzw. Verbindung mit dem Polaturm deutlich erschweren. Ferner werde ich auch die Rampenüberdachung noch nicht anbringen, auch wenn jetzt die Verkabelung praktisch wäre (ggf. einziehen Verkabeln aber nicht montieren). Die Wände links und rechs müssen auch noch aufgebohrt werden um einen Durchlass für die Kabel der Nachbargebäude zu schaffen. Wahrscheinlich ist es besser erst die feste Verklebung mit den Nachbargebäuden herzustellen, diese im Polaturm zu verkabeln und erst dann den Turm zu verschließen.

    Was ist Eure Meinung dazu? Habt Ihr Erfahrung mit einer umfangreichen Beleuchtung von Gebäudekomplexen. Schreibt mir doch bitte in die Kommenare, wenn Ihr mir Tips zur Vorgehensweise geben könnt.

    Deshalb werde ich jetzt den Polaturm pausieren und mich der Aufteilung (entweder wieder in Etagen -inkes Gebäude bzw. in Zimmer -rechtes Gebäude widmen) über die Fortschritte werde ich Euch auf dem laufenden halten.

    Gespannt bin ich auf Eure Kommentare.

    Herzliche Grüße

    Hans-Peter

  • Hallo, doch nochmal heute eine Nachmeldung:

    Um Euer Vorstellungsvermögen etwas zu untermauern, habe ich einmal eine Probeaufstellung gemacht.

    Auf dem Bild ist folgendes zu erkennen.

    - Der First des linken Gebäudes geht hoch bis zur oberen weißen Zierlinie des Turmes

    - Die Tore zu den Rampen sind links und rechts deutlich tiefer als beim Turmin der Mitte - ein Niveauangleich ist erfolrderlich.

    Was nicht zu sehen ist, ist die tiefe der Gebäude, die nimmt von links nach rechts ab. d.h. auf der Rückseite sind von Gebäude zu Gebäude Mauereinrückungen. Diese werden sich einer später schräg zum Komplex verlaufenden Straße anpassen.


    Herzliche Grüße

    Hans-Peter

  • Hallo Hans -Peter,

    was soll die Klebung denn aushalten? Nur das Händeln als Gesamtkörper mit überschaubarem Gewicht oder mehr?

    Ich schlage Heißkleber vor, aufgetragen auf den Karton und angedrückt an die Plastikwand. Auch deine Verkabelung würde ich mit kleinen Heißklebertropfen machen. Da kannst du die Kabel ggf. auch wieder rausziehen.

    Ich bin Praktiker, meine bevorzugten Kleber sind Pattex und Heißkleber, für die Plastikbauteile nehme ich Butylazetat, auf die Nähte aufgetragen mit einem Pinsel. Fürs Grünzeug nehme ich MOWI.

    Viel Erfolg.

    Es muss nicht alles perfekt sein was gut ist

    Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine

    Es ist eine große Kunst, ja Weisheit, im richtigen Moment aufzuhören.

  • Hallo Hans Peter,

    wie hast du denn den Höhenausgleich vor?

    Ich würde eine entsprechedn hohe Styrodurplatte machen, deren Ränder ich dann als Bruchsteine gravieren würde, um quasi eine Art Fundament darzustellen. Oder ggf nur als "Betonplatte" zu gestalten. Viel scheint es ja nicht zu sein.

    Michael

  • Hallo Bruno,

    danke für Deine Tips.

    Die Klebung soll nur das Handling des Gesamtkörpers aushalten.

    Allerdings habe ich ein bisschen Angst mit Heißkleber zu arbeiten.

    Kühlt der aus (Weil die Fläche doch relativ groß ist), bevor alles genau ausgerichtet ist, habe ich die A-Karte gezogen.

    Deshalb dachte ich an 2-K Kleber, wenn Du mir nicht sagst, dass dies eine schlechte Idee ist.

    Aber vielleicht ist auch Pattex eine gute Idee.

    Herzliche Grüße

    Hans-Peter

  • ....so ich hab mal mit dem Verkabeln des rechten kleineren Gebäudes angefangen.

    Man mag es kaum glauben, aber wenn es ganz fertig ist, werden dort insgesamt 8 LED-Streifen verbaut sein,

    Aber eines nach dem anderen.

    Als erstes habe ich das Treppenhaus spariert und eine kleine Box in etwa in der Größe einer Streichholuschachtel eingeklebt, die mir mein Sohnemann im 3-D-Druck erstellt hat (roter Pfeil). Diese habe ich anschließend wegen der "Lichtdichtigkeit" schwarz lackiert.

    Danach habe ich 2 Etagenböden eingeklebt. wobei aus dem nteren Etagenboden das Treppenhaus ausgeschnitten werden musste (kreissäge).

    Die Etagenböden zum Einkleben hatte mir freundlicherweise MBZ schon vorgefertigt, denn diese sind im Standardbausatz nicht enthalten.

    Weil ich iin diesem Falle die Reihenfolge des Einklebens von unten nach oben war, musste ich voiher die LED-s für das Obergeschoß und das Dachgeschoß einfädeln (Etagenbden unten im Bild). die Böden haben leicht geklemmt und sind an der richtigen Position mit UHU-Hart fixiert worden. Die Eingangstüre habe ich dann noch mit einfachem Kartin vom Rest des EG getrennt.

    An der Stelle habe ich mir überlegt direkt in diesem Gebäudeteil bereits alle schwarzen Kabel zusammen zu klemmen und nur 1 scharzes Kabel in das Nachbargebäude zu führen, Bei den roten Kabeln uterscheide ich zwischen Beleuchtungen im Dauerbetreib und Beleutungen die über die Zusfallssteuerung angesprochen werden. Die Kabel für die Dauerbeleutung werden auch hier im Nebengebaude direkt zusammengefaßt. Alle anderen müssen natürlich am Zufallsgenerator eineln angeschlossen werden und alle in das Nachbargebäude überführt werden, Die Beleuchtung unter den Rampendächern habe ich noch nicht angebracht, da ich vor dem Zusammenkleben der 3 Geäude keine vorstehnenden Teile montieren möchte, um eine gerade Auflagefläche beim Zusammenkleben zu haben.

    Irgendwie muss man sich die ganze Zeit Gedanken machen, wie man vorgehn will, um nicht am Ende schon etwas montiert zu haben, das beim weiteren Fortschritt im Zusammenbau stören könnte, Auch hier werde ich erstmal kein Dach anbringen, damit der Ruam offen bleit um später die beiden Rampendächer zu Elektrifizieren.

    Auch hier erleichtern wieder WAGO-Klemmen die Verkabelung. Manch einer mag das für übertreiben halten, aber ich finde das extrem bequem.

    Bis demnächst

    Hans-Peter