Kollektion gealterter Fahrzeuge aus der Airbrush-Werkstatt von Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    was soll man dazu noch sagen? Eine erstklassige Arbeit hast du damit abgeliefert. Ich bin immer wieder überrascht, wie man ein Modell derart realistisch altern kann.
    Hast du außer Lokomotiven und Waggons auch Fahrzeuge gealtert?


    Edit: Mit Fahrzeugen meine ich LKW und PKW .

    Freundliche Grüße
    Robert

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  • Servus Jürgen,


    solche Loks und Wagen lassen eine Anlage erst richtig aufleben.
    Eine wirklich eindrucksvolle und tolle Arbeit :thumbup:
    Gruß
    Rainer K

  • Hallo Jürgen,


    was soll man dazu noch sagen? Eine erstklassige Arbeit hast du damit abgeliefert. Ich bin immer wieder überrascht, wie man ein Modell derart realistisch altern kann.
    Hast du außer Lokomotiven und Waggons auch Fahrzeuge gealtert?


    Edit: Mit Fahrzeugen meine ich LKW und PKW .

    Hallo Robert



    Nein leider nicht, nur gebaut, bzw. umgebaut.
    Denn ich stehe auf Betonmischer und die noch den Farben Gelb-Grau so wie sie in 70ern bis in die (0er gefahren sind.
    Auch diese Lkw´s aus den 70ern mag ich so wie einen MAN Schnauzer der 2. Genration oder den Magirus Frontlenker.
    Hier ein Link in das LKW Forum wo ich auch Mitglied bin, denn die 70er sind mein Ding wo ich geboren bin.


    Die TBG Lkw´s



    Das ist ein MAN-Diesel wie er noch damals hies, mit der Schaltung am Lenkrad, bei dem ich gern mitgefahren bin, da mein Vater dort arbeitete als Rechte Hand des Chefs.
    das nutzte ich aus.
    Den Fahre der damals in den 70ern diesen Lkw fuhr traf ich letztens wieder als Altglas mit meinem Lkw einsammelte.





    Dieser Daimler ist ein Wiking Modell das nur durch ein Experiment entstanden, da ich ein Faible für SHELL-farbene Lkw´s habe.
    Er war total ausgebleicht von der Sonne da er auf meiner alten Anlage stand.




    Die Lkws sind nicht grad der bringer und ich schimpf mich schon gar nicht als Profi, bessere Amateur.


    Trotzdem muss ich meine Dia´s noch sichten und mal raufladen, die ich vor vor 26 Jahren gemacht habe.
    Damals so knapp an die 300 Lkw von Herpa da damls ich die Eisenbahn links liegen lies und mich in meiner Lehrzeit mit Lkws beschäftigte.
    Zuerst nur mal so auseineander bauen und expermentieren und später auch Lackieren mit der Sprühdose aus dem Bauhaus.


    Ja es ging man muste nur weit genug Abstand einhalten son verschüttete der Lack das Gehäuse :hust:
    Da lackierte ich mein Lkw´s in meinem Speditionsfarben, auch die TBG Lkw´s von dieser Zeit da es in Aalen solche herum fuhren.
    Das was ihr gesehen habt sind nur 4 Lkw´von ca. geschätzt 20 Betonmischer und einer Betonpumpe die damals Neu von Kibri auf den Markt kam.


    Ja es wird Zeit, das ich die Dia´s sichte.... :toocool:


    Gruß Jürgen :hutab:

  • Hallo liebe Forengemeinde


    Wir kennen ja noch die PIKO V 180 der Vierachsigen Variante, die auch hier gezeigt wurde.


    Zwei neue Patinierte 118er von PIKO, verließen die Hallen.......



    Letztens in DSO schon mal angekündigt mit der Vorfreude kam solch eine Maschine der sechsachsigen Variante, zu uns ins AW.
    Ein alter treuer Kunde der nach dem Bericht in DSO seine Maschine sie in die Obhut des AW´s begab.
    Mit 2 Bildern von der Originalmaschine bewaffnete kam sein Mail an mich.


    Sein Wunsch war das ich so dezent wie möglich patinieren sollte.
    Die Lüfter und dern Gitter soweit wie möglich gut darstellen sollte, sozusagen einen "Sauberen " Zustand.


    Noch ein Wunsch waren die Drehgestelle in Hellem Grau erscheinen zu lassen da sie ja auch so gefahren sind.




    Jetzt beim ersten Bild mit Blitzlicht sieht man schon die Details am Lokkasten und den Drehgestellen...





    Das grau der Drehgestelle sticht schon heraus, die Arbeit kostete auch Zeit da mehre Durchgänge von Nöten waren.
    Ein Mischung aus den Farbtönen Hellgrau und Nussbraun das mit der Pistole udn dem Pinsel abwechselnd aufgetragen wurde.



    Nochmals im Detail






    Jetzt das Drehgestell im Detail ohne den Blitz.




    Nochmals die Maschine



    Die Lüfter und deren Gitter hier im Detail..



    Gehen wir zu Dach und deren Ansicht, wo ich meine Pistole sehr zurückhalten musste :hust:




    Wiederum der linke Dachbereich im Detail



    Nochmals die Gesamtansicht



    Jetzt der Rechte Teil des Daches





    Noch zum einzelnen Ausbaue der Teil Teil zum Patinieren:


    Die Lok recht einfach gestaltet und kann von jedermann sehr schnell auseinandergebaut und auch wieder zusammen gebaut werden.
    Man löst die 2 Schrauben unten am Rahmenboden und zeiht das Gehäuse einfach ab.
    Mit einem Schraubenzieher klipst man die Drehgestellblende ab und kommt sogleich zu den Rädern, die wiederum nur aussen angetrieben.
    Ein Radsatz pro Drehgestell ist mit einem Haftreifen aufgezogen.
    Das mittlere Radsatz ist wie bei der Originalmaschine nur zur Gewichtsverlagerung auf den Schienen gedacht und ist nicht angetrieben.
    Man kann sie schnell herausnehmen zum Patinieren, das sie gut gelagert sind im Drehgestell.


    Ich hatte schon die Variante von Gützold und ich kann nur sagen schneller gehts wirklich nicht, mit der PIKO Maschine.


    Mein Kommentar dazu :imsohappy: :


    Ein Maschine wie sie jeder man bedienen kann. :sehrgut:
    Gerade für unsere Jugend ist diese Maschine im Modellbahnbereich ein wahrer Segen. :sehrgut:
    Detailverliebte Modellbahner finden in ihr noch genügend Arbeitsvorrat für kühle Abende um sie zu verschönern, aber für den Preis ein wahrer Schatz.


    So das war es mal wieder aus dem AW und hoffe die Bilder haben euch gefallen



    Wer noch den Sound dieser Maschine hören möchte der soll doch mal hier rein schauen und den Sound der Maschine sich anhören.
    Ab dem Zählerstand 6.40, wird der Ruß :toocool: aus dem letzten Rohr geblasen.
    Nur :sehrgut: schön :sehrgut: kann ich nur sagen.


    Schönen Tag noch


    Gruß Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    bei Dir ist man richtig "König Kunde". So wie es der Auftraggeber möchte, wird von Dir patiniert. Du kennst ja meinen Geschmack, eher nicht so stark patiniert haben zu wollen. Diese Maschine wäre mir persönlich aber zu sauber. Da müsste etwas mehr Dieselruß zu sehen sein.


    Insgesamt aber wirklich eine sehenswerte Ausführung. Kann ich mir gut vorstellen, dass es schwierig für Dich war, den Finger vom Actionknopf der Brush zu lassen.


    Gruß Rainer :thumbup:

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    Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.

  • Hallo liebe Forengemeinde


    Am Montag rollte aus der Halle eine neue Dampflok raus.
    Ein Märklin 64er, übrigens schon die zweite Maschine.


    So jetzt will ich euch das Bild nicht vorenthalten:







    Gruß Jürgen

    Mit freundlichen Grüßen :hutab:
    Jürgen

    Einmal editiert, zuletzt von Juergen ()

  • Hallo liebe Forengemeinde


    Heut mal ein Preußisches Dampfmädchen, die sowohl schnell Vorwärts wie auch Rückwärts fahren konnte.
    Also eine Dampflok auf Gleisen, die als Baureihe 78 bezeichnet war.
    Neben der P 8 eine Allzweckwaffe bevor die V 100 sie aus dem Rennen drängte.


    Sie war im Eilzugverkehr sowohl auch mit Wendezügen im Vorortverkehr im Ruhrgebiet und rund um Hamburg tätig.


    Hier zum Nachlesen


    Zum Modell:



    Diese Lok hatte diesmal keinen langen Aufenthalt bei uns im AW, da sein Besitzer sie bald wieder abholte.


    Sie ist eine Ep 3 Maschine und sollte "benutzt" aussehen aber auch "Gewienert" sein.


    Wieder ein schwerer Kompromiss den ich stark beachten musste.
    Nach der Arbeit wusste ich den Kompromiss, denn meine Finger schmerzten, aber es zahlte sich aus.


    So aber jetzt zu den Bildern.


    Das erste Foto im Blitzlicht, so das schon mal erste Details zum Vorschein kommen.




    Die Lok ohne Blitz, nur rein mit dem Neonlicht



    Bei den Details kann man schon sehen das nicht alles Glänzend ausgeführt worden ist.


    Es ist ja auch eine Dampflok und kein "Objekt im Glanzlack" .
    Sie soll "benutzt" aussehen, obwohl das draussen zur Epoche 3, damals nicht der Fall war.


    Denn mit den Maschinen wurde Tag und Nacht gefahren.


    Denn so manche 78er wenn sie nicht gerade verschrottet wurde, kam vom hohen Norden oder dem Ruhrgebiet runter in den Süden.Einige Maschinen kamen auch ins BW Aalen, wo sie von dort im Eilzugverkehr auf der Remstalbahn und der Brenztalbahn und nach Nördlingen,
    eingesetzt wurden.
    Als die Elektrifizierungarbeiten von Schorndorf über Aalen nach Nördlingen abgeschlossen waren, war es auch um die Baureihe 78 auch geschehen.
    Einige Maschinen überlebten bis Mitte der 70er und gingen von dort nach Rottweil.
    Dort war dann die Endstation dieser Baureihe im damaligen Westen.


    Aber kehren wir wieder zurück zum Modell:




    Das Fahrwerk mit seinen Rädern, auf deren Wert ich gelegt hatte.
    Die Treibstangen wurden, auch leicht Glänzend ausgeführt (öl und Fett ).
    Auf der Kessel hat leinen leichten Glanzlack drauf.



    Nochmals die Lok gedreht und wieder leicht von oben mit dem Blitz...



    Von vorne...




    Hier von der Ebene aus Fotografiert



    Nochmals das Triebwerk im im Detail




    Jetzt die Rückansicht der Lokomotive.
    Auch wieder mit den verschiedenen Matt und Glanzstellen.



    Das war es mal wieder aus dem AW.


    Bis demnächst und ich wünsche euch Schönen Abend noch


    Gruß Jürgen

    Mit freundlichen Grüßen :hutab:
    Jürgen

    2 Mal editiert, zuletzt von Juergen ()

  • keiner sagt was...
    Hallo Jürgen,
    ich finde es wirklich sehr dezent. Das wäre mir fast zu wenig.
    Etwas mehr Dreck müsste da schon sein, bei aller Pflege mal. Aber es ist ja ein Auftrag.
    Du hast aber wieder eine gute Arbeit abgeliefert. Es beeindruckt mich immer wieder.
    Nettes Grüssle mitten aus dem Wald

    ... und das Grüssle mitten aus dem Wald
    bis bald... ´s Peterle


    ...mittlerweile gibt es einiges auf meinem "Blog"


    Verschiebe nicht auf morgen, was du heute leben kannst.
    Jeder vergangene Augenblick, den du nicht zu ergreifen verstanden hast, ist ein verlorener Augenblick.
    (unbekannter Autor)

  • Hallo Peter
    Danke für dein Feedback.
    Aber was will man machen bei einem Auftrag.
    Aber wenn dieses Bild anschaust.....


    Hier noch mal der ganze Beitrag aus DSO


    Apropos Epoche 3 hier kann man sehen das diese Epoche alles andere als sauber war.
    Das war neben der Epoche 4 auch ein Schwarze Zeit, da wurde gefahren auf Teufel komm raus.


    Ich war am Anfang auch noch davon überzeugt dass sich viele Leute in den Bw´s sich um die Loks gekümmert haben.
    Aber seit das ich das Buch von den DGEG Medien besitze ist meine Epoche 3 Welt zusammengefallen.


    Ist leider nur ein Märchen.
    Wer dies Buch besitzt und sich die Fotos angeschaut hat wird mir zustimmen wie Dreckig in manchen BW´s zugegangen ist, trotz der vielen Leute.



    Rainer


    Du hast ja das Buch schon gesehen :toocool:


    Sauber waren damals oder zum Teil die E und Dieselloks, aber wiederum auch nur zum teil.
    Es kam immer darauf an was es für ne Lok war.
    Ob sie für Personen- oder Güterzuge vorgesehen war.
    Am besten anzusehen ist diese Seite , wenn Fotos angeboten werden aus der Epoche 3.



    Beispiele aus der Ep 3 sind wie diese zwei 03´1, ausfahrend aus dem Kölner Bahnhof


    Für die Ep 4 angeblich Dreckige Epoche der Dampfloks ist aber diese krasse Gegenteil die gewienerte Neubau 41 im BW Rheine.
    Für die Ep 4 das es auch mal richtig "Dreckig "zuging beweist diese Foto



    @Peter


    Auch aus deiner Zeit ist manchmal auch was dabei.
    Stellvertretend für die Ep 4 in der ex DDR ist diese Foto zus sehen , denn diese 41er im Saaletal ist ganz schön beansprucht und wenn diese Maschine " Wild " im Umlauf war tat sie noch ihr eigenes.
    Nur wenn die Lok ein gutes Personal hatte sah dann die Dampflok so aus.
    In der DDR war nicht alles Dreckig.


    Fassen wir zusammen:


    Man kann die Umsetzung vom 1:1 Vorbild nicht immer vornehmen.
    Da muss man immer Kompromisse machen.
    Das vorbild sieht zwar gut aus aber das kleine Ding auf dem Modellgleis ist bescheiden geworden.
    Spätestens wird es dem Modellbahner in einem Vierteljahr lästig, wenn dieser schwarze Brocken auf seinen Gleisen umherfährt.


    Diese Kompromisse muss ich bei jedem Modell anstellen.
    Darum auch die "Saubere " Baureihe 78.
    Sie könnte noch sauberer sein.
    Hier noch Beispiele von meiner 64er von Roco




    Die erste 64er von Märklin die ich Patiniert habe.



    Noch die ganz aktuelle 64er, die zweite Maschine von Märklin, dieser Baureihe


    Wenn wir bei Märklin sind noch diese 55er




    Das waren solche Lok bei denen ich mich "Zügeln "musste.
    Bei der 55er war es auch ein Hin und Her mit der Patina bis sie da war wo ich sie hin wollte.
    Weil ich ein Mensch bin der mit den Augen schaut und es mir gleich gefällt oder nicht und mit mehreren Anläufen bis das Ding sitzt wo es hin muss.


    Ganz krasses Beispiel wie hier:
    So wollte es der Kunde bei dieser 50er.






    Das war es mal wieder aus dem AW und den Kompromissen die ein Modelleisenbahner machen muss gegenüber dem Original.



    Gruß Jürgen

  • Hallo liebe Forumsgemeinde :hutab:


    Ich hatte letztens einen Auftrag einen Gedeckten Güterwagen zu Patinieren.
    Der Kunde wollte das ich diesen einen Wagen aus meiner Homepage, kreiere.
    Ist auch schon ein älteres Bild. :roflmao:





    Auch die Kreideanschrift sollte drauf, das war wichtig für.
    Bei mir runzelte die Stirn :wissenschaftler: weil es noch nicht gemacht habe.
    Okay!
    Denn mir steht selbe auch noch was bevor da ein Rübenzug noch auf seien Patinierung wartet, da auch ein Paar Wagen von dem Zug, solche Anschriften bekommen soll.


    Also ran ans Werk !



    Hier kommt er schon mir 212........ :hust:








    Mein dank gilt auch Rainer der mir mit Tipp Ex Plättchen ausgeholfen hatte.



    Jetzt der Wagen mit der Kreidebeschriftung.
    Nach etlichen versuchen wurde dann die Beschriftungen aufgebracht.
    Ich schnitt nur einen kleinen Teil aus, der so groß wie die zu bearbeitend Fläche ist.
    zuvor muss man mit Kreppband die zu bearbeitende Fläche abgeklebt werden.
    Dann dann wurde das Plättchen aufgelegt und wieder mit kleinen Stückchen Kreppband abgeklebt so das es nicht verwackeln kann.



    Am Anfang als ich das Tipp Ex Plätten vorsichtig abzog kam mir schrift trotz des dünnen Stiftes recht Dick und Breit vor.
    Aber ich ging her mit eine Radiergummi und zog die Schrift schmäler, in dem ich mit dem Radiergummi von oben nach unten fuhr.
    Zwei-bis dreimal wurde sie ganz langsam dünner.


    Wie ihr auch sehen könnt schmierte die Schrift leicht, aber das war kein Problem.



    Denn der Zustand passte passte mir vollends.
    Da wenn der Regen auf die Kreide trifft, wäscht er sie auch runter und sie läuft nacht unten so wie auf dem Bild und das soll auch dieser Zustand hier
    darstellen.




    Ihr Wundert euch warum die Schrift so weit oben ist.
    Der Grund war auch, dass der Wagen an der Güterrampe, wo anschließend der Lagerverwalter nach dem Beladen die Kreide aufbrachte.





    Nochmal im Blitzlicht......




    Und wieder habe ich meinen Horizont erweitern können mit dem Wagen.
    Denn einige Wagen von meinem Rübenzug warten noch in den Schachteln, mit Tipp Ex beschriftet zu werden.
    Die Lok ist ja schon dafür da . :hust:




    Gruß Jürgen :hutab:

    Mit freundlichen Grüßen :hutab:
    Jürgen

    Einmal editiert, zuletzt von Juergen ()

  • Hallo Jürgen,
    an diesem Beitrag gefällt mir besonders, dass du mal etwas ausführlicher die Technik beschreibst, wie du arbeitest. Das habe ich in ähnlichen Beiträgen von dir bischen vermisst.
    Den Tipp mit dem „Tipp-ex“ kannte ich, hab ihn aber noch nie selbst ausprobiert. Jetzt weiss ich zumindest, dass ein ganz spitzer Stift vonnöten ist, um eine halbwegs realistische Kreideanschrift an einem Waggon herzustellen.
    Sieht gut aus!

  • Das ist wirklich gut geworden, mit der Kreideaufschrift, Jürgen. :sehrgut:


    @Peter T:
    Damit Du weitere Anleitungen nicht vermisst, hier der Link zu Jürgens Homepage mit der Kategorie "Anleitungen" und der Artikelserie "Patinieren mit Speziguzi". Das sind sozusagen die Basisartikel.


    Gruß Rainer :thumbup:

    Kleinreuth-Nord-Logo-supersmall.jpg


    Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.

  • Hallo liebe Forumsgemeinde


    Wie die Überschrift es beinahe es verrät kommt was Amerikanisches.


    Ja es ist eine Amerikanische Lok udn es ist die erste die aus den Hallen rollte.
    Denn meinen eigenen Loks haben noch keine Farbe gesehen.
    Qasi sie ist auch der Erprobungsträger für meine Lieblinge.


    Es ist eine GP 38.2, der Gesellschft " Conrail ", von Life Like Proto 2000.
    Hier könnt ihr nachlesen um was es für ein Gesellschaft hier handelt.


    So jetzt zur Maschine:


    Hier nochmal kurz zum Nachlesen was für ein Typ diese Maschine ist.




    Da zwischen bevor es weitergeht 3 Filme aus You Tube zum Anschauen:

    Conrail GP38-2 and Conrail Caboose


    Conrail GP38-2 Moving Gondolas w/ Massive RSL3 Horn


    CONRAIL OLS #5290 to car: Get out of my way!



    Jetzt diese Seitenansicht die am besten getroffen ist.
    Hier werden schon die Details herausgehoben, ja sie springen fast einen an.



    Und nochmals von hinten.



    Jetzt bei ihr aufs Dach geschaut:


    Und sie wurde getätschelt, ja genau der Pinsel "tätschelte" die Farbe die zum Teil aus 70% Terpentinersatz und restlichen 30 % Farbe bestand auf dem Dach umher.
    Bis das die Farbe ( Dreck/Ruß ) so richtig in Position gebracht wurde wie ich es wollte.
    Dann mit dem Fön leicht getrocknet um die Wirkung zu sehen wie nachher ausschaut, denn das Bild Nass in Nass sieht immer gut aus, aber den die Brühe
    trocknet bringt das wieder ein ganz anderes Licht ins Spiel.
    Und nachher mit Himmelblau das wiederum noch mit einem Schuss Weiß etwas aufgehellt wurde, dann anschließend mit der Pistole aufgebracht wurde.
    Es soll die Ausbleichung am Dach Simulieren die auf die Maschinen einbrennt.





    Hier auch die Ventilatoren und ihre Gitter.





    Hier im Blitzlicht kommen auch die Drehgestelle an den Tag.




    Im Detail wiederum die Lüftergitter und die Ecken und Kanten die ich hervorgehoben wurden.
    Mit der gleichen Methode, des Tätscheln und schieben der Farbe wurde auch die Seiten der Lok gemacht.




    Diesmal von vorne aber von der anderen Seite



    Noch ein letztes Bild von Ihr.
    Das Himmelblau tut hier richtig seine Wirkung.
    Denn die Sonne kommt auch hier ran.



    Ich hoffe es hat euch gefallen da dies nicht Alltäglich ist.



    Gruß Jürgen

    Mit freundlichen Grüßen :hutab:
    Jürgen

    Einmal editiert, zuletzt von Juergen ()

  • Hallo Wolfgang


    Ich wollte mit meiner spezial Farbbrühe aus 90% Terpentinersatz und die restlichen 10% Weiß den Wagenkasten ausbleichen aber es klappte nicht, da wäre der Wagen weißlich geworden und nicht ausgebleicht.
    Das heißt er wäre im Farbton zu Weiß geworden anstatt nur einen ausgebleichten Zustand.


    Daher misschte ich mir verschiedene hellere Brauntöne an und brachte sie mit der Pistole auf.



    Gruß Jürgen

  • Geschrieben von Lutz


    Hörnchen 0,25mm versetzt... :D


    Von dem Weathering her :thumbsup:
    Mit freundlichen Grüssen


    Lutz
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    Hallo Lutz


    Danke der Nachfrage, aber das lass ich den Kunden selber machen. 8)


    Denn A-wie Alterungs, W-wie Werk patiniere ich nur.
    Umbauen überlasse ich anderen.


    Und wenn dem Kunden seine Oma drauf sitzt, ist es nicht mein Bier.



    Habe die Ehre :hutab:

  • Hallo Jürgen,


    ich bin kein US-Fan aber als ich die Bilder von dir betrachtete, war mein erster Gedanke: Diese Lok würde ich sofort kaufen!
    Ich finde die Patinierung äußerst gelungen. Klasse Arbeit und Hut ab!

  • Hallo Liebe Forengemeinde


    Wie der Titel schon beinahe alles beschreibt ist die DRG auch nicht spurlos am Alterungswwerk vorbeigegangen.
    Was heißt das, werdet ihr euch fragen ?


    Ich hatte mal so zwischendurch 3 Fahrzeuge in der Halle.
    Da die Fahrzeuge der DRG Zeit, der Epoche 2 angesiedelt sind, nahm ich sie unter meine Fittiche.


    Rainer K. aufgepasst, es doch deine Zeit um 1925 rum. :sehrgut:


    Zum ersten Wagen war ein offener Güterwagen von BRAWA dran.
    1925 gab es bezüglich keine Farbfotos und da musste ich mir die Farben so aufbrushenn wie es gewesen wäre.
    Aber schaut euch die Bilder an.


    Dieser transportierte vor kurzem noch Kohlen.......



    Wie an allen Wagen die durch meine Hände gehen wird die Washing-methode angewendet um auch ein Ergebnis zu zeigen.







    Intressant die Trittbretter.







    Nochmals ein Detailbild




    Kommen wir zum G 10 von BRAWA der so dezent patiniert worden ist.



    Das Dach dezent Patiniert



    Und da noch richtig gebremst wurde war der Staub auch größer.... :hust:



    Nochmals von oben...





    Noch ein Tipp wenn ich die Braunen Güterwagen durch habe, gehe ich mit Airbrushpistole nochmals her und bringe eine hellere Braune Farbe auf.
    das hat den Effekt das die Wagen nicht zudunkeln.
    Da gibt es den gealterten Wagen aber keinen braunen Plastikklumpen der irgendwo in der Modelllandschaft herumfährt.
    Das muss man beim Airbrushen auch berücksichtigen, das die Teile nachdunkeln.


    Und zuguterletzt kommt wie es für ein GmP sich gehört auch ein Personenwagen, dazu.


    Eine Donnerbüchse von TRIX mit RP 25 Räder drunter.


    Was ich an dieser gemacht habe war der Rahmen der Boden, Dach und die Räder.
    Der Wagenkasten selber erfuhr nur einen Mattlack um den Kunststoffglanz zu nehmen der wirklich manchmal einen Wagen verhunzt.






    Ich hoffe die Bilder gaben euch wieder mal Anlass euch in Sachen Patinierung zu begnügen. :toocool:


    Schönen Abend noch


    Jürgen aus Fachsenfeld OAK