Kollektion gealterter Fahrzeuge aus der Airbrush-Werkstatt von Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    mit welcher Technik hast du den Wagen behandelt? Pinsel, Airbrush oder vielleicht beides?


    Ich bin noch auf der Suche nach einem solchen Wagen für die Stammholzverladung vom Lkw auf die Bahn. Allerdings eher in Epoche 4. Bin mir nicht sicher, ob da solche Hochbordwagen oder eher Rungenwagen zum Einsatz gekommen sind. Da muß ich noch Vorbildmaterial suchen ... Die Hochbordwagen gefallen mir optisch sehr gut - erst recht, wenn diese gealtert wurden! Gute Arbeit!


    Gruß, Carsten

  • Servus Jürgen,


    eine wirklich tolle Arbeit, nix mehr Plastik.
    Deine Technik würde mich auch interessieren, wie hast Du z. B. den Mattlack aufgebracht ? Pinsel, Spraydose oder?
    Gruß
    Rainer K


    Nachtrag: Was hälst Du davon, eine Anleitung für das Altern hier reinzustellen? Danke im voraus :walklike:

  • Hallo Freunde,


    ich klinke die Nachricht mal hier in den Faden ein. :keeporder:


    Habe eben per Telefon in einer rund 150minütigen Sitzung alle Fehlerquellen abgearbeitet und die (Fern-)Diagnose stellen können: Router ok, DSL steht nicht zur Verfügung, Netzwerkadapter eines PCs defekt. :sos::verrueckt:


    Sobald Jürgen die Störungen beheben lassen konnte (vermutlich morgen im Laufe des Tages) wird er sich wieder zurückmelden. Bis dahin ist also das AW-Fachsenfeld von der Datenkommunikation leider abgehängt. :lokomotive:


    Gruß Rainer

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    Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.

  • Sobald Jürgen die Störungen beheben lassen konnte (vermutlich morgen im Laufe des Tages) wird er sich wieder zurückmelden. Bis dahin ist also das AW-Fachsenfeld von der Datenkommunikation leider abgehängt. :lokomotive:

    Hallo liebe Forengemeinde :hutab:


    Ich bin wieder seit heute wieder :tanz: :tanz: online :tanz: :tanz: hier.


    Ja zu dem Wagen und den Fragen, wie er gemacht wurde, kann ich nur sagen:


    Es traten der Pinsel und die Airbrushpistole auf.


    Die Pistole ist für die Verteilung der Farbe und auch den Mattlack zuständig.
    Mit dem Pinsel wird die Washing Methode angewandt.
    Das heißt das die Farbe mit der Pistole in die Ecken und Kanten zuerst gehalten wird, damit sich da der Dreck zuerst sich wieder spiegelt beim Original.
    Dann noch auf die Oberfläche das genug Farbmaterial drauf ist, anschließend wir der Pinsel mit dem Terpentinerstatz aufgetragen und das ganze wird leicht abgewaschen, aber nicht komplett und auch die zu bearbeitende Oberfläche wird Waagrecht gehalten damit das Terpentin nicht runter läuft.
    Der Fön ist auch zur kurzen Trocknung der Farbe da um die Zeit der Trocknung zu verkürzen, um gleich weiter zu Patinieren.
    Dann immer wieder mit Airbrushpistole diese Prozedur wiederholen bis das Ergebnis wie auf dem ersten Bild erscheint.


    Wenn der Wagen dann zu dunkel sein sollte, dann nimmt man die Eine rote Farbe die der Originalfarbe ähnlich sieht und brusht mit viel Verdünnung und ganz wenig Farbe, das heißt ein Lasur die dann leicht mit viel Luft und wenig Farbe auf die Oberfläche des Wagenkasten aufgebracht wird, so das die Oberfläche wieder heller, bzw. Rötlicher wie am Wagen wird.
    So hat man keinen Dunklen Wagen.
    Man lackiert ihn beinahe wieder.
    Die Beschriftungen wenn diese Farbe aufgebracht ist wir mit Terpentinersatz und einem dünnen Pinsel oder einem Wattestäbchen ganz, ganz vorsichtig abgetupft.
    Wenn da ganze soweit ist nehme ich dann eine Single Action Airbrushpistole, die überall billig angeboten wird, zum Teil mit einem Kompressor, für 69,- bis 79,- Euro ( Norma, Lidel etc. ) und bringe den Mattlack auf.


    Es ist eine Pistole mit einem Glasnaschluss wo der Mattlack enthalten ist und der dann zweimal hintereinander aufgetragen wird.
    Der Föhn trocknet gleich den Mattlack an und anschließend wird das ganze nochmals wiederholt.


    Ich hoffe es war für euch verständlich.
    Aber wie ich schon geschrieben muss ein Film her zum besseren verstehen, denn Bilder und Anschauungsmaterial ist besser zu verstehen, als nur
    Worte.


    Gruß Jürgen :hutab:




    Ich sehe schon ein Film ( Rainer ) wäre fällig nur für euch im kleinen Kreis, sonst schreibe ich mir einen Wolf :toocool: :musik:

  • Hallo liebe Forengemeinde :hutab:


    Seit längerem kommt wieder ein Bericht von mir zu euch aus dem AW.


    Fangen wir gleich an.......


    Was da letztens zu mir kam stellte mich schon auf eine andere Stufe des Könnens.
    Ein User schickte mir zwei seiner Lieblinge zu mir.
    In der Schachtel befand sich ein 03 der DR der ehemaligen DDR und eine 44er der eheml. DR(DDR), die der Nördlinger Museumslok nachempfunden wurde, da die Schilder an der Serienlok von Roco ausgewechselt wurden.


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    Gleich eines vorne weg:


    Wenn Technische Fragen an der Lok sind, da vielleicht irgendwelche Veränderungen vorgenommen wurden, dann dürft ihr mich nicht fragen. Denn ich bin nur für die Patinierung zuständig.
    Der Rest an der Lok ist der User selbst zuständig, da ich die Modelle so rein bekomme, zum Teil auf- bzw. zurüste, wenn es Kunde wünscht.
    Denn mein eigentlicher Auftrag lautet sie zu Farblich zu veredeln.


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    Aber zurück zur Baureihe 03 von Fleischmann, hier ohne den Blitz.



    Dem User ein Anliegen war, das die Lok in einen Betriebszustand versetzt wird, um auch gleichzeitig zu dokumentieren das das Lokpersonal sie Pflegte.


    Ich nahm die Lok mir zur Brust und Patinierte so wie immer zuerst komplett Schwarz, auch die Roten Partien da der Schwarze Dreck auch in dem letzten Eckchen reinkommt, denn er sollte auch dort bleiben nur die Oberfläche wurde wieder abgeputzt, bzw. gewischt.
    Wo die Lok in dem Outfit da stand und sie trocken war, ging ich her und Mattierte die Lok komplett ein.
    Nach einem Tag nach ich die feine Airbrushpistole und nahm mir die Partien vor die Glänzend erscheinen sollten.


    Hier die Treibräder mit dem Blitz



    Diesmal ohne den Blitz



    Der User wollte die Treibstangen der Lok eingeschwärzt haben und ich folgte seinen Wunsch, denn vorher sah sie so aus.





    So jetzt die Lok von der anderen Seite mit dem Blitz



    Jetzt wieder ohne den Blitz



    So was ihr auf den Bildern auch sehen konntet, war das einzelne Partien "Matt" waren und wiederum andere Partien, "Glänzend" ausgeführt wurden.
    Ich wollte das die Lok gepflegt daher kam und nicht zugerußt.
    Da ja damals die "Freie Deutsche Jugend", was besonderes war und auch davon besondere Lok davor kamen um die Züge zu ziehen, nehme ich mal an.
    Wenn hier jemand ist der dies erlebt hat, soll davon berichten, denn es wird nicht meine letzte Lok sein.
    Er kann mich auch unter PN kontaktieren wenn er sich nicht Outen möchte.


    Zurück zu den einzelnen Partien:


    Fangen wir von hinten an mit dem Tender dem ich oben an den Einfülldeckel für das Wasser "Glänzend "ausgeführt hatte da immer wieder mal Wasser überschwappt und sich auf dem Tender herumläuft und wiederum verdunstet.



    Weiter zur Oberseite des Kessels den ich Matt ausgeführt habe da auch der Ruß seine Arbeit auf der Lok verrichtet und oben nicht geputzt wird, oder doch ?
    Wer mehr weiß, nur her.




    Die Seite des Kessels wurde leicht Glänzend gebrusht, so wie auf dem Bild.




    Auch die Wagnerwindleitbleche wurden durch den Glanz nicht ausgelassen.....




    Noch ein letztes Bild




    Das war es mal wieder aus dem AW.


    Der Bericht über die DR 44er folgt demnächst hier auf dem Bildschirm.


    Hier könnt ihr schon mal durch dies virtuelle Guckloch reinschauen


    Gruß Jürgen :hutab:


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    Mit freundlichen Grüßen :hutab:
    Jürgen

    3 Mal editiert, zuletzt von Juergen ()

  • Servus Jürgen,
    dass ist mal wieder eine Beschreibung, die mir gefällt.
    Für meine Vorstellung eine sehr gute Arbeit an einer Dampflok. Es gefällt, wenn da Hinweise sind, die einem sagen,
    wie die gedanklichen Ansätze für den Einsatz der entsprechenden Lacke matt und glänzend sind.
    Danke fürs erklären und zeigen.
    Nettes Grüssle mitten aus dem Wald
    Peter

    ... und das Grüssle mitten aus dem Wald
    bis bald... ´s Peterle


    ...mittlerweile gibt es einiges auf meinem "Blog"


    Verschiebe nicht auf morgen, was du heute leben kannst.
    Jeder vergangene Augenblick, den du nicht zu ergreifen verstanden hast, ist ein verlorener Augenblick.
    (unbekannter Autor)

  • Hallo Jürgen,


    da hat endlich mal wieder ein großer "Dampfer" Deine Hallen verlassen. Die Bilder und Erläuterungen sind prima, da kann ich mich den Ausführungen von Peter nur anschließen. Diese Beschreibung könnte glatt als "Patinieren mit Speziguzi, Folge 3" durchgehen. :applaus:


    Gruß Rainer :thumbup:

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  • Hallöle Jürgen
    Hast mal wieder perfekte Arbeit geleistet. Mann Mann ,sieht die schön aus,sowas könnte so patiniert auch auf meiner Anlage gut aussehen. Auf die 44er bin ich schon
    gespannt. Danke für die tollen Bilder.


    Grüssle


    Ronald :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus:

  • Die FDJ Logos wurden geschwärzt bevor der Verfassungsschutz noch hier aufkreuzt !!


    Hallo Jürgen,


    ich verstehe, dass Du aufgrund eines Hinweises in DSO ersteinmal so handelst. Das was dort als Einwand geschrieben wurde ist schlicht falsch! Richtig ist der Hinweis auf die Unterscheidung zwischen West-FDJ (verboten) und Ost-FDJ (erlaubt). Die Unterscheidung, was verboten und was erlaubt ist, ergibt sich aus dem Schreiben des Bundesministers des Inneren vom 11. Juli 1991.


    Du kannst also Deine Bilder ungeschwärzt zeigen. :keeporder:


    Gruß Rainer :thumbsup:

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  • Hallo liebe Forengemeinde


    Wie schon im 03er Thread angekündigt bringe ich heute den Bericht einer 44er von Roco.


    Ich war nur mit dem veredeln/ Patinieren der Maschine betraut.


    Denn mein Auftrag vom Kunden lautete in der E Mail, dass es sich um eine Baureihe 44er der ehemaligen DR handeln würde die aus einem Serienmodell von Roco umbeschriftet wurde.
    Diese Maschine war im Vorbild eine Museumsmaschine, die in heute Nördlingen beheimatet ist.


    http://www.youtube.com/watch?v=SSPz0DQsu_Y


    Der User schickte noch mit der Maschine auf dazugehörende Fotos von dem Vorbild.
    Nichts wie ran den Speck und die Lok ein Tag vorher Präpariert zum Airbrushen, wie Fenster abdecken, teile entfernen.
    verbinden lösen zwischen Tender und Maschine, was bei ihr zu einem Problem wurde da die Lok einen Sounddecoder drin hatte und der Lautsprecher im Kessel befand, musste sie gekuppelt bleiben.
    Bei Serienloks wird die Verbindung zwischen Tender und Lok gelöst, die Kardanwelle entfernt, Stecker gezogen.
    So das zwei Einheiten in der Halle sind.
    Auch die Lampen der Lok wurden durch den Latexlack abgedeckt.


    Sie sollte nicht " Dreckig " wirken wie ein geschundene Maschine die jeden Tag ihre Last ziehen musste, sondern wie ein geputzte und gepflegt Maschine, eben ein Museumsmaschine.


    Was meines Erachtens für mich in einem Museumsbetrieb nicht wichtig ist, denn das zeugt von Arbeit der Maschinen, denn sie sollten auch so Aussehen und kein Kaltes Objekt darstellen.
    Denn diese "Sauberen Loks ", sind geputzt bis ins kleinste Detail.
    An der Museumsbahn darf man sich ruhig dreckige Finger holen, denn das wirkt Lebendig, auch wenn man ab und zu von einer Fahrt ein Schwarzes Gesicht sich geholt hat, wenn man nachher im ICE sitzt und die Leute einen komisch Anschauen, das ist nur meine Meinung, aber alles schon erlebt.


    Der Dreck durfte nur noch in kleinsten Mengen, in Ritzen und auf der Oberfläche sein.
    Auch wieder so ein Kandidat der mich absolut die Handbremse um ein Stückchen weiter anzog beim Brushen, das nicht zuviel Farbe auf dem Modell landetet.
    Denn der Satz stimmte dazu:


    " Weniger ist mehr !"


    So zurück zur Maschine, dem 3 Zylinder Bullen oder auch in Fachkreisen "Jumbo" genannt.




    Bei der Maschine am Führerhaus ist auch nicht alles Glänzend ausgeführt worden.
    Da auch beim Vorbild nicht alles Glänzte wie ich meinte.



    So auch hier auf Foto mit Rauchkammertür.
    Ich bin auch eines besseres belehrt worden und meinte das diese auch glänzend ausgeführt werden soll, aber als ich die Fotos sah, wurden sie Matt belassen.


    Wie bei der 03 wurde auch die 44er zuerst komplett von oben bis unten und von vorne bis Hinten mit dem Mattlack gebrusht.
    Die Lok wurde 1 Tag in Ruhe gelassen, danach wurde mit der feinen Airbrushpistole, die Partien heraus gehoben durch den Glanz.



    So wie hier auf dem Ausschnitt, der ohne Blitz gemacht wurde, sah man vom Glanz noch wenig.



    Was auf dem Bild mit Blitz schon besser zu Geltung kommt aber man fährt auch nicht mit voller Beleuchtung im Zimmer.
    Auch der Kessel bekam vom Glanz ein wenig ab.
    Die Räder und deren Treibstangen waren auch ein Augenmerk und wurden nach dem Schwärzen mit Roter matter Farbe die Oberfläche hervorgehoben.



    Fangen wir bei ihr von hinten an und arbeiten uns weiter vor.
    Hier die Tenderrückseite.



    Wie auch im 03er Thread, wurde das verdunstende Wasser nicht vergessen das mit dem Glanz nachgebildet worden ist.
    Was hier fehlt ist die " Echte Kohle ", darauf.



    Danach wurde die Kesseloberfläche, die beim Vorbild auch vom Ruß überzogen worden, in einem Matten Schwarzen nachgebildet.



    Hier schön zu sehen, die glänzenden Umlaufbleche der Lok die auch beim Vorbild auf dem Foto als Vorlage dienten.
    Man lernt bei der Sache nie aus, denn Museumsmaschinen sind meiner Erachtens, wenn sie nicht stark belastet sind, für mich schwieriger zu Patinieren, wie alles andere.
    Denn an den Maschinen wird geputzt und gewienert und das macht es mir auch schon schwerer den Dreck aufzubringen und auch wieder so abzuwischen das ein teil auf der Lok bleibt.
    Bei den Epoche 5 und 6 Fahrzeugen wird es auch nicht leicht gemacht.
    Dabei kommt es aber auch auf den Einsatz desjenigen Fahrzeuges darauf an.



    Nochmals die Maschine ohne Blitz



    Das Fahrwerk auch ohne Blitz



    Ein letztes Bild mit Blitz (:0)




    Noch zum Abschluss ein Film:


    http://www.youtube.com/watch?v=sPlq0tdKTkI


    So das war es mal wieder aus dem AW.
    Ich muss mich zur Zeit um die Modernere Traktion kümmern.



    Ich wünsche euch einen schönen Tag noch


    Jürgen aus Fachsenfeld OAK

  • Servus Jürgen,


    Glückwunsch zu der tollen Arbeit.
    Meine Beiträge in diesem Bereich halten sich in Grenzen, aber bei einer solch schönen Lok :thumbup:
    Rainer K

  • Hallo Jürgen,
    immer wieder betrachte ich Deine Arbeiten, dabei fallen mir zwei Sachen auf: Die Loks werden , so, wie sie aus der Schachtel kommen gealtert. Oder aber die Auftraggeber geben sich mit halber Arbeit zufrieden. Will heißen, Montagefehler werden nicht bereinigt. So zum Beispiel ist bei der GFN-03 die Steuerspindel nicht in die Montageöffnung des Umlaufes gesteckt
    es fällt auf, daß die Spindel total verbogen ist. Hier sollten die Auftraggeber nochmals eine Kontrolle der Modelle vornehmen, ehe sie das Modell zur Alterung "freigeben".Dein Auftrag ist, wie von Dir bereits beschrieben, nur die Alterung.
    Bei der roco-BR44 fällt auf, daß die Leitung zum Leitungsdruckregler nicht in ihre Bohrung der Luftpumpe gesteckt ist.
    Bei einem gealterten Modell fallen dann gerade solche Sachen noch deutlicher auf.
    Die Alterung weiß zu gefallen, gerade, weil hier nicht ein alter "Rotzkocher" dargestellt wird. Die
    Beschreibung der Arbeitsschritte ist hier auch für die Anfänger (wie mich) sehr hilfreich.


    Viele Grüße
    Christian

  • Hallo Christian


    Wie schon beschrieben kommen die Modell aus der Schachtel.
    Wenn zugerüstet werden soll dann frage ich noch nach, denn es kostest auch noch meine Zeit und diese ist auch nicht umsonst.


    Nur den Leitungsdruckregler den musst du mir mal zeigen.


    Gruß Christian

  • wie bei vielen Großserienmodellen eben nicht dargestellt.
    Sondern nur die Leitung die von der Luftpumpe zum Regler und weiter zum Hauptluftbehälter führt. Beim gezeigten rocomodell ist die Bohrung zur Aufnahme der Leitung deutlich zu sehen.
    Mit dem gelben Punkt habe ich die Bohrung markiert, die dareingehörende Leitung ist die gekrümmte Linie am Kesselmantel...



    Da ich mich mit der BR44 aus einem anderen Grund Schienenfahrzeuge: Die Bellos kommen! Lokomotiven der BR 43 und 44...oder es muß nicht unbedingt eine GFN-BR43 sein beschäftigt habe, ist mir die Sache mit der Luftpumpe aufgefallen.
    Damit Du mich nicht falsch verstehst, es geht nicht darum, Deine Arbeit zu kritisieren- sondern darum, daß eine gewisse Vorkontrolle (seitensd der Auftraggeber) notwendig ist.

    Christian

  • Damit Du mich nicht falsch verstehst, es geht nicht darum, Deine Arbeit zu kritisieren- sondern darum, daß eine gewisse Vorkontrolle (seitensd der Auftraggeber) notwendig ist.

    Hallo Christian


    Ne, ne, ne, ne nein, das ist gut das du mir es zeigst, denn da bin noch ein Laie. :aok:
    Ich verstehe was von Patinierungen, weiß auch wie ne Dampflok funktioniert, aber soweit kenne ich mich nicht aus, :hiphop: muss ich gestehen.
    Dein Tipp werde ich dem Kunde gleich mailen, denn die Lok ist schon auf dem Heimweg.


    Danke für dein Bemühen :thankyou:


    Gruß Jürgen

  • [times]Hallo liebe Forengemeinde


    Um den Freitag heute abklingen zu lassen zeige ich euch Bilder einer 112er und einer 114er der Baureihe V 100 OST.
    Ein Lokbaureihe die wie im Titel des Beitrage schon alles sagt, die mir langsam ans Herz wächst.
    Die mit jeder patinierten Maschine mehr gefällt.
    Irgendwann werde ich mir auch so eine Lok zulegen.
    Der Sohnemann hat sie schon als Privatbahn ausführung der NBE und auch die 114er.


    Bei der Lok wurde diesmal viel Farbe aufgebracht, die nach nach Vorbildfotos so kreiert worden ist.
    Da der User es so wollte.
    Ich hielt mich aber noch zurück, obwohl auch schon viel Farbe auf der Lok ist.
    Denn die Vorbildmaschine, http://www.v100-online.de/inde…3&action=image&position=1 war weitaus schlimmer anzusehen wie hier das Modell.


    Zuerst das erste Bilde mit dem Gesamteindruck der 112er, ohne den Blitz.



    Im Detail die Lüfter und die Drehgestelle



    Jetzt mit dem Blitz



    Hier nochmals die untere Partie mit den Drehgestellen, die Füße (:0)der Frau Hundert OST.



    Nochmals von der anderen Seite.




    Als Vergleich noch eine 114er die Dezenter ausgeführt wurde ( Collage ).


    Bevor aber Diskussionen ausbrechen, möchte ich diese entschärfen, denn bei ihr wurde ein sogenannter " Hütchentausch "vorgenommen.
    Das Fahrgestelle ist aus eine 202 einer DB AG Maschine von Roco und der Rest ist das Gehäuse.
    Was gemacht wurde sind, von mir als Experiment die Drehgestelle, die Grau lackiert wurden da es meinem "Sohnemann" seine NEUE ist.



    Die Linie am Rahmen habe ich auch noch nachgezogen.


    Ich hoffe die Fotos gaben euch genug Motivation.


    Schönen Tag noch


    Jürgen aus Fachsenfeld OAK

  • Hallo Jürgen,


    eine schöne Maschine, der du zu einem perfekten Aussehen verholfen hast! Die Betriebs- und Alterungsspuren kommen absolut realistisch rüber - ist einfach nur gut! Genauso soll's doch aussehen ...


    Schönes WE,
    Carsten

  • Was soll ich dazu sagen, Jürgen. 'y#


    's Maschinle kommt sauber rüber, gell, richtig schee! :sehrgut:


    Man verzeihe mir meinen Versuch der schwäbischen/württembergischen Lautmalerei. Andere Dialekte beherrsche ich besser. :D



    Gruß Rainer :toocool:

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    Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.