Stationsgebäude Höchstadt/Aisch

  • Falls du mir die Werbung grössenrichtig zuschickst, kann ich dir einen Ausdruck mit Farblaser- Drucker machen...kein Problem.


    Grüssle


    Ronald :D :D :D :D :D

  • Mir kommt das vor, als wenn das Schild auch noch ein wenig breiter sein müsste; der Schriftzug scheint mir gegenüber dem Original insgesamt zu klein.


    Richtig erkannt, Boscho. Da ist natürlich noch "Feintuning" notwendig.


    Falls du mir die Werbung grössenrichtig zuschickst, kann ich dir einen Ausdruck mit Farblaser- Drucker machen...kein Problem.


    Danke, Ronald. Wenn es soweit ist, werde ich auf Dein Angebot gerne zurückkommen.



    Gruß Rainer :thumbup:

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    Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.

  • Danke, Jörg, für den Tipp mit Fixative. Dein Hinweis und die Ergänzung von Boscho haben mich veranlsst, Gerstaecker in unsere Linksammlung, Kategorie "Werkzeuge und Materialien" aufzunehmen.


    Gruß Rainer :thumbup:

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  • ... waren auch besonders schützenswerte Bereiche des Stationsgebäudes Höchstadt/Aisch untergebracht. Insgesamt sind drei Fenster vergittert. Mich beschäftigte einige Zeit die Überlegungen, wie wohl die Fenstergitter am einfachsten anzufertigen wären. Auch Jörg gab mir neulich bei unserem Autobahnraststättentreffen gute Tipps zum Thema.


    Meine erste Überlegung, ausschließlich aus 0,5*0,5 mm Polystyrol die Gitter anzufertigen, habe ich nach kurzer Experimentierphase wieder verworfen. Die Materialstärke (oder besser -dünne) lässt es kaum zu, vernünftige rechtwinklige Gitter zu kleben.


    Nach einiger Sucherei fand ich Fenstergitter (Art.-Nr. 80201) aus dem Auhagen-Baukastensystem. Diese Gitter haben näherungsweise die für mein Projekt gewünschten Abmessungen. Material Pappe, gelasert, ca. 0,35mm dick, was auch für die Breite der Gitterstäbe zutrifft. Rein rechnerisch dürften die Gitterstäbe nur 0,25mm dick sein. Diese "Unschärfe" kann ich jedoch leicht verschmerzen. :pfeifen:

    Hier nun mein weiteres Vorgehen:


    Zur Erinnerung noch einmal das Vorbild, Straßenseite:


    Das Gitter wurde aus dem Lascercut-Bogen mit dem Skalpell herausgelöst und die vorhandenen überstehenden Gitterstab-Enden gekappt.


    Aus dem 0,5mm Polystyrol schnitt ich 5 passend abgelängte Stückchen, die von der Rückseite her auf das Gitter aufgeklebt wurden. Es ist zweckmäßig, für die Einhaltung der Abstände und des rechten Winkels genau zu messen. :wissenschaftler: Bei meinem ersten Gitter (siehe weiter unten) zeigt die Makroaufnahme gnadenlos den leicht aus der Horizontalen herauslaufenden Gitterstab. Das war "fehlerhaftes Augenmaß". :schimpf:


    Das Gitter hatte ich zuerst in einem dezenten Grauton gestrichen - schrecklich! :uebel: Das gefiel mir nicht und kam auch nicht an das Vorbild heran.


    So entschloss ich mich, der grauen Farbe mit kalkweißer Pulverfarbe auf die Pelle zu rücken. Das Ergebnis gefiel mir. Bitte den leicht aus der Horizontalen herauslaufenden Gitterstab ignorieren, das ist immer noch der Prototyp. In der finalen Ausführung wird das besser werden.


    Fazit:
    Auch hier würde eine genaue Zeichnung als Vorlage und die finale Ausführung als Laser- (oder Ätz-)Platte zu besten Ergebnissen führen. Für die zukünftigen Gebäude werde ich das im Fokus behalten.



    Gruß Rainer :thumbup:

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  • Dein Gitter sieht gut aus, aber beim decal mit dem Stationsnamen an der Wand würde ich noch mal mit Nadel und Weichmacher beigehen.


    Da scheint noch Luft drunter zu sein.


    Falls du noch keinen haben solltest:


    Micro Sol von Microscale und der Weichmacher von Gaßner sind empfehlenswert.

  • Da scheint noch Luft drunter zu sein.


    Ja, leider, Jörg. Das Kameraauge ist halt auch unbestechlich. Ich werde mit Gaßners Weichmacher noch einmal dran gehen.


    Gruß Rainer :thumbup:

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  • Hallo Rainer,


    Zunächst: Die Gitter sind völlig in Ordnung. Kann man natürlich ätzen oder lasern, keine Frage. Aber es wäre aus einem Meter Abstand zum Objekt Perlen vor die Säue geworfen, um`s mal etwas drastisch zu formulieren.
    Was die Farbe angeht - ich würde das im Zusammenhang mit dem Altern des Gebäudes machen. Vorläufig vielleicht ein rostiges Braungrau als Grundfarbe und später etwas granieren.
    Als Idee für künftige Gitter aller Couleur:
    Der Jochen Leisner vertreibt über H0-fine geätzte Leitersprossen, mit 0,3er Löchern im Abstand von 3,8 mm und einer Breite von 0,8mm.



    Daraus kann man wunderbar solche - wie im gezeigten Orginal-Detailfoto - Gitterrahmen herstellen, zwischen die man dann 0,3er Messingdraht schiebt und das Ganze verlötet. Natürlich nur dann, wenn die Lochabstände mit denen des Orginals passen. Aber auch hier gilt mein o.g. Satz mit dem einen Meter Abstand..........

  • Danke für Deine Rückmeldung, Peter. Das von Dir vorgeschlagene "Basis"-Material kannte ich gar nicht. Eine prima Idee (kommt in den Ideenspeicher).


    Diese Leiternstreben würden sicher sehr filigran wirken, wäre da nicht

    und das Ganze verlötet.

    mein bisheriges Unvermögen, außer Stereo-Stecker-Bedrahtung-und-Lötung in Punkto Lötfertigkeiten ein richtiger DAU zu sein. :blush2: Aber auch diese Baustelle wird irgendwann noch bearbeitet. :hiphop:


    Gruß Rainer :thumbup:

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  • Ende gut, alles gut: Stationsgebäude Höchstadt/Aisch


    Im Juli 2012 berichtete ich zum letzten Mal vom Baufortschritt des Stationsgebäudes. Das komplette H0-Projekt hatte ich im Juni 2016 beendet und "beerdigt". Ich wechselte -blieb und bleibe- in Spur 0.


    Übrig blieben der Rohbau des Stationsgebäudes, vorgefertigte Bauteile, Gehsteigplatten, meine V80 009, meine Köf II und zwei gealterte Güterwagen von Jürgen.


    Wie sie so in der Vitrine standen bzw in einer durchsichtigen Kunsstoff-Box im Regal lagerten, haben diese "Restbestände" meinen Antrieb, in Spur 0 zügig weiter zu bauen, irgendwie ausgebremst.


    So beschloss ich, das Stationsgebäude Höchstadt/Aisch zusammen mit etwas "Ausstattungsmaterial" als "Diorama unter Acrylhaube" fertigzustellen.


    Unterbau Styrodur, Größe des Dioramas 37B * 27T * 21H, eine Acrylvitrine von sora.de ist unterwegs.


    Stand des Bahnhofsgebäudes 2012:

    IMG_4772_1280.jpg


    Von 41 Fenster- bzw. Tür-Elementen waren 9 montiert. 32 von Ihnen warteten 7 Jahre auf ihren Einbau.



    Das Diorama ist inzwischen fast fertig. Es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten um das Ensemble abzurunden.

    IMG_20191110_171403_1280.jpg



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    Nun ist "der Kopf frei" für Kleinreuth-Nord.


    Gruß Rainer:thumbup:

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  • Moin Rainer,


    absolut überzeugend!

    Und wie schön, daß Du dieses kleine und feine Projekt nicht hast liegen lassen!

    Habe ich irgendwo überlesen, wie Du die Well-Abdeckung erstellt hast?


    Beste Grüße aus dem November-trüben Lüneburg


    Wolfgang

    Mich interessiert vieles - und immer alles rund um das Bw Bestwig!!

  • Habe ich irgendwo überlesen, wie Du die Well-Abdeckung erstellt hast?

    Moin Wolfgang,

    das "Wellblech" habe ich bei architekturbedarf.de gekauft. Polystyrol, weiß. Es gibt verschiedenste Formate und Materialien.

    Hier ein Link zur derzeitigen Lieferübersicht:

    https://www.architekturbedarf.…h?mode=check&do=wellblech


    Gruß Rainer :thumbup:

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  • Finale:

    Der Bausatz für die Vitrine nach Maß, direkt vom Hersteller sora.de, habe ich am 14.11. (Donnerstag) online bestellt und sie traf top verpackt bereits am 16.11. (Samstag) bei mir ein. Jetzt hat die liebe Seele Ruh'.

    IMG_20191117_143019_1280.jpg



    Gruß Rainer:thumbup:

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  • Hallo Rainer


    An deinen Bahnhof hatte ich nicht mehr gedacht.


    Ein Hype damals in diesem Forum, an dem Gebäude, als du es stück für uns präsentierst hast.

    Es ist mit deinen Händen, quasi wie ein Kind gewachsen...

    Der Abschluss könnte nicht schöner sein, aber ein bisschen Wehmut hängt noch dran.


    Aber DU  :hexe:hast dich für diesen Weg entschieden, den DU gehen wirst :sehrgut:


    :hutab:Hut ab


    Gruss Jürgen

  • Hallo,


    warten wir es ab. Der Rainer macht das irgendwann alles noch einmal hoch³. Er weiß es jetzt noch nicht, aber der Tag wird kommen.

    Warum hoch³ ? Nun ja, gegenüber H0 vergrößert sich die Länge [m] um das Doppelte, die Fläche [m²] um das Vierfache und das Volumen [m³] um das Achtfache. Und das es sich um ein vollplastisches Gebäudemodell handelt wird es eben volumenmäßig um hoch³ größer.