• Hallo zusammen,


    heute ist meine DH500 aus dem AW Lienen zurückgekommen. Die neuen schmalen Räder stehen ihr ausgezeichnet, ich habe als Vergleich ein altes Rad auf den Umlauf gestellt.






    Zusätzlich hat sie nun auch zwei Pendelachsen, die bei meinem Exemplar unterirdischen Fahreigenschaften dürften damit vergessen sein.


    Aber auch dieses Mal blieben im AW ein paar Teile übrig ...




    Ob sie trotzdem noch läuft, kann ich leider gerade nicht feststellen, ich bin aber auch ohne Probefahrt mal wieder restlos begeistert von der Wirkung guter Räder.
    Irgendwie scheint Sie mir aber zu sauber. Jürgen, hast Du da ne Idee? 8)


    Viele Grüße
    Thorsten

  • Klasse!!! :thumbsup:
    Gib die bloß nicht dem Jürgen, der saut alles ein!!! :D :D :D
    Und die restlichen Teile kannst du bestimmt noch im Internet verbimmeln, damit der Umbau nicht so teuer wird. ;)

    Gruß Detlef


    Hier geht´s zum Bau-Blog

  • Hallo Thorsten,
    Deine DH500 hat durch den Umbau schon gewaltig gewonnen.
    Die schlechten Laufeigenschaften dieser Lok sollen ja gerade für eine neue Lok legendär gewesen sein...
    Ich denke, mit dem Verwindungsweichen Fahrwerk dürfte es keine Problemne mehr geben.
    Du solltest bloß aufpassen, daß Dir die Lok bei nicht ganz auf Null stehenden Regler, wegschleicht ;)



    Eine Frage hätte ich aber doch- ist der Mashimamotor ein Fünfpoler und was taugt der?
    Lohnt es sich diesen Motor als Ersatz für andere Motoren zu verwenden.



    Viele Grüße
    Christian

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.


    Weisheit eines mir unbekannten


  • Die Räder und der Fahrwerkumbau entstammen der Werkstatt von Holger Gräler.
    Ich hatte die schlechten Fahreigenschaften anfangs auf die augenscheinlich miserable - sehr ungleichmäßige - Brünierung zurückgeführt und hatte zunächst nur neue Räder eingeplant. Da eine Wurzel des Übels aber wohl auch im Original-Fahrwerk liegt, habe ich dann auch noch das Fahrwerk umbauen lassen. Über das Fahrgefühl derartiger Fahrzeuge wurde bereits genug geschrieben, man muss es wirklich selbst "erfahren". Insbesondere bei kurzen, drehgestellosen und überwiegend im Hafen (=langsam) bewegten Lokomotiven immer wieder eine Offenbarung für mich.
    Höchstens Triebfahrzeuge mit "Möller"-Antrieb (bzw. Fliehkraftkupplung) setzen dem noch einen oben drauf. Vor vielen Jahren durfte ich mal eine Möller-V100 fahren - ganz große Nummer - aber kaum FREMO-tauglich.


    Der Motor soll laut Website ein Fünfpoler sein. Ich habe die Lok zu wenig mit dem Originalmotor bewegt, um mir ein Urteil bilden zu können. Mir ist aber auch kein Mangel (z.B. Lärm o.ä.) im Gedächtnis hängen geblieben (außer der springbockartigen Fortbewegungsweise). Ich vermute mal, dass der Motor zu den besseren gehört.


    Viele Grüße
    Thorsten

  • Irgendwie scheint Sie mir aber zu sauber. Jürgen, hast Du da ne Idee?

    Hallo Thorsten


    Nimm einen bisschen schwarze Farbe streich mit dem Pinsel auf die Räder und in die Speichen und auf deren Antriebstänge. .
    Dazu Terpentinersatz und putze das ganz vorsichtig ab und du wirst Freude daran haben, denn es ist zuviel Rot zu sehen, das stört.
    Am besten ne Airbrushpistole.........

    Schau hier, bei Rainers V 60




    Und noch bei Sonnenlicht




    Gruss Jürgen

  • Och Friedrich


    Ganz einfach:


    Schwarz und SM Rot , beide von Revell udn noch Terpentinersatz.
    Die Räder schwarz einstreichen udn vorsichtigt mit einem nicht zu nassen Pinsel abwaschen.
    Wenn es dir nicht passt , nochmal wiederholen.
    Oder schwarz einpinseln und mit der Rot einem Drybrushpinsel die Flächen nachziehen.
    Kommt besser, aber das musst du selber ausprobieren.
    Am besten einer alten Dampflok oder nur Räder, dann kannst du V 60 sie kreieren nach deinen Vorstellungen.
    Mit den Dampflok ist nicht anders, so wie hier bei der 50er oder die 94er von Fleischmann und die 64er von Roco
    und noch in der Sonne.


    Gruss Jürgen

  • Hallo Lutz,
    da im Eingangsbeitrag steht: Zusätzlich hat sie nun auch zwei Pendelachsen
    sollte eine Dreipunktlagerung gegeben sein.



    Christian

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.


    Weisheit eines mir unbekannten


  • 2 Pendelachsen ist statisch unbestimmt.
    Aber ich will mich auch jetzt nicht darüber streiten, es ist genug Literatur da die das sozusagen als 3. neutrale Meinung belegt.


    Die Henschel hatte ich im Herbst schon in der Hand gehabt. Der Vertreter hatte anlässlich der Hausmesse bei Menzels ein Gleisoval aus M*C-Gleisen ohne Weichen aufgebaut auf der die Mittelschleiferversion ihre Runden drehte. Auf unsere Fragen hin ob wir mal die 2-L Version auf unserer Anlage austesten könnten, die Antwort er hätte keine 2-L Loks dabei...
    Die Lok ist wunderschön detailliert, geätzte Tritte und feine Griffstangen, aber sobald es an die Räder geht. Die Originalräder wären an einer Märklin Lok aus den 1950er Jahren jedenfalls nicht aufgefallen.
    Ich finde es bedauerlich ein Lokmodell des Konstruktionsjahres 2012 noch mit solchen Bauerntrampelrädern auszustatten. Selbst ein Abdrehen der Spurkränze lässt die dicken groben Speichen nicht wirklich verschwinden. Das starre Fahrwerk und die mangelhafte Stromabnahme sind weitere dicke Minuspunkte.


    Insofern war es nur konsequent, daß Thorsten hier Nägel mit Köpfen gemacht hat. Schätzungsweise dürfte sich der Einkaufspreis der Lok dabei mindestens verdoppelt haben.
    Die Fotos belegen aber eindeutig, optisch sieht die Lok um Äonen besser aus.


    Bin jetzt gespannt wann die erste ESU V60 auftaucht. Die bekommt nämlich eine weitere Verschlimmbesserung, die Universal-Hybrid-Bauerntrampelräder mit 14,1mm Radsatzinnenmaß.
    Das freut bestimmt die Mittelschleiferfraktion und von den 2L Freunden die Pappschwellenbandfraktion, aber wer damit dann auch richtig rangieren will *#'
    Ich denke für den Gegenwert einer entsprechend fahrtechnisch funktionsfähig umgebaute ESU V60 bekommt man dann schon eine Lenz V60, die ist allerdings eine Baugröße größer.


    Übrigens Mashima Motoren sind in der Spitzenklasse der konventionellen Motoren angesiedelt. Ein Ersatz dieser Motoren bringt m.E. und meinen Erfahrungen nach keine signifikanten Verbesserungen im Fahrverhalten. Man kann es machen, aber bei digitalem Betrieb ist kein Unterschied festzustellen.

  • Hallo Lutz,
    Du magst recht haben, aber wir beide wissen nicht, WIE die beiden Pendelachsen aufgehängt sind...


    @ Mashima-Motor:
    Danke für Deine Auskunft- ähnliches hatte ich auch schon gehört- aber keinerlei Erfahrungen. Mir ging es darum, ob es Sinn macht einen Rastefix zu ersetzen. Gerade, weil dieser Motor schon mit Schnecke und Schwungmasse ausgerüstet ist.


    Viele Grüße
    Christian

    Es ziemt sich nicht für einem braven Manne-

    nur nach dem praktischen Sinn einer Sache zu sehen.


    Weisheit eines mir unbekannten


  • Hallo zusammen,


    wie man schon gesehen hat, habe ich auch eine DH500Ca - allerdings wollte ich sie im Moment mal nicht umbauen. Die Fahreigenschaften sind - nachdem ich am Anfang fast verzweifelt bin - mittlerweile leidlich, wobei die Stromaufnahme nicht wirklich prall ist. Ich habe meine Lok mit einem ESU ??? digitalisiert - ADE empfiehlt einen Zimo. Meine Frage an euch: hat jemand von euch Erfahrungen mit Pufferkondensatoren in der Lok? Ich finde - abgesehen vom Führehaus - nicht wirklich Platz darin... Lohnt sich das?!


    Schöne Grüße aus H0-Kirchbrak,
    Erik

  • Lohnt sich das?!


    Klares: NEIN!
    Selbst bei Verwendung von Gold Caps, Kondensatoren mit der grössten Energiedichte, müsstest Du einen Geisterwagen an die Lok kuppeln, um das erforderliche Paket von Gold Caps unterzubringen. Zudem kann es bei Digitalbetrieb zu Problemen im Fahrverhalten der Lok kommen, die ohne zusätzliche elektronische Bauelemente nicht zu lösen sind.
    Bleibt also nur: Schwungmasse auf die Motorwelle und/oder Dreipunktlagerung.

  • Hallo Peter,


    da habe ich mich nicht ganz deutlich ausgedrückt: der Dekoder (ESU Lokpilot 4) hätte Anschlüsse für Speicherelko - insbesondere für den ESU Power Pack. Ich habe irgendwo (DSO?) gelesen, dass aber schon 100 µF reichen sollen. Ich deute deine Antwort aber so, dass man damit nicht wirklich hinkommt?!


    Grüße,
    Erik

  • Hallo Erik,


    ich kenne die Kapazität des ESU-Power-Packs nicht. Bei Reparaturen/Umbauten von Loks habe ich lediglich festgestellt, dass bei Versuchen mit bis zu 10.000 µF ein Auslauf des Triebfahrzeugs noch nicht wirklich zu bemerken war. Es kommt auch immer auf die Stromaufnahme des jeweiligen Motors an. Im Zweifel kannst Du ja den Power-Pack an die ensprechenden Anschlüsse anlöten und selbst probieren.
    Es ist jedoch wahr, dass Triebfahrzeuge, deren Fahreigenschaften im analogen Betrieb zu wünschen übrig lassen auch im digitalen Betrieb nicht zu Laufwundern werden.

  • Hallo liebe Forengemeinde

    Irgendwie scheint Sie mir aber zu sauber. Jürgen, hast Du da ne Idee?

    Na klar, heute schon mal aus der Halle das Fahrgestell !
    Der Rest kommt noch......






    Gib die bloß nicht dem Jürgen, der saut alles ein!!!

    Haste gesehen :hust: Detlef !


    Oder zu Dreckig ?


    Gruss Jürgen