Hi Lutz,
was bedeutet rückstromsicher?
Gruß Martin
Hi Lutz,
was bedeutet rückstromsicher?
Gruß Martin
Hi Bernd und Axel,
ich verwende PU-Holzleim vorallem da, wo ich die XPS-Platten als tragende Struktur mit dem Holz brauche, wie z.B. bei der Platte unter der Brücke, da hier die Kontur der Längsseiten bis auf 30 mm runtergesägt wird. Alles andere verklebe ich mit UHU POR .
LG
Martin
Hallo zusammen,
auch auf der Steilstrecke gibt es Fortschritte. Im Herbst habe ich mir tatkräftige Hilfe geholt.
Mein Schulfreund Peter war ein paar Tage zu Besuch und hat mit mir die Schüttbahnsteige gebaut.
Das Wichtigste: Frisch gebrühter Kaffee zu jeder Tageszeit. Zu zweit macht das Basteln doch mehr Spaß.
Der Bau des Kasbachviaduktes stand noch an um die letzten Gleise verlegen zu können.
Die Viaduktbögen hat Thomas aus 12 mm Multiplex gefräst. Dann wurden jeweils 4 Teile aufeinander geleimt.
Die Schmalseiten wurden um 1,5° mit der Kappsäge angeschrägt, um später einen Gesamtwinkel von 9° zu bekommen.
Was auf den ersten Blick noch gut aussah, stellte sich bei näherer Betrachtung als nicht brauchbar heraus.
Also zurück auf Los. Diesmal erhielten die Viaduktbögen noch 6 mm Bohrungen, in die dann Holzdübel eingesetzt wurden, damit die 4 Einzelteile sauber fluchtend verklebt werden konnten.
9° mit Radius 2340 mm
Die "Hängebrücke" wurde dann unter die 4 mm Gleisauflage geleimt.
Montage des letzten Gleisstückes
So weit bis heute. In den nächsten Tagen geht es an den Geländebau und die Verkabelung.
Bis denne
Martin
Danke, deine Bäume hab ich da schon bewundert. Ich komm darauf zurück
LG Martin
Sehe gerade, dass der letzte Bericht über dieses Projekt schon wieder länger als 365 Tage zurückliegt. Das Modul ist zu 90% duchgestaltet. Es fehlen noch ein paar Obstbäume und Kühe für eine Weide auf der Rückseite des Moduls. Die hatte ich bei besserePreise bestellt, aber nachdem 2 Monate keine Lieferung erfolgte, habe ich die Order storniert. Aufgrund anderer Projekte wanderte das Modul dann erstmal ins Lager.
Den Mercedes LP habe ich 1982 als Student bei der Spedition Boes in Münster als 1113 in Form eines roten Möbelwagens gefahren.
Auch die Scheune wurde fertiggestellt
So mal sehn, wann ich dazu komme, den Rest zugestalten.
Bis denne
Martin
Hallo Zuusammen,
nach schlechten Erfahrungen mit den original Hofmann-Antrieben in Behringersmühle, hatte ich Cobalt Weichenantriebe eingebaut. Die Cobalt Antriebe fielen häufig aus, so dass ich 2017 die ersten mp1 Antriebe verbaut habe. Später habe ich auch mp5 und mp4 verbaut, wegen des 2. Umschalters. Für mich sind die mp-Antriebe das Beste, was zur Zeit auf dem Markt ist. Vorallem die schnelle Feinjustierung, die soweit ich weiß. kein anderer Hersteller bietet. Mit der Digitalversion habe ich noch keine Erfahrung gemacht.
LG
Martin
Hallo zusammen,
nach einer etwas längeren Zwangspause, Thomas hatte einen Wasserschaden im Haus, konnte am letzten Samstag endlich weitergebaut werden.
Zunächst wurden in Thomas Werkstatt die Segmentkästen 2 und 3 zusammengebaut.
Zuhause habe ich dann zum Leidwesen meiner Frau die Garage belegt um alle 3 Segmentkästen aneinander zu montieren um die restlichen Gleise zu verlegen.
Auf dem linken Segment wude dann die Blechträgerbrücke von Kalenborn eingebaut.
Die Brücke habe ich aus einem Auhagen Bausatz gebaut. Die Längsträger wurden um 2 Querträger gegeneinander verschoben, so dass sich eine Verschränkung von 30° ergab.
Die Segmentübergänge im Bogen waren doch etwas tricky.
Leider ging der Vorrat von Flexgleisen zu Ende, so, dass die beiden Stumpfgleise nicht komplett fertiggestellt werden konnten.
Bis denne
Martin
Hallo Günter,
Die Anlage würden wir bei Modelleisenbahnvereinen zeigen, die Ausstellungen und/oder Börsen ausrichten.
Bei uns in Rheinland-Pfalz gibt bzw. gab es wunderschöne Steilstrecken. Die interessanteste ist (war) die Strecke von Linz am Rhein bis nach Flammersfeld und weiter nach Altenkirchen mit 5,71 ‰ Steigung . Leider sind nur noch die ersten 8,8 km bis Kalenborn erhalten. Das Besondere an dieser Strecke war, dass es 2 Zahnstangenabschnitte vom Rhein hoch bis Kalenbeorn gab und vom Wiedtal hoch bis Kalenborn ebenfalls 2 Zahnstangenabschnitte.
Da im Steilstreckenbetrieb aus Sicherheitsgründen die Lok immer auf der Talseite gekuppelt sein muss, baute man in St. Katharinen / Notscheid einen Spitzkehrenbahnhof. Damit hier auch Zugkreuzungen stattfinden konnten, wurde die Bahnhofseinfahrt als Hosenträger ausgeführt.
Im 2. Weltkrieg haben die Deutschen alle Brücken im Wiedtal und auch die Autobahnbrücke der heutigen A3 gesprengt. Nach dem Krieg war nur noch die Strecke bis Neustadt (Wied) und ab 1960 nur noch bis Wiedmühle in Betrieb. Dem entsprechend gab es viel weniger Verkehr auf der verbliebenen Strecke und der Hosenträger in St. Katharinen wurde nicht mehr gebraucht.
Heute fährt nur noch am Wochenende ein Schienenbus auf den verbliebenen 8,8 km von Linz bis Kalenborn. Man kann wunderbar entlang der Strecke wandern, sich in der Brauerei Steffens stärken und mit dem Schienenbus wieder zurückfahren. Ich bin die Strecke mehrfach gewandert und habe mir immer Gedanken gemacht, wie man die Strecke mit dem schönen Kasbach Viadukt als Modell nachbauen könnte. Da der größte Teil der Strecke aber durch den Wald führt, habe ich den Gedanken nicht weiter verfolgt. Damals wußte ich aber noch nicht, wie der nicht mehr vorhanden Streckenteil ausgesehen hatte.
Die Initialzündung kam durch die Miba Spezial 144, Meister-Entwürfe. Unter dem Titel "Steil hinauf und steil hinab" hat Gerhard Peters verschiedene Modulumsetzungen und Betriebsmöglichkeiten in 3 Baugrößen vorgestellt.
Als erstes wurde alles an Informationen zusammengetragen, was das Internet und die Literatur hergaben. Dann wurden die Archive der umliegenden Orte besucht. In Asbach wurde ich fündig. Eine sehr nette und hilfsbereite Verwaltungsangestellte lud mir eine Unmenge von Bildern von der Strecke im Wiedtal und vom Wiederaufbau der Autobahnbrücke auf einen Stick, den Sie mir auch noch schenkte. Im Heimatverein von Neustadt (Wied) fand sich noch ein Bild vom ehemaligen Verladebahnhof Wiedmühle.
Den größten Anteil am Güterverkehr hatte die Verladung von Basalt. Die ganzen Gruben waren mit Schmalspurgleisen von 785 mm angebunden.
Weiterhin gab es sehr viele Hängeförderer, die teilweise von den Höhen bis hinunter zum Rhein führten.
Da ich keine Lust hatte dieses Projekt alleine anzugehen, habe ich Thomas Stubenrauch gefragt, ob er das mit mir zusammen machen möchte. Thomas war nach unserem ersten Treffen genauso begeistert wie ich. In den nächsten Wochen wurde ein Konzept erarbeitet.
Die Modellumsetzung wird kein akribischer Nachbau der Strecke werden. Allerdings sollen einige markante Punkte, wie das Kasbach Viadukt, die Blechträgerbrücke in Kalenborn und die Autobahnbrücke in Wiedmühle dargestellt werden.
Angelehnt an den Miba Entwurf, werden wir eine Ausstellungsanlage bauen, bei der der Steilstreckenbetrieb mit Vorstellwagen für die Streckenbeobachtung bei Güter- und Personenzügen gezeigt wird. Weiterhin soll es eine funktionierende Be- und Entladung von Basaltschotter (blauer Mohn) mit Fleischmann und evtl auch Piko Wagen geben. Die Entladung soll in einen Rheinkahn erfolgen. Über eine Zellenradschleuse soll das entladene Material wieder zurück in den Hochbunker für die Beladung gefördert werden.
Die derzeitige Planung sieht folgendermaßen aus. Dargestellt wir analog zur Miba die Strecke von Linz über Kalenborn, St. Katharinen mit der Spitzkehre, Wiedmühle und Neustadt (Wied) als Schattenbahnhof / Schiebebühne. Da es zwischen Wiedmühle und Neustadt (Wied) einen kurzen Tunnel gibt, kann man so sehr gut den gestalteten Bereich verlassen. Linz wird ein fiktiver Bahnhof mit Rheinhafen und der Möglichkeit bei Bedarf weitere Module anzudocken. Der Höhenunterschied zwischen Linz bzw. dem Wiedtal und Kalenborn soll ca. 10 cm betragen. Der Gleisplan von Kalenborn entspricht in seiner Anordnung dem Original, allerdings rechts ergänzt durch einen Fabrikanschluss um mehr Rangiermöglichkeiten zu haben. Weiterhin wurde das Anschlussgleis für die Basaltverladung hinter den Bahnhofsbereich verlegt und zweigt nicht, wie beim Vorbild, am rechten Bahnhofsende vom Streckengleis ab.
Die Detailplanung wurde bis jetzt nur für den Bahnhof Kalenborn und den Spitzkehrenbahnhof St. Katharinen gemacht.
Die Segmente für Kalenborn sind mitlerweile in Arbeit
So jetzt ist es Zeit für den abendlichen Gang mit dem Hund. Demnächst mehr.
Martin
Hallo Jan,
Ich hätte die Strasse vom Bahnübergang bis zu den Modulkanten nicht asbschüssig gemacht, sondern waagerecht durchgezogen.
Gruß Martin
Hallo Friedrich,
super die Idee mit den geöffneten Fenstern und den Preiserlein am Fenster!
Gruß Martin ![]()
Hallo zusammen,
am 09. und 10. November waren wir mit unserer Modulanlage zu Gast in der Reichweinschule in Limburg beim MEC Limburg Hadamar.
Die Limburger hatten uns richtig viel Platz für eine schöne große Anlage zur Verfügung gestellt.
Hier ein paar Impressionenvon der Anlage
Hier noch ein paar Videos:
Für die nächste Ausstellung ist ein 2-gleisiges Kreuzungs- und Überholsegment in Arbeit, damit etwas mehr Betrieb gemacht werden kann.
Bis demnächst
Martin
Hallo zusammen,
heute wieder ein kleiner Baufortschritt. Aus 3 mm KapaLine FOAM-X Sandwichplatten habe ich eine Scheune 20 cm x 10 cm x 11 cm gebaut, die anschließend mit 2 mm Echtholzbretterwänden vom Archtekturbedarf beplankt wird.
Die ersten Stellprobe sieht schon vielversprechend aus
Die 18 cm Eiche war eigentlich für das Ærøskøbing Projekt vorgesehen, aber die passte da gar nicht hin.
Die übrigen Gebäude des Bauerhofes darf man sich Out of the Box im Vordergrund vorstellen.
Demnächst mehr.
Martin
Hallo Thomas,
Das Trassenbrett hat 9 mm Stärke. Die grosse Anzahl der Spanten habe ich gebraucht um den Radius des Dammes möglichst exakt nach zu bilden. Das Ergebnis ist auch stimmig.
Gruß Martin
Hallo zusammen,
heute möchte ich euch mein neustes Projekt vorstellen: Ein 30° Bogenmodul mit Radius 2000 und modifizierten D02 -Kopfstücken als Erweiterung zur Flutbrücke
Das Projekt hatte ich bereits vor dem Umzug aus Franken ins Rheinland angefangen um für die "Flutbrücke" ein passendes Gegenstück zu haben, damit beide als Sandwich zwischen Transportbretter montiert werden können um so den Umzug unbeschadet zu überstehen.
Beim Bau der Flutbrücke war das gefräste Trassenbrett übergeblieben, weil ich rechts und links der Brücke nur kurze Stücke Trassenbrett benötigte und es eigentlich zu schade war das Trassenbrett zu zersägen. Außerdem fanden sich noch 2 gelaserte D02 Kopfstücke von Willi Winsen, die schon 10 Jahre in der Holzkiste lagen. So wurden noch schnell die 5 Seitenbretter und ein Deckbrett zugeschnitten und dann zu einem Modulkasten zusammengebaut.
Jetzt galt es die Stützen zwischen Deckbrett und Trassenbrett mit dem Dammprofil zu erstellen. Im CAD habe ich dazu eine Zeichnung erstellt, ausgedruckt auf Pappe geklebt und ausgeschnitten.
Dann wurden ca. 50 dieser Teile aus 6 mm Sperrholz zugesägt und im Abstand von 40 mm eingebaut.
Damit es etwas aufgelockerter wird sollte von Busch die Strassenunterführung (LaserCut) eingebaut werden. Hierfür war aber reichlich Kitbashing notwendig
Die Strassenunterführung von Busch ist für eine 2-gleisige Strecke vorgesehen und mußte in der Mitte gekürzt werden. Zusätzlich mußten die seitlichen Stützmauern erhöht werden um sie dem Dammprofil anzupassen. Das ganze dann Verspachteln, mit Betonfarbe überstreichen und mit Wash etwas altern.
Dann konnten auch schon das Gleis verlegt werden.
Im nächsten Schritt wurden die Zwischenräume zwischen den Stützen mit XPS ausgefüllt. Hierfür wurden pro Zwischenraum je 2 rechteckige XPS Blöcke mit UHU POR eingeklebt.
Die Kontur wurde dann mit einer Japansäge ausgearbeitet, die sich dank ihrer Biegsamkeit auch für Innenradien eignet.
Dann konnte auch schon das Sculptamold angerührt werden und damit der Damm dünn überzogen werden.
Soweit für heute.
Bis denne
Martin
Hallo zusammen,
nachdem Veilbronn jetzt schon zweimal bei einer Ausstellung des MIGU im Einsatz war, wird es mal Zeit für die fehlende Ausgestaltung.
Da es heute hier in Korsika nur geregnet hat, habe ich mal das Bahnhofsschild von Veilbronn für den 3D-Druck konstruiert.
Folgende Fotos habe ich hierzu:
nachkoloriert:
Da das letzte Bild halbwegs orthogonal zum Schild aufgenommen wurde, habe ich es ins AutoCad geladen um die Kontur zeichnen zu können.
Dann kam das Schwierigste. Wie hoch war das Teil damals? Erster Ansatz waren 3 m, aber das erschien mir doch zu hoch Ich habe das dann mal in Relation zu einem Preiserlein (2 cm) und einer Donnerbüchse gesetzt.
Die 2,50 m erschienen mir für die Reisenden im Zug immer noch zu hoch. Ich habe dann das Bild mit dem Jungen vor dem Schild scaliert, den ich mal auf einen abgebrochenen 1,10 m geschätzt habe.
Und tatsächlich ergab sich eine Höhe von 2,50 m für das Schild. Bingo!
Das Teil im Freecad zuzeichnen war dann relativ schnell gemacht.
Bis denne
Martin
Hallo Friedrich,
Das ist sehr schön geworden und vorallem sehr stimmig.
LG Martin
Hallo Friedrich,
Das Problem mit den Weinert Schienenfüsschen lässt sich relativ einfach mit einem Cuttermesser beheben, indem man die Laschen für das Schienenprofil vorsichtig etwas aufhebelt.
Gruss von einem, der im Moment keine Zeit hat zum Bauen hat.
Martin