Beiträge von Martin

    Hallo zusammen,


    seit ein paar Wochen sitze ich an der Siloanlage, die leider immer noch nicht fertig ist. Ausgangsmaterial waren 6 Bausätze des Faller Silos (180621). Da die Betonringe unten nicht dem Vorbild entsprachen, haben ich neue Gestelle mit Trichten in 3D konstruiert.


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    Das Verkleben von Resin und Polystyrol mit Sekundenkleber war ein Fehlgriff, so dass mir nach einer Woche alles wieder auseinander brach. :wacko: Also das ganze nochmal mit 2-Komponentenkleber.


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    Der Elevator entstand aus Resten des Faller Kornsilos und Rechteckrohren von Evergreen




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    Die größte Herausforderung ist jetzt der recht komplexe Rohrverteiler am Auslauf des Elevators. 6 Rohre in die Silos und ein Rohr um die Anhänger der Landwirte zu beladen.


    In der Zwischenzeit hatte ich mal wieder Glück einen schönen Bierwagen von der Carlsberg Brauerei zu ergattern. Auf einem der Bilder von Ærøskøbing hatte ich diesen Wagen entdeckt.


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    ein weiteres Vorbildfoto fand sich dann auch noch


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    Das Modell ist ein DSB Hs von der Firma Mck.


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    Bis demnächst


    Martin

    Hallo Lutz,


    dein B71 Mack dürfte so nicht ausgesehen haben. Batteriekasten mit untergebauten Luftkesseln und dem Catwalk hinter dem Fahrerhaus hat es zu dieser Zeit bestimmt nicht gegeben. Die Batterie wird eher unter der Beifahrersitzback zu finden sein. Die vertikale Auspuffanlage ist viel zu dick und der Schalldämpfer viel zu lang.


    Grüsse

    Martin

    Hallo zusammen,


    unseren Sommerurlaub haben wir dieses Jahr wieder in Dänemark verbracht. Bevor Strand und Sonne angesagt waren, fuhren wir nach Jelling um die Eisenbahnfähre abzuholen und natürlich nach Ærøskøbing um mein Projekt voranzubringen.

    Anschließend ging es über die große Beltbrücke zum "Kronengrab" På Sporet in Fuglebjerg, wo ich noch 5 FAF Wagen von Heljan und einen Tdgs von Roco erwerben konnte. Von dort ging es auf die Insel Møn auf den Campingplatz in Ulfshale, der aber dieses Jahr so voll war, dass wir nach 3 Nächten weiterfuhren zu einem Campingplatz auf der Insel Falster südlich von Marielyst und nur 10 km entfernt von Gedser.


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    In Gedser gibt es die Remise, ein altes Bahnbetriebswerk, das aber nach dem Einstellen des Eisenbahnverkehrs Rostock - Gedser und Großenbrode - Gedser (1959 - 1963) keine Bedeutung mehr hatte und heute einige Museumsfahrzeuge verschiedener dänischer Vereine beherbergt.


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    2016 wurde das Museum um eine Attraktion reicher. Das ehemalige Stellwerk "Det gule Palæ" (Das gelbe Palais) in Kopenhagen sollte abgerissen werden. Der Olsenbandenverein sammelte Geld um das Stellwerk zu erhalten. Mit einem Mobilkran wurde das 10 m hohe Gebäude auf einen Tieflader gesetzt zum Hafen gefahren und dort auf ein Schiff gehoben. Per Schiff ging es dann nach Gedser, wieder auf den Tieflader und dann auf das Gelände der Remise.


    Hier ein kleiner Film dazu:


    Gleich im ersten Raum in der Remise wird man von der Olsenbande empfangen.

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    Hier ein paar Bilder von den Fahrzeugen


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    Dann ging es draußen weiter


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    Die ursprünglichen Nebengebäude waren so verrottet, dass man sie nicht mehr umsetzten konnte. Sie sollen aber hier neu entstehen. Dafür wird der Olsenbandenverein wohl noch eine Coup machen müssen :vinsent:


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    Im Inneren des Stellwerks ist alles so gestaltet worden, wie man es aus dem Film kennt


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    Vor der Drehscheibe wartete schon der Skinnebus, mit dem der Verein dieses Jahr Fahrten auf einem kurzen Teil der Strecke Gedser - Nykøbing durchführte.


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    Bei der Fahrt nach Gedser sahen wir den Veteranentog das erste Mal


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    Gerhard V Du warst ein paar Tage vor uns dort und bist auch mit dem Skinnebus gefahren. Vielleicht kannst du noch ein paar Bilder von der Strecke beisteuern .


    Bis demnächst


    Martin

    Hallo zusammen,


    heute geht es mit der FAF - Fyens Andels Foderstofforretning (Fünens Futtermittel Hersteller) weiter. Die FAF ist eine Genossenschaft, der ca. 28000 Bauern in Dänemark angehören. Die FAF vertreibt Viehfutter, Düngemittel und Saaten. Der größte Anteil der Güterwagen auf der Hafenbahn in Ærøskøbing entfiel auf die FAF. Düngemittel und Saaten wurden als Sackware angeliefert und in dem rot-markierten Gebäude eingelagert. Viehfutter wurde lose angeliefert und in den 6 Silos nebendran gelagert. Dazu mehr in einem der nächsten Beiträge.


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    Nachfolgend möchte ich euch den Gebäudebau zeigen, der sich doch recht lang hingezogen hat. Da auch dieses Gebäude nicht mehr steht, war ich auf Fotos angewiesen.


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    Ursprünglich war das Gebäude ein Eierpackerei, wie die Schrift an der Stirnseite des Gebäudes zeigt. ÆGGET (Das Ei)


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    Mit Hilfe dieses Bildes habe ich alle Höhen bestimmt, weil die Rampenhöhe für die Güterwagen vorgegeben war.


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    Hier die Rückseite noch ohne Anbau


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    Als Dachneigung habe ich 45° ermittelt, so weit man das aus den Bildern rausmessen konnte.


    Ich habe, wie beim letzten Gebäude auch, wieder 2-schalig gebaut.


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    Der Keller war noch nicht ganz fertig, hatte der Polier schon das Starkbier am Hals. Das die 7,5 Umdrehungen nicht ohne Folgen blieben, sollte sich ganz zuletzt bei der Bauabnahme herausstellen.


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    Da die Ziegelplatten nur 0,5 mm stark waren, mußten die Fensterlaibungen aufgedoppelt werden.


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    Der Fußboden ist eingesetzt und das ÆGGET vorbereitet für den Anbau.


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    Treppen und Geländer sind angebracht. Für die Geländer wurden einer LED die Beinchen amputiert.


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    Bevor die Decke eingezogen wurde, noch schnell etwas Einrichtung


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    Wenn ich die LED-Streifen direkt unter die Decke geklebt hätte, wären sie zu sehen gewesen. Darum habe ich sie in Leuchtboxen untergebracht.


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    Scheinbar hatte der Dachdecker auch vom Carlsberg Elephant Beer getrunken. Die Dachpfannen auf der rechten Seite des Erkers waren von oben nach unten verlegt.


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    Aber den Vogel hatte der Polier abgeschossen. Als die Schiebetüren für den Anbau geliefert wurden, zeigte sich, dass der Anbau zu niedrig und die Dachneigung zu groß war. Teilabriss und Aufstocken waren angesagt.


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    Die Anlieferung der Sackware erfolgte in Gkms Wagen


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    Hier ein kurzer Film über FAF Wagen auf der Svendborgbahn und Verladung auf die Fähre:



    6 dieser Gkms wurden Mitte der 80iger Jahre einseitig zu Curtain Sider umgebaut. Hier wurde die eine Seitenwand komplett entfernt und durch eine Plane ersetzt


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    Ich würde gerne diese Wagen mit der Schiebeplane nachbauen und habe überlegt alte weiße Gkms von Liliput zu verwenden, die Seite und ein Teil der Stirnwand rauszuschneiden und die Plane als 3D-Druck herzustellen. Aber vielleicht kommen hier noch ein paar andere Ideen zusammen.


    Wer noch etwas mehr über die FAF wissen möchte, der wird hier fündig:



    Zwischendurch gibt es immer wieder Eisenbahn-Szenen.


    Bis demnächst aus Ærøskøbing


    Martin

    Hallo Zusammen,


    der Hausbau zieht sich doch noch länger hin, so dass es heute mit Güterwagen weitergeht, die speziell für den Transport nach Ærøskøbing eingesezt wurden.


    Hier gab es 2 Maschinenkühlwagen, die 1954 und 1956 gebaut worden sind, und die abwecheselnd jeden Tag auf der Relation Odense - Svendborg - Ærøskøbing verkehrten und Milchproduke nach Ærø brachten.


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    Hier steht einer 1974 in Ærøskøbing


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    und hier der andere


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    Ich habe mal gegoogelt, wo die Milchprodukte herkamen. In den 50iger Jahren entstand aus dem Zusammenschluß von 3 Molkereien in Odense am Grønløkkevej 16 eine neue Molkerei.


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    In dem schmalen Gebäude rechts ist der Pferdestall und davor die Remise für die Milchwagen. Ein Gespann steht an der Verladerampe.


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    Bis Ende der 60iger Jahre wurden so "umweltschonend" die Milchprodukte in Odense ausgefahren. Die Box war isoliert und mit Eis gefüllt.


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    Später gabs andere Transportmittel


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    Mich interessierten aber die Maschinenkühlwagen in 1:87. Und die gab es vor 10 Jahren bei Heris und das machte es nicht einfach die zu ergattern. Den ersten fand ich auf einer Verkaufs-Plattform in Dänemark. Ebay gibt´s dort nicht. Dann habe ich Heris angeschrieben, ob sie noch Bestände hätten. Nach vielen Monden meldete sich ein Handelsvertreter, der just noch den 2. Kühlwagen hatte.


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    Die Wagen unterscheiden sich nicht nur in der Nummer, sondern wie beim Vorbild auch, in der Anordnung der Kühlmaschine.





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    So wie das Vorbild hier in Svendborg am Hafen sahen sie nicht aus.


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    Per Nachtsprung wurden sie ins Alterungswerk nach Aalen geschickt.


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    Jürgen, vielen Dank nochmal ! :hutab:


    Bis denne


    Martin

    Gerhard V


    Ja, ja die dänischen Kronengräber. Ich habe geplant das "Kronengrab" På Sporet in Fuglebjerg zu besuchen um an weitere FAF Güterwagen zu kommen.


    Heute kam wieder ein Bild von der Schiffswerft aus Dänemark, das ich euch nicht vorenthalten wollte:


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    Ein weiterer Baubericht von mir wird noch etwas auf sich warten lassen, da der Bau des größten Gebäudes aufwendiger ist, als gedacht.


    Bis denne

    Martin

    Hallo zusammen,


    da es eine Hafenbahn war, gab es keine Personenzüge. Aber es gab Sonderzüge


    1978 machte der Dansk Jernbane Club einen Ausflug. Es war das erste Mal, dass ein Personenwagen vor dem Kontor stand.

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    Foto: Gunnar W. Christensen, http://www.tog-billeder.dk


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    Aber es sollte nicht der letzte sein. 1992, knapp 14 Jahre später, kam ein Museumszug aus Jütland.


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    Der Museumszug wieder in Svenborg.


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    Bis demnächst

    Martin

    Heute geht es mit dem ersten Gebäude weiter. Ich habe erstmal mit den Gebäuden angefangen, die nicht mehr stehen und die nur anhand von Bildern rekonstruiert werden konnten. Als erstes mit einem kleinen Gebäude, das vermutlich als Bootshaus mit Werkstatt genutzt wurde. Auf einem Bild im ersten Beitrag standen jede Menge Jollen an der Seite und es lag ursprünglich direkt am Meer. Es könnte aber auch von einem Fischer für Boote und Netze genutzt worden sein.


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    Um an Abmessungen zu kommen erwies sich das schon gezeigte Luftbild als ein Volltreffer


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    Unten am Rand gibt es einen Längenmaßstab, der sich anpasst, wenn man das Bild zoomt.


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    Damit konnten schon mal Länge und Breite ermittelt werden. Zur Kontrolle habe ich noch existente Gebäude in Google Earth nachgemessen. Höhe und Dachneigung mußten abgeschätzt werden.

    Um die richtigen Proportionen, insbesondere die der Fenster, zu ermitteln habe ich die Seitenteile im AutoCad gezeichnet und als "Schreiberbogen" ausgedruckt und zusammengeklebt.


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    Parallel wurden alle verfügbaren Fotos ausgewertet.


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    Das nachfolgende Bild fand ich erst als ich das Gebäude schon fertig hatte.


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    Das Gebäude habe ich zweischalig gebaut.

    Außen 0,5 mm starke Evergreen Platten, die ich als eine Bretterwand mit ca. 18 cm breiten Brettern verwendet habe. die Stärke von 0,5 mm läßt sich gut mit einem Skalpell bearbeiten.


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    Für die innere Schale habe ich 3 mm starke Leichtbauplatten vom Architekturbedarf verwendet, die sich ebenfalls sehr gut mit Skalpell und Cuttermesser bearbeiten lassen.


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    Die Fenster habe ich in FreeCad gezeichnet und drucken lassen. Hier warten sie auf den Luftpinsel.


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    Das Dach besteht aus Wellblechplatten von Auhagen


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    In Spitzenzeiten war richtig was los auf der Hafenbahn. Bis zu 19 Waggons standen da.


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    Bis denne


    Martin

    Ich habe mal noch ein paar Bilder vom Fährbetrieb hochgeladen.....


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    Das ist der Fähranleger in Svendborg, also am anderen Ende der Fährverbindung


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    In Svendborg wurden eigentlich die Waggons auch immer mit Traktoren rangiert. Aber es ging auch anders. Diese Frichs Lokomotive gibt´s auch im Modell:


    https://www.huenerbein.de/mode…frichs130-epiii-243t.html


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    Fährbetrieb in Ærøskøbing


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    Bier und Sprit. Diesel kam mit Kesselwagen. Benzin mit Tanklastern


    Den Tuborg Pilsener Bierwaggon gibt es, wie die Lok auch, von Mck. Da werde ich noch einige Euro in Kronen wechseln müssen.


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    Ich hatte mich gefragt, warum soviel Waggons auch noch in der Epoche 4 eine hochgesetzte Bremserbühne hatten. Gerhard hat mir das dann erklärt, Auf den Fähren war der Platz knapp

    Durch das Hochsetzten sparte man ca. 60 cm pro Wagen. Die Rangierbremse wurde auch beim Abstellen der Waggons benutzt, weil der Wind sonst die Wagen sonstwohin geschoben hätte. Prellböcke auf den Abstellgleisen, wie man in Ærøskøbing sehen kann, waren deshalb auch selten. Viele Waggons hatten auch keine durchgehende Bremsanlage, weil es kaum Steigungen bzw. Gefälle auf den dänischen Strecken gibt.


    Was das Platzangebot auf den Fähren in den 50iger Jahren angeht, davon zeugen die nächsten Bilder. Herztropfen bereithalten... Die Überfahrt dauerte eine Stunde


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    Gemäß dem Werner Film: Gekotzt wird später :pfeifen:


    Bis denne


    Martin

    Hallo Martin,

    da hast du ja ein wunderbares Projekt gefunden. Das macht mich sofort an. Da kannst du eine kleine Anlage bauen mit einem vollkommen abgeschlossenen Thema. Einfach um des Bastelns willen. Und wenn sie fertig ist hast du was, wo du am Feierabend mal schnell Betrieb machen kannst, einfach ein paar Wagen verschieben nur so zum Entspannen. Ich würde es natürlich in die Epoche 2 versetzen. Ich beziehe mich jetzt auf das vorletzte Schwarz/weiß Bild. Auf jeden Fall würde ich den Anleger vor dem Fährschiffbecken nachbilden. Und ich würde deshalb die Epoche 2 wählen, um auf dem Werftgelände, welches ich unbedingt nachbilden würde (Artitec Werft mit Slipanlage), ein Segelschiff wie eines der Artitec Fischerboote ( Botter, Kutter, Zeesenboot) oder den Artmaster Ewer „ instand zusetzen“. Zum Verschieben könntest du einen Breuer Rangiertraktor verwenden. Oder eine RC gesteuerte Zugmaschine. Ich hätte, ebenso wie du, eine Fortführung zum Anschluss weiterer Anlagenteile eingeplant. Man weiß ja nie, was kommt. Du siehst, kaum habe ich dein Projekt gesehen, schon geht die Fantasie mit mir durch. Ich wünsche dir ein gutes Gelingen.


    Grüße

    Johannes

    Hallo Johannes,


    ja die Werft hatte es mir auch angetan, aber dann wäre der Blick auf die Hafenbahn etwas verbaut. Und irgendwo ist ja auch Schluß mit Platz für Segmente. Die "alten" Bilder sind nicht aus Epoche 2 sondern aus den 50iger-Jahren.


    In Epoche 2 war die Situation grundlegend anders. Hier ein paar Bilder aus den 30er Jahren. Ich habe sie mal aus Spaß durch einen Colorizer laufen lassen. Die Farben stimmen teilweise nicht, aber es bringt die Stimmung gut rüber.


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    Das hübsche Fachwerkhaus mit der Fahne (Kontor) wurde in den 50iger Jahren von dem Platz neben dem Anlieger an seinen heutigen Platz (da wo der O-Wagen im oberen Bild steht) verschoben. Hierzu wurden die Ziegel aus dem Fachwerk genommen. So wie damals die Gleise lagen, würde sich wirklich eine Anlage mit Schiffswerft gut machen.


    Gruß


    Martin

    Hallo zusammen,


    ich möchte mich mal mit einem neuen Projekt zurückmelden, das es als Vorbild in Dänemark auf der Insel Aerö gab.


    Das Ganze fing damit an, dass wir letztes Jahr im Urlaub auf einem Campingpatz auf der Insel Mön ein nettes dänisches Paar kennengelernt hatten, die beide sehr gut deutsch sprachen. Das war für mich der Anlass endlich dänisch zu lernen. Im Herbst habe ich mich dann bei +Babble angemeldet. Auf der Suche nach weiterem Lesestoff, suchte ich dann nach Eisenbahnen in Dänemark und stieß dabei auf die Eisenbahn in Aerö, die dort die längste Eisenbahn der Welt genannt wurde. Diese Bahn gehörte der Dampfschiffartsgesellschaft Aerö und war eine ca. 150 m lange Hafenbahn ohne Fortführung zu anderen Orten der Insel. Die Dampfschiffartsgesellschaft Aerö betrieb die Fährverbindung von Svendborg auf Fünen nach Aerösköbing auf Aerö.


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    Das was ich darüber bei Google fand, war relativ schnell abgegrast und nicht sehr ergiebig. Erst als ich in Google anfing mit dänischen Begriffen zu suchen, kamen plötzlich jede Menge neuer Informationen und Bilder. Über eine Broschüre über den Hafen von Aerösköbing, kam ich in Kontakt mit einem Administrator eine Facebook-Gruppe in Aero. Er gab mir den Tipp mich dort anzumelden und nach Bildern zu suchen. Bis jetzt hatte ich Facebook immer gemieden, aber jetzt mußte es wohl sein. Das Ergebnis der Suche war unbeschreiblich. Bilder über Bilder, nur kein vernünftiger Gleisplan. Es gab nur 2 Skizzen, die etwas unterschiedlich waren:


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    Der rechte der beiden Pläne kommt dem Vorbild näher, aber das habe ich erst später rausgefunden. Ich habe dann mal anhand von Bildern, Google Earth und WinTrack einen ersten Gleisplan der Hafenbahn erstellt und in der Facebook-Gruppe präsentiert. Das gab jede Menge Kommentare und noch mehr Informationen. Vor allem Luftbilder und weitere Literatur tauchten jetzt auf. Interessant war, dass es Planungen gab die Eisenbahn bis zu den anderen beiden Orten weiterzuführen.


    Rückblickend hat sich das Dänischlernen schon gelohnt.


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    Für eine Umsetzung ins Modell war das aber nicht ausreichend, weil man statt Lokomotiven Traktoren für das Rangieren verwendet hat. Traktoren brauchen nun mal kein Umsetzgleis.


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    Einer der Kommentatoren stellte dann dieses Bild ein, das eine leicht geänderte Gleisführung zeigte. Die Verladerampe links war verschwunden und auch die Weichenverbindung rechts gab es nicht mehr. Dafür war das obere Gleis weiter Richtung Stadt verlegt worden. Eigentlich noch weniger Spielmöglichkeiten. Aber es brachte mich auf die Idee zwischen den beiden Gleisen ein Umsetzgleis einzufügen wo ursprünglich das obere Gleis gelegen hatte.


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    Nun blieb das Problem, wie kommt man an die Fähre.


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    Bei DSO bekam ich Kontakt zu Gerhard Voss, wo wir uns über dänische Bierwagen austauschten. Er schickte mir einen Link von einem Dänen, der eine Modell-Schiffswert hat und von dem Gerhard auch eine Fähre besitzt. Ich habe diesen Dänen dann angeschrieben und nach 3 Wochen bekam ich Antwort. Es würde diese Fähre für mich bauen und er hätte sie schon ein Mal gebaut.


    Jetzt konnte es endlich mit diesem Projekt losgehen. Hier ein paar Bilder von der Werft.


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    Im August kann ich die Aerösund abholen. Stolze 65 cm lang


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    Hier sieht man schön die Y-förmige Rampe, die sowohl Kopf- als auch Seitenbeladung zuläßt.


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    Das Modell wird ungefähr so aussehen, wie auf den nächsten beiden Bildern


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    Hinter der Fähre gibt es eine Kulisse und dahinter wird die Hälfte meines Schiebetisches als Waggonspeicher angebaut um immer wieder andere Waggons ins Spiel zu bringen. Damit es auf Dauer kein reiner "Inselbetrieb" ist, habe ich oben ein zusätzliches Segment gebaut, um den Anschluß an weitere Module zu ermöglichen. Abschlußprofil ist ein verschobenes F96-Profil mit der Aufteilung 100:400. Gleismaterial ist Peco Streamline, von dem man später nicht mehr viel sehen wird, weil alles im Planum liegt.


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    Die Segmentkästen, bis auf das Segment mit der Fähre sind fertig und die Gleise sind verlegt. Für das letzte Segment benötige ich noch die Maße der Fähre um festzulegen, um wieviel tiefer das Brett für das Wasser montiert werden muß.

    Das erste Gebäude steht auch schon.


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    Demnächst mehr


    Martin

    Hallo zusammen,


    Frage an die Modellautospezialisten: Lassen sich LKW Modelle komplett zerlegen, so dass man sie sauber umlackieren kann? Scheibenausbau etc. ?


    Beispiel: Tankwagen von Herpa


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    Viele Grüße


    Martin