Beiträge von Martin

    Hallo zusammen,


    Frage an die Modellautospezialisten: Lassen sich LKW Modelle komplett zerlegen, so dass man sie sauber umlackieren kann? Scheibenausbau etc. ?


    Beispiel: Tankwagen von Herpa


    herpa-basic-modell-18pqklx.jpg


    Viele Grüße


    Martin

    Hallo Friedrich,


    In Behringersmühle habe ich den Weidezaun mit Garn gestaltet . Eigentlich hätten es 3 Reihen Stacheldraht sein müssen ...


    img_20191031_19060384w9kxd.jpg


    Sekundenkleber ans Holz und das Garn mit Spannung anhalten bis der Kleber angezogen hat.


    img_20191031_1907024070jxd.jpg

    Hallo Friedrich,


    inspizier mal den Nähkasten deiner besseren Hälfte, ob sich nicht graues, besser noch silbergraues, Garn findet. Als Weidezaundraht gut zu verarbeiten.


    Gruß

    Martin

    Hallo Thomas,


    danke für deine Kommentare. Das Freifahren des Endschalters werden wir auf jeden Fall umsetzen und DBQ-Signale braucht keiner.


    Leider gibt es ja nächstes Wochenende keine Ausstellung in Oberlahnstein, sonst hätte man sich dort mal wieder treffen können.


    Viele Grüße


    Martin

    Hallo zusammen,


    nach einer längeren Pause von 8 Monaten ist das Projekt heute in die entscheidende Phase gegangen: It moves !


    Die gleichzeitige Änderung von Hardware und Software ging natürlich nicht ohne Probleme ab. Der Arduino Mega wurde durch einen Arduino nano ersetzt,

    Allerdings nicht, wie ursprünglich geplant auf einem fertigen Shield ...


    20200501_164343ndjbm.jpg


    ... sondern einem selbstgebauten, auf dem auch alle übrigen Bauteile Platz gefunden haben.


    img-20210124-wa0002pokrq.jpg


    Die Kabel führen auch einen 9-poligen Sub-D Stecker an den das Bedienpult angeschlossen wird.


    img-20210124-wa00018rksl.jpg


    Das KeyPad wurde durch ein passendes Bedienpult ersetzt.


    20210213_1912314dkpv.jpg

    Und natürlich der Nema 17 Stepper durch den Nema 23 mit einer 1605 Spindel. (16 mm Durchmesser und 5 mm Weg / Umdrehung)



    Zunächst wurde in einem separaten Programm die Anzahl der Schritte ermittelt, die nötig sind um den Schiebetisch bei der Refferenzfahrt vom Endschalter bis zur Refferenzposition (mittleres Gleis von 7 Gleisen) fahren zu lassen. Hier zeigte sich schon der erste Schwachpunkt: Der Schaltpunkt des Endlagenschalters war nicht immer gleich, Von 20 Meßwerten wurde dann der Durchschnittswert genommen. Klappt ganz gut, aber ich werde versuchen den mechanischen Schalter durch einen Induktiven Näherungsschaler zu ersetzen. Frage an die Fachleute: Was gibt es noch für Möglichkeiten?


    In das 2. Programm wird der ermittelten Schritte für die Refferenzfahrt eingesetzt. Als erstes muß mit dem gelben Taster die Refferenzfahrt ausgelöst werden.

    Erst danach können die einzelnen Gleise durch die übrigen 7 Taster angewählt werden.


    20210213_191223q0k0d.jpg


    Jetzt werden im nächsten Schritt alle Positionen angefahren und die Gleise verschraubt.


    20210213_191252r5j3j.jpg


    Bei den Vorversuchen mit dem Nema 17 waren wir bei einer Schrittzahl von 800 / Umdrehung gelandet. Der Nema 23 mit der Spindel lief damit im Resonanzbereich. Den Krach wollte ich mir nicht antun. Das Endergebnis waren 1600 Schritte / Umdrehung, Die von Thomas befürchteten Schrittverluste traten auch mit großen Gewichten auf dem Schiebetisch nicht auf.


    Und so sieht die komplette Hardware aus:


    layout_hardware4hky1.jpg


    Wenn alle Gleise aufgelegt und verkabelt sind, gibt es hoffentlich zum Abschluss ein kleines Video.


    Bis demnächst


    Martin

    Hallo zusammen,


    Ich weiß zwar nicht, wie stark Friedrichs Grundplatte ist, aber nach dem Einfräsen der Nuten, sind nur noch wenige mm der durchgehenden Fläche übergeblieben. Auch wenn die Spanten mit der Platte verleimt sind, gibt es keine Steifigkeit, weil Holzleim letztendlich flexibel ist und die, durch die Nuten sehr geschwächte Platte, zu dünn ist. Weniger Nuten und Spanten wären hier mehr gewesen. Ohne die Nuten wäre das einen sehr steife Konstruktion, wobei man die beiden Längsspanten besser weg lässt. An den Schnittpunkten der Spanten werden die Spanten durch die Einsteckschlitze auch geschwächt und das im Bereich der grössten Spannungen. Ein Deckel, wie Lutz vorschlägt, müsste schon sehr dick sein , z.B 13 mm Tischlerplatte. Aber dann kann man nicht mehr verkabeln oder Weichenantriebe montieren. Ein Diagonalkreuz, aus einer Platte geschnitten und nicht zusammengestückelt, wird bei dieser weichen Konstruktion auch nicht mehr ausreichen.


    Friedrich : Entsorgen ist hier angesagt und lass die Fräse stehen


    Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen,


    auch wenn jetzt der Shitstorm über mich kommt. Diese ganze Diskussion kann ich nicht nachvollziehen.


    Ich baue seit fast 25 Jahren Module und habe noch nie eine Diagonalaussteifung verbaut. Darunter sind Module, die im Winter in einer ungeheizten Halle stehen, wo es auch weit unter Null werden kann. Verzogen hat sich bei mir noch kein Modul. Ist mir nur einmal passiert, weil die Stäbchen in der Tischlerplatte die falsche Richtung hatten.


    Auch das Thema Längenausdehnung bei Gleisen kenne ich nicht und schon gar nicht Dehnungsfugen in den Gleisen. Man muß ja die Gleise nicht haarscharf mit dem Stirnbrett abschließen lassen.


    Verzogene Module produziert man meistens selbst, wenn man die Stirn- und Längseiten nicht absolut fluchtend, vor allem in der Höhe, zusammen leimt und / oder mit der heimischen Säge nicht orthogonale und / oder rechtwinklige Schnitte produziert.


    Das schlimmste sind im Baumarkt Mitarbeiter, die keine Ahnung von Holz geschweige den von der Plattensäge haben und meinen auf 1 mm käme es ja nicht an. Wenn ich mein geschnittenes Holz erhalten habe, ist der erste Gang nicht zur Kasse, sondern in die Werkzeugabteilung, wo ich mit einem Stahllineal von 50 cm (bloß nicht mit einem Gliedermaßstab) erstmal alles, soweit möglich, nachmesse. Der nächste Gang ist dann zurück in die Holzabteilung (Reklamation) oder zur Kasse. Seht zu, dass Bretter mit gleicher Länge auch mit der gleichen Sägeeinstellung geschnitten werden.


    So weit mein Senf dazu


    Martin

    Hallo Friedrich,


    :hutab:


    das kommt wunderbar rüber. Man hat das Gefühl auf einem Berg in der wärmenden Sonne zu stehen und auf das Kraftwerk in einem engen friedlichen Tal zu schauen. Das Einzige, was diese Ruhe stören würde, wäre ein Zug, der über die Brücke rumpelt.


    LG


    Martin

    Hallo zusammen,


    ein Beitrag im DSO über die BfB (Bundesmonopolverwaltung für Branntwein) in Neu-Isenburg weckte in mir Begehrlichkeiten nach den grünen Kesselwagen der BfB.


    https://www.drehscheibe-online…15547,9415547#msg-9415547


    Leider gab es nur noch welche von Märklin zu finden, was mich aber nicht abhielt 8 dieser Wagen zu beschaffen.


    20200819_182009bnjyr.jpg


    Anmerkung am Rand: In Veilbronn sind mittlerweile die Bäume gewachsen, sonst hat sich aber nicht viel getan.


    Leider zeigten 3 dieser Kesselwagen leichte Ausfallerscheinungen in Form einer hängenden Kupplung, die keinerlei Rangierspaß mehr zuließ.


    20200819_181732zgj00.jpg


    Wie man sieht, besteht die Kupplungsdeichsel nur aus einem flachen Profil ohne Versteifungen, das an entscheidenen Stellen nur 0,6 mm stark ist. Durch das Gewicht der Kupplung kommt es wohl mit der Zeit zum Durchbiegen und damit zu einer hängenden Kupplung. Der Kupplugsschacht entspricht auch nicht im Entferntesten der NEM-Norm Die fürchterlichen Wechselstromradsätze fliegen systembedingt natürlich auch raus.


    Irgendwie drängte sich jetzt der Gedanke an eine 3D-Konstruktion auf, um diese Unzulänglichkeiten abzustellen. In 2D zeichne ich schon viele Jahre mit AutoCad, aber mit 3D hatte ich überhaupt keine Erfahrung.


    Einer meiner Freunde empfahl mir FreeCad, das wie der Name schon sagt kostenlos ist. In YouTube habe ich mir dann mehrer Tutorials reingezogen, in denen es aber zum Teil höllisch schnell abging, so dass ich sie mehrfach anschauen mußte. Der Mauszeiger flitze in den Tutorials so schnell hin und her, dass man kaum sehen konnte welches Werkzeug gerade angewählt wurde. Nach dem Nachstellen der Beispiele aus den Tutorials ging es dann aber los. Nach einer Woche hatte ich schon das erste Teil fast fertig, aber FreeCad hat ein paar Schwächen, an denen ich mehr oder minder lange geknabbert habe. *glu3* Nach 2 Wochen hatte ich dann den Bogen raus und habe dann an einem Abend das Teil komplett neu gezeichnet.


    schacht-13nkdu.jpgschacht-2g6jo7.jpg

    schacht-3wbjdc.jpg schacht-4hhjn0.jpg



    Heute morgen kamen dann die ersten beiden Muster


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    20200910_113159onk2e.jpg


    Die Kupplung passt super, aber die Bohrung war um 0,2 mm zu klein. Werde heute abend die Zeichnung nochmal überprüfen. Mit der Rundfeile wurde das aber schnell behoben.


    20200910_1202584vjaz.jpg


    Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Kupplung hängt aber immer noch leicht nach unten, was wohl dem Spalt zwischen der Kupplungsdeichsel und der Schraube geschuldet ist. Der Spalt muss ja sein, damit sich die Deichsel bewegen kann. Ich schätze, wenn ich die Wandstärke der Deichsel unter der Schraube um 0,1 mm dicker mache, sollte das Problem gelöst sein. Dafür macht man ja schließlichPrototypen.


    Bis demnächst aus diesem Keller


    Martin

    Hallo Zusammen,


    gestern waren wir auf der Rückfahrt von Dänemark und hatten in Wittstock neben der A19 ein spätes Frühstück im amerikanischen Spezialitätenrestaurant MC Donalds (Mäckes) gemacht.


    Als wir gerade fertig waren, hörte ich ein vertrautes Geräusch:


    wittstock-1frj5r.jpg


    https://www.eg-potsdam.de/de/


    wittstock-2wfjs9.jpg


    wittstock-4kxkat.jpg


    Die hintere 212 war dezent gealtert ( Jürgen ? )


    Leider war nicht zu erkennen, ob die Loks RP25 Radsätze haben. :pfeifen:


    Viele Grüße


    Martin

    Hallo Jürgen,


    der Radstand ist beim MAN richtig, wie du ihn gebaut hast. Durch den Kran ist die Vorderachse mehr belastet, dafür muß der Kipper hinten weiter rausragen.


    Der Fahrgestellrahmen muß beim MAN hinten länger sein. Der Zwischen / Hilfsrahmen mit der Kippwelle muß sich ja gerade beim Kippen auf dem Hauptrahmen abstützen können. Weiterhin sind so auch der Unterfahrschutz und die Heckbeleuchtung zu tief unter dem Kipper. D.h. die geometrische Sichtbarkeit der Leuchten schräg nach oben ist nicht gewährleistet und der Unterfahrschutz hat so keine Funktion. Kannst ja mal ein Preiserlein im PKW drunter schieben. Die A-Säule vom PKW dürfte dann Geschichte sein und das Preiserlein auch. Rücksprung Unterfahrschutz zum Heck (Hinterseite Kipper) sind im Maßstab 1:1 ca. 300 mm.


    Aber es sind wirklich schöne Modelle, die du hier zauberst.


    LG

    martin

    Hallo zusammen,


    gestern habe ich mal wieder mit meinem Freund Friedhelm aus der Nähe von Koblenz telefoniert, mit dem ich lange eine Modulanlage betrieben habe. Friedhelm hat sich jetzt auf filigrane Ausgestaltung und Ladegüter spezialisiert.

    Im Anschluß an das Gespräch schickte er mir noch ein Bild von seinen neuesten Produkten. Holzkisten von Spur N bis 0, die mit Decals versehen sind.


    img-20200720-wa0000d1jd8.jpg


    Im Internet findet man seine Produkte unter Modellbahn Fridolin. Sonderwünsche sind für ihn kein Problem. Für direkten Kontakt zu Friedhelm bitte PN.


    Grüße

    Martin

    Hallo Jürgen,

    Hallo Jürgen,


    wirklich schön, was du uns hier an LKW Modellen präsentiert.


    Erlaube mir eine Anmerkung zum NG

    Der Kippkasten sitzt hier viel zu hoch über dem Chassis. Das liegt an dem von dir verwendeten Zwischenrahmen, bei dem die Kippwellen auf dem Zwischenrahmen sitzen und nicht in den Zwischenrahmen integriert sind. Im Modell darf der Zwischenrahmen incl. Kippwellen nicht höher als 2 mm sein. Die Kipplager sind auch völlig vorbildsfrei.


    So wie hier sollte der Zwischenrahmen aussehen:


    2706_8777802256672mxj5n.jpg


    Viele Grüße


    Martin