Beiträge von Martin

    Hallo zusammen,


    hier ein kurzer Bericht, wie es mit dem Löten des Messingbausatzes erst nicht aber dann doch geklappt hat.


    Angefangen habe ich mit einer Lötpaste von Voelkner, die in einer Spritze mit Dosiernadel verkauft wird:


    https://www.voelkner.de/produc…l5gbT-W0F61YaAuO8EALw_wcB


    Das Zeug ließ sich kaum durch die Nadel drücken und haftete nicht gut auf dem Messing. Mit einem Lötkolben mit über 400° schmolz das Zeug nur sehr widerwillig bis gar nicht auf. Hätte mal die Rezessionen lesen sollen.


    Also den Flammenwerfer angeschmissen, aber das war die reinste Grobmotorik. Das Messing glühte schneller, als das die Lötpaste aufschmolz. Schnell war klar, hier musste eine andere Lötpaste her, oder es würde mit 2-Komponeneten-Kleber weitergehen.


    Nach einigem Suchen und Lesen der Rezessionen habe ich dann dieses Produkt gefunden


    20211214_212322rvkeq.jpg


    ltpaste0ykr6.jpg


    Beiliegend ist ein hölzernes Stäbchen, mit dem die Paste erstmal aufgerührt werden muß. Im Deckel ist ein Pinsel befestigt mit dem sich die Paste wunderbar auftragen läßt. Haftet auch gut am Messing.

    Zusammen mit dem Lötkolben wurde des Zusammenbau ein Kinderspiel.


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    Die beiden Türme waren in einer halben Stunde fertig. Links das Opfer des Flammenwerfers. Egal ob man die Paste innen vor dem Zusammenfügen aufträgt oder außen auf den Kanten, das Zeug läuft sauber in den Spalt.


    Die weiße Platte ist eine Schablone, die ich mir gemäß der Anleitung angefertigt habe, für den späteren Zusammenbau mit dem Querträger, der oben aufgesetzt wird.


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    Bis demnächst aus diesem Keller


    Gruß

    Martin

    Hallo Gerhard,


    da hast du aber zum Nikolaus den gutgefüllten Sack ausgeschüttet. Das muss ich erst mal in aller Ruhe anschauen und lesen.


    Ja Sundsøre ist so ein richtig schönes kleines Projekt, was auch auf einem schmalen, 25 cm breiten, Regal im Arbeitszimmer stehen könnte.


    Das Buch über "Eisenbahnbau und Ausrüstung" (Banernes bygning od Udstyrelse) von 1937 ist wirklich der Hammer. Da wird ja nichts ausgelassen.


    eisenbahnbautenk1kdj.jpg


    Unter anderem fand ich das hier über das Ende von Stumpfgleisen, das ich in Ærøskøbing umsetzen werde:


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    Die Bilder vom Fährgalgen mit der Seilführung und Aufbau der Klappbrücke sind natürlich weiterführend.


    faergegalgenv2k6k.jpg


    faergeklapisjaa.jpg


    Ich hatte mich in den letzten Wochen intensiv mit der Bauanleitung des Fährgalgens beschäftigt und mich die ganze Zeit gefragt, wie man die Drähte (Seile) von den Gewichen in den Türmen über sie Umlenkrollen hin zum Flaschenzug bekommt, wenn das Teil zusammengebaut ist. jetzt, wo ich das Bild mit der Seilführung gesehen habe, ist mir der Fehler aufgefallen. In der Anleitung wird als einer der ersten Schritte die Quertraverse des Galgens zusammen gebaut.


    https://www.yumpu.com/da/docum…ledning-freja-h0-modeltog


    Dann kann man natürlich nicht mehr die Drähte biegen und montieren. Das Aufsetzen und Verlöten des Oberteils der Traverse muß der allerletzte Arbeitsgang sein.


    galgen41kec.jpg


    Am Samstag kam das Päckchen mit mit der SMD-Lötpaste und einem Flammenwerfer. Mal schauen, wie das klappt. Ich hab zwar mal gelernt, wie man autogenschweißt, aber Mesingbausätze habe ich bisher immer zusammengeklebt.


    Bis demnächst


    Martin

    Hallo,


    vielen Dank für eure Beiträge zum Fischkutter


    Heute geht´s auf dem Trockenen unter der Anlage weiter - ohne Fischkutter


    Am Donnerstag kam die neue Zentrale ....


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    Das Teil macht wirklich Spaß. Nachdem die Grundeinstellung auf die Z21 App programmiert war, ging es direkt mit der DR5000 an die Anlage. Das schematische Stellwerk hatte ich schon vorher in der Z21 App erstellt und die Weichenadressen den einzelnen Weichen zugeteilt.


    20211129_183944omk3u.jpg


    Nach dem Einschalten kam erstmal eine kleine Ernüchterung. Es tat sich nichts als ich das erste Weichensymbol drückte und drückte und drückte ...


    Also gab es sie auch hier - die 5 Phasen der Inovation:


    --> die Begeisterung --> die Verwirrung --> die Ernüchterung --> Bestrafung der Unschuldigen --> Auszeichnung der Nichtbeteiligten


    Bevor ich in die Phase 4 (Bestrafung Digikejs) eintreten würde, habe ich noch schnell die anderen Weichensysmbole gedrückt. Und siehe da es tat sich was. Nur was? Ich hörte einen Stellmotor laufen aber die Weiche bewegte sich nicht. Irgendwann dämmerte mir, dass dann wohl eine andere Weiche gestellt wurde. So war es dann auch. Ich hatte mit der Multimaus die erste Adresse des Decoders auf 41 gesetzt. Jetzt war die erste Adresse die 37. :beaengstigend:

    Das Warum erschließt sich mir noch nicht. Egal - es ging alles und die Weichennummern waren im Diagramm schnell abgeändert.


    Jetzt kam noch das Finetuning - die Schaltstellung in der App der Hardware anzupassen. Das geht in der App sehr komfortabel. Man muß nur die 0 und 1 austauschen, wenn es nicht passt.


    20211129_184011lsj73.jpg


    Dann kam das Finetuning für Faule - Einrichten der Weichenstrassen


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    Das Einrichten einer Weichenstrasse ist hier sehr gut gemacht. Man tippt nacheinander auf dem Diagramm die Weichen an, die man für die Fahrstrasse braucht. Stimmt die Weichenstellung nicht, einfach nochmal drücken.


    Man kann noch die Verzögerung einstellen mit der die jeweils nächste Weiche gestellt werden soll. Ich habe es bei der Grundeinstellung von 20 ms gelassen. Funktioniert tadellos.


    So jetzt gehe ich erstmal mit dem Hund raus und überlege mir, was ich mit Phase 5 mache....


    Bis denne

    Martin

    Hallo Axel,


    danke für deine Überlegungen zu einem passenden Fischkutter. Ich habe mal nach einem Bild eines typischen Fischkutters gesucht, wie er in der fynischen Südsee zum Einsatz kam.


    Hier mal der Vergleich zu dem Artitec Krabbenkutter.


    kutter-vergleich0ijrq.jpg

    Ich denke die Größe würde passen. Allerdings müssen die Masten und Aufbauten angepasst werden. Typisch war immer das schräge Auspuffrohr neben der Kajüte und das kleine Dreiecksegel am hintern Mast. Die Kajüte war meistens kleiner, aber hier gab es verschiedene Ausführungen.


    Mit dem Norweger von Artitec habe ich natürlich auch geliebäugelt, aber der ist schon recht groß für das bisschen Hafen auf dem Segment und wie du schon zu Recht ausführst höchstens zur Reparatur da.


    https://www.artitecshop.com/de…ramtid-i-wasserlinie.html


    Gruß

    Martin

    Hallo zusammen,


    Zur Zeit ist das Segment mit der Fähre in Arbeit. Da auf diesem Modul noch mehr Platz ist, als ursprünglich geplant, wird dort noch ein Gebäude der Werft stehen.


    luftbild02kzt.jpg



    Ursprünglich gab es keine Werftgebäude. Alles wurde im Freien gebaut.


    a-jensen-19391msjdm.jpg


    1946/47 wurde eine Halle - "Den gule Hal" (Die gelbe Halle) - aus Ziegeln aus dem teilweise abgerissenem Lager Oldermark errichtet, das die Deutschen während des Krieges auf Süd-Aerö gebaut hatten. Die Halle wurde als Maschinenhalle genutzt..


    1956-1024x753-14rks2.jpg


    vrftet-rskbing1-e1396vqj1y.jpg


    Später kam links davon eine Schiffsbauhalle dazu, aus der die Schiffe direkt ins Wasser gleiten konnten.


    stabelaflb-armandfakuu.jpg


    Da ich nicht geplant hatte, die Maschienhalle nachzubauen, hatte ich auch im Sommer keine Maße genommen, aber ein paar Bilder gemacht.


    So habe ich dann das Gebäude anhand von Bildern im CAD konstruiert und erstmal als Pappmodell ausgedruckt und zusammengeklebt.


    20211121_1653333mk6g.jpg


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    Hier soll das Gebäude später stehen. So wäre auch noch Platz für die seitlichen Anbauten, die man oben im ersten Bild sehen kann.


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    Für das Stückchen Hafenbecken vor der Maschienhalle könnte ich mir noch einen Fischkutter von Artitec vorstellen


    https://www.artitecshop.com/de…enkutter-wasserlinie.html


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    Aus welchem Material ich das Gebäude bauen werde, ist noch nicht ganz klar. Als wir bei Rainer Keil anlässlich eines FREMO-Stammtisches im Nürnberger FabLab waren, zeigte er uns Gebäude, die er aus Karton gelasert hatte. Insbesondere die Fenster mit 0,4 mm Stegbreite hatten es mir angetan. Das ließe sich natürlich mit den erstellten CAD Zeichnungen direkt umsetzten.


    20211121_16522899j7x.jpg


    Die Fähre liegt schon am Kai, aber wo die Brücke mit dem Galgen hinkommt , klafft noch ein Loch. Diese Woche kommt die Hintergrundfolie und dann kann ich die Farbe des Wassers passend zum Hintergrund aufbringen. Dann erst wird die Fähre fixiert und anschließend der Fährgalgen zusammengebaut.


    Bis demnächst


    Martin

    Hallo Johannes,


    die Weichenzungen habe ich auch mit Litzen mit den Backenschienen verbunden. Die Gelenke habe ich allerdings nicht überbrückt.


    Wenn ich dir bei deinem Hintergrund helfen kann, melde dich. Ich habe gerade die beiden Blackback-Banner (255 × 73 cm und 70 x 73 cm) bei PRINT PIONEER bestellt. Kosten incl. Versand: 85 €.


    Gruß

    Martin

    Hallo Zusammen,


    was hat sich in der Zwischenzeit in Ærøskøbing getan ?


    Nach einigen kleineren und größeren Problemen sind die Gleise jetzt befahrbar und alle Weichen lassen sich schalten. Ich hatte mich ja für Peco Gleise entschieden, aber vor dem Einbau der Weichen nicht auf die Rückseite der Verpackung geschaut. Dann hätte ich gesehen, dass man 2 Brücken entfernen muß, wenn man das Herzstück polarisiert. Die Zungen sind bei Peco mit dem Herzstück und nicht mit den Backenschienen verbunden. Bei Inbetriebnahme des ersten Weichenantriebes kam es natürlich beim Umschalten sofort zum Kurzschluß. Da klar war, dass man dieses Problem nur bergbaumäßig von oben lösen konnte, verlor ich erst mal die Lust an den Weichenantrieben weiterzuarbeiten. Wer lesen kann ist klar im Vorteil


    Vorletzte Woche habe ich dann aber weitergearbeitet, die Trennungen von oben gemacht und alle MP1 Weichenmotoren von mtb eingebaut. Dabei stellte sich heraus, dass der Ausgang 2 des Digikeijs Decoders Dr4018 kaputt war.

    Behr Mobile schickte direkt einen neuen Decoder und einen Retoureschein für den kaputten.:thankyou:Leider war der Umschalter in einem der MP1 Antriebe kaputt, was ich aber erst gemerkt habe, als der neue Decoder da war. Sonst wäre der auch direkt zu Behr Mobile zurückgegangen. Glücklicherweise fand sich noch ein nicht eingebauter aus einem anderen Projekt.


    Paralell dazu habe ich an der Hintergrundkulisse gearbeitet. Bei unserem Besuch im Sommer in Ærøskøbing habe ich mit Kamera und Stativ mehrere Bilderserien von der Insel Dejrø gemacht, die in Sichtweite vor dem Hafen liegt.


    dejr2sjrl.jpg


    Nun hieß es sich mit Photoshop zu befassen und aus den Einzelbildern ein 3,15 m langes und 70 cm hohes Hintergrundbild zu erstellen. Nach dem "Säubern" der Einzelbilder von Sportfischern, Booten, Kühen, einem Trecker, Schildern, einem Bootssteg und 2 Windkraftanlagen, die es sicherlich in den 80igern noch nicht gab, wurde das ganze zusammengesetzt, farblich etwas nachjustiert, auf die Länge skaliert und in der Höhe beschnitten.


    Klingt einfach, hat aber ein paar Tage gedauert, bis ich den Bogen mit Photoshop raushatte und mit dem Ergebnis zufrieden war,


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    Um eine Vorstellung davon zubekommen, wie das ganze später wirkt, habe ich das Bild auf Originalgröße gezoomt und den unteren Teil auf beiden Monitorenn dargestellt. Anschließend den Schreibtisch bis auf Unterkante der beiden an der Wand hängenden Monitore hochgefahren und die Fähre 15 cm davor gestellt.


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    Das Bild lasse ich auf eine PVC Plane drucken, die oben und unten Keder haben wird und dann mit Kederschienen hinter den Segmenten montiert wird.


    Bis demnächst


    Martin

    Hallo zusammen,


    seit ein paar Wochen sitze ich an der Siloanlage, die leider immer noch nicht fertig ist. Ausgangsmaterial waren 6 Bausätze des Faller Silos (180621). Da die Betonringe unten nicht dem Vorbild entsprachen, haben ich neue Gestelle mit Auslauftrichtern in 3D konstruiert.


    unbenanntxxk3u.jpg


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    Das Verkleben von Resin und Polystyrol mit Sekundenkleber war ein Fehlgriff, so dass mir nach einer Woche alles wieder auseinander brach. :wacko: Also das ganze nochmal mit 2-Komponentenkleber.


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    Der Elevator entstand aus Resten des Faller Kornsilos und Rechteckrohren von Evergreen


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    Die größte Herausforderung ist jetzt der recht komplexe Rohrverteiler am Auslauf des Elevators. 6 Rohre in die Silos und ein Rohr um die Anhänger der Landwirte zu beladen.



    In der Zwischenzeit hatte ich mal wieder Glück einen schönen Bierwagen von der Carlsberg Brauerei zu ergattern. Auf einem der Bilder von Ærøskøbing hatte ich diesen Wagen entdeckt.


    i284289739403189910._ovjka.jpg


    ein weiteres Vorbildfoto fand sich dann auch noch


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    Das Modell ist ein DSB Hs von der Firma Mck.


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    Bis demnächst


    Martin

    Hallo Lutz,


    dein B71 Mack dürfte so nicht ausgesehen haben. Batteriekasten mit untergebauten Luftkesseln und dem Catwalk hinter dem Fahrerhaus hat es zu dieser Zeit bestimmt nicht gegeben. Die Batterie wird eher unter der Beifahrersitzback zu finden sein. Die vertikale Auspuffanlage ist viel zu dick und der Schalldämpfer viel zu lang.


    Grüsse

    Martin

    Hallo zusammen,


    unseren Sommerurlaub haben wir dieses Jahr wieder in Dänemark verbracht. Bevor Strand und Sonne angesagt waren, fuhren wir nach Jelling um die Eisenbahnfähre abzuholen und natürlich nach Ærøskøbing um mein Projekt voranzubringen.

    Anschließend ging es über die große Beltbrücke zum "Kronengrab" På Sporet in Fuglebjerg, wo ich noch 5 FAF Wagen von Heljan und einen Tdgs von Roco erwerben konnte. Von dort ging es auf die Insel Møn auf den Campingplatz in Ulfshale, der aber dieses Jahr so voll war, dass wir nach 3 Nächten weiterfuhren zu einem Campingplatz auf der Insel Falster südlich von Marielyst und nur 10 km entfernt von Gedser.


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    In Gedser gibt es die Remise, ein altes Bahnbetriebswerk, das aber nach dem Einstellen des Eisenbahnverkehrs Rostock - Gedser und Großenbrode - Gedser (1959 - 1963) keine Bedeutung mehr hatte und heute einige Museumsfahrzeuge verschiedener dänischer Vereine beherbergt.


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    2016 wurde das Museum um eine Attraktion reicher. Das ehemalige Stellwerk "Det gule Palæ" (Das gelbe Palais) in Kopenhagen sollte abgerissen werden. Der Olsenbandenverein sammelte Geld um das Stellwerk zu erhalten. Mit einem Mobilkran wurde das 10 m hohe Gebäude auf einen Tieflader gesetzt zum Hafen gefahren und dort auf ein Schiff gehoben. Per Schiff ging es dann nach Gedser, wieder auf den Tieflader und dann auf das Gelände der Remise.


    Hier ein kleiner Film dazu:


    Gleich im ersten Raum in der Remise wird man von der Olsenbande empfangen.

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    Hier ein paar Bilder von den Fahrzeugen


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    Dann ging es draußen weiter


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    Die ursprünglichen Nebengebäude waren so verrottet, dass man sie nicht mehr umsetzten konnte. Sie sollen aber hier neu entstehen. Dafür wird der Olsenbandenverein wohl noch eine Coup machen müssen :vinsent:


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    Im Inneren des Stellwerks ist alles so gestaltet worden, wie man es aus dem Film kennt


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    Vor der Drehscheibe wartete schon der Skinnebus, mit dem der Verein dieses Jahr Fahrten auf einem kurzen Teil der Strecke Gedser - Nykøbing durchführte.


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    nykbing_falster_-_ged9cksl.png


    Bei der Fahrt nach Gedser sahen wir den Veteranentog das erste Mal


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    Gerhard V Du warst ein paar Tage vor uns dort und bist auch mit dem Skinnebus gefahren. Vielleicht kannst du noch ein paar Bilder von der Strecke beisteuern .


    Bis demnächst


    Martin

    Hallo zusammen,


    heute geht es mit der FAF - Fyens Andels Foderstofforretning (Fünens Futtermittel Hersteller) weiter. Die FAF ist eine Genossenschaft, der ca. 28000 Bauern in Dänemark angehören. Die FAF vertreibt Viehfutter, Düngemittel und Saaten. Der größte Anteil der Güterwagen auf der Hafenbahn in Ærøskøbing entfiel auf die FAF. Düngemittel und Saaten wurden als Sackware angeliefert und in dem rot-markierten Gebäude eingelagert. Viehfutter wurde lose angeliefert und in den 6 Silos nebendran gelagert. Dazu mehr in einem der nächsten Beiträge.


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    Nachfolgend möchte ich euch den Gebäudebau zeigen, der sich doch recht lang hingezogen hat. Da auch dieses Gebäude nicht mehr steht, war ich auf Fotos angewiesen.


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    Ursprünglich war das Gebäude ein Eierpackerei, wie die Schrift an der Stirnseite des Gebäudes zeigt. ÆGGET (Das Ei)


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    Mit Hilfe dieses Bildes habe ich alle Höhen bestimmt, weil die Rampenhöhe für die Güterwagen vorgegeben war.


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    Hier die Rückseite noch ohne Anbau


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    Als Dachneigung habe ich 45° ermittelt, so weit man das aus den Bildern rausmessen konnte.


    Ich habe, wie beim letzten Gebäude auch, wieder 2-schalig gebaut.


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    Der Keller war noch nicht ganz fertig, hatte der Polier schon das Starkbier am Hals. Das die 7,5 Umdrehungen nicht ohne Folgen blieben, sollte sich ganz zuletzt bei der Bauabnahme herausstellen.


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    Da die Ziegelplatten nur 0,5 mm stark waren, mußten die Fensterlaibungen aufgedoppelt werden.


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    Der Fußboden ist eingesetzt und das ÆGGET vorbereitet für den Anbau.


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    Treppen und Geländer sind angebracht. Für die Geländer wurden einer LED die Beinchen amputiert.


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    Bevor die Decke eingezogen wurde, noch schnell etwas Einrichtung


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    Wenn ich die LED-Streifen direkt unter die Decke geklebt hätte, wären sie zu sehen gewesen. Darum habe ich sie in Leuchtboxen untergebracht.


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    Scheinbar hatte der Dachdecker auch vom Carlsberg Elephant Beer getrunken. Die Dachpfannen auf der rechten Seite des Erkers waren von oben nach unten verlegt.


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    Aber den Vogel hatte der Polier abgeschossen. Als die Schiebetüren für den Anbau geliefert wurden, zeigte sich, dass der Anbau zu niedrig und die Dachneigung zu groß war. Teilabriss und Aufstocken waren angesagt.


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    Die Anlieferung der Sackware erfolgte in Gkms Wagen


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    Hier ein kurzer Film über FAF Wagen auf der Svendborgbahn und Verladung auf die Fähre:



    6 dieser Gkms wurden Mitte der 80iger Jahre einseitig zu Curtain Sider umgebaut. Hier wurde die eine Seitenwand komplett entfernt und durch eine Plane ersetzt


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    Ich würde gerne diese Wagen mit der Schiebeplane nachbauen und habe überlegt alte weiße Gkms von Liliput zu verwenden, die Seite und ein Teil der Stirnwand rauszuschneiden und die Plane als 3D-Druck herzustellen. Aber vielleicht kommen hier noch ein paar andere Ideen zusammen.


    Wer noch etwas mehr über die FAF wissen möchte, der wird hier fündig:



    Zwischendurch gibt es immer wieder Eisenbahn-Szenen.


    Bis demnächst aus Ærøskøbing


    Martin

    Hallo Zusammen,


    der Hausbau zieht sich doch noch länger hin, so dass es heute mit Güterwagen weitergeht, die speziell für den Transport nach Ærøskøbing eingesezt wurden.


    Hier gab es 2 Maschinenkühlwagen, die 1954 und 1956 gebaut worden sind, und die abwecheselnd jeden Tag auf der Relation Odense - Svendborg - Ærøskøbing verkehrten und Milchproduke nach Ærø brachten.


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    Hier steht einer 1974 in Ærøskøbing


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    und hier der andere


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    Ich habe mal gegoogelt, wo die Milchprodukte herkamen. In den 50iger Jahren entstand aus dem Zusammenschluß von 3 Molkereien in Odense am Grønløkkevej 16 eine neue Molkerei.


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    In dem schmalen Gebäude rechts ist der Pferdestall und davor die Remise für die Milchwagen. Ein Gespann steht an der Verladerampe.


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    Bis Ende der 60iger Jahre wurden so "umweltschonend" die Milchprodukte in Odense ausgefahren. Die Box war isoliert und mit Eis gefüllt.


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    Später gabs andere Transportmittel


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    Mich interessierten aber die Maschinenkühlwagen in 1:87. Und die gab es vor 10 Jahren bei Heris und das machte es nicht einfach die zu ergattern. Den ersten fand ich auf einer Verkaufs-Plattform in Dänemark. Ebay gibt´s dort nicht. Dann habe ich Heris angeschrieben, ob sie noch Bestände hätten. Nach vielen Monden meldete sich ein Handelsvertreter, der just noch den 2. Kühlwagen hatte.


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    Die Wagen unterscheiden sich nicht nur in der Nummer, sondern wie beim Vorbild auch, in der Anordnung der Kühlmaschine.





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    So wie das Vorbild hier in Svendborg am Hafen sahen sie nicht aus.


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    Per Nachtsprung wurden sie ins Alterungswerk nach Aalen geschickt.


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    Jürgen, vielen Dank nochmal ! :hutab:


    Bis denne


    Martin