Beiträge von Martin

    Hallo Michael,


    danke für deine Anregungen.


    Ja da kommt man ins Grübeln. Der Bahnhof Behringersmühle ist ziemlich genau 1:1, d.h. ohne Längenkürzung umgesetzt worden. Und jetzt das Esig fast direkt vor der 1. Weiche plaziert. Geht eigentlich gar nicht. Dazu muss man natürlich wissen, dass dieses Adaptermodul so in der Realität nicht existiert. 500 m vor dem Bahnhof wechselt die Strecke von der rechten auf die linke Talseite und überquert dabei die Wiesent. Hier zu wurden in einem grossen Radius 5 solcher Brücken aneinander gesetzt. Aber das sprengt den Rahmen dieses Projektes. Da wir lediglich ein Adaptermodul bauen wollten um auf F96 zu kommen, haben wir uns auf ein Brückenteil beschränkt. Natürlich habe ich versucht alle Elemente wie Esig und Ra10 auf diesem Modul zu plazieren, um dieses Projekt nicht noch größer zu machen. Aber so könnte schnell aus einer Modellbahn eine Spiel(zeug)bahn werden. Ich denke das Ra10 wegzulassen, wäre vermutlich das Beste, wenn ich bei den geplanten Standort des Esig bleibe. Es gibt glücklicherweise noch genug anderes zu tun, so dass ich noch Zeit habe darüber nachzudenken.


    Vielen Dank euch allen für eure konstruktiven Vorschläge.


    Gruß
    Martin

    Hallo Rainer und Holger,


    danke für eure Kommentare. Ich hatte mir auch schon überlegt, das Ra10 vor die Brücke zusetzen und per Befehl auch darüber hinaus zu rangieren. Das Einfahrsignal soll auf jeden Fall dort bleiben, dann gibt es keine Schnittstellen-Probleme in der Ansteuerung des Signals, zumal ich noch einen Port beim Weichendekoder frei habe.


    Mit der Farbe des Flusses ist es nicht einfach. Die Wiesent wird unterwegs immer wieder von Quellen gespeist und fließt recht flott.
    Lehmig ist das Wasser nicht. Ich werde versuchen das flaschengrün durch ein graugrün zu ersetzen.


    Viele Grüße
    Martin

    Hallo zusammen,


    habe den Sonntag genutzt um die gestern verlegten Gleise einzuschottern und eine Schicht Bootslack auf zu tragen. Ich denke die Idee mit den "Lichtern" auf dem Wasser war nicht so prickelnd. Da werde ich nach dem Trocknen des Bootslacks noch mal farblich nachbessern müssen.



    Jetzt stellt sich aber noch die Frage, wo ich die Rangierhalttafel Ra 10 aufstelle


    Um diesen Zug mit 7 Wagen aus dem Ladegleis zu ziehen, muss der Zug ganz auf die Brücke fahren.



    Dann bleiben nur noch 20 cm bis zum Einfahrsignal. Das würde zwar dem Durchrutschweg einer Loklänge (V80, BR86 etc ) genügen, aber ist nicht wirklich stimmig.


    Was meint ihr dazu? Kann man das machen? 'y#


    Gruß
    Martin

    Hallo Zusammen,


    jetzt ging es doch recht schnell mit der Gestaltung des Flusses. Zunächst habe ich mit Abtönfarben, Ocker und Umbra nass in nass die die flacheren und tieferen Zonen im Flussbett angelegt.



    Hier unter der Brücke ist der Fluss etwas schmaler und deshalb gibt es fast keine flachen Zonen.


    Anschließend habe ich mit Acrylfarben, himmelblau und dunkelgrün das Wasser gestaltet.



    Zuerst habe ich mit blau einen schmalen Streifen an beiden Ufern aufgebracht. Immer nur ca. 30 cm lang. Dann habe ich direkt mit dem Grün weitergearbeitet und auch vorsichtig über das blau gestrichen. Mit Wasser habe ich die Farbe im Uferbereich soweit verdünnt, bis sich eine Tiefenwirkung einstellte. Den Pinsel habe ich immer in Fließrichtung geführt, niemals quer. Der Pinselstrich ist nach dem Abtrocknen gut zu sehen und suggeriert fliesendes Wasser. Meine Frau fand das ganze etwas zu dunkel. Matthias und ich waren der gleichen Meinung, dass die Wiesent immer einen Grauschimmer hat. Mit einer Mischung aus Silber und einer Spur Schwarz (beides Acrylfarben) haben wir vorsichtig etwas silbergrau aufgebracht und direkt mit viel Wasser abgemildert.



    Das Silbergrau blieb nur in der Vertiefungen der grünen Farbe, so dass nur Lichter gesetzt wurden. In den nächsten Tagen werde ich mehrere Schichten hochglänzenden Bootslack auftragen. Erst dann kann man das ganze beurteilen. In dem Hochglanz wird sich natürlich auch die Landschaft spiegeln und das Ergebnis mit beeinflusssen.



    Jetzt konnte auch endlich die Brücke eingesetzt und die letzten Gleise dieses Projektes verlegt werden. Sollte das Grün nach den ersten Schichten Bootslack noch zu kräftig sein, würde ich noch mal etwas sibergrau auftragen.


    Ich hoffe das Endergebnis überzeugt - auf Wiederrausmeisseln habe ich wenig Lust. :wacko:


    Bis demnächst
    Martin

    Hallo zusammen,


    am Wochenende habe ich mal wieder am Zaun weiter gearbeitet. Ja genau der, an dem nicht mehr alle Latten dran sind. :thumbsup:


    Die Zaunelemente in Behringersmühle waren rechts und links an den Betonmasten der Bahnsteigleuchten angeschraubt. Die Lampen stehen in einen Abstand von 20 Metern.
    Leider habe ich nur ein Vorbild-Foto, das ich hier nicht einstellen darf.



    Die Bahnsteigleuchten werden aus Viessmann-Bausätzen Spur N und 2,5 mm Messingrohr gebaut. Dazu mehr beim nächsten Mal. Jetzt dient das Messingrohr nur als Platzhalter.




    Bis demnächst


    Martin

    Hallo Zusammen,


    wie die Zeit vergeht. Vor ca. 5 Monaten hatten wir mit der Planung des Adaptermoduls für Behringersmühle begonnen. Im November hat Matthias endlich den Riemen auf die Orgel sprich Fräsmaschine geworfen und losgelegt. Die Teile waren, wie immer, absolut paßgenau und in 2 Abenden war der Holzbau fertig. Im zweiten Schritt wurde der Hasendraht aufgetackert.



    Auf der FREMO Seite haben wir einen Signalschacht eingebaut.



    Ich habe die freien Tage verwendet um die Geländehaut fertigzustellen



    Nach dem Durchtrocknen der drei Lagen Zeitungspapier wurde alles mit einer grünbraunen Abtönfarbe gestrichen.



    Der Signalschacht wurde mit einer Mauer eingefasst.



    Anschließend wurde gesiebte Erde aufgebracht.



    Das Grün für den Fluss habe ich schnell mal aus Resten zusammengemischt um zu sehen wie der Flussverlauf rüberkommt. Die Farbe ist nicht das Finish.



    Die um 3 Elemente verlängerte Auhagenbrücke wurde mal probeweise eingesetzt.



    Matthias hat alle Schwellen für die Brücke aus Polystyrol gefräst und mit Kleineisen von TT Filigran bestückt. Auf der Brücke sind die Schwellen wie beim Vorbild doppelt so dick.




    Mit Turf haben wir die Unterschicht für die Begrünung aufgebracht. Der Blauschimmer kommt vom feuchten Kleber.



    Da wir noch Kleber überhatten, wurde gleich die Uferböschung mit begrünt.




    Jetzt steht die nächste Herausforderung an, die Gestaltung des Flusses, Hier werden erst einige Teststücke nötig sein, da ich noch keinen richtigen Schimmer habe, wie ich das angehe.
    Meine Frau mokiert sich gerade über das scheußliche Grün des Wassers :S Wo sie Recht hat, hat sie recht.


    Bis demnächst von dieser Baustelle
    Martin

    Liebe Ute Hofmann-Auhagen,


    gestern war ich in München im MOC auf der Modellbahn 2017. Auf Ihrem gut sortierten Stand erstand ich 3 Sets Holzzäune 42 557 zu einem durchaus akzeptabelen Preis.


    Aus diesen Sets von 3 verschiedenen Zäunen benötigte ich den Kreuz- oder Jägerzaun. Wieder Zuhause habe ich versucht 2 Zaunteile immer so aneinander zu fügen, dass die Kreuzstrucktur durchlaufend ist.
    Beim ersten Pärchen habe ich einen Pfosten abgetrennt, aber dadurch gab es keine vernünftige Klebefläche. Dann war ich schlauer - dachte ich - und habe mit der Säge die Pfosten halbiert. Passte gut, nur hatte ich übersehen, dass die Längslatten nicht symetrisch angeordnet waren und ich Kopf und Fußseite vertauscht hatte und dadurch die Längslatten unterschiedlich hoch waren. Andersherum passten die Zaunteile aber nicht mit einem halben Posten rechts und links zusammen. Also wieder die Methode mit dem Abschneiden eines Zaunpfahls. Leider bleiben dabei einige der feinen Zaunlatten auf der Strecke, so dass am Ende nicht mehr alle Latten am Zaun waren.



    Appropos Fußteil des Zauns. Leider hat der Konstrukteur in Ihrem Haus sich wohl noch nie einen Zaun in der Realität angeschaut, sonst hätte er auf der Unterseite die Pfosten etwas länger gelassen. Das gilt auch für die andren beiden Zäune des Sets.


    Ich habe dem Zaun einen "Untergurt" aus einem Polystyrolprofil 0,5 x 1,5 mm spendiert. Damit sind die Zaunteile in ihrer Position zu einander fixiert und ich vermeide, dass der Zaun auf dem Bahnsteig im Schaufelsplitt versinkt. Mal sehen, wie das Ganze am Ende aussieht, wenn der Zaun mit dem Luftpinsel gebräunt ist, auf den Bahnsteig geklebt und der Bahnsteig mit Schaufelsplitt bedeckt ist.


    Auhagen ist für mich immer die erste Adresse, wenn es um Bauplatten und vor allem um masstäbliches Mauerwerk geht. Bei den Mauerplatten haben Sie eine intelligente Verzahnung für das Aneinanderreihen von Mauerplatten entwickelt. Bei den Zäunen ist da noch viel Luft nach oben. Vielleicht nehmen Sie das Zaunset zur Überarbeitung noch mal auf´s elektronische Reißbrett.


    Viele Grüße von einem, der auch nicht immer alle Latten am Zaun hat.

    Am 21. und 22.10. veranstalteten die Eisenbahnfreunde Sünteltalbahn eine Modelbahnausstellung im alten Sägewerk in Lauenau. Wir vom MEC Stadthagen waren auch wieder dabei; diesmal als Novum mit den Steinbergen-Segmenten. Andreas hatte in den letzten Wochen noch schnell einige Segmente auf Kiel gelegt, damit man Steinbergen rechts und links an unser Fiddleyard anschliessen kann. Die neuen Segmente links mit dem Steinbruch haben zur Zeit nur Schienen und noch überhaupt keine Landschaft.



    So soll das ganze einmal ausssehen. Leider kann man die mit WinTrack nicht alles darstellen, was wir nachbauen wollen. Im alten Steinbruch gibt es einen Tunnel für die Feldbahn
    über den der Abraum für den neuen Steinbruch rechts abgekippt wurde. Den Tunnel brauchte man, weil es im alten Teil immer noch abbauwürdige Stellen gab.



    Die Strecke der Rinteln-Stadthagener Eisenbahn verläuft links unter der Autobahnbrücke Bad Eilsen in Richtung Stadthagen. Hier werden wir ein kleinen Trick machen und die Strecke unter der Autobahnbrücke nach hinten zum Fiddleyard führen.


    Wir haben uns bewußt für eine "langweilige" Kreisanlage entschieden, weil wir bei Ausstellungen nicht genug "Rangierer" haben um hier vorbildgetreuen Betrieb zu machen. Uns kommt es mehr darauf an mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und den historischen Hintergrund der Strecke zu vermitteln. Zu diesem Zweck hatten wir hinter dem Steinbruchsegment einen Bildschirm aufgestellt. Hierfür hatte ich Bilderserien von 1928 bis 1963 zum Steinbruch zusammengestellt. :negativ: Natürlich habe ich vergessen von dem Bildschirm mit dem Modell im Vordergrund ein Foto zumachen.
    Die Bilder kamen sehr gut an. So gut, dass ein Besucher alle Bilder mit dem Smartphone aufgenommen hat.


    Im Hintergrund das Vorbild


    r


    und davor das Modell






    In Steinbergen wartet V125 mit einer Fuhre leerer Staubsilowagen von der Glashütte Heye aus Obernkirchen zur Weiterfahrt nach Rinteln







    So der Gegenzug ist vorbei. Jetzt könnte es eigentlich weitergehen, hätte da nicht irgendjemand sein Finger an der Lok gehabt...






    Der VT61 aus Rinteln kommend rauscht in den Bahnhof





    Nach kurzem Halt geht es weiter Richtung Bad Eilsen. Im Cafe Baumgart gibt es immer noch "Draußen nur Kännchen"






    Das Wirtschaftswunder macht auch vor Steinbergen nicht halt






    Die Bergkönigin gab es hier nicht. Aber zu einer ELNA hat es noch nicht gelangt.


    Schöne Woche wünscht euch
    Martin

    Hallo Jürgen,


    das sind ja super Neuigkeiten von der Weser. Bin die letzten Jahre auf dem Weg nach Steinbergen oft die B83 gefahren und hatte immer gehofft, dass mal jemand diese Strecke aus dem Dornröschenschlaf holt. Werde mal bei nächster Gelegenheit wieder dort vorbeifahren.


    Gruß in die Runde
    Martin

    Guten Abend zusammen,


    auf dem Weg nach Pretzfeld zur Verwandschaft wurde noch schnell in Ebermannstadt Halt gemacht. Dort fand heute das alljährliche Bahnhofsfest der Dampfeisenbahn Fränkische Schweiz statt. Nachdem wir die ausgestellten Oldtimer (Autos und Motorräder) ausgiebig angeschaut hatten, tat sich was vor dem Lokschuppen. Die ELNA rollte zum Wasserfassen.








    Vielleicht hat der eine oder andere auch noch ein paar Bilder gemacht, die er hier anhängen könnte.


    Ich wünsche euch eine schöne Woche.
    Martin

    Hallo Zusammen, es gibt Neues aus Steinbergen.


    Die letzte Baulücke konnte geschlossen werden:



    Andreas hat die letzten Gebäude in bekannter Schnelligkeit hochgezogen und damit das letze gähnende Loch in den Steinbergen-Modulen geschlossen :hutab:


    Und so sehen bzw. sahen die Gebäude in Natura aus:





    So unbeschrankt, wie auf diesem Bild ging es natürlich nicht zu. Ja es gab sogar eine Schranke in Steinbergen. Bei der Strassenbreite und einer Kreuzung von ca. 40 Grad hatten wir eigentlich eine vierschlägige Schranke erwartet. Weinert wohl auch ^^ . Aber Privatbahnen ticken halt etwas anders.



    Es war eine zweischlägige Schranke mit 14 m langen Bäumen. Von Jörg Ackmann (Jackman im DSO), einem ehemaligen Anwohner, der Strecke erhielt ich ein Foto vom Bahnübergang in Obernkirchen mit genauso einer Schranke und genausso einer Anordnung. Aber seht selbst:



    Durch diese Anordnung sparte man sich die Untertunnelung der Straße - rechts geht zum Bahnhof.
    Das Haus ist übrigens Jackmans Geburtshaus und wenn man ihm glauben darf mit dem Eisenbahnvirus infiziert. :huh:
    Da Weinert also nicht mit 14m Schranken dienen konnte, hat Andreas mit Messingrohr Verlängerungen gebaut



    Die Kästenwerden noch 6 mm eingelassen und bekommen dann einen Servo als Antrieb. Irgendwo in meiner Werkstatt hat sich ich noch der passende Geräuschbaustein von Viessmann versteckt.



    Bis demnächst, wenn es wieder heißt neues aus Büttenwarder Steinbergen


    Martin

    Guten Abend zusammen,


    langsam geht es am Gebäude der BayWa Landtechnik voran. Die Wände sind verputzt, die Dächer gedeckt und aus Evergreen Profilen die beiden großen Fenster erstellt.



    Matthias hat in der Zwischenzeit mit dem Übergangsmodul auf ein F96 Profil begonnen. Die 6-teilige Hindenburgbrücke, die sich in Natura anschliesst, haben wir hier auf ein Segment reduziert. Als Brücke verwenden wir die Stahlbrücke von Auhagen, deren 8 Stahl-Einzelteile durch 3 weitere aus einem 2. Bausatz ergänzt werden. Damit wirkt die Brücke in ihrem Verhältnis von Höhe und Spannweite stimmig und die Wiesent muss sich nicht zwischen den Pfeilern zur hintern Modulkante durchquetschen.




    Im Vergleich: Oben 8.teilig, unten 11-teilig





    Da Matthias aber gerade erst umgezogen ist, wird es wohl noch in paar Wochen dauern, bis es mit dem Übergangsmodul weitergeht.


    Schönes Wochenende
    Martin