Beiträge von Martin

    Guten Abend,


    die ersten Segmente nehmen Gestalt an. Matthias hat weder Mühe noch Fräser gescheut (1 Fräser musste gestern sein Leben lassen) um weitere Teile anzufertigen.



    Das linke Segment ist nur zusammen gesteckt. Hier fehlen noch die 75° und die 105° Eckverbinder. Beim rechten Segment habe ich bereits alle Teile bis auf die Vorderseite zusammengebaut. Bis auf marginale Nacharbeiten an den Eckverbindern für die Kopfstücke hat alles wunderbar - thanks to Matthias - gepasst. Da die Teile doch eine mehr oder minder starke Presspassung zueinander haben, habe ich die Eckverbinder direkt mit einer Torx Schraube fixiert. Dadurch wurde auch das letzte Zehntel Spaltmass auf Null gebracht.


    Ich verwende Torx Schrauben 3,0 x 25 mm TX10. Der Kopf ist klein genug, dass die Schraubenköpfe ohne Vorzubohren weit genug im Holz verschwunden sind.



    Vor dem Zusammenbau wurden in die Kopfstücke noch Führungstifte eingeschlagen. Nach ersten Probefräsungen der 8mm Löcher hatten wir noch mal den Lochdurchmesser um 1/10 mm kleiner gemacht um eine leichte Presspassung zu erzielen, wie man sie sonst mit einem Zentrierbohrer bekommt.


    Nein ich bin kein Teppichbahner. Die Gleise lagen noch von Matthias letztem Besuch, an dem wir seinen VT98 mit Sound von Trix Probe gefahren haben.





    Die Teile gibt es bei der Firma Haefle. Der zylindrische Teil ist 12 mm lang und passt damit genau zu den 12 mm Multiplexplatten, die wir für die Kopfstücke verwenden.Die übrigen Teilee sind aus 9mm Multiplex.





    So demnächst mehr.


    LG Grüsse Martin

    Hallo Zusammen,
    der Anfang ist gemacht. Gestern haben wir bei Matthias die ersten Längs- und Querspanten gefräst.



    Wir haben vorne links mit der ersten Rückwand bzw Vorderwand der ersten Segmente angefangen und noch eine Querspante gefräst.


    Die Teile passen ohne Nacharbeit mit ganz leichter Presspassung zusammen.




    Um 21 Uhr haben wir leider den Fräser abstellen müssen, bevor die Nachbarn anfingen Voodoo Puppen zu basteln. :rtfm:


    Demnächst mehr


    Gruss Martin

    Hallo zusammen,


    Matthias und ich haben natürlich die Diskussion um die verschiedenen Holzplatten verfolgt und unseren Ansatz mit den Multiplex Platten in Frage gestellt. Bei meinem letzten Projekt hatte ich die Längsseiten meiner Segmente aus 10 mm Pappelsperrholz gebaut und die gleichen Erfahrungen wie Stefan gemacht; ewig Macken und Riefen in der Oberfläche. In meiner Not habe ich dann die letzten 2 Segmente mit 10 mm Kiefersperrholz gebaut. Die 10 mm waren leider durch die Kopfstücke vorgegeben. Natürlich war das Kiefersperrholz zu schwer, zu teuer und die Maserung schaute immer unter der Farbe hervor, egal wie oft man drüber strich. Stefan hatte mir irgendwann mal erzählt, dass er nur noch mit Multiplex arbeitet und das ist bei mir dann hängengeblieben. Bei Bahnhofssegmenten verwende ich seit Jahren konische Führungsstifte, die ich bei einem Praktikum in einer Modelltischlerei für Gussformen kennengelernt habe. Damit gab es nur Probleme, als ich noch Kopfstücke aus Tischlerplatten machte. Hier arbeiteten sich die Stifte aus dem Holz. Seit ich 12 mm Multiplex für Kopstücke verwende gab es noch nie Probleme, wobei ich auch immer die Kopstücke zusammengeschraubt und dann die 8 mm Löcher am Bohrständer gebohrt habe. Bilder davon werde ich im nächsten Baubericht von Behringersmühle zeigen, wenn die beiden ersten Segmente gebaut sind. Da wir auch Stifte zwischen der ersten und zweiten Segmentreihe verwenden werden, scheidet Pappelsperrholz hier aus. Pappelsperrholz nur für die Rückseiten der Segmente der zweiten Reihe zu verwenden würde vermutlich sehr schnell zum Verzug der Segmente führen. Matthias hat ermittelt, dass Multiplex ca. 1/3 schwerer ist als Pappelsperrholz und hat deshalb eine Idee entwickelt, wie wir das etwas abmildern können. Das darf er aber hier selber zeigen.


    Schönen Abend wünscht
    Martin

    Hallo Boscho,


    danke für das Kartenmaterial.


    Ich weiß, dass das mit den gestückelten Gleisen nicht der Burner ist. Wird beim Gleisverlegen natürlich mit Flexgleis ausgeführt und damit automatisch eleganter. In WinTrack kann man natürlich versuchen ein Flexgleis mit einem zusätzlichen Anfasser zu generieren, aber das ist mir zu umständlich.


    In Wirklichkeit sind die Gleise aber nicht ganz paralell, aber paraleller als in meiner Zeichnung.


    Wir arbeiten dran !


    Gruss Martin

    Hallo Bruno,


    mit dem Hintergrund muss man mal sehen, wenn alle 10 Segmente zusammen gebaut sind. Ich habe einen Ausschnitt aus der Landschaft gewählt, der gross genug ist, um den Bahnhof in seinem Umfeld abzubilden und der aber nicht zu gross ist, dass man nie fertig wird. Dieses Projekt wird sicherlich die nächsten Jahre in Anspruch nehmen.


    Ich bin jemand, der etwas anfängt und dann sieht in welche Richtung sich das Projekt entwickelt. Das ist meistens sehr spannend.


    LG Martin

    Hallo Friedrich,


    zu deinen Fragen:


    Im Moment habe ich einen Raum im Haus, in dem ich die 5,40m am Stück hinstellen kann.


    Ich habe mal in der CAD Zeichnung die Segmenttrennung rot eingezeichnet; kommt aber in dem Screen Shot nicht gut rüber. Das Gelbe sind die Zwischenspanten.



    Insgesamt sind das 10 Segmente, die zwischen 1,00 und 1,20 lang und 60 cm breit sind; also keine Module.


    Natürlich muss es links weitergehen, damit Betrieb gemacht werden kann. Rechts gab es nur ein sehr langes Abstellgleis, in dem ein ganzer Zug abgestellt werden konnte.
    An den Wochenenden haben hier vermutlich Pilgerzüge von Freitag bis Sonntag gestanden. Oberhalb von Behringersmühle liegt nämlich der Wallfahrtsort Gössweinstein.


    Ja, wie du richtig gesehen hast, bin ich nicht im FREMO, aber man kann ja ein Übergangsstück auf FREMO Norm bauen und die Modulbeine etwas verlängern. Vielleicht finden sich aber auch noch ein paar Begeisterte, die auch Motive aus dem Wiesenttal nachbauen möchten. Stefan hat ja das andere Ende der Strecke mit dem Bahnhof Ebermannstadt in Arbeit. Natürlich gibt es auch Streckenabschnitte, an denen die Strecke nicht am Fluss entlang führt. Hier könnte man natürlich ein FREMO B96 Profil verwenden. Ansonsten bin ich aber der Meinung, dass man mit den Standard Fremo-Profilen dem Charakter der Strecke nicht gerecht wird.


    Liebe Grüße Martin

    Hallo zusammen,
    ich bin der Neue hier in der Runde und möchte euch mein neustes Projekt vorstellen, das ich zusammen mit Matthias plane und baue. Wer Näheres über mich wissen möchte, findet das in meinem Profil.




    Zunächst einmal ein paar Hintergrundinfos für alle, die diesen Bahnhof nicht kennen. Der Bahnhof Behringersmühle ist der Endpunkt der Strecke, die von Forchheim über Ebermannstadt durchs Wiesenttal führt.
    Die Strecke ist 30,7 km lang und der Teil von Ebermannstadt bis Behringersmühle wird als Museumsbahn von der DFS (Dampfbahn Fränkische Schweiz) bertieben. http://www.dampfbahn.net/DE/index.htm


    Damit der Bahnhof Behringersmühle überhaupt an dieser Stelle gebaut werden konnte, waren 1930 umfangreiche Erdarbeiten notwendig. Das ganze Gelände an beiden Flussufern der Wiesent wurde auf “links“ gezogen und war eine einzige riesige Baustelle. Auf der gegenüberliegenden Flußseite wurde das Erdreich abgebaggert und mit einer Lorenbahn über den Fluß gebracht um dort das Gelände für den Bahnhof aufzuschütten. Günther Klebes hat dies sehr gut mit Bildern in seinem Buch Links und Rechts der Wiesenttalbahn dokumentiert. Das allein wäre schon ein tolles Thema für eine Feldbahnanlage.


    Das Projekt gliedert sich in folgende Aufgaben:

    • Umsetzung ins Modell
    • Konstruktion und Bau der Segmente
    • Gleisbau und elektrische Anlage
    • Vermessung, Konstruktion und Bau der Gebäude
    • Geländegestaltung
    • Materialsammeln über authentische Zuggarnituren
    • Materialsammeln über Wirtschaft und Bevölkerung in der Region


    Modellumsetzung


    Ich arbeite gerne mit Google Earth bei der Umsetzung einer Strecke ins Modell. Doch das ging hier gar nicht. In Behringersmühle hatte ein fürchterliches Erdbeben getobt:



    Doch wenn man denkt, es geht nichts mehr, dann kommt von fern ein Lichtlein her. Das Lichtlein war gar nicht so fern und heißt Stefan. :thumbsup: @Stefan noch mal Danke



    Mit dieser Steilvorlage von Stefan ging es mit der Gleisplanung in WinTrack weiter. Das Bild wird auf die richtige Größe gebracht und als Hintergrund in WinTrack eingefügt.




    Bei der 3D Umsetzung bei Steigungen von Gelände und Strassen habe ich noch ein paar Herausforderungen... 'y# Probleme sind was anderes. 8)


    Den Gleisplan kann man aus WinTrack direkt als dwg-Datei exportieren und mit der Konstruktion der Segmente im CAD beginnen.


    Vorgaben für die Modellumsetzung:

    • Das Modell soll zeigen, wie sich Straße und Bahnhofsgelände den knappen Platz zwischen Berghang und Fluss teilen
    • Die einzelnen Segmente sollten nicht länger als 120 cm sein, damit sie noch von einer Person gehandhabt und im PKW transportiert werden können
    • Um das Transportvolumen zu minimieren und zum Schutz der Segmente sollte jede Segmentform zweimal, möglichst spiegelbildlich, vorhanden sein, damit 2 Segmente immer mittels Brettern an den Stirnseiten zu einem Transportpaar zusammengebaut werden können.

    Herausgekommen ist ein Plan mit 60 cm tiefen Segmenten, von denen jeweils 2 hintereinander angeordnet sind und somit eine Gesamttiefe von 1,20 m ergeben. Die Gesamtlänge des Bahnhofs ist mit 5,40 m nur wenig in der Länge gestaucht. Mehr ist nicht möglich, wenn man die Gebäude maßstäblich nachbaut. Das lange Auszieh- und Abstellgleis an der rechten Seite wird nur auf den ersten 30 cm nachgebildet, damit die Loks umsetzen können. Eine Erweiterung, eventuell als Fiddle-Yard, kann später immer noch erfolgen.



    Die Segmente werden in der Art und Weise, wie Matthias Neukonstruierte Module gebaut. Nur mit meiner Tischkreissäge wird das nicht genau genug.
    @Matthias wird euch zeigen, wie weit die Konstruktion der einzelnen Segmente schon ist.


    Der Beobachter steht am gegenüberliegenden Flussufer und schaut über den Fluß auf den Bahnhof. Auf die Darstellung der teilweise senkrecht aufsteigenden Felsen hinter dem Bahnhof wurde verzichtet,
    weil das maßstäblich nicht mal ansatzweise möglich ist. Stattdessen ist geplant später mal eine Fotoleinwand dahinter zu positionieren um das Wiesenttal-Feeling rüberzubringen.



    Im ersten Bauabschnitt werden die vorderen Segmente gebaut. Alle Gleise befinden sich auf diesen Segmenten, so dass der Bahnhof dann relativ schnell betriebsfähig ist. Im zweiten Schritt wird die hintere Segmentreihe gebaut, auf der bis auf das Empfangsgebäude und Toiletten alle anderen Gebäude stehen. Diese Zweiteilung ist natürlich auch den Kosten geschuldet, die etwas portioniert werden müssen.


    Zuerst wollte ich den Bahnhof in der Epoche 3a ansiedeln. Doch dann habe ich mich für die Mitte der 60iger Jahre entschieden. Den Ausschlag hierfür gaben die Gebäude der BayWa Landtechnik, die zu dieser Zeit entstanden sind und die natürlich ein Vielfaches an Güterverkehr mit sich brachten. Gab es vorher haupsächlich nur Holz- Vieh- und Getreideverladung, wurden dann zusätzlich Fendt Traktoren und andere landwirtschaftliche Geräte, Baustoffe, Kohlen, Heizöl und Diesel angeliefert. Also das ganze Spektrum der BayWa. Vertrieb und Service von Fendt wurden schon damals zu 75% über Genossenschaften, wie Raiffeisen und BayWa abgewickelt.



    Matthias findet die BayWa Gebäude grottenhäßlich, aber ich glaube, wenn man die Gebäude erst mal von den Umbausünden der 70iger Jahre befreit hat, sieht das am Ende wesentlich anders aus.
    Ich habe mal BayWa angeschrieben, ob Sie mir noch Bilder von den Gebäuden mailen könnten. Bei der DFS, der das Gebäude heute gehört, habe ich auch schon mal vorgefühlt. :suchend:


    Das war´s erstmal für heute. Wenn die ersten Segmentteile gefräst und zusammengebaut sind, gehts weiter.


    Gruß Martin