Beiträge von Olaf

    Hallo Thomas,


    wenn du wirklich ein Modul bauen willst, warum plazierst du die Brücke nicht gerade auf dem Modul und gestaltest den Fluss im Winkel. Die Breite von 1m halte ich für nicht gerade praktikabel für Transport und Aufbau auf Treffen.

    Außerdem würde ich persönlich beim ersten Modul mit einem ganz einfachen Thema anfangen. Die Gestaltung eines Flusses mit Brücke ist nicht gerade geeignet für einen Modul-Einstieg.


    Gruß, Olaf

    Hallo Thomas,


    es gibt im Fremo keine Standardmaße. Also keine Raster, Standardwinkel und so weiter. Es gibt häufig wiederkehrende Maße bei Modulen. Z.B. gerade Strecke 1m, Bögen 22,5° mit 2500mm Radius. Das wichtigste was genorm ist, sind die Übergangsprofile, die Gleishöhe (1,3m), die elektrischen Übergänge (4mm Bananenbuchse und -stecker) und die Mindestanforderungen für Radien. Mehr dazu kannst du in der Norm nachlesen.


    Als Arrangementplaner gibt es unterschiedliche Anforderungen. Bei meinem Treffen kann ich nie genug Kurvenmodule mit unterschiedlichen Radien und Winkeln haben. Das liegt bei mir an der benutzten Halle. Die hat Säulen, Wände und zum Teil feste Einbauten. Beispiel dafür das Arrangement Wehmingen 2018. Da ist die Planung wie puzzeln. In einer Dreifeldsporthalle wirst du wahrscheinlich eher Strecke mit geraden Modulen benötigen.

    Ich bevorzuge Module mit E und F Profilen, da sie freier in den Einsatzmöglichkeiten sind. Andere haben gerne B Profile, weil sie auf die Art von Landschaft stehen. Bei denen hat man nur immer das Problem mit der "Wierumsietät".


    Es gibt also nicht DIE Anforderung eines Planers. Am besten du fragst mal die Planer der Treffen, an denen du vorhast mit deinem Bahnhof mal teilzunehmen. Die können dir vielleicht ein paar Hinweise geben, was gebraucht wird und was nicht. Wir haben bei uns eine ziemlich aktive Regionaltruppe. Bei denen kann man sich auch viele Tipps holen. Dort kamen auch immer mal wieder Leute vorbei, mit dem Plan vom Bahnhof, auf den jeder im Fremo gewartet hat. Gebaut wurden die meisten nie.


    Sollte das übrigens dein erstes Modul werden, kann ich dir nur meinen Standard-Tip geben. "Bau erst einmal 1m gerade Strecke". Damit kann man schön üben. Wenn das daneben geht, muss man nicht so viel Geld zum Recyclehof tragen.


    Ich hoffe, das hat erst einmal weiter geholfen und dich nicht noch mehr verwirrt.


    Gruß, Olaf

    Hallo nochmal,

    Die geografische Lage des Bahnhofes übernehmen und dabei drauf achten das man „Raumplaner“ keine unnötigen Hürden aufzwingt . Ich meine damit das Anfang und Ende einen Winkel ergibt der in meinen Augen in 5 Grad Schritten erfolgen sollte. Ich persönlich habe für mich15 Grad Schritte eingeplant . Nichts ist frustrierender als eine vermeintliche Grade die am Ende einer Turnhalle zwei Meter aus der Richtung steht.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe jetzt schon einige Arrangements geplant und der Winkel ist in meinen Augen nicht relevant. Irgendwie kommt kommt man immer dahin, wo man hinwill. Darum bin ich auch immer dankbar für Kurven mit kleinen Winkeln. Die können einem das Arrangement retten. Zudem kann schon ein 1° Winkelabweichung einen ziemlichen Versatz bringen. Der geplante Bahnhof stimmt nicht immer mit dem gebauten überein.


    Schwieriger sind da eher Bahnhöfe mit besonderen Formen. Die S-Form ist zwar im Lahntal schön anzusehen, aber auf dem Fremotreffen kann sie eher hinderlich sein.


    Was in meinen Augen noch zu beachtet werden sollte, ist wer einen 8m Bahnhof baut, sollte darüber nachdenken, dass es zwischen den Bahnhöfen dann auch entsprechende Strecken geben muss. Also auch gleich noch Holz für Streckenmodule mitbestellen.


    Gruß, Olaf

    Hallo Thomas,


    ich hatte mich auch einmal in einen Vorbild Bahnhof verliebt und wollte ihn nachbauen. Thüste in Niedersachsen, ein Bahnhof der VDD (Voldagsen Duingen Delligsen). Habe mich aber dann doch aus verschiedenen Gründen dagegen entschieden. Zum einen waren die betrieblichen Möglichkeiten beschränkt auf den Einsatz des Originals. Zum anderen gibt es immer jemand, der dir sagt, dass der eine Baum so im Original 5m weiter links war. Genau das wollte ich nicht. Aus dem Bahnhof "Thüste" wurde "Tueste" und ich konnte tun und lassen, was ich wollte. Wie sagt es so schon ein Freund von mir: "Vorbild frei und Spass dabei".


    So kann dann schon mal aus Fachingen/Lahn ein Vachingen/Mahn werden.


    Gruss, Olaf

    Hallo Andreas,

    In was für einem Fahrzeug transportierst Du die Module auf diese Weise?

    Ich habe einen Pössel Campster, so etwas wie ein VW Transporter auf Citroen Basis und einen Anhänger.

    Im Bus schlafe ich und transportiere Fahrzeuge und Zubehör. Im Anhänger habe ich die Module. Diese kann ich komplett als Turm reinschieben und mit Spanngurten festmachen. Die Beine kann ich hochkant neben die Module stellen.


    Das sind übrigens die Maße. Die Breite ist 300mm oder 500mm. Das Holz ist 15mm Pappelsperrholz. Schön leicht und ausreichend fest.


    Gruß, Olaf

    Hallo Leute ,


    nachdem Michael mich gefragt hatte, ob ich mal ein etwas zu meinem Transportsystem zeigen kann, sind hier mal ein paar Bilder und Informationen.


    Zunächst erst einmal meine Voraussetzungen.

    Ich habe einen Anhänger. Kann also meine Module ca 1,2 m stapeln. Länge des Anhängers 2m, Breite 1,2m. Ich besitze Module in 50cm Breite und 30cm Breite. Die Länge der einzelnen Module/Segmente ist maximal 1m.

    Damit habe ich mir jetzt ein einheitliches Packmaß von 0,3/0,5m x 1m geschaffen. Die Höhe richtet sich individuell nach den Aufbauten im 5cm Raster.

    Als erstes habe ich mir eine Frässchablone gesägt und gefeilt.


    Damit habe ich mir dann die Bretter gefertigt aus 15 mm Pappelsperrholz (schön leicht, schont den Rücken).

    Die einzelnen Module werden von oben in die Halterungen eingesteckt. Die Schwerkraft hält sie.


    Die aufgesetzten Bretter unterhalb der Zahlen verhindern ein Auseinaderklappen der Transportbretter.


    So sieht das "nackte" Transportbrett bei einem geraden 0,3m x 1m Modul aus. Die Bohrungen schützt das Gleis.

    Innenseite

    Außenseite


    Die Nummern habe ich mit Schablonen aufgebracht.

    Abgerundet wird das System mit Rollbrettern und Deckeln.


    Seitdem ich die Module so transportiere spare ich sowohl beim Aufbau und beim Abbau eine Menge Zeit, da ich nichts mehr schrauben muss. Ich kann jedes einzelne Modul zum Treffen anmelden und transportieren und muss nicht mehr auf Doppeldecker achten.


    Gruß, Olaf

    Hallo Axel,


    ich hatte mal einen Bahnhof gebraucht übernommen und war jedesmal vor und nach dem Treffen damit beschäftigt, die Gebäude auf- und abzubauen. Das tut den Gebäuden nicht gut und hat mich genervt. Mittlerweile gehe ich immer mehr dazu über, alles in und auf den Modulen zu verbauen. Gebäude klebe oder schraube ich fest.


    Ich versuche einfach die zu Zeit für den Auf- und Abbau der Module zu optimieren.


    Der Fredhalter ist zum Eindrehen für den Transport. Der Wagenkartenhalter ist im hinteren Teil des Gebäudes.


    Meine Modulschrauben (ca. 250Stk) habe ich um einen Centimeter abgelängt, spart Zeit beim Verschrauben.

    Die Module hängen bei Transport in spapelbaren Transportbrettern (sieht man links im Bild). Da wird nicht mehr geschraubt.

    Die Beine für meine Module sind nur gesteckt.


    "Schraubst du noch oder fährst du schon.":)


    Gruß, Olaf

    Hallo Michael,


    ich halte es da ein wenig einfacher. Bei mir sind normalerweise nur F0.. F4 belegt.


    F0 Licht rot (wechselt mit Fahrtrichtung)

    F1 Licht weiß Vorne

    F2 Licht weiß hinten

    F3 Sound an/aus

    F4 Horn


    Mehr benötige ich für einen normalen Fremobetrieb nicht. Wenn der Sound aus ist, wird auch die Verzögerung zurück genommen. Dann kann man besser rangieren, wenn es mal zeitkritisch ist. Die ganzen Sonderfunktionen habe ich noch nie vermisst. Sie verwirren mich eher.


    Gruß, Olaf

    Hallo Axel,


    ich habe noch einen Tip zum Einkleben der LEDs. Es gibt Kleber, der mit UV-Licht ausgehärtet wird (Kleben mit Licht). Der Vorteil ist , er härtet transparent aus und man durch den Einsatz vom UV-Licht beim Aushärten zuschauen. Damit kann man auch eine leuchtende LED sehr schön vorher ausrichten und dann kleben.


    Ich hatte mir mal Lichtleiter einer Lok zerstört und damit einen schönen Ersatz geschaffen.


    Gruß, Olaf

    Als ich die Brücke gebaut hatte, wollte ich die Begrünung nicht versauen und habe Michael Butkay gefragt, ob er die Gestaltung machen kann. Der macht das professionell und kann das wirklich gut.

    Hallo Martin,


    das ist echt eine schicke Brücke. Ich bewundere deine Akrebie in der Unmsetzung. Habe ich zum ersten mal gesehen, dass die Zwangschienen außen sind. Wenn du die richtige Höhe haben willst, kannst du auch richtige Schienen nehmen. Gab es beim Vorbild auch.
    Ich verfolge da eher den Ansatz Vorbild-frei und Spass dabei. Habe mich aber auch schon mal an einer ähnlichen Brücke versucht.


    Bilder 12, 13, 14 und 15 auf https://sd-modellbahn.de/galerien/edewecht2018/


    Wird immer wieder gern eingesetzt.


    Gruß, Oaf

    Hallo Thomas,


    stimmt du hast Recht. Ich hatte noch im Kopf, dass die EW3 Weiche von Tillig in der Industriebahn zulässig ist.
    Nach Norm ist das aber nicht so. Außer man baut Fine Module. Da darf man in Gleisanschlüssen 919mm haben.
    Da werde ich wohl ein paar Module abmelden müssen. ;-)


    Gruß, Olaf

    Hallo Volker,


    der Fremo hat doppelt so viele Meinungen, wie Mitglieder.
    In meinen Augen haben sich einige Dinge einfach bewährt. Und dazu zählt auch er Mindestradius von 1,3m.
    Ich persönlich bevorzuge für meine Treffen Module, die sich an die Normen halten.
    Aber das kann natürlich jeder für sich selber entscheiden.


    Bruno:
    Ich kenne deine Betriebstellen und ich weiß auch, dass immer das Rollmaterial an den Entgleisungen Schuld ist.
    Schon mal überlegt, ob das auch vielleicht mit dem Mindestradius zusammen hängen könnte?


    Gruß, Olaf

    Hallo Volker,


    auch von mir ein paar Anmerkungen.


    Du hast geschrieben "Als Mindestradius festgelegt habe ich 1000mm". Das entspricht nicht der Fremo Norm und kann zu Problemen führen.


    Die Gleise liegen teilweise sehr eng an der Kante. Im Fremobetrieb muss man immer mal mit zu früh auftauchenden Personen rechnen und den damit verbundenen Erschütterungen. Ein Mindestabstand zur Kante von 10cm ist in diesen Bereichen sinnvoll oder man macht dort andere bauliche Maßnahmen, wie etwa (stabile) Mauern oder Plexiglasscheiben.


    Das Maß für die beiden abgehenden Strecken ist genau 50cm ohne Zwischenraum. das Wird nicht passen, da man immer mit Toleranzen in den Strecken rechnen muss.


    Hast du dir schon über den Transport gedanken gemacht? Deine Segmente haben recht große Maße. Alleine wirst du Probleme haben, die zu tragen. Das bedeutet, du brauchst immer jemand, der dir beim Transport hilft. Auch das Volumen solltest du bedenken. Mit so einem Projekt bist du in der Liga der Anhängerbenutzer.


    Gruß, Olaf