Beiträge von Volker S

    Hallo ThomasS, LutzK und alle anderen Interessierten,
    erstmal ist es schön zu lesen, dass an diesem Thema weiter gearbeitet wird.


    Da bei der Roco-50 die mechanische Kopplung zwischen Treibrädern und Motor gegeben ist finde ich es auch die beste Lösung, den Takt für die Soundsteuerung (und für potentiell weitere Funktionen) direkt von der Motorwelle abzugreifen. Ich bin der Meinung, dass es hier (zumindest für die Soundsteuerung) nicht notwendig ist, die Abtastung besonders feingliedrig zu gestalten, da der Motor gegenüber den Treibradsätzen ohnehin getriebeseitig stark untersetzt ist. 4 Taktsignale pro Motorumdrehung sollten doch völlig ausreichend sein, oder bedarf es für andere Anwendungen (z.B. Lastregelung) eine feinere Abtastung?


    Die Anzahl an Kabeln zwischen Lok und Tender gering zu halten, erachte ich auch als ein erstrebenswertes Ziel. Die elektrische Verbindung mit 1,27mm-Raster-Pfostenstecker verwende ich in verschiedenen Umbauten bisher ohne Probleme. Hochflexible Kabel sind hierbei aus meiner Erfahrung ein Muss. Ich verwende wie ThomasS bei der Verkabelung bisher auch die NEM-Farben und koloriere sowie patiniere die Kabel im sichtbaren Bereich (zwischen Lok und Tender) entsprechend, so dass diese kaum noch auffallen.


    Ich freue mich auf die Weiterentwicklung des Platinensatzes mit den vielen, durchdachten Detail-Lösungen.


    Viele Grüße,
    Volker

    Da sich mein Beitrag leider nicht editieren lässt, habe ich Ihn des Verständnisses wegen einfach nochmal kopiert und die relevanten Bilder eingefügt.

    Noch eine Ergänzung:
    Wenn ich den Beitrag von Christain Nötzel im verlinkten Beitrag aus dem eisenbahnmodellbauforum richtig verstehe, kann beim Zimo MX648 nur ENTWEDER der SUSI-Bus ODER der externe Taktgeber konfiguriert werden.
    Beim ESU Loksound V5 ist SUSI-Bus und Taktgeber parallel möglich, beim ESU Loksounjd V4 bin ich mir nicht sicher, da hier die Anleitung keine präzisen Aussagen trifft. Nach meinem Verständnis der ESU-Loksound-V4-Anleitung (Stand der Anleitung: 12. Auflage, Januar 2018, ab Firmware 4.16).


    Was den Sound des Soundtraxx-Decoders angeht, wirkt dieser im von Lutz K verlinkten Präsentationsvideo auf mich auch recht synthetisch. Ich verwende, wenn möglich und verfügbar, gerne Soundprojekte, die durch Verwendung von Aufnahmen einer Vorbildlokomotive erzeugt/zusammengestellt wurden. Je nach Decoderhersteller, sind derarige Soundprojekte entweder direkt beim Decoderhersteller oder bei darauf spezialisierten Firmen (z.B. henning-modellbau, LeoSoundLab) erhältlich. Dafür bezahle ich dann zwar noch ein paar Extrakohlen, aber das ist es mir wert.


    Was die optische Abtastung mittels Gabellichtschranke angeht, ist diese Version der optischen Abtastung recht störunanfällig. Mein Brötchengeber verwendet Gabellichtschranken in Verbindung mit Präzisionsschlitzscheiben in optischen Präzisionsmessgeräten zur Winkelabtastung. Hier geht es um Winkelstufungen im Zentel-Grad-Bereich. Durch die Bauweise mit sich gegenüberliegendem Sender und Empfänger bei der Gabellichtschranke sind mögliche Störeinflüsse durch Fremdlicht und Verschmutzung in der Praxis eher zu vernachlässigen.


    Viele Grüße,
    Volker

    @Lutz K:
    für die modellbahnerische Allgemeinbildung und den Blick über den Tellerrand finde ich deinen Beitrag interessant. Die Firma Soundtraxx scheint recht innovativ zu sein, was die Parametrierung und das Soundverhalten ihrer Sounddecoder anhand von messbarem Motorverhalten angeht. Daran könnten sich Hersteller von Sounddecodern, für die Soundprojekte für deutsche Vorbilder verfügbar sind, gern ein Beispiel nehmen.


    Bisher habe ich nicht in Erfahrung bringen können, ob die Firma Soundtraxx ein Soundprojekt für die deutsche Br. 50 anbietet, um die es in dieser Besprechung geht. Bitte kläre uns entsprechend auf.


    @all:
    Bei der Roco Br.50 existiert eine mechanische Kopplung zwischen Motor und Kuppelrädern, wenn auch das Spiel bei Fahrtrichtungswechsel ziemlich hoch sein dürfte. Wenn man einen Sensor an der Motorwelle anbringen würde denke ich, dass man durchaus für eine Fahrtrichtung die Einstellung recht präzise hinbekommt. Je nach dem wie genau der Decoder einstellbar ist, würden der Impuls auch nicht um den Radumfang der Kuppelachse laufen. (Annahme: das Übersetzungsverhältnis zwischen Motordrehzahl und Kuppelraddrehzahl ist z.B. 15,74, dann müsste im Decoder auch einstellbar sein, dass alle 3,935 Impulse (15,74:4) ein Dampfstoß ausgelöst werden soll.)
    Da die Detektion der Impulse an der Kuppelachse aus meiner Sicht die sinnvollere Lösung ist, sollten wir diesen Ansatz weiterverfolgen. Ob es jetzt eine Umsetzung nach Version Lutz K (Nocken auf der Welle, die über einen Microschalter erfasst werden), mittels Magneten und Hall-Sensoren oder über Schlitzscheibe und Gabellichtschranke werden wird, kann am Ende ja jeder für sich entscheiden.


    Viele Grüße,
    Volker

    Hallo Thomas,
    die Abnahme der Signale für die Soundsteuerung direkt an den Kuppelradsätzen ist natürlich die beste Lösung, um eine Treibradsatz-synchronen Sound zu erreichen.


    In einem anderen Forum (eisenbahnmodellbauforum) hat Christan Nötzel im Rahmen des Bauens seiner Weinert-78 hierzu folgenden Vorschlag gemacht, den ich für die 50er sehr interessant und gut umsetzbar finde.


    Auf einer Treibradsatzachse wird eine Art Lochscheibe aufgeklebt, deren Schlitze über eine Gabellichtschranke erfasst werden. Vom Grundsprinzip würde das genauso funktionieren, wie bei einem Hallsensor und aufgeklebten Magneten, nur wäre es deutlich präziser.


    Erstmal eine 3D-Cad-Darstellung zur Veranschaulichung:



    Christians Umsetzung in seiner Weinert-78:




    Anbei ein Textauszug aus Christians Beitrag:


    >
    Funktionsweise



    Der Impulsgeber wird auf die Achse aufgezogen oder mit einem Skalpell in
    zwei Hälften geschnitten und auf die Achse geklebt. Die Schlitze müssen
    dabei so ausgerichtet werden, dass ihre Lage zusammen mit der
    Einbauposition der Lichtschranke genau dann einen Impuls auslösen, wenn
    der Schieber maximal geöffnet ist und der Dampf aus dem Zylinder
    ausströmt (wenn ich kein Verständnisproblem habe). Die Bewegung der
    Schieber hängt mechanisch von der Gegenkurbel ab, die dem Ansatzpunkt
    der Treibstange im Regelfall um 90 Grad vor- oder nacheilt. Bei der hier
    vorgestellten Umsetzung für eine Lok mit 2 Zylindern müssen die Impulse
    also ausgelöst werden, wenn sich der Ansatz von einer der beiden
    Treibstangen entweder ganz unten oder ganz oben befindet. Der Rest
    ergibt sich von alleine.



    Material



    Die gesamte Konstruktion besteht aus 3 Teilen:

    • Einer Gabellichtschranke vom Typ Omron EE-SX 1107 mit den Abmessungen 3mm x 3,4mm x 3mm,
    • Einem 1kΩ Vorwiderstand für die LED der Lichtschranke,
    • Einer im 3D-Druckverfahren hergestellten Scheibe als Impulsgeber, der im Abstand von 90 Grad dünne Schlitze aufweist.

    Wie gesagt, die Bastelei ist schon ein paar Tage alt: Leider ist die
    verwendete Lichtschranke - wenn überhaupt - nur noch über eBay aus dem
    Ausland erhältlich. Einen gleichwertigen Ersatz gibt es aktuell
    anscheinend nicht. Schaltungstechnisch ist die EE-SX1320 mit der
    EE-SX1107 identsich, die Maße variieren dabei wie folgt:


    H/B/T in mm
    1107: 3/3,4/3
    1320: 4/5,1/4



    Anschluss



    Der Anschluss ist in der folgenden Abbildung dargestellt. Masse und IN2
    sind gegebenenfalls nur als Lötpad auf dem Decoder ausgeführt und müssen
    noch bedrahtet werden.



    SchaltungSoundsynchronisation.jpg (52.58 KiB) 212 mal betrachtet



    <



    Für den Hinweis auf Christians Umsetzung und die Nutzung seiner Bilder und Dateien habe ich mir seine Freigabe eingeholt.


    Viele Grüße,
    Volker


    Quelle/Urheber für Darstellungen/Bilder/Dateien, die diesem Beitrag anhängen: Christian Nötzel, https://www.eisenbahnmodellbau…viewtopic.php?f=53&t=2025

    Hallo Thomas,
    bei dem von mir favorisierten ESU Loksound-V5-Dekoder steht in der Bedienungsanleitung zum Thema Radsensor nicht viel drin. Über die CV58 lässt sich die Anzahl der Impulse vorgeben, nach denen ein Dampfstoß-Geräusch ausgegeben werden soll. Die Bedienungsanleitung gibt als Wertebereich für die CV58 "1-255" an, so dass ich davon ausgehe, dass hier auch eine Vielzahl an Impulsen bis zum Auslösen eines Dampfstoß-Geräusches vorgegeben werden könnten. Hier wäre es nach meinem Verständnis also durchaus möglich, einen Sensor an der Motorwelle zum Abgreifen der Motordrehzahl als "Radsensor" für das radumdrehungssyschrone Auslösen des Dampfstoß-Geräusches zu verwenden.


    Die Verbindungen für den Anschluss des Lautsprechers an der Lokplatine noch auf die Platinen zu bringen wäre natürlich phantastisch. Das wären dann 7 Leitungen zwischen Tender und Lok, was aus meiner Sicht noch zu handhaben wäre. Wer den Lautsprecher nicht in der Lok, sondern im Tender unterbringen möchte oder garkeinen Sound einbaut, würde wieder nur 5 Leitungen zwischen Lok und Tender verbauen müssen.


    Viele Grüße,
    Volker

    Hallo Thomas, hallo zusammen,
    da der Sounddekoder (ich werde wohl einen Loksound V5 mit PluX22 verwenden) auf der Adapterplatine oberhalb des Motors im Tender aufgesteckt wird ist es aus meiner Sicht am sinnvollsten, den Sensor für den Radsynchronen Dampfloksound auch im Tender unterzubringen. Hierzu einen Sensor zu verwenden, der die Drehzahl des Motors abnimmt, finde ich eine gute Idee. Ich könnte mir hier eine Gabellichtschranke mit auf der Motorwelle aufgesteckter Lochscheibe vorstellen (z.B. als 3D-Druck-Teil, da dieses wegen seiner geringen Masse keine Unwucht auf die Motorwelle bringen würde). Vielleicht wäre es sogar möglich für eine solche Gabellichtschranke eine direkten Anschlussmöglichkeit auf der Adapterplatine vorzusehen.
    Um den Lautsprecher in der Lok zu platzieren und den Sounddecoder im Tender zu belassen wäre wohl eine direkte Kabelverbindung vom Decoder bis zum Lautsprecher nötig. Ob sich diese Direktverbindung über Adapterplatine, Tenderplatine bis zur Lokplatine durchschliefen lassen würde, vermag ich nicht zu beurteilen. Wäre es den noch realisierbar?


    Super-interessantes Projekt, finde ich.


    Begeisterte Grüße,
    Volker

    Hallo Thomas,
    gerade habe ich von deinem Projekt das erste Mal gelesen und bin sehr interessiert.



    Jetzt habe ich noch ein paar Fragen:
    - so wie es auf deiner "Testlok"-Platine aussieht, ist der Löt-Anschluss des Lautsprecher für einen Sound-Decoder auf der Adapter-Platine. Ist es möglich bzw. vorgesehen, den Lautsprecher auch auf der Lokplatine unterzubringen? Ich platziere den Lutsprecher bei Schlepptenderloks immer im Bereich der Rauchkammer bzw. des Vorderkessels, da es mir wichtig ist, dass der Sound der Lok dort entsteht, woe er auch bei Vorbild herkommt. Es hört sich für mich doof an, wenn der Sound aus dem Tender kommt
    - ist auf der Lokplatine ein Anschluss für einen Taktgeber vorgesehen, damit man einen radsynchronen Sound hinbekommt?


    Digitalkupplungen und Rauchgenerator benötige ich beispielsweise nicht. Vielleicht lassen sich die Anschlüsse für Rauchgenerator und vordere Digitalkupplung ja umprogrammieren zur Nutzung für Taktgeber und Lautsprecher.


    Hoffentlich sind die Antworten auf meine Fragen nicht schon irgendwo im Text versteckt vorhanden, so das ich mich gleich als zu doof zum Lesen blamiere.


    Viele Grüße,
    Volker

    Hey Friedl,
    Du kommst ja gut voran! Deine Landschaftsgestaltung gefällt mir sehr gut und dein Kitbashing inspiriert. Auf welchem Fremo-Treffen wirst Du mit Friedrichstal denn wieder teilnehmen?


    Zu deinen Baumaterialien habe ich eine Frage:
    In einem Bildbeitrag steht eine Glasgefäß mit der Aufschrift "Ceresit". Welches Produkt von Ceresit verwendest Du und zu welchem Zweck?


    Viele Grüße,
    Volker

    Hallo zusammen,
    ich kann mich 'Michael R' nur anschließen. Die konstruktive Diskussion hier im Beitrag finde ich klasse und wünsche mir, dass es auch anderenorts derart zugehen würde.


    @Bruno:
    Ich teile deine Ansicht, dass für einen potentielle Verwendung als Durchgangsbahnhof am Kopfende ein kleines Adaptionsmodul ausreichend wäre. Bei deiner Befürchtung mit dem 46mm-Gleisabstand an der Bahnhofseinfahrt sehe ich es auch als willkommene Einladung für den ein oder anderen Planer, hier tatsächlich eine zweigleisige Strecke anzuknüpfen. Das will ich auf jeden Fall vermeiden.


    @Axel:
    Eine Software-Lösung widerstrebt mir, da ich beim Betrieb machen nicht auf einen Bildschirm schauen und dort Weichen bzw. Fahrstraßen stellen will. Allenfalls könnte ich mich (aufgrund der einfacheren und schnelleren Bedienung) auf ein DrS-Stellwerk einlassen. Vielleicht ändert sich diese Ansicht ja aber auch noch über die Jahre. Mal schaun...
    Als Transportmittel ist von vornherein ein Anhänger vorgesehen.


    @Olaf:
    Über das Thema Absturzsicherung habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Für den Fremo-Betrieb halte ich diese für zwingend erforderlich bei meinem Vorhaben, da hier Gleise teilweise sehr nahe an der Kante vorbeiführen.
    Mit dem Thema Mindestradius habe ich mich lange beschäftigt. Aus Gesprächen mit Fremo-Praktikern und u.a. den Beiträgen von Johannes Auerbach hat sich für mich ein Mindestradius von 100cm als gerade noch vertretbar ergeben, wenn folgenden Vorraussetzungen erfüllt sind:
    - 8° Übergangsbogen (ab 130cm geht es auch ohne)
    - keine Gegenbögen
    - keine Verwerfungen/Steigungsübergänge


    Das Maß der abgehenden Strecken werden ich noch ein wenig verbreitern, so dass hier etwas Toleranz einberechnet wird. Reichen hier 2 cm zwischen der Strecken?
    Über den Transport habe ich mir schon gedanken gemacht. Die Segmente werden im Leichtbau gefertigt, so dass diese einzeln durch mich hantierbar sein sollten und einzeln aus dem Keller manövriert werden können. Im Garten sollen die Segmente in zwei Transportgestellen mit Rollen gestapelt werden können, die dann in einen Anhänger verladen werden.


    @all:
    Habt Ihr noch Anmerkungen zum Gleisplan selbst oder dem Betriebskonzept?


    Viele Grüße
    Volker

    Hallo Bruno,
    Respekt vor deinem Vorhaben. Eine derart große Materialschlacht in deinem Alter... Ich wünsche mir später einmal noch genauso fit und enthusiastisch zu sein.


    Auf das Treffen in Cloppenburg freue ich mich jetzt nach der Ankündigung ganz besonders, habe ich Brebeck bisher doch noch nie "Live" erlebt.


    Viele Grüße
    Volker

    Hallo zusammen,
    nach Euren Hinweisen und weiteren Überlegungen habe ich nochmal etwas weiter geplant. Zunächst gehe ich kurz auf Eure Beiträge ein:


    @Andreas S:
    Da bin ich voll bei Dir. Das Versetzen der DKW am Kopfende von Gleis 3 auf Gleis 4 bringt voneinander unabhängigere Rangierbewegungen zwischen den Gleisen 1-3 und den Gleisen 4-6 und dadurch einen erheblichen, betrieblichen Gewinn. An den P-Gleisen können die P-Loks umsetzen ohne dabei den Rangierbetrieb in den Gleisen 4-6 zu stören, da die Rangierbewegungen der G-Gleise 4-6 über die DKW und das Ziehgleis 41 erfolgen. Wenn es denn soweit ist, komme ich gerne zu Eurem Treffen nach Sontheim. ^^


    @Michael R:
    Deine Anmerkungen fasse ich nicht als Kritik oder Klugscheißerei auf, sondern bin vielmehr dankbar für die konstruktiven Hinweise und Anregungen. Erfahrungen anderer zu berücksichtigen ist doch eine gute Sache.
    Die BW-Anbindung habe ich ja schon im Plan des letzten Beitrags angepasst. Im folgenden Plan sind noch zwei Abstellgleise neben der Drehscheibe hinzugekommen. Diese sind recht kurz, so dass ich in einem nächsten Plan versuchen werden die Anbindung dieser Abstellgleise zu verändern, indem die Doppelweiche anstelle der ersten Einfahrweiche Verwendung findet und die Abstellgleise dadurch nochmal etwa 30cm länger werden könnten.


    @Axel:
    Zur Kurswagen-Geschichte werde ich noch kommen. Das Betriebkonzept hierzu ist noch nicht so weit gediehen. Bisher stelle ich mir vor, dass Postwagen, Kurswagen, Milchwagen und Eilgutwagen (z.B. Stückgutschnellverkehr, Kühlwagen) zwischen P-Zügen wechseln bzw. von einem Zug auf einen nachfolgenden Zug übergehen.


    @all:
    Zunächst werde ich bei der Planung des Bahnhofes als Spitzkehre bleiben. Zwar werde ich den Bahnhof so vorbereiten (Watties für Signale, Stromfühler für Sicherungstechnik), dass man diesen auch mit einem Ansatzstück als Durchgangsbahnhof nutzbar machen könnte, aber das Problem dabei ist, dass es dafür ein eigenes Stellwerk mit eigener Sicherungstechnik bräuchte.
    Der Bahnhof soll vorbildorientiert gesichert werden, d.h. Fahrstraßen werden über ein mechanisches Stellwerk mit mechanischem Verschlussregister festgelegt, an den zuführenden Strecken kommt Blocktechnik zum Einsatz. All das müsste für einen Betrieb als Durchgangsbahnhof grundlegend geändert werden. Das Ansatzmodul und die paar dann notwendigen, zusätzlichen Signale sind hier nicht das Problem, sondern eben die Sicherungstechnik, das dafür separat zu bauende Stellwerk mit Verschlussregister usw., ein Rattenschwanz eben.





    Der Bahnhof ist zerlegbar in 8 Segmente, von denen sich jeweils 4 zu einer Transporteinheit stapeln lassen. Die Transporteinheiten haben dann maximale Außenmaße von 110cmx80cm (für die Module mit 103cmx80cm) bzw. 100cmx80cm (für die module mit 95cmx80xm).



    Gespannt bin ich auf Eure Anmerkungen.


    Viele Grüße
    Volker

    Hallo zusammen,
    im neuen Plan habe ich versucht, Eure Anregungen umzusetzen. Das Gütergleis 4 ist etwas länger ausgefallen, das BW wurde etwas verschoben und anders angebunden. Jetzt kommt man direkt aus den Gleisen 1 und 2 ins BW sowie von der Einfahrseite. Die Kohlevorräte sollten nun auch in etwa dem entsprechen, was einem BW dieser Größe gerecht wird. Das Ausziehgleis 41 am Kopf ist jetzt direkt am Gütergleis 4 angebunden und ermöglicht so Rangieren ohne Blockade mit den P-Gleisen 1-3.


    Zum Betriebskonzept möchte ich generell nochmal bekräftigen, dass der Bahnhof seinen Schwerpunkt auf PERSONENZUGVERKEHR haben soll. Anschlusszüge, Wagenübergänge (Kurswagen), Sonderzüge (Säuferexpress, Touropa, etc.).
    Das ist möglicherweise Fremo-untypisch. Vielleicht mache ich dadurch auch diesen Bahnhof für den Fremo weniger attraktiv, doch denke ich bringt es auch neue Impulse bzw. neue Spielmöglichkeiten mit sich.


    Ich freue mich auf weitere Anregungen sowie Kritik, Diskussionen und den Austausch über das Projekt.


    Viele Grüße
    Volker

    Hallo zusammen,
    ich antworte erstmal zu Euren Beiträgen.



    @Wolfgang So:
    Das Thema mit den Kohlevorräten habe ich im Hinterkopf. Die Feinplanung des BW steht noch etwas im Hintergrund. Ich werde in jedem Fall ausreichend große Kohlebansen vorsehen.
    Die von Dir benannten Publikationen habe ich leider nicht im Zugriff. Hast Du eventuell eine Quelle für mich?



    @Andreas S:
    Das Gleis 31 war ursprünglich auch nicht als Laderampengleis, sondern als kopfseitiges Ausziehgleis für den Güterbereich vorgesehen, damit zumindest für die Fensterzuggleise 1 und 2 das Ausziehgleis hinter der Doppelweiche jederzeit zum Umsetzen genutzt werden kann. Ich mache mir nochmal Gedanken, was ich mit dem Gleis 31 mache. Eventuelle versetze ich auch die DKW zu Gleis 4 und Gleis 3 wird mit einer Einfachweiche mit der Doppelweiche verbunden, so dass das jetzige Gleis 31 zum kopfseitigen Güterbereich-Ausziehgleis 41 wird. Dadurch könnten unabhängig und ohne Behinderung der Fensterzuggleise 1-3 im Güterbereich (Gleis 4,5,6,7) rangiert werden und die Fensterzugloks umsetzen.



    @Bruno:
    Das BW sitzt derzeit an dieser Stelle, da ich für den Heimbetrieb mit Schwierigkeiten bezüglich Eingrifftiefe recht, wenn es in der Ecke patziert wäre. Ich durchdenke es nochmal gezielt. Mir ist es lieber in der Ecke nur Landschaft darzustellen, als am Ende den Spielspaß wegen Unerreichbarkeit bei Betriebsstörungen in der Ecke zu verlieren. Bestimmt kann ich das BW aber noch etwas verrücken.
    Der kleine Endbahnhof ist momentan eher ein Platzhalter, noch nicht wirklich durchdacht, geschweige denn konkret geplant. Ich stelle mir hier einen kleinen Endbahnhof mit wenigen Ladestellen vor. Eventuell könnte ich mir hier auch einen Anschließer statt dem kleinen Kopfbahnhof vorstellen. Mal schaun. Erstmal gehts um den Spitzkehrenbahnhof.




    Wie ist denn die Meinung von Euch zu den beiden Varianten des Spitzkehrenbahnhofes (V.0.4.1:Ursprungsplanung mit Zusammenführung aller Hauptgleise im Bahnhofskopf oder V0.5.1: Alternativplanung mit separater Zusammenführung von Gleis 1 und 2 sowie getrennt davon der restlichen Gleise im Bahnhofskopf)?



    Viele Grüße
    Volker

    Hallo zusammen,
    ich habe den Gleisplan etwas überarbeitet.
    Das Ziehgleis ist jetzt anders angebunden sowie die Weiche zu Gleis 7 versetzt. Dadurch wird Gleis 6 und 7 deutlich länger, was sicher auch von Vorteil ist.


    Zusätzlich habe ich noch eine Variante des Gleisplanes erstellt, bei der der Bahnhofskopf verändert wurde. Betrieblich wird es dadurch etwas komplizierter und die nutzbare Gleislänge von den Gleisen 1 und 2 ist geringer. Was haltet ihr davon?


    Zu beiden Varianten habe ich noch 3D-Darstellungen des Bahnsteigbereiches mit einem am Bahnsteig stehenden D-Zug (Br.03 mit 7 26,4m-Schnellzugwagen) angefertigt.


    Viele Grüße
    Volker

    Hallo zusammen,
    eure Hinweise haben mich schon wieder ein paar Schritte weitergebracht.


    Zunächst noch weitere Infos zu meinem Vorhaben:
    - als Gleissystem wird hauptsächlich Weinert-Gleis eingesetzt. Hauptsächlich, da die Doppelweiche am Kopfende von Walter Völklein kommt und schon vorhanden ist, die Bogenkreuzung im Einfahrbereich ein Eigenbau oder eine Auftragsarbeit wird und die Weichen im kleinen Endbahnhof teilweise Peco-Finscale sind.
    - Als Mindestradius festgelegt habe ich 1000mm mit Übergangsbogen, ab 1100mm auch ohne Übergangsbogen (wenn zwingend erforderlich)



    Axel:
    Zu deiner ersten Frage bezüglich der Laderampe ab Kopfende:
    Das kurze Stummelgleis 31 ist für einen längeren Wagen bzw. zwei kurze (z.B. Rms-31) vorgesehen. Das sollte profilfrei funktionieren. Die Doppelweiche hier ist eine von Walter Völklein gefertigte Weiche mit der Geometrie der 1:6,6-8,6°-Weiche von Weinert.


    Zu deiner weiten Frage zum BW:
    - Ich baue die 23m-Drehscheibe von Digitalzentrale
    - Als Lokschuppen kommt der Lokschuppen Schöneweide von real-Modell zum Einsatz


    - Das Kohlengleis mit Bansen soll das obere, etwas längere Zufahrtgleis zur Drehscheibe sein (ungefähr dort, wo derzeit noch das Stellwerk zu sehen ist), an dem auch zwei Wasserkräne stehen. Weitere Wasserkräne stehen an den Bahnsteiggleisen und am Güterzuggleis (Gl.4)
    - Die Bogenkreuzung wird ein Selbstbau oder eine Auftragsarbeit werden, sonstiges Gleismaterial wird Weinert und wenige Peco-Weichen


    Vielen Dank auch für deinen Hinweis auf Brunos Brebeck-Hohentor-BW. Da werde ich mir sicher noch das ein oder andere abschauen.



    @Michael B:
    Danke für deinen Vorschlag mit dem Verrücken des langen Anlagenschenkels in die Türnische. Leider komme ich dann nicht mehr mit meinen Mindestradien hin.
    Die Segmentplanung sollte ich wohl erstmal machen, bevor ich weiter ins Detail gehen.



    Bruno:
    Das Ziehgleis ist tatsächlich falsch angebunden, ist mir vor lauter umplanen nicht aufgefallen. Im nächsten Entwurf wird das berücksichtigt. Die derzeitige Bahnsteiglänge mit 225cm und 215cm ausreichend für eine Schnellzuglok plus sieben 26,4m-Schnellzugwagen. Meinst Du, das ist ausreichend für einen Bahnhof dieser Kategorie?
    Wegen dem Abstand der beiden Strecken werde ich kurzfristig eine 3D-Ansicht anhängen, anhand der die Situation besser ersichtlich sein wird. Es kann schon sein, dass ich hier nochmal umplanen muss.



    @Andreas S:
    Die Hinweise mit den Modulpäärchen werde ich bei der Planung mit einbeziehen. Ich bin auch ein Freund davon, lieber etwas länger zu planen und alles gut zu durchdenken, damit man später entsprechend mehr Freude am Einsatz der Module hat.
    Die Lokbehandlung erfolgt hauptächlich auf dem oberen Zufahrgleis zur Drehscheibe. Dort wird die Bekohlung, die Besandungsanlage und die Wasserkräne stehen. Ausgeschlackt und Lösche gezogen wird auf einem Strahlengleis der Drehscheibe direkt neben dem Kohlebansen, so die derzeitige Planung.


    Viele Grüße
    Volker

    Anbei die Gleisplanskizze. Kurz hinter der letzten Weiche des Bahnhofvorfeldes wäre die Schnittstelle zu den Fremodulen.
    Die zum Rauminneren zeigenden Strecke der Heimanlage fällt ab dem Bahnhof ab und verschwindet dann nach überqueren einer Brücke unter dem Bahnhof. Hier folgt nur noch ein Fiddleyard unter dem unteren Anlageschenkel.



    Admin hat Gleisplan als Grafik eingefügt.

    Hallo zusammen,
    in den nächsten Jahren werde ich einen afu meine derzeit zur Verfügung stehenden Platzverhältnisse zugeschnittenen Spitzkehrenbahnhof bauen wollen. Gerne würde ich mit Euch meine Planung hierzu besprechen und hoffe, dass Ihr mich bei Planung und Betriebkonzept sowie der anschließenden Umsetzung beraten werdet bzw. mir mit Ratschlägen zur Seite steht.


    Der Spitzkehrenbahnhof soll zum Einen bei mir im Kellerraum sowie zum Anderen bei Fremo-Treffen zum Einsatz kommen.




    Das Betriebskonzept habe ich mir wie folgt vorgestellt:


    Der Spitzkehrenbahnhof bindet einen Luftkurort mit örtlichen Heilquellen an das Eisenbahnnetz an und dient sogleich als Spitzkehre für die Anbindung eines weiteren, kleinen Endbahnhofes. Der Ort liegt in einer hügeligen Weinbauregion und wird neben Kurgästen auch in Form von Tagesausflügen oder längeren Aufenthalten von Touristen besucht. Da regelmäßig Weinfeste veranstaltet werden, steuern zu den Festen einige Sonderzüge den Bahnhof an. Die zum kleinen Endbahnhof führende Strecke ist steigungsreich, so dass einige Züge hier nachgeschoben werden müssen bzw. mit Steilstreckentauglichen 94ern gefahren werden. Die zuführende Hauptstrecke ist weniger steil und erfordert Nachschieben nur bei schweren Zügen. Zur Versorgung der Lokomotiven von hier endenden Zügen bzw. zur Versorgung der bei Lokwechsel benötigten Loks ist ein kleines BW mit Drehscheibe vorhanden.


    Personenverkehrsaufkommen teilt sich auf 2 Eilzüge, einige Personenzüge (Nahverkehr) und einen kopfmachenden D-Zug auf.


    Von den Personenzügen enden einige im Bahnhof bzw. werden dort gebildet und starten im Bahnhof. Zudem werden gelegentlich Sonderzüge den Bahnhof ansteuern. Für die endenden bzw. startenden Personenzüge sowie für die Sonderzüge braucht es somit eine Abstellmöglichkeit für eine Personenzuggarnitur, oder die entsprechende Personen Zuggarnitur bleibt an einem Bahnsteiggleis stehen.


    Güterzugverkehrsaufkommen teilt sich in 2 Ng-Paare auf. Ein Ng-Paar wechselt von der einen auf die andere Strecke, das adere Ng-Paar macht nur Kopf und fährt auf der gleichen Strecke zurück.


    Für den örtlichen Güterverkehr sowie die Rangieraufgaben bei den Personenzügen (Wagenübergänge, Kurswagen umstellen, Zuggarnituren abstellen)wird eine Rangierlok vorgehalten.


    Betrachtet man den Güterverkehr, so werden die örtlichen Betriebe mit Waren und Rohstoffen versorgt bzw. versenden Ihre Waren per Bahn.


    Es finden sich folgenden Ladestellen am Bahnhof:


    • Güterschuppen
    • Kombinierte Kopf- /Seitenrampe
    • Ladestraße
    • Brennstoffhandel
    • Wein- und Essighandel (über den die örtlichen Winzer Ihren Wein absetzen und Weine aus entfernteren Regionen gehandelt werden)
    • Kühlhaus für Fisch, Fleisch und leicht verderbliche Produkte (Kühlwagenverkehr)
    • Milchversand
    • Landhandel

    Folgende Ladegüter werden behandelt:


    Zuführend:


    • Weinkisten
    • Weinfässer
    • Weinflaschen
    • Fisch
    • Fleisch
    • Gemüse
    • Obst
    • Saatgut
    • Düngemittel
    • Kohlebrikets
    • Stückkohle
    • Diesel
    • Benzin
    • Landmaschinen
    • Keltermaschinen

    Versand:

    • Essige
    • Essigsäure
    • Wein
    • Heilwasser
    • Milch
    • Holz


    Funktionen der Gleise:
    - 1,2, und 3 sind Bahnsteiggleise
    - 11 ist Güterschuppen- und Kühlhausgleis
    - 12 ist das Brennstoffhandel-Gleis
    - 4 ist das Güterzuggleis
    - 5 und 6 sind Rangiergleise
    - 61 ist das Kopf-/Seitenrampengleis
    - 7 ist das Ladestraßengleis
    - 62 ist das Ziehgleis


    Ich bin sehr gespannt auf Eure Rückmeldung zu meiner Planung und auf Eure Hinweise und Ratschläge.


    Viele Grüße
    Volker

    Hallo Zusammen,
    da ich der "Produzent" von Brunos Schablone und nach Jens K.'s Idee auch Mitverfechter und vorantreibende Kraft der Idee bin, möchte ich mich kurz zu Wort melden.


    In der Theorie geht es um die maßgebliche Beschleunigung eines Modularrangement-Aufbaus, zumindest des mechanischen Teils davon. Hier ist bislang müselige Kleinarbeit erforderlich, bis die Gleisübergänge zufriedenstellend ausgerichtet sind, was die Grundvorraussetzung für störungsfreien Betrieb darstellt.
    Das Gute dabei, alles ist abwärtskompatibel. Das heißt, wenn bei einem von zwei zu verbindenden Modul keine Passbuchsen vorhande sind, wird wie gehabt ausgerichtet. Selbst wenn beide Modul über pasbuchsen verfügen aber aufgrunf Materialverzuges( z.B. aufgrund ungleicher Lagerbedigungen o.ä.) nur eine von beiden Passbcushen fluchten, reduziert sich der Ausrichteaufwand auch schon erheblich.


    Fazit: In jedem Fall ein Gewinn und eine erhebliche Beschleunigug des mechanischen Modularrangement-Aufbaus.


    Bezüglich Bezugsaquelle bin ich der richtige Ansprechpartner, sofern eine solche Schalone, wie sie Bruno verwendet gewünscht ist. Wenige exemplare habe ich noch verfügbar. Bei Interesse bitte ich um eine persönliche Nachricht.


    Bei Fragen erläutere ich gerne umfangreicher den Sachverhalt.



    Viele Grüße
    Volker