Beiträge von Michael R

    Hallo Friedrich,


    Lutz hat das wesentliche gesagt. Als Vorschlag würde ich die Bauform die die Komedian Hanullists in der Vogelsberger Westbahn angewendet haben, bzw in unserer HP1 mal unter dem Begriff "Geigen Celli Bogenkästen" oder so ähnlich (Genau fehlt mir gerade auch der Titel) gezeigt wurden. Im Prinzip eine Platte unten drauf die du innen oval ausschneiden kannst um an die Innereien zu kommen.


    Bei meinem Bahnhof Michelsheim (ähnliche Abmaße habe ich am unteren Rand umlaufend eine querliegende Leiste an den Längsseiten eingeleimt, die mit den Stirnbrettern fest verbunden ist. Das sollte bei dir auch klappen, wenn du entsprechend die quer Spanten im Profil der Leiste aussparst. Dann bekommst du durch die Querspannten auch nochmal eine Versteifung. Ist dann wie ein L-Träger. Ich habe meine Grundplatte dann auch etwas tiefer in den Außenrahmen geklebt so dass es dann fast wie ein U-Träger funktioniert.


    Das auf die Schnelle


    Liebe Grüße und bleib Gesund


    Michael R

    Hallo Wolfgang,


    also wenn ich mich recht erinnere steht so ein vergleichbares Ding im BEM in Nördlingen rum. Den genauen Typ kenne ich nicht aber auf jeden Fall ist das Teil bei Bedarf noch im Einsatz. Sollte also auch noch den Innenpflug haben. Wäre mal einen Besuch wert. Ich bin nicht ganz sicher, aber das Museum hatte auch während der Coronabeschränkungen im Sommer und Herbst auf, da ja viel Platz dort ist.... Einfach mal auf der Website des BEM suchen. Da könnten eigentlich auch Bilder des Schneepflugs sein.


    Mal so als Tipp für einen Wochenendausflug bei besseren Temperaturen....


    Liebe Grüße aus Nordhessen


    Michael R

    Hallo Friedrich,


    ich würde dir empfehlen den ganzen Rampenblock aus Styrodur zu schneiden und die Steinstruktur entsprechend einzuritzen und dann zu colorieren. Das klappt sehr gut und da schrumpft auch nichts. Zur Not kannst Du dann oben eine Deckschicht aus festem Papier oder Pappe aufbringen. Wenn du richtig Lust hast kannst du sogar eine feine Holzstruktur mit einer feinen MS Drahtbürste aufbringen. Die Bretter dann wieder mit einer feinen Nadel einritzen.

    In Michelsheim habe ich an meiner Glasfabrik die Rampe aus dem Deckel eines Kabelkanals gemacht unter dem Holzklötze oder Styrodur Klötzchen die Fundamente/ Mauerstützen darstellen.


    Aber schön deinen Baubericht zu verfolgen. Bei mir ist derzeit irgendwie der Dampf drausen. Noch nicht mal der halbe Fahrplantag ist fertig gefahren. Und das EG von Burgbernheim geht auch nicht vorwärts. Da hilft dein Bericht echt die Motivation zu heben. Danke dir dafür!


    Michael R

    Hallo Miteinander,


    ich habe bisher einen speziellen Styropor oder Styrodur Kleber aus dem Baumarkt verwendet und bin damit sehr zufrieden. Schaut aus wie Spachtelmasse und wird auch mit der Zahnspachtel aufgebracht. Styrodur dann drauf und aushärten lassen. Hält sehr gut. Bilder vom Kleben und beschweren waren im Ottenhofen Strang.


    Meine 5 Cent dazu.


    Friedrich, schön zu sehen, wie wieder was neues von Dir entsteht. Ich freue mich auf mehr davon


    Michael R

    Lieber Bruno,


    nun hast du aber aktuelle Diskussion über Schwenkbühnen und Schattenbahnhof aufgegriffen und in deiner dir so wunderbar eigenen Art einfach malit dem Ärmel vom Tisch gefegt. Ich kann mich Johannes nur anschließen. Was gut ist bleibt gut und wird auch nicht durch schneller höher weiter eingeholt. Aus meiner bescheidenen nur knapp 20 jährigen FREMO Zugehörigkeit immer noch ein Beispiel wie Landschaft und Eisenbahn zu einem extrem zweckmäßigen Ganzen zusammenwachsen kann. Für mich eine echte Bereicherung und Augenweide.

    Mit einem Augenzwinkern sage ich dann auch "der hat also Mönchhof gemacht" von dem ich bei meiner ersten Treffenplanung in Leipzig damals händeringend ein Bahnhofsdatenblatt gebraucht hätte. Ich wusste nicht wie der Bahnhof aussieht und was da drin geht. Irgendwie hat es dann aber doch mit dem Fahrplan geklappt. Spannende Zeiten waren das....


    Vielen Dank, dass du uns auf die Zeitreise mitgenommen hast die sehr schöne Anregungen gebracht hat.


    Bleib gesund


    Michael R

    Ottenhofen 12


    Ich dachte, nachdem es hier doch sehr ruhig wurde die letzte Zeit ich lass mal wieder etwas die Modellbahnsonne über Ottenhofen leuchten, nachdem ich das Treffen in Sonntheim heuer irgendwie komplett verdaddelt habe. Schade, sehr schade, weil es auch Tschos letztes Treffen war. Aber seht selbst, von einer kleinen Fotosession vor einiger Zeit.


    Pünktlich ist er schon, hat sich der Kleinbauer Aumüller beim Blick auf die Taschenuhr gedacht, als der Personenzug aus Steinach an seinem Anwesen vorbeirumpelt.



    Ein Blick von den Feldern verrät ähnliches.





    Es ist so um die Mittagszeit rum im sommerlichen Ottenhofen und nur wenige Fahrgäste steigen zu oder aus. Der Schülerzug aus Windshaim hat es da dann später schon mehr in sich.

    Lokführer Georg Stangawirbel siehts mit Fassung, noch eine Bremsstufe und der Zug kommt nach geschicktem Auslösen der Bremse vor dem Übergang ruckfrei zum stehen. Braves Pferd denkt er sich, braves Pferd....


    "Ottenhofen, hier Ottenhofen!" Eingefahren ist P 2282 aus Steinach zur Weiterfahrt nach Windsheim.

    Die 86 170 des BW Ansbach hat mit den vier Umbauwagen weiß Gott keine Mühe, so dass der Heizer mit seinem gut durchgebrannten Feuer hier keinerlei Herausforderung zu weiteren Taten sieht. "Des basd scho sou wies is, do kummer scho nu bis Windsa nei. A weng a Wasser demmer nu speißn und dann kemmer weider fourn. Sprachs und stellte den Injektor an.

    Der Meiers Gustl ist der Zugführer des 2282 und macht sich nach dem Anhalten des Zuges gleich auf zur Schlüsselanlage am EG, um mit dem Schlüssel DB 21 den BÜ der nahegelegenen B13 einzuschalten. Sobald das Kennlicht aufleuchtet geht er türenzuschlagend am Zug entlang Richtung Lok und bleibt an der letzten Tür stehen. Kurzer Blick am Zug entlang, alle Türen zu, BÜ blinkt ...


    "Mir kenna und du derfschd abfohrn Schorsch ..... "

    Georg Stangawirbel schiebt den Regler der 86iger kurz auf, lässt die Dampfpfeife aufheulen und schaltet die Glocke an, denn er kennt ja den Gohlke Kurt, der mit seinem Mercedes doch gerne noch vor dem Zug den BÜ nutzt, um keine Zeit zu verlieren. "Sou a Mistd sou a bleder..." Hört er noch kurz aus dem Transporter das Gezehter des immer eiligen Kaufmanns aus dem Nachbarort.



    "Na gehd doch alder Hitzerblidz alder..." murmelt der Schorsch und schiebt den Regler weiter auf, was man leider bei den Temperaturen nicht erkennen kann.



    Mit doch deutlicher Aussprache rollt der Zug auf den Übergang der B13 zu und nimmt auch aufgrund der Künste des Heizers schnell an Fahrt auf. Is ja a ka Wunner, im Stand und Berch no kunns Heizen ah a jehder, vei wergli. Sprachs und verschwand in Richtung Windsheim......



    Liebe Grüße Euch allen und bleibt mir bitte Gesund!


    Michael R

    Hallo Bernhard,


    das schaut sehr sehr gut aus. Ich denke es handelt sich um eine gleitende Verladung auf den Holzbalken. Es fehlen eigentlich nur die Führungshölzer längs der Balken die leicht konisch zulaufen sollten. Die Führungshölzer sind auf den Wagen genagelt (mit Bleistift die Nagelköpfe andeuten).

    Die Querstabilisierung könnte aus meiner Sicht vielleicht auch etwas stabiler ausfallen, da hier doch schon eine gewisse Masse zu stabilisieren ist.


    Aus meiner Sicht eine sehr schöne Anregung und Umsetzung.


    Michael R

    Hallo Axel,


    eine erste Idee wäre den vorderen Teil der Scheibe sauber aus dem Rahmen zu trennen und dann eine passende neue Scheibe aus z.B. Overhead Folie oder so einzupassen/ einzukleben.

    Eine andere Idee wäre den verschrammten Teil erst etwas zu polieren und das Loch mal mit z.B. Uhu Alleskleber oder Uhu Hart oder ggf. auch Klarlack aufzufüllen und nach völligem planen Austrocknen mal sehen wie das Loch verschlossen ist. Mit Uhu hart könnte ggf das polieren auch noch gehen. Ist aber nur eine Idee (weil aus dem Kleber auch ganz gute Wassernachbildung in Gräben entsteht) das mal so zuversuchen.


    Meint Michael R

    Hallo Rainer,


    na, es wird doch ....

    Vielleicht noch ein Tipp aus eigener leidvoller Erfahrung. Wenn Du in Abschnitten arbeitetst, solltest du entweder viel Farbe als Vorrat haben oder du musst am Schluss alles nochmals angleichen oder überarbeiten. In Michelsheim leider beim FREMO-Ergänzungsmodul deutlich zu erkennen.

    Als weiteren Tipp würde ich das Wabenmuster auf den Styrodurplatten vor dem Sanden der Gleiszwischenräume spachteln, da man die Waben später wieder durchsieht. Kann man in Michelsheim leider auch erkennen.


    Die Bilder würden aber jetzt schon Lust machen mal mit der Köf II ein paar Wagen zuzustellen.


    Viel Spaß dabei


    Michael R

    Hallo Thomas,


    aus Erfahrung eines Pfingsttreffens in Rodgau bei gefühlten 35 bis 40 Grad in der Halle kann ich dir nur eine Dehnfuge in der Modulmitte empfehlen. Die Längendehnung kannst du dir auch ausrechnen. Ist nicht ohne.

    Übrigens noch ein kleiner Hinweis: Der wesentliche rechte Winkel ist der von Trassenbrett zu Stirnbrett. Der Rest ist zwar auch wichtig, aber tut weniger weh wenn es nicht passt.


    So und nun viel Spaß im Lahntal in Friesland...

    Hallo Mitleser,


    erst mal vielen Dank für die Hinweise und Erläuterungen.

    Ich will auch den Faden von Bruno hier nicht trennen, bzw bitte die Moderatoren dann ggf zu verschieben.

    Ich will hier auch niemanden bekehren oder überreden. Das kommt halt bei der Schreiberei immer irgendwie anders rüber. Mir ging es darum, zu verstehen, was die Vorteile/ was anders bei der Methode von Bruno ist. Für mich ganz klar der Fakt, dass lösungsmittelhaltige Kleber und Farben verwendet werden können.

    Ansonsten bekommt man diese Trittschallmatten in jedem Baumarkt oder ich schneide mir kleinere Teile aus einer Platte wie z.B. die Mauern.


    Nochmals vielen Dank für die Info, insbesondere dir, Friedrich, für die ausführlichen Erläuterungen, die ich immer sehr zu schätzen weiß.


    Michael R

    Moderationshinweis: Diese Beiträge wurden aus dem Ursprungs-Thread "Nur eine Dosenfabrik" herausgelöst. So kann hier die allgemeine Diskussion zu Depafit / Kapa fortgeführt werden.

    Rainer, 07.06.2020


    Hallo Bruno, Mitleser,


    vielleicht habe ich ja den Absprung nicht mitbekommen, aber ich verstehe irgendwie nicht was der Vorteil der kaschierten Platten vor z.B. mit Heißdraht geschnittenem Styrodur ist?

    Ich habe in Ottenhofen die Trittschalldämmplatten von der Rolle genommen und zugeschnitten und dann graviert. Ich kann da erst mal nicht so wirklich die Unterschiede sehen.


    img_4521pgk3t.jpg


    Mit der Heißdrahtsäge kannst du dann auch beliebige Streifen und Formen schneiden, was z.B. schöne verputzte Mauern ergibt. Eine aus meiner Sicht lohnende Investition diese Heißdrahtsäge. Ich möchte meine nicht mehr missen.

    Sind die kaschierten Platten feiner in der Struktur?

    Fragend anerkennende Grüße für dein Werk vom


    Michael R

    Hallo Johannes, Christian,


    also Ruhrkohle bildet auch eine graublaue poröse Oberfläche. Die Stücke sind je nach Zustand des Feuers vor dem Ausschlacken von Schotter Größe bis zu Platten die annähernd den ganzen Rost bedecken groß. Die Platten zieht man während der Fahrt möglichst vor die Feuertür und versucht sie dann durch den Rost nach unten "los zu werden". Hast du keinen nassen Schlackesumpf so wird die Schlacke in den Kanälen oder den darin laufenden Loren aufgefangen und dann nach Erkalten ausgelehrt. Wenn kein Wasser da war waren die Stücke auch immer deutlich größer. War keine Grube da, wurden Bleche ins Gleis gelegt und darauf das "Häufchen" gemacht und die Schlacke danach abgelöscht. Sie wurde dann mit den in vielen Bildern zu sehenden Schubkarren aus Blech mit Vollgummirad weggefahren.

    Lösche hat zwar kleine Kohlestücke, wurde aber bei uns im Verein nicht zum Schmieden verwendet. Dazu nahmen wir den Koks ähnlichen Anteil aus der Feuerbüchse, der entsteht, wenn die Lok nicht mehr großartig ausgeschlackt wurde oder mit frischem Ruhefeuer abgestellt wurde.


    Lösche wurde für Randwege und als Abdeckung der Schüttbahnsteige auch gerne hergenommen. Schlacke wurde separat von der Lösche gesammelt und in Mahlwerken zu Baumaterial weiter verwertet. Daher auch die Schlackewagen. Gab es z.B. soweit ich mich erinnere mal in Crailsheim.


    Was mir noch aufgefallen war. Dein Bansen ist respektabel in der Größe. Ich meine Faustformel war 5 Tage Vorrat für den normalen Tagesbedarf. Gibt in den einschlägigen Werken auch "Berechnungsformeln" und Baupläne dazu. Melde dich bitte bei Bedarf. Muss ich dann raussuchen.

    Wer schon mal eine Lok mit Korbbekohlung über Bühnen versorgt hat weiß, was das für eine sch ... Arbeit ist. Bei deiner BW Größe wäre m.E. ein Kran oder zumindest ein Förderband auch gerechtfertigt.


    So, das waren meine 2Cent als ehemaliger Schwarzer Linksaußen der Nördlinger BEM Truppe dazu.


    Michael R

    Men and their dreams......:sehrgut:


    Tolle Arbeit und viel Spaß damit.

    Es wird Zeit, dass man solche Lösungen mal wieder in echt und Farbe erleben kann.


    Ohne Linearantrieb kommt halt doch wieder der gute mechanische Riegel zum Einsatz :aberglaube:


    Liebe Grüße und bleib gesund


    Michael R

    Hallo Friedrich,


    ich muss dich jetzt mal ganz naiv Fragen, warum du deine Gebäude bei diesen mechanischen Herausforderungen und den Größenordnungen und Bauaufwand nicht abnehmbahr lässt und dir dafür lieber ein Verstaukonzept für die Gebäude überlegst? Ja, ich weiß, es ist mehr Aufwand beim Aufbau der ist aber im Zusammenhang zu den zu erwartenden Schäden sehr überschaubar.

    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass der separate Transport viele Schäden vermeidet. Der Aufbau dauert ca 3 Minuten länger und die Gebäude lassen sich ggf. auch separat mal leichter bearbeiten und reparieren, bzw auch für andere Module wieder recyceln. Zur Erläuterung meine "Ottenhofen Lösung"




    Dagegen steht der ggf. zusätzliche Transportraum für die Häuserkisten, wobei aber die Module auch kompakter gepackt werden können.

    Du hast da sicher andere längere Erfahrungen, aber die machen das Leben und den Lernprozess ja aus. Und das finde ich hier immer als sehr lesenswert.


    Liebe Grüße aus dem Nordhessischen Exil, und ja ich denke wir hätten uns in Petersberg mal wieder getroffen.

    Bleibt gesund und vor allem froh gelaunt und munter


    Michael R

    Hallo Thomas,


    (Ironie Anfang) Und wer erteilt jetzt die "formale" Absolution? Der Vorstand?

    Für das Verwenden falscher Modulnormbezeichnungen sind zwei Sessions nur Schienenbuspendel wohl eine angemessene Sühne. (Ironie Ende). :roflmao:


    Ich freu mich auf den weiteren Fortschritt! :freunde:


    Michael

    Hallo Thomas,


    aus meiner bescheidenen Erfahrung heraus würde ich auch das Diagonalkreuz so hoch legen, dass du mit der Auflage einer entsprechenden Styrodurplatte und weiteren einzelnen Abschnitten des Materials die Strasse und Teile des Geländes formen kannst. Dito würde ich die Aussteifungsdreiecke so hoch legen, dass eine oben aufgelegte Styrodurplatte (20,30, ...mm dick) etwas höher als die Modulkontur abschließt. Das spart beim Landschaftsbau erhablich an Aufwand, da man das Gelände "aufbauen" kann bzw Gräben und Vertiefungen einschneiden kann. Hat sich bei mir sehr bewährt.

    Dazu kann ich auch nur die Anschaffung einer Heißdrahtsäge empfehlen. Da macht das Schneiden von Bahndämmen und anderen Teilen nur noch Freude. Ich gebe meine nicht mehr her.

    Vielleicht auch noch eine Anmerkung: Denke bitte daran, dass du das Modul "verkabeln" musst und an den Enden jeweils eine Buchse für den Klinkenstecker des Nachbarmoduls hin muß. Freihängende Kabel sind da nicht wirklich gut. Kleine Aussparungen in den Spannten helfen da mal schnell ein Kabel durchzulegen..
    Meine Meinung: Fang an damit und wachse mit den Aufgaben an Erfahrung und genieße den Fortschritt an deinem Werk. Und die Stellwerksplattform kann durch einen Watti mit Fernsprechbude durchaus auch genutzt werden.


    Hab Spaß dabei!


    Michael R

    Hallo Thomas,


    nun habe ich lange genug mit mir gerungen, kann mich aber eines Beitrages nicht enthalten.

    Vieles ist schon gesagt worden und wurde durch Friedrich und auch Lutz ausführlich erläutert. Thomas W hat es sehr eingedampft dargestellt.

    Ich frage dich einmal so direkt: Was ist dein Ziel dabei? Was willst du für dich haben?

    Willst du für dich einen Traum "deines" Bahnhofs verwirklichen und suchst nach der Adaptierbarkeit in einer sehr großen Freundesschar, oder soll es eine Betriebsstelle für de Freundesschar sein die möglichst viel aus deinem Traumbahnhof enthält?

    Beides klingt ähnlich, hat aber total unterschiedliche Ansätze.

    Ersteres ist der Nachbau eines langen stillen Wunsches. Kenne ich z.B.von meinem noch zu bauenden Burgbernheim, von Bad Windsheim, Rothenburg o.d.T. oder Steinach b.R.o.d.T oder Simmelsdorf Hüttenbach. Alles sehr reizvolle Themen, die aber mehr Lebenszeit als vorhanden fordern würden. Und einen Brandl will und kann ich mir nicht leisten..:pfeifen:

    Das zweite ist die Lösung, die ich z.B. mit meinem alten Michelsheim mir mal geleistet habe, den ich so aber jederzeit nur mit neueren Weichen wieder bauen würde.

    Warum? Er enhält viele Anteile von anderen fränkischen Bahnhöfen, er bietet mit 5 Gleisen soviel Betriebsmöglichkeiten, dass damit sogar ganze Streckenteile versorgt werden konnten und, und das ist mir immer wieder als ein sehr großer Pluspunkt aufgefallen, er ermöglicht gleichzeitig Zug und Rangierfahrten durch seine Gleisgestaltung, so dass z.B. gleichzeitig gekreuzt und der Nahgüterzug gebildet werden können. Und das alles auf knapp 4 m Länge. Aber glaube mir, auch hier haben sich manche unerfahrene oder beratungsresistente Fahrdienstleiter schon festgefahren. Von den 20 plus Wagen, die der Bahnhof einfach mal so verschlingt rede ich noch nicht mal. In meiner Planung generiert der Bhf knapp 400 Frachten im Monat! Und dann hängt da bei mir im "Heimbetrieb" nochmal eine Nebenstrecke (Spitzkehrenbetrieb!) dran die auch nochmal soviel verdaut. Ich hänge mal einfach das Streckenband als Anregung dran.


    ">Streckenplan Michelsheim


    Aber zurück zu dir.

    Ich sehe Fachingen mal mit den Augen des Betriebsbahners.

    Eingleisig, mit Bahnsteig an Gl 1 und 2, (in deinem Bild links). d.h. Überholen und Kreuzen möglich. Dabei ist aber der Quellenteil (links auf deinem Bild) sofort blockiert, da der Quellbetrieb am Gl 1 angeschlossen zu sein scheint.

    Wenn ich es richtig sehe ist noch ein Gleis neben dem rechten Bahnsteig als Zugfahrstrasse möglich, so dass du noch einen Gz überholen kannst, bzw dieser seine Gruppe dort abstellen kann.

    Auf der "rechten Seite" hast du ein Freiladegleis und zwei Aufstellgleise für die Bedienung der Verladeanlage, die durch Spill oder Kleinlok bedient wird.

    Das "Leben" spielt sich also auf zwei getrennten Seiten ab (siehe Thomas W) und ein Wechsel zum Quellbetrieb ist nur in einer längeren Kreuzungs/ Zugpause möglich nach ca 7m Fahrstrecke für die Köf mit 25km/h.

    Rangieren mit Ng oder auch der Ortslok blockiert sofort die Strecke, da es kein Ziehgleis gibt! Das wäre z.B. ein Anteil den ich nur allzu dringend auf der recheten Bhf Seite empfehlen würde. Am besten gepaart mit einem weiteren Aufstellgleis neben dem Güterzuggleis. Beide möglichst am Ziehgleis angeschlossen. Und dann ist Vorbildtreue schon wieder weg, aber Betriebsspaß um 100% gesteigert.

    Stelle dir auch mal die Frage, was außer Mineralwasser und Leergut bzw. Kalkstein in deinem Bahnhof noch Frachten generiert? Und wie und wo werden die abgewickelt?


    So, nun könnt ihr mich alle steinigen, vorher empfehle ich aber mal das Lesen von Grundlagendokumenten wie den Wolter oder Schau "Eisenbahnbau" und andere solcher Werke, wie solche Bahnanlagen konzipiert und geplant werden. Und dann werft bitte die entsprechenden Steine.


    Andreas, dein Mit-Admin kann da ein Lied von singen, wie das so mit mir ist in solchen Konzept-Diskussionen aber sie hatten uns beiden nicht geschadet. Und mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht.

    Werde dir selbst klar was du gerne machen möchtest, wie lange du dir dafür Zeit geben willst und wie du den Bahnhof "bespielen" willst. Da trennt Friedrich sehr krass zwischen "Heimanlage" und FREMO. Ich sehe das eher als Kombi, denn FREMO Treffen schaffe ich vielleicht mal drei pro Jahr. Den Ng in Michelsheim zu zerlegen, schaffe ich auch mal an einem Abend daheim....


    Meint dazu


    Michael R


    PS: In Fachingen haben wir 1996 auf der Märklin Deutschlandtour mit der 01 066 und der 18 478 versucht Wasser zu fassen. War ne sehr traurige Angelegenheit...:thankyou: