Beiträge von Michael R

    Hallo Bernhard,


    das schaut sehr sehr gut aus. Ich denke es handelt sich um eine gleitende Verladung auf den Holzbalken. Es fehlen eigentlich nur die Führungshölzer längs der Balken die leicht konisch zulaufen sollten. Die Führungshölzer sind auf den Wagen genagelt (mit Bleistift die Nagelköpfe andeuten).

    Die Querstabilisierung könnte aus meiner Sicht vielleicht auch etwas stabiler ausfallen, da hier doch schon eine gewisse Masse zu stabilisieren ist.


    Aus meiner Sicht eine sehr schöne Anregung und Umsetzung.


    Michael R

    Hallo Axel,


    eine erste Idee wäre den vorderen Teil der Scheibe sauber aus dem Rahmen zu trennen und dann eine passende neue Scheibe aus z.B. Overhead Folie oder so einzupassen/ einzukleben.

    Eine andere Idee wäre den verschrammten Teil erst etwas zu polieren und das Loch mal mit z.B. Uhu Alleskleber oder Uhu Hart oder ggf. auch Klarlack aufzufüllen und nach völligem planen Austrocknen mal sehen wie das Loch verschlossen ist. Mit Uhu hart könnte ggf das polieren auch noch gehen. Ist aber nur eine Idee (weil aus dem Kleber auch ganz gute Wassernachbildung in Gräben entsteht) das mal so zuversuchen.


    Meint Michael R

    Hallo Rainer,


    na, es wird doch ....

    Vielleicht noch ein Tipp aus eigener leidvoller Erfahrung. Wenn Du in Abschnitten arbeitetst, solltest du entweder viel Farbe als Vorrat haben oder du musst am Schluss alles nochmals angleichen oder überarbeiten. In Michelsheim leider beim FREMO-Ergänzungsmodul deutlich zu erkennen.

    Als weiteren Tipp würde ich das Wabenmuster auf den Styrodurplatten vor dem Sanden der Gleiszwischenräume spachteln, da man die Waben später wieder durchsieht. Kann man in Michelsheim leider auch erkennen.


    Die Bilder würden aber jetzt schon Lust machen mal mit der Köf II ein paar Wagen zuzustellen.


    Viel Spaß dabei


    Michael R

    Hallo Thomas,


    aus Erfahrung eines Pfingsttreffens in Rodgau bei gefühlten 35 bis 40 Grad in der Halle kann ich dir nur eine Dehnfuge in der Modulmitte empfehlen. Die Längendehnung kannst du dir auch ausrechnen. Ist nicht ohne.

    Übrigens noch ein kleiner Hinweis: Der wesentliche rechte Winkel ist der von Trassenbrett zu Stirnbrett. Der Rest ist zwar auch wichtig, aber tut weniger weh wenn es nicht passt.


    So und nun viel Spaß im Lahntal in Friesland...

    Hallo Mitleser,


    erst mal vielen Dank für die Hinweise und Erläuterungen.

    Ich will auch den Faden von Bruno hier nicht trennen, bzw bitte die Moderatoren dann ggf zu verschieben.

    Ich will hier auch niemanden bekehren oder überreden. Das kommt halt bei der Schreiberei immer irgendwie anders rüber. Mir ging es darum, zu verstehen, was die Vorteile/ was anders bei der Methode von Bruno ist. Für mich ganz klar der Fakt, dass lösungsmittelhaltige Kleber und Farben verwendet werden können.

    Ansonsten bekommt man diese Trittschallmatten in jedem Baumarkt oder ich schneide mir kleinere Teile aus einer Platte wie z.B. die Mauern.


    Nochmals vielen Dank für die Info, insbesondere dir, Friedrich, für die ausführlichen Erläuterungen, die ich immer sehr zu schätzen weiß.


    Michael R

    Moderationshinweis: Diese Beiträge wurden aus dem Ursprungs-Thread "Nur eine Dosenfabrik" herausgelöst. So kann hier die allgemeine Diskussion zu Depafit / Kapa fortgeführt werden.

    Rainer, 07.06.2020


    Hallo Bruno, Mitleser,


    vielleicht habe ich ja den Absprung nicht mitbekommen, aber ich verstehe irgendwie nicht was der Vorteil der kaschierten Platten vor z.B. mit Heißdraht geschnittenem Styrodur ist?

    Ich habe in Ottenhofen die Trittschalldämmplatten von der Rolle genommen und zugeschnitten und dann graviert. Ich kann da erst mal nicht so wirklich die Unterschiede sehen.


    img_4521pgk3t.jpg


    Mit der Heißdrahtsäge kannst du dann auch beliebige Streifen und Formen schneiden, was z.B. schöne verputzte Mauern ergibt. Eine aus meiner Sicht lohnende Investition diese Heißdrahtsäge. Ich möchte meine nicht mehr missen.

    Sind die kaschierten Platten feiner in der Struktur?

    Fragend anerkennende Grüße für dein Werk vom


    Michael R

    Hallo Johannes, Christian,


    also Ruhrkohle bildet auch eine graublaue poröse Oberfläche. Die Stücke sind je nach Zustand des Feuers vor dem Ausschlacken von Schotter Größe bis zu Platten die annähernd den ganzen Rost bedecken groß. Die Platten zieht man während der Fahrt möglichst vor die Feuertür und versucht sie dann durch den Rost nach unten "los zu werden". Hast du keinen nassen Schlackesumpf so wird die Schlacke in den Kanälen oder den darin laufenden Loren aufgefangen und dann nach Erkalten ausgelehrt. Wenn kein Wasser da war waren die Stücke auch immer deutlich größer. War keine Grube da, wurden Bleche ins Gleis gelegt und darauf das "Häufchen" gemacht und die Schlacke danach abgelöscht. Sie wurde dann mit den in vielen Bildern zu sehenden Schubkarren aus Blech mit Vollgummirad weggefahren.

    Lösche hat zwar kleine Kohlestücke, wurde aber bei uns im Verein nicht zum Schmieden verwendet. Dazu nahmen wir den Koks ähnlichen Anteil aus der Feuerbüchse, der entsteht, wenn die Lok nicht mehr großartig ausgeschlackt wurde oder mit frischem Ruhefeuer abgestellt wurde.


    Lösche wurde für Randwege und als Abdeckung der Schüttbahnsteige auch gerne hergenommen. Schlacke wurde separat von der Lösche gesammelt und in Mahlwerken zu Baumaterial weiter verwertet. Daher auch die Schlackewagen. Gab es z.B. soweit ich mich erinnere mal in Crailsheim.


    Was mir noch aufgefallen war. Dein Bansen ist respektabel in der Größe. Ich meine Faustformel war 5 Tage Vorrat für den normalen Tagesbedarf. Gibt in den einschlägigen Werken auch "Berechnungsformeln" und Baupläne dazu. Melde dich bitte bei Bedarf. Muss ich dann raussuchen.

    Wer schon mal eine Lok mit Korbbekohlung über Bühnen versorgt hat weiß, was das für eine sch ... Arbeit ist. Bei deiner BW Größe wäre m.E. ein Kran oder zumindest ein Förderband auch gerechtfertigt.


    So, das waren meine 2Cent als ehemaliger Schwarzer Linksaußen der Nördlinger BEM Truppe dazu.


    Michael R

    Men and their dreams......:sehrgut:


    Tolle Arbeit und viel Spaß damit.

    Es wird Zeit, dass man solche Lösungen mal wieder in echt und Farbe erleben kann.


    Ohne Linearantrieb kommt halt doch wieder der gute mechanische Riegel zum Einsatz :aberglaube:


    Liebe Grüße und bleib gesund


    Michael R

    Hallo Friedrich,


    ich muss dich jetzt mal ganz naiv Fragen, warum du deine Gebäude bei diesen mechanischen Herausforderungen und den Größenordnungen und Bauaufwand nicht abnehmbahr lässt und dir dafür lieber ein Verstaukonzept für die Gebäude überlegst? Ja, ich weiß, es ist mehr Aufwand beim Aufbau der ist aber im Zusammenhang zu den zu erwartenden Schäden sehr überschaubar.

    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass der separate Transport viele Schäden vermeidet. Der Aufbau dauert ca 3 Minuten länger und die Gebäude lassen sich ggf. auch separat mal leichter bearbeiten und reparieren, bzw auch für andere Module wieder recyceln. Zur Erläuterung meine "Ottenhofen Lösung"




    Dagegen steht der ggf. zusätzliche Transportraum für die Häuserkisten, wobei aber die Module auch kompakter gepackt werden können.

    Du hast da sicher andere längere Erfahrungen, aber die machen das Leben und den Lernprozess ja aus. Und das finde ich hier immer als sehr lesenswert.


    Liebe Grüße aus dem Nordhessischen Exil, und ja ich denke wir hätten uns in Petersberg mal wieder getroffen.

    Bleibt gesund und vor allem froh gelaunt und munter


    Michael R

    Hallo Thomas,


    (Ironie Anfang) Und wer erteilt jetzt die "formale" Absolution? Der Vorstand?

    Für das Verwenden falscher Modulnormbezeichnungen sind zwei Sessions nur Schienenbuspendel wohl eine angemessene Sühne. (Ironie Ende). :roflmao:


    Ich freu mich auf den weiteren Fortschritt! :freunde:


    Michael

    Hallo Thomas,


    aus meiner bescheidenen Erfahrung heraus würde ich auch das Diagonalkreuz so hoch legen, dass du mit der Auflage einer entsprechenden Styrodurplatte und weiteren einzelnen Abschnitten des Materials die Strasse und Teile des Geländes formen kannst. Dito würde ich die Aussteifungsdreiecke so hoch legen, dass eine oben aufgelegte Styrodurplatte (20,30, ...mm dick) etwas höher als die Modulkontur abschließt. Das spart beim Landschaftsbau erhablich an Aufwand, da man das Gelände "aufbauen" kann bzw Gräben und Vertiefungen einschneiden kann. Hat sich bei mir sehr bewährt.

    Dazu kann ich auch nur die Anschaffung einer Heißdrahtsäge empfehlen. Da macht das Schneiden von Bahndämmen und anderen Teilen nur noch Freude. Ich gebe meine nicht mehr her.

    Vielleicht auch noch eine Anmerkung: Denke bitte daran, dass du das Modul "verkabeln" musst und an den Enden jeweils eine Buchse für den Klinkenstecker des Nachbarmoduls hin muß. Freihängende Kabel sind da nicht wirklich gut. Kleine Aussparungen in den Spannten helfen da mal schnell ein Kabel durchzulegen..
    Meine Meinung: Fang an damit und wachse mit den Aufgaben an Erfahrung und genieße den Fortschritt an deinem Werk. Und die Stellwerksplattform kann durch einen Watti mit Fernsprechbude durchaus auch genutzt werden.


    Hab Spaß dabei!


    Michael R

    Hallo Thomas,


    nun habe ich lange genug mit mir gerungen, kann mich aber eines Beitrages nicht enthalten.

    Vieles ist schon gesagt worden und wurde durch Friedrich und auch Lutz ausführlich erläutert. Thomas W hat es sehr eingedampft dargestellt.

    Ich frage dich einmal so direkt: Was ist dein Ziel dabei? Was willst du für dich haben?

    Willst du für dich einen Traum "deines" Bahnhofs verwirklichen und suchst nach der Adaptierbarkeit in einer sehr großen Freundesschar, oder soll es eine Betriebsstelle für de Freundesschar sein die möglichst viel aus deinem Traumbahnhof enthält?

    Beides klingt ähnlich, hat aber total unterschiedliche Ansätze.

    Ersteres ist der Nachbau eines langen stillen Wunsches. Kenne ich z.B.von meinem noch zu bauenden Burgbernheim, von Bad Windsheim, Rothenburg o.d.T. oder Steinach b.R.o.d.T oder Simmelsdorf Hüttenbach. Alles sehr reizvolle Themen, die aber mehr Lebenszeit als vorhanden fordern würden. Und einen Brandl will und kann ich mir nicht leisten..:pfeifen:

    Das zweite ist die Lösung, die ich z.B. mit meinem alten Michelsheim mir mal geleistet habe, den ich so aber jederzeit nur mit neueren Weichen wieder bauen würde.

    Warum? Er enhält viele Anteile von anderen fränkischen Bahnhöfen, er bietet mit 5 Gleisen soviel Betriebsmöglichkeiten, dass damit sogar ganze Streckenteile versorgt werden konnten und, und das ist mir immer wieder als ein sehr großer Pluspunkt aufgefallen, er ermöglicht gleichzeitig Zug und Rangierfahrten durch seine Gleisgestaltung, so dass z.B. gleichzeitig gekreuzt und der Nahgüterzug gebildet werden können. Und das alles auf knapp 4 m Länge. Aber glaube mir, auch hier haben sich manche unerfahrene oder beratungsresistente Fahrdienstleiter schon festgefahren. Von den 20 plus Wagen, die der Bahnhof einfach mal so verschlingt rede ich noch nicht mal. In meiner Planung generiert der Bhf knapp 400 Frachten im Monat! Und dann hängt da bei mir im "Heimbetrieb" nochmal eine Nebenstrecke (Spitzkehrenbetrieb!) dran die auch nochmal soviel verdaut. Ich hänge mal einfach das Streckenband als Anregung dran.


    ">Streckenplan Michelsheim


    Aber zurück zu dir.

    Ich sehe Fachingen mal mit den Augen des Betriebsbahners.

    Eingleisig, mit Bahnsteig an Gl 1 und 2, (in deinem Bild links). d.h. Überholen und Kreuzen möglich. Dabei ist aber der Quellenteil (links auf deinem Bild) sofort blockiert, da der Quellbetrieb am Gl 1 angeschlossen zu sein scheint.

    Wenn ich es richtig sehe ist noch ein Gleis neben dem rechten Bahnsteig als Zugfahrstrasse möglich, so dass du noch einen Gz überholen kannst, bzw dieser seine Gruppe dort abstellen kann.

    Auf der "rechten Seite" hast du ein Freiladegleis und zwei Aufstellgleise für die Bedienung der Verladeanlage, die durch Spill oder Kleinlok bedient wird.

    Das "Leben" spielt sich also auf zwei getrennten Seiten ab (siehe Thomas W) und ein Wechsel zum Quellbetrieb ist nur in einer längeren Kreuzungs/ Zugpause möglich nach ca 7m Fahrstrecke für die Köf mit 25km/h.

    Rangieren mit Ng oder auch der Ortslok blockiert sofort die Strecke, da es kein Ziehgleis gibt! Das wäre z.B. ein Anteil den ich nur allzu dringend auf der recheten Bhf Seite empfehlen würde. Am besten gepaart mit einem weiteren Aufstellgleis neben dem Güterzuggleis. Beide möglichst am Ziehgleis angeschlossen. Und dann ist Vorbildtreue schon wieder weg, aber Betriebsspaß um 100% gesteigert.

    Stelle dir auch mal die Frage, was außer Mineralwasser und Leergut bzw. Kalkstein in deinem Bahnhof noch Frachten generiert? Und wie und wo werden die abgewickelt?


    So, nun könnt ihr mich alle steinigen, vorher empfehle ich aber mal das Lesen von Grundlagendokumenten wie den Wolter oder Schau "Eisenbahnbau" und andere solcher Werke, wie solche Bahnanlagen konzipiert und geplant werden. Und dann werft bitte die entsprechenden Steine.


    Andreas, dein Mit-Admin kann da ein Lied von singen, wie das so mit mir ist in solchen Konzept-Diskussionen aber sie hatten uns beiden nicht geschadet. Und mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht.

    Werde dir selbst klar was du gerne machen möchtest, wie lange du dir dafür Zeit geben willst und wie du den Bahnhof "bespielen" willst. Da trennt Friedrich sehr krass zwischen "Heimanlage" und FREMO. Ich sehe das eher als Kombi, denn FREMO Treffen schaffe ich vielleicht mal drei pro Jahr. Den Ng in Michelsheim zu zerlegen, schaffe ich auch mal an einem Abend daheim....


    Meint dazu


    Michael R


    PS: In Fachingen haben wir 1996 auf der Märklin Deutschlandtour mit der 01 066 und der 18 478 versucht Wasser zu fassen. War ne sehr traurige Angelegenheit...:thankyou:

    Hallo Andreas,


    der ist ja richtig schön geworden.


    An alle anderen:

    Erinnert mich an das Thema Freilandmuseum Bad Windsheim. Die haben nun endlich auch den neuen Museumsführer mit den entsprechenden Bildern und Skizzen/ Zeichnungen und erläuternden Texten wieder im Angebot.

    Eigentlich wäre das doch mal ein kleines Treffen der geneigten Mitglieder in der Nach-Corona Zeit, am Besten natürlich im Herbst (September/ Oktober) wert?

    Es gibt da soviel zu sehen und das Bier und die Karpfen sowie andere fränkische Feinheiten sind dann auch immer gut vorhanden. So eine Bradwurst mit Kraut im Biergarten hätte doch was.

    Bei entsprechender Anzahl Teilnehmer wäre sogar eine Führung denkbar. Ich kann auch gerne was dazu beitragen.


    LG und bleibt alle gesund


    Michael R

    Hallo Axel,


    ich schlage dir vor es aus Styrodur mit der Heißdrahtsäge in flachen Streifen zu schneiden und dann mit dem Bleistift oder einer "Graviernadel" zu gravieren. So kannst du auch ganz gut die Ecken machen oder du biegst sie, wenn du das Styrodur etwas erwärmst.

    Ich habe so in Ottenhofen z.B. die Stützmauer am Bauernhof, die Laderampeneinfassung mit Schwellensteinen oder die gesamte Pflasterstrasse gemacht. Geht schnell und einfach und man hat kaum Kosten. Wenn es nicht passt wegwerfen und neu machen...

    Textur kannst du z.B. mit groben Schleifpapier eindrücken indem du den Streifen vor dem Gravieren auf die rauhe oberfläche drückst und ggf. vorher mal kurz mit feinem Schleifpapier eine zu glatte Oberföläche brichst. Probier einfach mal an einem kleinen Stück.

    Wenn Du keinen Streifen aufkleben willst, kannst du das Styrodur auch als "Grundplatte nehmen und ggf. an den Türen entsprechend ausschneiden.

    Aber mach dir ein Bild:




    Heißdrahtsäge und Styrodur sind eine wirklich sinnvolle Anschaffung.


    meint zumindest

    Michael R

    Hallo Mitleser/ innen,


    bei Martin Müller gibt es wieder eine schöne unspektakuläre Neuheit unter der Nummer 1-108.

    Eine etwas größere Feldscheune mit Anbau und Sandsteinfundament.

    Seht selbst: https://www.muellers-bruchbuden.de/baus%C3%A4tze-h0-art-1-100-bis-1-108/


    Aus meiner Sicht eine schöne Ergänzung zu bestehenden Feldscheunen.


    Auch hier nochmal: Ich habe keine Vorteile aus diesem Bericht aber wieder Freude an einem schönen "Allerweltsmodell"


    Michael R

    Hallo Ihr Lieben,


    irgendwie klappt das momentan mit den Beiträgen nicht so wie ich gerne möchte und Ideen hätte, aber ab und zu wird es dann doch noch was. Und schuld war mal wieder der Lutz mit seiner Sähmaschine, hinter der ich auch noch hergelaufen bin. Vor allem die Umwidmung fand ich absolut klasse.

    Aber nun zum Thema.

    Nach etlichen Monaten in einsamer Verpackung hat nun die Müllers Bruchbuden feldscheune mit Anbau das Licht der Welt erblickt, um auf einem Adapter Modul für Ottenhofen ihren Platz zu finden.

    Wie es der Zufall will und die feine Nase meines Hundes mich dann führte gibt es ein artverwandtes Modell in 1:1 in meiner fränkischen Ur-Heimat. Die Scheune hatte ich vor Jahren schon gesehen und gedacht, dass das ein schönes Ensemble mal für ein Modul wäre.

    Aber seht selbst:

    Anbei dann noch ein paar Detailbilder, die ich insbesondere mal wegen der Farbgebung gemacht habe.

    Aufgebaut habe ich das Modell dann mit der bewährten Magnet-Metallplatten-Heißkleber Methode.

    Die Teile werden Stumpf gestoßen, auf die nicht Klebeseite einen Streifen Klebeband gemacht und dann die Teile im Winkel gebogen und mit den Magneten fixiert. Heißkleber in die Fuge und kalt werden lassen. Natürlich vorher die Teile entfettet und ggf im Wasserbad gerichtet. Dazu habe ich die Teile in den Wasserkocher gehalten und dann auf die Ceranfeldplatte gelegt und mit einer anderen Platte beschwert

    Die Farbgebung erfolgte mit AquaColor nach den am Farbdrucker gemachten Bildern.

    Zum Bemalen nehme ich gerne die Kronkorken von z.B. fränkischen Bierflaschen. Ich mache mir die Farben in die Deckel und bringe dann nass in nass die graue Grundfarbe mit den dunkleren grün, braun und schwarz Tönen aber auch mit helleren ocker und grau bzw gedämpften weiß Tönen von oben nach unten bemahlt. Quer ist nicht, da das Wasser nich quer verläuft oder? Mit dem groberen harten Borstenpinsel bringe ich dann noch in einer Art granierung helle und dunklere Streifen auf.

    Genaues Studium der Orginalbilder erlaubt dann auch den helleren Streifen unterhalb des Daches und die Verlaufsspuren an den Metallteilen, die ich nochmal etwas dunkler absetzen muss. Mal sehen ob mit Pulver oder doch mit Pinselfarbe.

    Aber seht selbst.


    So, nun gehts mir wieder besser mit meiner "Postblockage".

    Als Nächstes soll ein Wasserdurchlass entstehen, der dann auf das andere Modul kommt. So ganz unspektakulär. Aber da bin ich momentan noch in der Rohbau (ach wie bin ich manchmal im Kopf blockiert) Phase. Die Idee ist da, aber die Umsetzung klappt irgendwie nicht so wie ich will.....


    Na denn bis bald


    Michael R

    Hallo Johannes,


    Ich kenne das Gefühl mit dem sich überlegen, dann trotzdem posten und die Kommentare zurück bekommen.

    Aaaaaaber: Ich fände es schade, wenn du uns an diesen, für mich zumindest, sehr interessanten Erkenntnissen über das "Langzeitverhalten" von mancher Konstruktion und Materials nicht weiter teilhaben lassen würdest.

    Es ist halt manchmal schwer im geschriebenen Wort das auszudrücken, was man vieleicht auch mal mit einem kleinen Hauch Ironie versehen will. Ich denke der Gedanke nach einem L -, H-, oder Kastenprofil war da der Vater der Gedanken, ist aber bei den vielen "Extras" und Anbauteilen schwierig zu machen. Das müsste man dan an das MS Profil anlöten bzw. abfräsen. Auch nicht so ganz ohne.

    Eine Fräslösung sehe ich hier zwar auch prinzipiell machbar, bei der Geometrie wird da aber kaum ein Preisunterschied rauskommen.

    Ich würde aber auch der Drucklösung ggf. noch eine Rippe nach oben gönnen so dass du zu einem quasi auf dem Kopf stehenden T Profil kommst. Da sollte sich dann sicher nichts mehr verzeihen können, wenn, ja wenn das Material in sich spannungsarm und thermisch unempfindlich genug ist.

    So das waren nun meine Gedanken als Maschinenbauer dazu.


    Bleib bitte dran und vor allem bleib gesund


    Michael R


    (der aus Sontheim mit dem Rübenverladegerät...)

    Hallo Axel,


    danke für die tollen Infos zu dem Modulbausatz, der mich auch vollkommen begeistert.

    Vielleicht habe ich es auch verpasst aber hast du ggf mal die Holzstärke schon durchgegeben? Die Frage war für mich irgendwie noch offen.

    Hattest Du Zollgebühren für die Lieferung?


    LG

    Michael R

    Hallo Johannes,


    erst mal willkommen hier im Lokbahnhof.

    Da hast Du dir ja ein schnuckeliches Vorbild vorgenomen und die Umsetzung schaut sehr vielversprechend aus. Ich habe auch gleich mal noch zwei Fragen.

    Welche Gleiswage hast du denn verbaut? Eigenbau oder Kaufteil?

    Wenn ich es richtig gesehen habe, hast du auch Styrodur auf Holz und darauf die Gleise verlegt. An den Außenkanten (zumindest auf dem Bild) jedoch ohne Holzkante. Solltest Du damit liebäugeln den sehr schönen Bahnhof mal auf ein FREMO Treffen mitzunehmen kann ich dir nur zu einem etwas festeren odulabschluß raten, da sonst schnell Teile ausbrechen.


    Insgesamt ein sehr gelungener Einstand hier und gerne mehr davon!


    Libe Grüße aus Nordhessen vom Exilfranken

    Michael R