Beiträge von Michael R

    Hallo Bernhard,


    immer wieder schön dein Werk zu betrachten. Einfach stimmig.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du mal einige Details zum Umladekran (der Knochenleim/ Lederleim Fabrik) sowie zur Zuckerrübenrampe und deren Leitblechen sowie zu den gewählten Höhenmaßen machen könntest.
    Beflügelt durch deine Beiträge geht es auch in Ottenhofen an der Baustelle weiter.


    LG aus Nordhessen


    Michael R

    Kurzbericht aus Ottenhofen


    Nachdem ich hier schon länger nichts mehr von mir habe hören lassen, will ich mal einen kurzen Stand der Dinge geben.
    Der bereits grundbegrünte Bahnhofsteil hat nun auch ganze zwei Bäume erhalten.


    Der Birnbaum von Noch war dem Eigentümer der kurz vor dem Krieg gebauten Feldscheune wohl erhaltenswert und steht so an der gleisseitigen Giebelseite. Damit ich den Baum ggf. abnehmen kann wurde die Wurzelatrappe abgezwickt und ein 1,4mm Loch in den Stamm gebohrt. Darin ist ein 1,4mm MS Draht eingeklebt. Der wiederum steckt in einem in der Grundplatte befestigten 2x0,3mm Röhrchen, das durch die 20mm Styrodur noch bis in die 6mm Sperrholzplatte des Bodens reicht.
    In die Feldscheune wurden in den Ecken Neodym Magnete eingeklebt. Unter die Position der Magnete wurden Senkkopfschrauben in die Grundplatte geschraubt, so dass die Scheune mit einem „Klick“ verliersicher aber abnehmbar auf dem Modul gehalten wird.



    Das Bild wurde mit senkrecht stehendem Modul gemacht der Baum liegt in echt waagrecht!



    Der Bahnhof selbst erhält gerade die selbe Behandlung. Die anderen Gebäude werden ebenfalls so verankert.


    Hat den Vorteil, dass im harten FREMO Betriebseinsatz der Transport ggf. Unabhängig von den Modulen selbst erfolgen kann, aber nicht muss. Mal sehen was sich besser bewährt.
    Ebenso habe ich den großen Kugelbaum (Linde oder Nussbaum) durch einen Neodymmagneten und einer Senkkopfschraube in einer passenden Bohrung im Berg verankert. Er hält so ganz gut, fällt aber bei direkter Berührung (Ärmel oder Foto usw.) einfach um, ohne größeren Schaden zu nehmen oder zu verursachen.




    Den Baum habe ich übrigens in Leipzig auf der Messe für unter 15 Euro erstanden! Sagenhaft was hier mittlerweile zu den Preisen erhältlich ist.

    Um den Nussbaum wird wohl ein Schafpferch mit Preiserteilen entstehen.
    Für die Andreaskreuze habe ich ebenfalls die Röhrchenlösung vorbereitet, so dass ggf. auch die noch bis 1963 genutzten liegenden Andreaskreuze Verwendung finden können.

    Ansonsten wurden die Gebäude mit zeittypischen Werbeschildern und Plakaten versehen. Das „Päckchen nach drüben“ habe ich aus dem Haus der Deutschen Geschichte in Bonn, das ich nur jedem als Tipp zur Zeitgeschichte, sowie das Pendant der ehemaligen DDR in Leipzig dringend ans Herz legen kann




    Das Bürgerbräu Schild ist ein Originalfoto aus dem fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim, ebenfalls ein echter Geheimtipp!

    An der Baustelle wurde das Pflaster eingefärbt und die Gestaltung der Baugrube angefangen. Das Pflaster liegt auf Schotter, die Grube wurde teilweise schon für die Kanalrohre eingesandet, teilweise wurde der Erdboden belassen. Soll ja einen Baufortschritt darstellen.



    Auf der anderen Bahnhofsseite ist das Gelände um den kleinen Bauernhof sowie für die Baywa entstanden und hat den ersten Fliesenkleber Überzug. Auf der gegenüberliegenden Seite zum kleinen Bauernhof wurde das Grundwasser und eine Quelle gefasst und tritt im kleinen Betonauslass ans Tageslicht. Dort könnten sich dann mal zwei Pappeln oder doch Kopfweiden tummeln…..




    Soviel aus Ottenhofen für heute


    Michael R

    Hallo Andreas,


    ich schließe mich meinen Vorrednern an. Eine Betriebslok hat gewisse Rahmenbedingungen zu erfüllen und wird vom Personal auch dahingehend gepflegt. Griffstangen und alle Bereiche die bedient werden sind in der Regel sauber. Dies gilt auch für die Schmiergefäße und Klappen und Zugänge. Da wischt man schon mal mit dem Lappen/ Putzwolle drüber, man will ja nicht aussehen wie ein Schwein beim nächsten abölen und mit Dreck im Schmiergefäß ist der nächste Ausfall vorprogrammiert. Über die Stange wird dann schon mal drüber gewischt, auch über die große Fläche des Gegengewichtes, wenn man gerade da mal so hinkommt. Schaut zwar affig aus ist aber nicht so selten gewesen. Fenster sind immer einigermaßen Sauber, gehört zum Abschluß- Übergabedienst. Auch Schilder und Anschriften werden in wesentlichen Bereichen an den Seitenwänden sauber gehalten. Das Schild an der Rauchkammer und hinten eher auch weniger.
    Was ein absoluter Irrglaube und schöne Modellbahnergewohnheit ist sind die Kalkränder am Wasserkasten. Wenn ein Wasserkasten so ausschaut fährt die Lok nicht mehr sehr weit, weil kaum mehr Dampferzeugung. Mach das Ganze mal mit Klarlack, dann hat sie gerade mal einen Schluck wasser (auf einer Seite aber meist nur) genommen. Oder es war zu voll dann beidseitiges Überlaufen. Anders dann wenn zuviel Dosiermittel drin war, dann schäumt das Wasser sehr und viel Kalk aus dem Kessel löst sich. Aber nicht an den Wasserkästen sondern von oben um die Sicherheitsventile herum wo die ganze Schoße dann rauskommt. Dito im Fahrwerk rund um die GESTRA Abschlammventile. Auch die Zylinderentwässerungen sind dann mal etwas heller, sonst eher rostfarben. Hast du ein etwas undichtes Pfeifenventil oder andere Anstellhähne so sind da Kalk und/ oder Rostspuren zu finden.
    Der Kessel oben sollte wirklich etwas rußbedeckter werden. Pufferteller haben meist einen Schmierfleck, oft ein kleiner Spritzer aus der Ölspritze. Fett war übrigens am Dampfer Fehlanzeige. Die Umlaufbleche und Wasserkastendeckel können mal etwas staubiger werden. Nur unterhalb der Rauchkammer ist wieder schwarz von der Lösche angesagt.
    Die Pumpen sind um den Dampfteil mit Öl verschmiert, da ja auch hier die Tropfenölung zuschlägt. Und von unten ist dann wieder die Verlustschmierung der Treibstangen am werkeln.


    So, nun Klugscheißermodus aus. Ich schreibe das als Museumsbahnheizer mit einigen Jahren Betriebserfahrung. Und glaube mir ich habe oft genug die Kiste gewienert, nach 2 Stunden Fahrt und 3 kg Öl in den Schmiergefäßen weniger war alles wieder anders.....
    Ach ja, noch ein kleiner Tipp: Ersatzschaufel und Schürgeräte sind gerne am Tender( Schaufel) und auf dem Wasserkasten obenauf gelagert worden, da ma sonst nur das Gebaumel auf dem Führerstand hat, was wiederum nervt. Bei Schlepptender Einheitsloks aber immer im Tenderrohr!
    Dampflok fährt man nämlich mit allen Sinnen.


    Liebe Grüße aus dem hessischen Exil und nun wieder sehr schweren Dampflokentzugserscheiningen


    Michael R

    Hallo Wolfgang,


    normalerweise sind jetzt Grippe und Schnupfenepidemien. Hier wohl die Miba-Archiv Epidemie. Ich muß meine mal endlich auspacken und habe dann gleich was zum stöbern.
    Vielen Dank für den Hinweis. Werde ich gleich mal verinnerlichen.


    Ich hoffe, dass ich nun auch mal wieder dazukomme mal was neues und interesantes hier zu Ottenhofen zu berichten. Die Messe in Leipzig war zumindest für den Biergarten und die Streuobstwiesen sehr erfolgreich.....


    LG aus dem hessischen Exil


    Michael R

    Hallo Andreas,


    angeregt durch die "Bretterfrage" habe ich mir mal einige Lokalbahnbücher und das EK 98er Buch Bd 2 vorgenommen. Also es sind hier immer Winkel am Kohlenkasten angeschraubt/ genietet die mit einem Winkeleisen an der Längsseite verbunden sind. in diesem "Tablett" liegt dann die Holzbohle, die mit den Winkeln verschraubt ist. Das Winkeleisen schützt die Längskannte des Bretts und ragt etwas darüber hinaus, so dass ein Abgleiten verhindert wird. Gut zu erkennen auf einem Bild einer verunfallten 98.1114 auf Seite 203. Aber alle Bilder die auch nur etwas erahnen lassen zeigen wohl eine Holzbohle als Belag so dass deine Entscheidung "Riffelblech ab" richtig war. Jedoch kann die Außenkannte des "Bretts" in schwarz lakiert werden, bzw der Überstand des L-Winkels über die Brettdicke dargestellt werden.


    Eine schöne Frage und Beobachtung die mir wieder zwei Tage "schmöckern" und suchen beschert hat. Hat Spaß gemacht und weitere Anregungen ergeben.


    LG


    Michael R

    Hallo Andreas,


    ist das eine Brawa aus aktueller Produktion?
    Ich habe mir die Maschine auf Treffen auch schon einige Male angesehen, jedoch hatten die alle ein Problem mit den als Federn eingesetzten Stromabnehmern, die die Maschinen immer kippeln oder schräg stehen ließen. Scheint bei dir ja so nicht zu sein. Habe da mal was gelesen, dass da konstruktiv was überarbeitet werden sollte.


    Vielleicht ist die Maschine ja mal einem anderen BW leihweise bei Engpass zur Verfügung gestellt worden. Sowas soll es im fränkisch - oberpfälzer Grenzgebiet ja auch mal gegeben haben.......


    Liebe Grüße


    Michael R

    Hallo Volker,


    das mit der Sicherungstechnik ist ein klarer Fall.
    Das geht nicht so einfach mal zu ändern. Jedoch muß ich Axel hier auch unterstützen, dass (ggf. nur ein Bahnhofskopf) vielleicht mit SW eine geeignete Lösung z.B. für den FREMO-Fall Durchgangsbahnhof sein könnte. Eine sehr smarte Idee...


    Ich freue mich echt, dass hier eine so konstruktive Kommentierung und Zusammenwirken funktioniert. Mal was erfrischend anderes.


    Liebe Grüße
    Michael R

    Hallo Volker,


    ich freue mich, dass hoffentlich auch meine Anregungen nicht als Kritik, sondern wirklich als positiver Input angekommen sind. Betriebskonzept ist von mir klar verstanden. Und gerade desswegen möchte ich nochmal auf eine aus meiner Sicht immer noch nicht vorhandene Abstellgruppe der Garnitur der kurzen Stichbahn oder auch von Kurswagen die hier enden hinweisen, die aus meiner Sicht durch eine Dreiwegweiche vor der Drehscheibe rechts an dieser vorbei mit zwei Gleisen verwirklicht werden könnte.
    Ein mögliche Betriebsablauf könnte dann sein: Ankommen im Bhf, umfahren, ausziehen über die Weiche, Garnitur abstellen, Lok ins Haus. Ablauf passt!
    So lief das auch bei uns auf der Museumsbahn, wenn wir mit dem Zug angekommen waren. Als Heizer macht man da die Lok schon mal so grob fertig fürs Haus..... ähm also Rost hinten sauber machen, frisch aufwerfen und Ruhefeuer vorbereiten.
    Alex Vorschlag mit dem Zweigleiser hat Charme. Aus eigener Erfahrung auch als Treffenplaner denk nochmal über ein Weiterführen der Strecke am linken Ende im FREMO Betrieb nach. Macht den Bahnhof besser planbar und damit noch wesentlich interessanter.


    Michael R

    Hallo Andreas,


    vielen dank für den Tipp mit dem weißen Polystyrol. Das klingt sehr einleuchtend, erst recht wegen der Verarbeitung. Ich scheue mich nur noch etwas wegen der Farbgebung und Maserung. Holz ist halt Holz und die einzelnen Bohlen lassen sich ggf leichter darstellen. Ich werde aber mal beides ausprobieren. Das Kleben geht mit Kunststoff deutlich leichter.
    Ich habe mal eine passende Web Site der BG Bau rausgesucht.
    Grabenverbau BG Bau


    Die Holzbohlen sind mindestens 5 cm stark also ca 0,6mm in H0. Die Stützbalken 12-16 cm also 1,4 bis 1,8 mm und die runden Querhölzer sollen ca. 10 cm also 1,1 mm bis 1,2 mm haben.


    Ich muß mal sehen wie das so in Real dann ausschaut. Auch will ich mal die verstellbaren Querstreben aus Metall, die Kanalspindeln versuchen ansatzweise nachzubilden.


    Der Weinert´sche Bagger könnte dann mal so aussehen:




    So, es gibt also noch viel zu tun wie ihr seht.



    Liebe Grüße



    Michael R

    Angeregt durch die schönen Bilder aus Franken von der DFS hatte ich mal wieder den Bedarf hier einen kurzen Einblick in den Bauzustand meiner fränkischen Exilenklave zu posten. Es hat sich leider in der letzten Zeit nicht zu viel getan, was nicht nur mit den sommerlichen Temperaturen zu tun hatte.
    Irgendwie war mir meine fertig geritzte Bahnhofsstraße trotz der eigentlich guten Wirkung des Kopfsteinpflasters zu eintönig und aufgeräumt. Vor der Schlepperwerkstatt kann man ja noch was arrangieren aber der Rest? Autokorsos waren damals noch nicht so angesagt, ein Trauerzug auch nicht so recht das Wahre.


    Und wieder waren es alte Bilder in Foren und die Liebe zu alten Baumaschinen und landwirtschaftlichen Geräten die den Anstoß gegeben haben. Eine Baustelle wird es sein.

    Eine Kanalisationsbaustelle oder doch Wasserleitungserneuerung? Beides sind zeittypische Elemente der frühen sechziger Jahre gewesen. Es fehlt eigentlich nur noch ein wirklich passendes Großgerät in Form eines Tieflöffel- Seilzugbaggers (Fuchs 301, Weserhütte etc.) oder noch besser ein früher O&K RH5 oder der Liebherr 360 oder 400. Alles fehlt jedoch noch am H0 Markt.
    Derzeit wird der Weinert O&K Kettenbagger mit Greifer oder doch der aufgepeppte Kibri Fuchs 301 mit einem Magirus Eckhauber die Szene beleben werden. Bauwagen und Absperrungen werden folgen.
    Zunächst habe ich wieder einige Stellproben gemacht und dann den Verlauf des Grabens festgelegt.

    Ausgesägt wurde der Verlauf dann aus dem Styrodurbelag mittels der Heißdrahtsäge. Etwas breiter als der geplante Graben, da ja die Steine nicht nachträglich in die offene Grube fallen sollen.


    Den Eigentlichen Graben habe ich mittels Oberfräse aus dem Modulgrund gefräst.

    Und dann hat es gleich wieder in den Fingern gebizzelt und der Kanalschacht musste entstehen. Den Ring habe ich bei einem kleinen Händler in Leipzig auf der Messe gefunden (der hat echt sehr tolle Sachen, kann mich aber nicht mehr an den Namen erinnern). Den eigentlichen Schacht aus Betonringen habe ich aus einem Stück Elektrokabelisolation hergestellt, der vom Durchmesser her genau passte. Die Fugen mal schnell aufgemalt und die Rohre, auch vom gleichen Händler mal provisorisch hintrapiert (ja das mit den Muffen muss man noch optimieren…).


    Nun noch die Frage nach der Grabenverbauung. Auch hier halfen wieder einige alte Bilder und die eigene Erinnerung vom Ferienjob. Ich bin mal gespannt, wie ich das mit den Kanalbohlen und den Aussteifungen hinbekomme. Geplant sind derzeit entweder die Rührhölzer eines schottisch klingenden Amerikanischen Schnellrestaurants oder doch aus Furnierstreifen. Balken werden aus Eishölzchen geschnitten und die Querstreben aus Zahnstochern.

    Und hier der Zielzustand

    So, und nun muß der „Eckerts Gerch“ noch mit dem Kappo von der Baustelle klären wann er die Tankstelle wieder voll betreiben kann. "Mer kummd hald rechd bled nou zum dangn“


    Michael R

    Fei wergli a scheene Landschafd dou im frängischn. Mächad i a amol widder nou forn.
    Dang schee fers zeign.
    Machd an Gluschd drauf a amol widder wos an meim Oddenhoffen zu ärberdn.


    Der Michl aus m häsischn Egsyl :pfeifen:


    Michael R :)

    Hallo Volker,


    schön, das du uns hier deine Planung vorstellst. Vom Betriebsangebot ist mein Michelsheim genau so als Spitzkehre und abzweigender Bahn zu einem Kurort angelegt. Auch habe ich den im FREMO genutzt und dabei viele Erkenntnisse erlangt, die ich dir gerne weitergeben will.
    Als erstes würde ich mal überlegen, ob der Abzweig nicht erst einige Kilometer hinter dem Bahnhof erfolgt und du somit die zweite Anbindung überdenken kannst. Ich würde diese "Strecke, die ja doch irgendwie keine ist komplett weglassen und dafür einen entsprechenden Industriebetrieb am Platz des kleinen Endbahnhofes vorsehen. Wenn du die Strecke dann nach hinten verlegst und die Industrie nach vorne, kannst du dass ggf sogar als eigene Modulgruppe planen. Bringt mehr Speielspaß und du hast für den FREMO Betrieb nur ein Gleis an der Schnittstelle. Parallel zu den Ausfahrgleisen kannst du ja auch eine Halbrelieffabrik andenken, was wiederum auch Güterverkehr anregt.
    Ich würde den linken Bahnhofskopf auch so anlegen, dass das Gleis mittig bis an die Kante geht, so kannst Du den Bahnhof im FREMO auch als Durchgangsbahnhof beztreiben, was immer ein Gewinn auch für den Planer ist. Mache ich auch so bei mir und wird z.B. gerne als Übergang zur Schmalspur oder so genutzt.
    Die Variante 5.1 schaut zwar nett aus ist aber betrieblich nicht zu empfehlen. Du verlierst Nutzlängen und immer ein Gleis mehr, weil du ja auch umfahren musst. Dann musst du aus Gl3 immer durch die Gütergleise rangieren und das willst du bestimmt auch nicht, da du dann ein Gleis komplett nur fürs Umfahren verlierst. Kann ich nicht empfehlen.
    Dito verhält es sich generell mit deiner BW Anbindung die nur aus dem Gleis 1 eine direkte Zufahrt erlaubt. Ich würde es auch weiter nach rechts oben versetzten und von unten her anfahren. Sägen ins BW dauert und blockiert immer die Hauptstrecke. Würde ich insgesamt nochmal überdenken.
    Überlege dochmal ob du nicht ggf die Einfahrweichen weiter nach unten ziehst (geht gut ohne die zweite Strecke). Dadurch gewoinnst du immens an Nutzlänge insbesondere für die mit drei Gleisen aus meiner Sicht zu wenigen Gütergleise. Auch vermisse ich Aufstellgleise für die Personenzuggarnituren, die ja auf jeden Fall von der Nebenstrecke her gepuffert werden sollten.
    Ich würde mal über ein bis zwei Aufstellgleise im Bereich des jetzigen BW nachdenken (Wagenreinigungsanlage vielleicht mal andenken). Auf jeden Fall ist das Gütergleis 4 zu kurz. Ganz besonders wenn du den Bahnhof für den FREMO aktiv nutzen willst. Da werden dir sofort das Gleis 3 und sogar 2 dazu vergewaltigt. Die Anbindung des Ziehgleises hast du ja schon geändert, so dass immer aus dem Gz Einfahrgleis heraus ausgezogen und rangiert werden kann.


    Das klingt jetzt alles sehr nach "Klugscheißermodus" ist aber einfach nur bittere Erkenntnis eines ähnlichen Bahnhofs der schon einige Treffen auch mit Zugbildungsaufgaben hinter sich hat.
    Al Tipp kann ich dir empfehlen mal typische Zugbewegungen auf dem Plan mal nachzufahren. Man erkennt dann sehr schnell wo es eng wird oder klemmt.
    Ich habe mal etwas in deinem Plan rumgemalt um meine Ideen zu veranschaulichen.


    Liebe Grüße und bitte sehe das nicht als Kritik sondern als wirklich gut gemeinte Hilfe eines Betriebsbahners.


    Michael R

    Hallo Rainer, hallo Andreas


    vielen Dank für den Hinweis, jedoch sind da nicht die Informationen zum Kreideanschriftengitter drin. Die Artikel liegen schon seit längerem auf dem Desktop. Schade, das dieser Ableger des HP1 so geendet hat.
    Aber Andreas hat mir den Hinweis gegeben. Werde ich gleichmal raussuchen
    Werde mir nun doch mal wieder eine neue CD mit den HP1en besorgen.
    Ja, Sontheim hatte ich irgendwie wieder vom akuten Radar verloren und dann war es am Samstag zu spät. Hoffentlich dann nächstes Jahr mit Ottenhofen.
    Euch allen vielen Dank für die Hilfe.


    Michael R

    Hallo Andreas, hallo Christoph,


    ich bin seit einigen Tagen schon auf der Suche nach dem Artikel in der HP1 aber noch nicht fündig geworden. Könnt ihr mir mal die Ausgabe nennen?
    Ich habe das in Fulda dieses Jahr auf der Westlippischen Eisenbahn mal in einer Session ausprobieren können und fand das System auch sehr gut. War insgesamt eine sehr interessante Erfahrung, die ich gerne mal weiter vertiefen möchte.
    Danke dafür!
    Schade, dass es leider bei mir nicht bis Sontheim gelangt hat. Hab da wohl wieder einiges verpasst!


    Michael R

    Hallo Friedrich,


    dran bleiben und den Mut nicht verlieren!
    Ärgerlich so ein Absturz. Ich habe neulich auch meine Müllers Bruchbudenhäuser aus Ottenhofen vom Boden aufgehoben. Gott sei Dank ohne größere Schäden.
    Eine wunderschöne Beitragsreihe über das how to renovate. Und der Landschaftsbau kann sich echt sehen lassen.


    Michael R

    Hallo Rainer, hallo Bruno,


    in der FREMO Dropbox von Rober Mrugalla war mal die passende Vorschrift zu den Wegbefestigungen DV 899-22 eingestellt. Die sollten jetz noch bei Andreas Nothaft auf dem Server zu finden sein.
    Ich hätte den Scan gerne hier mal angehangen. Geht aber nicht weil zu groß.
    Da findest du Antworten auf alle deine Fragen.
    In Ottenhofen ist der BÜ so gestaltet. Mache ich aus Styrodur Platten (Isoliermatten unter das Laminat) und Steinegravieren. Geht recht schnell und gut von der Hand.
    .


    Michael R

    Hallo Wolfgang,


    soweit ich es beurteile sind die aus Aluminium 1,5mm.
    Sind aus "Lagerbeständen" entstanden. Ich war da nicht wählerisch.
    Die Stärke erlaubt ein Beschweren der Gleisroste beim Verkleben.


    LG Michael R

    Hallo Andreas,


    irgendwie sind wir seelenverwandt, mir kommt das Thema mit der Lage im Streckenband nicht ganz unbekannt vor. Ich habe das für mein Michelsheim daheim auchgemacht und mir überlegt wie ich da einen interessanten Betrieb abwickeln kann.
    Also kam die Spitzkehre (angelehnt an Schillingsfürst in meiner Heimat) zum Einsatz und Bad kissingen hat dann auch seinen Einfluß genommen.
    Und rausgekommen ist Michelsheim als Spitzkehre bzw. doppelter Endpunkt zweier eingleisigen Linien. Vorgelagert eine 1:50 Steigung, die dann die Zuglänge wirksam beschränkt..........
    Kreisstadt - Michelsheim und Badstadt - Michelsheim.
    Daraus abgeleitet ergeben sich dann vorgelagerte Bahnhöfe und nachgelagerte Bahnhöfe die über Mhm bedient werden müssen.
    Ausschauen tut das dann so:
    Streckenband_ganz_1.pdf


    Dafür habe ich dann eine Frachtenliste erstellt und Frachtkarten für einen Monat, die ich dann zu entsprechenden Zügen zusammenstelle. Gzv selbstredend!
    Personenverkehr mache ich mal so, mal so, mit durchegehenden oder immer gebrochenen Zügen, mit oder ohne Eilzug, Kurswagen, Postwagenumlauf, usw usw.
    Fahrplan nach Lust Laune und Gefühl auf Basis eines Bildfahrplans, noch ohne Uhr.......
    Einzig habe ich nicht dein Problem: bei mir ist immer Ende. Aber man kann ja auch die Streckenäste modifizieren......
    Hat hier noch jemand solche hausinternen Vorgaben/ Vorlieben in der Anwendung? Ich bin gespannt.


    Liebe Grüße aus Nordhessen


    PS: sehen wir uns mal wieder ggf. beim Stammtisch??


    Michael R