Beiträge von Michael R

    Hallo Jens,


    vielen Dank für die Untersuchung. Sehr aufschlußreich, auch und gerade auch in Ergänzung zu der sehr ausführlichen Abhandlung ich meine in DSO.
    Ich bin gerade an der selben Thematik und bin auch noch unentschieden wie ich meien Schotter verkleben soll.
    Ich habe mich für den dunklen Koemo Diabas entschieden und auch schon einige Versuche mit verschiedenen Klebern gemacht, mit ähnlichen Ergebnissen.
    Als Kleber habe ich
    - Latex Bindemittel mit ca. 1:10 Verdünnung mit Wasser und einem Schuß Spiritus
    - Tiefengrund pur
    - MoWi von Bruno
    verwendet.
    Ja, der Schotter dunkelt nach.
    Hast Du Erfahrungen mitdem rostig eingefärbten Koemo Schotter und den Klebern?
    Was die Festigkeit angeht habe ich bisher mit Tiefengrund in 2 maligem Auftrag (nass in nass) die besten Resultate. Danach kommt Latexbindemittel und dann MoWi.
    Mein mittlerweilige schon einige Jahre alter Bahnhof Michelsheim hat schon einige FREMO Treffen mitgemacht, teilweise mit sehr extremen Temperaturschwankungen und der Tiefengrund geklebte Schotter hält 1A. Nur wurde da der Basalt sehr, sehr dunkel. Lehrgeld.....
    Eine Frage habe ich noch an dich. Hast du den Schotter vorher an oder gar durchgefeuchtet und wenn ja mit was.? Ich habe das mit Odol-Wasser gemacht und da beim Tiefgrund wirklich eine gute durchgängige Verklebung erreicht.
    Beim MoWi geht das ja ganz gut auch ohne anfeuchten, vielleicht daher auch die nicht ganz zufriedenstellende Verklebung. Aber vielleicht kann mir der Meister selbst was dazu sagen, um den Prozess zu optimieren, da ich den MoWi kleber eigentlich wegen der flotten Verarbeitung und Trocknung sehr gerne verwende.


    Variante 1 mit dem Wash schaut sehr gut aus. Du machst dir da aber echt viel Mühe mit.
    Eine kleine Bemerkung noch am Rande. Die Randwege wurden in der EP II und III nicht selten aus gemahlener/ gebrochener/ gesiebter Lok Schlacke erstellt, was eine deutlich dunklere Färbung ergibt. Nicht schwarz aber doch dunkleres (schwarz) Grau.
    Nochmals danke für die wirklich sehr gute Darstellung! :thumbup:


    Anbei noch zwei Bilder, Stand bei mir und eine Farbstudie zu den Schwellen




    Michael R

    Hallo Jürgen,


    ich kann dir leider kein eigenes BW Beleuchtungskonzept zeigen, da ich maximal eine Lokstation (2-ständiger LS) hätte. Und da ist die Sachlage etwas anders.
    Ich kann dir aber mal aus meiner Erfahrung als Heizer bei der Museumsbahn (BEM Nördlingen, 15 Stände) berichten. Hier wird der Lokschuppen im Bereich der Lokstände der Betriebsmaschinen an den Betriebstagen immer durchgängig beleuchtet, da die Personale ja nicht nur an ihrer Maschine was zu tun haben sondern auch in anderen Bereichen was brauchen oder sei es nur mal um sich nach dem Vorbereitungs oder Abschlußdienst noch einen Kaffee im Verwaltungsgebäude zu holen.
    Soll also bedeuten: Nur einzelen Stände in deiner Anlage zu beleuchten halte ich eher für weniger realitätsnah. Insbesondere zwischen den Ständen ohne Licht passen nicht so recht in den Betriebsgedanken meiner Praxis. Einzelne Anbauten z.B. des Magazins dunkel zu lassen könnte gewesen sein. Ein BW in deiner Größe ist eigentlich durchgängig besetzt und somit in den wesentlichen Bereichen beleuchtet. Zumindest aber da, wo sich die Wege zu den Loks und die Loks selbst befinden.


    Soviel von mir vielleicht als Anregung.


    Michael R

    Hallo Andreas,


    in deinem letzten Beitrag hat mich besonders das Thema mit der Entseuchungsanlage und dabei dann sehr das Thema Schlachthof bzw Schlachthöfe interessiert.
    Ich hatte mich mal mit dem Thema etwas befasst, da so ein Schlachthof eigentlich auch ein sehr gutes FREMO Industriemodul abgeben könnte. Vieh, Energie (Kohle) Verpackungsmaterial Rohstoffe wie Gewürze und Därme,... im Zulauf, Fleisch, Wurst, Kühlgut, Dosen, Knochen, Häute, Dung, Fette, im Ausgang.
    Das ist zwar ein der heutigen Gutmenschen und Vegetarierzeit kein so beliebtes Thema mehr, jedoch in der damaligen Zeit durchaus noch sehr relevant.
    Hast Du dazu weitergehende Informationen?


    Bei der Fülle deiner Infos solltest du mal über ein Buch mit vielen deiner Bilder nachdenken. Wäre das nicht was?


    LG


    Michael R

    Hallo Forenteilnehmer,


    habe den folgenden Link im HiFo entdeckt und wollte euch diese extrem detaillierten Unterlagen, Pläne und auch historischen Bilder der Industriegleisanschlüsse nicht vorenthalten. Eine wirklich sehr umfangreiche Sammlung an Unterlagen und Anregungen. Achtung: Zeit mitbringen, da es wirlich sehr viel zu sehen und zu lesen gibt!


    Industriegleise im Fabrikviertel Darmstadt



    Ich hoffe, das mit dem Link klappt.



    Michael

    Hallo Lutz,


    vielen Dank erst mal für die wirklich prima Tipps aus der Digitalen Praxis. Wirklich gut nachvollziehbar. Es gibt halt immer unterschiedliche Meinungen dazu.
    Als ehemaliger Heizer auf so lautstarken Maschinen wie Reko 41 und 03 aber auch 01, S3/6, 86, 64, 50.35 kann ich nur sagen, dass es da schon gewaltige Unterschiede im Sound gibt. Was aber nach meiner Meinung noch wesentlich wichtiger ist, ist das Verhalten des Dekoders bei Lastwechseln und unter verschiedenen Fahrzuständen. Ich habe das bisher nur mit den Zimo Sounddecodern wirklich gut und einigermaßen realitätsnah hinbekommen und dann muß ich sagen kann man auch als eher skeptischer Sounduser (siehe obiger Erfahrungsgrund) durchaus schwach werden.


    Ich hätte aber mal eine Frage zu deinen zusätzlichen Stromabnahmen im letzten Bild von dir. Hast Du den Brozedraht auf einen Kunststoffstreifen geklebt der wiederum auf dem Drehgestell klebt? Ich suche immer auch noch nach einer vernünftigen Lösung für meine Roco 50iger (erste Ausführungen) um da mehr abnahmepunkte zu bekommen.


    Vielen dank für etwaige Antworten schon jetzt.
    LG
    Michael R

    Hallo in die Runde,


    erst mal vielen Dank für die ergänzenden Informationen.
    In Unterlagen der Hauptbahn Würzburg - Treuchtlingen sind die Parallelwege auf einer großen Länge eingezeichnet und auch im Bahngrund mit dabei. Aber das mag dann auch nur wieder einer der vielen Ausschnitte sein, die halt dann mal wieder anders als die anderen sind....


    Mir ging es darum, einfach mal die Bilder als Anregung einzustellen und ausgehend von der Vorstellung der Schmalmodule (ich glaube das war in einer der letzten HP1 online) mit der Landstraße einen alternativen Vorschlag zu unterbreiten. Eure Argumente sehe ich sehr wohl und freue mich über die anderen Blickwinkel und Informationen. Und ja, die Süd-Module (Modulgruppen) kenne und schätze ich sehr. Vielleicht ist ja mein Ottenhofen auch mal bald soweit, dass ich mich da mal mit zu euch traue. :)


    Michael R

    Hallo Mitleser,


    nachdem ich derzeit so langsam mal meine Landschaftsgestaltung in Angriff nehme, dachte ich mal es wäre gut, zum Thema Parallelweg einige Bilder aus der realen Welt hier einzustellen.
    Dies auch mit dem Hintergrund der "schmalen Module", die Holger hier mal vorgestellt hat und die ich immer noch sehr charmant finde. Anstatt der Straße könnte man auch mal über den Parallelweg nachdenken, der in der Regel an jeder Bahnstrecke entlang führt. Dies ist für Rettungs- / Hilfseinsätze und möglichst auch schienenfreien Zugang zum Bahndamm und der Strecke als auch für den Zugang zu den angrenzenden Feldern nötig. Die Bilder entstanden alle entlang der Bahnlinie Steinach b. Rothenburg o.d.T - Neustadt/ Aisch zwischen Burgbernheim und Ottenhofen im Herbst und Winter 2016. Die Strecke wurde übrigens im Jahr vorher in weiten bereichen erneuert, was man an den noch sehr neuen Betonschwellen und der sauberen Schotterbettung erkennen kann.
    Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:



    Hier der naturbelassene Feldweg unterhalb des BÜ. Auf der anderen Seite schaut das dann so aus:




    Es schließt sich dann der Bereich um den Feldweg BÜ an:









    In diesem Bereich gibt es auch einen kleinen Bachdurchlas den ich so als Beifang mal mit dazu nehme:





    Oben hinter dem Hügel im ersten Bild setzt sich der Weg so fort





    Die andere Seite





    Hier sieht man schön die Bahndammform sowie die Ausbildung des Seitenstreifens (Brandstreifen) bis zum Parallelweg. Bewuchs, Bewuchshöhen sowie die kleinen Beigaben wie Signaltafeln und Telegraphenmasten runden den Bilderbogen ab.


    Ich hoffe das gefällt und die Bilder kommen als Anregung an. Vielleicht auch als Vorlage für die "Holgerschen Schmalmodule der anderen Form".



    Viele Grüße aus dem hessischen Exil



    Michael R

    Hallo Martin,


    erst mal große Hochachtung vor dem was du da baust. Als Mittelfranke bin ich von dem Thema natürlich mehr als begeistert!
    Als Betriebsbahner im Museumsbahnbetrieb kann ich nur anmerken, das der Abstand Esig zur Ra10 Tafel immer mindestens den Durchrutschweg betragen muss. Ich schließe mich auch klar der Ansicht von Holger R an, der Abstand des Esig ist etwas kurz zur ersten Weiche (auch hier wieder Thema Durchrutschweg) Axels Anmerkung mit dem Kabel und dem Esig auf einem vorgelagerten Modul hat aus meiner Erfahrung durchaus Sinn, kann ja auch ein kleines "Scheibchenmodul" werden.


    Ich würde
    - in optisch vernünftigem Abstand entweder das Ra10 auf die Brücke setzen,
    - es ganz weg lassen, da das weniger stört und nur den ganz Harten wahrscheinlich auffällt
    - oder als kompromisslose Lösung Signal versetzen. Der Sockel kann ja durchaus auch einen Fernsprecher aufnehmen oder leer bleiben vom alten Signalstandort noch zu niedrigeren Fahrgeschwindigkeiten, obwohl diese Annahme bei der späten Bauzeit dieser Strecke eher unwahrscheinlich aber immer noch glaubwürdig sein könnte.


    Ich hoffe es hat weiter geholfen.


    Michael R

    Liebe Forenleser,
    ich habe soeben auf der Seite des Eisenbahnfachbuch Verlags Resch eine Entdeckung gemacht, die ich in der Runde dringend kund tun möchte.


    Es gibt da für knapp 50 Euro ein Reprint des "Wolters", einem absoluten muß für vorbildorientierte Modellbahner.
    Ich habe den Wolter bereits auf anderem Wege und kann dieses Werk nur dringend all denen empfehlen, die mal wissen wollen wie groß ein Kohlenpferch sein sollte, welche Größe der Güterschuppen haben sollte, oder wie die grundsätzliche Anordnung von Bauwerken, Gleisanlagen, Gütergleisen usw. sein sollte. Wo eine Gleiswaage sein sollte oder der Ladekran. Wie Gütergleise anzuordnen, anzulegen sind, wie die Laderampe ausgebildet werden muss und, und, und....... Eine absolute Fundgrube vom Fahrplan bis zum Lokschuppen und dem Betriebskonzept.


    Ich kann das Werk jedem nur wirklich empfehlen.
    In meinem Testartikel könnt ihr bei den Bahnsteighöhen mal einen Auszug lesen.
    Anbei der Link zum Objekt (bin mit dem editierenhier noch nicht ganz auf der Höhe...) :/


    https://www.eisenbahnfachbuch.…h-der-eisenbahnbautechnik



    Etwas spät zu Weihnachten aber ein echtes "muss haben" :thumbup:



    Michael R


    Hallo Matthias,


    wenn du das "Holzmehl" durch ein sehr feines Sieb schüttelst kannst du damit ganz gut z.B. Getreide auf landwirtschaftlichen Wagen darstellen oder im Lagerhaus. Hast Du etwas dunkleres Holzmehl, dann gibt das Weizen, das etwas hellere Gerste. So gesehen bei Horst Meier und den Modulen des HEB.


    Michael

    Hallo Andreas,


    toller Link und Beitrag. Ich kenne das nur aus den frühen 70igern aus eigener "Erfahrung".
    Schade das solche schönen Maschinen noch keinen Einzug in die Modellbahnindustrie gefunden haben. Wobei sich da bei ARTITEC was tut. Der kleine Massey Fergusson Mähdrescher wartet auf den Zusammenbau, um beim ortsansässigen Schmied eine kleine Reparatur am Schneidwerk zu erhalten. Vielleicht kommt er aber auch erst auf einem Rungenwagen an der Rampe an.
    Hatte die Chance mit ARTITEC mal direkt zu reden und habe die gebeten mal mehr entsprechende Modelle auf den Markt zu bringen. Ich hoffe da kommt was. Ebenso wie mal ein paar schöne alte Baumaschinen. O&K RH5 Hydraulikbagger, Hannomag K5 Laderaupe, Fuchs 300 mit Tieflöffel.
    Ach was gäbe das für schöne Modellbaustellen.......


    Liebe Grüße aus Nordhessen


    Michael