Beiträge von Thomas S

    Hallo Lutz,


    alles richtig gemacht. Wie in der Medizin, so auch hier: "Wer Heilt hat recht". Ich lasse es damit gut sein.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Kurt,


    Budelmann kenne ich nicht. Gibt es ein Datenblatt zu der Platine? Was meinst Du mit 780µ? Microampere? Also 0,7mA? Das erscheint mir etwas zu wenig für eine LED.


    Gruß Thomas

    Hallo Lutz und Mitleser


    vielleicht noch ein kleiner Nachtrag mit Sinn. Es gibt da ein Helferlein für die Wageninnenbeleuchtung. Der Kerl heißt CL25 und ist in zwei Bauformen verfügbar. Z.B. hier zu beziehen.

    Das Ding wird einfach in Reihe mit den LED'S geschaltet und hält bis zu einer Eingangsspannung von 5Volt-90Volt den Strom bei 25mA konstant. Ganz feine Sache mit nur einem Bauteil.


    Das sind die Bauformen:


    Und hier das Schaltungsbeispiel:

    Einfacher geht es nicht. Damit sind auch die Spannungsschwankungen beim FREMO-Betrieb erschossen und die Innenbeleuchtung ist immer gleichbleibend hell. 25mA sind ausreichend für die meisten weißen LED's und auch nicht zu sehr hell. Der PIN am Bauteil mit der Bezeichnung NC kann einfach abgeknipst werden. NC = Not Connected, oder nicht verbunden. Der Spaß kostet eben mal 0,46€. Eine gute Investition mit kleinem Platzbedarf, wie ich finde.


    Wer es noch genauer wissen will, der findet hier das Datenblatt.


    Viele Grüße

    Thomas

    Moin Lutz,


    alledrings. Atomexplosion im Beiwagen. Jedenfalls ist der Lichtblitz beim Umschalten nicht viel dunkler. :D :D Folge nach einer Weihnachtssaison. Die Lampe war innen mit Wolfram bedampft und glänzte silbern wie eine Christbaumkugel. Übrigens: Das Ding habe ich noch im Original nebst Motorwagen, ein Erbstück meines Vaters. Läuft auch noch und habe ich zum Testen der EW6 mit Pukos genommen.


    Gruß Thomas

    Moin Lutz,


    nur der Vollständigkeit halber eine kleine Anmerkung zum Thema LED's. Natürlich kann man mit dem Vorwiderstand den Strom und damit die Helligkeit problemlos einstellen. Damit "nagelt" man die LED aber an eine bestimmte Gleis/Decoderspannung fest. Meist aber weit jenseits der im Datenblatt angegebenen Werte. Besser ist es, wenn man die LED bei gegebener mittlerer Spannung, von sagen wir mal16V, über den Vorwiderstand auf den Nennstrom aus dem Datenblatt einstellt. Damit hat sie ihre optimale Helligkeit und Betriebsparameter. Um die maßstäbliche Helligkeit dann einzustellen benutze ich die PWM-Funktion des Decoders. Die Funktion dürfte wahrscheinlich bei den meisten Decodern für die Lichtausgänge verfügbar sein.

    Für alle die es nicht wissen: PWM, oder auch Pulsweitenmodulation, schaltet eine LED sehr schnell Ein und Aus. Das ist vom Auge nicht wahrnehmbar, aber je nach Tastgrad des PWM-Signals, das bedeutet der Unterschied zwischen Ein- und Ausschaltzeit, verändert man die Helligkeit der LED ohne die Nennströme zu verlassen. (Auge veräppelt) Eine LED glüht nicht nach wie ein Glühbirnchen, sondern arbeitet folgendermaßen: Strom an = sofort volles Licht, Strom aus = sofort dunkel. Dadurch, dass das mit mehreren Millionen mal pro Sekunde immer noch funktioniert, wird eine Datenübertragung via Glasfaser erst möglich.

    So, genug kluggesch........


    Gruß Thomas

    Hallo Albrecht,


    Lifte, oder besser gesagt Positioniersysteme gehören zu meinem Tagesgeschäft. Die vorgestellte Lösung ist sehr hochwertig mit IGUS Linearachsen ausgestattet. Die Steuerung läßt keine Wünsche offen.

    Wer vor dem Preis nicht zurückscheut genau das richtige für die Aufgabe.

    Wer allerdings aus dem Maschinenbau kommt und sich ein wenig mit dem Thema "Arduino" auskennt, der bezieht die Bauteile von Amazon und bezahlt einen Bruchteil bei gleichem Endergebnis.


    Ich habe für einen Forenkollegen so etwas konstruiert um zwei Etagen miteinander zu verbinden. Keine komplizierte Sache.


    Gruß Thomas

    Ei, ihr Boube, euch fehlds jo en de Grundlaaache.


    Das hätte jedenfalls mein Meister zu mir gesagt. Aber Spaß beiseite und etwas zur Aufklärung warum das Programmiergleis mit dem einfachen Puffer nicht funktioniert aber mit dem Original ESU-Puffer schon.

    .......weil mir der Kondensator offenbar den Quittungsimpuls des Decoders "verschmiert".

    Das hast Du schön ausgedrückt. Allerdings kann man sich damit auch den Transistor, der auf dem Decoder in die Austastlücke des DCC-Signals den Quittungsimpuls gibt, ganz schnell zerstören. Zum Programmieren also IMMER den Puffer abziehen. Dazu sollte man sich einen Jumper oder eine lösbare Verbindung in den Pufferstromkreis einbauen.


    Anders bei den Original ESU-Puffern. Hier wird der Puffer aktiv vom Prozessor des Decoders zugeschaltet und funkt dementsprechend beim Programmieren nicht dazwischen. Die Microcontroller auf den Decodern, bei ESU 4.0/5.0 sind es PIC-Prozessoren von Microchip, haben alle eine sogenannte "Brown out" Erkennung. Was ein "Black out" ist weiß wohl jeder, der schon mal bei Kerzenschein in der Küche saß und auf Strom gewartet hat. Der "Brown out" tritt vor dem "Black out" auf. Man könnte das natürlich im deutschen als "Unterspannungserkennung" bezeichnen. Das ist jedenfalls eine Spannung, bei der der Prozessor zumindest noch funktioniert. (Für gewöhnlich etwas unter 4Volt) Das wird über einen Prozessorausgang gemeldet und der schaltet dann über einen schnellen Transistor den Puffer zu. (Es gibt da noch ein wenig mehr zu beachten, aber das ist für die Funktionsbeschreibung hier unwichtig)


    Kleiner Merksatz beim Programmieren: "Soll der Decoder überlöben, den Puffer nicht verlöten" :P


    So genug Klugsch.....


    Gruß Thomas

    Hallo Axel und Mitleser,


    also Deine Schaltung entspricht in weiten Teilen von mir genannten Standardschaltung. Nur sind es keine Tanatalkondensatoren, sondern keramische Vielschichtkondensatoren XR7. Die sind in der Tat ungepolt und können so parallel geschaltet werden. Damit ergibt sich die Gesamtkapazität aus den Einzelkapazitäten. Also 10 Stück je 100uF macht 1000uF. Die Spannung bleibt dabei gleich. Die Z-Diode über den Kondensatoren leitet die Überspannung zwar ab, jedoch fließt der Diodenstrom über den Ladewiderstand. Ich würde die Weg lassen. Wann liegt schon mal mehr wie 19V Gleichspannung am Gleis. Den Kondensatoren passiert da selbst bei 24V noch nichts.


    Als Schottkydiode, oder Entladediode (das ist die über den Widerstand rechts im Bild) würde ich eine 1N4148 nehmen. Die muss nicht SMD sein, da die als bedrahtetes Bauteil schon kleiner ist als die Kondensatoren. Bei dem Widerstand würde ich auch auf einen bedrahteten zurück greifen, zumal der mit 1/4 Watt daher kommt und ein wenig mehr Ladestrom aushält. SMD Bauteile löten will gelernt sein und ist nicht jedermanns Sache.


    Der Charme von Axels Lösung besteht darin, dass man die Kondensatoren quasi in jedem "Loch" in der Lok verstecken kann und selbst da auf akzeptable Kapazitäten kommt. Aber..... bei 2000uF sind das immer noch 20 Kondensatoren. Bis man die versteckt hat ist ein Nachmittag rum. :)


    Viele Grüße

    Thomas

    Moin zusammen,


    zum Thema Powerpack hätte ich noch eine Anmerkung. In der Regel reicht ein Pufferkondensator mit 2500µF und 25Volt zusammen mit einer Diode und einem Widerstand. Damit lässt sich, je nach Lok, bis zu 1s Überbrücken. Die ESU-Powerpacks, oder anders herum gesagt, die Powerpacks mit Goldcap überbrücken da auch schon mal bis 5s. Ob das immer gut ist möchte ich bezweifeln. Bei ESU wird das Powerpack durch den Decoder verwaltet und zugeschaltet. Dazu dient die sogenannte "Brown out" Überwachung des Prozessors. Im Grunde ist das Geschmacksache und man sollte die Zeit konfigurieren können in der die Lok mit dem letzten Befehl weiter fährt.


    Ich für meinen Teil habe mit 1000µF/16V und der Diodenschaltung die besten Erfahrungen gemacht. Das ergibt in den meisten Fällen eine Zeit von 500ms, die für eine kurze Unterbrechung absolut ausreichend ist. Reicht das nicht ist nach der Stomabnahme an der Lok oder dem Schienenmaterial zu sehen. Diese Kondensatoren sind in der Regel so klein, dass sie in die meisten Modelle passen.


    Das ist natürlich meine eigene Einstellung und bleibt jedem selbst überlassen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Moin zusammen,


    Wäre es möglich dem binnendeutschen Deppen, also mir, den Begriff "Sprung" zu erklären. Scheint eine Bildungslücke zu sein. Ich würde mich freuen, wenn die jemand schließen könnte. :)

    Ansonsten bin ich einfach nur von der Kattenturm begeistert.


    Gruß Thomas

    Hallo Carl-Martin

    Genau das meinte ich mit Grünspan. Der grüne Belag, der sich an Gebäuden untenherum durch Feuchtigkeit bildet. Also Moose und Algen usw. Besonders gut zu beobachten an ungepflegten Fassaden im Sockelbereich. Jeder Ort hat solche Häuser.

    Gruß Thomas

    Gude Carl-Martin,


    Da schließe ich mich Christian an. Das Dach braucht vielleicht noch etwas mehr dunkelbraunen Rost und alles untenherum etwas dezenten Grünspan. Aber ansonsten finde ich da nix zu meckern.

    Gruß Thomas

    Hallo Walter,


    Folglich müssten nach deiner Theorie/Erfahrung auf dem Tillig-Elite Flexgleis alle 3L-Radsätze problemlos rollen.

    ...solange sie die NEM340 erfüllen, ein Radsatzinnenmaß von 14,3mm haben, würde ich das nach meinen Tests behaupten wollen. (Die 14,3mm sind zwingend einzuhalten, auch auf dem Flexgleis.)

    Deine Sorgen sind aber berechtigt. Nicht jeder kennt die NEM und Märklin-Räder und Radsatzinnenmaße variieren sehr stark. Das Toleranzfenster ist bei Tillig Weichen, besonders der EW3, verdammt klein. Als Profi würde ich mir auch überlegen mir sowas ans Bein zu binden. Außerdem ist das Problem mit dem Einschmelzen bei Tillig noch nicht gelöst und für Grobmotoriker eh ein Problem.


    Unter dem Gesichtspunkt das das ganze Thema, so interessant wie es für einige ist, eigentlich nicht hier her gehört, sollten wir das Thema hier enden lassen. Wenn wir da diskutieren und uns austauschen wollen, dann sollten wir das per PN oder Mail machen. Bis hier hin kann jeder interessierte Leser, auch durch Deine Bilder, einen Überblick über die Möglichkeiten erhalten. Ansonsten wäre Deine Anmeldung im FREMO-Puko Forum sicher hilfreich.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Walter,


    hier mal ein Auszug aus der NEM340 was die Radgeometrie betrifft.


    wie man sehen kann sind das Maximalmaß 1,35mm. Die messe ich noch nicht mal an den Uraltwagen von Märklin. Ich habe eben noch mal nachgemessen. Die Donnerbüchse, diejenige die rattert, hat tatsächlich 2,2mm. Alle anderen Räder liegen zwischen 1,10mm bis 1,30mm. Woher sind die 3,35mm? Selbst Spurweite 45mm sieht nur maximal 2,2mm vor.


    Dieses Normblatt und eine Schieblehre haben mich auch stutzig werden lassen, warum das bei Tillig Weichen, gleich welcher Coleur, nicht gehen soll. Ich weiß es nicht genau, es ist halt die Frage wer bei wem abgeschrieben hat. Märklin bei der Norm, oder doch wahrscheinlicher die Norm bei Märklin. Märklin gibts schon länger als die NEM340. Jedenfalls baut Märklin alles Rollmaterial genau nach der Norm. Ich habe es noch nicht nachgemessen, aber in meiner Erinnerung sind mir bis auf die Donnerbuchse keine Normverletzungen aufgefallen. Auch nicht beim VT95 mit seinen 15mm.


    Gruß Thomas