Beiträge von Thomas S

    Hallo Jürgen,


    getreu dem Motto: "Mich interessiert nicht für was ein Modell hergestellt wurde, sondern nur was man daraus machen kann!" Ich lese Deine Umbauberichte immer mit Interesse und bin immer erstaunt was da am Ende herauskommt. Fachkentniss in LKW Typenvielfalt vorausgesetzt. Für mich ein Buch mit sieben Siegeln.


    Freue mich auf den nächsten Beitrag und neue Experimente.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Moin Friedrich,


    also einen Moment habe ich gebraucht um es zu verstehen. Ich habe ja nun auch einige Erfahrung bei der Planung gesammelt. Ich denke da an meinen ersten Modulkasten nebst Zubehör. An diese Erfahrungen anknüpfend könnte Dein Ensemble mit den neuen Übergängen dann natürlich nur als Ganzes eingesetzt werden, weil die Übergänge nur zu sich selbst kompatibel wären. Damit hättest Du dann, wenn ich es richtig sehe einen 45° Winkel als "Komplettpaket".

    Ich selbst finde die Idee gut die Strassenseite etwas tiefer zu legen, sieht mit Sicherheit harmonischer aus und eine Allee kann ich mir gut vorstellen. Du bist jetzt ein "alter Hase" im FREMO und kennst Dich aus. Wären es meine Module, dann hätte ich an der linken Seite noch ein "Reserve"-Radienmodul angehängt um auf die 90° zu kommen. Außerdem ein Zwischenmodul um das 50er Raster einzuhalten. Ich könnte mir Vorstellen, dass das dem verantwortlichen Planer besser gefällt.

    Aber ich bin hier nur der Novize, wollte Dir aber meine Gedanken mitteilen.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Johannes,


    was Du meinst ist sicher die Spannlackmethode. Dazu gibt man Spannlack von Clou auf eine Wasseroberfläche und läßt ihn dort teilhärten. Der daraus resultierende Film ist ultradünn und wird zum Bespannen der Tragflächen in der Hallen- oder Magnetfliegerei eingesetzt. Nach dem durchtrocknen sehr fest aber zerbrechlich wie Glas. (Die Flieger wiegen da um die 3-10 Gramm je nach Spannweite)


    Gruß Thomas

    Gude Axel,


    Scheibenkleister, im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn Du Glück hast, kannst Du mit dem Skalpell die Kleberreste vorsichtig abheben. (Wenn nicht schon erfogt) Das Loch in der Scheibe sieht aus als ob dort der Spiegen seinen angedachten Platz hat. (Siehe rechte Seite)

    Ob Du da mit Polieren hinkommst weiß ich nicht. Im Zweifelsfall hilft "Scherol". (Ausschneiden und ersetzen):)

    Ich hatte das Problem an der BR103 von Märklin. Zu deren Eigenschaften gehört das serienmäßige verlieren der Frontscheibe. Irgendwann gab es die Scheibe nicht mehr als Ersatzteil. In diesem Falle tat es die Scheibe von der Roco 103. Und, wen wundert es, die passte mit ein paar kleinen Änderungen am Rahmen wunderbar. Angenehmer Nebeneffekt, die Scheibenwischer waren nicht auf der Scheibe nachgebildet.

    Vielleicht schaust Du mal bei den Ersatzteilen der Mitbewerber.


    Viele Grüße

    Thomas

    Gude zusammen,


    Axel : Ich finde den Rost an Deinem Drehgestell etwas zu braun. Normalerweise ist das ein Konglomerat aus Bremsstaub und Schmieröl und wenig Rost. Vielleicht täuscht das Foto aber das braun ist mir zu hell, oder andersherum zu viel rostig, was das Drehgestell eher in Richtung "kurz vor der Ausmusterung" aussehen läßt.


    Meint mit vielen Grüßen

    Thomas

    Hallo Olaf und Mitleser,


    Du hast natürlich Recht. Die Übergänge sind ja auch nur für den Fall der Fälle. Das macht die Gestaltung allerdings nicht einfacher. Nahe den Übergängen wird es dann wohl den von Axel beschriebenen "FREMO-Standard Golfrasen" geben. Um ehrlich zu sein habe ich zwar die Problematik im Kopf aber noch keine wirklich gute Idee für einen Kompromiss. An dieser Stelle wäre ich für ein paar Tipps wie immer dankbar. Das Viadukt sähe umgeben von ein paar niedrigen Laubbäumen vorbildgerecht aus. Ich lasse mich da mal von den Hängen an der Lahntalbahn inspirieren. Die Brücke und die umgebenden Felsen gestalte ich auf wohl in Kalksteinoptik. Die Bäume könnten dann Feldahorn sein.


    Ich habe das Viadukt mal gemessen. Die lichte Durchfahrt sind 30cm. Für eine vierspurige hochbelastete Autobahn mit RQ33 Profil wären 37cm zu veranschlagen. Das scheidet also aus. Jedoch würde eine geringbelastete vierspurige Autobahn mit RQ26 Profil schon passen. Die braucht 29cm in der Breite. Damit bleiben neben dem Standstreifen auf jeder Seite noch jeweils 0,5cm Platz. Das könnte passen. Mal sehen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Modellbahner,


    heute hatte ich Zeit und habe mal das Übergangsmodul F96/E96 konstruiert. Die Seitenwangen habe ich zum E96 Übergang hin abfallen lassen. Die Stabilisierungswinkel und auch die Kopfmodule sind so konstruiert, dass man sie für spätere Module weiter verwenden kann. Hier also erst einmal das Übergangsmodul.


    In der Verbindung mit dem Brückenmodul ergibt sich ein sanft abfallendes Gelände zum Tal hin, was dem Ganzen ein natürliches Aussehen gibt. Ich hoffe das kommt im folgenden Bild zum Ausdruck bzw. hoffentlich könnt ihr es erkennen.


    Die Seitenwangen des Brückenmoduls werde ich noch ertwas nachbearbeiten und im selben Verhältnis wie das Übergangsmodul zur Mitte hin abfallen lassen.


    Von unten gesehen habe ich zur Aussteifung wieder die Diagonale des Brückenmoduls eingesetzt. Der seitliche Versatz ermöglicht den Einsatz von Füßen jeweils am äußeren Kopf der Übergangsmodule. Damit sollte das Arrangement flexibel einsetzbar sein. (Mit oder ohne Füße).


    Aneinander geschraubt passen alle drei Module zwischen zwei Transportbretter läßt man in der Mitte etwas mehr Platz passen auch die Füße noch rein. Damit sollte das Ganze leicht auf ein Treffen zu schaffen sein. So denn irgendwann wieder ein Treffen stattfindet.


    Übrigens führt das Original des Viaduktes über die A3 zwischen Köln und Siegburg. Für eine Autobahn wird der Platz unter der Brücke wohl nicht reichen, für eine Strasse schon.


    Als nächstes werde ich die Fräse wieder anwerfen und die Teile herstellen.


    Bis dahin wieder viel Spaß mit der Lektüre und


    mit freundlichen Modellbahnergrüßen.

    Thomas

    Hallo zusammen,


    zuerst einmal vielen herzlichen Dank für die guten Tipps. Ich denke dass 4mm Pappel die bessere Wahl ist und ich die Kanten abschräge. Das ist schnell gemacht. Eine dünne Lage Schotter in Leim auf der Schräge sollte das runterrieseln verhindern.

    Die von Friedrich genannten Weinert Gleisbefestigungen habe ich eben mal nachgesehen, ist die bessere Variante der Messingschraubenlösung und sieht sehr robust aus. Der Preis ist auch OK. Werde ich mir sehr wahrscheinlich antun.

    Leider habe ich noch eine Frage. Wie haltet ihr es mit Dehnungsfugen im Gleis. Bei meinen Großmodulen und dem Märklingleis hatte ich immer mittig zwischen zwei Modulenden einen Sägeschnitt (8/10mm) im Gleis und den um 10cm versetzt. Der Festpunkt war also immer das Modulende. Macht das Sinn oder ist das Kappes?


    Für den Rest der Woche ist erst einmal Schluss, da wir (Friedrich, jetzt festhalten) nach Friesland fahren und ein paar Tage Urlaub machen. Ich habe da eine hochinteressante Lektüre zugespielt bekommen, auf die ich mich schon sehr freue. (Lahntalbahn)


    Bis dahin mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gemorje zusammen,


    Männer und Motoren. Da muss ich auch einen Kommentar loslassen. Motoren sind für mich erst ab 27Liter Hubraum und 12 Zylindern interessant. So z.B DB605DC mit 35,7L Hubraum und 2000PS Notleistung sowie Bosch Einspritzanlage und Höhenlader. Schalldämpfer, Auspuff? Nur ein Krümmer, so das die heißen Abgase die Zelle nicht verbrennen.

    Alternativ aus Britischer Produktion den Rolls Royce "Merlin" in der letzten Variante mit GE-Super Charger. Nicht zu vergessen die Boliden von Pratt & Whithney in Sternausführung bis zu 57L Hubraum und 4000PS.

    Gänsehaut, wenn aus dem tiefen Grummeln ein Brüllen wird.


    Das nur ganz am Rande.


    Gruß Thomas

    Gude Bruno,


    sehr interessanter und lehrreicher Beitrag zum Thema Umgang mit Farben. Wenn ich das richtig verstanden habe ist die Grundierung aus Humbrol Farben und das "Washing" mit Plaka. Ich gehe mal davon aus, dass der Salmiakgeist nur die kaseinhaltigen Farben, also das Plaka, anlöst und entfernt.


    Gruß Thomas

    Guten Morgen zusammen,


    eine Frage zum Thema Schotterbett. Ich würde jetzt nach Fremo-Norm ein 4mm Pappelbnrett nehmen und die Kanten abschrägen. Wie sieht es an der Stelle mit Kork aus? ich hatte bei meiner alten Analge einen Schotterbettschneider gebaut, mit dem ich aus Korkplatten gleich das richtige Schotterbett ausgeschnitten habe, also incl. Mittelteilung und Abschrägung. An dern Modulübergängen ist klar, da gehört etwas massiveres als Kork hin. Welche Gleisbefestigung am Modulübergang ist die bewährteste bzw. was würdet ihr empfehlen?.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude Kollegen,


    Bevor es hier zu "Maschinenlastig" wird wieder etwas zu meinem Anfängermodul.

    Heute ist es weiter gegangen und ich habe die Teile aus 6mm und 10mm Pappelsperrmü.. ähm Sperrholz gefräst. Ein Vorteil von Pappel ist, das man da mit 5m/min Vorschub dran gehen kann.


    Die Teile waren schnell gefräst und verputzt und sahen dann so aus. (Hoffentlich sieht meine Frau die Bilder nicht)


    Die diagonale Aussteifung aus 10mm Pappel war sozusagen die Nagelprobe auf meine Ausrichterei am Samstag. Dem Stahlwinkel ist die Abweichung nicht aufgefallen, also alles richtig gemacht.

    Nachdem ich die Steckpassungen stichprobenartig getestet habe wurde ich mutig und habe gleich zu Leim und Zwinge gegriffen.


    Also alles zusammengebaut, Rahmenspanner drum und an den Eckwinkeln das Ganze in Position gedrückt. Die große Zwinge auf der Mitte war lediglich für die Angst. Da die Diagonale aber saugend passte eigentlich unnötig.


    Dann die Stunde der Wahrheit, den Stahlwinkel auf die Ecke gehalten. Passt.


    Nach einer Stunde Trockenzeit für den Ponal Express als nächstes ausspannen und schauen ob die Brücke passt.

    Da kann man nicht meckern, denke ich. (Man muss ja auch mal Glück haben)


    Zum Abschluss noch eine Vorschau auf das fertige Modul. Was noch fehlt, ist das 4mm Brett für das Gleisbett. Das werde ich aber klassisch auf der Kreissäge herstellen. Eine zusätzliche Aussteifung unter den Trassenbrettern spendiere ich noch für die Sicherheit, sollte da beim Transport mal einer kräftig drauflangen.


    Alles in Allem hat die Herstellung des Modules, also incl. Fräsen, Schleifen und Leimen, etwa 2,5 Stunden gedauert. Die Winkel und Zapfen sind eine große Hilfe bei der Montage gewesen, sorgen sie doch für absolute Rechtwinkligkeit. Außerdem werde ich, zumindest beim äußeren Rahmen, bei Multiplex Birke bleiben. Das Material ist einfach formstabiler als Pappel. Auch wenn ich da wieder Prügel kassieren sollte. Allerdings werde ich die Seitenwangen in Zukunft aus 10 mm Material machen. Das ist vollkommen ausreichend und noch leichter. Für die Mittelspanten und die Trassenbretter lasse ich mir Pappel noch gefallen, da es leichter als Multiplex zu bearbeiten ist. Lässt es sich doch schnell und einfach mit Schmirgelpapier oder dem Bastelmesser in Form bringen. Mein Vater sagte immer: "Nimm einen harten Bleistift, male einen Kreis und schlage den Mittelteil dann mit der Kappe raus."

    Übrigens wiegt das Modul, so wie es da steht, 2,2 kg. Das würde ich nicht wirklich als schwer bezeichnen.

    Ich habe die beiden Trassenbretter jetzt so eingebaut, dass an den "Bäuchen" jeweils ein Wattenscheider montiert werden kann. Was noch fehlt ist das Brett unter der Brücke. Ich weiß noch nicht ob ich da eine Strasse oder ein Gewässer darstellen soll. Mal sehen.


    So, bis hierher wieder viel Spaß bei der Lektüre wünscht


    mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude Lutz,


    probier den Link noch mal. Bei mir gehts ja auf jeden Fall.:)


    Die Abweichung beträgt nach der Faustformel auf 1000mm etwa 7 Winkelminuten. Auf 100mm 40 Winkelsekunden. Ich sach ja, sinnlos da weiter einzustellen.


    Gruß Thomas

    Hallo Kollegen,


    Kurz bevor ich es selbst nicht mehr geglaubt habe war es heute endlich soweit. Meine Fräse lebt wieder. Diese Woche habe ich die Z-Achse noch umgebaut und das Bedientableau vorne an der Maschine angebaut. Das was jetzt vorne ist war vorher hinten (logisch). Leider war die Halterung des Tableaus auch auf der anderen Seite, so dass ich mir da etwas habe einfallen lassen müssen. Also schnell einen Träger beschafft zugeschnitten und mit zwei Stahlklötzen auf den Rahmen geschraubt. Wer es nicht weiß, sieht es nicht. Daran dann das Tableau. Zum Schluss noch den Lastausgleich der Z-Achse (Luftzylinder) tiefer gelegt und die Schleppkette um ein Glied gekürzt. Jetzt habe ich noch 5mm bis zur Decke. Dann noch schnell einen Kontakt an die Absaugautomatik gefrickelt und schon war das Ganze hardwaremäßig einsatzbereit.:sehrgut:

    Heute also nur noch die Y-Achse zur X-Achse ausrichten. Nach vier Stunden hatte ich eine Abweichung von 4/10mm auf den Meter. Den Winkel habe ich noch nicht ausgerechnet, aber ein blinder wäre Froh, wenn er es sehen könnte.

    Damit habe ich aufgehört und endlich, endlich, meine ersten Modulteile gefräst. Natürlich gibt es Bilder und sogar ein kleines Video.


    Da steht sie nun, gesattelt und gezäumt und wartet auf den Einsatz.


    Also die Rohplatte aus 12mm Multiplex Birke zurchtgeschnitten und aufgespannt.


    Wer mag kann sich das Fräsen in diesem kleinen Video ansehen. Bitte nicht wundern. Da fehlt die Opferplatte! Da aber die Grundplatte nach zehn Jahren sowieso erneuert werden muss und ich keine Presspappe mehr da hatte, ging es heute auch mal so.


    Die ersten Teile also mal schnell zusammengestellt. Sieht schon mal gut aus.


    Dann mit Schmirgel schnell die Ecken verputzt und mal trocken zusammengesteckt.


    Die Winkeligkeit der Achsen ist ausreichend und bei 100mm Kantenlänge nicht mehr ohne Aufwand meßbar. Die Winkel sehen jedenfalls gut aus.


    Von außen seiht das dann so aus. Hier kann man auch schön die ausgeräumten Innenecken bei den Zapfen sehen. Eine Funktion von "CamBam" genannt "Corner overcut".


    Die Durchbrüche haben alle ein Übermaß von 2/10mm damit da noch Leim rein passt. Als nächstes werden die Teile aus 10mm bzw. 6mm

    Pappelsperrholz gefräst. Für heute bin ich sehr zufrieden.

    Noch etwas für die technisch interessierten. Gefräst wurde spiralförmig mit 5mm Tiefenzustellung pro Runde. Vorschub 1500mm/min und 24000 U/min an der Spindel. Als Fräser kommt ein VHM Schaftfräser mit 6mm Schnittbreite zum Einsatz.


    Ich hoffe es gefällt Euch und wie immer


    mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude zusammen,


    Lieber Detlef, da hast Du in unserem Telefonat aber heftig untertrieben. Die Konstruktion ist genial einfach und die Elektronik auch nicht eben "ich hab da ja keine Ahnung" zusammengebaut. Was mir besonders gefällt ist, wie Du das alles umgesetzt hast. Frei nach dem Motto: "Es interessiert mich nicht für was eine Sache gebaut wurde, sondern nur was man damit machen kann".:thumbup2:


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude Rainer,


    kleine Frage? Hast Du uns den Batteriebetrieb unterschlagen? Also die Batteriefächer kann ich erkennen, allerdings erschließt sich mir die Funktion des "Bauteiles" rechts unter der Deckplatte nicht. Ansonsten Daumen hoch!

    Oder..... Upps, sollte das eventuell keiner Wissen.:)


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas