Beiträge von Thomas S

    Hallo zusammen,

    zum Thema Clou noch eine Info:

    Die traditionsreiche Alfred Clouth Lackfabrik (Marke Clou) aus Offenbach musste nach über 100 Jahren ihren Geschäftsbetrieb zum 28. Februar 2025 endgültig einstellen, nachdem die Suche nach einem Investor für das insolvente Unternehmen scheiterte. Obwohl die Produktion gestoppt wurde, bleiben die bekannten Clou-Produkte erhalten, da die Markenrechte von der DAW SE erworben wurden, die die Produkte nun über Baumärkte vertreibt.

    Nicht überall wo Clou drauf steht ist auch Clou drin. :)

    Gruß Thomas

    Hallo Bernd und Mitleser,

    ich habe einen Augenblick überlegt ob ich hier etwas beitrage. Das liegt daran, dass ich nicht unter Verdacht geraten will einen Kollegen bzw. Mitbewerber in die Pfanne zu hauen. Ich selbst fräse aus den oben genannten Gründen und bei "getoasteten" Spanten ist der Ruß das kleinste Problem. Man könnte jetzt Vorträge halten, aber lassen wir das und befassen uns mit den Tip's.


    Eine brauchbare Lösung gegen den Schmauch ist eine Messingbürste auf dem Schleifstein. Es gibt zwar eine ziemliche Sauerei und ohne Maske geht gar nichts, aber die Kanten nehmen anschließend wieder normalen Holzleim an und verkleben sicher miteinander. Etwas Gefühl in den Fingern versteht sich von selbst. Besondere Vorsicht ist bei sogenannten "Laserhölzern" geboten. Deren Außenlagen bestehen aus z.B. Birke und die Innenlagen aus Pappel oder Eukalyptus. Für die Messingbürste ein "gefundenes Fressen". Also zuerst einmal an einer unauffälligen Ecke testen.

    Eine weitere Lösung ist die Verwendung von Sekundenkleber in dünnflüssiger Form. Dieser durchdringt den Kohlenstoff und verfestigt ihn. Abgesehen von der Behandlung/Verklebung selbst entstehen keine Gase und der verbrannte Gestank ist weg. Die Verwendung von Sekundenkleber selbst sollte ausschließlich an gut durchlüfteten Orten gemacht werden. Hier sollte man die 100gr. Flaschen aus Amazonien besorgen incl. Aktivatorspray.

    Nachteil dieser Methode. Die Kanten sind nicht mehr geeignet für die Verleimung mit Holzleim sondern müssen mit Sekundenkleber oder PU-Leim verklebt werden. Der PU-Kleber hält das super zusammen. Da der Leim in der Fuge expandiert, kommt man nicht ohne Schraubzwingen aus.

    Meine 5Cent dazu

    Gruß Thomas

    Hallo Carl Martin,

    die Farben und Anschlüsse sind jetzt zu erkennen. Kannst Du die Bezeichnungen anhand der Lage der Pad's auf dem Sounddecoder und dem Fahrdecoder mal zeigen (Foto oder so?) Gibt es einen direkten Link zu den Bedienungsanleitungen der beiden Decoder?
    Wenn Du magst poste es hier mal, dann kann ich mal tiefer in die Materie einsteigen. Mir scheint da was zu fehlen. Ich kann mich aber täuschen.

    Gruß Thomas

    Hallo Martin,

    leider sind auf den Bildern die Adern, insbesondere die Farben, beliebig schwer zu erkennen. Ich denke nicht, dass es an den CV's liegt. Jeder Decoder sendet standardmäßig die Tastenbefehle und die Fahrstufe und die Richtung auf den Susi-Bus. Ist das Soundmodul richtig verbunden kommt da Sound raus. Auch wenn der nicht unbedingt stimmen muss. Er sollte auf jeden Fall "Krach" machen. Bitte schau doch mal in die RCN-600 oder diesen Beitrag im Forum. Vielleicht hilft es Dir auf die Sprünge.

    Wenn Du magst, dann zeige doch mal die Anschlußbilder vom Sounddecoder und Fahrdecoder. Ist sichergestellt, dass SUSI auf dem Fahrdecoder vorhanden ist. Nicht das die Platine die Pin's hat aber die Software im Decoder diese nicht bedient.

    Gruß Thomas

    Moin Leute,

    Keine Aufregung. Inventor macht auch 600km Radien. Jedenfalls auf dem PC. Da ich die Kopfstücke für die Provinzialstraße konstruiert und gefräst habe freue ich mich auch hier wieder bescheidener Teil des Projektes zu sein. Ich habe von Friedrich eine Skizze und das kriegen wir dann schon hin.

    Gruß Thomas

    Moin Lutz,

    Was mich ebenso nachdenklich stimmt sind Autobahnen im Ruhrgebiet die funktionieren.

    Heute ist das Ruhrgebiet die Dauerthrombose des deutschen Straßennetzes.

    Gruß Thomas

    Gude Hans Peter,

    ich bin kein ausgewiesener Güterwagenspezialist, bin aber durch den YT-Kanal von Jörg Haase (Silberling) mit dem Bremsenthema gerade beschäftigt. Ich habe hier etwas zum Thema gefunden. Die Bremse wird hier mit einer "KE-GP-Druckluft (mehrlösig)" angegeben.

    Das sagt die KI von Tante Google dazu:

    "KE-GP-Druckluft (mehrlösig)" bezieht sich auf eine mehrlösige Druckluftbremse, die im Eisenbahnbereich verwendet wird. "KE" steht dabei für "Klotz-Einheitsbremse", "GP" für Güterzugbremse mit der Bremsstellung "G" (langsam wirkend) und "Druckluft (mehrlösig)" für eine Druckluftbremse, die stufenweise gelöst werden kann.

    Die Bremsart "G" ist eine langsam wirkende Bremsart, die hauptsächlich bei Güterzügen eingesetzt wird. Sie ermöglicht eine stufenweise Reduzierung der Bremskraft, da die Bremsen proportional zur Druckerhöhung in der Hauptluftleitung gelöst werden. Das bedeutet, dass die Bremskraft nicht abrupt, sondern schrittweise reduziert werden kann, was bei längeren Zügen und unterschiedlichen Wagenmaterialien von Vorteil ist.

    Zusammenfassend ist KE-GP-Druckluft (mehrlösig) also eine mehrlösige Druckluftbremse, die bei Güterzügen verwendet wird und eine stufenweise Lösung der Bremskraft ermöglicht.


    Vielleicht hilft es Dir weiter.

    Gruß Thomas

    Hallo Axel,

    Keine Sorge. Die Seitenwände sind in den Kopfspanten eingelassen und alles ist miteinander verleimt und genagelt. Damit entsteht ein selbsttragender Kasten der sehr verwindungssteif ist. Die Trassenbretter tragen dann noch positiv dazu bei. Wichtig ist nur, dass alles wirklich gut verleimt wird. Hier wurde PUR Leim eingesetzt.

    Die Spalten die man sieht sind eigentlich keine, da der Kleber hier die Lücke füllt. Aussen wird einfach gespachtelt.

    Gruß Thomas

    Hallo Dirk,

    ja wem sagst Du dass. Das Leben könnte so schön sein, wenn man den Job nicht an der Backe hätte. Aber, vielleicht wünschen wir es uns auch noch mal anders herum.
    Aber zurück zum Thema. Mich freut es das Ganze in seiner Vollendung und zusammengebaut zu sehen. Ich denke ich setze mich mal ins Auto....

    Ansonsten bin ich froh, dass sich der Aufwand an Konstruktion, Herstellung und Zusammenbau gelohnt hat. Mittlerweile hat sich bei einem anderen Projekt die gleiche Problematik wie hier eingestellt. Win Track hat ein paar Probleme mit der graphischen Darstellung von Radien mit Modulen. Im Detail sind die DXF-Dateien leicht ungenau. Das fällt allerdings erst bei einer größeren Anzahl von Modulen auf. Im Beitrag #4 im ersten Bild kann man schön sehen was ich meine. Dort habe ich die beiden DXF Exporte (Gleise Win Track, Modulkonstruktion in braun darunter) übereinander gelegt. Hier sind die einzelnen Modulwinkel bereits um 0,6° korrigiert. An den Enden sieht man trotzdem noch die Winkeldiskrepanz. Vielleicht denkt sich jetzt jemand das sich das Holz doch eh um viel mehr verzieht. Ausserdem kann man das bei der Länge in gewissen Grenzen "hinbiegen". Die Antwort ist genau so einfach und lautet: "Eben darum".

    Wie war das noch beim A-Team: "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert". In diesem Sinne bin ich auf die weiteren Baufortschritte gespannt.

    Viele Grüße aus der Modulschmiede

    Thomas

    Moin Bruno,

    Sehr schöne Strecke, sowas wünschte ich mir öfter in Arrangements. Vom letzten Bild aus gesehen: Die Blockstelle ein Modul nach rechts und das Vorsignalproblem wäre erschossen gewesen. Aber hinter dem Pflug ist geackert. Auf der anderen Seite, die Idee mit den Brücken hat was. Bin gespannt.

    Gruß Thomas

    Hallo zusammen,
    ich möchte den Faden nicht sprengen aber etwas zum Thema schreiben. Am letzten Wochenende war ich mit unserem Forenkollegen Martin N auf der Messe in Mannheim. Neben dem nicht zu übersehenden Schwund an Ausstellern waren wieder einige Modellbahnen von diversen Clubs ausgestellt. Jetzt liegt die Schönheit und die Detail- und Vorbildtreue natürlich immer im Auge des Betrachters. Was aber auffällig ist sind die verwendeten Gleissysteme und deren enge Radien allenthalben auf den meisten Anlagen. Offensichtlich tut das der Spielfreude der Beteiligten und dem Interesse der meisten Zuschauer keinen Abbruch. Entscheidend ist letztendlich mit wem ich spielen will und welchen Anspruch ich selbst an die Gestaltung habe. Wenn ich mich für den Fremo, egal welche Sparte, entscheide, dann bin ich auch an die Normen gebunden und halte mich entsprechend daran. Nur so gibt es keinen Ärger auf Treffen. Das impliziert natürlich u.U. auch größere Umbauarbeiten an meinen Modellen, auch wenn so ein Wagen 50€ und mehr kostet. Würde die Industrie eine absatzbedingte Steigerung durch die Einführung unserer Standards sehen, dann könnten wir es dort schon lange kaufen. Aber, bedenkt, dass eine ganze Zubehörindustrie genau von dem Zustand lebt.

    Gruß Thomas

    Moin Martin,

    das sieht richtig Klasse aus und ich freue mich ein bisschen, dass Du mit "SculptaMold" arbeitest. Auf jeden Fall verzieht sich bei der Konstruktion nix. Eher fällt der Kölner Dom um. Ich meine Du hast ein 12mm Trassenbrett verbaut. Hätte da nicht auch die Hälfte der Spanten, oder noch weniger, gereicht? Oder gab es einen anderen Grund? Die Unterführung gefällt mir und ist ja eigentlich zweigleisig. 👀 (Da kommt man auf Ideen)

    Bin auf den "Pelz" gespannt.

    Gruß Thomas