Beiträge von Thomas S

    Gude zusammen,


    Axel : Ich finde den Rost an Deinem Drehgestell etwas zu braun. Normalerweise ist das ein Konglomerat aus Bremsstaub und Schmieröl und wenig Rost. Vielleicht täuscht das Foto aber das braun ist mir zu hell, oder andersherum zu viel rostig, was das Drehgestell eher in Richtung "kurz vor der Ausmusterung" aussehen läßt.


    Meint mit vielen Grüßen

    Thomas

    Hallo Olaf und Mitleser,


    Du hast natürlich Recht. Die Übergänge sind ja auch nur für den Fall der Fälle. Das macht die Gestaltung allerdings nicht einfacher. Nahe den Übergängen wird es dann wohl den von Axel beschriebenen "FREMO-Standard Golfrasen" geben. Um ehrlich zu sein habe ich zwar die Problematik im Kopf aber noch keine wirklich gute Idee für einen Kompromiss. An dieser Stelle wäre ich für ein paar Tipps wie immer dankbar. Das Viadukt sähe umgeben von ein paar niedrigen Laubbäumen vorbildgerecht aus. Ich lasse mich da mal von den Hängen an der Lahntalbahn inspirieren. Die Brücke und die umgebenden Felsen gestalte ich auf wohl in Kalksteinoptik. Die Bäume könnten dann Feldahorn sein.


    Ich habe das Viadukt mal gemessen. Die lichte Durchfahrt sind 30cm. Für eine vierspurige hochbelastete Autobahn mit RQ33 Profil wären 37cm zu veranschlagen. Das scheidet also aus. Jedoch würde eine geringbelastete vierspurige Autobahn mit RQ26 Profil schon passen. Die braucht 29cm in der Breite. Damit bleiben neben dem Standstreifen auf jeder Seite noch jeweils 0,5cm Platz. Das könnte passen. Mal sehen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Modellbahner,


    heute hatte ich Zeit und habe mal das Übergangsmodul F96/E96 konstruiert. Die Seitenwangen habe ich zum E96 Übergang hin abfallen lassen. Die Stabilisierungswinkel und auch die Kopfmodule sind so konstruiert, dass man sie für spätere Module weiter verwenden kann. Hier also erst einmal das Übergangsmodul.


    In der Verbindung mit dem Brückenmodul ergibt sich ein sanft abfallendes Gelände zum Tal hin, was dem Ganzen ein natürliches Aussehen gibt. Ich hoffe das kommt im folgenden Bild zum Ausdruck bzw. hoffentlich könnt ihr es erkennen.


    Die Seitenwangen des Brückenmoduls werde ich noch ertwas nachbearbeiten und im selben Verhältnis wie das Übergangsmodul zur Mitte hin abfallen lassen.


    Von unten gesehen habe ich zur Aussteifung wieder die Diagonale des Brückenmoduls eingesetzt. Der seitliche Versatz ermöglicht den Einsatz von Füßen jeweils am äußeren Kopf der Übergangsmodule. Damit sollte das Arrangement flexibel einsetzbar sein. (Mit oder ohne Füße).


    Aneinander geschraubt passen alle drei Module zwischen zwei Transportbretter läßt man in der Mitte etwas mehr Platz passen auch die Füße noch rein. Damit sollte das Ganze leicht auf ein Treffen zu schaffen sein. So denn irgendwann wieder ein Treffen stattfindet.


    Übrigens führt das Original des Viaduktes über die A3 zwischen Köln und Siegburg. Für eine Autobahn wird der Platz unter der Brücke wohl nicht reichen, für eine Strasse schon.


    Als nächstes werde ich die Fräse wieder anwerfen und die Teile herstellen.


    Bis dahin wieder viel Spaß mit der Lektüre und


    mit freundlichen Modellbahnergrüßen.

    Thomas

    Hallo zusammen,


    zuerst einmal vielen herzlichen Dank für die guten Tipps. Ich denke dass 4mm Pappel die bessere Wahl ist und ich die Kanten abschräge. Das ist schnell gemacht. Eine dünne Lage Schotter in Leim auf der Schräge sollte das runterrieseln verhindern.

    Die von Friedrich genannten Weinert Gleisbefestigungen habe ich eben mal nachgesehen, ist die bessere Variante der Messingschraubenlösung und sieht sehr robust aus. Der Preis ist auch OK. Werde ich mir sehr wahrscheinlich antun.

    Leider habe ich noch eine Frage. Wie haltet ihr es mit Dehnungsfugen im Gleis. Bei meinen Großmodulen und dem Märklingleis hatte ich immer mittig zwischen zwei Modulenden einen Sägeschnitt (8/10mm) im Gleis und den um 10cm versetzt. Der Festpunkt war also immer das Modulende. Macht das Sinn oder ist das Kappes?


    Für den Rest der Woche ist erst einmal Schluss, da wir (Friedrich, jetzt festhalten) nach Friesland fahren und ein paar Tage Urlaub machen. Ich habe da eine hochinteressante Lektüre zugespielt bekommen, auf die ich mich schon sehr freue. (Lahntalbahn)


    Bis dahin mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gemorje zusammen,


    Männer und Motoren. Da muss ich auch einen Kommentar loslassen. Motoren sind für mich erst ab 27Liter Hubraum und 12 Zylindern interessant. So z.B DB605DC mit 35,7L Hubraum und 2000PS Notleistung sowie Bosch Einspritzanlage und Höhenlader. Schalldämpfer, Auspuff? Nur ein Krümmer, so das die heißen Abgase die Zelle nicht verbrennen.

    Alternativ aus Britischer Produktion den Rolls Royce "Merlin" in der letzten Variante mit GE-Super Charger. Nicht zu vergessen die Boliden von Pratt & Whithney in Sternausführung bis zu 57L Hubraum und 4000PS.

    Gänsehaut, wenn aus dem tiefen Grummeln ein Brüllen wird.


    Das nur ganz am Rande.


    Gruß Thomas

    Gude Bruno,


    sehr interessanter und lehrreicher Beitrag zum Thema Umgang mit Farben. Wenn ich das richtig verstanden habe ist die Grundierung aus Humbrol Farben und das "Washing" mit Plaka. Ich gehe mal davon aus, dass der Salmiakgeist nur die kaseinhaltigen Farben, also das Plaka, anlöst und entfernt.


    Gruß Thomas

    Guten Morgen zusammen,


    eine Frage zum Thema Schotterbett. Ich würde jetzt nach Fremo-Norm ein 4mm Pappelbnrett nehmen und die Kanten abschrägen. Wie sieht es an der Stelle mit Kork aus? ich hatte bei meiner alten Analge einen Schotterbettschneider gebaut, mit dem ich aus Korkplatten gleich das richtige Schotterbett ausgeschnitten habe, also incl. Mittelteilung und Abschrägung. An dern Modulübergängen ist klar, da gehört etwas massiveres als Kork hin. Welche Gleisbefestigung am Modulübergang ist die bewährteste bzw. was würdet ihr empfehlen?.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude Kollegen,


    Bevor es hier zu "Maschinenlastig" wird wieder etwas zu meinem Anfängermodul.

    Heute ist es weiter gegangen und ich habe die Teile aus 6mm und 10mm Pappelsperrmü.. ähm Sperrholz gefräst. Ein Vorteil von Pappel ist, das man da mit 5m/min Vorschub dran gehen kann.


    Die Teile waren schnell gefräst und verputzt und sahen dann so aus. (Hoffentlich sieht meine Frau die Bilder nicht)


    Die diagonale Aussteifung aus 10mm Pappel war sozusagen die Nagelprobe auf meine Ausrichterei am Samstag. Dem Stahlwinkel ist die Abweichung nicht aufgefallen, also alles richtig gemacht.

    Nachdem ich die Steckpassungen stichprobenartig getestet habe wurde ich mutig und habe gleich zu Leim und Zwinge gegriffen.


    Also alles zusammengebaut, Rahmenspanner drum und an den Eckwinkeln das Ganze in Position gedrückt. Die große Zwinge auf der Mitte war lediglich für die Angst. Da die Diagonale aber saugend passte eigentlich unnötig.


    Dann die Stunde der Wahrheit, den Stahlwinkel auf die Ecke gehalten. Passt.


    Nach einer Stunde Trockenzeit für den Ponal Express als nächstes ausspannen und schauen ob die Brücke passt.

    Da kann man nicht meckern, denke ich. (Man muss ja auch mal Glück haben)


    Zum Abschluss noch eine Vorschau auf das fertige Modul. Was noch fehlt, ist das 4mm Brett für das Gleisbett. Das werde ich aber klassisch auf der Kreissäge herstellen. Eine zusätzliche Aussteifung unter den Trassenbrettern spendiere ich noch für die Sicherheit, sollte da beim Transport mal einer kräftig drauflangen.


    Alles in Allem hat die Herstellung des Modules, also incl. Fräsen, Schleifen und Leimen, etwa 2,5 Stunden gedauert. Die Winkel und Zapfen sind eine große Hilfe bei der Montage gewesen, sorgen sie doch für absolute Rechtwinkligkeit. Außerdem werde ich, zumindest beim äußeren Rahmen, bei Multiplex Birke bleiben. Das Material ist einfach formstabiler als Pappel. Auch wenn ich da wieder Prügel kassieren sollte. Allerdings werde ich die Seitenwangen in Zukunft aus 10 mm Material machen. Das ist vollkommen ausreichend und noch leichter. Für die Mittelspanten und die Trassenbretter lasse ich mir Pappel noch gefallen, da es leichter als Multiplex zu bearbeiten ist. Lässt es sich doch schnell und einfach mit Schmirgelpapier oder dem Bastelmesser in Form bringen. Mein Vater sagte immer: "Nimm einen harten Bleistift, male einen Kreis und schlage den Mittelteil dann mit der Kappe raus."

    Übrigens wiegt das Modul, so wie es da steht, 2,2 kg. Das würde ich nicht wirklich als schwer bezeichnen.

    Ich habe die beiden Trassenbretter jetzt so eingebaut, dass an den "Bäuchen" jeweils ein Wattenscheider montiert werden kann. Was noch fehlt ist das Brett unter der Brücke. Ich weiß noch nicht ob ich da eine Strasse oder ein Gewässer darstellen soll. Mal sehen.


    So, bis hierher wieder viel Spaß bei der Lektüre wünscht


    mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude Lutz,


    probier den Link noch mal. Bei mir gehts ja auf jeden Fall.:)


    Die Abweichung beträgt nach der Faustformel auf 1000mm etwa 7 Winkelminuten. Auf 100mm 40 Winkelsekunden. Ich sach ja, sinnlos da weiter einzustellen.


    Gruß Thomas

    Hallo Kollegen,


    Kurz bevor ich es selbst nicht mehr geglaubt habe war es heute endlich soweit. Meine Fräse lebt wieder. Diese Woche habe ich die Z-Achse noch umgebaut und das Bedientableau vorne an der Maschine angebaut. Das was jetzt vorne ist war vorher hinten (logisch). Leider war die Halterung des Tableaus auch auf der anderen Seite, so dass ich mir da etwas habe einfallen lassen müssen. Also schnell einen Träger beschafft zugeschnitten und mit zwei Stahlklötzen auf den Rahmen geschraubt. Wer es nicht weiß, sieht es nicht. Daran dann das Tableau. Zum Schluss noch den Lastausgleich der Z-Achse (Luftzylinder) tiefer gelegt und die Schleppkette um ein Glied gekürzt. Jetzt habe ich noch 5mm bis zur Decke. Dann noch schnell einen Kontakt an die Absaugautomatik gefrickelt und schon war das Ganze hardwaremäßig einsatzbereit.:sehrgut:

    Heute also nur noch die Y-Achse zur X-Achse ausrichten. Nach vier Stunden hatte ich eine Abweichung von 4/10mm auf den Meter. Den Winkel habe ich noch nicht ausgerechnet, aber ein blinder wäre Froh, wenn er es sehen könnte.

    Damit habe ich aufgehört und endlich, endlich, meine ersten Modulteile gefräst. Natürlich gibt es Bilder und sogar ein kleines Video.


    Da steht sie nun, gesattelt und gezäumt und wartet auf den Einsatz.


    Also die Rohplatte aus 12mm Multiplex Birke zurchtgeschnitten und aufgespannt.


    Wer mag kann sich das Fräsen in diesem kleinen Video ansehen. Bitte nicht wundern. Da fehlt die Opferplatte! Da aber die Grundplatte nach zehn Jahren sowieso erneuert werden muss und ich keine Presspappe mehr da hatte, ging es heute auch mal so.


    Die ersten Teile also mal schnell zusammengestellt. Sieht schon mal gut aus.


    Dann mit Schmirgel schnell die Ecken verputzt und mal trocken zusammengesteckt.


    Die Winkeligkeit der Achsen ist ausreichend und bei 100mm Kantenlänge nicht mehr ohne Aufwand meßbar. Die Winkel sehen jedenfalls gut aus.


    Von außen seiht das dann so aus. Hier kann man auch schön die ausgeräumten Innenecken bei den Zapfen sehen. Eine Funktion von "CamBam" genannt "Corner overcut".


    Die Durchbrüche haben alle ein Übermaß von 2/10mm damit da noch Leim rein passt. Als nächstes werden die Teile aus 10mm bzw. 6mm

    Pappelsperrholz gefräst. Für heute bin ich sehr zufrieden.

    Noch etwas für die technisch interessierten. Gefräst wurde spiralförmig mit 5mm Tiefenzustellung pro Runde. Vorschub 1500mm/min und 24000 U/min an der Spindel. Als Fräser kommt ein VHM Schaftfräser mit 6mm Schnittbreite zum Einsatz.


    Ich hoffe es gefällt Euch und wie immer


    mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude zusammen,


    Lieber Detlef, da hast Du in unserem Telefonat aber heftig untertrieben. Die Konstruktion ist genial einfach und die Elektronik auch nicht eben "ich hab da ja keine Ahnung" zusammengebaut. Was mir besonders gefällt ist, wie Du das alles umgesetzt hast. Frei nach dem Motto: "Es interessiert mich nicht für was eine Sache gebaut wurde, sondern nur was man damit machen kann".:thumbup2:


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude Rainer,


    kleine Frage? Hast Du uns den Batteriebetrieb unterschlagen? Also die Batteriefächer kann ich erkennen, allerdings erschließt sich mir die Funktion des "Bauteiles" rechts unter der Deckplatte nicht. Ansonsten Daumen hoch!

    Oder..... Upps, sollte das eventuell keiner Wissen.:)


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Albrecht,


    bei einer senkrechten Montage hast Du das Problem der Schwerkraft im Antriebsstrang. Dein Motor müsste zumindest das Gewicht der Konstruktion leistungsmäßig kompensieren. Martin hat nur die Massenträgheit zu überwinden. Das Problem bei Schrittmotoren ist, dass Sie es nicht gerne haben, wenn sie nach einer Seite schwerer Arbeiten müssen. Ich habe an meiner Fräse auch nachträglich einen Luftzylinder zum Massenausgleich an der Z-Achse einbauen müssen. Trotz ordentlicher Berechnung kam es immer wieder mal zu Schrittverlusten. Danach erst war Ruhe.

    Eine Möglichkeit wäre eine Aufzugslösung, bei der Du an der gegenüberliegenden Seite ein Gegengewicht zur Massenkompensation bewegst. Problem, die Gesamtkonstruktion wird immer doppelt so schwer sein wie Deine verbauten Röhren und der Mechanik. Außerdem wird es klobig.

    Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz eines Schritt- oder Servomotors mit Rückführung (Encoder). Der bleibt erst stehen, wenn die Position 100% erreicht ist. Das wiederum ist recht teuer und muß größer Ausgelegt sein als Notwendig. (Ohne Massenausgleich)

    Die Aufgabe sehe ich, als transportable Lösung für Treffen, als Herausforderung an.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Moin Martin,


    am Freitag gibt es Strom, bzw. kommt der Zähler für die Werkstatt. Hintergrund: Ich habe die Schreinerei meines verstorbenen Vaters komplett modernisiert. Dafür bleibt in Kurzarbeitszeiten ja viel Zeit und wer weiß für was das noch gut sein wird. Bei der Gelegenheit habe ich die Verteilung und Verkabelung aus den 60ern modernisiert und einen eigenen Zählerplatz eingebaut damit keiner mehr auf die Idee kommen kann die Frage nach den Stromkosten zu stellen. Die Verkabelung der Fräse selbst muss noch zusammengesteckt werden. Die Fräse ist "transportabel" und stand vorher in der Garage. In der Werkstatt ist erst jetzt nach dem Umbau Platz. Das Koordinatenkreuz X/Y muss ich auch noch um 180° drehen da ich das Ding in eine Ecke gestellt habe um Platz zu sparen.

    Du siehst es wird mir nicht langweilig.


    Gruß Thomas

    Gude zusammen,


    ich arbeite schon an einer Lösung. Das E96 im tiefen Modulkasten erleichtert mir die Integration des Viaduktes. Ich sehe aber auch die Notwendigkeit an F Profile anflanschen zu können. Wenn ich alle Probleme, gesammelt aus den Beiträgen zusammenfasse, dann mache ich folgendes:

    Es wird zwei 50cm Übergangsprofile von F96 mit "normaler" Kastenhöhe nach E96 mit "tiefem" Kasten geben. Die Übergangsprofile bieten mir die Möglichkeit, das Gelände sanft bis zum Einschnitt mit dem Viadukt abfallen zu lassen. (Bruno, Friedrich, Edgar......) Das sieht dann natürlicher aus. Außerdem kann man dann den gesamten Modulsatz universell verwenden. Die von Olaf genannte "Wierumsität" fällt flach. Deshalb wird es kein B Profil werden. Nicht zu vergessen. Die drei Module lassen sich super in einer Transporteinheit miteinander verschrauben. (Heiko)

    Ob die Übergänge dann gebraucht werden oder nicht liegt im Ermessen des Planers. Mehr Flexibilität kann man dann eigentlich auf 1/1,5/2m nicht bieten.


    Und es geht immer schön gerade aus. Ich selbst finde es einen guten Start in die Modultechnik.

    Ich hoffe der Vorstand genehmigt mir nachträglich noch die Änderungen. Adapter kann man immer brauchen, ist wie mit heiß Wasser.:)

    Ich muss nur diese Woche noch Spannung an die CNC bekommen. Zähler soll am Freitag gesetzt werden. Drückt mir mal die Daumen.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Martin,


    die Lösung fast ein Klassiker. Die Endstufe ist ein Leadshine Derivat und für den Preis gut geschossen. Gefällt mir sehr gut was ihr da gebaut habt.


    Erlaube mir bitte eine Bemerkung zu der Schrittauflösung. Wenn Deine Spindel 5mm Steigung hat, dann hat du mit den 800 Microsteps pro Umdrehung eine Auflösung von 6/1000 mm. (Wenn die Dipschalter noch so stehen wie im Bild) Du musst im Betireb mal schauen, wie Du mit dem Drehmoment hinkommst. Bei zu vielen Mikroschritten und zu großer Drehzahlvorgabe kommt es dann zu Schrittverlusten. Ich würde auf 200 Schritte pro Umdrehung gehen das macht dann immer noch eine Genauigkeit von 2/100 mm aber den vierfachen Drehmoment. Schrittverluste sind das übelste was es gibt. Man merkt es erst, wenn es kracht.

    Immerhin bewegst Du eine große Masse für den NEMA17 und der angegebene Drehmoment bezieht sich nur auf den Stillstand. Leider nimmt die Drehmomentkurve bei Steppern mit zunehmender Drehzahl bzw. Microschritte/U rapide ab. Ich gehe nicht davon aus das es zu dem Stepper ein Datenblatt gibt. (Ich weiß ich bin ein Komiker)

    Im Zweifelsfall lade Dir bei Nanotec für einen NEMA17 ein Datenblatt herunter.

    Du solltest dann mal schauen, was der Motor bei 12 V für einen Stillstandsdrehmoment hat und wie die Kurve abflacht bei Deiner gewählten Maximaldrehzahl. Die Beschleunigungskurve ist dabei nur für Deine Züge wichtig, dem Stepper ist das relativ egal. Eventuell kannst Du auf die 42V gehen. (Also wir nehmen im Zweifelsvall 48V 5A, weil es diese Netzteile am Markt gibt. Keine Sorge, Deine Endstufe hält das aus. Uns ist noch keine um die Ohren geflogen)


    Bis dahin viele Grüße (Temporär aus Friesland)

    Thomas

    Gude Martin,

    das läßt den Maschinenbauer durchblicken. Saubere Lösung. Bin schon sehr auf Deine Software gespannt. Wie sieht es denn mit Endstufen und Netzteil für die Stepper aus. Waren die dabei?


    Grüße aus dem Arbeitsurlaub

    Thomas

    Hallo zusammen,


    anbei einmal zwei Bilder aus meinem CAM-Programm. Für alle Interessierten.

    Zu sehen sind die Bauteile des Rahmens aus 12mm Buche Multiplex. Die Flächen habe ich aus meinem Cad Programm als DXF-Datei exportiert und dann der Reihe nach in CamBam eingefügt. Alles schön platzsparend hingerückt und dann die Werkzeugwege und Bearbeitungen festgelegt. Für das Ausschneiden von Außen und Innenkonturen habe ich mir einen sogenannten Cam-Stil erstellt. Darin sind alle benötigten Daten für diese Bearbeitung hinterlegt. (Vorschub, Zustellung, Eintauchtiefe, Innen- oder Außenkontur, Haltestege, Fräser, usw.usw.).

    Was dann folgt ist einfach eine oder mehrere gleiche Konturen markieren, dann eine Bearbeitung wählen (Profil, Tasche, Gravieren, Bohren usw. usw.) fertig. Danach kann man per Mausklick die Werkzeugwege und den G-Code erzeugen lassen.


    Die Einstellungen im CAM-Stil sind bei mir die optimierten Einstellungen für meine Fräse und dem verwendeten Material und Fräser. Also alles aus Erfahrungswerten zusammengestellt. Das schöne an der Sache ist, das eine Änderung im CAM-Stil mit einem Mausklick übernommen und sofort im G-Code eingepflegt wird ohne alles nochmal anfassen zu müssen. Das Bild läßt sich dreidimensional drehen und man kann dann jede einzelne Fräsbahn sehen. Eine ebenfalls schöne Sache sind der spiralförmige Fräspfad, der den Anfahrbogen überflüssig macht. Bei Aluplatten ist das eine feine Sache, da der Ausschnitt nicht durch den Anfahrbogen versaut ist und wieder verwendet werden kann.


    Alles in allem ein Programm für knapp 108€ und jedes weitere Update ist kostenlos. Außerdem kann das Programm 3d-Konturen fräsen und aus SW-Fotos 3D-Konturen erstellen. Feine Sache für Originalmauern oder Tunnelportale.


    Hier der Screenshot mit erzeugten Werkzeugwegen in der Draufsicht.


    Hier noch ein Ausschnitt aus dem Kopfmodul. Darin zu sehen die Fräsbahn und die Kontur der Haltestege. Ebenfalls die Fräsbreite und die ausgeräumten Innenecken. Eine feine Funktion, wenn ich Durchsteckbauteile konstruiere.

    Ich mache die Löcher für Steckbauteile immer 1/10mm größer, damit noch genug Leim dazwischen passt. Macht man das ohne Spiel kann man nach dem Zusammenstecken die Verbindung mit Sekundenkleber fixieren. Nicht meckern das hält, nachweislich.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas