Beiträge von Thomas S

    Hallo zusammen,


    ich denke da gerade an Lutz BR50 mit dem Tsunami Decoder. Nicht gleich aufschreien, sondern erst einmal hören und anschauen! Sicher muss man da einiges am Sound einstellen damit es der 62 nahe kommt was aber, so glaube ich, mit dem Tsunami in dieser Fülle möglich ist. Mich haben die Möglichkeiten dieses Decoders überrascht und überzeugt. Ich weiß nicht ob es unbedingt ein Nachteil ist synthetischen Sound mit all seinen Möglichkeiten anzuwenden.
    Wenn man wie Christian aus der Praxis den Sound kennt, kann man sicher alle Feinheiten da herausholen.

    Sicher geht das auch mit den soundprogrammierbaren Decodern von ESU. Aber... bis heute bin ich auf keine Bedienungsanleitung noch ein Tutorial für die Programmierumgebung gestoßen. Selbst nach Rückfrage in Ulm klare Fehlanzeige. Obwohl die Oberfläche zur Sounderstellung von ESU grafisch aufgebaut und leicht bedienbar ist sind meine Versuche jedenfalls kläglich gescheitert. Dabei will ich den Fehler 40 nicht ausschließen. Also der Fehler der 40cm vor dem Monitor entsteht.:)


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Moin Bruno,


    "Fromms classic trocken". Wenn man mit Y-Reisen unterwegs war, hatten wir die immer im Rucksack. Allerdings nur um die bei Sauwetter über den Lauf zu stülpen. Lange, lange ist es her....

    Ansonsten gefällt mir Dein Arrangement sehr gut. Die kleinen Szenen am Rand machen es aus. :thumbup2:


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Moin Bruno,


    in Beitrag #2 im letzten Bild links blitzt wieder eine Reihe Reihenhäuser (wie sinnig) raus. Sieht so aus, als ob das noch nicht vollständig ausgestaltet ist. Ich hoffe aber das wir da auch noch mal Bilder zu sehen bekommen. Hat wie immer den gewissen "Pott" -Charme und gefällt mir.


    Viele Grüße Thomas


    PS: Ich kann weder mit "NIMBY" noch mit "mow" was anfangen. Macht aber auch nix.

    Hallo Kollegen,


    "zuerst einmal vielen Dank für die zahlreichen Zuschriften." Hätte ich fast geschrieben.:) Nachdem wahrscheinlich heute Aluminium das bevorzugte "Beinmaterial" darstellt, freut es mich dann doch, dass Holz immer noch von Interesse ist. Heute möchte ich Euch den Rest der Baubeschreibung liefern und auch mein kleines Fazit zum Thema Modulfüsse ziehen. Aber zuerst einmal weiter mit der Bauerei.

    Als nächste Arbeit stand das Anfertigen von Zapfenlöchern für Querstreben auf dem Programm. Also als erstes mal fix eine Vorrichtung zusammengespaxt.



    Die alte "Workmate".... Keine Ahnung wie oft ich die schon auf den Sperrmüll geben wollte. Wie man sehen kann, gut das ich es nicht getan habe. Danach waren die Zapfenlöcher nur noch Fleissarbeit. Kurz nachmessen, ob alles stimmt.


    und dann alle durchgehechelt.


    Dann konnte es an die Montage gehen. Die Quersterebe ist ebenfalls aus Multiplex 12mm x 35mm und die Stützwinkel haben eine Schenkellänge von 100mm. Zuerst wollte ich für die 14 Stützen ebenfalls eine Vorrichtung bauen. Da die Teile aber alle saugend passen, habe ich zum Ausrichten zwei von meinen gefrästen Montagewinkeln verwendet. Leider habe ich davon kein Foto. Mist. Hier also schön aufgeräumt die fertige Stütze.


    Die Querstrebe und die Stützwinkel werden geleimt. Die Stützwinkel wurden noch mit zwei Nägeln aus der Nagelpistole in Position gehalten.

    Zum Schluß noch die Verstellfüsse eindrehen und fertig. Nachträglich habe ich die Querstrebe noch mit einem 15mm Verstärkungsholz versehen. Grund ist das man die Füsse dann, wenn sie sich gegenüberstehen, mit einer Schraube verbinden kann. Der Kollege möchte später dort noch ein Regalbrett unter jedes Modul bauen.


    Was noch fehlt ist eine Aufnahme der Füsse im Modul. Die Abmessungen von 22mm x 35mm sind nicht umsonst so gewählt. Der Halter ist aus dem gleichen 12mm MPX wie die Querstreben. Verbindet man jetzt die Klötzchen im Winkel miteinander ergibt sich daraus ein Hohlraum von 22 x 35mm. Bei der Herstellung der Querstreben musste also nur zwei Längen mehr zugeschnitten werden ohne die Säge zu verstellen. Daraus wurden dann auf der Kappsäge die 8,5cm langen Klötzchen hergestellt. Dieser Winkel wird jetzt einfach in den Modulkasten geleimt und mit der Nagelpistole fixiert.


    Passt saugend.


    Hier jetzt das Ergebnis eingesteckt in eines der sieben Atommodule des N-Bahn Kollegen. (Das sind insgesamt 8,75 qm Fläche. Für N eine Hausnummer.)


    Mein Fazit zu diesem Thema.

    Die Stützen selbst sind aus technischer Sicht absolut die bessere Alternative gegenüber Vollholz. Zu Aluminium kann ich nichts sagen, weil ich die Konstruktion noch nicht gesehen habe.

    Materialkostenmäßig ist diese Konstruktion gegenüber 24mm MPX als Stütze günstiger, selbst wenn man den Leim noch berücksichtigen muss.

    Jetzt zum Zeitfaktor. Wenn ich die gesamte Zeit rechne, dann sind 10 Stützen die untere Grenze der zu fertigenden Anzahl. Darunter wird es zu teuer.

    Für Holzliebhaber wie mich ist Aluminium nicht wirklich ein Thema und klar, das sind meine bevorzugten Stützen. Aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden.


    Ich hoffe es war interessant. Die Anlage mit den Modulen wird in einem N-Bahn Forum zu sehen sein. Wenn ich den Link bekomme, dann stelle ich den gerne noch ein.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo zusammen,


    heute mal ein kleines Update zu meinem Versuch mit den Standfuss auf der Terasse. Das Ding stand also über 48 Stunden auf der Terasse mit Regen, Schnee und Nachtfrost. So sah das Ding aus. Im Vergleich dazu, links im Bild, ein trockener Standfuss.



    Die ungewöhnliche Behandlung hat natürlich zum Verzug geführt. Der "Bauch" hat etwa 2mm auf eine Länge von 970mm. Man muss aber dazu sagen, dass der verwendete Fuß den schlechtesten Kern aller Füße hat. Fast liegende Jahresringe.

    Interessant auch die Längenänderung des Standfusses. Eigentlich dachte ich das Ding sei durch die Kälte geschrumpft. Das Gegenteil war aber der Fall.

    Der Fuß ist etwa 1mm "gewachsen".



    Der Standfuss hat sich nach dem Trocknen und Temperieren wieder auf seine Normalmaße "besonnen". Alles in allem für mich der Beweiß, dass Multiplex das richtige Material für Modulkästen und Konstruktionen ist. Selbst in Verbindung mit Kiefernholzkernen stellt sich kaum ein Verzug ein. Wäre nun noch festzustellen wie weit das Material "wächst", wenn 20°C Temperaturdifferenz darauf einwirken. Bei meinem Versuch hatte ich eine maximale Temperaturdifferenz von 19°C, allerdings im unteren Temperaturbereich incl. Nässe. Wie das unter Fremo-Treffen Bedingungen im Sommer ist wäre trotz meiner Zuversicht noch zu testen.


    Bis dahin mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Micha,


    da solltest Du jetzt mal die Preise anfragen:verrueckt: Das Endmaß meiner Beine ist 22mm x 35mm. Grundsätzlich kann ich MPX-Birke für Module und was auch immer empfehlen. Das ist nahezu verzugsfrei. Ich selbst baue Maschinen damit. Meine Formatkreissäge ist aus MPX 24mm gebaut. Alle Zuschnitte sind darauf gefertigt. Meiner Meinung nach das beste Material für solche Anwendungen. Deine 24mm x 24mm sind absolut OK.

    Ich habe wegen der im Moment hohen Preise diesen Weg einmal probiert. Wenn ich fertig bin kann ich in der Nachkalkulation feststellen was am günstigsten ist. Was jetzt schon feststeht ist, dass meine Konstruktion erheblich leichter ist als komplett aus MPX.

    Morgen früh hole ich das Bein von der Terasse. Draußen sind es 2 Grad und es hat Gestern und Heute immer wieder genieselt und geschneit. Dann werde ich sehen wie die Konstruktion auf Nässe und Kälte reagiert.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Johannes,


    in der Tat kann ich das noch nicht genau sagen. Vom Material her kostet diese Variante tatsächlich einen Bruchteil von einer reinen Kiefernleistenkonstruktion. Zumindest im Moment. Wobei Kiefernleisten ohne Äste! immer schon teuer waren. Schau Dir mal beim nächsten Besuch Deines Baumarktes die Preise dort an. Aber vergiss die Herztabletten nicht. Die Stabilität wird auf jeden Fall besser als mit Kiefernleisten. Man bedenke die Ständer haben nur eine Abmessung von 22mm x 35mm! Ich habe da noch ein interessantes Foto.:)

    Ich denke aber, das es in der Tat günstiger wird, da bis auf das Laminieren und Zuschneiden der Teile die Bearbeitungsschritte die selben sind. Da liege ich jetzt ca. 3 Stunden über der Zeit, die man für reine Kiefernleisten braucht. Auch diese müssen abgerichtet und ausgehobelt werden. Zapfenlöcher und Zapfen müssen gefräst werden und die Verstellfüße müssen rein. usw. usw.

    Ob das für Fremo-Module taugt weiß ich nicht, da kann man sich bei Fertigteilen aus Schweden umschauen. Wie gesagt ist es ein Versuchsballon und man muss die Kosten und Nutzen vergleichen und abwägen. Eine Leiste steht über das Wochenende draußen ungeschützt auf der Terasse. Nach dem Trocknen am Montag bin ich schlauer. Wenn sie die Prozedur verzugsfrei übersteht kann ich angeben.:P

    Aber ich denke da hat der " strengste Lehrmeister, den man sich vorstellen kann"

    Wenn Du Dir die Bilder noch mal genauer anschaust, dann entdeckst Du ihn. Unter den Augen des Meisters wird kein Mist abgeliefert.


    Mit freundlichen Grüßen vom Probierer

    Thomas

    Hallo zusammen,


    im Moment baue ich 7 Modulkästen für einen Kollegen aus dem N-Bahn Sektor. Die Kästen sind für eine stationäre N-Bahn Anlage und haben die Abmessungen 1250 x 1000mm. Nichts aufregendes, da es sich um rechteckige Module mit einem 6,5mm durchgehendem Trassenbrett handelt. Dazu gehören natürlich auch die Modulfüße. Anfangs war die Überlegung die Füße klassisch aus Kiefernprofilen herzustellen. Ich habe die Gelegenheit genutzt mal was auszuprobieren, was in Punkto Verzug und Stabilität besser als Vollholz ist. Das möchte ich Euch hier vorstellen.


    Die Idee entstand wie immer bei der Kalkulation der Kosten. Da die Kästen 1000mm breit sind und die Kastenoberkante bei 1000mm liegen soll, kam nur ein Selbstbau in Frage. Für die sieben Kästen sollte außerdem jedes einzelne Segment mit Füssen ausgestattet sein. Das wären rund 45 lfd Meter Kiefernleiste 40mm x 20mm gewesen. Der lfd. Meter kostet im Moment unter Freunden 8,50€ zzgl. MwSt. Das war dann eine Hausnummer und zusammengebaut hat es dafür auch noch keiner.


    Was jetzt tun um so einen Fuß stabil, günstig und weitestgehend verzugfrei herzustellen? Ohne exorbitanten Aufwand. Sandwichbauweise mit einem weichen Kern für die Flexibilität und einer harten Schale für die Stabilität. Herausgekommen ist ein Aufbau aus Dachlatten und Multiplex Birke.


    Die Dachlatten, oder besser Konstruktionsvollholz in Dachlattenstärke (garantiert 15% Holzfeuchte), wurden dazu in der Längsrichtung mittig aufgetrennt und im Dickenhobel auf 9mm ausgehobelt. Ich habe beim Großhändler dazu die Latten rausgesucht die über die lange Seite nahezu stehende Jahresringe haben. Die Außenhaut entstand aus 6,5mm Multiplex Birke. Macht eine Gesamtdicke von 22mm. Die Rohteile sind alle mit Übermaß in Länge und Breite zugeschnitten. Im Bild zu sehen die Rohteile für insgesamt 30 Ständer mit verstellbaren Modulfüßen M8x50mm/35mm. Die Endbreite des Ständers soll am Ende 35mm betragen.



    Im nächsten Bild zeige ich den schematischen Aufbau. Auch zu erkennen die stehenden Jahresringe im Kern. Provisorisch zusammengehalten von einer meiner beiden "Biozwingen" die ich seit 58Jahren im Einsatz habe. Nicht ganz billig in der Pflege und Wartung, aber universell einsetzbar.;)


    Jetzt ging es ans Leimen. Ich habe mich für wasserfesten Leim entschieden, sicherlich geht auch normaler Holzleim. Verleimt wurden immer 3 Füße auf einmal, getrennt durch Zeitungspapier.


    Nach einer Presszeit von ca. 15 min. kann man Ausspannen und das ganze härtet über Nacht aus. Das Leimen ging überraschend schnell, da das neue Leimen und Pressen eines neuen Stapels immer 15 min gedauert hat. So ging das immer wechselseitig und in 2 1/2 Stunden war alles fertig.


    Als nächster Arbeitsschritt wurden die Ständer auf der Hobelmaschine einseitig abgerichtet und anschließend auf der Kreissäge in der Endbreite auf 35mm zugeschnitten. Die langen Kanten wurden dann auf der Fräse leicht angefast, auf der Kappsäge die Endlänge von 970mm zugeschnitten.


    Die Ständer erhielten jetzt noch die Gewindebuchse für den Verstellfuß. Mein 30 Jahre alter Bohrständer mitsamt der gleich alten Metabo haben dann mal wieder gute Dienste geleistet. Für alle dreißig 10mm Bohrungen einzubringen wurde schnell ein Anschlagsystem gebastelt.


    Die hier verwendeten Gewindebuchsen habe ich zum ersten mal im Einsatz und bin sehr zufrieden. Für eine M8 Gewindebuchse brauche ich nur noch ein 10mm Loch. Bei den bisherigen war dazu immer ein 15mm Loch notwendig. Außerdem verfügen diese Buchsen am oberen Ende über einen Kragen, der sich ins Holz versenken läßt. Damit sitzt das Ding bündig und bombenfest. Das Nächste Bild zeigt exemplarisch die Gewindebuchse mitsamt Verstellfuß.


    Als nächstes werden die Querstreben, die die Füße zu einem paar verbinden und die Stützwinkel gefertigt. Demnächst in diesem Faden.


    Bis dahin mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo zusammen,


    Jeder sollte sich frei fühlen seine Methode zu verwenden. Ich für meinen Teil versuche die Lösungsmittel so weit wie möglich aus der Werkstatt zu eliminieren. Mit Nitroverdünnung und Aceton ist mir dies so weit gelungen. Für Ölfarben verwende ich Terpentine die aus Pflanzen gewonnen werden. Isopropanol oder Spiritus finden ebenfalls noch Verwendung, wenn auch nur sehr wenig. Das ist aber meine persönliche Vorgehensweise und natürlich nicht bindend. Für mich spielt da der Umweltaspekt und der Gesundheitsschutz eine Rolle. Die gebrauchte Verdünnung habe ich immer in einem Kanister gesammelt und dann zum Schadstoffmobil gegeben. Der Aufwand war mir irgendwann zu lästig und so habe ich nach Alternativen gesucht.


    Bruno : Nein. Die letzte Waffe hatte ich vor 25 Jahren in der Hand und dabei soll es auch bleiben. Ich gelobe allerdings für die Zukunft den Begriff Airbrush oder Farbspritzpistole zu verwenden. In Verbindung mit Farben käme bei uns keiner auf die Idee diese Begriffe zu verwenden. Ich sehe aber ein, dass dies anderswo Missverstanden werden könnte.


    Johannes W: Mir fällt gerade ein, dass man mal auf Scheibenklar Sommer schauen sollte. Da ist u.U. kein Alkohol drin. Das würde ich dann auch mal probieren. Der TopCleaner ist ein Konzentrat. Bei einem Teelöffel auf den Liter Wasser komme ich auf ca. 50 Liter fertiges Netzmittel. Dann dürften wir preislich wieder beisammen sein.


    Friedrich : Sei mir bitte nicht böse. Wenn aber die Menschheit immer nur das genommen hätte was sie kennt, dann säßen wir jetzt noch in der Höhle. (Wobei das vielleicht nicht das Schlechteste wäre.) Nitroverdünnung, Aceton und Terpentinersatz sowie Pinselreiniger usw. gibt es im Toom Baumarkt. Jedenfalls in unserem.


    Ich habe nebenbei eine Mail an meinen ehemaligen Kollegen aus der Optikfertigung geschrieben und nach dem Netzmittel gefragt, welches der Polieremulsion beigemischt wird. Das Zeug nennt sich "HOESCH DIO 60", oder so ähnlich und wird zu 14% -20% der Emulsion beigemischt. Es ist ein sogenannter "Schnellnetzer" der jegliche Oberflächenspannung von wässrigen Lösungen eliminiert. Außerdem biologisch abbaubar und ungiftig. Am Montag schaut er mal genau nach und wir telefonieren. Ich bekomme jedenfalls eine Probe. Dem gehe ich jetzt auf den Grund.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo zusammen,


    Ja, genau das ist es, was ich in meinem Beitrag oben gemeint habe. Alkohol, egal in welcher Form, (Man kann auch 4711 oder Stroh Rum nehmen) hat eine geringere Oberflächenspannung als reines Wasser. Leider verfliegt er sehr schnell und sorgt bei Wasserlacken für unheimliche Begegnungen im Spritzraum. Nicht umsonst wird Alkohol als Trocknungsbeschleuniger bei AquaColor empfohlen.

    "Seifenwasser" ist nicht gleich Seifenwasser. Und Spüli oder sonstige Tenside aus dem Haushalt sind ebenfalls nicht zu empfehlen. Friedrich hat es in seinem letzten Thread geschrieben. Alle Haushaltsseifen enthalten rückfettende Mittel. Ich erinnere da an die Palmolive Werbung. Kernseife ist da auch nicht zu empfehlen, da Rindertalk oder Palmöl als Träger dient.

    "Neutralseife" aus dem Supermarkt taugt auch nicht, da ebenfalls Pflegeöle beigemischt sind. Man muss bei der Produktwahl nur darauf achten, dass auf der Produktbeschreibung neben Tensiden keine weiteren Stoffe enthalten sind. Duftstoffe und Konservierungsstoffe sind leider meistens mit drin.

    Meine "Neutralseife" (Ich hätte da einen anderen Begriff nehmen sollen) wird als Glas- bzw. Brillenreiniger verkauft. Die sind zwar sehr teuer, reichen aber ewig. Mein Produkt ist z.B. von TopCleaner und wird in der Bucht für 19,95€ angeboten. (250ml) Dieses Mittel enthält außer Konservierungsstoffen und Duftmittel nur anionische Tenside. Davon 5 bis 10 Tropfen, bzw. einen Teelöffel, auf den Liter entmineralisiertes Wasser und fertig ist die Laube. Der Duft ist so dezent, dass er in der Verdünnung nicht mehr auffällt. Das geht mit den meisten Brillenreinigern auf Tensidbasis. Gibt es bestimmt auch in der Drogerie.


    Natürlich hat jeder seine Methode und kommt damit gut klar. Ich hinterfrage allerdings immer die Wirkweise und schaue nach Alternativen, die die Vorteile bringen und die Nachteile minimieren. Mein Vorschlag ist so eine Alternative. Fühlt Euch frei es auszuprobieren. Odol kommt mir persönlich jedenfalls nicht in die Werkstatt.8o

    Übrigens: Dieses Wasser mit einem guten Schuss Spiritus (2:1) nehme ich auch als Pistolenreiniger. Wirkt wie gekaufter Pistolenreiniger ist aber erheblich billiger.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Axel und Mitleser,


    ich habe es mir fast gedacht.

    Klugscheissmodus an:

    Im Grunde wird mit Alkohol, bzw. einem Alkohol/Wasser Gemisch gearbeitet. Wasser hat eine Oberflächenspannung von ca. 70mN/m Alkohol ca. 20mN/m. Das heißt Odol oder Scheibenklar liegen irgendwo bei 1/3 der Oberflächenspannung von Wasser. (Wobei Odol noch eine gehörige Portion ätherisches Öl im Alkohol löst)

    Klugscheissmodus aus:

    Ich nehme schon immer als Verdünner für z.B. Wasserlacke entmineralisiertes Wasser (Bügeleisenwasser) und 10 Tropfen Neutralseife auf einen Liter Wasser. Das Ganze kräftig geschüttelt und stehen lassen bis die Blasen weg sind. (Hier kann man experimentieren. Je nach Seife auch mehr zugeben. Das Wasser sollte nach der Prozedur noch als klares Wasser erkennbar sein.) Im gut sortierten Künstlerbedarf gibt es ebenfalls Tenside im Fläschchen zu kaufen um Wasser "weich" zu machen.

    Seife stinkt nicht und die Obeflächenspannung geht gegen Null. Der Vorteil liegt meiner Meinung nach nicht nur in der geringeren Oberflächenspannung gegenüber Alkoholen, sondern auch an der längeren "offenen Zeit". Alkohol verdampft viel schneller, was ich bei der Alterung von z.B. Dampflokrädern mit Pulvern oder Kreiden als großen Nachteil empfinde. Dieses Wasser ist übrigens wenig geeignet um Decals aufzubringen.


    Mein bescheidener Senf zum Thema

    Thomas

    Moin Friedrich,


    also auf mich wirken die Wagen Bombe und ich wäre froh sie in meinem kleinen Wagenpark zu haben. Aber, der vorletzte Satz hat mich neugierig gemacht.

    Ich weis also, das die erfahrenen Polierer von Präzisionsoptiken teilweise so Wundermittel wie Pferdeurin oder Milch in das Ceroxid mischen nur um den letzten Nanometer aus der Oberfläche zu holen. Der Alchemist lässt Grüßen.

    Aber Odolwasser und Scheiben klar Winter? Danach riecht der Wagen doch wie ein Alkoholiker bei der Verkehrskontrolle?

    Das würde mich doch sehr interessieren wie das angewendet wird......:tomate:


    Um Friedrichs Thread nicht zu zerstören findet ihr in diesem Faden den Foren Diskurs auf diese Frage.


    Viele Grüße

    Thomas

    Moin Johannes und Mitleser,


    ja, viele Wege führen nach Rom. Deine Methode hat auch was und führt zum selben Ziel. Die Idee von Lutz mit "Kristal clear" fällt in die gleiche Kategorie. Schön Eure Ideen und Vorgehensweisen zu sehen. Erlaubt ist was hilft.

    Mit den Steckern im 1mm Raster bin ich noch nicht einverstanden. Ich habe hier Stecker und Wanne von JST. 3pol. mit den Abmessungen (Wanne) 5,5mm x 3,3 mm. Der Vorteil ist, dass Du die Wanne super im Kessel oder am Rahmen einkleben kannst und damit eine verpolungssichere Steckvorrichtung hast.



    Vielleicht wäre das ja was für Dich. Der Stecker wird mit Crimpbuchsen bestückt. Wenn Du magst würde ich Dir die Buchse, komplett gecrimpt mit drei Kabeln, zukommen lassen.


    Gruß Thomas

    Hallo zusammen,


    ich habe mal meine Sammlung von Eisenbahndokumentationen aus alten Zeiten (auch auf die Gefahr hin das nur ein müdes "Kenn ich schon..." kommt) in einer öffentlichen Playlist zusammengefasst. Neben Baureihendokumentationen sind noch viele andere Interessante Filmchen dabei. Fühlt Euch frei zu stöbern und zu geniessen. Eventuell sollte man sich bei Interesse die Videos herunter laden, da die Filmchen auch jeder Zeit wieder verschwinden können. (Sind von mir nur gesammelt, nicht hochgeladen)

    Hier der Link zur Playlist.


    Also viel Spass beim Anschauen. Ich werde die Liste immer wieder mal aktualisieren. Ich suche noch weitere Dokus über Tenderlokomotiven und ergänze die Liste entsprechend.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Johannes,

    gefällt mir gut Dein Schätzchen. Falls Du doch noch mal Lampen nachrüsten möchtest, dann kann ich Dir entsprechend bedrahtete LED's zusenden. Ich habe bei meiner 55 aus DDR Produktion auch den Schritt gewagt und es nicht bereut. Ich habe die Lampen vorsichtig aufgefräst und von unten mit 1 mm eine Kabelführung gebohrt. Nach einsetzen der LED habe ich die Linse mit einem wohldosierten Tropfen Sekundenkleber hergestellt. Dieser muss dann nur ohne Aktivator für ein paar Stunden aushärten.

    Wenn Du Interesse hast, dann schicke mir einfach eine PN.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude Lutz,


    sehr schönes Motiv was Du uns da präsentierst. Die Fotos laden ein ebenfalls dort einmal Urlaub zu machen. Das letzte Foto mit der Backsteinfassade gefällt mir natürlich auch gut. Anders als auf meinem Foto sind da wohl Backsteine aus "besseren Zeiten" (Klinker) aus dem Ringofen verbaut worden und wie schön zu erkennen ist mit Zementmörtel vermauert. (dunkelgrau)

    Bei uns sind die Ziegel eher weich und mangels Ringofen in der bäuerlichen Ziegelbrennerei auf dem Feld entstanden. Mangels Zement mit Kalkmörtel vermauert.

    Man könnte auf die Idee kommen mal Bilder der verschiedenen Ziegelmauerwerke nach Regionen sortiert hier einzustellen.


    Viele Grüße

    Thomas