Beiträge von Thomas S

    Moin Jürgen,


    da sagst Du was. Der Bus war das Lieblingsstück meines Meisters und irgendwie hat er den Zeitpunkt zum Verschrotten verpasst und so wurde weiter geflickt. Ich war 1982 mit der Lehre fertig und da lief das Schätzchen noch. Ich weiß, dass der Motor noch mal zerlegt und mit neuen Dichtungen, Gleitlagern usw. aufgepimpt wurde. Unten herum war die Kiste eh komplett "erneuert". Die Schiebetür wurde einmal ausgetauscht nachden sie unten durch den Rost zweigeteilt war. Was dann aus dem Geschoss wurde weiß ich leider nicht mehr.

    Was für Zeiten.....


    Gruß Thomas

    Moin zusammen,


    das mit der Feuchtigkeit verstehe ich sehr gut. Den Bus kenne ich noch aus der Lehrzeit und die Rostecken, so wie von Jürgen dargestellt, kenne ich ebenfalls. Kurz vor TÜV wurde geschweißt was das Zeug hielt. Dann kräftig mit Unterbodenschutz von innen und Rostschutz (rotbraun) von außen gepinselt. Wer den Bus kennt, der weiß wovon ich schreibe.

    Wenn ich mir die Rostflecken so ansehe, dann sieht es so aus als ob Jürgen den Bully sehr genau kennt. Ich finde super gelungen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Moin in die Runde,


    Johannes W :"Domet is alles Alles geschwätzt" wie man bei uns sagen würde. :thumbup2:. Es würde reichen, wenn Du den Glanzlack in Decalgröße mit dem Pinsel auftragen würdest.


    Bruno : Ich habe es gehofft, dass Du etwas schreiben würdest. Deine fundierten Kenntnisse mit anderen "chemischen" Hilfsmittel ließen es mich vermuten. Mit Deinem "Goldwasser" hast Du unbedingt recht. Allerdings habe ich da auch so meine Erfahrungen gemacht. Der Verdünner von Tamiya riecht nach Aceton, aber eben nicht so stark wie reines Aceton. Also ist in der Plörre noch was drin, was sich nicht erraten lässt. Zum Verdünnen der Farben taugt aber auch nur dieses Goldwasser. Deshalb ist mir Johannes Problem durchaus bekannt. Für die Enamel Farben nehme ich auch "Nitro" aus dem Baumarkt. Die Acrylfarben von Revell verdünne ich mit einem Gemisch aus dest. Wasser und Isopropanol. 5:1. Das hat sich als optimal für meine Bedürfnisse herausgestellt und riecht auch so wie der Revell Verdünner. Mit den Farben von Valejo habe ich das noch nicht probiert. Die Washings stelle ich auch aus Ölfarben und Terpentin aus dem Künstlerbedarf her. Das Terpentin ist aus Zitronenschalen hergestellt und riecht angenehm. Dann habe ich noch ein paar Washings von AK in spritzfertiger Verdünnung. Die lassen sich super verarbeiten, sind aber auf Enamel Basis.


    Hier ein kurzer Blick in meine Lackierhalle:




    Wer wenig Platz hat, der muss da viel unter bringen.:)


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Moin Johannes,


    ich verwende die Pinsel von AK. Flachpinsel Nr 4. zum Aufbringen des Decal Fix und auch für den Hochglanzlack unter dem Decal. Vielleicht noch ein Tip. Den Hochglanzlack und das Decalfix verwende ich unverdünnt in einer dünnen Schicht. Nach dem Einweichen des Decals ziehe ich die Tropfen mit einem Küchentuch vom Decal ab. (Kapillareffekt) Das Wasser was dann noch anhaftet reicht aus um das Decalfix zu verdünnen und den gewünschten Effekt zu erhalten. Beim Positionieren des Decals achte darauf, dass Du dieses Wasser nicht entfernst. Das passiert leicht, wenn man einen Pinsel zum Positionieren nimmt. Ein Schaschlikspieß aus Holz leistet hier gute Dienste. Erst wenn das Decal in der endgültigen Position ist einfach das überschüssige Wasser- Decalfixgemisch mit dem Pinsel absaugen. Erst jetzt mit dem Softener arbeiten.

    Ich verwende den Mattlack von Tamiya. Deshalb kann ich zu dem Valejo Mattlack nichts sagen. Allerdings habe ich auch noch nicht herausgefunden, was denn der Inhaltsstoff für die Vallejo Verdünner ist. Aber interessant Deine Erfahrung zu hören. Vielleicht haben wir ja einen Chemiker im Forum, der hier mal aufklären könnte.


    Bin auf Deine Bilder gespannt und es freut mich, dass es funktioniert hat.


    Viele Grüße

    Thomas


    PS: Immer nach dem Motto: "Wir sind immer einen Schritt voraus: Wo andere noch straucheln liegen wir schon auf der Schnauze"

    Moin Jürgen,


    kannst Du uns noch was zu Deiner Technik und Deinen Farben schreiben. Mich würde interessieren, welche Farbsysteme Du verwendest und wie Du die Lackierung aufbaust. Hochglanzlack ist noch mal ne andrere Hausnummer als matte Lackierung.

    Welche Luftpinsel hast Du im Einsatz und wie bekommst Du die nach getaner Arbeit sauber? Wie sieht denn die "Lackierhalle" aus. Ich weiß, ich bin neugierig. Aber vielleicht hilft das dem Einsteiger sich das richtige Geraffel zusammen zu stellen.


    Viele Grüße und immer eine saubere Düse

    Thomas

    Moin Friedrich,


    da schließe ich mich Martin an. Sieht aus wie in meiner Kindheit bei uns im Garten. Und wenn dann Bohnen an den Stangen waren haben wir darunter als Indianer gesessen. Wenigstens so lange bis uns der Großvater entdeckt hat.


    Viele Grüße

    Thomas

    Gude Jürgen,


    ja das wäre in der Tat eine interessante Sache, da die Farbsysteme und die Frage: "was löst was an" gerne zur Konfusion führen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Das ganze mit Enamel bzw. lösemittelhaltigen Farben zu sehen fände ich spannend und natürlich Deinen Ansatz zum Thema Decals.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Johannes,


    weit gefehlt. Die Lok war in einem desolaten Zustand. Gekauft auf einer Modellbahnbörse für 40Euro. Deshalb wurde sie komplett entlackt (der Kuststoff des Gehäuses ist übrigens schwarz und vollkommen unempfindlich gegen Nitroverdünnung) und mit Tamiya Farben (Matt) lackiert. Wer die 103 von Märklin kennt, der sieht die mechanischen Umbauten am Lokkasten. Die Lok im Tutorial ist komplett neu lackiert incl. der weißen Zierstreifen. Ich kann Dir versichern, dass keine Glanzunterschiede im Bereich der Decals sichtbar sind! Gut, mit der Lupe, ins rechte Licht gerückt, kann man die Ränder noch erkennen, aber mit dem "unbewaffneten Auge" ist nichts sichtbar. Das DecalFix zieht sich an den Rändern des Declas hoch und läßt die Kante optisch verschwinden. Wichtig ist die Verarbeitung Nass in Nass und die Entfernung von Luft und Wassser unter dem Decal. Aufgrund der Kappilarwirkung ist das mit dem Pinsel hervorragend und sicher machbar.

    Du wirst Dich wundern wie gut das geht. Bin sehr gespannt auf Deinen Versuch.

    Bei Deinem Helikopter würde ich auch mal probieren mit dem "DecalSoft" Sicken und Nieten mit dem Decal zu versehen. Geht super. Der DB-Keks vorne auf der 103 z.B. hat sich selbst auf die Rundung gezogen, da musste ich noch nicht einmal nachhelfen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Johannes,


    ich finde es gut das Du es ausprobieren willst. Du wirst Dich wundern wie gut das geht. Wenn Du Dir die Farben bestellst, dann bestelle Dir noch einen Flachpinsel 4mm mit. Ich verwende die von AK. (Wenn nicht schon vorhanden). Damit läßt sich auch prima das Wasser absaugen. Ich bevorzuge den Pinsel. Ich finde den kann man besser positionieren als ein Wattestäbchen. Aber das ist Geschmackssache.

    Ich empfehle Dir auch wärmstens das Video vom Hersteller anzuschauen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,


    Bruno: Einspruch Euer Ehren. Ich habe das bei verschiedenen Loks mit dem Farbsystem von Vallejo so gemacht. (Wie in dem Tutorial beschrieben) und die Effekte nicht gehabt. Das Funktioniert super. Die Bilder sollten das auch zeigen. Sieht am Ende aus wie gedruckt! Die beschriebenen Effekte mit Farbtonunterschieden kann ich nicht bestätigen.


    Johannes W : Bruno hat natürlich Recht was die dicke des Farbauftrages angeht. Am Anfang habe ich auch den Fehler gemacht die Farbe mehr "aufzunebeln" als zu lackieren. Das passiert schnell, wenn die Farbe gut deckt. Spätestens beim Lackieren von hauchdünnen Zierstreifen auf dem Grundlack erlebst Du dann dein blaues Wunder. Alles hängt am Abdeckband!!! (So geschehen bei der BR103 aus dem Tutorial. Die wurde drei mal neu lackiert bis ich das begriffen hatte). Das gleiche Ergebnis mit Revell Farben hinzubekommen möchte ich bezweifeln. Die Leute von der Konkurrenz haben an dem Farbsystem lange gebastelt und das ist auch in der Szene bekannt.


    Ansonsten gilt natürlich wie immer. "Viele Wege führen nach Rom". Deshalb aber Aufgeben würde ich nicht. "Versuch macht kluch" und das an einem Hubschrauber oder einfach an einem Stück Polystyrol auszuprobieren hat noch nie geschadet. Find ich gut.


    Für alle die es interessiert. Hier das Video von Vallejo was den Aufbau beschreibt und mir als Vorlage für meine Methode bzw. das Tutorial gedient hat.

    Ich mache keine Werbung für Vallejo und es sind sogar die einzigen Produkte die ich von diesem Hersteller in der Schublade habe. Aber es funktioniert halt sehr gut und ist einfach in der Anwendung. Der Preis stimmt ebenfalls.


    In diesem Sinne

    Viele Grüße Thomas

    Hallo Johannes,

    Ich habe mal etwas recherchiert, hab ja Urlaub :pfeifen:.

    So wie es aussieht kannst du die Real Colors von AK mit Alkohol (Spiritus) verdünnen. Mit anderen Worten, du könntest mit Ölwashings bzw. Enamelwashings und Terpentin die Alterung vornehmen ohne das Du die Grundfarbe anlöst.

    Ich würde das aber erst einmal ausprobieren. Laut AK ist die Farbe sogar mit Tamiya mischbar. Das würde ich aber auch erst selbst gesehen haben wollen.

    Ich hoffe die Info hilft.

    Viele Grüße

    Thomas

    Moin zusammen,


    Mir hat am Anfang dieses Magazin sehr geholfen. Neben Tipps zur Alterung und Lackierungen werden die verschiedenen Farbsysteme und deren Verträglichkeit untereinander erklärt. Ebenso der Aufbau der Lackierung.

    Ein ganzes Kapitel widmet sich dem Luftpinsel.

    Axel : Ja das stimmt. Die Acryl Farben von Tamiya z. B. sind Lösemittelbasierend. In dem Fall Aceton oder Negellackentferner.

    Hier der Band vom Eisenbahn Journal.



    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Lutz,


    wieder was gelernt. Hätte nicht gedacht, dass die so lange Leitern mitführen. In DE undenkbar. Der Amerikaner scheint da schmerzfreier, oder besser, BG-freier zu sein.:)

    Wenn ich mir vorstelle diese Plakat mit Merkel in Berlin....... Das Ding möchte ich dann nicht angeklebt haben wollen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Johannes,

    bleibe ganz entspannt, was die "Werbung" wegen AK betrifft. Ich finde es gut, wenn Du Deine Erfahrung mit einem neuen Produkt hier teilst. Ja die Videos von Kriegsszenen sind für mich so verstörend wie für die Jungs die Bilder des Viehwagens. (wahrscheinlich)

    Aber wegen den Decals auf dem Viehwagen hätte ich vielleicht was für Dich. Wenn Du magst, dann lade Dir diese Anleitung mal von der Seite von Andreas Nothaft herunter. Die habe ich mal erstellt um zu zeigen wie man preisgünstig mit Valejo-Produkten Decals anbringt, die wie gedruckt aussehen. So jetzt hab ich "Werbung" für Valejo gemacht, wir sind quitt.:thumbsup:


    Viele Grüße aus dem Urlaub

    Thomas

    Hallo Lutz,

    Nun, so wie es aussieht sind das vierpolige bzw. Achtpolige Motoren mit Neodymmagneten im Feld.

    Da müssten dann zwei Bürstenpaare pro Motor verbaut sein.

    So wenigstens laut Datenblatt und ich rauslesen konnte.


    Zum Thema BLDC. Diese Motoren werden schon lange im RC Bereich verwendet. Die Dinger gibt es bis über 8kW!!

    Das Problem ist die vernünftige Drehzahl und Drehmomentregelung bei geringen Drehzahlen und das Anfahren des Motors. Dort eine ruckelfreie Kommutierung hinzubekommen ist nicht trivial. Die meisten Kleinmotore wie z. B. Von der Fa. Nanotec haben dazu Hal Sensoren in den Spulen und zusätzlich einen Lagegeber an der Welle. Dazu einen Antriebsverstärker in Zigarettenschachtelgröße. Aus dem Motor kommen 14 Strippen.......

    Ich persönlich finde die Technik sehr gut, allerdings nicht brauchbar für den Modellbahnbetrieb. Der Vorteil keine Verschleißteile im Motor zu haben wiegt den Aufwand nicht auf. Was man machen könnte wäre ein Versuch mit Schrittmotoren bzw. Reluktanzmotoren. Hier gibt es fertige Bausteine mit 10000 Microschritten pro Umdrehung. Wenn die mit 40kHz angesteuert werden hörst du nichts mehr. Außerdem hast du bei kleinster Geschwindigkeit den größten Drehmoment. Schwungmassen am Motor sind überflüssig.

    Ich persönlich finde diesen Ansatz als Modellbahnbetrieb zielführender.

    Kleinste Motoren mit 250 Vollschritten gibt es zu hauf. Man braucht nur ein altes CD Laufwerk auseinander zu nehmen. (Schubladenantrieb)

    Das finde ich wäre einen Versuch wert.

    Als Ausgang für die Ansteuerung könnte man die Decoderausgänge nehmen die für die Sinusmotoren von Märklin vorgesehen sind. Esu kann man darauf programmieren. Ich denke andere Hersteller können das auch.

    Vielleicht sollte man das in einem eigenen Thread behandeln sonst sind wir hier schnell OT.

    Mein Senf dazu.

    Viele Grüße aus dem Urlaub

    Thomas