Beiträge von Thomas S

    Gude Frank und Mitleser,


    das mit dem Blech könnte funktionieren, allerdings mit erheblich verminderter Kraft. Mit der gezeigten Lösung kannst Du auch 2x1mm Magnete verwenden, was dem versteckten Einbau entgegen kommt. Mit einem Stahlblech wird es dann allerdings etwas eng.


    Was auf jeden Fall funktioniert, wenn einem die Folie nicht gefällt, ist folgende Möglichkeit. Wenn man den Wagenboden mit Eisenpulver aus dem Laborzubehör bestreicht. Das Pulver wird dazu einfach mit Klarlack vermischt und aufgepinselt. Bei einer Korngröße von 1,5 - 2 µm bleiben sogar die Strukturen erhalten. Der Vorteil, das Pulver ist Reineisen (>95% Fe). Ist die Geschichte abgetrocknet wird das Ganze magnetisiert. Das kann man mit Spulen machen, oder einfach mit einem starken Magneten, indem man ein- oder zweimal in einer Richtung über die Fläche streicht. Wir machen das für diverse Sensoren in der Firma. Mehr darf ich nicht verraten. Natürlich ist das überlackierbar und somit für jeden Alterungsprozess geeignet. Ein großer Nachteil bei allen diesen Geschichten ist, dass die so behandelten Flächen jedes bisschen Metall regelrecht "ansaugen". Der Aufwand den wir betreiben das zu verhindern ist nicht unerheblich. Aber das dürfte hier das kleinste Problem sein.


    Olaf's Lösung dürfte die einfachste sein, solange man immer wieder das gleiche Ladegut auf den Wagen packt. Wenn es um Panzer usw. geht, würde ich das auf jeden Fall bevorzugen.


    Meine Anregungen dazu.


    Gruß Thomas

    Gude zusammen,


    ich bin auch ein Freund von Neodymmagneten. Im Beruf oder auch im Hobby. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind schier unendlich. Zumal es diese Magnete in allen nur erdenklichen Formen und Größen gibt.

    Die Anbringung von zwei Magneten, die sich gegenseitig festhalten, bietet die Möglichkeit "Passfedern/bolzen" zu realisieren. (Falsch rum und die Magnete stoßen sich ab, richtig herum und die Teile zentrieren sich selbst). So realisiert bei meiner Absaugung an der Portalfräse. Das Ding passt nur richtig herum. Die meisten Therapiegeräte in der Praxis meiner Frau haben solche Verbinder für die Sensoren. Das Gewährleistet den Verpolungsschutz und entschärft jede Stolperfalle.

    In den meisten fällen jedoch reicht ein Magnet und ein entsprechendes Gegenstück aus Stahl. Lutz zeigt es mit seinem Baum.


    Hier wäre u.U. eine Kombi aus den Magnetplatten von Johannes und Neodymmagneten eine Überlegung wert. Magnetplatte unter die Wanne, Magnet in den Wagenboden, gerne auch versenkt. Man glaubt gar nicht, wie viel Abstand man mit einem Neodymmagneten überbrücken kann, wenn der Gegenpart ebenfalls ein aktiver Magnet ist.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude Friedrich, Axel und Mitleser,


    vielen Dank für den LInk zur Baumgestaltung. Ich sollte das gesamte Forum mal durchstöbern.......:sehrgut:

    Eine Frage hätte ich dennoch. Für was ist das Glycerinbad notwendig? Dazu habe ich bei den Bäumen keine Antwort gefunden.


    Viele Grüße

    Thomas

    Moin Jürgen,


    was soll ich sagen. Ich bin immer wieder begeistert. Ein Foto ein paar Teile (die Betonung liegt auf "paar") und fertig ist das Original im Modell. Ich werde mal auf Dich zukommen. Ich hatte den Furz im Kopf unter meiner Brücke auf meinem ersten Modul eine vierspurige Autobahn darzustellen. Das Original der Brücke findet man auf der A3 zwischen Siebengebirge und Köln. Die Spannweite meiner Brücke gibt das jedenfalls her. Incl. Randstreifen.


    Und da kommst Du ins Spiel. Wenn ich das in den siebzigern ansiedele, dann braucht es Autos und vor allem LKW aus der Epoche. Fragen über Fragen... Aber alles zu seiner Zeit. Wenn ich komme, dann auf jedenfall dann, wenn Du keine Zeit hast.:P:)


    Viele Grüße

    Thomas

    Moin Axel und Mitleser,


    Isopropanol gibt's in der Bucht. 10L rund 30€. In der Schweiz könntest Du Probleme mit dem Zoll bekommen oder es ist gleich exorbitant teuer.

    PvB gibt es als Pulver direkt bei unserem Farbengroßhandel. Wusste ich auch nicht. Mit PvB konnten die nichts anfangen, aber MOWITAL war bekannt.

    Nur einen Preis und Gebindegrößen habe ich noch nicht.


    Viele Grüße

    Thomas

    Moin Friedrich und Bruno,


    danke für den Hinweis. Ich hätte jetzt auch erst mal zu Spiritus gegriffen.

    Das Zeug kenne ich als PvB zum Beschichten für Leiterplatten. Schutzlack halt. Da kosten 50ml so um die 5€. Ich schaue mal bei dem Kollegen was das kosten soll.

    Isopropanol 5l für 16€, hält sich in Grenzen.


    Vielen Dank und viele Grüße in den Norden

    Thomas

    Moin Friedrich,


    kurze Frage? MOWI...... was ist das? Eine Abkürzung für was spezielles oder ein Produktname.

    Erkläre es bitte für die Dumpfbacke aus dem Süden. Ich hätte da mit Alkohol angefeuchtet und dann Tiefengrund verwendet.


    Gruß Thomas

    Moin Friedrich,


    danke für Deine Ausführungen. Scheint wirklich brauchbar zu sein und sieht gut aus.

    Für den nächsten Bauabschnitt viel Glück. Immer nach dem Motto: "Dem Stuckateur is nix zu schwör" ;)


    Viele Grüße

    Thomas

    Gude Friedrich,


    Sieht richtig gut aus. Ich habe keine Erfahrung mit Fliesenkleber als "Grundanstrich". Wie dick trägst Du das denn auf? Mit dem Spachtel oder dem Pinsel? Oder beidem?

    Wie verhält sich der Fliesenkleber an den Übergängen zum Holz? (Risse)


    Viele Grüße in den Norden

    Hallo Martin,

    Gerne.

    Tja, Lahnstein. Meine Haus- und Hofveranstaltung. Hätte mich sehr auf einen Plausch mit Dir und Kollegen gefreut. Bin sehr gespannt, wann überhaupt wieder was möglich ist.

    Wenn noch Fragen sind einfach melden.

    Viele Grüße

    Thomas

    Moin Martin,


    klarer einfacher Aufbau. Gefällt mir. Der Endschalter für die Referenzfahrt. Ist das ein Sprungkontakt? Die Marquard-Schalter verwende ich auch in meinen CNC Steuerungen. Eine Frage noch? Wie sieht der Algorithmus aus mit dem Du den Endschalter anfährst? Ich mache das folgendermaßen und lande immer genau am Referenzpunkt.

    1. Anfahren in Richtung Endschalter mit Referenzgeschwindigkeit (etwa 400mm/min).

    2. Sobald der Endschalter angefahren ist halte ich an, schalte ich die Drehrichtung um und fahre den Endschalter mit etwa 10mm/min frei. Das ist dann der Referenzpunkt.

    Bei meinen Messtraversen und auch bei der Kreissäge kann ich damit bis auf ein halbes zehntel genau positionieren. Vorausgesetzt der Endschalter hat einen Sprungkontakt. Initiatoren, also berührungslose Endschalter, sind nicht das Mittel der Wahl. Die billigen sind nicht unbedingt Temperaturstabilisiert, was kontraproduktiv wäre.


    Anbei mal meine Funktion zum Homing einer Linearachse. Bitte nicht verwirren lassen, ich rechne in der Routine gleich die Schritte in 1/100mm um und speichere die Ergebnisse in der Achsenstruktur. Die Routine ist für den Raspberry PI geschrieben, passt aber bis auf den Bibliotheksaufruf für die I/O's auf jeden Rechner. Ich verwende außerdem rechts und links zwei Maximalendschalter und messe im ersten Schritt die Entfernung zwischen den Schaltern. Im letzten Schritt fahre ich den Homeschalter an. Die Endschalter sind als Öffner geschaltet um einen Kabelbruch oder defekt zu überwachen. Die Homeschaltersequenz habe ich mal rot gemacht. Die Funktion SendStep erzeugt die Pulse für den Servoverstärker.


    int LinDriveRef(int invers,int slow, int fast, struct AxStructLin *ax)

    {

    long homecounter = 0; // Wegstrecke vom Max rechts Schalter bis Homeendschalter

    long distcounter = 0; // Distanzzähler maximale Schrittanzahl der Achse

    int maxleft = ax->swmin, maxright = ax->swmax; // Endschalter links und rechts abhängig invers

    bool left = HIGH, right = LOW; // Drehrichtungsflag setzen

    if(slow <= 100) {slow = 200;} // Parameter Geschwindigkeit plausi.

    if(fast >= slow) {fast = slow / 2;}

    if(fast <= 5) {fast = 100;}

    if (invers) // Alle Variablen umsetzen wenn nötig

    {

    left = LOW;

    right = HIGH;

    maxleft = ax->swmin;

    maxright = ax->swmax;

    }


    bcm2835_gpio_fsel(ax->dirpin,BCM2835_GPIO_FSEL_OUTP);

    bcm2835_gpio_write(ax->dirpin, left); //Drehen nach links um Endschalter zu suchen


    while (DigIORead(maxleft)== 1) // So lange nach links fahren, bis der Endschalter MIN betätigt wurde

    {

    SendStep(ax->steppin, fast);

    }

    bcm2835_gpio_write(ax->dirpin, right); //Drehen nach rechts

    while (DigIORead(maxleft)== 0) // Endschalter links freifahren

    {

    SendStep(ax->steppin,slow);

    distcounter = 0; // Maximaldistanz nullen

    }

    while (DigIORead(maxright)== 1) // Jetzt nach rechts fahren und Endschalter rechts suchen MAX.

    {

    SendStep(ax->steppin, fast);

    distcounter++; // Maximaldistanz Schritte mitzählen

    }

    bcm2835_gpio_write(ax->dirpin, left); //Drehen nach links

    while (DigIORead(maxright)== 0) // Endschalter rechts freifahren

    {

    SendStep(ax->steppin, slow);

    distcounter--; // Schön die Schritte mitzählen

    }

    while (DigIORead(ax->swhome) == 0) // Homeschalter suchen

    {

    SendStep(ax->steppin, fast);

    homecounter++; // Schritte von MAX bis Home zählen

    }

    bcm2835_gpio_write(ax->dirpin, right); //Drehen nach rechts

    while (DigIORead(ax->swhome)== 1) // Homeschalter freifahren

    {

    SendStep(ax->steppin, slow);

    homecounter--; // Schön die Schritte mitzählen

    }


    double msp = (gst_para.reflen / gst_para.xpulseraw) * 1000;

    ax->lenpp = msp; // Minimale Schrittweite per Puls in 1/100mm

    ax->maxst = homecounter; // Ergebnis in Schritten

    ax->minst = (distcounter - homecounter) * -1; // Ergebnis in Schritten

    ax->maxmm = (ax->maxst * ax->lenpp)/1000; // Ergebnis in 1/100mm

    ax->minmm = ((ax->minst * ax->lenpp) / 1000); //Ergebnis in 1/100mm

    ax->isref = true;

    ax->actst = 0; // Aktuelle Schritte ist auch Null

    ax->actmm = 0; // Aktuelle mm ist Null

    return 1;

    }


    Mein Senf dazu und ich hoffe Du kannst etwas davon verwenden. Ich fahre die Nema 23 mit 1000 Steps/U. Die Resonanzfrequenzprobleme habe ich nicht, weil ich den Motor mit 22kHz in der höchsten Geschwindigkeit (fast) ansteuere. Nur wenn ich langsam fahre (slow) grummelt er ein wenig. Probiere mal, ob Du eine höhere Frequenz mit dem Arduino hin bekommst. Dann könntest Du wieder auf 1000Steps/U gehen und hättest ein gerades Teilungsverhältnis von 5/1000mm Step.

    Noch ein kleiner Tipp. Spendiere dem Arduino und dem Antrieb noch je eine Sicherung entsprechender Größe. Macht weniger DBQ-Signal im Fehlerfall.


    DBQ-Signal = Dunkler Beißender Qualm.:diablo:


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude Jürgen,


    Da schneiden wir hier was raus und klöppeln da was dran, hier noch bisschen dengeln, zwei Tropfen Kleber......und zum Schluss noch zwei Huhn und ein Gans.... fertig ist der Laster. Sagenhaft.

    Von mir aus gesehen muss man erst mal auf Deine Ideen kommen. :thumbsup:

    Ich habe keinen Plan von der Materie und bin immer gespannt was am Ende da raus kommt.

    Freue mich auf Teil 2.


    Gruß Thomas

    Hallo Friedrich und Mitleser.


    das mit dem Schwarz ist mir aus den 60ziger Jahren bis Ende der 70er auch bekannt. Allerdings nur Sonntags beim Gang zur Kirche. Ansonsten, unter der Woche, waren bei den Frauen kleine Blumenmuster auf Bluse und Rock üblich. Darüber dann die obligatorische Kittelschürze teilweise mit schreienden Farben und Mustern. Die Männer aus meiner Familie und Dorf kenne ich allerdings auch nur im Blaumann. Die Kriegsgeneration 1. und 2. Weltkrieg trugen meist noch die Feldmütze dazu. Im Grunde eine etwas andere Baseballmütze von heute. Mein Vater, als Schreiner, hatte noch eine blaue Schürze um und ein Barett auf dem Kopf. Ein Überbleibsel der französischen Besatzung.
    Die Bauern um uns herum meistens in dicken "Manschesterbuchsen" (Cord) in einem graugrün. Darunter Gummistiefel. Blaue Jacke und je nach Alter die Feldmütze, ebenfalls in graugrün. Grundsätzlich könnte ich zusammenfassen, dass die Handwerker in blau mit den, je nach Gewerk, typischen "Zusatzausrüstungen" ausgestattet waren. (Schreiner, Schmied usw.) Die Bauern in Cordhosen wie beschrieben. Frauen, meistens Hausfrauen, eher bunt in Kittelschürze.


    Das Ganze ist natürlich von Landstrich zu Landstrich verschieden. Obiges Besipiel gehört zum Lahntal zwischen Koblenz und Weilburg.


    Viele Grüße

    Thomas

    Gude Martin und alle Mitleser,


    Nun, für die Baumarktmitarbeiter muss ich eine Lanze brechen. Eine Plattensäge ist grundsätzlich kein Präzisionsinstrument. Schnitte auf den mm genau sind da eher selten. Eine Plattensäge dient hauptsächlich zum groben zerteilen der Platte. Sinnvoll ist es sich die Platten mit 5mm Übermaß zusägen zu lassen. Den Präzisionsschnitt macht man dann auf der Kreissäge. So hat es zumindest mein Vater immer gemacht und so habe ich es gelernt. Wichtig ist da eher, wie Martin beschrieben hat, auf die Ausrichtung der Stäbchen bei Leimholzplatten zu achten.

    Und wenn auch jetzt ebenfalls der Shitstorm über mich hereinbricht.
    Grundsätzlich gilt, je mehr Schichten die Holzplatte hat, desto weniger Verzug gibt es. Holz wächst grundsätzlich in die Breite und wird je nach Lage der Jahresringe mehr oder weniger Krum. Ich habe bei allen meinen stationären Modellbahnen die Spanten aus Multiplex gebaut. Verzug kennt dieses Plattenmaterial auch nicht. Hier liegen die Fasern abwechselnd quer, längs und diagonal. Pappelsperrholz besteht, bis 15mm Plattenstärke, aus meistens drei Lagen. Wobei die äußeren Lagen die Stärke der inneren Lage entsprechen. Hier ist je nach Qualität der Innenlage mit mehr oder weniger Verzug und Wachstum zu rechnen.

    Wer da noch etwas fachliches zu den unterschiedlichen Plattenmaterialien wissen will, der kann sich das hier vom Schreinermeister erklären lassen.


    Das wollte ich noch beisteuern


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    (Edit: Da waren Lutz und ich wohl paralle dran. Ich lasse es trotzdem stehen)


    Gude Friedrich,


    ich versuche mal einen Ansatz. Die Verkastelung stützt das Konstrukt längs und quer. Wenn Du versuchst den Kasten jeweils mittig zu verbiegen, sowohl von der Längs- als auch von der Querseite wird der schön stabil sein. Was dem Kasten fehlt sind zwei Diagonale. Da ansonsten die Querkräfte nicht aufgefangen werden. Ich weiß ja nicht ob das geht, aber die Verkastelung zu gunsten zweier Diagonalen großzügiger zu machen wäre eine Lösung. In dem Fall würden drei Querspanten und drei Längsspanten ausreichend sein. Die Außenwände zählen dabei auch als Spant.


    Alternative dazu wären dickere Außenwände und stabilisierte Ecken. Das dürfte sehr zu Lasten des Gewichts gehen. Bei 1,50m Kastenlänge müssten das gerne 15mm Material sein. Der Boden dazu 12mm.


    Und dann noch eine Frage. Wieso scheint bei Dir die Sonne.:)


    Ich hoffe es hilft. Außerdem gebe ich die Frage an die Statiker und Maschinenbauer weiter.