Beiträge von Thomas S

    Hallo Kollegen,


    ich habe die "Gipsfraktion" in ein neues Thema verschoben. Damit wir hier Bruno's schönen Faden nicht zerschießen. Ich persönlich bin dankbar für den tollen Input. Der neue Faden läßt uns allen aber auch Raum die diversen Versuche zu präsentieren. Auch meine eigenen Versuche. ( Ich lerne was, Ihr habt was zu lachen. :))


    Den "Gipsfaden" gibt es hier.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Moin Bruno,


    meine Silikoformen lagern in der Tat liegend im Kühlschrank. Ich habe einen kleinen Kühlschrank in der Werkstatt dort lagere ich diverse Kleber und Lötpasten und eben die Silikonformen in einer Plastikdose mit Backpapier voneinander getrennt. Mit Resin habe ich noch nicht gearbeitet bis auf den Verguss von Elektronik. Aber dafür braucht es keine Silikonformen.


    Ich werde mal über die Feiertage einen Versuchsballon starten. Frischen Stuckgips habe ich noch von unserem Umbau im Sommer, den werde ich mal nehmen. Eine Frage habe ich trotzdem noch. Du trocknest die Gießlinge auf der Heizung. Gibt es da keine Risse durch den schnellen Wasserverlust? In besagten Tutorials wird davor gewarnt. Aber das scheint wohl auch eine Ente zu sein, sieht man sich Deine Ergebnisse an.


    Nochmals vielen Dank für die Einführung.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Bruno,


    vielen Dank für den ausführlichen Einblick in Deine Gipswerkstatt. Ich habe mich bisher noch nicht an Gipsformen rangetraut, werde es aber einmal versuchen. Ich habe hier Tunnelportale aus Silkon. Sind zwar schon älter aber noch komplett flexibel. Die milionenfach vorhandenen Tutorials, da wo auch die Ergebnisse Klasse aussehen, verlangen immer spezielle Gipse aus Alabaster und hast Du nicht gesehen. Wie man aber unzweifelhaft sehen kann geht es auch, dem Höchsten sei Dank, ganz Normal.

    Den Tiefengrund aus MOWI habe ich im Netz nicht gefunden, den Mike auch nicht. Hast Du einen Link zu den/m Produkt/en? Ansonsten gibt es ja noch andere "Tiefengründe". Ich habe hier einen von PCI der stinkt während der Verarbeitung leicht nach Salmiak. Danach aber vollkommen geruchlos und ist wasserverdünnbar. Der ist speziell für Gipsputze damit es beim Anstrich nicht so saugt. Ist sehr dünn und wird mit der Gartenspritze aufgetragen. Könnte man doch auch mal als Tauchgrundierung versuchen?

    Beim Abtupfen mit Salmiak. Welches Produkt verwendest Du da. Salmiakgeist aus der Apotheke zieht mir die Schuhe aus.... Aber Pelikan Plakafarben gibt es in unserem Schreibwarenladen noch in großer Auswahl. Habe neulich für meinen Sohn Farben für die Schule gebraucht.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Bruno,


    ich bin immer wieder begeistert von Deiner Baukunst. Wenn ich es richtig sehe, dann hast Du Straßen und Wege mit Gipsabdrücken gebaut. Da ich in diesen Weihen des Modellbaus ein Novize bin würde ich Dich gerne fragen welche Formen Du nimmst und wie Du das Washing so gut hinbekommst.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude Friedrich,


    ich habe großen Respekt vor allen Leuten, die sich an Weinert-Modelle oder besser noch Messingbausätze rantrauen. Da halte ich auch aus gutem Grund die Klappe. (Erst mal selbst bauen, dann mitreden.)

    Wenn es aber um die Illumination der Modelle geht habe ich etwas Erfahrung. Deshalb verstehe meine Anmerkungen als Anregung und nicht als Kritik.

    Deine Weinerts sehen so gut aus und jetzt bekomme ich einen Schreck weil die Strippen über die Trittbleche führen. Wie ich sehe sind das auch Kabel mit Kunststoffisolierung.

    Wenn ich es richtig sehe kommen die Strippen seitlich aus der Laterne.


    Ich habe ja eine Zeitlang die LED's mit Lackdraht selbst gebaut. Zugegeben nicht jedermanns Sache. Dann bekam ich aber von Olaf den Tipp mit der Bucht.

    Hier der Link. Die LED's sind mit Lackdraht versehen und verdrillt superdünn. Die Isolierung ist so gut, dass kein Stück Metallrahmen einen Kurzschluss verursachen kann. Die LED's bekommen vor dem Einbau noch einen Tropfen Sekundenkleber hinten spendiert um die Lötstellen zu isolieren. Wenn man jetzt noch die Laterne von hinten (schräg von unten) ein 0,5mm Loch spendiert, dann kann man die Kabel an die Laterne kleben und direkt durch das Trittbrett verschwinden lassen. Bei 0,5mm ist so viel Platz, dass man nach der Verlegung noch einen Hut durchwerfen kann. Schwarz lackiert = unsichtbar!


    Lass Dich durch mich nicht aus dem Tritt bringen, ich fände es nur Schade beim Betrachten die "dicken" Strippen sehen zu müssen.


    PS: Die LED's gibt es auch zweifarbig (rot/weiß) falls notwendig. Die Strippen sind dann auch nicht viel dicker und passen durch ein 0,5mm Loch.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Lutz,


    :offtopic:

    Ich verwende CA aus dem RC-Modellbau in drei Viskositäten (20gr. Fläschchen) und entsprechend Aktivator. Ist der Aktivator vielleicht das Problem? Damit ist der Kleber fast instantan fest und hat keine Zeit in die Oberfläche einzudringen. Ich verwende normal auch immer reichlich. Aktuell habe ich Diesen hier. Waldvögel habe ich auch keine mehr im Schrank.

    Ich hätte z.B die Brüllwürfel mit 5min. Epoxy eingeklebt. Das Mittel meiner Wahl, wenn's halten soll.

    Gruß Thomas

    Moin Lutz,


    Deine Bauberichte sind echt Klasse. Eine bebilderte Umbauanleitung die keine Wünsche offen läßt. Saubere handwerkliche Umsetzung.

    Trotzdem eine Frage an den Chemiker. PS und CA-Kleber. Hält das wirklich lange? Entweder habe ich bei mir kein PS (Transparent) verwendet oder etwas anderes falsch gemacht. Nach dem Aushärten des CA kann ich die Konstrukte immer einfach mit einem "knack" vom Untergrund bzw. voneinander lösen.:(

    Was mache ich falsch, was Du richtig machst?


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Martin,


    gefällt mir sehr gut. Ich trage mich ja mit dem Gedanken Fachingen/Lahn mit dem Brunnen nachzubauen. Meine Frage an Dich. Ist der Bahnhof mit seinen 8m maßstäblich? Oder hast Du da etwas "gemogelt" damit es passt.

    Ich stehe nämlich vor der Frage ob ich da "mogeln" muß. Bei einer Bahnhofslänge von über 15m.......?


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Axel,


    bitte obacht mit silberner Farbe. Nach dem Einkleben der LED auf schwarzem Untergrund müssen zuerst die Anschlußdrähte respektive die Lötstellen mit etwas isolierendem abgedeckt werden. Silberne Farbe enthält Aluminiumpulver welches hervorragend leitet. Ich bin ein gebranntes Kind. Am schlimmsten ist es, wenn es nicht zu einem Kurzschluß kommt, du suchst dich dumm und dusselig.:verrueckt:

    Soweit ich das gesehen habe macht er das auch, sagt es aber nicht.


    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Wolfgang,


    das stimmt so nicht. In Elektronik Lötdraht ist kein Lötfett enthalten sondern Kolophonium. Ein säurefreies Baumharz. Dieses wird auch bei der Massenlötung z.B. im Reflowverfahren angewendet. Im Normalfall werden die Platinen nach dem Löten "gestrippt". So nennt man das Verfahren der Waschung mit Alkoholen. Diese Lösen die Rückstände des Flussmittels rückstandslos ab. Für Reparaturzwecke braucht man diese Rückstände nicht unbedingt zu entfernen, da Kolophonium ein Isolator ist. Entstehen beim Löten schwarze Flocken, dann liegt es daran, dass eine (wie oft zu beobachten) eine zu hohe Löttemperatur angewendet wird. Kolophonium wird bei max. 380 Grad verarbeitet. Ab 420 Grad verbrennt Kolophonium und es bleiben die genannten schwarzen Flocken übrig. Stimmt alles, dann bleibt um die hochglänzende Lötstelle ein leicht gelblicher durchsichtiger Fleck Kolophonium zurück.

    Auf jeder Rolle Lötzinn steht die Temperatur bei der das Zinn schmilzt. Lötzinn ist eine Metallmischung, die zwischen fest und flüssig nur wenige Grad unterschied benötigt. (Sogenanntes Eutektikum)

    Die Schmelzpunkte sind nicht alle gleich. Es kommt also auf die Auswahl an. Conrad ist da nicht die Quelle meiner Wahl, wenn es um Elektronikzinn geht. Hier spielt auch die maximale Löttemperatur (Datenblatt) der zu verarbeitenden Bauteile eine Rolle. Auch der Lackdraht hat ein Datenblatt, wo exakt diese Temperaturen drin stehen. Zumindest wenn es im Fachhhandel gekauft wird.


    Lötfett hat die schöne Eigenschaft die Oxidschicht auf der Oberfläche zu entfernen, deshalb gelingt die Lötung gut. Den Kolben auf maximum gestellt und die Lötstelle wird vermeindlich perfekt. Hier kann ich nur sagen Fehlanzeige.

    Oxidschichten auf Platinen oder sonstwo entfernt man besser mit dem Glaspinsel. Gibt es z.B hier.


    Lötfett oder Lötwasser verwende ich nur noch bei der Verlötung von Kupfer oder Messingblechen bzw. Zink und Blei. Dann auch nur, wenn ich das anschließend mit Natronlauge neutralisieren kann. So verlötet man z.B die Edelstahlgleise von Märklin.

    Die meisten Fehler beim Löten werden schon bei der Wahl des Zinn's gemacht. Die nächsten Fehler sind eine falsche Auswahl der Löttemperatur und Hilfsstoffe und Verfahren. In den seltensten Fällen liegt es am Werker, der es verarbeitet.


    Mein Beitrag zum Thema Löten


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Axel,


    sehr beeindruckend. Allerdings kocht der Amerikaner auch nur mit Wasser. Was mir gar nicht gefallen hat war der Einsatz von Lötfett. Ich kann jedem nur davon abraten. Lackdrähte hierzulande werfen den Lack bei 430 Grad als Schlacke ab, die sich nach dem Verzinnen leicht mit Spiritus entfernen läßt. (Wer sich in der Profielektronik damit erwischen läßt wird sofort exkommuniziert. 8|)

    Lötfett ist gegen alle Versprechungen nicht Säurefrei! Wenn man schon Lötfett einsetzt, dann die Lötstelle unbedingt waschen. Ansonsten frisst sich die Selbe selbst auf.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Wolfgang, Lutz und Mitleser,


    Rainer war so freundlich und hat die Threadverschieberei schon übernommen. (Lutz und Wolfgang K bitte einmal die Konversationen prüfen)

    Wolfgang K : Ich kann Dir, wie in unserem Telefonat angeboten, Deinen defekten Decoder überprüfen. Du müsstest Ihn lediglich mit der Post zu mir schicken. Ansonsten sehe ich genau wie Lutz keine andere Möglichkeit hinter das Geheimnis der Kabelfarben zu kommen als Ausbauen und in den Leib sehen.

    Ich verwende die gleiche Scheibe, allerdings umgebaut mit Sven Brands Steuerung. Das funktioniert hervorragend. Bedarf allerdings einer Totaloperation und einige Elektronikkenntnisse. (Leider)


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Modellbahner,


    nichts für ungut, aber sollten wir die Kirche nicht im Dorf lassen? Ich bin immer für innovative Ideen zu haben. Aber Leute.... induktive Energieübertragung. Wo um alles in der Welt wollt ihr denn die nötigen Bauteile unterbringen. Und bitte.. Induktive Energieübertragung mit variablem Luftspalt. Ab hier bin ich raus.:pinch:


    Unser Projekt mit dem Platinensatz beschäftigt sich ja ursprünglich mit genau diesem Problem. Nämlich die Anzahl der Kabel zwischen Tender und Maschine so gering wie möglich zu halten. Wenn wir diskutieren, sollten wir so glaube ich, zuerst einmal darüber nachdenken. Wir brauchen maximal 5 Kabel (in Worten FÜNF) um alle Funktionen zwischen Tender und Lok zu bewerkstelligen. Inclusive Rauch, digitale Kupplung, Sound und alle beliebigen Lichtspiele. (Ist vorne im Faden ausführlich beschrieben.)

    Dabei könnte man noch auf zwei Leitungen verzichten, wenn man die Bahnstromversorgung des Decoders komplett über den Tender realisiert. Dann bleiben nur noch (Masse, Senden und Empfangen übrig). Die gesamte Kommunikation läuft also über diese serielle DREIADRIGE Verbindung. Man könnte diese Sende und Empfangsleitungen über eine IR-Kommunikation machen. Die Masse fällt dann weg. Es bleiben NULL Kabel zwischen Tender und Lok. ABER: Darüber denke ich erst nach, wenn mir jemand einen plausiblen Einbauplatz und zwei Optokopplerpaare nennt die da rein passen und eine sichere Kommunikation gewährleisten, auch in Weichenstrassen. (Wir brauchen Lutz Lösung aus #113 zwei mal und den Platz dazu!!) Ach so. 19500 Baud, also 19,5kHz, sollten die Optokoppler schon können.


    Jetzt aber meine Frage. Warum über 7 Kabel und mehr nachdenken, wo doch nur maximal 5 gebraucht werden? MIchael R hat es oben gesagt, diese drei Kabel taugen prima als Speisewasser Leitungsimmitation. Die 1,27mm Buchsenverbinder sind absolut Kontaktsicher und einfach zu beschaffen, bzw. zu verbauen. Auch von Leuten mit wenig Lötkenntnissen.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Gude Lutz,



    Zuest einmal vielen Dank für die Bilder. Stromabnahme also wie es am besten geht und nach Geschmack.

    Eines muss man Dir lassen. Der lastabhängige Sound ist einfach Spitze. :thumbup2:Schei... Schade, dass es keinen Sound für DB-Loks gibt. Ich nehme an es ist ein Tsunami-Decoder?


    Gruß Thomas

    Moin Wolfgang,


    Du kannst das Magnetfeld mit jedem Eisen oder Nickel enthaltendem Material abschirmen. Die Folie die Axel empfohlen hat kann das sehr gut ist aber exorbitant teuer. Ich könnte Dir 0,07mm Edelstahlfolie anbieten. Das sind die Reste von meinen Pastenschablonen der Reflowlöterei. Bei Interesse eine PN schreiben ich schicke es Dir zu.


    Bei den Decodern bin ich raus. Ich habe weder eine Intellibox noch die PIKO-Decoder. Kann aber sagen, dass ich die Probleme so wie von Dir geschildert noch nicht hatte.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas

    Hallo Modellbahner,


    zuerst einmal finde es gut diese Problematik hier zu diskutieren und genauer zu betrachten. Wir sind bei dem Platinenprojekt aktuell bei 5 Strippen. Wenn ich auf Senden von der Lokplatine zurück zur Tenderplatine verzichten kann bei genau 4 Strippen.


    Axel Die Strippen in einem Schacht zu verstecken ist sicherlich eine elegante Lösung. Ich sehe aber folgende Probleme.

    1.: Die zur Verfügung stehenden Freiräume unter dem Tender, in denen sich das Kabel frei bewegen kann, sind an dieser Stelle sehr gering. Selbst die dünnen ESU-Kabel stoßen da an ihre Grenzen was den minimalen Biegeradius angeht.

    2.: Daraus resultierend entsteht neben der Kabelbruchgefahr auch eine mechanische Hemmung, was der weiter oben beschriebenen notwendigen Leichtgängigkeit zuwider läuft.

    3.: Die Deichsel ist ein Spezialteil was zusätzlich erworben und auch von irgend jemandem hergestellt werden muss.


    Da gefällt mir Lutz Lösung wesentlich besser, da die Drähte ohne Probleme optisch als Druckluftleitungen o.ä. durchgehen. Ich habe es hier Versuchsweise mit Stecker/Buchsenleistenkombi im 1,27mm Raster probiert. Die Buchse läßt sich von außen unsichtbar im hinteren Rahmenteil verstecken. Der Stecker ist mit Drähten fest an der Tenderplatine angelötet. Vorteil dieser Konstruktion ist, man kommt mit den Originalteilen aus und es fällt optisch nicht auf. Die vorhandenen Kabelführungen sind verwendbar (Siehe Fotos Lutz). Maximal lassen sich auf diese Weise 6 Kabel vom Tender an die Lok ziehen. Selbst wenn man unsere Platine nicht verwendet genug Adern.

    Die Kinematik wird nicht beeinträchtigt. Außerdem werden die Kabel im Fahrbetrieb kaum bewegt, selbst in Weichenstraßen kein Problem. (Keine Bewegung = keine mechanische Hemmung der Kinematik)


    Ob der Steckverbinder jetzt in der Lok oder im Tender Platz findet.... Streiten wir uns zu gegebener Zeit drüber.8o


    Von meiner Warte aus bevorzuge ich einen Ansatz, der in Lutz's Richtung geht. Zumal der erste Prototyp und die im Moment in der Entwicklung befindliche Platine, diesen Ansatz aus Platzgründen auf der Tenderplatine verwenden. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass Lutz Lösung in "3D und Farbe" funktioniert.


    Mit freundlichen Modellbahnergrüßen

    Thomas