Beiträge von Christian

    Hallo Friedrich,

    Du schaffst Dich aber gewaltig. Ich bin begeistert- weil Modul- oder Anlagenbau überhaupt nicht meine Baustelle ist. Hier habe ich weniger, als keine Ahnung. Und so betrachte ich Deinen Faden als "Tutorial".


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Martin-

    so nach kurzem Überblick (als Nicht- Güterwagen Experte) scheinen nicht nur die Flettner- Lüfter falsch zu sein. Die Trittstufe unter der Laderaumtür ist auch falsch...

    Die Teile gibt es bestimmt beim Wagenwerk. Aber glaube mir, wenn Du einmal mit Supern anfängst, ist das Ende nicht absehbar...

    Vielleicht wäre dann der HT- Wagen die preiswertere Alternative.


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Bruno,

    sieht hervorragend aus, Du darfst zufrieden sein!


    Der Farbstich ist einfach ein wunderschöner Sonnenuntergang... macht das Bild richtig sympathisch.


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Kollegen,

    immer mal wieder werde ich gefragt, wie ich Dies oder Jenes anfertige. Deswegen beschreibe ich manche meiner Vorgehensweisen etwas ausführlicher. Der Bau dieses Modells folgt ein wenig den "Traditionen" des Modellbaus in der DDR. Natürlich ist heute vieles leichter, da nicht mehr jedes Teil selber gebaut werden muss.

    Eigentlich wollte ich die Weinert- Türen aus einem Weinert- Bausatz der BR 44 verwenden. Den hatte ich, weil nicht vollständig (da hatte wohl jemand die gleiche Idee, wie ich), auf einem Tauschmarkt für kleines Geld erworben. Den hatte ich dann noch weiter geplündert- den Führerstand hatte ich bereits für die 41 080 verwendet. Die Führerstandstüren allerdings auch... Die Tenderbrücke war noch übrig, da ich die 41 mit dem roco- Tender gekuppelt habe.

    Also mußten die Türen neu gefertigt werden. Hier habe ich mich an den Maßen einer (mir zwischenzeitlich zugelaufenen, bereits montierten) weiteren Weinert- 44 orientiert.

    Meine Ersatzkessel- Lok soll mit einem, umgebauten, PIKO- Tender gekuppelt werden. Hier sind die Türen bereits am Modell. Nur die Brücke muß noch angepasst werden. Wegen der Kulisse sehe ich an dieser Stelle keine Schwierigkeiten. Der PIKO- Tender ist die beste Wiedergabe des Öl- Tenders für die 44. Der Gützoldtender ist zum Einen schwer zu bekommen und zum Anderen mit der Kssbr nur für die 03.10 und einige 01.5 brauchbar.


    Meine Kopflupe ist eigentlich nur ein Provisorium. Ursprünglich habe ich mit der Kopflupe von Zeiss gearbeitet. Irgendwann ist der Bakelit- Schirm irreparabel zerbrochen...

    Es ist ein sehr preiswertes Modell aus der Elektronik- Apotheke, mit dem ich aber ausgesprochen gut zurecht komme. Bei meiner Optikerin liegt aber noch eine Bresser- Kopflupe, die ich gern probieren würde...

    Das Problem mit dem Feldstecher kenne ich auch ganz gut. Bei dieser Lupe tritt es aber kaum auf...

    Beim "betreuten Basteln" auf der JHV in Rheine hat mir die Kopflupe den Spitznamen "Lord Helmchen" eingebracht



    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Bernd,

    mit der T14 hast Du Dir ja recht viel Mühe gegeben. Seitenspiel von Achsen zu begrenzen ist bei Modellen mit zu schmalen Rahmen immer eine gute Idee. Warum roco hier einen so schmalen Rahmen auch noch als Knickrahmen gebaut hat ist mir unklar. Da muß ein schlingernder Lauf herauskommen. Aber die große T14 lief ja auch nicht wirklich ruhig...

    Der Motor scheint sich zu bewähren... kannst Du gegebenenfalls mal die Artikelnummer und Bezugsquelle preisgeben?


    Das einzige, was mich etwas stören würde, wäre die asymmetrische Lage des Motors. Hier hätte ich wegen der Haltbarkeit des Kardans Bedenken. Ansonsten ein aufgeräumter Umbau...


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Kollegen,

    nun wieder mal etwas aus meiner Bastelbude. Auch heute gibt es ein wenig Kleinkram. Inzwischen wurde der Führerstand vervollständigt.

    Doch zunächst wurde der vordere Umlaufträger angepaßt und eingebaut.


    img_7440wok7o.jpg


    Damit kleinere Teile sicher gefaßt werden können habe ich kleine Parallelspanner gebaut, die mit einer Hand bedient werden können.


    img_7442kdk7y.jpg


    Die markant vor dem Kesselträger liegende Heizleitung


    317_br44_innenzylindej5o1e.jpg


    sollte auch beim Modell dargestellt werden. Dazu wurde zunächst ein Messingdraht in einen Flansch gelötet,


    img_7446k8jij.jpg


    img_74485vkhi.jpg


    img_7454jhjan.jpg


    und ersteinmal zur Seite gelegt. Danach habe ich mich intensiver mit dem Führerstand beschäftigt. In den bereits mit einer, aus Polystyrol gefertigten, Vorderwand ausgerstatteten Führerstand habe ich den Stehkessel eingeklebt.


    img_7462sukbr.jpg


    img_74666vkb3.jpg


    Auch die Sichel im Dach


    img_7468jhk8p.jpg


    und ein Lichtschalter auf der Heizerseite, sowie die typische Lampenglocke


    img_7470hskcs.jpg


    wurden nicht vergessen. Entsprechend der Zeichnung wurde eine Rückwand gefertigt


    img_7461wwkau.jpg


    Etwas kniffelig war die Fertigung der Fensterrahmen


    img_7472tfj95.jpg


    img_7476lpkzd.jpg


    Danach habe ich die Griffstangen angefertigt. Dazu habe ich den ersten Griffstangenhalter mit dem bereits abgelängten Draht verlötet.


    img_7478qejbk.jpg


    Als erstes habe ich den Griffstangenhalter mit einer Uhrmacherreibahle aufgerieben


    img_7482oyjcm.jpg


    und mit Flußmittel bestrichen und den Draht eingelötet.


    img_7484shktw.jpg


    img_7486qqk0f.jpg


    Überflüssiges Lot und Flußmittelreste wurden mit einem Glasfaserradierer entfernt


    img_7488i4jt4.jpg


    und die Griffstange mit einer Schneidepinzette abgeschnitten.


    img_7492xfkc4.jpg


    Die Griffstange habe ich dann in die bereits gebohrten Löcher in der Einpolterung eingesetzt. Mit dem eingelegten Papierstreifen wird die Griffstange bündig zur Außenwand ausgerichtet und eingeklebt.


    img_749473j25.jpg


    img_74962rkyt.jpg


    Ebenso habe ich die Griffstangen für die Rückwand angefertigt. Hier habe ich die Griffstangenhalter in ein Stiftenklöbchen eingespannt und eingelötet.


    img_7498qrjfa.jpg


    Der Vorteil hierbei ist, daß die Halter beim einlöten frei nach unten hängen.


    img_750075kvw.jpg


    Zum Löten verwende ich einen kleinen Gaslötkolben. hier stört kein umherhängendes Kabel. Bei einer Stellprobe mit dem Tender war die Dachsichel im Weg. Ein Blick auf ein Vorbildfoto zeigte, daß bei den, auf Ölfeuerung umgebauten Lokomotiven, diese Sichel entfernt wurde. Auch bei dem Rückbau auf Kohlefeuerung wurde diese Sichel nicht wieder eingebaut.


    img_3176c9j1u.jpg


    Bei der, hier mit einem umgebauten P10- Tender gekuppelten, 44 1338 wurde auch die Windabrisskante nicht wieder eingebaut.

    Da mein Modell eine ölgefeuerte Lokomotive der BR 44 wiedergeben soll- habe ich die Sichel entfernt und die für die Öllok typische Windabrisskante angebracht.


    img_7510gekay.jpg


    dabei habe ich die originale Kante bis auf einen kleinen Rest abgefeilt und einen schmalen Kartonstreifen (aus einer Hollerithkarte) aufgeklebt. Der Kartonstreifen wurde mit dünnflüssigem Sekundenkleber "gehärtet".


    img_751857jf9.jpg


    Aus 0,5mm dickem Polystyrol und Evergreen-Streifen wurden die Türen des Führerstandsaufstieges gefertigt.


    img_7520injgg.jpg


    Als abschließende Arbeit habe ich aus einem Furnierstreifen den Holzfußboden des Führerstandes nachgebildet.


    img_7522hjk18.jpg


    Als nächstes werden verschiedene Details der Ölfeuerung und des Lauf- und Triebwerks vervollständigt.

    Das soll es dann auch für heute gewesen sein. Ich hoffe, daß ich auch heute nicht gelangweilt habe.


    Viele Grüße aus der Bastelbude

    Christian

    Hallo Wolfgang,

    hier ist ein schönes Modell auf dem Weg... Rauchkammer absägen... ich kann die Arbeit und die Sorge um Maß und Winkel nachvollziehen.
    Die Vorlaufachse würde ich nicht abdrehen- sondern gleich ersetzen.

    Deine Lok gefällt mir ausgesprochen gut!

    Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie die Lok fertig aussehen wird.



    Bernhard:

    Prima gemacht, und ein gutes Beispiel dafür, daß nicht immer das "große Besteck" ausgepackt werden muß.

    Ist bei Deiner Lokomotive der Umlauf oder der Steuerungsträger schief? In dieser Perspektive kann ich es nicht genau einordnen.


    Dank an Euch beide fürs Zeigen!


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Freunde,

    erst mal herzlichen Dank für die Blümchen...

    Bernhard / Johannes W

    Eure Umbauten habe ich auch bewundert, Diesellokomotiven sind nicht so mein Gebiet- und entsprechend kenne ich mich mit Privatbahndieselloks überhaupt nicht aus... und auch der Umbau der T3 hat mich begeistert. Es waren andere Gründe, die den Umbau vorangetrieben haben.

    Hier das Niveau vergleichen zu wollen, halte ich nicht für zielführend. Dazu sind die Anforderungen bei jedem Modell zu unterschiedlich...


    Ich habe aber auch genau so großen Spaß am "Modellbahn spielen" und da stört es mich auch überhaupt nicht, wenn die Züge im Kreis fahren. Gerne erinnere ich mich an meine Kindheit und Jugendzeit- als ich auf dem Boden lag und den wirbelnden Stangen des B-Kupplers zugesehen habe. Leider ist mit einem Umzug die Zeit der Spur 0- Märklinbahn zu Ende gegangen...


    Thomas S :

    Mut ist doch schon mal ein guter Anfang. Eigentlich gibt es nur einen "roten Faden"- nämlich das umzubauen, was einem nicht gefällt...

    Wichtig sind ein paar aussagekräftige Bilder der Lokomotive/ Wagens und das Studium der Kataloge der üblichen Verdächtigen. Das Geschick setze ich voraus- denn Stromabnehmer lassen sich nicht mit dem Vorschlaghammer motorisieren...

    Die Angst vor dem Schiffbruch vergeht nie ganz. Aber ist das Mißgeschick erst einmal geschehen- muß man sehen, was zu retten ist. Notfalls muß neu geplant werden...

    Der Kessel meiner Lok ist ein Beispiel dafür...


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Freunde,

    zum Bau dienen mir die Zeichnung und Bilder der Lok mit Neubau- Ersatzkessel. Dabei habe ich mich bis jetzt nur auf eine Lokomotive mit Ersatzzylindern ohne Flansch für die Eckventile festgelegt. Nach Durchsicht der Bilder scheint dies auch die häufigere Ausführung zu sein. Dabei gibt es auch nicht so große Unterschiede. Die Armaturen und Leitungen wurden bei der Reichsbahn recht zeichnungsgerecht verlegt. Trotzdem müssen Kompromisse, will man nicht alle Teile umbauen, eingegangen werden. Das betrifft hier beispielsweise den Dampfentnahmestutzen am Führerstand. Für die nummerngenaue Darstellung müssten die Leitungen komplett neugebaut werden... Weinert bietet das Teil für alle Reichsbahnlok mit Ölfeuerung an. Je nach Baureihe unterscheidet sich die Rohrlage ein wenig. Zum anderen wollte ich nicht alle Bohrungen im Umlauf neu anlegen, so gut lässt sich die Legierung auch nicht bearbeiten. Also haben die Rohrschlosser etwas "geschludert".

    Aber auch ich habe etwas geschludert, die Lichtmaschine sitzt etwas zu hoch. Hier habe ich einen, als Ersatzteil bei Weinert bestellten, Gußbaum aus dem Bausatz der BR 44 verwendet. Dabei verändert sich die Rohrlage ein wenig.


    Wolfgang So:

    Ich habe früher gern die Umbauberichte in den Zeitschriften gelesen. Einiges habe ich dann auch "nachgekocht". Auf diese Weise ist dann die 03 1010 oder auch der Umbau der ml- 62 entstanden.

    Mit meinen Beschreibungen möchte ich auch Mut machen, mal einen etwas umfangreicheren Umbau zu wagen.

    Meines Wissens hat auch noch keiner einen derartigen Umbau beschrieben...

    Bis zum Lackieren ist es aber noch ein weiter Weg. Bis dahin müssen auch noch die beiden Weinert- Handmuster fertiggestellt werden... Es gibt also viel zu tun.


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Kollegen,

    nun mal wieder was aus der Bastelbude. Inzwischen sind die gedruckten Zylinder bei mir angekommen- und ich war über alle Maßen von der Qualität begeistert. Dabei war es ja ein beschwerlicher Weg. Die Dateien hatten sich nicht drucken lassen- da ich die Zylinder aus Einzelnen Dateien zusammengefügt habe. Erst durch die Vereinigung zu einem Teil konnten daraus druckfähige Dateien erstellt werden. Doch zunächst gab es Schwierigkeiten mit der Skalierung. Der erste Probedruck war sdann im Maßstab 1 zu hundertundirgendwas.



    Links ein Zylinderblock ohne- rechts mit Flanschen für die Druckausgleicher. Die Deutsche Reichsbahn hatte, nachdem die Lokomotiven mit Druckausgleich-Kolbenschiebern ausgerüstet wurden, das Gußmodell überarbeitet. Dabei wurden die Flansche weggelassen, da sie nicht mehr notwendig waren.

    Vorne steht der Probedruck.

    Der Zylinderblock muß für die Montage auf dem Weinert-Rahmen erst einmal geteilt werden. Danmach erfolgte das Verputzen der Oberflächen. Die Druckstrukturen waren aber bereits sehr unauffällig. Danach wurden die Bohrungen für die Zurüstteile eingebracht. Überrascht hat mich hier die Festigkeit und Haptik der Zylinder. Sie fühlen sich an, wie Kunststoff-Gußteile.





    Die Zurüstteile sind für die Öl-44 der DR vorgesehen und unter der Artikelnummer 87971 erhältlich. Mit einer homöopathischen Dosis Stabilit-Express(R) wurden sie eingeklebt.



    Dabei ist dennoh der größte Teil des Klebers ungenutzt ausgehärtet. Diese Menge dient mir dann als Kontrolle für das Abbinden des Klebers und die notwendige Fixierung der Teile.



    Bis auf die Ölsperren, die Schieberkreuzköpfe und die Schieberentwässerung sind die Zylinder zugerüstet und fertig für die Probemontage.



    Doch zunächst wurde der Kessel weiter zugerüstet. Dazu mußten als erstes die Löcher gebohrt werden- hier bereits nach der Montage von Umlauf und Kessel. Einige Arbeitsschritte sind bereits in vorhergegangenen Teilen gezeigt und beschrieben worden- sie sollen hier jedoch den weiteren Schritten vorangestellt werden.




    Verwendung fand hier ein Stiftenklöbchen.

    Als erstes wurden die Tritte zum Dom und danach die Halter für die Anstellstangen, die Waschluken und der vordere Dampfentnahmestutzen eingeklebt. Dadurch war die Lage der Teile zueinander kontrolierbar.




    Auf der Lokführerseite folgten der Pfeifenzug und die Luftpumpenleitung.



    .Da das Unterteil bei der Montage ständsig aus dem Kesseloberteil gefallen ist, habe ich es nun endlich in das Kesseloberteil eingeklebt und mit Rewvell-Plasto verspachtelt. Für die kleinen Stellen wollte ich die neue Büchse mit dem Kfz-Spachtel nicht öffnen- nachdem mire die letzte nach der Entnahme von etwa zwei Messerspitzen verreckt ist.

    Nun endlich war der Kessel vernünftig handhabbar.



    Das montieren der vor einiger Zeit vorbereiteten Schmierleitungen und dem Leitungsbündel für Hubzähler und Heißdampfthermometer gestaltete sich zur Nervenprobe:




    Dabei mußten die Scxhmierleitungen der Kesselform angepaßt- und die Lage kontrolliert werden. Hier bereits nach der Montage des Umlaufes. Das hintere Gruppenventil ist noch nicht eingeklebt.



    Bei einer Probemontage habe ich festgestellt, daß der Rahmenabschluß ein wenig über die Hintewrkante des Führerstandes hinaussteht. Also habe ich versucht den Führerstandsumlauf zu kürzen, nachdem ich ihn mit viel Aufwand deutlich zierlicher zu feilen. Irgendwie war der Wurm drin, und das abgetrennte Stück flog ins Nirvana (vielleicht haben es auch die Werkstatt-Trolle versteckt).

    Also kurzer Prozeß und lange Arbeit, alles wegmachen...



    Mit der Goldschmiedesäge zu arbeiten war an der Stelle suboptimal. Also gleich das große Besteck...



    Am Ende noch einen Schlitz für den neuen Führerstandsumlauf (Weinert Artikelnummer 87020).



    Nach dem Einkleben paßte dann glücklicherweise alles.




    Mit dem aufgesetzten Führerstand ergab sich jetzt ein stimmiges Bild. So daß der Kessel weiter zugerüstet werden konnte. Dabei wurden einige Teile bereits vorher probehalber angepaßt und montiert.



    Ein Geduldsspiel war die Montage der Speiseleitung von der Strahlpumpe.



    Die weitere Montage war dann nur noch Handwerk. Nur der Verlust von Teilen beim Absägen vom Gußbaum war zu vermeiden- die Werkstatt-Trolle schleppen sonst alles weg.



    Der Kessel ist jetzt, bis auf die Sandfallleitungen zugerüstet. Die Windleitbleche der PIKO- 41 sind angepaßt und werden nach dem Lackieren entgültig montiert. Der Führerstand ist im Moment noch abnehmbar- er soll noch beleuchtet und mit den Schaltkästen im Dach und den Sitzen fürs Personal ausgerüstet werden. Kesselstütze und Innenzylinder sind bereits montiert, so daß einer Stellprobe nichts mehr im Wege stand. Die beiden Handmuster teilen sich noch die Rdsatzgruppe des Weinertbausatzes, da meine Teichmann-Räder noch nicht fertiggestellt sind.





    Hier noch einmal mit dem Probedruck- von dessen Qualität ich ausgesprochen überrascht war. Selbst die Nachbildung der Schrauben waren bei dieser Größe noch erkennbar!



    Zum Schluß noch einmal ein Vergleich mit den Roco-Zylindern (hier allerdings ein Zylinderblock mit angeschraubten Auspuffkästen)



    Ich hoffe, daß ich Euch mit meiner Bastelei nicht gelangweilt habe...


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Leuts,

    Drucken, ausschmelzen... ist das nicht mit Spatzen auf Kanonen geschossen?

    Für andere, filigrane Teile ist es in Ordnung (da werde ich einmalauf Dich zukommen, Thomas), aber für Nummernschilder?

    Warum die Lok nicht komplett fertigmachen, altern und bei einer Tasse Tee (pro Tag) auf die Schilder warten... es ist doch nur unser Hobby, bei dem wir Entspannung finden wollen- wir müssen doch hier nicht "Vollzug" melden...


    Soweit meine Gedanken


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Günter,

    in anderen Foren habe ich auch gelesen, daß die Lieferung von Ätzschildern im Moment sehr lange dauert. Der Grund ist wohl, daß es derzeit Schwierigkeiten bei der Beschaffung der Bleche gibt.

    Herr Kuswa ist sehr verlässlich, und die Qualität der Schilder ist sehr gut...


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Günter,

    sieht gut aus- auch die Verkabelung ist recht übersichtlich. Allerdings hätte auch ich Angst, daß die Kabel abreißen.

    In der Drehscheibe wurde ein ähnliches Problem diskutiert, und bereits bedrahtete Stecker mit einem Rastermaß von 1, irgendwas empfohlen. Den Link finde ich gerade nicht mehr.


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Günter,

    bei der Beleuchtung der Laternen meines Ok22- Tenders sind mir immer wieder die Klebestellen beschädigt worden, so daß auch mal die Drähte abgebrochen sind.

    Mit dem Eingießen wäre ein kompaktes, beschädigungssicheres Teil entstanden. Natürlich ist die dann die Möglichkeit der Reparatur erschwert.


    Meine Erfahrungen mit dem Einbau von Lautsprechern ist weniger, als durchschnittlich. Lediglich in die ST44 habe ich einen Lautsprecher in die vorgesehene Öffnung gesteckt...

    Allerdings bin ich nicht so der Sound- Fan, bewundere aber die Lösungen vom "derwolf" bei DSO.


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Günter,

    die Beleuchtung erfolgt also nach dem üblichen Muster. Wäre es nicht eine Option- die Luminiszenz- Idioten nach der Funktionskontrolle mit einem klaren Zweikomponentenkleber einzugießen?

    Die Lösung mit dem Lautsprecher finde ich ziemlich genial. Aber wo ist dann der Schallaustritt? Verschiedentlich habe ich gesehen, daß am Kesselbauch Bohrungen angebracht wurden. Aber hier ist die große Öffnung mit dem Antrieb "verstopft".

    Auf die Zusatzgewichte kann man, glaube ich, guten Gewissens verzichten.


    Viele Grüße

    Christian