Beiträge von Christian

    Mahlzeit,

    an der Ok22 arbeite ich seit Juni 2008.

    Am Tender muß aber noch einiges überarbeitet werden...

    Seit Uslar habe ich aber nicht mehr allzuviel dran gemacht.

    An Gerard-Teilen kann man auch mal verzweifeln. An der Ok22 sind auch die P8- Zylinder von Gerard verbaut.


    Es muß nicht unbedingt Metall (hier Messing) sein, ich arbeite auch ganz gern mit Kunststoffen. Messing bietet die Möglichkeit des Lötens und Ätzens.


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Günter,

    nun ist sie also fast fertig! Es hat Spaß gemacht, Dir beim Bau zuzusehen.

    Die T16.1 ist ein wirklich schönes Modell geworden. Von der Anordnung der Armaturen ist sie der (leider nicht mehr betriebsfähigen) 94 1292 ähnlich. Auch sie ist mit einer Gegendruckbremse ausgerüstet.

    Auf die Beleuchtung der Laternen* bin ich gespannt.


    Thomas S :

    Prinzipiell sind die Weinert- Bausätze den Fleischmanloks nicht unähnlich. Über die, nichtisolierten, Radsätze und dem Rahmen wird die Fahrzeugmasse gebildet. Auf der Lokführerseite sind die Radsätze isoliert und der Strom wird über Bronzeschleifer abgenommen. Das schafft aber, gerade bei Tenderlokomotiven ein Problem... bei gegeneinder gekuppelten Lokomotiven werden beide Fahrschienen kurz geschlossen...


    Andreas B:

    Mir geht es auch so- bei mir sind es, neben den "Bellos" noch ein paar andere Baustellen.


    Viele Grüße

    Christian


    * Du hast Post

    Hallo Kollegen,

    nach langer Zeit möchte ich die kleinen Fortschritte vorstellen. Aus gesundheitlichen Gründen habe ich leider nicht so an den Lokomotiven bauen können, wie ich mir das vorgestellt habe.

    Bei der Stellprobe wurde erkennbar, daß der roco-Umlauf ein klein wenig über die hintere Kante des Führerstandes hervorstand. Die Flucht von Zylindermitte und Mittellinie des Schlotes stimmte jedoch. Also mußte der Umlauf noch einmal angepaßt werden. Die einzige Möglichkeit bestand darin den Führerstandsboden zu kürzen- da er auch ein wenig über den Rahmen überstand... Leider ist dabei ein Führerstandsumlauf abgebrochen. Also wurde der gesamte Tritt entfernt. Zudem habe ich die Löcher zur Befestigung auf dem Kuppelkasten gebohrt und die Gewinde geschnitten.





    Als nächstes standen weitere Arbeiten zur Detaillierung des Kessels an. Zunächst habe ich das Leitungsbündel der Schmierleitungen angefertigt. Als Muster diente hier ein noch unbearbeiteter roco- Kessel. Leider ist mir die Darstellung der Verschraubungen nicht gelungen- also muß es so gehen.



    Nach der Montage von Ober- und Unterteil werden die Leitungen am Kessel verklebt. Bei den Lokomotiven der Deutschen Reichsbahn wurden die Luft- und Speisepumpenin der Rauchkammernische belassen, allerdings um 350mm tiefer montiert. Damit sollte die Zugänglichkeit der Pumpen gewährleistet werden. Die Windleitbleche bekamen ihre, für die BR 44 typische Lage.



    Die Verlegung der Pumpen und die Montage der Windleitbleche erforderten auch die Verlegung der Pfeife.



    Nach der (probeweisen) Montage des Luftpumpenanstellzuges und der Pfeife wurde die Hebel des Pfeifenzuges angefertigt



    und alles am Kessel montiert.



    Auf der Heizerseite mußten die Bohrungen für die Tritte angerissen und gebohrt wewrden.




    Die vorerst letzte Arbeit am Kessel war die Anfertigung der Luftleitungen zu den Sandfalldüsen.



    Aus den Revellteilen der BR 43 wurden die Fensterrahmern und Fensterschirme angefertigt und auf der Führerstandsvorderwand verklebt.




    Damit waren die Arbeiten am "Bello" der BR 44 für lange Zeit abgeschlossen.


    Ich hoffe, daß ich Euch nicht gelangweilt habe.


    Herzliche Grüße aus der Bastelecke

    Christian

    Hallo Günter,

    irgendwie kenne ich das... mit den abgebrochenen Lenkerhebeln. Ist mir bei der 81 auch passiert. Allerdings im Auge des Lenkeransatz, somit war die Geschichte leicht zu reparieren. Trotzdem war ich sauer, wie ein Rollmops.

    Ich bin der Meinung, daß Du die Schieberschubstangen falsch herum montiert hast. Bei der Schieberschubstange zeigen die Ölgefäße nach unten.

    Der Lauf der Lokomotive kann nur mit aufgesetzten Aufbau beurteilt werden. In die Falle bin ich bei der 81 auch getappt.

    Ich habe den Antrieb ohne Motor in das Fahrwerk mit Kuppelstangen eingebaut, und den Aufbau aufgesetzt. Danach habe ich die Lok mit einem Holzspieß geschoben. Nach dieser Rollprobe kann der Motor bedenkenlos montiert werden.

    Man sollte aber ( ich habe es nicht), wie in der Bauanleitung beschrieben, eine angetriebene Achse in der Höhe festlegen. Dadurch verringert sich das leichte Schlingern bei Rückwärtsfahrt.



    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Günter,

    Erst einmal herzlichen Dank für die Blumen...

    Die 56 ist, wie so vieles, noch nicht fertiggestellt. Mal waren es Umzüge, mal eine Ausstellung, die eine Unterbrechung notwendig gemacht haben. Als wir hier an die Packeisgrenze gezogen sind, habe ich den überwiegenden Teil meiner Modellbahn- Sachen in Umzugskartons verpackt und bei meinen Eltern untergebracht.

    Das Thema "BR 56" ist noch nicht abgeschlossen. Ein paar Fleischmanloks warten noch auf einen neuen Rahmen und Teichmann- Räder...


    @ PIKO

    In der DDR gab es jede Menge kleine Modellbahnfirmen in den unterschiedlichsten Rechtsformen. In mehreren Verstaatlichungswellen wurden diese Betriebe in Produktionsgenossenschaften umgewandelt oder der Staat wurde Gesellschafter...


    In der letzten Stufe der Verstaatlichung wurden die Betriebe zu Betriebsteilen andere Betriebe. Gützold wurde 1972 zum VEB Eisenbahn-Modellbau Zwickau. 1982 wurde dieser dann mit dem VEB Plasticart, wie auch ESPEWE oder Schicht (später Prefo) zusammengefasst.

    Die Herkunft ließ sich im Katalog aber immer an den Artikelnummern erkennen.

    Die ganzen Firmen waren aber dennoch recht selbstständig- was die Entwicklung der Modelle anging. Nur die Planzahlen wurden vorgegeben..

    Diese ganzen Betriebe wurden dann zu einem Kombinat zusammengeschlossen. Dieses Kombinat wurde durch den Leitbetrieb PIKO vertreten.

    Für den Modellbahnfreund blieb es aber immer "Gützold"


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Günter,

    ich kann mich nur wieder wiederholen- das wird eine großartige Lokomotive... schön, wie Du hier auch die einzelnen Schritte vorstellst.

    Offenbar unterscheiden sich unsere Arbeitsweisen gar nicht so sehr.

    Beim Zusammenbau der Bausatz- Modelle habe ich festgestellt, daß ich Weißmetall, obwohl es sich gut verarbeiten lässt, gar nicht so sehr mag...


    Andreas B

    Warum eigentlich? Es ist doch immer wieder interessant- wie an die Bausätze herangegangen wird. Außerdem, hat so jeder seine Kniffe... und die willst Du uns verheimlichen.


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Günter,

    das wird eine schöne Lokomotive! Unsere Vorgehensweise scheint sich auch nicht so zu unterscheiden...


    Ursprünglich sind die Handräder aus Rotguß (Messing wäre zu spröde, die Handräder könnten unter Umständen, von den Ecken der Vierkante oder der Splintbohrung, brechen) vom Gelbgießer (mein Urgroßvater war Gelbgießer in der Hauptwerkstatt Halle/Saale) gegossen worden. Der Kranz wurde überdreht und gebürstet.

    Später wurden die Handräder aus Temperguß gefertigt... Für kleinere Armaturen kamen auch aus Blech gedrückte Griffe in Mode.

    Kriegsbedingte Vereinfachungen- also rohe Kränze wurden nach dem Krieg durch die "Friedensausführung" ersetzt.

    Bei Auslieferung der Lokomotive wurden die Handräder, bis auf den blanken Kranz, schwarz oder grau gestrichen.

    Der Regler und andere Armaturen wurden nicht gestrichen. Das preußische Steuerungshandrad blieb auch blank. Beim Steuerungshandrad der Einheitslok wurden lediglich die Speichen gestrichen.

    Die einzige rote Armatur war der Notbremshahn.

    Bei der Aufarbeitung wurden die, auf der Kesselhaut liegenden, Leitungen oftmals mitgestrichen...


    Rote Handradsterne und Armaturen wurden erst nach dem zweiten Weltkrieg üblich- und sind meist von den Personalen gestrichen worden.

    Eine Lieblingsbeschäftigung der Lokpersonale war das Schmirgeln der Regler und Kränze der Steuerungshandräder.

    Zu Zeiten der DRG waren auch die Kesselschilder blank.


    So, jetzt hoffe ich, daß ich alle Klarheiten restlos beseitigt habe.


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Thomas,

    ganz kurz, Vorschrift sind zwei, voneinander unabhängige, Wasserstände- von denen einer direkt anzeigen muß. Das wäre das Glas, der zweite Wasserstand wird durch die Prüfhähne angezeigt.

    Dort sollte aus dem Unteren Wasser, dem Mittleren Wasser und Dampf und dem Oberen Dampf austreten.

    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Wolfgang,

    ob Busch das Thema im Programm hatte, weiß ich nicht. Aber bei der "Drehscheibe" gab es mal einen Kollegen, der einen recht eindrucksvollen Schlachthof vorgestellt hatte...


    Viele Grüße

    Christian

    Mahlzeit,

    natürlich sind unsere Lokomotiven nicht weniger wert. Immerhin sind es sehr individuelle Fahrzeuge. Auch wenn einmal etwas ungenau gemacht worden ist.

    Und Weinerts haben dem Modellbau auf breiter Front den Weg geebnet- in dem sie die deutlich einfacher zu montierenden Bausätze gefertigt haben. Und das schier unendlich große Programm an Zurüstteilen.

    Wir müssen uns aber auch mit dem Gedanken vertraut machen, daß auch Weinerts in den verdienten Ruhestand gehen werden. Und dann müssen wir weiter sehen... vielleicht sind wir dann aber auch schon Geschichte.


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Bruno,

    mir gefällt dieses Modul recht gut. Diese Art Werkswohnungen gab es ja zu Hauf.

    Heute sind sie leider meist kaputtsaniert und nicht mehr als solche zu erkennen. Auch daß Kleingewerbe hat sich oftmals nicht mehr halten können, seit die großen Dienstleistungsketten die Preise verdorben haben.

    Aber eines fällt mir auf-

    der Schriftzug "Heißmangel" müßte doch eigentlich mit einem "rund-S" und dem "langen" oder Ligatur-S geschrieben (auch wenn es keine Frakturschrift ist) werden...


    Ansonsten prima gemacht!

    Danke fürs Zeigen


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Günter,

    wie ich schon geschrieben habe, habe ich den Bausatz für einen Kollegen zusammengebaut. Es war für mich der erste Auftrag einer Epoche- II- Lokomotive. Also musste ich mich auch erst belesen. Dabei war mir der "Diener" eine Hilfe. Trotzdem habe ich einige kontrastreiche Bilder von fabrikneuen Lokomotiven interpretiert. Es erschien mir plausibel, die Tritte schwarz zu streichen. Immerhin werden sie beim täglichen Gebrauch nicht sauberer.

    Das Riffelblech und die Tritte vor der Rauchkammer sind aber sicher schwarz gewesen, da sie oberhalb des Umlaufes liegen. Zudem werden sie durch die täglichen Arbeiten in der Rauchkammer verschmutzt...


    Zu den Rohrdurchmessern bin ich nicht aussagefähig. Ich habe hier die in den Bausätzen vorliegenden Drähte, entsprechend der Anleitung verwendet. Bei meinem Modell der Ok22 habe ich die Drähte so verwendet, wie es plausibel erschien.


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Günter,

    die Modelleisenbahner in der DDR haben natürlich viel mehr gebaut- da ja nicht jeder über die (eventuell vorhandene) Westverwandtschaft mit den Modellen von den "üblichen Verdächtigen" versorgt werden konnte. Und oftmals bildeten sich "Bastelkollektive" unter dem Dach des "Deutschen Modelleisenbahnverbandes".

    Hier möchte ich auf die Marienberger und Meißener Arbeitsgemeinschaften hinweisen- die verschiedene Modelle in Kleinserie produziert haben. Einige Modelle, wie beispielsweise der "Wittfeld"- Akkutriebwagen fanden bei Günther ins Programm.


    Die Bellos der BR 43 wurden von der Gruppe um Olaf Herfen in einer Auflage von zehn Stück gefertigt. Wenigstens ein Modell wurde beim "internationalen Modellbahnwettbewerb" des MOROP ausgestellt und ausgezeichnet.

    Es gibt hier die, unbestätigte, Anekdote- daß die Urmodelle die Grundlage für den Güntherbausatz gewesen seien.

    Ich vermute einmal- daß Dein Steuerungsträger aus dieser Arbeitsgemeinschaft stammt.

    Ich würde mich freuen, auch Deine Lok der Baureihe 43 bewundern zu können...


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Günter,

    natürlich ist es gewünscht, daß hier auch andere Modelle der 81 vorgestellt und diskutiert werden. Ich will ja auch aus den Erfahrungen anderer Kollegen lernen können.

    Es wäre auch recht interessant- mal einen Baubericht zum modelloco- Bausatz der 81 zu lesen...


    Deine Lokomotive gefällt mir ausgesprochen gut- was nicht nur der guten Montage, sondern auch der hervorragenden Lackierung geschuldet ist. Hätte ich damals meine eigene Lokomotive zusammengebaut, hätte ich das Bremsgestänge auch weggelassen.


    Mir gefällt die Lösung für die Kupplungen. So ist ein betriebssicheres Rangieren ein Kinderspiel...


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Gemeinde;

    Nun will ich auch mal ein paar andere Bilder von meinen Lokomotiven zur Diskussion stellen.

    Vor einigen Jahren, just als das Modell der BR 43 von Revell auf den Markt kam- habe ich eine Lok der Baureihe 43 gebaut. Basis war hier der Umbausatz von Günther.

    Da ich aber eine Vorserienlok haben wollte, mußte ich auch noch den Steuerträger bauen. Aus einigen (selberentwickelten) Ätzteilen. Und einem vorgefrästen Messingrahmen.

    Demnächst sollen nochmal zwei Lokomotiven entstehen, vsl die 43 004 und die 43 010...

    Hier aber erstmal ein paaar Bilder vom "Handmuster".

    Ich weiß, einiges hätte ich besser machen können.Zum Beispiel: die Löcher hinter der Luftpumpe zuspachteln, oder aber auch den Rahmen soweit nacharbeiten, damit die Schieberschubstangen wenigstens halbwegs neutral stehen...

    Zunächst aber erstmal ein paar Bilder vom Steuerungsträger:



    img_0068c6jmt.jpg





    img_006435jzu.jpg



    219_steuerungstrgerdwkwu.jpg


    Die hier zu sehenden, leicht schiefstehenden Treibstangenfangbügel werden noch gerichtet.Kommt davon, wenn die Schachtel ein wenig zu klein ist:-(


    img_0065bpkjg.jpg


    Hier noch ein paar (vielleicht auch schon bekannte) Bilder, die den Bauzustand zeigen:


    212_43007_heizerseite9urgc.jpg



    214_43007_lokfhrerseiugq3u.jpg



    213_43007_lokfhrerseik9rnf.jpg


    215_43007_seitenansicsurbv.jpg


    216_43007_kessel6tq3h.jpg


    Zum Schluß noch ein paar Bilder von der fertigen, lackierten und beschrifteten Lokomotive:


    221_43007_links8irf7.jpg


    224_43007_seitenansic1vpes.jpg


    225_43007_seitenansiciop6u.jpg



    Wo ich natürlich, wie einige andere auch, nicht dran gedacht habe,ist; den Rahmen im Bereich der Bremswelle zu verändern.Hier ist deutlich der Ursprung der roco-BR44 zu erkennen.

    Bei der 43 ist nämlich nur ein großer Rahmenausschnit oberhalb der Bremswelle (unterhalb der Bremszylinder).

    Zu diesem Zeitpunkt gab es auch die Bremsausrüstung für den Tender noch nicht als Feingußteil. Aber nun möchte ich an dieser Lok nichts mehr verändern.

    Hoffentlich gefällt sie Euch.



    Viele Grüße

    Christian

    Somit war die Lok im Großen und Ganzen fertiggestellt. Der Antrieb ist, wie bei fast allen im Tender untergebracht. Es ist ein alter Tender von roco- der mit dem Bohrmaschinen-motor. Ein Faulhabermotor in einem massiven Messingblock sorgt nun (digital gestellt) für Vortrieb.





    Beim Probelauf hat sich jedoch herausgestellt, daß sich die Lok im auslauf aus Bögen und Weichen immer schräg stellt.Abhilfe schafft nur eine Kurzkupplung mit Kulisse und starken Federn.




    Jetzt funktioniert es, nur beim Rückwärtsfahren stellt sich die Lok noch leicht schief. Ist aber bei dem Gewicht und der verhältnismäßig kurzen, geführten Länge kein Wunder.

    Möglicherweise ist aber auch das Spiel der Achslager etwas zu groß...

    Jetzt also nur noch den Tenderkasten mit dem geschweißten Kohlenkasten aufsetzen



    und fertig zum

    GRUNDIEREN:





    Die Teile wurden mit weinert-Lack grundiert und lackiert, dabei habe ich die Farbe für die Radsätze etwas abgetönt. Es sollte der Eindruck einer gammligen Lok entstehen.Nach dem Lackieren der Lok und des Fahrwerks ist jedoch eine recht gepflegt aussehende entstanden, die bis jetzt noch einer (dezenten Alterung) entgegen sieht. Die Führerstandsfenster und Windabweiser werden nach dem Altern eingebaut.

    Separat zu Grundierung und Lackierung wurden die Zylinder und das weinert-Gestänge vorbereitet.Dabei sollten sich noch größere Probleme ergeben. Die Zylinder sind zu kurz, damit paßte die Schieberschubstange nicht, da ich sie aber bereits mit dem Schieberkreuzkopf vernietet hatte, gab es nur zwei Möglichkeiten zur Korrektur.

    1. Die Schieberschubstangen komplett neu bauen oder

    2. sie so zu verlängern, daß sie mit dem Lager der Schwinge passen. Für letztere Variante habe ich mich entschieden.

    Ich habe einfach einen schmalen Streifen Ms-Blech aufgelötet, eine neue Bohrung und paßt NICHT! Also alles noch einmal. Dann gings aber ganz gut.

    Was mich noch ein wenig stört, sind die zu breiten Zylinderblöcke...Aber da der Rahmen in einer sehr frühen Bau-Phase mit dem Umlauf verlötet wird, ist an dieser Stelle keine Korrektur möglich.Beim nächsten Mal sehe ich zu, daß ich das ganze so vorbreiten kann, damit die Zylinder der Piko-41 passen.Dazu sind dann aber auch einige Arbeiten am Rahmen nötig. Vielleicht sogar ein Knickrahmen...

    Aber auch das über der Vorlaufachse liegende Schutzblech hat für einige Schwierigkeiten gesorgt.

    Im Gegenbogen R5 (roco-line) ohne Zwischengerade sind die Spurkränze des Vorläufers angestoßen und haben einen Kurzschluß verursacht. Ich hätte die Kontaktfedern auf der Masseseite auch noch isoliert anbringen müssen. Am Ende hat es dann gereicht, die zylinderseitigen Ecken etwas zu befeilen und die Achslager der Führenden Kuppelachse etwas abzufräsen.

    Danach ging es in die Lackiererei:

    Nun die Bilder der inzwischen lackierten Lokomotive .




    Ein Kompromiss sind die einfachen Fensterschirme, die 41 080 hatte, wie auf dem sw-Foto zu sehen, Windstauschuten.



    Bei der m+f Pufferbohle sind die Gleisräumer mit angegossen, dadurch ergibt sich dieses etwas eigenartige Bild. Es ist aber nicht so einfach möglich ddiese , durch die Gleisräumer von weinert zu ersetzen, da hierdurch die gesamten Propotionen der Lokomotive gestört werden.

    Die maßlich richtigen Gleisräumer von weinert sind einfach etwas zu filigran für diese, doch etwas robuste Lok.



    Ich hoffe, daß Euch die Bilder von dieser doch nicht ganz alltäglichen Lokomotive gefallen haben. Inzwischen gab es ja auch schon einmal die Ankündigung von MäTrix, eine Altbau 41 zu bauen (41 070).Aber inzwischen ist dieses, wie auch andere interessante Modelle eingedampft wordenm...

    Ich bin für Kritik und Anregungen offen, nur eines passiert an dieser Lok wohl nicht,daß ich die Radsätze abdrehen werde. Ich traue dem Plastezeugs nicht so richtig. Zum zweiten sieht man ´daß die Räder viel zu breit sind. So ist m.E. dieser Zustand ein guter Kompromiss.

    Manchmal liebäugel ich schon mit H0pur...

    Gleichzeitig möchte ich aber auch einige dazu ermuntern-ihre in Schachteln und Schränken schlummernden m+f-Bausätze zu montieren...

    Es läßt sich was draus machen- nur man sollte die Bauanleitung lesen-und streckenweise vergessen.



    Viele Grüße aus Jena

    Christian

    Hallo Freunde,

    ich möchte auch diesen Faden

    Die Ochsenlok BR 41 080 , ein Messingmodell

    mit neuen Bildern wieder aufleben lassen. Die Diskussion kann hinter dem oben angegebenen Link verfolgt werden.




    Hallo Fans.

    Dem Wunsch einiger Kollegen, ein Messingmodell vorzustellen, komme ich gern nach. Es handelt sich hier um ein Modell, welches aus einem Bausatz der mittlerweile erloschenen Fa. "merker + fischer" entstanden ist.

    Diesmal von der 41 080. Es ist eine Lokomotive mit einem Ersatzkessel der Bauart 57 der Deutschen Reichsbahn.

    Dieser Kessel unterscheidet sich vom Originalkessel der BR 41 dadurch, daß er über KEINEN Speisedom verfügt.Dafür hat er zwei Waschluken mehr.


    Ein Bild der 41 080 in Güsen (an dem ich leider keine Rechte habe) war für mich der Anlass, über den Bau einer solchen Lokomotive nachzudenken.Als Basismodell war ursprünglich eine, auf einem Tauschmarkt erworbene Hamo-41 vorgesehen...Dabei wäre neben dem Entfernen des Speisedomes und fast aller Leitungen auch noch die Entfernung der "Buckel" an der Feuerbüchse notwendig geworden.Diese Buckel sind aber notwendig um das Getriebe und den Betonmischermotor zu verdecken. Im Ergebnis ist dann erstmal das Projekt in der Schublade und die Lok in der e-Bucht verschwunden.

    Kurze Zeit später hatte ich dann das zweifelhafte Glück in der Bucht eine "merker + fischer" 41 zu erwerben. Und das nach meinem Versuch eine T14 umzubauen! Die ist als teilfertiger Umbau in der Bucht gelandet! Aber daß nur am Rande...

    Nun aber zur 41 080:

    Kurz zum Original, die Lokomotiven sind mit Kesseln aus dem hochfestem Kesselbaustahl St 47 K gebaut worden. Das ermöglichte eine Leistungssteigerung, da diese Kessel (ursprünglich) mit 20 bar betrieben wurden.Jedoch nach kurzer Zeit stellte sich heraus, das dieser Kesselbaustoff nicht alterungsbeständig war.Schon in der ersten Erhaltungsperiode wurde der Kesseldruck auf 16 bar gesenkt. Ab 1941 wurde das erste mal über einen Ersatz der Kessel nachgedacht. 1942 wurden die am meisten verschlissenen Kessel, durch einen baugleichen, aber aus normalen Kesselbaustoff bestehenden Kessel ersetzt.

    Dies erfolgte aber nur bei einem Teil der Lokomotiven. Nach dem Krieg hatte sich das Problem mit den Kesseln soweit verschärft, daß in der DDR ein Programm zum Ersatz aller Kessel aus St47 K in Angriff genommen wurde...Das Ergebnis sind die Rekokessel 39E / 50E . Da diese Kessel in den fünfzigern noch nicht zur Verfügung standen,hat man noch einige Lokomotiven mit Kesseln aus normalem Kesselstahl und den alten Zeichnungen (zum Teil geschweißt) ausgerüstet. Da zu diesem Zeitpunkt die innere Speisewasseraufbereitung mittlerweile Stand der Technik war,konnte auf einen (zu öffnenden ) Speisedom verzichtet werden.

    Bei einigen Lokomotiven sind dann auch noch die alten Windleitbleche beibehalten worden, so daß diese Loks ein etwas "uriges" Aussehen hatten.

    Und genauso eine Lok sollte es werden. Die "achtzig" stand recht schnell fest, da es hier die Nummernschilder bei weinert gab...


    Nun das Modell:


    Nach dem Erwerb des m+f Bausatzes kam zunächst erst mal die Ernüchterung.

    Einige Teile fehlten-so zum Beispiel das gesamte Gestänge.

    Der Führerstand etnsprach nicht dem Führerstand der 41 (es war der der 45)

    Na und die Räder erst (Weiß- (weichst-) Metall) , die gingen mit einigen anderen Sachen gleich in die Bucht...

    Das größte Problem waren dann aber die Zylinder...das habe ich aber dann erst bei der Montage gemerkt.

    m+f heißt nicht umsonst "MURKS und FUMMEL" !

    Jedenfalls lag der Bausatz vor mir, die Ätzteile schön aus dem Bogen getrennt...die Gußteile von den Gießbäumen entfernt und entgratet. Nach der Begutachtung wurden noch ein paar weinert- Teile vorbereitet. Recht schnell war auch klar daß hier ein anderer Führerstand hermußte.

    Der fand sich ebenfalls in der Bastelkiste.

    Die "großen" Baugruppen waren auch recht schnell zusammengelötet.Und es sah recht bald nach einer 41 aus...


    img00018vek3i.jpg


    Blick auf die Heizerseite, schön sind die beiden auf der linken Seite befindlichen Speiseventile zu sehen.Noch fehlt das Triebwerk und die Zylinder sind auch bloß für´s Foto angesteckt.


    img000104rk72.jpg


    Ein Blick von hinten in den Führerstand zeigt,daß die Stehkesselrückwand recht spartanisch eingerichtet ist. Verschiedene Sachen habe ich dann noch nachgerüstet-z.B. das Bremsventil.Nach ein bißchen "gefummel" paßte dann auch der weinert-Führerstand auf die Ätzteile des Umlaufs.Nach ein bißchen mehr "ge murkse" auch der Stehkessel in den Führerstand.


    img00012lujuu.jpg


    Die 41 080 hatte, im Gegensatz zu vielen Loks, keine Lampenbügel, sondern nur Griffstangen.Die wurden dan mal auf dem Uhrmacherdrehstuhl aus 1,0mm Draht gestichelt.Das Ergebnis kann sich sehen lassen--oder?

    Die Verstrebungen für die Windleitbleche habe ich schlicht und ergreifend vergessen.Ist mir aber auch erst dieser Tage , beim Fotografieren der lackierten Lok aufgefallen...


    img00016gykgx.jpg


    Sehr schön sieht man auf diesem Bild die beiden Speiseventile auf der Heizerseite.Der weiße Streifen auf dem Kesselscheitel ist der verspachtelte Schlitz einer Senkschraube. Die hatte ich zum Verschluß der Bohrung dort eingesetzt und verschliffen. Auf der Lokführerseite ist ebenfalls ein verschlossenes Loch zu sehen, weil ich irrtümlicherweise erst auf jeder Seite ein Speiseventil eingesetzt hatte (nur gut, daß ich es nicht, hart eingelötet hatte)

    Also habe ich erst noch mal die Krümmerhauben gebaut-an die dann die Ventile gelötet wurden.


    img00017ttjwf.jpg


    Die Lokführerseite,gut sind die Leitungen zu sehen, die von der Luftpumpe zu den Luftbehältern führen-die Montage hat mich oft fluchen lassen und einige Flaschen böhmische Hopfentropfen gekostet.Am Ende ist es doch ganz gut geworden.Auch ist auf dem Bild zu erkennen, daß es unterschiedlich große Tritte am Kessel gibt.Dabei ist zu sehen, daß sie recht dick sind: die Urmodelle sind aus drei Teilen zusammengebaut.


    img00019f7k14.jpg


    Hier noch einmal die Speiseventile, dabei mußte eines umgebaut werden, weil der Krümmer in die falsche Richtung geführt hat. (ich habe kein anderes Ventil gehabt).

    Die Tritte werde ich auf Wunsch eines Kollegen demnächst als Ätzteile fertigen.


    img00023fakmx.jpg


    Die Windleitbleche sind auf dem Umlauf hart aufgelötet. Damit ist die Gefahr, daß sie abfallen, gegenüber kleben deutlich vermindert.

    Am Zylinder sind die Schieberentwässerungsrohre angebracht.

    Die Reichsbahn hatte seinerzeit an den Aschekästen der verschiedensten Baureihen Luftfanghutzen angebracht. Damit sollte mehr Luft unter de Roste gebracht werden, um so die verfeuerung minderwertiger Kohle zu ermöglichen. Der Aschkasten ist aus PS neu angefertigt worden, da der aus dem Bausatz nicht zu verwenden war.Die Luftfanghutzen sind aus Messingblech gefeilt und hart verlötet- das Ganze wurde dann mit Stabilit express in die Kunststoffteile eingeklebt.


    img00020cnk27.jpg


    img000317lkrx.jpg


    Hier noch mal von der anderen Seite. Die Schleppachse würde in der Deichsel von weinert gelagert, der Lastenausgleich ist von m+f .



    Die 41 080 hatte auch eine,wie hier auf den Bildern zu sehen, Schleppachsbremse. Der Träger für den Führerstand ist ein Messingätzteil, er entspricht der atlten Bauart.

    Auf dem nächsten Bild sind die Hutzen noch einmal von unten zu sehen.


    img000317lkrx.jpg


    Radsätze, Bremsbacken und die Bodenplatte stammen von Roco. Die Bodenplatte ist mit einem zusatzlichem Messingblech verstärkt, damit ich die Schrauben ohne "vergnaddeln" des Plasteteils anziehen konnte.Meine erste Überlegung, den Nachläufer von Roco zu verwenden, hat sich nicht verwirklichen lassen.

    Also habe ich den von weinert mit dem Lastenausgleich von m+f verheiratet:


    img0003426j17.jpg